Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1315 (9.10.1922)
- Date
- 1922-10-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. 1315 '/■$K >yFVv-. J< V Wien, Montag ■■: ■•'. < ";r" Wiener DrorssenzeNung. StetteLfragekasten. in Erst« Äilanz. Nach dem Kandelsgesetzbuch müssen alle «Mmöfltnätttt&e im Inventar und in der Bilanz mit dem Wert zur Zeit -er Aufnahme eingestellt werden. Der Wertvermwderung ist durch Abschreibungen Rechnung LU tragen. — Albert S. 1. Ileberstundenlohn ist zur Gänze fürsorgeabgabepflichlig. Die Bestimmung^ die Sie Meinen, besieht sich auf die Einkommenpeuer und bedeutet, daß der Ileberstundenlohn nicht dem Sieu.'rabzug zu unterwerfen ist. — 2. Gegen die Bemessung der Fürsorgeabgabe gehr die Beschwerde an die Beschwerdekvmirnisioi'» von da an den Berwalungsgerichrshof.. — Zuschlag. Dieser 25"/,ige Verzögerungszuschlag gilt für alle Gemeindeavgaben in Wien, mit Ausnahme jener, die als Zuschläge zu den .direkten Steuern (lnsbesondtre Erwerbsteuer) eingehoben werden. Bei tetzterer lausen 12*/» Verzugszinsen, bei mehr als 30tägigem Verzug entstehen noch Mahn- und Exekutionskosten. — Saus IX. Dez. Sie müssen 1. bi» 15. Oktober' an dre Steueradministration eine Anzeige über das Datum -es Ankaufes Ihres Kaufes ruhten und 8. ebenfalls bis 15. Oktober ein Gesuch an das.Fincmzminislerium um begünstigte' Behandlung Ihres Kausbesitzes. Dieses Gesuch ist damit zu begründen, daß das Kaus den größten Leit Ihres Vermogrns ausmacht und aus Arbeitsersparnissen gekauft wurde. — D. Spitzer. Die Wertzuwachsabgabe beträgt jetzt 10%. Das Eintriitsrecht der Gemeinde besteht nur dann, wenn sich der Verdacht zeigt, daß der Kaufpreis zu nietrig aßgegeben wurde. «ere« Kaje«eth l'Jsrarl, Jüdischer Nationalsonds, N., Dchorstratze 59. Telephon 40-3.iS. Ausweis Nr. 11/3 vom 26. bis 80. September 1922 —10,164.968 K. 44 H. Im . Jahre 1922 insgesamt 33,546.311 K. 90 Ä. — Zentrale: Garten Emanuel Baumgarten: Generaldirektor L. Margulies (Bukarest) zu Ehren d. sel. Herrn Tm. Baumgarlen l.Svo.cooo. Widmung der Kinder d. sei. Kerrn Gm. Baumgarlen 600.COO; Ernst Radlmesser 1*0.000, Div. 11.500. — i. Bezirk: d. Direktor Bring» 21.089, R. Lörvit 20.042, Direktor Robert Adler, dlps. Evm. Isidor Mannheim je 5O.OOO, Dr. Artur Reik, Sjngcr L Äkmmeldank. LadislöfüiS' 'Cilanli, Grün» berg L Ed.. Vik'or Grünwald je 1Ü.M 0, Div. 43 993. — 2. Bezirk: R. Hriedmann 43.750, Keinr. Teile bäum 28.040, ' d. Z. Kanner (Wr) 11.875 Div. (600; d. Moritz Fleischmann . Stella nnb Moritz FleischmanngaritN : 6m(p. b. Brilh - Milalj Erich Reis; am 2f\/ix. 22 (27..ein 1- 5682): M. Fleischmonn per Pommer, Fleisä'männ & Eo. 25.000, Isak Reiß als Valer 25.000. Rudolf Schwalb 25.000. Zacharias Re'ß 20.000, Kermann Breiiseld 25.000,. Aaron. Weiiinger 10 000, Samuel Zygmann •TO OCO, Kugo I.'Kohn SO.OoO, Isaak Fränkl 20.000, D. Fremzu 15.000, I. Brauner 12.000, Schulim Seudrvvicz. Spirman & Horowitz. F. Billig. Jakob Kaufmann, Josef Grubnex je 10.000, Div. 65.954; Josef Bergsiein; K. Pauker je 20.000, •Kugo Mambos I. Blumann. Samuel Zimmermann je 10 000, Ing. I. Guimann 12500, Div. 43.000. 2. Bezirk. Pralersprengel r Zion. Sekt. tMinian) Garten a. N. Oberrobb. Dr. LH. P. Lhajes 1,600.000; Zion. Sekt. (Minjan) Sokolowhain 3,800.000; S. Epler 57.575, Tefilath-Iefchuron: Bernh. Mayer 10.000, Div. 9800: Sroel Kaplan 10.000. Div. 28.200; Kwuzah Chawerim S. Meilen 46.866; Div. 5290; 3. Bezirk- Anselm Lazarus 36.000, Schachspielgewinn Jul. Babian (Wien) u. Leon Lipschütz (Lemberg) 14.000: Gustav Tausstg 20.000. Moser Kaas, Dr. Benno Schaliinger, Ing. Gustav Wolf. Adolf Rübner. Arm: Reich je 10.000; Div. 56.400; Div. 5602. - 4. u. 5. Bezirk, Ing. Isaak Thbrn.May Leibouitz je 2o.000. Paul Iellinek, Josef Mandelbaum, Eugen Siernschutz, Fritz: Ehrlich je 10.000, Div. 34.5ÖO; Div. 4566.34. — 6,. Bezirk: d. 2ng. Schön: Theodor Rix für nicht angenommenes Lonyrar 10.000. Rudolf Lichtblau & Söhne, Reg ine Adler. E. Prager je 10.000, Rudolf Bermann 15.000. Div. 13.000. — 7?Dezirk: Kans Berger,. Ing. Garfein & Eo. je 10.000, Div. 25.550. — 8. Bezirk: Dr.^Alfred Grotzner, Dr. Max Reizes je 20.000,, Mendl Friedländer, Isaak Aaron Steiner, Dr. Lothar Bauer, Ing. F. Blaustem je 10.000 Div. 46.000. ' teuer $(t Auf der Strecke. Zwei htderrLurrgsvolle »«entschiedene Spiele. — Eine katastrophale Niederlage des Wiener Sportklubs. — Hakoah siegt sicher. -Admira an -er Spitze der TabeÄe. Der gestrige Meisterschaftstag brachte einige übervaschends Et-gcbnisse. Bor allen: tmtßteder Meister tteuerlich eine.empfinidliche Niederlage in den Kauf nehineu, wobei der hohe Tvr- ' unterschied vollkonnuen verdieujwar, Dttrch den Erfolg Mer die Dornbachcr gelangte Adtnira an die Spitze der Tabelle. Den zweiten Platz 'nimmt die Hakoah ein, die über den W. Jk: C. einen glatten Sieg errang. Die Hakoah ist derzeit der einzige Klub, der sänrtliche erreichbaren Punkte auch erlangte. Rapid und Amateure mußten mit ihren Gegner;: die Punkte teilen, wobei das unentschiedene > Ergebnis im Spiele Rapid—Simmering als Peiberraschm:.q zu werten ist. Die Spiele Hertha— W.?(. F. und F. A. E.—Bien na konnten der schlechten Boden^ Verhältnisse, halber nicht zur Austragung gebracht werden. Nachstehend die Berichte: £a&8ß^--~v'. SK. ®. 5 :1 (t s i>. Der Angriff der Sieger in großer Form. Hakoah.Platz: 12.000 Ztlschauer, 'Schiedsrichter Grünvaum. - ' Hakoah: Halpcrn; Scheuer, Pollak; Kerr, Gutmann, Moluar; Nenfeld, Häusler, Gansl, Grünwald, Katz. W. A. C.: Fried!; Sudrich, Egger; Patzelt, Pnschmr', Kiihrer; Enver, Wallner, Hofstädter. Reumann, Gichler. Die Hakoah hat gestern einen ziffernmäßig hohen Sieg errungen, der die Aussicht -erwecken könnte, daß der W. A. C. in die-sen: Treffen eine minderwerilge Rolle gespielt hat. Diese Ansicht wäre vollkominen falsch, denn die Pratermännscha-st entpuppte sich ganz im Gegenteil die längste Zeit als gefährlicher Widersacher. Sie verstand es im allgemeinen den Kamps offen zn halten, wobei sie bis zur Panse noch güte Siegescmssichten hatte. Beim Stande 1:0 für die Hakoah hatte Neumam: zwei sogenannte totsichere Chancel:, die der „einbeinige" Stürnier aber nicht üusnützen könnte, da-ihm der Ball zufälligerweise aus -den „toten" rechten Fuß zugespielt wurde. Hätte N-eumam: eine von diesen Gelegenheiten zu verwerten -vermocht, wer weiß, ob das Resultat nicht anders ausMallen wäre. Als Gansl sofort nach Seitenwechsel das zweite Tor erzielteda stand der Sieg der Hakoah fest, obwohl der W. A. C. auch weiterhin der: - Kampf offen halten konnte. Der bedeutende ToruntevschiÄ war auf, die glänzende'Verfassung des gesamten Hakoah-Angriffes zurückzufuhren. Die Stürmer führten ein Spiel vor, an dem jeder, Fachnrann seine Helle Freude haben konnte. Als Spieler von überragenden.Qualitäten erloies sich wieder Neufeld,dem die Gegner in keinem AugeiMck gewachsen waren. Häusler und Grünwald standen Hm wicht viel nach» Gansl und Katz bvten ebenfalls gute Leistungen, obwohl' sie. ihren dve-i übrigen Partnern nicht ganz gleichkamen. Weit schwächer als -der Angriff war die Deckung, in der Kerr eine absolut schwache. Leistung bot. .Auch Gutmann spiMe weit unter seiner Form. Von den Läufern bot nur Atolnar eine gediegene Leistung, was um so höher zu werten ist; da er'in Enver den gefährlichsten Stürmer zum Gegner hatte'. Die Verteidigung der Hakoah war als Ganzes gewertet gut. Halperu bewies neuerlich seine Klaffe, an den: - schönen Erfolg setner Mannschaft hatte er einen redlichen Anteil. Von den beiden Verteidigern tvar Scheuer, der nach längerer Zeit wwder anttat, der bessere. Obwohl seine Schußtechnik ,roch im-mivr zu wünschen übrig ließ, erwies er sich doch als gttter Takler, -der ständig dort zu finden war, wo Gefahr drohte. Pollaks Leistung war wenig ausgeglichen. Gr führte einige glänzende Aktionen durch, dann aber „spannte" er wieder voll« kommen aus; so daß Scheuer auch für ihn die Arbeit besorgen mußte. Ebenso wie bei der Hakoah war auch beim W. A. C. der Angriff dep beste Mannschäftst-etl.' Erkombinierte zeitweise<ge-. nau.und rmnnflreifcnb, tvobei ihm tüohl -der Umstand Mut kan:, daß zwei der gegnerischen Läufer außer Fort» waren. Den - Smrmern der GÄte kavl •ovlm'-jlM-m-M'Mötze.-schviM-.- statten. Wenn dcr^ Ball sich in der Luft bewegte, dann wurde er. bestimmt von den Angreifer!: des Praterklubs erobert. In der Deckung stand Puschner vor einemunköKharen Problem, da seine beider: Mügelläufer vollkommen versagten. Insbesondere Kührer war-me in der Lage, dem ausgezeichneten gegnerischen Flügel Nenfeld-Hä-us'ler WiderstiMd -enügegenzüsetzen. Die Verteidraung des W. A.' C. befand sich nicht auf der Höhe,, auch Fr-i-eol unterliefer: Schrnher, doch. machte er die Fehler wieder' dadurch gut, daß. er sich bei der Tlbwehr einiger schwer zu meisternder Bälle auszeichnete. - ' Zusannnensäsiend kann festgestellt werden, daß die Hakoah dank ihrem besseren Angriff und ihrer tüchtigeren Verteidigung den S:eg verdient hat, daß aber ein Verhältnis von 4:2 Toren dem Kräfteverhältnis -besser entsprochen hätte. Die Hakoah ist anfangs im Angriff, wobei sich insbesondere Neu-sel-d aüszeichnet. BÄd vermag aber auch der 28: A. C. einige Angriffe vorzutragen, doch verschlen die SchWe ihr Ziel. In' der 18. Minute erringt Molnar nach einem Eckstoß für die Hakoah mit scharfem Schuß -die Führung. Wieder erlangt der jüdische Verein eine leichte Ueberllegenheit, ohne aber seinen Vorsprung erhöhet: zu können. Gegen Ende der Spielzeit hat der W. A. C. die Oberhand und Halperu m::ß sein ganzes Können aufbieten, un: sein Tor rein zu halten. Die zweite Spielzeit gestaltet sich weit interessanter als die erste. Eichle-r vergibt vorerst eine sehr günstige SHußgelegenheit. Sofort darauf unternehmen die HakaahN-er einen Stuvn:- . lauf, Neiiseld gibt eiste hohe Flanke zur Mitte und Gansl befördert den Ball ins N-e-tz. (Zweite Minute.) ' Nsu-feld kommt wieder in gute Schußposition, doch nimmt. Friedl ihm Den Ball vom Fuß. Eichler mtd Neufeld lassen günstige Ehatwen unaus genützt. Grttnann - schießt scharf übers Tor. Dev W. A. C. unt-ertiimNit / nun enven Generalangriff, wobei Halpern einer: scharf getretenen Ball von Reumann nur v mit Mühe , zur Ecke drehen kann. Gänzlich ntivernultet fällt das dritte Tor. Aus gut 25 Meter Eütferuung bringt Gvünwald in der 21. Minute einen „BömbensMß" an ' und der Ball findet den Weg ins Netz. Der Hakoah-Angriff zeigt jetzt hervorragendn Stil. Gansl schießt in der 25., Minute das vierte Tor.^ Der W.,A. C. kämpft unentmuW wMr,-KP steht auch seine Bmühungen in.dev' 32. Minute durchvL.einen Treffer Hofstädters belohnt. Kt:app Vorhev hatte Polläf verletzt. . das Spielfeld verlasset:. Pollak tritt wieder eit: und dir Hakoah greift .ne-Ule-rl-ich an, Griinwald überspielt mehrere Gegner, doch endet er mit dem Ball im Out. IN der 43. Minute, erzielt Gansl das letzte Tor. Reserven: 3:1 für W. A. C. AdMLrK-SpürrkrLüh 5 :1 Zwei Elfmeterstöße Admira-Platz, 6000 Zuschauer, . Schiedsvichter Werner. Admiral Wiesrr; Voz:, Czihak; Führlinger, Kah, Weigl: Siegl,. Runge, Klima, SchieA, « .Sportklub.: Edi; Beer, Teufel: Plank, Lowak, Zavkl; Bauer, Haus, Karl, Pammer, Giebisch. Der Floridsdorfer Boden befand sich trotz des vorhergegangenen, langandauernden Regens -in guter Verfassung, .so. daß ent durchaus reguläres Spiel, ermöglicht wurde, das den Floridsdotfern einen verdienten Sieg brachte. Im Gegensatz zur blasierten, unfruchtbaren Spielweist der Dornbächtzr be-' tr.ieb.en die Admira-Spieler. ein urwüMges Kick- und Rush- System, doch warteten sie auch öfters mit schönen Kombinations¬ und Einzelzügen' auf. Die Floridsdorfer stellen eine hart trainierte Mannschaft, die jedes Tempo durchsteht v unh auch keinen? schwachen Punkt aufweist. Die Verteidigung ist schwer zu überwindet:, Voz: ist ein glänzender- Verteidiger, der zwar mit wenig Stil, jedoch mit Erfolg -spielt.. Czihak 2, ein Bruder des zu F. Sli, Leigetretenen Czihak, konnte Neidlinger so ziemuch ersetzet^ nur läßt seine Stohrembeit viel zu Mnschen übrig/An dev Deckung bot Koch eine gediegene Leistung, seine Nebenleute standet: ihm nicht viel nach. Der Stürni hatte in Klima und Schitzrl, die glänzend disponiert waren,' die besten v. Onover'id».» ' tvekke Leute; die beiden Flügel'-brachten den Ball'rasch nach vori» Runge war etwas schwächer. Die Dorstbacher boten gestern das> Bild' eines völlige Zusammenbruches. 'Die Mannschaft, die nach langer Ze wieder mit Teufel antrck, begann das Spiel in einen: solch«.' Stile, der sie als sicherer Sieger erscheinen ließ. Als sich jedo. die Erfolge tucht gleich einstellten, steckten sie bald auf; die Ve^ teidignng tv'ehrtc sich noch eine zeitlang, ihr gewohntes Ow back-System forcierend, doch konnten sie auf die Dauer bet: ütz gestün:et: Angriffen Admiras nicht standhalten. - Edi im Tos hatte einen sehr unglücklichen Tag, bei mehv Glück Härte » so manches Tor verhüten können'. Beerbot> eine gute, Teuf eine mäßige Leistung. In der Deckung-ragte vorerst Plar. durch überlegtes Spiel hervor, doch bald ,,verlor" auch er da Kopf und griff zu unerlaubten Mitteln. Lowak ist kein Mitte! 'länfer — es fehlt ihm so ziemlich alles zu-diesem Posten n und Zank! war zu zaghaft. Der Sturm-wurde« durch das gänr liche Versagen Pammers und das teilweise Versaget: Bauer und Haus sehr beeinflußt. Eine absolut gute' Leistung bot Kag und auch Giebisch ragte in gutem Sinne hervor. Schiedsrichte Werner hatte keinen glückliche:: Tag, -der zweite -Elfmeter wa' ungerechtfertigt. Das Spiel beginnt mit schönen Angriffen der Dornbachedie in großem Stile das Feld beherrschen. Der S. C. Admir kommt nur gelegentlich auf, doch werden seine Vorstöße imme durch das One-back-System aufgehalten. Einen scharfen Schn'. Siegls währt Edi ab. Ein überraschend abgegebener Schn! Karls verfehlt knapp sein Ziel,- einmal vergibt Pamtner' burc’ Zögern eine aussichtsreiche Chahce. Auch ein Freistoß von de Strafraumgrenze wird von Lowak vernebelt. Admira komnr immer mehr 'auf und erreicht den ersten Korner, der' jedoe ergebnislos verläuft. Bei der darauffolgenden Riposte des Sportklub verschießt. Karl. Eine Flanke Siegls kommt Edi ent' und der herbeieilende Klima sendet ein. Einmal überspiel, Schierl und Edi, doch schießt er zu schwach, so daß der hiw stürmende Teufel noch retten kann. Durch den Erfolg aufgepulvert, bedrängt Admira; nach einem Korner für Sportkltt verschießt Lowak. Ebenso kann Schierl einen Freistoß nicht ausi' nützen. ' Nach sofortigem Wechsel kommt Admira vor, Klimaspiel, sich durch, doch nimmt ihm Lowak den Ball ab. In de-« 13. Minute überspielt Schierl sämtliche Gegner, auch Edi tut" sendet ein. Bald darauf kann Karl für den SpoMub ein Tor aufholen. Admira läßt nicht locker; ein Vorstoß-Schierls wir" im Strafraum regelwidrig aufgehalten, den Strafstoß ver; wandelt Führlinger. Die Dornbacher sind ganz zurückgedränck und auch schon gatH fertig, während die Floridsdorfer dum mächtige Einzelvorstöße immer in Front bleiben. Schierl er zielt das vierte Tor und einen aus recht zweifelhaften Gründe^ diktiertet: Elfmeter jagt Schierl an die Stänge;. den zurückprallgt:det: Ball sendet.Siegl ein. Die Dörnbacher versuchet, vergeblich, Pas Resultat zu verbessern; die letzten Minuten gehören wieder Admrra. Reserven 3:1 für Admira. Admira Igitt —F. A. C. Igm.' 3:1, - Simmering-Rapid 1:1 (1: 0). Simmermger-Platz. .13.000 Zuschauer. Schiedsrichter Seemann. Simmering: Aigner; Ira, Riedl; Lukesch, Roscher, Baunrgartner; Geiger, Mally, Swoboda, Horwach, Dwörschak. Rapid: Pauler: Stejskal, Popovicz; Klär, Brandstättcr. N-ietsch; Wondrak, Richter, Ku-than, Bauer, Wessely. Weuirgleich es auch keine Paradevorführung inländisch er Fußballt-unst war, was man da draußen in Simtner-ing, ins^ besondere pon seiten Rapids zu schen bekam, so gestaltete sich dennoch der Katnpf bis zur letzten Minute recht spannend -und' anregend. Rapid bot diesmal eine ziemlich schwache Äeistunct, -die m erster. Linie auf das Versagen der Deckung zuriickzttftihven war. Brandstätter „schwamm" im. vollsten Sinne des Wortes, da der Matz an manchen Stellen unter Wasser stand. Auch seinen: Zuspiel fehlte es an Genauigkeit. Nietsch konnte i:ur zeitweise gefallen. Die Stürmer arbeiteteninsbesondere vor Halbzeit zu -nachlässig. Bloß Wessely und d:e Neu-akquifitiot: Richter. (Hertha) befriedrgten. In Der Verteidigung war Popovicz der beste Mann, sein Partner dagegen war um vieles schwächer. Den Simmeringern wäre es beittabe gelungen, alle Erwartungen über den Hausen zu werfen uno elnen Sieg z>: erringen, doch wurden sie nach Halbzeit vom Pech ziemlich verfolgt. Der Mannschaft wurde durch die MrläMche Arbeit der Hintermannschaft eine sichere Basis geschaffen. Die Angriffs-' reihe kombinierte flink und schickte vor allen: die Flügel, .von denen Geiger diesn:al eine Glanzleistung Lot, recht fleißig ins Gefecht. Die Decktrng versorgte die Stürmer reichlich mit Bällen mtfc leistete auch wertvolle Zerstörungsarbeit. Die Leidet: Backs, von lvenen Riedl der bessere war, erledigten sich -tnit zientlicher Sicherheit ihrer Aufgabe. Aigner in: Tore stellte feinet: Mann und wehrte so Mauchen- Ball -in imponievendstn Stil -ab. -Rapid eröffnet dm Kampf mit einem Angriff, doch bald übernchmen die Simureringer den Ball und versuchen, unter, lebhaften Känftrfen das Tor der Gegner zu erreichen. Kornerauf beiden..Seiten bleiben uuausgenützt. In der 26. Minute, erhält Geiger der: Ball, läuft, von Stefsk-al bedrängt, dem Torzu und sendet eilt. Die zweite Spielhälfte beginnt mit einett: schönen Lauf Geigers, wobei dieser, qrachdem' der Tor-man-n das Gehäuse verlassen hatte, an die Innenlatte schießt, der.Ball! jedoch von dort ins Feld zurückspvit:gt. Rapid rafft sich tun: auf. -und es -gMügt auch Kuchan' in der 14. Minute, den Ausgleiche herzuistellen. Bis Spielende werden von beiden Mannschaften einige Chancen vergeben. Reserven 3:2 für SiMmeritrg. Wacker—ÄmaLerrre l: 1 (0 : 0). Hervorragende Leistung des Meidlmger Tormannes. — Kalmann vergibt einen Elfmeterstotz. Wack-er-Platz, 8000 Zuschauer. Schiedsvichter Redsü^rv.- 'Amateure: Jokl; Hiltl, Heikenwälder; Fuchs, Konraa 1, Geyer; Köck,. Vecera, Swatosch, Konrad. 2,. Cutti. Wacker: Foigl; Kolndorfer, Huber; 'Liebhardt, Resch, Pellet: Iellinek, Kowanda, Wana, Röscher, Stach. Das Resultat entspricht im allgemeinen dem Kräfte-, vechältnis. Wohl befand sich der Angriff der Amateure in. ausgezerchneter Form, doch vermochte ihm die gegnerische Hintermannschaft die Spitze zn bieten. Weit schwächer war die Verteidigung dev Gaste, in der Hiltl nicht rechts befriediget: kottntc. Die Deckung der Ober-St. Veiler befand sich, vollkommen auf der.Höhe. Bei.Wacker verdient Feigl, dessen Leistuitg seit: Deren: den halben Erfolg verdankt, in erster Linie genannt zu werden. Die beiden Verteidiger spielten sehr wirkungsvoll und in der Deckung dominierte Resch. Im Angriff war Roscher der beste und Stach der schwächste Mann. Die Amateure sind anfangs im Angriff, wobei sie. die gegnerische Verteidigung arg ins Gedränge bringen. Kohle»- dorfer verschuldet Hands im Strafraum, Kaln:ann, der die Attsfühvung des Elstneterstoßes übernimmt, jagt den Ball an die Querlatte. Bald darmlf vergibt Cntti eine günstige Chance. Wacker vermag sich nur auf kurze Zeit zu befreien. Wieder gelangen die Amateure in gefährliche Nähe des gegnerischer: Tores, vlme aber erfolgreich gat sein. ' > -Nach Seitenwechsel tauschen Bccera und Cittti die Plätze. Das Spiel, ist offefu, doch hat Feigl die schwerere Arbeit zu. leisteu. In der 30. Minute erzielt'Cutti den ersten Treffer, doch gelingt Wana in der 39. Minute, der Ausgleich. Bis Spielende unterüehmen die Hausherren gefährliche Vorstöße, die aber keine Aendevung 'des Resultats berbeiführen.' .