Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-10-06 · Heft 1312 (6.10.1922) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1312 (6.10.1922)
Date
1922-10-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980392--12425-2998975
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Geiie 4 ' Vien. Mttag_» Mener Möt:genKeXrung. ■_prorrooer rszz ' vtt: ton Waren verstoßen, sind Merkblätter: „Ratschläge für -en Reiseverkehr zwischen Deutschland Und Vom Auslände" hevausgegeben worden. Sie sind gegen eine Gebühr von tOO K. bei den deutschen Vertretungsstellen Gesandtschast, Konsulate, Paßstellen — zu beziehen. Nach diesen Merkblättern braucht der Reisende: A. Bei der Einreise: i) alö Ausländer: Paß und deutschen Sichtvermerk; .als Deutscher: Paß; b) für Zahlungsmittel über 20.000 Mark und Metallgeld eine Bescheinigung der Grenzzollstelle; ') für nichteinfuhrfreie Waren: Einfuhrbewilligung; d) für Gegenstände von größerem Wert, besonders Schmuck: Bescheinigung der.Grenzzollstelle. B. Bei der Ausreise: a) Paß und deutschen Sichtvermerk, oder, sofern der Reisende in Deutschland seinen Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt hat, statt des Sichwermerkes eine finanzamtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung; b) für Zahlungsmittel über 20.000 Mark und Metallgeld eine Bescheinigung der Grenzeingangszollstelle (siehe oben unter A, b) oder Genehmigung eines deutschen Finanzamtes; c) für nicht ausfuhrfreie Waren eine Ausfuhrbewilligung; d) für bei der Einreise mitgesichrte Gegenstände von größerem. Wert Bescheinigung der Grenzeingangszollstelle (siehe oben unter A, b) lieber weitere Einzelheiten geben die Merkblätter noch besondere Auskunft. Die Brillante« -er Ko-«stierer. KrinvinaWeamte haben vorgestern in Favoriten eine Frau angehalten, die im Gegensatz zu ihrer einfachen Kleidung Besitzerin eines Paares herrlicher Boutons mit Brillanten von ziemlicher Größe war. Sie wurde ins Sicherheitsbureau gebracht und von Kommissär Dr. Klcmser einvernommen. Sie ist die Schneiderin Marie Wieden, 10. Bez., Waldgasse 28 wohnhaft. Ueber die Herkunft der Steine erzählt« die Wieden folgendes: Es war im Jänner 1920; ihre Schwester, die Bedienerin Hermine Wieden, Gellertgasse 7—9 wohnhaft, pflegte damals an die Pottvndorftr Linie zwischen Rochneusisdl und Jngersdorf Koks stieren zu gehen. Eines Tages kam sie von der mühevollen Beschästigrmg zurück und brachte zwei Paar Ohrgehänge, die miteinander durch eine Schnur verbunden waren. Sie funkelten ganz schon, doch hat weder sie noch ihre Schwester barmt gedacht, daß die Steine echt sind. Angeblich hatte sie die Ohrgehänge im Koks gefunden. Die Schwestern können nicht ahnen, sagte Hermine, daß die Steine^Brillanten sind, und hielten sie für Glas. So legten sie sie in den Kasten und ücjjett sie dort unbeachtet liegen. Da kam der WiMer 1920. Damals wandte sich eine Nachbarin mit der Bitte an sie, sie möchte für eine Tombola des Vereins der Schneefchaufler einen Juxgegenstand spenden. Marie Jung erinnert« sich der „Glas"steme und gab ein Paar Ohrgehänge der Nachbarin. Si« prangten wirklich als Trefferbei der Tombola und ein kleiner Junge, Sohn der Familie Eva Andres, gewann sie. Er war todunglücklich, daß ifjn daS Schicksal so „schlecht" bedacht und daß er nicht statt der undettvendbaren Glassteine ein Spielzeug gewonnen hätte.. Die Mutter nahm ihm die Ohrgehänge ab und ließ sie unbeachtet-im Kasten liegen. Einmal verwendete sie sie doch als Schmuck, und da lästerten die Nachbarn darüber, .daß die . Frau sich mit wertlosem Tand .behänge, und er nicht einmal echt sei. So tagen denn die Ohrgehänge ebenso unbeachtet im Kasten, wie daS andere Paar bei Hermim Wieden. In den letzten Tagen soll sich die Schwester wieder cm die Ohrgehänge erinnert und sie -.gebeten halben,- sie abschätzrn zu lassen, ba ja jetzt doch alles an Wert gewinnt; so hatte denn die Schneiderin die Juwelen bei sich. Nun ergab aber eine fachmännische Untersuchung, büß die Ohrgehänge der Wieden echt sind und einen Wert von mindestens 35 .bis 40 Millionen haben. Kommissär Dr. Klauser ließ auch Fvau Andre« mit dem zweiten Paar Ohrgehänge kommen. Sie glichen , dem ersten, waren aber noch viel größer und schömr. Man gcht nicht schl, wenn man den Wert der beiden Paare auf etwa 100 Millionen Kronen einschätzt. Nun entstcht die brennende Frage, wie die kostbaren Boutons in den Koks gelangt sind. Eine Anzeige liegt bisher nicht vor. Die Steine sind herrlich. Sie sind in Platin gefaßt, während der Teil im Ohre Ms Gold ist. . Die Fassung ist ringartig rund, und darin schweben, durch Zacken von innen. gehalten, die Steine in der Fassung. Die beiden Paare sind einander ganz gfldich, weichen nur in der Größe von einander ab. Die-Untersuchung Wer die Herkunft des großen Schatzes der Kokssttwsrin ist eingelsitet, . .. Kie Wi«1erfahr»rdn««g der Südbih« -'^Am 8. d. Kitt auf der Eübbatzn die Winterfahrvrbnvn ln Kraft; sie weilt gegenüber^ der Sommerfahrordnung «i geringfügige Abweichungen auf. Der Sch nell- und P », sonenzugsoerkehr bleibt überhaupt unverändert; ii Nahverkehr treten folgende Aenderungen ein: Zwilche Wie» und Mödling entfallen die Zuge 68 fWien Südbh. ad 16 Uhr 6 Min.) und 614 (Wien an 7 Uh 35 Min.): zwischen Wien undDörlau-Gainfar entfallen die Züge Sil (Wien ad 7 Uhr SS Min.). SI (Wien ab 18 Uhr 25 Min.) und 826 fWien an 14 Uhr 40 Min.) Mischen Mödling und D ö »l a u die Züge SLr M 526 (Wien an 10 Uhr 39 Mi«., btttehungsweife ab 21 Ui iS Min.), zwischen Wien und W r.-N e u st a d l der Zu 333 (Wien ab 18 Uhr LS Min«) und zwischen Mürz i t lchlagunbWjender 3uo34 (Wien cn 22Ühr 48Mm . Dagegen wirb der Zug 627 (Men ab 22 Uhr 1b Mm.) b V örlau-Gainfarn. der Zug 425 «Wien ad 18 Ul;10 «in.) -i» W r.- Reustadt mürber Zug 422 (Menar 19 Uhr 40 Min.) ad Wr.-Neustadt geführt werden. - Der Zu- 12 wurde in der Strecke Wr.-Reustadl-Wien bl lÄleunrgt: er. wird ab S. nur «ehr in den Stationen Bade» Mödling und Meidling Aufenthalt nehmen und btreits u» iS Uhr m Wte»-Eü--ahnhof einireffe«.! ^Der Zug 81 (Wien ab 6 Uhr) erhielt Aufenthalt in WM bergkogel. der Zug 48 (Wien an 20 Uhr 45 Win.) wurde oi die Strecke Mürzzuschlag-Wien ausgedehnt. Per letztere teil jedoch in der S tre cke MS rjz ufchlag-Payerb a nur an Sonntagen nnk -yar nur. h.' SS. Oktober und •*** «»den. sowie auch der vorgenannte..Zug Sl. nur. an.Kor >.t e.t.« t, Am» Mitteilunaen aus dem Publikum. ' "'CTPi’iina' fHte©!*©« ro Gansfett mK 60 000 GSnse K 38.0Q0 bis 42.000 FrSnkl’s Nacht., Wien. II., Glockeng.15 Zu jeder Xaoetieeif friecftfjebratene &üneel , Der Zug 45 wird von Wien-Südbahnhof erst um 14 Uhr 20 Mm. aboehen. dafür wurde die Abfahrt des Zuges 419 auf 14 Uhr 6 Min. verlegt. Auf den Lin'en Mödling-Laxenburg und Lielina-Kaltenleutgeben wurde die im.Winket alljährlich üblicke Zugsverminderung durchgeführt: außerdm wurde auf der letzteren Linie der Zug 1514 um 23 Minuten vorgelegt und auf diese Welle der von mehreren Seiten angestrebte Anschluß an den Zug 612 (Wien an 7 Uhr 12 Min. hergestellt. Auf der V o t t e Md o r f e r - L i n i e wurde der Zua 1318 um 10 Minuten später gelegt. (Wr.-Neustidt ab i5 Uhr 53 Min., Wien-Siidbahnbof cm 17 Uhr 38 Min). Die Züge 1321 und 1322 werden weiterhin-nickt mehr aefübrt; es werden daher die Züee 1318 (Wien an I? Uhr 25 Min.) und 1319 (Wien ab 20 Uhr 55 Min.) nicht mehr nur an Werk-, sondern auch an Sonntagen verkehren. Auf den übrigen Lini.m treten tfn Winterdienste, auher dem Entfalle einiger nur im Sommer erforderlicher Sonn- und Feiertagszüge, keine nennenswerlen Forderungen ein. Neufestsetzung der Gruudlsgen des Personen- und Geyäcktarifes der Bundesbahnen. Das heutige ..Bundesaesekblattverlautbart folgende Verordnung des Bundrsmmisteriums für Verkehrswesen: Auf Grund der vom Kauvlausichuffe des Naiionalrales in feiner Sitzrma vom 15. Zull 1922 gemäß § .4 des Gesekes vom 13. April 1920, St.-G.-Bl. Nr. 180 erteilten Ermächtigung werden mit Gültigkeit vom 8. Oktober 1922 auf den österreichischen Bundesbahnen und den vom Bunde für eigene Rechnung betriebenen Privaibahnen nochftrhende Aenderunäen in den Grundlagen des Personen- und Gepäcktarifs durchgeführt: 1. Die Fahrpreise für die 3. Klaffe der Personen- und oemlchten Ztlg, werden sür alle Strecken put Ausnahme der Prwatbahn St. Pölten Lokalbahn-Gutzwerk (Abzweigung Obergrasendorf- Buprechlshofen) und der Privalbalm Wien Großmarkthalle Lokalbahn-Staalsgrenze nächst Kainburg unter Beibehaltung der btstzerig°n Zoneneinteilung auf Grund nachstehender Einheitssätze für das Zonenende gebildet: 1 bis SO Kilometer 270 K., 31 dis 180 Kilometer 200 K.» 131 bis 320 Kilometer. 170 K., 321 bis 430 Kilometer ISO K.. 431 bis 570 Kilometer MO K.. 571 bis 8o0 KNomeler 20:) K. Für Entfernungen von 1 bis 6 Kilometer beträgt jedoch der Fahrpreis, in der 8 Klaffe der Personen, und gemischien Züge 1000 K. Auf drr Privatbohn 6t Pölten-Gußwerk (Abzweigung Obergralendorf-Ruprecktsliofen) und der Privatbähn Wien Großmarkthalle Lokatbabn-Slaalsgrenze bei Katnbürg - werden die heutigen Fahrpreise für die 3. Klasse der Personen- und gemischten Züge um 220»/, hinausgesetzt. 2. Die nach -vorstehenden Grundsätzen 'aebildeten Fahrpreise für die 3. Klaste drr Personenuckd aeMchten. Züge werden für Entternüngen bis einschließlich So Kilöcketer auf durch 100. für Entfernungen über 50 Kilometerauf durch 200 ohne Nest teilbare Beträge ausgerundet. Die Führpreise für die 2. Klasse der Personen-; und. aeMischten, Züge werden wie bisher durch Verdopplung/ die: Fahrpreiser für 1. Klasse dieser Züge durch - Vervierfachung der Fahrpreise 3. Klaffe gebildet. Die Schnellzugssahrpreise .werden wce bisher mit den einundeinbalbfächen der für Personen- und grmtschte Züge geltenden Fahrpreise festgesetzt. Die Schnellzugsmindestfahrpreise -werden wie bisher für eine Entfernung von 60 Kilometer berechnet. Für die Benützung von Luxurzügen werden die doppelten Echnellzuasfahrpretse 1. Klaffe eingehoben. 3. Die Besörderungrpreise für Kunde, Reisegeväck. Expreßgut. Zeitungen in Ballen als «xpekgut und für gebührenpfiichtiger Kandgepäck werden im allgemenen um 200*/,hsnaufgeseht DieMindestsracht für Aeisegepäck». Expreßgut und gebührenpslichtigee Kandgepäck beträgt bet Brfördrrung mit Personen- und gemilchten Zügen 2600 K.. bei Beförderung mit Schnellzü-en 4200 K.. für Zritungm in Ballen als Expreßgut 1600 K. Für die Beförderung mit V-Zügen wird bi» auf lreiteres von der Festsitzung von Zuschlägen abgesehen, so daß bei Benützung von V-Zügen die ^ür Schnellzüge gültigen Beförderungsgebühren zu bezahlen sind. * Der Telephonverkehr. Die TelegraphLndivektton vsr- Mtbart': Ueber bezahlte Fernsprechgebühren für von einer öffentlrchon Stzrechstelle «vus aeMrte Ueberlanidgespräche wird von nun <m über aiusdvückliches B-ogchren und Msnalhmslos gegen jedesmalige Cntrichtimg der für emen TsleMmnttms» gabeschein vorgeschriebenen Gebühr (600 K.) eine Bestätigung mtsgefolgt. * 2>ie gewerblichen Fortbildungsschulen, Der Unterricht an den gewerblichen ForjbWunBschulen in und cyrßechalb Mens war durch die Unzufriedenhsit der Lchverschäft mit den ihr angeborenen Honorarsätzen ernstlich in Frage Mellt. Ueber Ersuchen des Reichsbundes der FortbfldungsschuiÜehrer hat Handelsminister Kraft.neuerliche Verhandlungen eingvlelibet, die in einer am. 3. d. unter seinem Vorsitze abgchaltenen Beratung, an der der Ersparungskommissär der Bundesregierung, Vertreter oller beteiligten Zentralstellen, des Stadtschulrates, des Wiener Fortbildungsschulvates. der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie und der Lehverorganisationen teilnahmen, ihren Abschluß fanden und ' nach einachender Erörterung bei der alle Beteiligten Entgegenkommen bewiesen^ zu der gewünschten .Einigung führten: Es ergab sich sowohl sür die Honowve der Lehrer als auch der Lerter von Fortbildungsschirlen erne befriedigende Regelung, die nun den übrigen Schulerhaltern sofort nvrtgeteilt werden wird. Damit, ist das wesentlichste Hindernis sür die Aufnahme des Unterrichtes beseitigt. * Das Elisabeth-Heim für Kriegswaisen, Lehrmädchen und Arbeiterinnen ist in große.Not geraten. Das Heim, das seit dem Jahve 1897 sMe ÄitWit' betreibt, beherbergt und botvent 160 'arme' jüdWe Waisen nach KriW- oder Pogrom- Mfallenen. Das.Heim wird Mr aus Mtguedsbeiträgorr und .Spenden, echalten und bezieht, keinerlei Subvention ans öffsntlichen^ Mitteln. Da durch die Teuerung' und Gsldent- '.weivtnng feine Existenz bedroht ist, wendet es sich.Mt cm die '4Deffennichkoit 'um' Hilfe. SMden wollen 'an''idie Berwa'ltung ' ..dssS: Heims, 2. - Bez., Malzgasse.16, gele itet -werden. * Die Bücher werden wieder teurer. Der Börsenverein der Drutschnl BuchHändler,-" der vor kurzem zur Berechnung - ... ,.M^Fri> .r~ uutu; >ves yiitytfflbini«». wi* .Er Entwschrgasstfier. Maltet... hat. jetzt' diese MMEA 'tzWr ÄQ ailf kO bmauMsetzt. ' ':i' ■ * Eine Protestversammlung gegen die Telcphonverteuuimz. In d.'r gestern abends von dem Verein für Telephon und Post«'' intereffcn cinberusenen Brotcstversammlung wurde.nach einer stürnkischen Debatte die Forderung aufgestellt, daß daS.Telep h o n zu e.n i st a a i l i ch e n fei und der ganze Telephonbetrieb an eine Private kaufmännisch geführte Äktiengssellschast überführt worden soll. * Zionislische Vranenotzffstnrfnliost. Denslaa, den 10. d. findet um 6 Ukr abends imSWngssääle des Zionistischen Landeskomitees. II. Taborstraße 20a, die Sitzung des Znittalivkomike«r der Frauenorganisation und der Vertreterinnen, der Bezirke statt. Tagesordtzung: 1. FkäüenörgghisastM. 2. Parteitckg.' ' » Konferenz der zionistischen Akademiker Wie uns gemeldet wird, wird am 10. und 11. b. in Lemberg eine Konferenz der zionistischen Akademiker stattfinden. * Der Pattistina-Konpreft and sei» Keren Kajrsfod« Der Aulor des unter diesem Titel am 3. d. veröffentlichten Aussatzes, dessen Name versehenslick weggebl eden ist, ist Dr. Robert Weiß. Aus der Vorbemerkung ist erstchtlich, daß es'sich hiebei nicht um eine.redäkltonelle Arbeit handelt. * Erhöhung der Porlolarise in Ungarn. Laut einer Verordnung des ungarischen Kandelsministerr werden vom 5. d. an die Tarife für die Driefpostsendungen erhöht, und,zwar für Briefe nach Oesterreich, Deutichland, Polen, der. Tschechoslowakei. Italien und Bnmänten aus 40, nach dem Übrigen Ausland aus 50 K.. für Potlkarten auf 20 beziehungsweise SS Hi Auch die übrigen Postgebühren erfahren eine entsprechende Erhöhuno. * «ukowinaer Keimkehkertransport. Der DuKowtnaer Zenkralverband in Wien. Geschäftsstelle in der Oefterreickisch-rumänischen, Kammer, ttl., Marxergaffe t (ehemalige» Märineministerium) im Kose lin s. 1. Stock. Tür 80, fordert alle jene Bukowinaer und ihre Familienangehörigen auf. welche nack der Bukowina mit allen ihren Mobilien dre Keimreise anzuirelen sich entschloffen haben, dies zwecks Zuiammenstelluna eines Sonderhe'mkebrerzuges mit tunlichster Beschleunigung de< der Geschäiisstelle täglich von 8 bis 4 Uhr. Samstag von 8 bis 1 Udr nachmitkaqr bei der KeimKehrerfeKtlon anzumeldem Rumänischer Keimkebrersckein oder rumänischer^ Reisepaß. Gedurlr- und Keimaisdokumenie find mitzubringen. Letzter «ttme'determin am 7. d. Dieser «eimkehrertransport ist der aller- * Die SchSlerausspeisung Ser DemeindeWien.^ Mit dem heurigen Schulbeginn hat die städiiiche SchülerauL-f speisung begonnen, mit der die Gemeinde awd!« Stell« einers fremden Wohltätigkeitsaktivn ein Werk der Seldstbilfe seht. Die^ Mohlzeisen werden im allgemeinen nur gegen Ersatz der Ge-> stehunaskoilen unter Hinzurechnung eines Regiebeitrager^ver« abreicht. Kindern, für welche die Zahlungen nur teilweise gelristets werden können, werden Ermäßigungen gewährt. Aurnabmsmeisej kann in besonders berückfichffgungkwürdigen Fallen freie Der.^ köstigung Eintreten. Daß die Gemeinde Wien mit den Ausnahme»! nicht spart, beweist die Tatsache, daß bisher 13.688 Portionen! gegen Zahlung der h a l b e n Preises, 4956 v o l l kommen, kostenlos abgegeben worden sind. Um der verschieden avgestuften Leiffimgrsähiakeit der Eltern noch besser Rechnung tragen zu können, werden künftighin auch Ermäßigungen öu| '/» und */« des Preises erfolgen. * Die Ziehungen -er V. (letzten) Elaste der, 7. Ssterreichifchen «lnstentotterie werden am 9.. 10.. N.» 12., 13^ 16.. 17., 18., 19.. 20., 23.. 24., 20., 27., 30 3 b., 2 | 3., 6. und 9. November 19§2, jeweils um 8 .Uhr früh, t«- Ziebunsstaale, Wien. UI., Marxrrstraße 1. Parterre. SsfenM- »den. Sn demselben Saale werden denie den 6: 5.. um; vormittags die 45.000 Röllchen mit den spielplanmatzigen! Gewinnbeträgen der V.'Klasse in das Gewinkrad öffentlich eingezählt werden. * Sine «mtshandlung wegen 1.20 «. Bei einer bedeutenden Wiener Firlna erschien' in den letzten Togen em Beamter der Ettenbahndirektton Nordost und wies einen Zahlungsauftrag von 1.20 K.. welcher Betrag sich aus einer Kursdrfferen,' ergeben hatte, zum Snkaffo vor. Man darf wohl hoffen, dah die bei den Bundesbahnen jetzt zur Einführung gelangende k a u fmännifche Betriebsführ« na nicht derart aus-; steht, daß in Kinkunft wegen 1.20 K. eine Drurkiorie verbraucht, mindestens 1 Stunde Arbeitszeit des Znkaffobeamten o«*, schwendet, 8400 K. für die Stratenbahnsahrt von und zur Fcrma ausgepeden werden und daß sich noch überdies mit diesem Akte noch' «ine Anzahl von Konirollabteilungen der kommerziellen Direktion der Bundesbahnen zu beschäftigen haben werden. , * Dt, Sänslingsstation an -,r Poliklinik. Dev nächste SSuglinsspflegekurr für Frauen und Mädchen (»ehn; Stunden und prakti che Uebungen) beginnt Freitag den 13. d.. 6 Uhr. Die Emschreibung erfolgt täglich von 8 bis 12 Uhr. | * Der Dieb aus «gram. In Ottakring stöberten öftr-j gestern Kriminalbeamte einen jungen Burschen aus, der prachl-; volle Brillantringe, Broschen, rin silbernes Peifchaft und sonstige? Juwelen hatte und sie zu veräußern trachtete. Sie nahmen ihn. mit ins SicherhÄtsbureau und dort gab der Bursche an. <r hdiße, Stephan Jung und habe die Sachen von emer türkrlchen; Prinzessin erhalten. Später gestand er aber, die Zülwelen. die einen Wert von mehreren Millionen haben, de» Rechtsanwalt Dr. Fuchs in Agram, bei dem er Kausdtener war. gestohlen zu haben. Jung wurde deck Landesgerlchie eingeliefert. * Die „Fassadenkletterer". Erst kürzlich wurde über dal gefährliche Tverben der „Fassadenkletterer" berichtet, die in den; letzten Wochen tot erster Linie trn neunten Bezirk chr Unwesen^ trieben und eine arge Gefahr für die Sicherheit des Eigentums und sogar der Person bildeten. Sie kletterten an den Mauern mr Nachtzeit, namentlich in stillerM Gassen, bis zur Brüstung der Hochparterreöder ersten Stockwohnungen, rafften zulammen, was sie erwischen konnten, SitzmübA, Kleider, Wäsche md Schmuck, und. wenn sie überrascht wurden, scheuten sie iich nicht, mit derj Schußwaffe zu drohen und sich dadurch den anbehinderten RückzUg wieder durch das Fenster zu fichern. Das Polizeikommtssarmt Mergrund bat nach mühevollen Erhebungen " v'“ gehörten Lötährige _ ....... Nafaelgasse 28; der 28jahrige Karl gOiöhrige Franz Kozltch (mit dem Schani") und der 23jährige Josef straße 34 .wohnhaft» durchwegs Wehrmann des IR. 4, 2. Bataillon l/IM, |.W... V» * ff NT»V »»W » a, Märktgasse Bl; der . pitzncrmen „Stoppel-, Choun, ' Heiligenstädterarbeiter, der 20j.ährige Berrchard Kanis, Döb- 24jährig^ Schuhs wohnhaft, Hauptstraße ind flüchtig und werden verfolgt. Von der Beute, die sehr )och ist, konnte nur ein Teil zustande gebracht-werden: Die Läter sind fast durchwegs poltzöilich bekäMte, abgestmfte Vw irecher». >. t * Flüchtig. Aus Berlin sind der SSjährM Posthilfsirbeiter Karl . Werner-und sein Bruder, der-Lsjährrge Ernst lsiernev. nach' ÜnterschlWNg von .6500 Dollar, Vhamnter »iner Nöte zu IQlSo Dollar,- 2600 holländischen Gulden, 2000

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.