Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1318 (12.10.1922)
- Date
- 1922-10-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Brite fc Wie«, Donnerstag . Oktober *992 Nr. ISIS Nutzland die Balkankrise. —KL. W i e n. IS. Oktober: D AN den gefährlichsten J-rrtümern in der Bonrt-eilmlg der - Mse Mort es, zu glarcken, daß die inneren Bet-^ HÄtnisse Rutzlantzs eS'itzen anderen europäischen Mächten,er-. mögfi<^n Uckrfeen^e OrieutsvW Md AWiM--^HflatzWenL Probleme auf die Dauer chneHer -WnMlHlM Wtt ztEfön« - neu. Die Ä«t«ter dieser AnsisMutttz,we«Den GDh \ der russijchen Gowjrt«<.g,r4-r>u «H feMsieHt Wdo.n.!- Werreichte, sowie weiters .durch däs Rckn-iD^' vom 25. September an das gefamfeMropaische Proletariat undschließlich durch die AMNdigung des K a m p f e sgege n d e.n. Versailler Vertrag auf dem demnächst stattfindenden vierten Kongreß der Dritten.Internatzonale, eines bafferen be-t lehrt. Aus diese» Kundgebungen ist douMch ersichtlich; daß Mß»-!cmd den Moment wieder für gekommen hält, aktiv in die' Weltpolitik etnzugreistem uufe'besonders' keim'Lösung« der Dardanellenfrage und der Herrschaft über Konstantinopel zuzulassen, dro »den Mssischen Interessen widerspricht^ Es Mis-ckbe«« nicht vergessen werden, -atz Rußland micht sö sehr Se^te» 5h" Utöt fö dielL DpferSrst Weltkriege 'vraHi^M ^etmchr tzch in. den Besitz Konsiantinop.els, Galiziens, der Bukowina und Karpathorußlan-s zu gelangen,-Man hät ss in Mtzkcknfe ttöch reicht verschmerzt, daß nabst dem Verluste. von Polen, an. dieses auch das ukrainische Gebiet Ostgaliziens fiel, die Bukowina tnii Rumänien und KgrpLthorußlaw) mit der Tschecho-Slowakei der- «einigt wurden. Mer immerhin könnte man in Moskau sich damit «och eher «tSsöhney, als dauernd Konstantinop.el in den Härtden Mer anderen Macht zrl wissen/, wenn die Türkei.nicht die Äe-' fitzerin wäre. . .. In her erwähnten Note der Sowj-etregierung über chie türkische Fxage wirft Rutztand den Westmächten vor, daß sie die Mssischen Interessen nicht berücksichtigen, mrd protestiert gegen jeden Eingriff.in seine Rechte und die Rechte seiner Nachbarn. ES fordert die Freiheit der Meerengen für'sich sowie sux Geür-. gien und die Ukraine. Wie früher Rußland-stets als „Hort ferunterdrückten slawischer« Völker" auftrak, so tr-iti cs jetzt als. Anwalt «des türkischen Volkes mrd der gesamten,mohainn«edairischett Welt gegen den „europäischen Jmpersalismüs" aus nicht nur in Europa, sondern auch in Asien und Afrika. Dies wird durch nachfolgende Zitate aus dem Manifest, fev Exekutive der Dritten Internationale-deutlich illustriert. ■ - „Der Sieg der türkische« .Heere, ist-ein Beweis dafür, daß die Tyrannenmacht Grenzen hat, daß all die Ketten, der Sklaverei, die in Berfailles unter dem Namen von'ffriedeüsverträgen geschmiedet wordemlind, wie Glas zerbrecke««, wen«« fichpPölker zur Freiheit' erheben-.-..-,-.".-: „DevMMsch^JN^ herral«sinus hat die ^tivy, im Namen der Freiheit,der- Meere, mit einem'neuen Krreg zu drohe«, Mß'feie MM««..es. «vage«« sollten, ihre Hauptstadt und die Ufer ihres Landes , zu besetzen . . „Wenn er Mv 'GnfWdtckaMimen- Wie, wenn die Türkei dir Hände ansstrecken sollte-nach dem Meeresufer . der Meerengen,-wird ffra-n.krLich an d.erS e ite Eng-' .-5a »vs st «he«, denn der .frqnWM InfpttiaUsmus fürchtet, die Hilfe Englands bei der Ausbeutung Dsnkschlands zu ver-f kirren. Es kann wohl gegen England MmöNstriÄe««, nicht aber mit. den« englischen Imperialismus breche««.. . ." „Aber der' KWg werde sich nicht nur a««f diese Volker Lsschränken'..-. .> Das Feuer einmal am Balkan a,«gefacht, würde vom Balkan sich weiter verbreiten und Europa voll neuem in ein einziges Schlachtfeld verwandeln. Sollte das aber durch ein Nachgeben der Türkei vermieden werden,-Ao würde das nur bedeuten, daß der nahe Krieg im nahen Osten nur aufgeschobei« ist. Die Türkei kann nicht existieren- «Nenn ihr im. Rücke«« das Messer der Entente,nächte steckt und Rußland ist nicht sicher, so lange» sich sei na Protr«nd Kohlengebiete im Wirkungskreis bei', englischen Flotte befinden." » Aus diesen so äußerst beZsichuenden letzten Satze folgert' das Manifest die Pflicht, mit litten Kräften jede,« Versuchürgenh welcher militärische SchviUSgegei« die Türkei auf das ««ach-.'' drütklichsir zn bekämpfend Es ^chclchuel-die Frage-' im - n'Wn 'Osten nicht «mr als Lebensfrsge-für di.'. Völker, die an«' Schwänzen Meerldbe««,' sondern ÜuH A^'),N-tsMstag5' füt das öuw^,- päisch'e-Proletariat"-. -Diefet-NtkfrUs-ist äirßerstberücksichtWris-.' wert: Erstens, weil er rÜf'GWlisH' silr P'.rgättgeNhöit RMü lands nttb z«im Kr-iegsbeginn auf das entschkderiste für - di e^ Türkei und gegen Engwnd imb Frankreich cukslri«! «lnd "auch vor fei* Aüdrnhui.g der Waffengewalt «licht zurückschrickt, dann aber auch darum, weil er nbüerlich beweist/daß anch'dä? hsuiine' Sowsttr'üWrkd «N vollkomin-E Urberelnsti«nn«ung «Nit; fei«; übrigin russischen Parteien betreffs Konstant Mopels irn, Sinne fees alten Zarismus der "Riväse 'Englands';.' und.'Frankreichs, bleibt. /' v. '; - .? . . Svnrptornat'lsch in dieser Hmficht.ist'ös, daßwor kür-zim der; stettvertretendr Komtnissär - wr äußereri ^Politik dir'SpwseP 'regkerillig. K a r a ch ckn dem MoUa-ue< . Ber-ichwrftütsei der „Daily Mail" mittri'lre, daß in rluen«' in de«« Archiven bcfim)- lichei«, rviihrerrd des Kriiges alns/ichlufstri'/ü t^'eyciRt'ertrag/s die 'Mächte Rußland vo!!stä,tdiai-SöiwsMstÄ über KöüMn'ki'tlöp'rl. utM die. Merenger« n/rsprnche!r hätkiir-. Sowfekriißland verlangt kein/ derartige Souoerüriilät mistrwili aber feini'I-nwrdssin anerkaimt sehen. Ohne 'seine Drilnahmd Würde cs f:inr LösilNg dieser Frage wzlvett. In bissen AnschauNugei« spicstelt sich ge«v?ß nicht n'.rr das Oweiitprogrämm.einer russische«« P-rr>' tei, sondern nahezu- G:jan«trlißlar«dse " Diese StellnnchialMe -Rußlands - - -}iw«i' lürkisch-ariechischyn, -h^ehrliigsweisc türkisch ench'isDn Konflikt kann' äiif diese Hnl-- 'titna der Türkei so«»ie der einzelnen Balkanstaateu «richt ohne '"Einfluß bleiben, die sich schon -ui!'RUcksichl ckuf ilire itach „i«r>tvn' zerrüititeN Verhältnisse" sehr scytoer enischliestcii, gegen'Mß-. '.ltttch 'Ekiklntrg'zn »«ebntet«. R-Ü in ä N I i"«r, das den (finin.ctrfcfr rrlssifchir TrNppen in der Bnkoivüia und Beschrabieti befiktchl«.-, «miß sich gerüstet halten, und an der Sn^ostgrlnz' ,) n g o slaWiens stehen Triippon bereit,' >un gegdri Bulgarien nüvz Älbanirn vorzngcfen, da es Rr beid.-ir^^'Ländern bedenklich' gär'.. Me sich in diesen Staaten die Berhälluisse «vtiter' eNtwschelil Werfern, hängt sehr davon ab, zu welchen« Ende der griechisch-- türkrschd Krieg führt. II«. Gricä-cnlaNö selbst kanipsei! iriilitarlsti- 'sche und pazifistifche Strömungen mit einander rutd die Position der griechischen Dynastie ist ebenso erschüttert wie die des jetzigen Wltans. Sollte aber, und «ult dieser Möglichkeit muß gerechnet X X Wt chB^MnfeAW vW'dem PvchsWgAMchtshof'wllrde Wern MPMWeWkk kronrn'wahv«ng aicheMMn. Der SektionsHErmMyhe- Karl P e r s bmch'te Men die Republik Oesterreich 'eine Klage -auf PerifiönstmWthlutig von 103 Mil- I sö st e'T Mmm EWvite«Densio,«s-ghk»ng MchdttM titäi “f:. 'S t Klaqi tzwe» Exltti0«sW>> W Henfi»«sbe,«hl»üS r«'.G»Idkroke»wWm,8. Will ckbetz-seinL' ÄevpWtunM Nicht ln tzleichei: Weise e<: - sülkÄ W KWr 'vMntzt' M Erkenntnis, der Bund dw Republik Oesterreich habe ihm für hie Zeit vom -1. Apw 1919 bis zürn Alagstage (1. Juni 1923) tken heutige Goldparität entsprechenden Betrag ^von 102,960.535 K. /be-ahl'enun-.Mi.wtßtMn ab 1. Juni 19^2 seine Pensiior von' jährlich 15.590 & in einer folchett Zahl neuer Krvne> zu bezahlen, daß deren Wert den jeweilig bestehenLYU Gold Mitätswerien -femev- Arpensiion entspmcht. Das BundesrninisteritlM für Finanzen erstattete gegen . diese Klage, ÄM H e tz tz tzfH v i s t, in zwrlch<wansgefühw wird, daß. Ätz . beiden angefochtenen Vollzitgsanweisnuge'' hoNkommen gesetzlich erlassen wordm Den. Räch diesen VölhtrgSanwevsünge«' seien alle in Ätönenwährüng erfiillbarLn VeMMichkeiten in deutschösberveichlschen gestempelten DaNknötennach &mi Nettnbetwge zahlbar. Unter der KroneNwahrüng war di' alte Währung. rmch.'dem Gesetze von: 2., August-1892 gm rneittt. ' Das BerhaltniS der alten Krone zur' deutsch-- österreichlsche«« war mit 1 zu i festgesetzt. Der Ruhegehalt des Klägers.sei daher iu deuüschvsterreichischen abg este'mPelten Kronen nach den« Nennwerte aüszuzahle«' getmsert.. Die Führung. von Guthaben alter Krönenrech- «mng sei. durch die. Pollzugsaltwiesnngen für gewisse Fälle ««tsdrücklich all geordnet Wörden. Die alte Krone sei seither uicht rnehr österreichische Mäh», run g, fo «tde r n e i n e r a «rsl a n d ischeU W ä hr u u g gl e'i ch zu ha l t e n. Eil« ^luspruch. Ms Bülorisierurig. wie ihn der Kläger stellt, sei in keiner gesetzlicherr Bestmimung begrtt««det. . Das ÜrteU des ^VerfasstingstzerichthofoS wird nwrgeU publiziert werden. . *■ Sirl7Eftt'^M^I<chre^M4 Vom-Mimstevimn des -J«m^r«r in den -dauernden Ruhestand vevsetzt wovden und es sei ihm der-Ruhegehalt mit'-jährlich 15.590 Kröchen hemeffen Worden, zuMWUMSz W «noch Mdnrchzdas - ÄMbcktt» 4M Mestellte 'Ot-o.ueMjWtzs.Ae. sta««den. wonach t^r Feingehalt der Goldmünze genast sessgchtzb m. Mß MM Schweizer FMkKy.' Drzrch die- PyllKtgsaniweMngen vonz 27. Fe-brnar. ÜW L5/ Marz 1919,' betreffend die ÄöstöMelstng der Hank-« Noten sei aber eine xm&>\v : . : Miitderwertlgtz Mhrung; eütgeführi Wörden. DieseVollzugsan>lveisllW««^se'len.aber' ü.tt g e setz! i ch Und hattSU ..Wssfalls iM RechtS.witl-', samlei.t verloren, weil sie nicht, der. ml«Mg, vorgelvgt wurden..-Daß die NM Kryne mst der alten nicht , identisch, sei, gehe schon.daraus' MvA,?dä.V.W.-'.B'rmM. Me .-Konti, die ans alte>Kro««en lauM, KttWj M.heW). auf. «reue. KronenDik..ntztt'e. Währung. kch«ut,stlcht auf' Bechmdlrchkeiiiii, die' M . älter. WhrstUg elüstüMerl sind, zlirückwirkeni Westnlfer Kläger'Nkpfkichttt; ist, die MÜsion in neuen Krone««.anzull.ehlne««, so Müßte sie dem.Werle der a l t e n K % $ M 'P ärttät e n t-, spreche «i. Hebe' dochl-.her-- 'iSiitat .selbst die Mrsejistsüörn. mrd den Zoll in . , ‘‘Vr;."-.'\ . nicht ezistjnendetz Goldkronen? ' ein, er erhebt somit' seine Fördcnutg. im Pantätswertt, Uur6:u, S( c «n a l'P a s 'ch a7deü tllrk'ische.is"Thron' KMeiget«,' d'-nni' 17. Septenckew.1922^.- '? - -Das Hettzerk Sännkt-Ht- -deir' Eid ans dH Bcrsässi'nck Htalästinas abgelk^pstud -rst'-iÄri-'ün^ aller Form High Commissiöner .- Mr / - *■' - < 5 Ich kann verfkMviit '--niit-Aüs;raMe -dkr'-'-M'- .^ete- '- Monie der .Eidc-NeistitngMW^bemü-hat Man sich ü«- stai«^ Palästina wenrg-mÄi dW'Mts-Kh^'gckÜniMerti' D»?>.Zchds-n wissen, ganz genck«.«,..tÄ^sWchäch-l^r seser-lichen Justall-ier«mg-'Herbert Tamü/ls er ««icht die' Macht l)aben wird,- das zahme Leitartikel davon aWltert lassen, dieses Lastd als ihre.Heimstätte zu hetrnchten, das heißt als-ein Land, wo .sie uftb-bie .^erren fhtK .' ... : Im übrigen hak. auch der arabisch-jüdische Kons!ikl seill Mt.es.' Wäreit. die Araber werkiger itatioitäT gewesen,; 'so idvira VieWchk nnFv ganzes Ji-schu-ltz zügütnfee geKt«M««. Sie hästeit ütls ümchchrm Kriege anders empfangen tziüffe»r als uttsere^nngei« Einwanderer mit den« Bewußtsein ans Land jltegen, ^hiev „Orieiilalcr«" werden, das' „Eüropäer- .tnm" in sich veMichteÜ z«l-«uüsserr, die Brücke zwischett West «nid Ost-schlagen zu sollen, nsw. Tanmls hätten dia Araber «ur bififHrtimeit Müssen in diche-N vielstimmigen , Gesang/ voll FriOru, - Liebe, Orie««t und unsere Bur- 'scheit -hat-tey ->vitHcic^f ära'bWe Mädchnt geheiratet, Mttfere Madcheü wäre«« MÜei'ch't -stolz gewesei«, die Gatlinneli von.! Gftndis oder.-Scharks. zu iverfesl« u«-b-diewiderlichste Assimilation hätte in Palastina ihren Einstig gehalten, gefeiert n.chd verherrlicht Non« ^Doar Haj.oll«" und seinem englischm« Gchroesterblätt /,Pa I e st i u e- W e eklh". ie^ glauben 'Melleicht, daß ich übertreibe'? Das; die u '' Hckn«>r«iss!ükler., WUliMngch«'- dLl.''Wizes«i ijWscheri Bevytkerurtglllchl a.«t^ sein ein .Nnü .zu bvingeit' IM., Wird.. ' :; y ' ... /' j . .; " lind die Araber.?. Die' Araber lchven. als -Zmchen" des: Protestes, erneri" „Streik" für' Jerusalem "angeorMl. -Solche' Streiks sind hlerznlani/e. mtgemcir« glnüsank: IübHr unö-. Araber-haben nämrrchHeyenserng sternliche Angst. -VoLein-.- aüber n««d.'«vürdest-sich..vg^.N'u.ilich"schm«^ gerne' Naih 'dem' itT'ifvdjjc "Allgst'und.'-KÄMi.cbe.nfalls'. soft«r.r die T'äden. Un^ekehrt war cs U--.der"Iasfäsüusft, -der' zwe-j'-.Uribiilrfcv .imt! . v -j.ieücri;awp:: vw .pai«|tiitci!itirs?r-H. inv«M>'«r '■S'■(£& gibt"hicrstttälide'^w'el'Richtu.uge«« inder jüdif!! Pöttl!-: dsb'stoNlstifch^ die-ansPisasnna bin jüdisches L> «stachen wrll ««hdbsschsFu M«'^'ehrlich -sagt, die In .. sich Wieder' die Araber nicht,-, .zn ltieikeli'.' f.ch Uhler' sMch«.-BechiÜw^ch..Münch?u-'w!!st'g sich äLsvd:ik' Ereignis, das die hie'ige-iMlätzer als büiorisch;* scierFü.- lleb'erl.-auv'!: die pulästttsenlistheu. jüdischen -Zcuu:lgen!' der jüdifchou' Land, udcu .-als ^I«:deü und die-- Mabir 'uM Araber - betrachtet -'Und' rstel^, .daß Heide -Nati-öneji. wenigste«^' «Uoiiteittan. verschiede nei- JtttcresiMt ttf teih} Diese Nichülng>lnird. ,-vom".,,H a a-- r.e'5" vertreten rmd hat acht Zchnchl der jüdische««-- Peöol--' kcruna Palästinas, hinten sich./.--. - .-. Dam: ist eine'audere-Richtung da: die"-des .,,'D-o a r H-.a ) v m", fettst- He-tz-^iwß-r>-F)HOWL '-^Mchtttkister B e'n Iehu.d'a «lnd sein Kreis.nahest'-hm«. Diese Habei« das Wort geprägt: „Palästinenser". ..Alle Söh««e Palästinas,! I«rden ltiid Moharmnedancr - «urd .Christen,. .Haber« das gleiche ükaie'tlano, diegleichen-.Jrlteressen nsw-' ' Diese Allfsasst'.na hat hier nicht viel Anhänger; zninal dg sich die Araber Urtürlich keine Sekunde lang durch :«räch Palästina kchn'rsteu, oder''wen'««''s«i-'dl;kMl/üiLch-..Land mit ihrem Besn.che beehre««, in ^chtnrstiiUnttlUgcn 'schwelgen und Skizze«« schreibeUr- . Ish chin aber, nicht,im Hotel Allttchy" abgestlegen, «knd häoe «ticht i«nr..it«ii .;n«sere«t..Führern ,'iud'«««deren jüdischen Europäern,, die des.D-entschen mächtig ge« ' sprvchei«. Ich bin in die Altstadt.;n dem Bettlerproletariat, gigangei«, ich habe die-sephardischeri, marokkanischen, bulga* - rischen, päla st in er «fischen IiideN-aUstPsucht in ihre«« Hmtsern-und Werlstatken. " ' .. - Es )vav,',HählUn'g der LlrbeiU'r" in. Iernsalem. Ich -hätte de:« „Maivstn" nk'ivnoMucen. «nn fMnsteilen.' wie viel nstd welche Arbeiter dort Juden si!rd>. untcv ineicheic Bedingungen sie arbeiten nsw. Ich habe 81 'Hauser besucht ---- SePhmÄn«' Rchrokkancr,-aber auch Chalukajudc««. ans ' R««ßla-nd /u:i-'ö Rriurärüen. In fast aller« HÄrsern traf ich «Mr die Frchlen st«''Ha«lse',' li'nr drei Frauei« von etwa (»0, die ich sprach/ versiandDn Hebräisch, kau«««- süus lonnlen ihre«« N.-/.«eu schrewe'U aber.Ara bisch, die Sprache, in dersie .'iNtänstu, spracht: alle-auch die, die erst vor'';««»'.'« Jahren cingeivarrd'ert lvaren. U-«d die L?!:>i'.Ner? Sprachen-.-.- >ken«!tnissch stU'chiig"', .„sehr 'we«rig hebräisch". Da-iir «rahe-,«« , a«'.snahms'los arabisch. . I Bisher «varchste Religion «rech ei::' jre««neu«'äs' Elemerrt, das schon die äußere Evscheinurtg des Juden ver- , änderte. Der .tlrchbcr. rasiert sich B. der! Backenbart am - Halo a«ich er läßt'die Haare intv bis z.«rn ttrtrerkieferrand - st-che'.r. Dein-'.In'M «st dies dürch.die Thova'Verbote««.: „du - sollst' die. CchcN^ deines Baptes . stehen kiffe««;" .. Ebenso räsiM der Araber, gewöhnlich seiuMt Achs. der.I««de Mich auch hicl!.„die 'Eckes«, des -Ha««pchäar-s". stehest lassen. Hält . ei sich sticht an 'diese Äorschrist, d'ärrn ist es -fast nn.nröalich, «hu von bin« Araber zu «ntterfcheideU. - Ich ärbr-itete.-s». der letzte«« Zeit als Bartarbeilcr an den«' Bau des ««enchstjüchsthen Stadtviertels „T a l p i o t b ' südlich von IerllMnl. Der Bauherr beschäftigt gerne „arabische" I««tzeu, teil er iiit' Neun SLunden Arbeit mu