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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-08 · Heft 1314 (8.10.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1314 (8.10.1922)
Date
1922-10-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Getie 4 W-«. Sonntag 8.. Oktober 1KU Nr. J.314» .War wichrhäftig kein ReformxäM'mu'""aberstin^ seinem „Ieschurrnn" itn^nVc»« er her SaD. Artikel, die von ebenso lmvt-er wie stcun-mender Vnjvüstzwg gegen d.ie kkttyaile GÄvatt Lesevlt;|i, ®ö tjeifct' öS zmn Beispiel einmal: „Das heilige Palladium,' des Vaterhauses hat man geschändet, dir zarten Bände der Familie hohnlachend zerrissen, das erhabene Recht des Gewissens entweiht.. Ten Händen der- Mönche ist E unmündige, Mische Knabe überantwortet. Und diese Tat der rohesten Barbarei, der Berdöhnüng der allerheAigsten Rechte, bdi dmen seWst der. Kan^ ntbale Achtung hegt, ist geschehen im Namen des aMsbenden BatetS der Mensch^it. Im Namen Gottes gibt man vor zu bandeln, im Namen der Religion, dis sich bezeichnend eine Religion der Liebe nennt. Mönche stick die Diter und der sich Statt- Halter des Gesalbten nennt, gibt seinen apostolischen Segen zur TÄ." So schrieb S. R. Hirsch ün „Jeschurum". Er veröffentlichte auch eine UeSersetzanz eines Artikels des Londoner Ehr/, der die Erfolglosigkeit der Bemühungen in dieser Sache 'beklagt, aber dann unter anderem bemerkt: „Gleichwohl halten wir die von der jüdischen Gemeinde, für diese Sache gebrachten Opfer nicht verloren... Wir glauben, die allgemeine EM-' nistung, die die gewaltjmne. Entführung des jungen Mortara hervovgerufen, wird bi* Kirche überzeugt haben, daß die Zeit für Kinderraub vorüber sei... Die Rückficht auf Selbsterhalmng wird -sie dazu nötiges, dies aufzugeben. Edgar Mortära, - wir sind dessen übkrzeugl, wird eines her-letzten, wenn nicht dar letzte gestohlene Mische Kind sein. -Und hierin liegt, der Wert. der laut gewordenen allgemeinen ShmP-athien" für die beraubten Eltern und die beleidigte Gemeinde und hierin; liegt der Wert der durch die Sendung Sir M. Möntefioves i <ttt den päpstlichen Hof vor aller Welt geschehenen Demonstchiwn und der durch den Gemeindevorstand in der englischen Presse veröffentlichten Protestes gegen das verübte Verbrechen. 1 Wir sind daher voller Dankbarkeit gegen alle Leiter der Presse ^ünd alle Männer der Ocfsentlichleit, die so laut und lebhaft diesen Akt der Barbarei verurteilt haben. Wir' begrüßen daher Montesiores Mission mit den freudigsten Gefühlen,, denn, dem Anschein nach fehlocschlcrgen, hat sie einen großen Triumph vollbracht. Es ist yin Sieg, dessen Folgen nur die Zeit ent-' hüllen kann/ G. Smog. — ■— — ,t :■■■■■.. Die Nüekkehr aus- Genf. Vrvtzdetttfcher Dan! an den Kanzler. — Die Verhandlungen mit den Parteien. — Die Völterbunddelegation. — Der Generalkommissär. — Polnische Getreidelieferungen. Die österreichischen Minister Dr/ Seipel und Doktor Grünberger find gestern früh mit der Wichen sahrplarmräßigcn Verspätung aus- Genf nach Wien zurückgekehrt. Sie wurden von katholischen Studenten und christtichsozialen Vereinen ernpfangen. DeH VizeiäMer Tr. Frank, bekanntlich Vertreter der - Großdeutschen/ bgrüßte sie mit einer Rede, in der er, wohl im Widerspruch zu der Haltung des Wiener Organes seiner Partei/ den Ministern seinen G tücklv u ns ch zu ihren in Genf er-' reichten Erfolgen aussprach. ' . - -- Die zurückgekehrten Minister referiertes am Nachmittag im Kabinettsrat stber-W ntik' Mr-Bölterbund. getroffenen Berembanmgen. -Ds.) Se-ipel teilte-. Wxchei auch die bisher noch vertr?.nlich stebliebcncn Details des die österreichischen Verpflichtungen - betreffenden Finanzprogvamms mit, auf. Grund dessen das Fsstanz- KLEIDER )' f&SrqitfE 7 :MA NT EL L l,JRRNTNBR5TRflS5E:34 : (maysedergasse ch 120 .. . -- m aj* P- K '»MWjWiy itifc. ti» mj+üitil Es ist das Recht der Deutschen, diese ihre zu liebe» und ihr treu zu bleiben. Es ist. so sehr ihrünan, tastbares Recht, wie es das ürrseve ist, stüe. leidvollcn Augen ' unserer Mutter Lea trab die melMenreichen Lippe»: unseres Königs David-zu lieben undihnen treu zu bleiben. Man verstehe mich recht: Nicht Ablehnung des Frencken in engherziger Beschränktheit; auch wir dürfen „Des Waben Wunderhorn^. lieben oder die huntenstAet^r Lv-M-Pes, Nembrandt, Dante. Möllere, Shchkespeave. Aber das heißt Nicht, wie viele es tun, un§ an Ws freMe. Gchtl-de, W fremde Volks- oder Menscherrthpeü so', sehr veelisven, daß wird den Weg zu uns selbst nicht mehr zuvückf'Wdst.. So ist es vielen Juden des westlich^' Europas zAHl Deutschlands, ergangen. DaS Eigentliche, Letzte ihres Wesens bleibt der deutschen Umwellt wesensfremd. Das, was Gundolf das „Urerlebnis" des.'Menschen im Grgerrsatz zum Angelernten, Änerzogenen, Hecht ,MMngsevlobnis", nennt. Cs ist das Schicksal bzi .Juden in der Diaspora, daß Urerle'bnis und BMttchseÄelbnis sich niemals restlos decken können., Darunter leiden rmtürlich am meisten diejenigen Juden, die, «nsihrem Uverlckbnis schöpferck, ihr Selbst in die fremde UmwÄt pvoflzieven: Dichter und Staatsmann. Während aber beim Dichter der Schaden mehr geistig-abstrakter, ästhetischer Natur ist, daher den wenigsten Menschen Aar bewußt und in seiner kulturellen..Tragweite verständlich,. ist dies Auseinanderklaffsn Mn.Idee und Mittel 1owkret, .faßbür Lei einem Schöpfer, dessen Material das Bolk ist, das fremde. Volk: beim jüdischen Staatsmann in. der Dtgispora. Ich höre hier den Cinwand: D i s rael«. Mart könnte noch mehrere Namen nennen, -wie oen jerprs Don Josef von Naxos unanderer Juden, die die Geschicke von Ländern und VölkeÄr gelönlt hohen, aiber immer, wie,man beachtm Möge, dank pm besonderen Bertcouen eims Monarchen, der chve.Wllüitg veyr Vblke gegenüber deckte und^^ rechtfertiM. ^ZMsi Rolle,/die DiSrack^ int vDvchiWAschÄWHD -- PWi,' haftet -.- 'trotz der durch W Demokrat'^, gärtiderten Umstände — etwas von fenex MsnüMsMlMitz M M " der. 'besöndermDW der ZköMU'WsMe. ÄÜK Wf% Ministerium an die AüsarbsittMg .des. . erforderlichen 8 i n a n z p l a n e s. für die- Whsten zwei Jahre, schrMn wird. Die. bezüglichen. Beratungen der Referenten ..^deS Fünanz Ministe MW 'werden, wie ww'. erfahren, schon am M o n t a g in Angriff genommen werden./Am gleichen Tag werden auch die Verhandlungen des -Bundeskarrzlers mit den Parteien beginnen. Dr. Seipel wirddie Vorstände aller Gruppen,' auch der oppositionellen Sozi a l d e m o kra t e n, zw,sH berufen und ihnen über: das n.unnrehr abgeschlossene.Sanierungsprogramm und die Art seiner -Durchführung Äschöpfelchen^< Bericht--erftättew. Die Parteien' - werden -demnach am^- Mittwoche bei-^ ZusammentM des.- A n ß e n am s, s-ch u s s es> Kreits 'vollkommen informiert sein,' so daß die politische Debatte,) die sich an -das Exposee-Dr> - Seipsls knüpfen - wird, bereits * Aufschlüsse über die Habt-Ang der einzeluenvDrnppen tzegenübrr'- der Genfer Konventionbringen bürste. :Dies tvird - am Donnerstag > im N a t ia na l r a^t >; noch. deut-. ’ licher. in Erscheinung treten/ - -- - . In-einem Interview teilte der Bundeskanzlermit, daßam 17. d. eine - p-r o vis o r i s ch e D el e,g a t i o n d.e s.-.Böl-k.e rb undes nach Wien kommenwird- -Vie:Leider - .Ausarbeitung'.'-des'-ckeuetr- Finanzplanes -mck chei' Äev' Sichermrg -der ÜebeMngswirtschaft - bis- 'zum Einfließen der Kredits) Mitwirken wird.- Sie besteht nach einer Äenßerung.des Ministers'Dr: Gr-Nnberger «K jenen Persönlichkeiten, die sich während der''ganzen.'Genfer Ber-- handlnngen als Mitglieder des 'Finanzkvmitees^ eingehend mit der österreichischen Frage beschäftigt Haben, und zwar: der DiMotz.v^MtzischM---NattM.lhMck J a.ns e u'/der -in GeUf.'.'ddN'HöÄbtz iMvWrMKöMäe, 'fiihüe, ferner der in WÄn bereiU MäUNleständige Finanzdelegierte-der ftanzösischen RegierUUg A v'e n ol, ' -Senator Maggiorino -Fe r.r a r is als ^Vertreter Italiens! und Doktor Pos p i f i l, Generaldirektor-' der Prager- 'Sparkasse und Bizeprästdent des/BattkoMtes der tschechö-slowakischen Republik. - Außerdem -durfte Wh ein e U g lisch e r Ver-- treter änschließen.- Mt' d^rErnennüstg des Generalk o mnr i s sä.r s, der -Nese DelegiertMkommistion ablösenwich, Üui weikerhifrmeÄinbarnngsgemäß ÄS alleini-. ger Vertreter ' dss VZlkerbmckeß-ün Miett' zri verbleiben, ist sofort nachder parlanmriattscheü' Erledigung der Gesetzesvorlagen, dieinfolge' der Genfer Vereinbarungen eingebracht werden, zu rechnenr Der Geirerülkommiffär wird keinesfalls)-eiMmder vier garantierenden Staaten, ZlepHechvN, liebe?ivtU''k^, Wrwlenicäuitrer, Tett^ uttckPiscÜ- ^cteölkSst'u. 2insebl.1§;hsnbeäöutenck kerLbxesetrtkN Wetseü *“ii. -'““5die im österreichischen Ky'Etee .vertreten tvaren, und auöj .. skeineüt,. MchbaWatb /äLM'öVen.^Kir, dem gleichfLÜs M'"'. der nächsten Zeit sich' konstiMereNden Ä J itlt'ü I If komitee wird die Stellung des Präsidenten.JWM^ ' die des Vizepräsidenten der, -Tschecho-SIowakel vorbehaW sein. . ... UeLer die Beteiligung ’ PÄenS an der HilfSaktlG; teilt die Ost-Agentur aus Mrfch^ mit, daß die poln^I ) Regierung bereit ist, 10 Prozent der Kreditanlethe * , Form von Getreidelieferungen zu decken. |, -„ Sine amtkiche Vritieilüttg. , Zlbends wirb .verlautöart: Im Ministerrat berichte» ten Bündeskanzler^Dr. Sei pel uick Minister Dokhor. Gr ünb erg er über die Genfer BerhanAungen und Me- ErgeLnisse. - Der Bundeskanzler legte die P. r o t ö k o l l tf . die. in Genf unterzeichnet wurden, jtotm, dN ihnen angs-?. schlossenen' Beilagen vor. Der 'Mnisterrat. Lsschloß, bie; Protokolle in der nächsten Sitzung des Nationälrates als . R e g-i e r u n g s vor l.a g e. einzubringen, um ihre parlamentarische Genehmigung git erlangen. Nrrndschau nicht Lusftr acht lassest', daßes' sichhier um/eMn Staats mann gerade des britischen Imperiums handelt/' dieser viele Völker. ..unstassendLn^Ofllonia'lrmd Handelsmctcht, deren Weltpolitik seit jeh<r von großzügigem L^trklichkeitssinun gelenkt tvar. Wirflichkei-tSsttm evne Eigenschast, die die M den htzrVs-rrügendsM- -.'drS-' «Gischen Nätionälcharakters gehört-,.- während sie' beit stanrmveÄvaMen'DÄB schen fast gänzlich fehlt. (Davin liegt'nicht nur Mm'dgel, soickern-M^/^röße'derDkuflchenL--' --Daher ist die^Slell'uug des Jllden - als 'Politischer Führer einersolchen 'Nation immerhin lsrchter durchführbar als'-eines. Volkesvon -Arb'--dss. deutschen,'' dessen Geschichte seit jeher vielleichtmit:dereinzigen Ausnahme Bismarcks — mehr von JnMnkttn/ M und RmnanitiziSnren als vou rsifen- und" kküten'. EÄvachmgeri-t gelenkt wurde.- So war. Rathenans'schwierige, mnevlich gefährdete Situation .als schaflender Jude,, als. Staatsmann Ln der Diaspora doppelt verschärft" dadurch, -daß' er inDrutschl and wirkte. , . -/i / Rathenau ergab sich sü schrankenlos. dem pveußtschdeutschen Ideal, daß-er zur Verneimmy und Unterdrückung all dessen, was Gm als; „jüdisch" erschien, gedrängt wurde. Es ist bekannt, wie -eruN'/sMent'Ma^hn- und Absagewort an die eigenen.Bolksgenosfen, ,,Höre Israel"--*)' deren voll» . komiusne^Anpassung-.- andie MWärisch. straffe- 'Zucht Preußens fordert, wie er -ihnen- Schlappheit, .^turlvsig- - M-AufdrWlichkeit zum Vorwurf..machte ES ist gewiß kotn ' AtveM^'daß'.RalheiM - ebMso t.wiv',-),das gesamte dÄsche JüdeMM Preußen-Deutschland bi^t> sehr viel von feinet' krÄtzMeü.'SlUft>su--ünkmrHaW. MleS^wy-Mr. öpMDifa^ topWen, aktiven, mtellekluelleis KräfteU im jüdischen BolLs^ . chavHKx.- MM. -.ip. dieser orgünisatovisch - straffen- . aktiven, intellektuellen. UmgehuM gefördert, gesteigert,^ über- ■ aus stark zur ErstfalAUg .gebracht.. Aber andere, sensiblere, , zartepe,^QuMtä'en, Eigenschaften:) ches.Herzens Und -der . Seeltz, müßten-verkümmern. ^. . .4—^1; : j-;V;’, ö *• -' v-'i' , I "*)f H'.'^oll srMck) vauiptsqchljch . wegen. ,des' - ' anmaßenden. Titels -7 per^UMM YaM, ‘ ',, ,-V..y'. -^V- RguhKS. Aisrsel unp Aewish Der Gefchäflsführende Ausschuß der Agutchs Jiftoft teilt,Mit: In englischen und palästinensischen Blättern werden seit einigen , Wochen Meldungen über angebliche Beschlüsse und Maßnahmen der,Mgudas Jisroel" zur Ae- -wM Agency-Fräge veröffentlicht, die sich in einem dieser Mütter zu der Behauptung verdichten, unsere Ovgamsation habe bereits - einen „hervorragenden Rabbiner" alS ihren Vertreter flir die Jewrsh Agency gettannl. ,. ^, , ffin tveiterer Legendenbildung vorzubeugen, erklären wir folgendes: - i Der Zentralrät der-„Agudas.Jisroel" hat,am,29t Marz -1921 in. Wien die bekannte Eytschließung gefaßk, in. der gegen, die. öffentlich-rechtliche Anerkennung der Zionistischen Partei als Jewrsh Agency aus Gründen der lrechtigbrit protestiert und die U m b i l d u n.L der MaNWentwuH vörgchWen Ägench^ - gtzfMetzt., Nachdem dieser Forderung weder.von'seiten der Mandatar-' macht erttsptvchen noch auch vom Rate dek VöfferbUMs die Jniüative ergriffen worden ist,) um die in dem zionistischen Monopol liegende Rechtsverletzung gegenüber dem Kerne des jüdischen Volkes gutzuMchen, sieht sich die Exekutive der' ,-Agudds Jisröel" im Rahmen ihrer Voll- , machten außerstande, 'über ihre Deilna-Him an der vorläusig zur Tatsache gewordenen zionistischen Agency attchi nur zu verhandeln. ■ ,;; st- ' st'. st ""^ Der aus Ende Cheschwan einberufene Zentralrat derstst „AgNdas Jifroel" wird davüber zu LefrickÄt höben, a-ff ' rbelchem Wege die UnveröüßeÄichen Rechte der auf dem Boden der Thora steheMnjüdischen BölkSmassen auf Erez Israel.am besten gewährt. werven können. X-'l's ' -i'°^'st' ' Die-'Aguda ..Verschanzt - sich' hinter der " angeblichen, ^. „Rechtsverletzung",^ hie., darin gelegen ist, daß . als Jewish , Agency..nur eine Organisation in Betracht koMmen kann, . die bisher auf wMiche Leistüngen in Päkästista zurück-.st , - Es. erstand jener' Typus deutscher JüdeN '^- besonders der akademrMN'-Pevttfe).^- die- LiS-MruHHHjUon rnAitürischcr dachten als ein Hohenzollern-PMzst im in ihrem Aeußern ebenso ime in 'ihttr ganzen Haicklu-ngs- und Denkweise den ■ em'rgischeu preltßischsn Rsserveoffizier zur Schau trügen; - mochten sie Mln Aerzte, - Rechtaniwältie, Univevsitätsprofessoren oder Ingenieure Win. Selbst Rabbi n e r. dieser Art sind mir bekannt. Auch Rathenvu war im Innersten vom EishauchMs MÄWMMS-- asitzöSivcht.' Bei all seiner geistigen Lebendigkeit, ferner imgehsuren Gtrergie, seinen-bedttltenden Erfolgen war er WneMch ivgeMvie erstaE'-Der-MHÄtH-'-'drang flMar zu sMer NMgMng. "Cr wurde geschätzt, nicht geliebt. Cr hatte BeNkehr Mt den bedeutendsten Männern seiner Zeit. Mer keiner kam-ihm ganz nahe. Keinem eröffnc-te er sich. Er war nach den: 1srtett derer, die ihn kannten, einsant und schwerlich glücklich. Wir sagten schon, wie sehr Ratheuäu das sehnsüchtige Vcrlangetl hatte, wor -sich selbst und von der Mttüelt' als einer zu -bestehen, dessen ganzes Dun ^und Handeln auf ... überfittulicher Gmrwlage Lenche. JMner. wiä>er predigte er 'den.Wert und die Würde..der naiven, irwtwnalen, u-nbe- . wußt) edlen S.«keiÜraste. Wille, Intellekt, Energie — seine bedciüendsten Qualitäten, —- erschienen als pr-ohMMisch, . wenn nicht.minderwertig in den von ihnr aufgestellteir Wertstalcn Ein seltener Widerfpmch? N-vvn -^.natürliche Notwehr, Schütz , vor sich selbst., .por dem Gishauch des eizenerr . RatwnyÄnms: uNeingestaudenes. Heimweh .nach den verdrängten, perschütteten Muellen mw.'Wesest der fi'ch- . leuden, träunynden, leidenden jüdischen Seele, die er um des Preußen willen, in .sich SW vergÄvastigtt. häfte. An dieser Ermrnüns. konsten uns arrch ferne Schrtsten .nicht - irre Wachen/ Rur. der. Dinpft so heftig gegem einelKeAr, der sich' im Innersten von ihr Mroht Mkt: das ist Rachenaus Kampf gegen Mechanik. und RätioNaLisnruS. ' Ein MchW tntt. KHi FtonM, der echien Wch der-st^- anderen NachauW.st) l- T. r v Er -uttterlatz dw -ÄDk der .. i 'st.vst^i-?st^ÄM^)-..,:-st. '. - - ^.i,§'«'-»» ''ist»-.»d ' H«'.* 't'*' 4«t »’d i, ,4^' - v . V " e.W '.'iK > 30^2212

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