Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1317 (11.10.1922)
- Date
- 1922-10-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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, >1 - l" * ' .* " . ' Wöktt z " «ien, MMwocy. Wiener mi Egen-ettnng. ,1. Oktober 1S22 -üi5.^r31H Diaspora-Gemeinden nnd!-!. Von Rabbiner Dr. A Klein ln Nove-Zayzsky.^ Das Suktotftst des ältest Jfräel Kar nicht nur ettt-'häus^. Uches Fest der Husieiff cs vevölniW zugplch M auSHen Htnsteü- Wohnsitzen nach Jerusalem wallfahrenden Volfs genossen in der! heiligen Stadt. Um die Sukkotzelt empfand, man den, ifocfytfeu:: Smn der Psalmworte: „Die schöngebaute Stadt Jerusalem, eine Stadt ist sie, wo alles sich'vereint, wo alles sich als eine ' Einheit fühlt." Daß aber nicht nur die Palästinenser bei diesem Feste in Jerusalem erschienen, sondern auch pie Mitglieder der großen vom Euphrat MzniN Hfl sich erffteckenben Milchen Diaspora zur Zeit des zweiten Tempels dorthin ' wall-/ fahrten, dies zeigt die wohlbekannte Mischna (Taanit 1,3),ft>p:. &<M<m Gamliel, der einstige Präsident des Synedriums zu- Jerusalem, als Zeitpunkt des Beginnes.der Fürbitte für Regen - den 7. Marchq'chwän angrht, däS heißt. „13 . Lage nach dchift sSukkot-)Ftzste, damit arrch der Letzte in Israel Nachpew Guphratflüß Mäügen fomie." " ,;i ' Diese Tatsache bietet uns de nwillkom »lenen Anlaß,, einiges'über das Verhältnis der altjüdischen Diaspora zum heiligen - Üande zu >örzählen. Denn man kann in der Tat über ein Verhältnis, über ein ganz inniges Verhältnis des Diasporajudeütüms zum heiligen Lande sprechen. Denn mögen auch die jüdischen Drasporagemeinden noch so zahlreich, noch so weit vom Äinttetlande ent-fernft gewesen sein, ein unsichtbares Band der Liebe und der Gehnsucht knüpfte sie und alle ihre Mitglieder an'.das ' Land der Väter und an das Heiligtunt in Jerusalem. Nicht nur die alljährliche Tempel-steüer, den Schekel -zahlten sämtliche Juden dei Diaspora gewissenhaft nnd sandten sie, oft sogar auf von Räubern gefährdeten Wegen unter entsprechender Bewachung nach Jerusalem: nicht nur wallfahrten sie, so oft es möglich tvvx, nach der geheiligten Stätkej sie wollten auch, unmittelbaren Besitz ant bdjsigen LäNde haben. Ein merkwürdiges Zeugnis für diese Denkungsart und für diese Sehnsucht der Draspörajuden gibt uns eine...int Jahre 19H in' Jerusalem gefundene, äher erst vor kurzem näher bekanntgewordene griechische Jrrchrift, die in einer einstigen Synagoge vpn Diasporajttden angebracht war. Es verlohnt sich, diese.Inschrift-nn Wortkennen zu lernen: „Theodotos, Söhn des Bettenos., Pri-eftec'uuö Synagogenvorsteher, baute die Synagoge zur Vorlesung des Gesetzes und zur Lehre der Gebot,: — .mid das Fremdenheim und die Häuser (Zimmer) und die WasferhWlter''zür..Herberge.-für die aus der Fremde, die.es bedürfen — die gegründet hatten seine Väter und die Aeltesten und Simonides." - . . Ter an der Spitze der Inschrift genannte Theodotos ist wahrscheinlich mit dem aus.alren talmudiichenBerichsen-wohl- ^bekannten T s)eo das a u s R o m.. ideusisch, ttlch die. durch.ihn und andere errichtete Syna.Mge. in. Jerusalem My, demnach Be- Htzsilnr römischer, be;iehu;mstvoise italienischer.''Juden? Daß «ber die Sprachder Inschrift griechisch ist, kann..nicht.auffällig sein: die Sprache der Juden in Rom war. — wie dies besonders durch bie in Rom gefundenen sehr zahlreichen Katakomben- -Anschriften bezeugt wird,' das Griechische, die Umgangssprache der Gebildeten in der Hariptstadt -des römischen Imperiums.' Das Verdienst der Gründer ilirex Syrragöge in Jerusalem wollten daher die römischen Juden in dieser Sprache verewigen, die ja g-.ich vbn beu übrigen nad) Jerusalem kommenden Dwworasuden oevstaudm.wtlrde. ' ) . Ais Zweck der Sunagoge wird angegeben:, „Tie Bprlesung der Gesetze und die Lehre--der Gichote.'"'DaZegr'n..-fehltdaZ-. V (i c u. Aber in der ättesien'Zeit war e.iüe Synagoge i n .Jerusalem vor allem eht^LchrhauS^.wo.;,maw. aus 'vest.- Thora vörlas und der Vorlesung die. Belehrung, die. Predigt anschloß. Als. Stätten des Gebetes dienten in Jerusalem die großen Vorhallen des Tempels, in denen.man aber nur in.yvllrömmener Reinheit erscheinen durfte. Daher hatte man die neu- - gegründete ^Synagoge — deren Bau, wie es-scheint, .eine Zeitlang linkerbrochen wurde — auch mit Verschiedeneu Wasserbehältern versehen, derenSpuren bei den Atrsgrahungeu^taffachl:ch zum Vorschein kamen.. Eine für Diasporajuden. bestimmte- Synagöge diente aber nicht nur dem Gottesdienst,in',dem iM eben angegebenen Sinne, bas heißt der Thoravorkesuug und der Predigt, sie war zugleich ein Sammelpunkt'für die-äus det Fremde Mch Jerusalem wallMrenden' Brüder. Deshalb wurden neben der Synagoge auch Jremdenzmlme't 'eingerichtet. Unser Theodos rühmt sich seines Amtes und seiner, Abftarnutung: er sei ein Synagogenvorstcher, Söhn., und Enkel (irres Synögogeuvorst'chers. Dies war keine geringe Würde, in den Tiasporagemeindent Name und Würde stammteü natürlich gleichfalls aus Erez Israel. Dort hieß ein Synagogenvorsteherl- Rosch Haknesstth (Mischna Jomä 7,:1), die Diafporasude'nsMrfttzten nur die Bezeichnung,ins. Griechische und Hekl<rdeten,ftsti1 dieser Wurde den Frömmsten und den Gelehrtesten unter den Mitglkadern ihrer Gemeinde,, die ihren Mittelpunkt in'.der Synagoge hatte. Denn es gab. kaum eine" Digsporagememde, die nicht eine eigene Synagoge besessen hätte. Diese, war mit Motiven aus'Erez Israel geschmückt; da sah. man das. Bild des siebenarmigen Leuchters, der Mnorah, ferner , den.Schofar, den Palmzweig, den Ethrog, .zumeist in Stein gemeißelt. Die, Richtung der Synagoge war nicht, immer^der „Mizöächj". wie.bei uns, soMrn sie wurde .durch hie Lage des betreffenden Ortes, bestimmt. Die westlichen Gemeinden richteten M'nach' Ostens d'ie östlichen nach Westen, , dieftsMichen, nach.. Novdey -und die rtördlichen nach Süden, und',so war daS. ßkGe gaA JsraM auf einen einzigen Punkt; auf das' Land Israel und auf. sein.-HeiW tum gerichtet, und ihre Herzen trafen sich an einer einzigen Stätte, wie der alte Bericht., es so schön sagt. - . . .. ' ' . Die Synagoge der röMchen. Juden in.Jerusalem war nicht das "einzige Gebäude dieser Apt in der jüdischen Haüptstadt. Auch die Juden aus A(erandr.len,.'.ävrelläa, Mizren. und Klcmäjien hätten dort ,ihre eigkNM 'PersammlltnssW^'-.^le Besucher-warew zmn Teil'die ständig dort wchnenden ^imatSgenossen, hanptsiichMj>.gber diö' nach der, Hauptstadt kontme.nden . ^Pilger. >*»». «iß**.?..,,-<rj{* -»ij j ’ Die Sehllsllchtt'der Dlasporajuden nach dem heiligen. Saiubc wuche auch burd) bie' Zerstörung des Tempels nicht gemindert. bMdc. in Erej' Wyel ihr eigett^zll ncnktU; uR>wäM tijerddn : mHr e :,SynagoWvorst okM"; W bestr^öen, ihven M .-Erez Jsradl veretvitzt.rü'Me«^ .-.v/*'- - l':. :.f , '__v | .|j „ Oesterreich. N , ..Im FiüanMlttiWriurti Hielf MchmMags.däs vom« - Fmallzministsv^ - .G e g4t-r^ eingesetzt^. -.-F bn-a n z * ko.mitee seine erste Sitzung ab, welcher die Aufgabe ob- Ma/,4- SaS'’ hniMi TaMdifc' ötrfA«Tf?Ä geNehMlgtE cm Komitee 'AsKrzH FiÜäüWjniHr a. D. Grimm, der Gouverneur der Oesterräichisch-üngarischen Eük Är.. Up tH ttt st be r, Seklionschef Kr. S ch w ü r z- ,wa.ftd,, Evspanlngskommissär Dr. Hw r ni k.stnd-Mini^ 'sterialrat Dr.'Braüueis an. . V,.ft. Die" Regierung bringt ^sur die morgige. Si^ustg des, Mtioyalrattzs als Vorlägeu die hrei Genfer Protokolle,samt jHren Beilagen;' den Bericht..^des Frnattzko.mittzeI, .düs. sich Genf mit dezn östevreichischett Prählerst hefaßtle, üyd' den . Bericht -es sogenännterr. ngtiöMökönMWen Komitees Hin,' und rollt , damit .piie ganjej'MnierünDattiök" bar Hem '.Parlament <lüf. Die idrei Hrotokolle sind,- der OeffeDichkeitHereits bekannt,.der Bericht des Finauzkomitees ist teil- Misü durch Zeitungsmeld^mgen.. bekannt geivyrden- und ist fast,, zur. Gänze-, .in dem Protokollen ' enthalten. .U.e h e r- ,r.ä.schn,ngen werden somit' die Regieruttgsporlagen nicht bringen. - > Im Parlament. haben gestern dir. Beratttugen der Parteien begönnen, um ihre Taktik bei. der.Beratung der 'Genfer Protokolle"festzulegen. Die GrotzVerrUchen tür das Hknsrr MberMkornnhE. -. Die GroMlch'che'Bölksptzriei na'chu in einer Sitzung 'der Michspartäitsitüüg/'dft gestern stattfand,' zu.den Genfer 'Perhandlnngcit' Stellung'. Parteiobrnänu K h u d l erstätköte Bericht übet das ' Genfer Ncbereinkommen' Und -erklärte unter anderem:: j . ^Derzeit ist, es. die Aufgabeder. ÄnschlußPplitik, den . ZnW'Metibrüch dieses 'Stä-Äes'''mit äE';' seinen-.-Folgen 'zu vermeiden, äksö dre SelbstÄWgkeit chrch mit ten größten OpfGn-zu erhalten. Es ist nicht zutreffend, wenn vön her Aufrichtung eiirer Kiktatnr der Negierung rlnter Ms-, schaltung des Parlaments gesprochen' lvird; denn die - der Negierung zu ertestende ^Mächüchtttg ^wird im RahmÄr des - vorn. Mtionqlrate zu ' genehmigeMü,. Finanzprogrammes zu; tkfolgen .hakten. Jel)'c .Aett^rü'Ng und Ergänzung des RUic:rur-W,sprograutme§ bedarf,estl.er. neuen;M-latneui'arisch'A--.- ..MnehistiguLig.' , SeHstderständliche /Poraussetzuug . ist, - daß dyz.drückenden . Berpflichtungen gegcunber den. GarautiepmWn stur wirksamblelbtzü, - wenn auch sie bis 31. TeAem'ber die Zustintmung ihrer Parlo-mente "eDncn'lft ./ - wodiirch erst ' her . ganze ' Gansi-nugsplau' Jpirkfgnl WLrbpn laint.''Dir Tnrchfu.hrllügder Aktion; hängt; 'iul' lvesc.üffichen. von der' Züftmmenacheu'deS Parlamentes .'beziv. der. Negierung .Mit:H'E ^Äiler^lkommMiz'^äb;- es. \ nürß daher von -seimr-Pevsönlichkeit vollstes Verständnis für di,ä politifchen, kulturellen und.wirffchaftlichen Bchürfnisse unseres ^Volkjes' verla-ng-k'' lv^vdon.- . * .- --Nach eingehender Delarte, in der die Vertreter.-der einzelnen Länder mm"-Worte kamen, schloß sich die,Reichs- .partoi'teiiltW den Ausführungen des PärteiobMannes an und ernlächligte,- den Verband-dev Abgeordneten," Va'S-Ge nfe-.r Uebereink'o'm'me.U zu. genälMigen. ' - - Der franzöfisch-österreichrsÄe getttlschte .,SWedSyMcht-ShS?.. ' ' J-m.'SitzÄHjWMvedMittM-er--' für Häüdeff-MNrbe und Jrldustrie trat gestern tun Wb M Uhr vormittags der. frau.zöfisch-öst^ewaceichische - gemischte Sch ied sg-e ri-chts Hof.-MteL. - Börsttz '"'dch "Präsidenten Wanzisco L. de iä'Barra/des frWren-'HräsidMött.der Republik Mexiko,' zu seiner ersten Wie'när Sitzung' zusammen. Als Beisitzer "dLs Gerichtshofs stmgierten die HertenNtäuvree Gandolphe und Dr:PäulHam-mers ch l a g-' als Sekretäre 'Hie'' Wrren Fwüziscö A M u n a - t^'g ui'uud WnWrialsekWr int BuNdesministertum für Aeutzeres Dr'.'Gvi'ch- B e i d l. Als französischer "Staats- Vertreter erschien Herr P. Joudan, Ätzent-GKeral,'als österreichischer Staatsyertrettzrder dent'Äbrechnttndsüntte zugeteilte Rät der.Frnanzprokurajür M Rudolf B l ü'h dorn. Als Zühbrer,'hatte.'sich' eine..Reihe Von chervprtagenden Juristen' eingesunden, sv M: ä. ,D.' Dr7 Josef 'Sch;'e nk, Präsident des AbrechNuttgsaUttes,'Herr 8'ehd et, der Wiener'Delegierte des'Office des Biens eff'Jnteraets Prives, LegattonsratM^Funker^"it. n. w.. , ^, Präsidentde la Ua r r a. e.röffnete .die - Schung mit eister Änsprache, m der er den it n ö’ t i iJ dQT c it Und u ttchchr t e i i s H tz n C h a t a k t er dieses intetznati'öalen betonte. 'eine.Erschwerung, beziehnngsweise EknschräsiküNg 'her' Wnvvis ausländischer Staatsangehöriger nach Wien belvirken soH.. D hierdurch auH^solcheAnslgnder betroffen werden, diie-ckrancheits halber nach Men M 'KonMtatton Wiener Äerstr.hnd M. Be Handlung koÄmett wöllen, erachtet es dw Wechr MrWWme M chve Pflicht, rechtzeitig und .eindringlich die Bnndesngisrun. M^W sschy^ren GMdigungen;,. dw de-r Mamte GeMenstvilr MFältze haben nzchH aufmrksam.zu machen,!. JnHer äst- «die Hgi^ung gerichteten Denkschrist.ster-.Llerzio kaniiyer hoißftes tzntsr anderem: Bei berschwdMett Anlassen, hodie Wiener ' AerztÄämnier die -AufmirksambLst , der.. VMtdes regi-enmg aus den furchtbaren Nochgnd, der..'MÄ-er,;Ir)')^. ge lenkt, der durch die Teuerung direkt zur Bevelendung führe» Mß'. WÄtti M Teil;der Wiener Aerzts noch nichtz, ganz vev elenbet ist,"so P dies der ärztlichen Betätigüntz dci döst zahlststgs fähigen ausländischen Patienten zustrfchreiben. Win tE Unröis^diMr bDWA Mer wMntlich 'WschMYH.Mit e'nb geht den, Aerzten, eiy;e wesentliche- Einyahry^, dann , ist auch -dr. Bel^Wlstg'deß-gesämtest AätzttzstaÄÄ m kürzester Zeit zu er warten. - ■ •:<. -': Äin Gesetz gege» die Etnrets« a«slSndischee StailttrbLrger?; Protest der Wiener AerztekaMmer. / Wie die' „Wedizinsche KUnik" berichtet, - boashsichtigt die Bundesregierung einen Gekebentwurk welcher Tschecho * Slowakei Ein GiktNtör für die Sloinkk-c- - Prag, d. Oktober. Mchech.-sköto.' Preß'bureaiu.) Die Ke-, gierung hat döm Ätinister Dr. Josef Kallay die Bollmacht erteilt, für die Slowakei Verovdmtugen zu erlassci und alles zur AufrechterMtung der Ordnung und Koufo 'lidiertltN sowie .Sicherung - eines geordneten . Staats lebenin der. Slolrmkei,zv imternehintzn. Die Mährische LärißesverWalLmm. Prag. 10. Olioller. W'.» Ci-* Blatjer Meldest, wird ftn frühere Minister -es 'Innern C e r ny das Prasidmin der politischen Läudesverwaltüstg in Brünn übernehmend - Die BrürrRer Eywkrageaffäre. Prag, 10. Oktober. „Cesfe Slovo" mÄdet, daß in Preßburg' im Zusämmeuhauge mit der Brunner Spiouageaffäre der Bruder des. verhafteten Novakovsky, Fliegeile-utnant Georg Nrvakovsky, verhaftet worden ist. .Gilr.-S»hrt Äaerüns vsrkästeL- Prag. ist. Oktober. „Lidove Noviny" meldeu aus. ajut^ 'sicher Quelle, daß ein, Sohn des Abgeordneten Baer.au verhaftet.zivurde. Cr ..wird des Einverständnisses.ynt drn lvegüii Spionage'vrrhclfteteu Major Novakovsky bc schuldigt. - . . . . - . . Ungsrn. Ein Piit-chPtan der ErwÄchende». Budapest; 10. Oktober. (Test der -,-Wiener Morgew zeitustg".) Diezhiestge Polizei ist-einer Verschwörung' der 'Hörer der ' Büdapester Technischen Hochschule auf. die Spiir gekommen/Hie' sten Zweck hatte, sich durch einen bis in alle DetaM" vorbereiteten Putsch zu gleicher Zeit ist den ' Besitz s.ä m k'k ich er j üd i f ch e r G e s ch äste zu 'sehen. Nr Plan würde von dem ^,AM Gabot"-SchiltzverLan)>, dessen Beziehunstest'.zü den Münchener Und Berit n e r N a t'i o t ai ist e it erst vor lürzem nachgewiesen lvizrden, altsgcheckt. Von seiten der technischen. Hochschüler ' hat der als Putschist bekannte Hochschüler Ttbör.P^i ö eine aus Hundert' Mitgliedertt bestehende. Bände orgöüisiert, die. b'ewäsfn'est die Geschäfte alter jüdischest; Geschäftsinhaber besetzest Vj.nS .btc vorhandenen Wären zu Anedens- ’ preisen seilbieten ,sollt^ Aach dem von der Polizei aufgcdeckten Kriegsplan-ivstrden die Banditen in zeh)t Gruppen eiugeteilt,. jeder Gruppe war ein kleines Aktionsgebiet zrlgewiesen. Die Bandenführer übernahmen es, die- Geschäftsinhaber und das'Personal festzu»lehmen und sofort mit dem Verkauf der Waren a u s s'ch l i e ß l i ch a n"N ich tjuden zu begimten. Ein Zehntel der Waren sollte Mchie Zwecke „des Nationalschutzes" b e f ch l ag n a h mt und auf bereitgestellteu Wagen in die Näumlichkeiten'des. Verbandes der „Erwachenden Ungarn" in der.DörhaMsse gebracht werden. Die.Polizei hat bereits, vierzig Mitglieder - dieser organisieren. Bande einvevuommen. siedoch - naw ihrer Einvernahnte.-fretgelasien,. Tihor Veto gestand,.. daß alle Vorbereitungen zirr Dmchführjrngdes,Plaues bereits getroffen tvordeu-, seien. Wenn auch die Polizei,, ,!viö sich zeige, die jüdischen.Geschäftsinhaber schütze, ..so werde die Besetzung der jüdischen Geschäfte uitb. die..BoschLäguahrne ihrr Waren zu einem - späteren Zeitpunkt stuöuLss'chrt werden. Pslen.' - - -Sch-lesischep La-Udtaö. . Warschau, 10; Oktober. (Polu. Tel;-A>g.) Heute Irac -itt Kattowitz der schlesische Landtag zu seiner ersten.-Bihting Zusammen.'/' - 1 : ‘r Mististerpräsident Nowak eröffnptc die - Bcreiuugeu mit mn Ansprache, in der -er betonte, daß die polnische Mgievutg destMt sei, das Wirtschaftsleben Schlesiens "in feiner Anpässttug au dwneuen Verhältnisse nicht nur aus feinem bisherigen Nivean zu erhalten, sondern auch' dem werteren Äufschwung enffprechend zu fördern. Die polnische Regierung -habe. für.- die Uebergangszeit weitgehende Zo^erleichtrrun-gen -..eistgestihri, um sowohl der Industrie wie auch^ den weitesten BevölkerungsMHten dxn.Uebergang in hie neueu politischen Ulch wirffchäftlicherl..Verhältnisse zu.erleschtcW. Der. Organisierung. der Ve.rfval.tu.ugsäppäraie Werde die.-Regierung die .vollste ^ufnlcrksarukcit zstwenden und sie sei fest entschlossen, gegenüber allen Bevolkerungsschichteu strenge ObjMvM m. beobachten