Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1314 (8.10.1922)
- Date
- 1922-10-08
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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f *nr1 "" , >**. 'ty'* ** 11 - -:.y... >, «.. •‘" ”- ' - ^' Dryf,7Ännräcj -IgeWdeten Sßlciret Indcnin' beit Augen frfct Welt durch ge- ^.schwvcklose, hysterische jttngei Gänschen - jetzt zügefügt wird.' Klara' Mautner. , Pierre Lvti gestorben. v.:i'--- Wie die «Avälä"-Agentuk aus Paris meldet, ist der berühmte 'Schriftsteller Pictre Loki, der bekannle -Tl'irk-nneimd und, Kenner-es Ostens, dortselbft a-storben. » '" . IP i 9 fit L o t.k, -er-aus Marseillegebiiiiig m?, lieft . etgenilich Lutten V i and und gehörte der lranMsten Kriegs» . . iriatine, an.(Sr ist als warmer Freünd des. Orients bekannt ge- , ^_,. —- ,,, MMT «vMi-Hiw« »HWM»IV 'ü53'Vl'CU'P U«nUlllll ut* . Horden und hatLaklreiche Romane dem wenig beka»ntm Milieu lies türkischen chaüseS gewidmet.. Seine Reisesch'lderungen. in denen er tzndten. Ehiiia und Japan doriiellt. tragen ein ziemlich -schorfe» politisches Gepräge und er nimmt oft' gegen (England 'Stellung.-Sein Erstlingswerk.«Die. Lslandsfischer" beschWi-te sich mit dem Leben der nordischen Fischer. ' Die Piimlerey ddr Wocke. In der Roland-Bühne (Freie jüdische Volksbühne) beginnt -die 'bLvühuvte.WLnaer Tprppe -- ihr Gastspiiel Dienstag mit Weiters Drama „Der Stumme". — Im Deutschen Bolkstheater wird Dienstag „Zärtlichkeiten" von Henry Bataille mit' Mizzi Günther und OskarBeregi aüfgeführt. Mittwoch geht als Hauptmann-Feier „Die Ratten" mit Frau- Riese und' Herrn Bonn» Freitag an der nänrlichen-.Bühne zu ersten-Meile Franks >,Das Weib aus dein Tiere"-in-Szene. — Das Raimund-Theater Dringt. Freitag Strindbergs „Traumspiel" inder Inszenierung 'Karl Heinz Martins. —- Im Johann Strauß-Theajer. gibt es. Freitag die Operetten-Novität, „Der Vetter aus Dingsda". — Im Burgtheater wird Samstag Richard Beer-HofmamiL „Der Graf vdn Chärolais" Mi. ersten MM gegeben. — I« den Kammersprolen des Burgteheaters (AkademreHeater) wird nächsten Sonntag, noneinftuditztt, Ludwig Dhomas „Die Lokalbahn" gegeben. GaftfPielde- Pragei dektschrn Landestheaters. $nt Ratmund-Thealer erscheint Sonntag den 16. d. ein 'Ensemble des Prager LanidesthoaterS zu einem Gastspiel.- Es gelängt das Drama „Batermvrd" von Arnold Bronnen, dessen stürmische.Berliner. Premiere noch in Erinnerung-ist,- als Matinee fiir Wien zur ersten und einmaligen Aufsühmng. Die Inszemevilng besorgt Stephan Großm ann: Beginn 11 Uhr 16 Min. vormittags.; v Die ErSffn«ngsporsteiLu«g der Wilnaer ver« schoben..-7.--' Infolge unvorhergesehener technischer Kindernisse muft die für heute angesehte E rßf s nun g s vo. r ste l tun g bet W i l n a e r T r u p p.e ayf.D^ em » l a g den 10. -4 %8 Uhr abends, verschoben werden. - * Die für Sonntag de^ch. d.. dezw. svr Montag den. 9. d. gelösten Karten brhaltenMr Dir nst a g den 10.>, refp. M i t.iw-o ch . dem ihre HÜUigkest.. Zur Aufführung geräufi an beiden Abenden, »D ir-6ilu m m e“ von A. Weii fr.;v;(j.-lt7.MnßJm . - Lm^Sinne d.r zwischen der.Bundestheatrrv»rwaltung und M a r fteinb a r d t -. getroffenen Vereinbarung .wird die - '/s t 1 -1 v. :.^V --* 6 t aT«t 5 0 per Montag den Ä. und.Dienstag den 10. ». Vorstellungen tm RedoutensaÄ aeven. An diesen beiden Tagen gastiert Ma; Relnüardt mit seinem Ensemble ln Preftdürä. Es gelangt dort «Stella- und „Dame Kobold"- zur ^Aufführung. Miltwych den . 11. d. werden die Schauspielvorstellungen im Redoutenlaal mit einer Aufführung, von «Dame Kobold* , wieder aasgenommen. II Im B u t a t h e a t e t gelangt morgen Ludwig Fuldas Lustspiel «D e r' Dumm K o p s" zUr Aufführung. Es »irken mit. die Damen Schulz, Seydler, Senders,- Witt und Wilde, die Herren Brnard. KSussermann. Lvbliyg. Mutter. Schmidt. Seydelmätui, Siebert.- Treftler und Wiesner. Anfang 7 Uhr.-^ Dienstag wird 'Schillers Schauspiel «W i l h e i m T e l lmstg^sührt. Diese Vorstellung istlzugleichl die 175. seit Aufnahme des Stückes in den Spielpian de» Burgtheaters. (29. November 1827.) .Anfang 7 Uhr. , ' In der I Do lksvpelr geht heute < (Sonntag> .«L o h e n g r i n" mit Herrn Schünnann in der Ttlelrolle. Frl. Rantzau als Elsa Und' dem Gaste Herrn Krenn vom Operntheater vir Telramünd ' in Szene.' Dirigent: 'Kerr Dr. Meirich' Morgen (Montag) gelangt unter «usika ischer Leitung Ä. Maffinis «Dos ca- -mit Frl.. Rantzau in der Diteirolle und Äerrn Zaleschi a. G. als Segrpia zur AuMrung. I. Im A k a d e m i.iet.hLa ter wird morgen ^Eandtda", ein Mysterium'von Bernard"Shaw gegeben .mit den Damen Albach-Retiy und Wodlgemuih. den Serten Mäierhofer. Poülsen. Schott und Äanr Thimig. Anfang 7 Uhr.' — Dienstag geht das .Lustspiel »D a s D l a s W a f s e r" von Eugen Scribe tu Szene. Ts wirken mit die Damen Landt, Osten , und Mit,, die Äerren Müller, Aub. Schmidts IStrebtnger, Dreftler und Wiesner. Anfang 7 Uht. Im I 0 h a n n S t r a u ft - D h e ä t e r gelangt Freitag iÜ e r - V e t.t e r a u s Din g s d a-, Operette m drei Akten von Kermann Ä a l l e r- und R i'd e amu s, Musik von Eduard Kü nyeke,.zur Erstaufführung. <; t- 1 Im ZoseftstSbter Theater verbleibt die Schwank-Novität „Die Tigerin* von Kennequin und Veber auch die kommende Woche allabendlich auf dem Spielplan. Nur Dienstag den 10. d. wird das-Schauspiel' «Der Griff i n sRä-d e r » w-fi,“. von Rudolf Oesterreicher als Literarischer Ab.end gegeben. . i I In der. SÜd^ischeu .Bühne (U. Laborstrafte 12. Hotel Stefanie) - wirheute die Operette «J a n k a l e", mit der 12jährigen Lilli Bell in der KWtrölle aufgefiihrt. ' % «ötettet Mssürdttmiy. vr-rr—T-rr----^-- -7"^^' -8. MöM' E Beile 11 l Nr. 16 Verstelgerüngi- RAalnm Ner Verste!ee)rungen, wo nichts w«g|iiiH; anderes'vcrmerRt, nach'mlttagsum (Br 14 3Uhr j-TÄtjJloh Preflosin. leden DJ8t1be> . u, -JDlilnatlfbar, jeden Mi Juweknt', ' Brltlaritei)«. Perle'ntohmuQK, Präzisionsuhren >m Franz-Saal. TÄfllloti: Qebrauohtgegenstlinile im LudwiMtorff': Rowler- und Kolowrat-baali Jeden Ml .Photoi Apparate, Ferno|»»eK SöKrelbtntüwhinenj Pr 13. X.: »pellt-: f-XlI.; Mandlgasse S umt IN"? IM l Irisirurnente. . musikallen Lildwlgetorfl-Saal. 1 ” Jeden Do: .6oh8ne» ■ MoUllnr,. Klaviere, Perser* u. fnländer- •Teppiohe,; Oemälde, -Broucen,- Keramik jm Franz-Josef-Saal, leden.Di u. Fr,: Möbel, Kassen, I Lupter, Oeien, Hausgeräte, im. 1 Olashof, Mi .11. X. 8pezlal - Auktion : ' Gemälde, Miniaturen, Kunstaewßrbe,- Antiquitäten,- Perser* epplohe, Pilze, Kolliers, Muffe. | Jeden Mo, Ml ü. Tr: Antlqultuten, Gemälde, Miniaturen, -KunstflsWefbe, -TeppiÖfie im tfoch- Saal. . Jeden Do, Fr u. Sa Blionef* I Im Fminger-Saal. Ieden-Diyund.1 Fr Briefmarken, VI., Mariahilfer- 1 strässe 73. -1 - .i Do 19.X.Verfallene Pfefloienpfandpost' n dPfändl eihaiiatalten ffintzerstrasse % im pranz-Saal, - Di 17. Ws Do ly. X.: 8p«zfalauktion, - in .der Kunstabfelung^i Geftiä'de, MimatuVen,- Äntiqui- I tä^n irrt Kunstauktions-Säal- ’-h Zwelganatalt Baden, Karlsplatz 6. : Mo 9,‘X.. Fr. 13/X. ir. öl 1-7.3Rf Möbel, Gemälde, ,; :Teppiehe, Kleider, Wäsche,- Künstgewefbe: -So. IS. X. ’/jto ühr-' Schmuck“I .Silber- und Chinasilber .*, So | '22.X; t/,10 Uhr: Spezial-Äuktiöh (Kunstgewerbe): Jeden Mi und Do */»3 Uhr: Auktion bei Daniel, Baden, Rainer-Ring 3. Zahlung eines'Mgeiriesieirin Gchasies besitzen^ Er wreS nachz -vciß -das ZburatorKm^Dte'^qtuJestinA nicht GfAll^ seit - dem' iFahvö El-s lMen O-echmingSÄhschlüh' sterSffenitlicht habe und daß daS Einkonim-m -der'Stiftung -in Franken und! Pfund bestehe. . . - ' | ■ / . 1 , . Außerdem'fei iw den Statuten bestimmt, baß die Kosten der Verwaltung' lunter'Esten - Umständen mehr als 20.000 Gu'ldest' östere-ichischer- Währung betragen dürfen. Das Kuratorium habe sich jedoch an diese. B-estiistmungen nicht gchalien —«.. hest Lehrern, stur ganz lächerliche'Summen äus^ und Die tägliche Schäustel 1 u.nL äh l .Uhr ivährt,in der Regel mehrere vorhergehende hlach'mlttage« bis iuf> Uhr mindestens] jedoch am Auktionstage, bis zur Auktion. Näheres enthalten die „Mitteilungen und NapHffchTehblätter“ des Dorotheums (über] Verlangen kostenlose Zusendung).. - Verwertungsabteilung,;. I, ,;BLauh«nsteiogasse 8s Verkauf der Röckjasspüter .der Hauptanstalt SaestdtzMvbi liv i erunx^ 1 für .vvEnsemble-Gastspiel der Wilnaer Truppe Er^finungsvorstellung^ beute Sonntag: Halb 8 ühi* -• -• DER STUMME Voll A. WEITER bent,. die int dritten Akte zusannyenfmden. Bocher muß' der Prinz .auf Wunsch - beS Höchsten Hofes btz-i der Lebedame einen LchrHiLstM de-r Ließe,.iaVsoltzieven,.ybsvohl er -im'Couplet stersichMt^..daß er sexuest bereits ansgÄlärt ist, und natüriich wird die.PHizeffin Brau:, als- Lebedame,verkleidet, seine.Lehrnieisterin.--777, Dies astes . ist^ schu: oft «in-l-besserer Austnachustg dlvge--' Wesen-, desmeichgn - die Musik, M - wahlilos Schlager - und Couplets; anunanderreiht. -- Im. Mittelpunkt« der yortvesfil'chm. Äuffiihrnng stcht Frist Zwerenz.als Pmnzessin Ojala, iwbensspi/jhend wie] vor 20' Jahren,.rmverwüsblich Mpihvem Hupror,. und Poldi,P a ne r lals flotte Zofe, Pmvl O h.lm u h l, Rpdolf ß ch o n w i e f e Helene L p.« te r b ö A. hatten Hom AnMl aneinem PMikumschcfolg, den. wir nicht sonderlich .hoch einschätzftz. Mehr Musik, uich weniger.- - muDalffche -.Mätzchen, nrehr, Wtz und weMer^.Mitze tätz^^der.- „Prinzessin lOlala" wie.manchem?anheM^Geschöpf des. modernen Dp>ereKen-G.roftbetviebes not. : M >- ^-^1-- - . D. gugendkonzekke de« BolKshstdungsamles. Aucb in diesem Studienjabr wird.' dösi VolKsbrldungsamt des Ministeriums für Snneres mw Unterricht allmonatlich ein-I u g e n d Konzert für Wiener Mrger-, Mitie^' nnd Kochschüler zu wobtseilen Preisen veranstaltem' DaSerste. tziessäbrige Iugentzkvnz-rt wird aurfchlteftltch - S ch u b e r t/. gewidWei fein« SS findet Mittwoch den 11 d.., S Uhr nachmittags^iW grotzeni Festsaale der Kosburg statt. Ktebet. werden unter Mitwirkung, der Fihner-Qüarteits sowie des KammersSnsers Waoz Steiner und,-es Kapellmeister» Miitler das. Sireichquarlett in Mvur. das Streichguarielt in D^Moil sowie die Lieder: «Nacht und; Träume-, «Mohin? „Der Doppelgänger-. ' „Die Foretle", «Der Erlkönig* zur Aufführung kommen. Die Bürger-,.. Mittel- und Lowschüler erballen Karten zu dieser Veranstattung - bei ihren zuständigen Direktionen bezw. Rektoraten. - - ' Karl Darryigarlrter. dem...hochverdienten Jubilar des Burgtheaters.' würde' das B ü r-g e'r'r e ch t d e r Stadt Wien verliehen. , - ' Subskriptronseinladun- ^auf das große Slluftrattons- .werk./voy Theodor Shren.stein.,„Das . alle Testament im Bilde" mit nahezu 2000 Abbildungen nach altchristlichen, 'mittelalterlichen und neuzeitlichen Kunstwerken, in 41 Kapitel gegliedert. Das ' dnickferttg zusammengestellte-Werk lieat im Kunstsalon Albett Kende. Wien. I. Kärnlnerstrafte'^ täglich von 9 dis.1 und 5 bis . V,6;.VHr zur. Besichtigung: auf,; woselbst. auch Sudskriptions- .anmeldungen enkgegengenommen werden. - + Gerichlssaal Lnstspteltheater Jv der neuen Operette ' „Prinzessin OMi" hat sich der Komponist Jean G r l b-e r t Mieder an -seine ibewährtm Librettisten RuMf Be-tnäuer und. Rudolf S ch a n z e r -aeihalien. Au Dritt Wben sie eine Operelkie fertig" gebracht, an -der vpr allem der Stumpfsinn doMtfiMskmit ^evgliüge'n brrsitei. Es fehlt nicht, an aller-lel' zäHrnsn ernb üerben - Spässen: „Da' tzibt'W^chei ältesl MMötielte ReHsnte'n;' die milmtenl/än g' i>! ch?Z- M >,pompös" und ^sarnos^- sagen,' -Was -Bsr- -' 'Wsstüvnie Sn l fr ss Va gibt-'es eine' - - tonünMenbe PW s e r ' KbuMane, die. iw Münhc: riur W 'gutmüiijgesMi-ener >\*Ü> •*{ dr WkU'ich. btzyegnsn wir den Migaten beiden Fürsten'in. Der Skandal.,-eL Därs» Htrsch». ' SchnMftUNg ■ ..;; | •J: v Fvertag! fand beim Landesgerichte in Zivilrechtssachen-vor dem Einzelnchter Hofrät-Dr. M-chly die. fMAesotzte BerhanÄllüng^ über'die voni Lchrer Joachim'-SH ulmla n'n gegen die B a r o n H i r s ch - S t i f tu 'it g. ^ingeLrachte Kl-agL auf Jo^- A»g -eines.angsemeffeneb-Gehä-ttÄ' statt..- I ' " Wie wir seinerzeit .berichtet haben,- hat . Schulmann^dre' Stiftung anf-l -^Zahlung^ - eines/ '«ntzeme.ssey-en' Gchyltes für die -Zeit -feit dem Jahre -1019geklagt-,-.chreilrdie. DnKkMg.- ihm. seither lediglich die im Frieden fe-stgesetzten r'egnla.tivmäßigLn-Bezüge aUszahlen-.-wollte, welche durchschnittl'ich -l'Z'0 'bis 2vO '.Mxo'nFn-'!(!)"- ttlp-n.a-t.li ch..betrügen. Di-e Kläge wuvdel von Pr.. Alfred.: M-a. x.-i-livevlMtei).; .ihnt hatten,'Zich - als NKheni-ttitzrvenjeüten.. Dr. Ignaz. O4''N st e i p und Dr. Wä.gschal Mmens zahlreicher. Lölirer dir Pistung -atMschlässenI-Für die.StjftW wtzrep.|Z)r^ Heinrichs W'echs- ,-b e|r^>upd der S-ekrLtät;..Dr^ 9sts.ch e-.r erschiene,».' .. ... -X'-f Kr. M a^l'dje'^Wlstung^ber-^l'egu-' . la-iivmcistigen Bezüge -unter den heutigentt Mch'N-Md'-G l-a u stdn peestötze und daß nach den 'ein|chläg'i-- gen-gesetzlichen Bestimmungen die Lehrer den Anspruch auf w ä >h r em d d i e Kost eit d^r Verwaltung man a t l ich tbeit me-chr bcimge-w ak's jährli chlän-alle Lehrer ans-bezahltwivd. - - | - Schließlich wies er-uach^ daß das Kuvatorinnt den Lehrer Schulmann 'znm Diettstäntritte in Tysmieniea aufgefordevthabe, trotzdem, es-IchH-ft te, .daß dortfe^st sin Tchukmter» -xicht 'gar nichtbetrieben--werde und -lchte. ein -Schveiben des Schülleiiers vorhin tvelcher-dieser bestätigt, daß' ihM das Ku-' ra-toriüm keiln-erk'ei.-'-Är-k'tHb'-z-ur Aufrechterha'ltu'ng des Schullntt'terrichteS' zur Verfügung stellte, so daß er, um sich und die Kinder nicht zu| martern, überhaupt keine Einschreibungen' vorgenommen habe.- - - Durch -die Darlegung der 'N-ebeninierveni-enten wüvbe.^chasganz unerhörte Mchalten der Strftungsbchörde noch an^ Ka-Hlreichen Ävispiel-en dargelegt.- - I- '----- - - 's-- - .So -wurden Lehrer, die.den Dienst angetret-en hatten,-nichts .in der. Verfprvcheneiz. Weise -enttohivt^ sondern.| mit R u h e-- gehaften von 1 VL.bis 20-0 Pentschö'sterr. Kro ne tt: sofort in Pension geschickt; Witwen beziehen Pen-'' sionen,'welche uochi WM rLtnier den angeführtes Beträgen zurückbleiben. . - - Dr: Ascher erwidert darauf, daß das StistunigsverMogen beschlagnahmt -getvesen' sti' uü-d daß schließlich Mgroßer- De-ildesselben in polnische, l Staäisobligütionen. uMgetapscht wMc, vobei viele Tausende von Südbahn-Pr-ioritatKn| zu einem 'Kurs von S700 K.' verkarrst wurden. Da damals die: polnischem Ma rk Kirka 0.30 stand, sei citt’ ikfäi von zirka |14v M-ilsioNe n polnische Mark'lerzM worden; welcher Betrag in'Warschau erliege. . J ... > - Der Rest -des SMungsvemnögens s^ noch bei derl Pvst-' sparkasse .deponiert-'«»^' werde nicht ausgefdlgt,'weil, es'bisher nicht tzölunyen sei,.Äie vost det SsterreiMchK 'Nchievmtz--ved-/. langte Indemnität seitens -der. polnischen und I rumänischen. Regierung zu erlangen. ' -Er inußtle aber 'zugeben, daß die Beamten'des Kura« t-oviums Gehalte bezichen, livelche den Heüt-igen T en e r n N H s. Verhältnissen entsprechen. Auf die Frage,, welchen Gehalt er seL.bst. b«ziehe,,--verweige.rte er jede Ausk-unstt.- - i ' - 'Der Mchttzr Vevttahm sodann Herrn SchuLman-n, wel-' cher 'ängÄb,' daß ihm nÄh seinE -Eintritte die' Zusicherung' gegeben wordensei^ -daß-: er' höhere BeMelerhÄten. werde, al8 -sie die steiaMchdn Lehrer..bezichen.- Er sch-rLderte'-iN- MreisMer We^e, daß er -2 4 JaWieder Stiftung 'treu gedient habe und daß er. nunmehr,ftit Aahxen.geKvungen sei, durch Verlauf'der letzteni HabseMeitsrH -ftitter ' Fa-mülie, durch U-nteHützu-ngen und DüÄchensich föv^nbrtingchtr ' .. ' - Der Vertreter der Geklagten,- Dr. Äst e ch s b e r g, vertvat '-8en Standpunkt, .däß'-He 'SHftnng nicht littder Lage sei, mehr< zu-, zahlen, und'^ daß^^..den ÄehHrn höhere »Bezüge als ihnen im l'Regulativ zugesichert wurden,-' nicht gebühren. Hingegen skche es -ihnen jederzeit-sir-ei, «den Dienst bei der Stiftung anszu'tzeben. 'l.v ' Nachdom die. MäMerwever hierauf -emidert hatten, 'Wurde die -BerhaiMmg geschloffen-nnd verkündet, daß das 11''- >-teil schriftlich Mümtgegeben-werde. Die PerhaM-nng, welche vorgestern zu _; wurde, hat kein miws Moment zutage, gefordert. Sie hat -ledig- ^lich" alle jene DarWüngen über ' die -skaNdalSsen- Zustände/bei ^er 'StfftMng -lbestgtigt, w^^e w'idder^lt in unserem ME.z»' Iftsen -war. Diewie' vor^ im Besitze eines BeStnögens, daS--.stch--avf-?e i-n i ge - M i-l-l i-a r d e n ' ö fie r- "re i ch i s ch e K r o Ne n beläuft, die sich neben, dem-Warschauer' Depot ans StaatWhnrPWMAeN und' österreichischen Ren- -ten znsa-ndmenfetzen. Sie H'-ltzWi..MtGde^Mr, läßt jeglichen ' Willen vermissen^ Hver^^ 'ursprün>B^xB^WWn^ --kommen, denn die - bis -heE wieder errichteten acht jüdischen Volksschulen - in- Galizien mit ihren zusam-men 27 Lehrern, welche einen M a xli m.g^ge'h'a ht'von HMO' poln. Mark' mv--. natlich beziehen, ^aß von einem'geordneten Betrieb Mni Sö könzeniriert sich ihre .^upttäti-gkeit eigenÄlich damuf, eine Bersor-gung für den Se- .. - ... rrsAWofiPH kretär Dr-.-. Ascher und.das .übrige Bureatr zu schassen.'Daneben - beiilüht man sich, wie -ans' 'der Verhandlung 'wieder hervor- " * ' ' ^..t ‘tfiv• -VVJIUUJl '«A'UIV «ww .-y. ging, die. Lehrer abzuschnttM, indem Man sie ans-Dienstposten eiübernft, wo eine Dienstleistung ganz unmöglich' istl- Ein Lehrer, der wider Erwarten seine Bereitwilligdeit. zur Dienstauf-- nahme ansspvach' wü-M sofort pensioniert, d. h. er bezicht.' nicht sinmol seinen FicdensgöhM in österreichischen Papierkronen. Ein 66 ^Ähre alter Schulleiter, der nach 30jähriger Dienstzeit „in den dauernden Notstand" ^versetzt wurde —wie er schreibt , bdjtc^t eine Pension von. 208- K. monatlich! | So bedenkt'das Gebären M'-Stiftung,-wie-der Vertreter des ^Mägerchbetome,- nicht? anderesals eine Versündigung -an dein Geiste des Stifters. Die' K-nratoven der Stiftung laden ein .^chwrve-sddtuvt aus sich,' indem sie einen Z-nstayd-dulden, der 'mü) ieder^Richnntg -ein--:. -Skandal bedentek-'M-istHöchste Ze-i-t, Otzstarderningett der Lehrer in ontsPrechenW|W-e-is^ z-n btfrit- -^'igendie -SMung/. falls ihr-Work m'cht^wirklH-Mvrert-wer-! den kann, ^n tiqüldiemt-,-..und--dereTHichM^HLnbestehenden ^'-jüdischrn Schtilvrganistüionen. ist -:GaUzien'Musichven. Das juristlsche-Urietl des (?'^-iHtes--steht--iiö'ch gus, die jüdische Oeffe-nt-' lichkert hat ihr -llrteil''-i-ther--tzi«-' AEleaenIbeit'' bereits,- W«gst oeiäili! f