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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-09 · Heft 1315 (9.10.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1315 (9.10.1922)
Date
1922-10-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gelte r Me», Montag Die Ostraüer Bergarbetter beschttetze» Len Streik. MSHrisch-Oftrau, 8. Oktober. Die Revieronferenz der Berg.arbeiter desOftrau-Karwiner - Bergbaurevierhat heute Heschlöfftrh ,daß^ der Sttelk 'morgen Montag auf aUdn Echtz Den tzu beginnen habe. Dairach tvkrden dsir BeMeule morgen lfrüh nicht mehr einfahren; davon ist nur die Mannschaft 'für die notwendigen SicherungSarbeiten ausgenommen. Sollte im Laufe einer Woche keine Einigung zwischen den Vertretern der Bergarbeiter und der Direktorenkonferenz 'Zustandekommen, so werden die Vertreter der g e s a m te n Bergarbeiterfch a ft der Tschecho-Ssowakei den Generalstreik proklamieren., Wusfisch-englische Handelsbeziehungen. Berlin, 8. Oktober. Die Blätter. melden aus Moskau: Die staatlichen PorZellanfahtiKen haben zum ersten Mal Porzellan, - und' zwar im Umfange von iüns Waggonladungen nach England ausgrführt.. Bisher war Porzellan nur nach Deutschland ausgeführt worden. _ Deutschlands Schuldenlast. 450 Milliarden Mart! Berlin, 8. Oktober. Nach einvr amtlichen Uebersicht Ger die Finanzgebarung des Reiches hat -dir schwebende Schul§ an den diskontierten Schatzcmweiftmgen in der dritten Septenwerdekade um?9,7 Milliarden Mark zugenonunen. Der Gesamtbetrag der schive-benden Schuld des Reiches ergibt 450 Mil- ' ardm Riark, davon sind 13 Milliarden mit längerer Laufzeit ersehene Schatzanweisungcii. Die übrigen ' sind mit drei-- vnatiger Laufzeit bei der Reichsbank diskontiert. Tagesbericht. Rekordflug über dem Ozean. 35 Standen in der Luft. Paris, 7. Oltober. Wie die „Agence HavaS" aus Santiago de Chile meldet, sind zw« amerikanische Fliegeroffiziere, die . bei'einem Flug über den Ozean vom Nebel überrascht wurden, sich aber in der Luft hatten konnten, nach einem Flug von 35 Stunden 18 Minuten gelandet. Die Leistung stellt einen Rekord dar. Gegen die LustbarKeitrsteuer. Androhung eines Veranstaltungsbohlotts. Gestern hielten die Obmänner, von mehreren hundert Dt iener Vereinen, unter denen namentlich Wohlfahrtsdeveine, Touristen- -und Sportvereinigungen, Gesangvereine und GeftlliIkeiisvereine starke vertreten waren, eine Versammlung ab, . nnl eine Aktion gegen die kommunale Lustbarkeitsabgabe zu veranstalten. Die Bers-anmrlirmg beauftragte ein Mttonskomitee, alle Vorbereitungen zu einer großzügigen Protestkundgebung ani Sonntag den 22. Oktober, 10 Uhr vormittags, in de,r Bo-lkshalle des Neuen Rathauses zu treffen. AD FordevuUyett wären in dieser Versammlung folgende Punkte zu untevbvoiten: Mschaffnng der direkten und indirekten Besteuerung von Bere-msabenden, Zusammenkünften, Proben und Ueburvgm, Entrichtungder LusOarkeitsabgabe nur vom Meinerträgnisse. Besondere Begünstigungen für Veranstaltungen der Wohlsahrts-, Touristen- und alpinen Vereine. Zuziehung von Mitgliedern des Aktionskomitees zur Beratung einer Reform der Lustharleir-abgaSe. Die Versammlung faßte den Beschluß daß das .-'inionskomit-ce im Falle der Abweisung der Forderungen bevollmächtigt werde, einen Veranstaltungsboykott in dem Sinne zu. proklamieren, daß alle an der Protestkundgebung interessier-' ten Vereine bis auf weiteres keine öffentlichen Abende verau« st alten. Dss Geheimnis -er Brill«n1enhsnrsns< Herrenlose MiRionenwerbe im Aokshrrufeu. Däs Geheimnis der Brillantenboutons, die die, Bedienerin Hermine Wieden im. Jänner 1980 beim Kökssiieren an der Pottendorfer Linie der Südbahn zwischen Rothnerlsiedl und Juzersdorf gefunden hat, ist noch immer i-'.'.gcl-ärt. Es ist ein überaus seltener Fall, daß Juwelen von diesem höhen Werte verschwinden können, ohne das; der Eigentümer den Verlust merkte Hermine Wieden hat angegeben, daß die beiden Paar Boutons ganz obeno.iri unter dem Koks lagen, durch eine dünne Schnur mitr nandcr verbunden. Es sind iadellftse Prachtst it & e. Die Steine sind mehr,als.erbsengroß unb i! V lat in rundgefaßt. Der Stein mit der Fassung schwebt, d'-rch .''ilammern gehalten, in einer zweiten Außenfasirlng, die auch aus Platin ist. Der Bügel ist aus Gold. Die Boutons tragen keine Firmenzeichen Und weisen die üsr" r r eicht s ch e P u u z i e r u n g auf. Sie lagen auf den: abschüssigen Bahndamm. Es ist nicht unmöglich, daß ' n-lensalltz auch aus einem v o r b e i f a h r e n d e n Z u g g v j alle n oder geworfen sein konnten. Wie immer auch hingeraten sind, ist es höchst merkwürdig, .\v; sied bisher für die Boutons kein rechtmäßiger . ' u Idii :• t c r gemeldet hat, obwohl ihr Wert auf m i nd c st e k •' hundert Millio n eu veranschlagt wird, äie immer bei derartigen Fällen haben sich wohk schon ftrnfrr ' I ■ .. , 11 I \ ' ■!■■■■■■"■ Mi *rK' - - Leute, die irgend MI'MttS ' veÄvW oder durch Diebstahl eingebüßt mrOd sie konvten ihr Wgentmnsrecht nicht erweisen. Wer mit Recht auf die Juwelen Anspruch erheben kann, möge sich bei Kommissär Dr- Klans er im Sichevhe-itAburoau, Roßauerläude . Är. 7, thelvott. - .' ' -i ' GiD ersch»ff«»»r Dieb. Der 28jähvige Kohlenarbviter Martin S a za d a, der wegen Diebstahls schon neunmal vorbestraft war») ist am 7. d. im Spital der Barmherzigen Brüder einer Schußverletzung erlegen. Nach den Erhebungen ist er auf folgende Art zu der tödlichen, Verletzung gekommen: In der Stacht zum 6. d. wurde in der Station Straßhof, wühxgenomnten, daß ein Gsenbcchnwaggop geplündert Wochen ist, Die Diebe hatten ihre, Beute, Kollis .mit Warmr im Werte, von Mehreren Millionen Kronen, in den nahen Wald geschafft. Die GendarmMe stöberte - das Versteck auf und zwei Gendarmen hielten bei der Beute Wache. Noch gm 6. d abends kamen zwei Männer heimlich zum. Versteck, um die Deute wWnschaMt. Beim Änblick der Gendarmen ergriffen' sie die Flucht. Die Gendarmen riefen ihnen mehrmals, zu» sie sollten stehen bleiben, allein die Diebe liefen weiter. Ta schossen die Gendarmen auf sie und verletzten den einen von ihnen. Sazada, tödlich. * Die Probeverlobung «it der Schwiegermutter. In Amerika hat sich eine Anzahl.Mütter heiratsfähiger Töchter zu einem „Wohlfahrtsausschuß" zusaMm engem n, der den Zweck verfolgt, di« präsumtiven Schwiegersöhne tu der Zeitspanne zwischen Vevlobmdg und Hochzeit einer strengen Prüfung.zn unterwerfen, nur festzustellen, ob sie die für die Ehe erforderlichen Eigenschaften /besitzet Jeder Mann, der Airspruch darauf macht, ein braves ustd^eusches..Mädchen zu heiraten, soll gchalten fein, diese Probe auf sich zu nehmen, die, wenn es nach dem Willen -des schwiegermüttevlichen Ausschusses gehl, zu einer gesetzmäßigen Institution erhoben wird. Begründet wird die. fordernng .mit dem. berechtigten Wunsch einer jeden Mutter, sich über den Mann, dem sie ihre Tochter anvertrant, vorher eingehend zu unterrichten. Den: Heiratslustigen ist es danach während drei Monaten verboten, seine Braut zu fpve- . chen oder mit ihr Briefe zu. wechseln. In diesen -drei Monaten' hat er sich vielmchr ausschließlich seiner Schwie-gevmutter zu widmen, die aus ihrer eigenen ehelichen Erfahrung heraus am besten in der Loge ist, sich -ü-bev die Vorzüge und Fehler des zukünftigen Gatten ihrer Tochter ein Urteil zu bilden. ' * öitt Zettöoüument. Ein Zeildokument, wie es nur dj» große Not der Gegenwart hat hsrvordringen können, entnehmm wir der »Neuen Leipziger Zeitung". Es lautet: „Aufruf an alle edelenkenden. über 70 Fahre alten Volksgenossen — männlichen undd weiblichen Geschlechts — unseres lieben deutschen Vaterlandes! Sie sotten sich zusanunenfinden, um folgendes Gesuch an die Rrichsregierung zu richte«: Biele Tausende der Alten sind in die größte Not geraten. Diese alten Leute wollen nicht der Allgemeinheit, ihren Kindern oder Verwandten weiter zur Last fallen. Die Rrichsregierung möge daher ein »Gesetz über die Lebenrenteignung" bestimmen. Alle Alten, männliche und weibliche über 70 Jahre,' sollen zu gewissen Zeiteinteilungen durch Aerzte eingeschläfert werden. Diese Allen sterben den ^Shrenlod". Zeder .von uns Allen, der Dalerlanöslieb« besitzt und Kerz und Sinn hat für das Wohl seiner Volksgenossen und seiner Milmenschen, würde gern sein bißchen Leben, seine Tage und Jahre opfern.. (Lin aller selbiländiger Handwerker.) ' * Die Straße von Rischon-le-Zion «Nb Rechoboth «ach Jaffa. Der Teil der neuen Straße bau Rischon-le-Zion Mch der Jaffaer Straße, »die im Aufträge der palästinensischen Regievung von der jüdischen Arbeiterkooperative gebau-t wird unid die bestimmt ist, Rechoboth und RischoN-Le-Zion mit der Hauptstraße Jaffas zu verbinden, um daun eventuell -bis Gaza ihre Fortsetzung zu -erfahren, ist bereits beendet. Der Bau dieser Straße wurde durch «in vonr, I e w i s h Colonial Trust'der R-egiermrg gewährtes Darlehen ermöglicht. Rischon- Le-Zion und Rechoboch halben sich an den Baukosten beteiligt. Durch die Fertigstellung dieser Straße wurde Rischon-Le-Zion quasi zu ein-er allerdings ellvas fernliegenden Bovsindt. von Jaffa. Ein ausgezeichnet-er uüd häufig verkehrender Autodienst verbindet in 20 Minuten -diese beiden Plätze. Die Jewifh - Coopevative' Labour Association geht jetzt daran, .die Verlängerung der Straße von Rischvn-Le-Zion nach Rechoboth und Neß-Zion in Angriff zu nahmen. * Die Zündhölzer ryrröen leurer« Wie gemeldet wird, dal die ZtntrolpreiSprkiflwgskommisstdn ml Kettung vom 7, d. neue Ätchtpreise für Zündhölzer festgesetzt. Eme Schachtel Zünder kostet von diesem Tage an mr Kleinverschlsitz 300 L. Damit ist die We'lparität bei Zünder nlchllnur erreitzf, sondern bereits ljdMchrittrn. jy Bühne UAÄ Kirrrst. - SpielpwnänLer.'rng im AttrgfhaÄer. Mil Rücksicht ous dcn llmstand. daß Samslag den 14. d auck im Bu'K» -th-nser ei"o Vrsm cre angr'etzt ist. wird fiir diesen Tag N ge» vlaute ErstUlslsthrung de« Lustpieles ,H-ch ö n e F r a u e n" im Aed0l>ten!aa> her Kofb >rg auf Monlag den 16. d. o.nlegt. Das Vspor-ioire laute!: Ffeilag den iS. d , 7 Hl)r. „D a M o Kobold": Sams'aa dm 14 d, 7 Uhf. „S t e > l a"; Srnntag d.-n V. d., 7 Uhr. \,&i ame K o b n l d -: Montag den 16. 'V 7 11 r. zum ersten Maß ch ö n e F r a u e n". Frsu GEstt -wird »n der morgmon Ve,stett»ng „I o s eis legend e" i m 0 p e r n }}) «o 111*. zstm Wi en Mal miedrr in dieser Spielzeit die Rotte der Frau Pollhpar Vcn'slettm. Redigiert von Dp S a n e l B e e r. Die Methoden der tuttstttchen Ernährung. BZ vielen .ttrankheilözuständen tritt die Frage, der künstlichen Ernährung' iu bell Vordergrund. Am alltkhänfigsten muß be' Perengf.'ru''.gLv der Speiseröhre zur Schl-nNds)udc-".rrnährnug ^Z^rii.en.würden. Solche Ber- -. Ortodtt irrs Nr. MS ... . - * - - ■ —-— -—: engerungen stellen sich nach Versengen der SPeiserähU beim Trmkerr von ätzenden FlüssiMten ein, die Selbstmordabsichten Mr infolge Vevwechstnng mit andere« Getränken eirDnoijMWn ivürbeN. Bei gelwisien, neV« vösen oder hysMschetr Personen ficht man auch bisweile», ohne organische Ursache. Schlundkrämpfe anftreiest, dtz Wiche N<HrmrgSaufÄhine hch'mdern, so daß die künft» Uche HnHrunS fir einige Zeit zu' Hilft kommen muß, . Auch GeschMlste/ die dürch Lruä die Passage der Speise» röhre sWn. geben oft die Ursache für eine abnormals Evnährnngsart ab. Will man Kranke, die in einem länger daMrnden Zustand der Bewußtlosigkeit verfallen sind, Wer, dre kritifchetz Tage gegen starken Körperverfall schützen, bleibt nichts anderes übrig, als zur Schlundson-benMevung zu-greifttt. Diese muß besonders Lei den Geisteskranken» die. di« Nahrung infolge ihrer krankhafie«, seeLischen Eil^tellnng. .veweigern, sehr oft in Anwendung gebwcht -werden. Zur künstlichen Ernährung bedient man sich einer halbstärren Hohlsonde von einem Meter Länge, die bei bes ^stehender Berengermrg der Speiseröhre von entsprechender Dicke gowählt wird.. Die Prozedur>. wird Lei willigen Patienten meist in sitzender Stellung. Vovgenommen und stellt sich gar nicht ft schrecklich' dar,W'die'Laien 'M allge» nreineit vermuten. Bei der Magenausheberung, ^bic zur Untersuchung des Niagenftsde- und Erforschung -er Bevdauungskraft dr- Magns durchgeführt wird, ist d^r Vorgang der gleiche, HZ der Fütterung ivird außerdem in einem der Sonde an geschlossener Trichter .die Nährflüssigkeit hineingegossen. Gewöhnlich wird nur einmal täglich gefüttert, um die immerhin lästige Einführung des Magcnschlauches. nicht zu oft wiederholen zu müssen, es muß aber auch eine dem Energiebedarf des Patienten entsprechende nahrhaft- FlüfsigkeÄ Angeführt tverden. Alan verwendet meist 1 Litet Milch, je ü Dekagramm Zucker, und Butter und setzt noch ein Nährpräparat, wie Ovmnaltin oder Plasmon, hinzu. Auch Eier werden verschiedentlich eingerührt. ' Eine solche Nahrung deckt gewiß nicht den Umsatz im Stoffwechsel des Menschen und ist auch nur als vorüber» gchende Ernährungsart für kurze Zeit anwendbar. Bei schweren Erkrankungen des, Magens, wo diesem jede Verdarpmgsarbeit erspart werden soll, wird oft eine Dünn'darmfistel künstlich angelegt, durch welche die Nahrung für einige Zeit einacführ: lwivd. 'Bei unwilligen Patienten ist die Schlundsondenfütterung manchmal sehr schiver, sie bekonnmn es.bald heraus, den Schlauch im Munde abzuftngen, und verhindern so die Prozedur. - Deshalb wird jetzt allgemeinins-boson-dere bei bewußtlosen Kranken, die Ernährung mittelst eines biegsamen Kauischukschlauches von 50 Zentimeters Länge vorgenommen, der durch ein Nasenloch -langsam vorgeschöbeic wird und längs der Hinteren Rachenisvand durch die Speise röhre in den Magen hinabgeleitet. Diese Methode hat den Vorteil, daß das Hineingetangen des Schlauches In die Luftröhre leichter vermieden wird, welches Ereignis zn einer tödlichen Lungenentzündung führen kann. . ' Es besteht noch eine andere Möglichkeit, dem Körper außer auf den: Wege durch den Mund Nahrung' zuzn-- führen. Dies geschicht durch Vermittlung des Mastdarmein der Fonn der Nähreiuläüf?. Auch diese Eruäbruu.> art verträgt der Körper nicht allzulange, ivcil sich Reizung - zustänide im Därnr einstellsn. X '• Die Nährklystiere - kann man öfter iV Tage reichen, doch wird meist vergessen, vorher-einen Rein:- gungseinlauf dnrchzuführen, so. daß die Nahrung mit anderen Abfallstoffen wirkungslos entleert wrvd. , Man Vevwendet zu einenr Nährklystier' den gewöhr-.- lichen Irrigator mit einem weiten Gunmiirohr, durch dos .man eine Mischung von einem Viertelliter-Milch, 2 Eigelb, 1 Messerspitze Kochsalz, 1 Eßlöftl Wein und s Eßlösfel Nährmehl einfließen läßt. Es empfiehlt sich, ein paar Tropfen Opmmtinktur zuzufetzcn, um die Darrnbewegungm zu hemmen und die Neigung zum Durchfall zn be. kämmen. Neuerdings verwendet inan auch sogenannte Tropfkthstiere, wobei die Nahnrng nicht auf einmal einfließt, sondern gewissermaßen tropfenloeise dem Körper zugeführt wird. Bei diesen verschiedenen Methoden der künstlichen Ernährung kommt es oft gar nicht darauf an, dom Körper eine bestinrmt'e Menge Nahrung zuzuführen, als vieimebr 'die Umgebung zu beruhigen, die meist glaubt, der Kranke werde bei mehrtägiger Nahrnngsabstinenz verhungerst. . Viel wichtiger ist die Zufuhr einer entsprechenden FlüssigkeitsMenge. Der Mensch kann ja bekanntlich bei Flüssigkeitszufuhr wochenlang hungern, worauf doch di-c .di 1115ermcthrde der Hungerkünstler bericht. i Asrztttcher Fragekasten. M . . . S. Äucherungen in der Nase beftint»'-!?' ii«. Aimimg ungüültig und erzeugen rf! anbaltende Kvpkiamrx er Ä. Die Entzilndimgen der Liddrülen verurscichiN. b'e i lpt,e»'ä!mlen Gerstenkörner mst CÄWellunaen des Lides.' r."iu! nßuleii Zultande norme Ilmsä'liipe. iiadi Abtzlingm lu--''iches! Massieren r es Ltdrandes mitreiner Vateltne. Äie emvso!)!en?u Arjen'njektionen beeinflussen günlttg die bestellende Blukirnnst und si"h nnichüdlich. --- Kaarlvs. Versuchest Sie es doch ew- - mol mit der Besir.ttilunq dtt ktinstiichen Höhensonne.—Brrmn?» Graz. Wenn Sie siüher einmol an einer Geschiechld-k cink>.n>i litte'', müssen Sic sich vor der Kcirot gründlich nnlerluchen laljon. ob nicht Krnnkbeitsrcsie zurückgedtteben sistd. Es gibt vn« lstnedene Drnnvkc.kt'vnsmett)0iten zur Feststellung der v>llittii dlnen Genesung. . / Sie warten, desto höhere Preise müssen Sie kahlen. Hecken Sie daher nisch ihren Bedarf in Crtg’l. Stoffen, Regenmänteln, Daniel;-:: Herrenwäsche, Bettwäsche, Strick- und Wirkwaren etc. zu konkurrenzlos biiligen Preisen im Warenhaus .mm II., Taborstraße 43 ' Tolfrnhpn 47-1-70 Enjroi En dotail HMttMBUiBBHni

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