Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1314 (8.10.1922)
- Date
- 1922-10-08
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Mitglieder werden täglich von 3 bis 8 Uhr im Dereinslokal aufge«om«en. — Bukowina« rl Zen tralverVand in W i « n. -Außerordentliche Verbondsdirkuffien jeden Sonntag ad 8. d.. Punkts Uhr. im Lass Prückl, I.. Stubenring 24. Ecke Wollzeile (im Souterrainlokal). Tagesordnung: 1. Keimkehrerverad. schtedung: 2. Gralisspeisekarlen für Eemeinschaftsküch«; 3. LiedesfloLensaMmlung in "der Bukowina. verein E r e z F s r a e l, U., Zirkusgasse SS. Eintchreibungen zu den endgültig a« 16. d. beginnenden Englisch» und Kebräiichkursen täglich ab 8 Uhr abends im' Dereinslokal. — Zionistische Sekt io» f ü r d e n VL/VIIL « e zirk. VHL, Benno- »platz 1. vienslag den 10. h ® Uhr abends, Vorlragräbend t Dr. Otto Abeles. Willy Kompert. jüd. Dichter: Kerr Margultes: Sedr. Weifen; GolbM'Koffmanu: Klassische Mufik. O 1 taKr 1 n g er D» lk sh ei m, XVI» Kofierpark 7. 7 Uhr abend»: 1/ Abonnementskonzert: Dach: Divltnsonaie HI. Le-Pur : Beethoven r Liederkreir: ,An die ferne Gettedke": Beethoven: Trio k-vur, 0p. S7. Mttwirkend: Emilie Rutschka, Stella Mang. 3ng. Kart Tindl, Dr. Paul Frankl, Karl Lasner. - Karlen von 400 bis 3500 K. (Abonnement 25*/, Ermäßigung) beim Lauswart. Si« « erin ge r vo l ksh ei«. Xl^ Gvttfchalkgaste 21. Ervffmmgskonzeri : Etrautz-Schubert-Äbend. 1. Sohann Strauß r Ouvertüre zur .Fledermaus' : L Sohänn Strauß: .Fledevmaus'-Louplets. Dorfschwalbenwalzer: 3. KetterePezttationen; ,4. Strauß-Evler: Arabesken zum blauen Donaümalzer: L. Schubert: Deutsche Tänze. Mitwirkend: Mertha Maria Frankl. Leo Nrkenfeld (Klavier). Sola Dolenlin (Gesang). Theo' Danegger vom Deutsche« Doiksiheater (Rezitationen). Karten von 400 bis" 3500 K. bei« Kauswärt. — Antzerdem folgende Kurse: 9 Uhr: Experimentell« Psychologie. Zeichnen md Walen; 10 Uhr: Sienographi« I; 11 Uhr: Stenographie II. Urania: Heute. 7s® Ubr (Großer Saal): Aus der Glanzzeit der heiteren Wiener Musik. 7,3 Uhr (Kleiuer Saal): Lin botanischer Spaziergang um die Erde. 7,5 Uhr (Kleiner Saal): Opernkonzerte, 1IL Gaetano Donizeltl. I Uhr Großer Saal : Shackleions Südpoi-Erpedilion. V,® Uhr (Surssaal): Univ.-Plvf. Dr. Robert F. Arnold: Warum und wie erlernt man fremde Sprachen 7 I- Vs® Uhr (Kludsaal: Schiller- Abmd. V-8 Uhr (Großer Saal): Nestroy. V,® Uhr (Kleiner Saal : Zum ersten Mal : Lndwig. van ' Beethoven. Vs® Uhr sKursiaal): Rudolf Kaftan. Die Uhr und ihre Behandlung. 7,8 Uhr (Kludsaal): Schriftsteller Otto Gib «1 : Aus eigenen Schriften. — Morgen, V,s Uhr (Großer Saal) : Schülervortrag: Unser Freund, der Kund. 'Marioneltenkr»«-. 5 Uhr (Großer Saal): Indien. V,« Uhr (Kleiner Saal): Dr. Lelene And erl v: Physiologie und Kygiene der Frau, IV. 7,6 Uhr iKurssaal): Prof. Dr. Karl W e e r e r, ii: Lharakierbilder aus der Gefchichle der italienischen Lileratur, Nl. V,® Uhr (KIud« saay: Dr. Ledwig Rosst: Domain Rolland» .Jean Etzristos', I!. V,8 Uhr (Großer Saal): Sng. Ftitz Wi tfo r t: Land und Leute. Sitten und Gebrauche in Drrdestav. V,® Uhr (Kleiner Saal): Ministerialrat Dr. Karl Koda l f : Schubert und Schwind.' V,® Uhr (Kurssaat): Unw.-Prpf. Dr. Eamuel Oppenheim:' Die Größe des de» Beohachiungen zugänglichen Weltalls. V,®'Uhk (Klubsoal): Esife Karau: Dichtungen von der Leitha dir zun Bosporus^ NI. — Zweig, st t Ii <? Wiede rf, ' IV., Wittersteig Iß. Keule, 3 Uhr: Wr!d-2ssrika. 7,6 Uhr:' Lumor aus vergangener Zeit. ® Uhr» Vom Slmüengau durch die Wachau. — Morgen, 7,6 Uhr: '^. vrch den Wesl-Suban. ' Ernährung. Die Lebensmittelmärkte. Fleischpreise höher. Fettpreise tiefer.; Z-.r Mia'bg-ekmfLnen Woche haben 6ve ^leischprsife, die -veretts von ihrem .Hüchftstanid bedoutonÄ gewinn iyackn» be° danevlicherweise wieder angezog-«. Mndfleisch.Üefier Qualitäterhöhte sich um 1000 bis -2000' Ä. pro Kilogramm. . Bratenfleisch um 2000 Ä!, mindere und mittltzve Sortm verteuerten sich um 2000'W 3000 K. Kalbfleisch wurde um AM K. teurer. Dagegen vevbilligteu sich SpeÄ und Schmalz - um 2000 K. pro Kilogramm. » - . . In der ÄroßniarkthaM war. gefteru der Andrang schr .groß, es war lvicder sehr viÄl Fleisch auf dem Marli und-das .Hngsbot^^ rnHr. .M-Ms«i^chrd. RinidN^Äh MMta - ttn Dera-ichandel- 14.000 bis 36.0Y0 K., 'hiubeveS und Bratenfleisch 26^000 bis 86.000 K>, Schweineflsijch •'.36,000' big W.W A.» »Äfc# siosö: %m 'ä:S ' MnitzWWsE bis 46.000 Ä., Speck 10.000 bis 50.000 K., SchnMz 28.000 bis 31.000 K. pro Kilogramm. JnwLreien, die gestern ist größerem Mengen vorhanden waren,, wuvden gern gekauft. Desgleichen war die Nachfrage nach. Äild größer als sonst, besonders nach Hasen, obwohl sie M.000 bis. 90.000 pro strick ohne Fell je nach Größe kosteten. Die Seefischstäude waren wieder lebhaft umlagert?Auch das Jntereste nach Geflügel war größer, besonders nach solchem in geteiltem Zustand. Hühner wurden um 38.000 bis 40.000 K..' Ganse nm 88.000 vis 40.000^K. pro Kilogramm -gehandelt. / Auf den Grünwavenmärkten, die reichlich beschickt lvaren, war der Bestich trotz des Regeniwätters sehr stark. Die ^Preise Weben im allgemeinen ziemlich unverändert, mtsgenonunen Kartoffeln, die weiter im Preise sinken. Schöne Ware war be- ' reits.auf dem.Naschnrarkt und >in.de« Markthallen^ um 800 . K. zu. hckberu Aepfel, Birnen und' Nüsse warm in großen Mengen angeboten und wurden viel, gekauft."Weintrauben waren weniger begehrt, da ihr Preis noch immer zu hoch ist. Gesten: . waren «ich Zitronen" zugeführt, der Stückpreis bistrng -180 bis -600 K. Die Eierpreise zeigen weiter steigende Tendenz. Schach-Chronik. Mitteilungen der Schachsektio» Hak« ah. Londoner Lnrnier 1G22. " Weiß: M o ir iso n—Schwarz: Capa b l an ea. 8. Oktober M2. •^rrrr ” Mt Mt* I. 32—d4 1 Sgl-18 3. <2—e3 4. L ll—-48 bt 0-0 6. k2-b8*) T, L ei—13 8. e2—c4 9. S bl—c8 10. D81e2 II. L b2Xc8 12. Dc3—e2 13. «4—e5 14. b3-b4' 15. T*l—el‘) 16. s3-e4 17. »4—«5 18. h e8-d2 19. S ß—«1 so. a-tt') 21. L 63—c4 22. b4Xe5 23. 8 el-c! 24. Tel-bl 23. T bl—b3 26. LdIXK 27. Set—»8 28. TrtXfi 29. TttXftt S g8—16 e7—«6 " b7-b6‘) Lc8—b7 L18~e7 0-0 516—,4 17-15 D68—e8 S»4Xc3») De8—h6 Sb8-a6!<) Sa6—b8 Le7—ff Sb8—c6 Sc6—e7! Seß-dßll«) Lf6—e7l Dh5-f7 Tt8—b8 b6X»5 L7-K6 g7—g5 g5X» L b7—c€*) Kg8—h7 SdöXf* . L.7-M Lg5XSe8f 80. O eSXe® 31. T f5-f2 32, Tb8Xb8 Df7-g6 L °6Xß2!'») Lg2—elf 38. DeSr-gS”) Tf8Xb8 34. Dg3Xp6f Kb7Xg6 35. T IS-16-s- K g6,-g7 36. 718-14 Le4-i5‘») 37. T14-13 Tb8—blf 38. Kgl—12 Tbl-bSf 39. K 12—18 Tb3-d2 40. T13-14 »7-*5 41. h2-h4 c7-.c6 42. KgSr-fS «5—»4 43. £13—e3 Täl-«L 44. Le4—a6 Te2X«2 45. La6-e8 Ta2-a8f 46. K e3—,2 ■ Ta3-t3 47. L e8X®7 »4-»8 48.44-45 . «6X4® 49. «5-«6 K|7-f7 BO.Tf4-a4 Kf7-«7 51. T14-04 45-44 52. T»8—«8f £«7-17 53. T,«8-«g L15—«4 54. T »8—»7 T«3—«ff 55. K «2-«1 »3—at 56. K «1—41 44—43 bi. LA7-e8f £17-,«® Weiß fih» a,fi SNllnng nach de« 17. Zuge von Weiß. *> Lapadlanra läßt die von ih»-bisher geschätzte orchodoxe BtriMgung t» Stich. >) Bvrh« 8 bl—42 »« vorzuziehen, u» de« Gegner nicht da» Feld «4 zu überlasten. - Schwarz will die Linie seine» Damenläufer» nicht (durch 47-45) »erschfießen. darum tanscht— lieber ab; «f 8 « wäre 44-45 unangenehm. . *) Sin feiner Zug: Schwarz will den schlechten Zug «4—«5 provozieren. ») T »1—bl war bester.^ .. . «) Eine prachtvolle Kombinaiion. , Das Fi-urtuopfer ist durchaus korrekt. Auf sSXlä ioigi 814. ») 19. v«3, SX*2; 20. 0g5. VXgS; 21. SXfS. 8tt: 22. Lc4, hS'U. gew. b) 19. D41, SXfeS; 20. 813—«5, vgb; 21. 818. vgS; 22. 8 «5. 814 «. gew. «) 19. 0 42, 3 h8f t K bl, 0X1® u. gew. *) Kter war »sh! 12—18 bester. ») Ss drvbt« Figurenverlust durch 711—bl. ') UedersÜirzung de» Angriff»; vorher sollte V gS geschihen. '») Auf TXf2 fßlstt «atf in 2 Zügen durch vbl-f Weiß hätte auf b8 nicht lauschen.< ion-en, .0 g6 spielen müssen jetzt hat «chwarz die offene b-rurMtni,.- »») Aus £ 11 soig! v gLs-, v g4s und IXb® nebst eoentu'eü £g7. »>) Materiell steht da» Spiel jetzt gleich, «der.Schwarz hat doch die freie Turmstnie und großen Stellüngsvorteil, den Eapaßlanca Zug für Zug zu« Gewinn verdichlet. Eine hochinierestani« Pqrtte. Ä ^;1(L v «nmerkunsenvgn KemanhVeG. Simuüanblindlinflfipi.'l Alexandfr' Dachaaß«' Unter lebhafter ^Aniellnähme der Wiener Schachfreunpe le Takacs Ällti x och gegen 15 Gegqer; gleichjeiiig .ohm Ansichl des Brettes Mit dem ganz hervdrragMen Resultate 13 :2. Die Leistung.jftpmso höher eiuzuichgtzeu.. als sie in ß» ungewöhnlich lrurzen Zeit von 4'/. Stunden yolldracht «mde. Takacs. ein Spieler vop ganz besonderen Äuaiiiäten, zeigt chs depr Spezialgebiete des Bsindlingdspielesgelvdezu feliefta Meisterleistüngen. ' Die Borarhetien mc den großen internalionalrn Schack« Kongreß sind ^bereits weit vörgeichritten. Die Kakoah ist enisprechend ihrer 'BedeusUng im Mimrr Schäckieb n nt-" den OrgVllationsausschükieu; .vertreten, und zwar im KatroiKomitee durch Kerrn Zng.HobertW a.h l e. im FinanzqussOß durck Kerr r Akim L e w i t unh im Presieausichuß durch Kern Erbst Wahle. Da» Sekrelariat befindet tick seit 3. d. nm Kstidiokol' dre Schachsektjon KaKpah: wo Anmeldungen zum KäUp«-. Neberr* und Damentlirmer'' entaegengenommen u«&; Aurtzimfir erteilt «erden. . . . . .... Donnerstag de» 12. -., 7 Uhr abends, wud Nteiltik Alfred Wolf, vom Landilrafier Schachklud im 'Alnbloknle -es Schachsektion Kakoäb über das Dh:ma '^Die <Äuswo!)! des Besten" sprechen. Gäsie willkommen. Die Auslosung zum Nedeniurniec - der Kakoah sinhel Montag den 7. d.. 7 Wr abends, statt.' Das Tüuiier ist W Preisen reich dotiert. 7 Btttzluruter. Zm Anschlusse an die Dienstah den Il)/ d. stattfmdende Vorstqndssihung wird em Blitzturnier siallftndpn. Gäste willkommen? . - -Spielabende täglich KiudlokF,-.'L a ft K' 0 -rH.!-, Tuch tauben, ab 7 Uhr abends. Sonntag ab s Uhr vpl» mittags. v; - Zuschriften an Ernst Wahl e. . Id. Obere Donau, slrahe 67. BühMMd MH RöchMals. Zum MvM-SLvMmel Bon Vorncher^in kann ruhig zugeftorcherr' werden, daß nicht bre jetzige'^, junge Äene.rakwn gerade ßen.Dhegltet-,. Konzert, ober sonstigen Kunft-Ittbelsturm erfunden-'hat. Älau 'hm auch früher gebMlt, man hat auch.früher seiner, liefen'Crgrsstenheit -durch Trampeln mtt den Füßen Wchlongepäßten/Ansdrink gegeben un!d da eSffchKeßlich auch'schon früher Äschenbücher gegr-b.ur hat, hat man 'sie, vor zwanzig Jahren wie heive, bci enlsprechcn-' der Gelegenheit im Theater geschwenkt, als wollte man sie twcknen. E3 fei auch Wetter zugsgeben, daß'hie fMsche Ivgchd jeher unverhältnismäßig großen AnM an,'diesen buüchen gchGt,'.wy£.wöhl^d«y!i^ zusammenhSn^,' daß der Ißde in deutsche» SandM der dramatischen Kunst als -Zuhörer, spieler, Autor und Kritiker enge verbunden ist.-Fügt man .npch Mzv^Kdß'in' Wellen der BegeisteiAngrm THMer leicht über die Ufer .schlagen, so ist'ein'bißch:n Wn und Rmmnel gewiß zu verstehen. WaS wir aber in den-letzten Wochen-'^^erlvbt ^ha-ben, dqs .ist weit mehr oTS der landläufige Begeisterungssturm, -das ist iHr- - lich «gÄrechter, sachgemäßer, 'Adiegmsr SpHMtrW7'Dor Moisii-Rummel wird langsam gu emer fixe» Zde^ der jungen Damenwelt Wiens -oder ■ aller derjenigen, die sich schon'und noch zu dies« Gruppe möchten — und dib neue Saison beginnt in btejet BWHmrg genau fo wie dier letzte ^schlossen hat. Dabei hieße es unvechfüm, wollte nmn behaHen, -daß der Künstl« diesen UchersHwng, der Grenzen des guten GeschmaäieS so wenige kennt wie irgend welche -andere Grenzen, ermutigt od« gar hervorruft. Er hat das allerdings auch durchaus nicht notwendig. Kaum erscheint .et, fb „geht es los" und am E^de d« Vorstellung verfallt, der jugEiche Ml des Pu- ANnnS in eine Art vMbergehend« Tobsucht. Vprü'brrgehend ist drefe Kvaniheit wirklich, denn trifft man eines der jungen Mädchen nachher zufällig in der Stvaßenbchn, dann erzählt sie ' wohl, je - nach Temperament und Haarfarbe, munter lächelrch od« blasiert gähriend:, „Heut' war eine Mffenhetz'? Dann ist dre Fsinfühkige wahrscheinlich-bei: ,/DaS Äht scheinet in der Fmsternis" gewesen. Ab« daS ist schließlich ganz. MchgAtiz — die Hetz' blecht die- Hauptsache. . Denn der Mipze Rummel ist, das muß immer wi:der betont werden, nicht etwa ein Uebevtreiben, ein 'Zu-WÄt-gchen im jugendlichen Feuer, es ist kgin Uieberschtvang, dem man des edlen Ursprungs wegen manche Geschmacklosigkeit; verzeihen kan,1, souder» eS'ist, wie gesagt, Sport. Daß dieser Sport fast aus sch ließ- Ach von Mädchen betrieben wird, weist auf seinen hysterischen Hintergrund hm. M« Mütter der jetzigen vMölsfi-Schv)ärmtrinnen' haben Autogramme gesammelt, stupide Briese an ihre Hr^nWchmeheu, und wenn es weit ging, Sasllmpolster gestichi — Alles, mturlich hinter Mamas' Rücken und m i i km Migaiost Herzklopfen." Aber sie hccken . keine Szenen im Theater gemacht und sie haben keinen Wettkampf in'hysterischer Maßlosigkeit vor aller Welt veranstaltet. Denn der Künstlers er heiße nun Moissi oder wie immer, .ist ja bei allen diesen Air'kHrüchen ganz osstukundig nur die Nebensache, , sozusagen nur die zufällige Tages-. Parole. Sie schreien Moissi, aber sie meinen, .sieh' mich au,, Hab' ich nicht schöne Augen, bin' ich, nicht gut gewachsen, sind meinx Beine nicht Mans? Sie schreien Moissi, aber, Pie Manns? töllheit, tue' Betzveche, -die lüsterne Neu-gier Mett, .noch vwl laut«, ganz andere Worte. - Jüdffche- Mädchensind - es Kmneist^ die vs»lem echten Kunstgenuß' diesen Hßffchen Abschluß gbbem Es lvHe wüß ig, zu fragen, ob.sie sich d^MwKÄwrßt sirrd, wie sehr ihr Betragen allen in der allgemeinen 'Meinung schadet. ^Erstens Md Fanai l-- Mnnen,' dieses SMgA^her^MahnunA IMsiG' zu nchmest^ nrMÄE.4l^ngUch-ÄO--Kayn -gchS«n sw'NBeM.jchtzer GÄ-tynZ vpn Artgenosien an, denen/man Hr Judechunr „gar nicht an-, sicht" oder die sich'das wenigstens steff und-sest, embrllden. M^rv da - sich' nicht nur junge, ^Wi^rn sogar ahler^üngste JrtgeH ■% diesen -Vorführungen: beteiligt, wäre es - doch' ZH 'die WM, einmal^^4^» ihre.Töchter nicht das Recht haben, uns alle so"schtper'zu ckompwmittieM. Es-, wird wahrhaftig kein Unglück seich Wenn den jungen Dingern' der Bltsych vpn Mode-BorstellungeN übechaupt untersagt wird, jedeiisälls «der WM daraus'.oM^rtnMer Schaden ^nWheU gis ertßq1 'jm'uwmHWaQHRiMiiaB