Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1319 (13.10.1922)
- Date
- 1922-10-13
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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mxrknsbwm riftv* iw >**~r 2vlön?NrttM nr --' ' . ’*■’'' •' ' i / ’/'-v * * V ,'*'1"’^ WitWt* MvrtzMMtMs. t , < . MLodtt 1S§L €&it‘$ Der Standpunkt des Warschauer AnßenamteS in dieser Frage ist aur besten aus einer Konununique an die Pariser Hreffe zu-erkenOn. Vs heißt'darin) daß die Prager Regie- Mng einverstanden war, daß die ganze Javorina-Angc- Hgenheit - einer > besonderen tschechisch-polnischer Kom- .Hission Hergeben werde; da jedoch die Prager. Regierung > 'ern^'rnerKdxiM'.Berh-ndlnNg dieser Kommission nicht zu- 'itre.ß, habe)sie den Absatz B der Konvention vorn Jahre^1921 nicht erfüllt. Ingoflawien. , Die Regierungskrise. /•’ Belgrad, 12. Oktober. (Tel der „Wiener Morgen- 'Zeitung".)' Die Majorität des>Kabinetts P a s i c ist bekanntlich in die Brüche gegangen und seit Wochen befindet ffich hie innere'Politik Jugoslawiens in einem krisenhaften "Znstande^öer jetzt gelöst werden soll. Die Lösung der Krise 'will die radikale' Partei ans hie Weise erzielen, daß man - dys -jetzige'Regime unter allen Umstanden aufrecht erhält und nur einzelne Personaländerungyndurchführt. 'Eine andere,Aktion-geht dahin, baß Protits ch mit den i,Agrariern-"' dem/jugoslawischen Klub und der radikalen David oh it sch -Gruppe die Regierung übernehme. Endlich/ versucht Jan k o w i t s ch eine' Majorität ohne die Demokraten zustande zü bringen. Es scheint, daß >es diesmal wirklich gelingen wird, die Radikalen zu stürzen und daß..hie demokratischen Elemente zur Macht gelangen werden, die. bisher durch die Koalition mit den Radikalen gebunden Mrem. Demokratischer Ksusretz. - , Belgrad, 1% Oktober. (Tschecho-slowakrsches - Preß-, bursau.) We Beratungen der demokratischen Partei wer- 'den m politischen Kreisen mit großem Interesse verfolgt, da von ihrem Ergebnisse nicht nur der Fortbestand des Kabinetts ' P a sic, sondern auch jener des gegenwärtigen Regienmgssystems abhängt, das ftc Forderung einzelner oppositioneller Parteien, insbesondere des kroatischen Blocks, nach einer Revision der Verfassung mit aller Entschiedenheit ablehnt. Im Laufe des gestrigen Tages fccat die demokratische Partei in die Verhandklng des Konfliktes ein,: der durch Meinungsverschiedenheiten über die demokratischen - Fragen gegenüber einzunehmende taktische Haltung -entstanden ist. Abgeordneter S u m e n k o v i e, der bis zu seiner Wahl zum Abgeordneten diplomatischer Beamter iHar, eröffnete die Debatte mit einer viel benrerkten Rede, worin er unter anderem erklärte: Unsere Lage ist nicht gut, Die Kroaten sind bisher ,an dem Staat imn mechanisch gebunden, es :st notwendig, daß dies Verbindung/eine moralische und freundschaftlrHe werde. Die demokratische Partei--sei/dafür^' daß alle mit der Verfassung und der jugoslawischer: Ideologie im ^Einklang stehenden Nationen Mitwirken sollen. Abgeordneter Davids wie (Agram) erklärte,-die innere Lage solle durch die'. Serben und die Kroaten, nicht aber durch serSifch-m oha mrneda nischen "Stamm gehalten werden". Der dalniatinisch-kroätische Abgeordnete G r r c o g ö n e legte Lar, daß die dalmatinischen Demokraten ewschledewe Gegner einer Me vis i o n der Mer-' fassu ng. seien. Die kroatische Frage bestehe sachlich nur in Beschwerden und Fehlern der Administration, ohne Rücksicht darauf, ob das Uebel von Serben, oder Kroaten komme. Redner' beantragte Festhalten an der Verfassung und Auftechterhaltnng der einheitlichen Partei.' Mgarn. Aeu^eruug Lex PolMK gegeuLber Jugoslawien? ' Agram, 12. Oktober. (Tel. der „Wiener Morgenzertung".) Der „Riste" meldet, daß nach glaubwürdigen Jnscm c!tionen die Budapester Regierung in Belgrad ven Boden für den Besuch einiger M inister der H o r t h y - R e g i e r n n g - vorbcreiten wird, die Jugoslawien eine AenderuNg der Politik Vorschlägen wollen, weil sie zu der Ueüerzeugmrg gelangten, daß die bisherigen irrendentistische Propaganda unter den rnagyarisch'en Minoritäten keinen Erfolg Hatte. Darum hat das ungarische Außenministerium gemeinsam mit den Innenministerium einen Plan zur Aentternng der Politik gegenübD Jugoslawien ansgearbeitet und das Elaborat Hor'thy vorgelegt. Die öftgalszische Frage. Warschau, 11. Oktober. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Die Leitung der polnischen Gesellschaft der Freunde des Völkerbundes. hat im Einvernehmen mit der polnischen Gesellschaft der Friedensfreunde eine gemeinsame Deklaration in der ostgalizischen Frage verössentlscht. Darin, anerkennen beide Gesellschaften das Recht des ukrainischen Volkes ckns. Bildung eines selbständigen Staates in den von geschlossenen Massen des ukrainischen Volkes angesiedelten Gebieten, jedoch wird festgestellt, daß sie das Losreißen Ostgaliziens vom polnischer Staate für ungerecht, ja selbst , als eine Verletzung des polnischen Staates mrd der ukrainischen Nation betrachten. Die Deklaration spricht sich für die vollste Gleichberechtigung der ukrainischen Bevölkerung im Rahmen der polnischen Staatlichkeit ans. Zum'Schlüsse wird der Meinung Ausdruck verliehen, daß das Autonomiestatut für Ostgälizien zur Stärkung der gemeinsamen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Völkerrr beitmgen könne. Die Deklamtion verurteilte auch, die staatsfeindliche Haltung jener ukrainischen Parteien in Oftgalizien, die gegen eine Verständigung mit dem polnischen Volke austreten und Terrorakte ausüben. - j Die Konferenz der baltischen Staaten. i Warschau, 12. Oktober. (Tschecho-slow. Preßbnreau.) Nach. Blättevrneldnngen ift gcftcvrt in .Reval die Konferenz-der Außenynnrste^ d^r chyii^bailtischen Staa ten-und Polens - beendet worden. Es würde -ein vollstärchiges Einvernehmen bezüglich des solidarischen Vovgshens der baltischen Staaten Und Polens bei der in Moskau stattfindenden Abrüstungskonferenz abgeschlossen. Der Setzerftretk t» Krakau. Krakau, 11. Oktober. (Tschecho-slow^ Preßbureau.) Der Stveik der Typographen dauert fort. Heute ist bloß das sozialistische Blatt „Naprzod" erschienen. Dieses Blatt teilt mit, daß im Laufe des gestrigen Tages das la-ndwivtschaftliche Personal in vier Bezirken in den Streck getreten fei. Palästina. Zeutralko«itee Mischer Frauenvereine. . Aus Jerch'alem wird uns berichtet: - Ans den' Dell gierten aller jcitcii Wischen, Fraüenvereine, welche nute ihre Anfgaber: bcu Mutterschutz;unb, die Kiud'erfürsor-- zählen, wurde vor kurzem ein Zentralkomitee gebildetc dessen Spitze Lady Herbert'Sanrne l als Präs! denttn und Fräulein Henriette Szold' als Schrif' sührerin stehen. Dieses Komitee wird als Bcratnngsstel' für alle in Betracht-kommenden Organisationen oder Eizelpersonen dienenwelche in der Förderring dieser sozialer Arbeit in Palästina Interesse haben. In Jernsalem stlbs soll. das Zentralkomitee. eine Zusanrrnerrarbeit gleichgerich teter Organisationen herbeiführen urrd eine Zersplitterrn'.- der Kräfte verhindern. In dem Zentralkornstee sind bijetzt dre H ad a s sä h, ' die Internationale zionistisch Frauenorganisation, der Eser Jaldot (HUfsverein -fü- Mädchen), die HistaL'rrrth Naschim Jwriot (Jüdisc Frauenorganisation) uflp. vertreten. . , . . Ei« arabische» Blatt gege» de« arabi scheu Baykytt. Tie. arabische Zeitrtng „L i s s a rr e l A r cr b" lvidrue dem Beschlüsse des arabischen Kongresses, einen. Boytw gegen die jüdischeil Kauflerlte zu pröklarrlieren — dessen Ausführung, wie gemeldet, zwecks entsprechender' Borde reitrlng.aufgöschoben wurde — einen übcrans kennzeichuei' den Artikel, in dem es heißt: Die Vorkämpfer dieser Be wegung dachten nicht daran, ob die Bevölkerung Palä stinas in ihrer heutigen Situation in der Lage ist, di« ^chsvere Last zu crtmgen, die ihr gewisse Leute, anserleger wollen.?lls der i arabische Kongreß in Nabüls über de» . Boykott1 diskutierte, wurde dieser von Leuteri gefordert die sich ans Handel nicht verstanden., Hiygegen hat ein bekannter avMscher Karlfmann, Reschch Eha-p Ibra Hirn, andren dadurch drohenden Schaden hingewiescn. Es istn bemerken, daß/dieselbell Leute,, die als erste die'' Prokla mier-ung des Boykotts jüdischer Waren auf dem Kongresse forderten, einen Monat vorher den/Juden Böden für bedeutende, Summen verkauft haben. .Dieser,Umstand beweis: zweierlei: die,'U’n tu ö glich k e i t,-/den Boykott -,u pro- - ktamieven, und den Jrrturn, in dein sich gewisse Leute befinden. Außerdem wissen wir, daß, -kallnr daß der arabische. Kongreß geschlossen worden war,-einer seiner Detb gierten nach Jerusalem kam nnd^ in eiuer. nichtarabischer Bank um eine Anleihe von 400 ägyptischen Pfund ansüchte) Dem Direktor der Barck, der -ihn all den Plan dee antiWischen . Boykotts erinnerte, antwortete er lächelnd: „Nein,-ihr'seid nicht die Leute, gegen die «w einen Boykott prÄlamieren kann," Bor Uvei Tagen so fährt der AMelschreiber fort — war ich mit einem muselmanischen Kaufmann iit Jerusalem zusammen, der als einer der/ bedeutendsten gilt, einer Notabelnfamilie allgehört und auch in Haifa und Jaifsa -Niederlassungen besitzt. Dieser drückte lnir gegen-- über seine Zweifel und seine Mißbilligung mit den Worten aus: „Ich verherge nicht, düs; die Mehrzahl meiner Klieu ten Juden sind. Der Handel stockt und wir wissen nichr .was die Wirkurrgen dieses Boykotts! sein werden". bevor Sie unser« konkurrenzlos billigen Preise für Regenmäntel, engl.Stoffe, Damen« u. Herren« wa$chc, Stricku.Wirkwaren etc.gehBrt haben. II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-76 En gros En detail;/■ •7/.^o«get4e. Im R o s e-Quartett gab cs eine Uraufführung, lvas - bei Roses Novitbienscheu besonders vermerkt werden lmch. Zeiten liegen weit zurück, da noch die Jugend an Roses THe^ klopfen durfte, da er sich noch für Schöicherg cinsetzte, KMiMeirmngZvexschicherchi.it zum Trotz. Das rwue Quar- -kett/fft bas' Merk des in Berlin lobender: Wieners E. N. Rezchicek, der als Komponist der Opern „Donna- Diana" und „Ritter Blaubart" wohl bekannt ist. Er ist ein Altersgenosse N-oses. ist mit ihm einst jung und modern aewesen und -hat-sich später von dem.reißenden Strom dev NNtsikalischcn Entwicklurrg weg in richiges Fahvlvasser begeben. Noch in der aus dern Jahre 1914, starmnenden symphonischen Satire. „Der Sieger" silrid zoitgeyüitze Einflüsie erkennbar, sein neues Streichquartett ist wie im alten.Stile - gehalten: .^Die.DMoll-Tonavt läßt. Düsternisse ahnen, die nicht ointveffeil, das rhychnrrsch lchendige Thenm schreitet zuversichtlich emher, allerlei laimrge Bässe /breiten sich ans und das dunkle. Moll wandelt sich znnr frerMdlicheren Dur. Romantische Sehnsucht gibt dem zlveiten, klassizistische Ge- -/nächlichkert, dern dritten Satze sein Gepräge und in frohe: Bewegung,- die ans Schmnamls Geiste schöpft, endet das Finale dieses vornehnr eiusachen Werkes, das bei Rose, wie ".richt -anders zu erwarten, die vorzüglichste - Wiedergabe erfuhr. '■/: . Der jung-ltÄienrschg Konlponfft Mfrodo Casella hat im Wiener Kpnzerisaal gründliche Avbeit 'geleistet. Ir: Aier Klavierkonzerten,-einem Orchesterkonzert' und eurem Kammermristkabxnd. i gemeinsam mit dem tüchtigen Geiger Fritz R o t hff.ch i l d, lernteman einen seinfinnigen Aku-. siker näherckennerz, der ganz auf die Moderne eingestellt ist. Seine „PilpazzeH", fünf Orchesterstücke für Marionetten, die ex mit Heschsck dirigierte,' find, .^begprmen, -.schon/ wieder zerronnenp Alles ist schemenhaft angüdeutet, dazu eine lebeftd^ei Wychmik, ein schmissiges . .Orchestyrkowrft Mit, reichücher Mxmenduna der Holzbläser: .MWlNe Grotesken, denen die Banalität, der Thematik nichts aichat und die trotz schriller Mißklänge an D'ebussys Balleitmustk „ien" gemahnen. Der gleichen Stimmnngswelt gehören auch seine elf Ktnderszcnen für Klavier an: Witzige abrupte Bildchen; die der 'Kinderseele nichts zu geben .haben. Herkömmliche Akkorde.haben Seltenheitswert und bei tzinen: Walzer-wird der Charakter „diatonique"' besonders gchvaudnmrkt. Auch als Pianist bevorzugt Casella die neueren Klangcxperimenie: Werke von Wbentz, Ravel und Debusiy spielt er mit.lleberzeugung, voährend er in eiuer Beethoven- Sonate auf Entdeckung neuer Klangeinzelheiien ausgcht und dadurch die monumentale Einheit des Werkeszerschlägt. — Sympathisch in seiner Uickompliziercheit /wirkt das BeÄthoden-Spiel des Pianisten Josef Langer. Im der. CMoll-Sonate. Op. 111 bringt er die geistige Kraft auf, den gewaltigen Koufliktstoss^des. ersten Satzes zu bändigen, und findet die volle Innigkeit für alle Seeligkeiten der „Arretta". Ern ernster, hochwertiger Spieler, der arrch in. einer Bachschen Toccata' die Nlotivik lichwoll hcrauszuarbeiwn vernrag. Ein Fünkchen Bectyovcnscheu Geistes birgt sich ckuch in Guido Peters, ob er mm als Komponist hübsch und sauber gearbeiteter Kanmiermusik im Banne des Titanen stcht oder als Pianist eine strenge Zeremonie abhält und, um seines Gottes willen kanchst rmd leidet. Gogenwarttg bringt er im Verein mit dem tempexarnentvollen Geiger Karl Baltz sämtliche Violinsoiraten Beethovens zum Vortrag. Peters ist in diesem Bündnis die stmckere Persönlichkeit, und mag sich auch Baltz mitunter bennühen, mildere Töne.airzuschlagen, Peters strengere künstlerische Auffassung behält stets die Oberhand. . — Wenn Peters den Blick rmch innen richtet und gerne an den Konz^rtsaal wrd /an das'Publikum vergißt, so bleibt Gevinaine Schnitzer' /'stets Dame von Welt,'die ans.gute Wirkung bedacht ist. In, ihrem Spiel - lebt. die Ritterlichkeit -und - Favbenfrende ihres Meisters Emil Sauer. Dcr Zng lns Ko8ette->imd Galante - M -Mer.'-MMEkeit noch-Mrkerbetont, ob -.sie: nun Beethovens As-Dur-Sonate, Op. 110,'-mit ausgeselltcr Technik vorträgt oder sich um Schumanns „Karnaval" bemüht. Die kleinen Zärtlichkeiten und Neckereien dieser „Szenes mignonrns" liegen ihrer Frauenseele besser als der markige Rhythmus des DavvdsbnMernmrsches' in seiner sinnvollen Verknüpfung nnt dem Großvatertanz. Das Spielerische ist bei ihr stärker als die ursprüngliche Einpfindüng und so wissen wir Debnssys schillernde Farben bei ihren: Klangsinn in girier Obhrrt. — Nach der Schülerui der Meister: Emil- S a n e r war anläßlich des Festkonzerts zu seinem 60. Geburtstag besonders mrsgerämut; rrnd ffperrdeie freigebig aus dem unerschöpflichen Füll- . Horn seiner Kunst. 'Wrhrlich, ein iMvergleichliches Dir- ' tuosentnm einer entschwundenen Welt. Man hört und sieht Hunte Raketen «mporschießen, farbige Fmttärrcn Plätschern, die schönste venezianische Nacht hebt <uj.° Geblendet und verwirrt lauscht inan den-faszinierenden Klängen und erst. Lvenn die Töne des Magiers längst verklungen sind, lvagt sich /die Kritik wieder schüchten: hervor und möchte ein „wenn" und „aber" ob rnancher „Auffassung" emlvenden. — Bei der Nnuienge der Konzerte nnissen sich Dr?Paul Weingarten, der Beethovens G-Dur-Konzert. unter glücklicher Wahrung des lyrischen Chavaikt-ers vorttmg, -nnd Jan Smetterling, der Chopins F-Möll-Konzerl mit Glan- Mette, diesmal. mit einem sinmnarischen Lobe begnügen, der Piaansttn Maria Felicitas G r i g -o r o-v-i e z - P i n r n s k a,. die einen klangvollen Namen nstt klanglosi'-rn Spiel, unsichere Technik mit hansbackencr Unfsassn-ng verbindet, raten wir zur-Mehr von: Korrgertpodiimr. Franz Schalk, dex treue Hüter der Tradition-' nu Operhanse, absolviert heu. r einen Beethoven-Brahms- Bruckner-Zyklus .sin Konzertsaake. /Er . besitzt die Sachkermtnis siir Beethoven, die' GrüMWeit-ffnr Brahms, die breiten, feMichen Tempi siir semen- Lehr-er Bruckner. So -ist/er der richtige Mittler für dieses llrtternebmen,- was ihn: auch -der Massenbesuch und die Obä.tichwNj des. Publitmns gezeigtMcn NMN.,7^Mchrw,Zweiter Kanellmeiüer des