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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-11 · Heft 1317 (11.10.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1317 (11.10.1922)
Date
1922-10-11
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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'/ " ' - Vfchke«ase. Vschkenase iuiili Warschaa, lf. Oktober. (Tel, der „Wt., Morgenztg.") Die „RzeLzPospolita" eröffnet einen Aaknpf gegen den polnischen Vertreter im Völkerbund Prof. A s ch k e n a s e wegen seiner .Mtung bei der Wahl Hes Völkerbgndrates. Me bekannt, M: Aschkenasc die Kandidätur Rumäniens Unterstützt und?die Jugoslawiens und der Tschcho^Slo-- ‘toftfcj bekänchft. Die „Rzecwospolita" wirft ihm 'ddv, daß er dadurch die freundschaftlichen Beziehungen'gestört'habe^ vergißt jedoch» daß- Aschkenase die Kandidatur Jugollawieus mw der TschochwSlowakei aüs hem 'Grunde nicht unterstützen konnte;' tveil die genanüteir Btaareu in der oftgakzffchen. Fmge sich gegen Polen gestellt Men. (Siehe an andetep Stelle.) rr tm ScmSctiV. 10. Oktober. (Tel. der ,Mr. Morgenztg?) Auf der nächsten Monat m Luze-ru staMndenden inrer» nationalen Etse'rMhukonserenz 'wich seitens des Vertreters von .Polen der Antrag auf Einführung eines direkten Expreßzuges London—Bukarest gestellt werden. Dieser Zug M ans 'der"'Strecke Kättotvitz—Krakau—Lonrberg— Wviatyn polnisches Territorium durchlaufen. Mirmek. Warscha«, Oktober. Ml. der „Wr. Morgenzeitotm}".) Hie in hiesigen maßgebenden politischen Kreisen verlautet, soll die Stadt Memel in.administrativer Hinsicht unter Pas französische Protektorat gestellt werden, je* dhch «tsi; Ausschaltung des BöÜerbnndes. Dieses Projekt Wird 'vr-n-det polruschen Regieümg unterstützt. Rumönie«. Der KkMpf nm die jüdische Schule. Ans,-K l a nfen b u r g wich inis berichtet: Wahrend in politisch^.- Bcziemmg eine getvrffe Nachgiebigkeit der Hulierr.ng den nänouaien Minderheiten gegenüber zu be» qbaclltl'u ch. .bildet die Sch ul frage und in ihr die Spmwenfmgc, noch rnrurer Gegenstärrd eines zähen Kampfes llnbor-ditt hsrttrgen Stand dieser Frage orientiert ein Wxicht des,.,ilikcü'?. der eine Unterredüng wiedergibt. die sH.^.llichrheit.:r - ruft drin Obevdirettor der Mittelschulen m SiWnöurgen, Wcaneu, .dieser. Tag^ hatte. Der Oberdirektpr uechaies.zunächst darauf, daß hie seinerzeit festgesetzten Grundsätze Wonach-diq. llnterrichtssprache in den 'bereits bestrherfderr oder noch, zu errichtenden jüdischen Schulen chrzi die.hebräische oder die jüdische sein föiuteimb W die Schulerhalter. wenn sie keine der beiden Sprachen ,.B»;nfiihrtzw gcwiHti sind, verpflichtet'seren, zur staatlichen Arache üherzugehrn, auch von den späteren Regierungen - fOge'haltE'wurd-:n. Ihr Verlauf der letzten Jahre sei die Regierung. bemüßigt gewesen,, zn schärferen Maßnahmen zu griiftn,"v-ül tue.Beobachtung geirracht worden sei, daß gn einzelnen -Orten nichts zur Durchführmrg dieses Peru- ♦WfflM afiWPgCHjCwipg« zips vorgsfehri werde. Go entsmnd die Sprachrnverqrdnung vom Frühjahr 1S52. Vorher wurden jedoch die Erhalter der jüdischen Mittelschulen zn einer Enquete eingeladen, damit sitz, ''sich' ■ über dir Durchfi'chrnngsmodalitäten ' der Sptzachrnverordnu-.' g einigen. Bei dieser Enquete, an der Pteaneu den Vorsitz führ re, fei jedoch bedauerlicherweise eine Einigung nicht erzielt worden. Von den Vertretern der drei jüdischen Mittelschulen hatte joder eine andere Auffassung. Der Eindruck war, daß das ß roßwardei n e r jüdische Gpumastum die u n g <: x ische Unterrichtssprache beidehalten nröchte, während das .Klänsenburger zur he-, bräischen uni) das Temesdarer-Gymnasium zur rumänischen UnürrichtSsPtzache überzugehen geneigt i ist.-Hierzu bemerkt'der Bxüreter des „Ujslet'ß daß die Le'.' tung der Teruesrarer jüdischen Schulen in jener Enquete bloß den Wunsch äußerte, zur Spracherrfmgc erst nach einer bestimmten Ueb^gangszei-. Stellung nehmen zu dürfen und daß sie daun, zwischen der rumänischen und der hebräischen Unterrichtssprach-! r.xihlen werde. Erst nachdem diese Enquete ergebnislos verlaufen war, führte Pteaneu weiter aus, habe die Klaufenbuvger Gensraldivektion für Unterrichtswesen sich veranlaßt gesehen, nach vorheriger Genehmigung der Regierung die bekannt: Sprachenverovd- »ung zn erlassen. Durch diese Verordnung wird die ganze Frage dem Wirkungskreis der'Schulerhalter entzogen und diese werden verhalten, b/s MM.Schuljahr 1924—1925 unbedingt eine d-r dre». angeführten Sprachen als Unterrichtssprache anzunehncen. Die' Durchführung dieser Verordnung werde aufs strengste kontrollier; intfo es werde dafür gesorgt wirken, daß in beit jüdischen Schulen schon jetzt die ernstesten VorkelMngen getroffen werden. In den ersten Klassen der jüdischen rill ittelschulen wende z. B. schon t-ener die ungarische Unterrichtssprache nicht gestattet Norden, da ia diese für tue Juden die Sprache eines fremden Staates ist. Nun kam auch ein anderer Erlaß der Klausenburger 11ntcrrichtsv-' rwaltn-ng zur Sprache, laut tvelchem in der: konftsfiorcellcu Schulen nur Schüler der betreffenden Konfession unterrichtet werden'dürfen. Dieser Erlaß,-erklärte Oberdirektor Ptcaircn, wurde an den meisten Orten bereits durchgeftchri, indem im Sinne unserer Diskussion der Erlaß zunächst nur aus dü Schüler der ersten Klaffe Anwendung findet. In den höheren Klasien hingegen können auch andersgläubig: Schüler, die schon früher an dieser Anstalt ftttdürten. ihr Studium fortsetzen und be-- endcn. Demnächst wi>.d dieser Erlaß auch w Klausenburg zur Durchführung gelangen. Hinsichtlich der von der jüdi-- schen ll.llinoritäi bisher erfolglos urgierten Staatssubvention zur Erhaltung d'r Schulen evklärte Pteanm, sich nicht äußern zu können, da diese Angelegenheit sowie die Frage -der jüdischen Schulgebäude, der jüdischen Lehrerbildung und der Regelung der Ruhege-nüsse jüdischer Lehrer in den unmittelbaren Wirkungskreis/ .-des ÜMerrichtnrinisieriums fallen. . ' ' Palästina. Die öffentliche« Arbeite«. Jerusalem, 7. Oktober. (Bericht der „Wr. Morgenzeitrrng".) Das Amt für öffentliche Arbeiten und Bautätigkeit der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation in Palästina teilt mit: Gegenwärtig sind bei Bau-, Tischlerkür enzttaeke Stoffe, Regenmäntel, Damen* und Herrenwäsche, Bettwäsche, Stricte und Wirkwaren etc. im Warenhaus ■•'/' ■'• ' ' ' '/ . 11. Stftober Seite 3 und Meiallorbecken in-Schdt und Land 1185 Arbeiter beschäftigt. Bei S1raß«wbaüarbeiten, bei Applanierung det Bodens, Austrocknung von Sümpfen u. dgt. sind 2170 Arbeiter untergebracht. In der letzten Bausaison hat das Ami für öffentliche.Arbeiten von der allgemeinen Arbeiterorganisation den BW-Hvn 325 Objekten: um den Preis von 160.000^' englischien ^' Pfund MeryomMen:. Das Amt hat zwei große Spezialwerkstätten errichtet: 1. Eine große -Tischlerei in Tel Awiw inh den besten .Maschinen. In deser Werkstäfte arbeiten dir besten Fachleute Jaffas, die alle Tischlerarbeiten für die vom Amt zur Durchführung übernomnlenen BulljHchüen sowie . bei 'Privatpersonen verrichten. 2.. Eine MMätte zum Mahlen Von Steinen, zur Erzeugung von Blöcken, Stufen, Pflastern n. dgl. Das Amt hat mit .Erfolg: füllte besonders Äufme'rHanlkeit der Einführung der jüdjschLg. Arbeiter 'in' das Baufach gewidmet. In den GenÄssenschasten. der Organisation befinden. sich zurzeit -.rnerefM 55 Stei-.rhaner..' die das Fach im Laufe des letzter:''Jahres enerut' haben,' 75 'Sternmaurer, vötr denen ein Teil die Arbeit ans eigel'.e Bcrantworin.ng, ohne. Aufsicht etuei.- SpeziaMen. ansznsübren in •kt Lage ist, 100 Arbeiter, hie Steine hauen rönnen, Hunderte von Arbeite,m 'habe:«.. das. Banen, Pflastern und Tünchen gelernt. Besorrd/??b Gewicht legte das Amt daraus, Arbei'ub für Swinörirch'. .SteirrbehamrUg und Stern bau auszrl bilden.. /Die Eroverrrng.' dieser Arbcitsgr biete/die im Lande D'ausende nimtjüdrsche. Arbeiter beschäftigen, ist .eine^ununrgöngliche. Bedingung für die Erweiterung der jüdischen Bältarbeik. Bei den in der nächsten Zeit irr ZUrsficht'genommene»; Regiernngs.arbeiten wird der Stern bau' zweifelsohne, einen großen Raum einnehmen, die Ausrüstung, und Heranbildung geeigneter Arbeiter ist eine fellchversiändliche Bsratisfetznug für dre llehcrnahmc' solche Arbeiten. . O Das - ArdeLLspsrO.r'ttLirLRgswe?L:r i.n .Berlin, 8. Oitobex. (I. E. B.) Die auf einer Europareife befindlichen Vertreter des Werad Leum'i (jüdischer Ratio, nalrat in Pa'lästiim), D. P c I I i n mtb T f itfi e r u o w t tz, übergaben der Exekulire der jüdischen Welthilfskorstcrenz ein Memorandum, in welchem die Notwendigkeit -der 'Organisierrmg emes mod^rrren Arbeitsvernllttluriqslresens in Palästina begArndet und ferner mitgeteilt.wird, daß dev Waad Lemnin zu diesem Zwecke ein'--Örganrsatiousbnrtorrs ins Loben gw-nfenhat, an tve'lchenr sich berschiedeM Organisationen der Arettgeber und Arbeitnehmer in Palästina beteili'anr.-Das Burear: wird in allen SMteu und 5koloni-m AötLünngrn unterhalten und besonders für die Nute'rbringüt'.g der neuemgetrosfenen J'ntmigrant-n.r an chasienden Arbeitsstätte'.' sorgen. Da sich dst"Beschränkung der Jmnr tgwtion. -in.'Palästina nach der Zahl der Arbeitslosen im Lande richtest wird die Tätigkeit eurer.großen'Ar-' vertsvtzrmürlurrgsäküoir die Avbeiisl-osigkeit vermirrd-ern und auf diese--Weise'dazu bcrtva-gen, die Immigration zu fordern. . . Die Ex.'k'.rrst-e d:r WelHilfskonferenz beschloß, dieses Unternehmenstd-s Waad Leumi materiell zu unterstützen und bei allen mit der Welchilfstonserenz znsamrnenarbeitenden Organifatiolreu aus die große Bedentiurg-dieser Institution für d--:r Ausbm'; Palästinas hmznioeisetr. il., Taborstrsße 48 Telephon 47*W9 En gros En «ietalt Quer durch Palästina. Ans dem Lgttd des Jüdischen Rationalfonds. Am Har-Zofim, auf dem Gipfel des Berges, von dem sutz einst Hi t u.s die Belagerung Jerusalems geleitet hat, loenige Meter von der - Residenz -Herbert Samuels entfernt, hat der. Jüdische. Nationalfonds den Boden fiir die hebräische U ni v e r s i t ä t erworben. Weit-'schweift von dieser Stätte aus der Blick: zum Greifen nahe tauchen die Gebirge Moabs in das gleißende Licht des blauen Mittags. Nur wenige Schritte unter uns glauben wir den schinrmernden Spiegel des Jam-.Hamclach, des Töten Meeres, zu sehen, so stark, so leuchtend ist iwä liefe Dunkelblau des Sees; wenige Schritte nur trennen uns, scheinbar vom tief enrgeschnitteneu Flußbett des Jordans und» von den hohen Bergen des Jrrdaeischen Ge-! birges . . . So klay so rein ist die Luft. - Und doch ist das Meer, ist der Jordan über 1000 Meter tiefer als wir und 30 Kilometer in der Luftlinie von usts entfernt. // ' Schon ist der'Blick vom Har-HaMm nach Osten und Norden; schon ist .aber auch der Blick auf die heilige Stadt, die mit allen ihren Vorstädten un§ . zu Füßen , liegt. Gewaltig dehnt sich , Jerusalem nach allen Seiten aus, nach Westen längs der. Jaffa-Straße. gegen die Nationalfonds-- Siedlungi von Kirjath-Anawim-, nach Südwesten gegen das/chrrstlich-rnohamedarnschc Dorf Ein Eurem, in dessen Nahe/jetzt .'zlveihundrrt jüdische Familien ein neues SradtvierG.'bm.ley,''und gegen Süden, wo in Talpioth , ch« neue jiidische Stadt entsteht. . Längs,.her Straße nach Bethlehem liegt hier jüdischer Besitz; l,M,000.>Pick, das ist über ein Quadratkilometer, würde hier langsam von >i dev zionistischen Bank Anglo- Palestinä und dem Mationalfoltds erworben; rasch folgten artdere jüdische' Körsrerschaften diesem Beispiel. Der größte Teil des Türrains 'ist schon vergeben, in wenigen Wochen Jgj|ta, feig.: ejjjtcn dreißig Häusep fees/, neuen Viertels feriiggestellt werden. Das Hauptbureau des Keren Kajelneth, das nach Erez Israel übersiedelt, hat sich hier niedergelassen, und es scheint dem Jüdischen Nationalfonds bestimmt zu sein, hier in Jerusalem ein Werk von gleicher Bedeutung zu schaffen, wie es die durch ihm veranlaßte Gründung von Tel-?lwiw war. . Talpioth wird das jüdische Zentrllln Ierrcsalems werden.. Hat der Keren Kajemeth durch die Käufe städtischen Termins in Jerusalem einen Schritt gemacht,, dessen ganze Bedeutung dem' Fernstehenden erst dann verständlich werden wird, wenn das zu evlvarttnde.rapide Wachstum der jüdische» -Hauptstadt die heute noch fern der Stadt liegenden Gnmdstücke in den Bereich des Siedlungsgebietes gezogen haben wird, so hat der Keren Kajemeth durch ein anderes Werk, dürrch die Gründung von Kirjath-Anawim eine Tat verrichtet, deren für Jerusalem segensreiche Früchte schon in wenigen Jahren tckirfendfach all- Mühen mW alle pekicmären Opfer lohnen werden, die die Gründling dieser Kolonie verlangt hat und noch verlangen Wird. Auf der Landstraße, die nach Jaffa stihrt, fahren wir kaum eine halbe Smnde im Automobil bis wir nach Kirjath-Anatvim, der alten Traubenstadt, komrnen. Die Straße ist herrlich schön. .Kein Wunder,' bnfj Automobil nach Automobil aus dieser Gebirgsstraße, dahinsausst Im eigentümlichen Kontraste zu diesem mobertten Leben, das mit 50 und 60 Kilometer Geschwindigkeit einherjag/ stehen die gravitätisch schreiteudelt Karnelkarawanen, die scheu den Automobilen ausweichen, stehen die vielen . Eselreiter, die halb schlafend auf ihren geduldigen Tieren einhärtrabcir, stehen die hohen stattlichen Aräbergestalten auf teppichgeschmiickten Sätteln auf denr Rücken kostbarer Araberpserdc, aber auch die vielen Füßwanderer Chaluzim nnd Chaluzoth — die nach Jerusalem ziehen, um dort Arbeit zu suchen oder von Jerusalem konrlnen, nm dcls verhaßte Stadtleben lvieder mit dem in einer Kwuzäh vertauschen M Nnnsn- Alle aber, di« an Kirlach-Ärmwim porbeijMn: Araber uni? Juden, Europäer und Orientalen, werferr einert spähenden, zuerst neltgierigen und dann staunenden Blick aus die Felder dieser Siedlung, die ein Symbol wurde. Biele Jerusalemer-Bürger wandern einmal bis zweimal im Monat zu Vies/r Fcrvm. Zuerst sichren sie her, um über den Wchnsinn zu lachen, der die Zionistische Organisation befallen hohen müßte, daß sie glcntben konnte, Kirjath- Anawim sei koloniersrerbar. §>nm, als die. Arbeit, anfing, kamen sie, um zu sehen, wie rasch sie wieder eingestellt werden würde. Und nun sind noch nicht zwei Jahre vergangen, und Kirjath-Anawim wurde eine Mnstersiedlung, die sich schon selbst erhält. Hierher führt man jeden, dem nran zeigen will, was jüdische Arbeit ans wüstem Lande machen kann. Kirjath-Anawim ist rüimlich Wüste. War es, muß mau sagen. Ich führte ennnal einen Frerrnd nach Kirjackh-Anawim, indem ichühm Zuerst die noch nicht rrrbar gemachten Termins zeigte. Er meinte daraufhin, daß das eine sehrgesunde Gegend für Eidechsen sein muffe. Er wollte aber nicht glauben, daß m dieser Gegend auch Feldmäuse fortkommen könnten. Er meinte, es müsse diesen Tieren hier ^zu einsam sein. Zn einsam nnd viel zn steinig. Es sei hier entschieden nichts für Mäusr, die ettvas ans sich halten. Dann führte ich ihn um einen Berg herum imb zeigte ihm die... Mische» Siedlung: Weingärten, Gemüsegärten. Mrldpslanzungen,;' Barunschrrlen, RMerherden, schöne Wirtschaftsgebäude, Geflügel» Bienenzucht, eine Automobil - siraße, die in die Siedlung hineinführt und sie mit der Heerstraße verbinde^ Blumengärtchen vor jedem Häuschen . . . Die Siedlnng-des Keren Kajömeth. Und mein Freund verstummte hei diesem Anblick. Seine Augen tväreu groß und staunend und dann . . . ein bißchen feucht . .... Der Stellvertreter des High Eommiffioners, Sir Windham Deedes, tvar vor einigen. Wochen ebenfalls lmcher iü Kirjath-Anawmr. Er hatte die Siedlung. fast ein Jahr nicht nre'hr gesehen und sagte am Ende der Brsichtigung, „er hätte vor' einem Jahre nicht geglarchi, daß .hier aM nur ein Gmshalm. Mchsen werde, und jetzt cg?

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