Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1308 (1.10.1922)
- Date
- 1922-10-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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!? ' ,-' ' " -' - " ' ' .^,^V„- . > Seite 6 Wien, SotMtftg WWM MrgeMit»M i. Oktober X-4&.-AU 1922 Rr. 1308 Mittcllungrn aus dem PuMmn. Nona 8cKauäer Adolf 8cliLuäer empfehlen sich als Verlobte Isblonöw, im September li)22 9809 Frude Schwarz Innsbruck Artur Rosenberg Wien Verlobte «042 Die Unterzeichneten Chaweroth und Chawerim welche jetzt in New-York weilen, gratulieren dem Vorstande und den Mitgliedern des Vereines „Ähawaih Zion“, Wien, zum Neuen Jahre ,<nd wünschen dem Vereine eine weitere gute Entwicklung -sowie die schönsten Erfolge bei allen zionistischen Arbeiten Herr und Frau Strauchler Olga Doerfler Wetti Guttstein A. Mehlmatiti Hermann Jungleib Schlomo Hendel Jehoschua Vogelfänger % David Weissmann 9803 Jelioschua Vogelfänger New-York gratuliert allen Verwandten, Freunden u. Gesinnungsgenossen zum Neuen Jahre 9806 David Weissmann New-York . gratuliert allen Verwandten, Freunden u. Gesinnungsgenossen 9804 zum Neuen Jahre Olga Doerfler i 1 New-York gratuliert allen Verwandten, Freunden u. Gesinnungsgenossen zum Neuen Jahre 9805 A. Mehlmann New-York gratuliert allen Verwandten, Freunden u. Gesinnungsgenossen zum Neuen Jahre 9807 naio rmin iss wünscht allen Verwandten, Freunden und Bekannten Dr. 8. Margules .Bezirksrabbiner, Tachau (Twhecho-Slowakei) 990 Rechtsanwalt .Dr. Israel Waldmann Wien, 1. Rathausstrasse 8 dankt allen Freunden und Bekannten für die ihm übersandten Neujahrswünsche #768 Firma Rudolf Goldstein II. Taborstrasse 54 wünscht allen Geschäftsfreunden, Bekannten-und Verwandten M rwnn toi 919 VEREIN „OHEL RACHEL“ zur unentgeitl. Ausspeisung jfld. Notleidender Wien, II., Kleine Pfarrgasse 8 wünscht allen seinen werten Stiftern, Gönnern und unterstützenden Mitgliedern -2D rtttWI 1DJ ' und bittet um deren weitere Gönnerschaft 414 Möbelfabrik J. Spira at: Sts'ldefiurtd «MMPWs« IM warenfab Tel., 80-1-90 M Wien, XV. Harlahllsyrgürtel,17 6A.1-A Telsphon SIS Feine >''ol,m,ugLe!nriehtungen. . III.. fidnattemiaae 1—3 (Ecke Karl Schweighofergasse) TEPPICHHAUS BRACH S Co. VI., Marlahllferstraße 79 159 Stets größtes Lager in Teppichen, Vorhängen, Tischdecken, Bttvorlcgcrn sowie echte Knüpf- und Smyrna?Tepplch * Das Neueste ist ... DaS Neueste ist nämlich die Billigkeitswelle. Sie Hat uns überrascht, sie Hat ulls überfallen, sie droht uns fortzuveißen. Es wird billiger. Me Mittelstand- Hausfrau lächelt selig dem Gaskassier entgegen, denn der Kubikmeter Gas ist um zwanzig,, Schwärnterbchaupten sogar um i‘> Kronen billiger ge',rot l en, das Brot kostet um d Kronen weniger, ivas bei einem Preis, von 6380 doch siche ' MrdWDle AWMWik' KWM Berpflegung werden im Jnstitutsgebände retepho« 69.1-88 V Knisbacher & iindsthauer, *öi»; '^nri arsns? Export nach allen Staaten r für Kirren, Damen und Kl ri dar in erstklassiger Ausführung zu konkurrenzlosen Preisen im sis Schuhhaus .Zani.Sfraflenhof* VllRtäriatityctst ^vm3ia«se 30-ftP SSÖ^IfPJ» ins Gewicht fällt. Es Heißt, daß demnächst die in den letzten acht Wochen aufs Achtfache erhöhten Eisenbahnsahrpveift um sieben Achtelrroren' erntätzigt werden sollen pnd daß den B-.i-f« schreibern das Recht-zugesprochen, wird, der Hundertundsechzig« Kronenmarke für'den Stadwerkohr die linke, untere Ecke aü« zubeihen. Daß dtch.^etzphoy^irreführend gKnanH»., gselchzsrtiig' llkm die KiÄWteit Voll 'elN pcmr Wildert PvozE törwer geworden ist, verschlagt Nichts gegenüber der Tatsache, daß die Semntzel infolge der enormen Verbilligung des Weizen« Backmchles denselben Preis beibeyalten hat. - Der Zucker hat ditett einen TÄeSchurz gemccht, und da er um ein Drittel ver« bMgt ist, braucht man Dreimal so viel! — ft gleicht sich-die Sache wieder aus. Zwiebeln werden auch nicht mehr a-'N der Apothetevwage gewogen, ,nd die gute Hausfrau träumt davon, ihre grüne Gei-7-^fe pietätvollen GlücksschfteinchLn den, wohlverdienten Ruhestand zu entziehen und ohne den Bank« noten-Rucksack einkmrfen zu gehen. Der Billigkeit ist kein Einhalt zu tun. Kohle, Hotz, Eisenbahn, Straßenbahn, Kleidet, Schuhe, Steuern, Tarife, alles wird so billig, wie im Märchen öderen Leitonrischl. Niemand getraut sich etwas zu kaufen, weil ex dev Steinhof fürchtet. Wir werden von der Billigkeit über-» rannt. Zu Hilft! Zu Hilfe! Kater Murr. * Palastina-Lichtbildervortrag. In der Bereinigung zionistischer Bankbeamter, 8. Bez., Bennoplatz 1 (Jüdisches Klnbherm) hält Donnerstag den 5. tu Nm 8 Uhr abends Architekt Willy Rosenthal (Palästina) einen Palästina^ L i ch t b i l d e r v o r t r a g mit reichhaltigem Brldermaterial. Gäste willkommen. * „Jüdische Morgenpost." , Soeben ist Nummer LS i erschienen. Das Blatt enthält folgende Beiträge: ,MaS soll em Rabbiner predigen" Bön N. M. Racker. ,,Das englische Mandat, auf Erez Israel" von A. Lessin. „Kol«M>re" von 5kaftiÜft „Die nationaleln Mindecherten in Polen" von H. Natam „Ueber die Dschecho-Slowakei" von ^chaje Dorfsöhn. Brblio gvaphie, 'Chronik und anderes. Zu beziehen in den, Trüfiken und in der Administvation, 2^Bez., Taborstraße SSb. * Eine deutsche Sowjethochschule in Moskau. Ein Institut für BolkSanfklärung wird im Herbst eröfftet, das in eirk« jährig: Arbeit von einem Organisationsbuvran yorbereirei worden ist. Ms Lehrkräfte sind der Moskauer „Roten Fahne" zufolge imter anderem gea rnnen worden: Professor Dr.,.ptzil Ladislaus R n da S von der. B.nd g p e.st-e r.Umhersität, Dokrsr P a.r.sa^ (PudMsf),. .der. Bhystk^rofessor Sernow, Prost lÜt-W-W von .«r,.UnDersttät Most? ^eWMMr!i«Mon der..WevtzanHmjSMA^ WM»ch«'L. ' Än chex „Röteste?Wne" wird,ein^LobHdLq.Ai^HAMA-G WIB YOF iüng aWstinmt, die N'tMe, die sogar Hochschulen zur Hebung dev HtM^MA^W^freMWGa-leq^ WAAG gründe und siih 'haMch' WstilW^ vosit srühÄvtzN'ruM ^MÄnterfchöM. LK-'-OOdötz, AnsW ist M ^er W Ws-HAMg MH t SesüwMtHl der iMMchMW , Mt«. Spezi-,lisM uWiHWM, Erziehungsanst-alM, Lchrtzd, Är zweM W AU MÄedem...Ä?«.. KuMarMer hLoq-ngehiW •"•"‘•‘jiti'b. psiegung ist ungefähr folgende: 36 PfuMMhl, 4 ^öÜ-b MhU oder Fi,'ck>ö. drew'ertel Pfund Fett, 2 Pfund Selz, ein ech:el Pfund Kaffde." Außerdem wird versucht, ein Stipendium für dir Schüler zu WonMett t ud auch für die StaoentM el;V p<?«; ‘ meinschaftliche KüHe zu beschaffen. 5 Die Austestung „Zeit ist Geld" für zeitgemäße Bureau- und Geschäftsbetrich im Messeoalast, Museumstraße,' ist geste.: um 1 Uhr vormitags unter deur Ehvonpräsidium -es Bundes- Ministers K r a f t ftierlich eröffnet worden. ^Der Index in Ungarn abgeschäfft. Die Arbeitgeber im D rUcker e rge ft e rb e haben den JndcMhMrtrag " vorgDvn ^ksindM Ä-rnit ist die ^ndöxelttlohjrung in Uitgärn gänzlich abgefchafft. . * Bukowinaer Heimkehrertransport. Der Bukowin^.-r Zcntralverband in Wien, Geschäftsstelle in der Österreich i -dr"mänischen Kammer, 3. Bez., Marxergasse 2 (ehemaliges '.'durinemimsterium), im Hofe links, 1. Stock, Tür '80, fordert alle Bukowmaer und ihre Fantilienangehörigen, Ivelche heimkehreu Wollen, auf, dies zwecks Zusammenstellung' eines Heimkehrer. 'ouderzages mit tunlichster Beschleunigung bei der Geschäftsstelle, täglich von. 8 bis 4 Uhr, Samstag von 8 bis 1 Uhr nachmittags, anzumÄben. Heimkehrschein oder rumänischer Steise-' paß, Geburts^ uNd^HeimaiSdokumente sind mitzubringon. Diesrr HrrnUeyrertvanSpov^ ist der allerletzte. Pädagogium. Amneldungeu für das Wintersemester 1923—23 werden bis zu den Su kkothfei erläge N entgegengenommen. Die Aufnahmsprüfüngen finden apr 19. .ilnd 20. Oktober statt. Schüler, die nach den Feiertagen Schlußprüfungen Megen wollen (Dermin: I6r, 17. und 18. Ok-. tober) /werden ersucht, dies bis zum 10. Oktober im Sekvetaviat bekanntzugeben. Auskünfte werden inr Sekretariat, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, 2. Stiege, 2. Stock, erteilt. Sprechstunden täglich zwischen 10 und 12 Uhr, außer Scmrstag. * Eine Geschichte der portugiesischen Marannen. Ms. de: Fader des brasilianischen Historikers Lucio d'Azevedo ist vor kurzem ein sehr gründlich gearbeitetes Büch über die.Geschichte der Marannen in Portugal erschienen. Der Autor behandelt hier die Lebensgeschichte der aus Spanien nach Portugal ausgewandterten „Neuchristen" und verfolgt ihre Spurelr auch bis in die Zeit, da diese gezwungen waren, aus Portugal in andere europäische Länder und nach Amerika auszuwandcrn. Das Werk leuchtet in-die Familiengeschichte mancher europäi-:- scher Aristokraten und amerikanischer Industrie magna! »u hinein. - . ' * Die Zahl der Juden in Litauen. Lallt einer vom weißrussischen Preßburvau herausgegobenen Statistik wurden in ganz Litauen 236.474 Inden gezählt, die allgemeine Bevölkerllngszähl beträgt rund 2,300.000 Seelen, davon' 1,600.000 Litauer. * Die Eeldsammlungen der Agudas Jisroel für die Ruß-» landhilfe. Bekanntlich ftnvde in der. letzten Zeit in der jüdischen Presse in Polen geigen die Leitung der Agudas Jisroel der Beobacht ausgesprochen, sie habe für die russische Hilfsaktion, gesammelte Gelder für andere Zwecke verwendet. Wie nun die jüdische Gemeinde Warschau mitteilt, hat die eingesetzte Kon-, trollkommlssion sestgestellt, daß. dieser Verdacht hinfällig ist, .da die Rechnungen für die Ausgaben in der Hilfsaktion mit den . diesbezüglichen Einnahmen übereinstimmen. (I. C. B.) * Die Lohnforderungen der Hotelgehilfen. Gestern ab.nbs gab G'h'tsenolbmann Klünger die Erklärung ab, daß auf den Förderungen der GvhNftNschaft beharrt wird und daß die Ver- Handlungen abgebrochen sind. Darauf beschlossen die- H^ttzlicts unter Verzicht auf Solidarität den Großbetrieben, zu Mailen. nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit dem' Personale Koni Zessionen fx mach'.n. ' ' * Berühmte Schachspieler und Schachfiguren. Das Schach- -spiel, daß Napoleon auf seinen Kviegssahrten mit sich führte, i ist. jetzt in London von. seinem Besitzer, Viktor' Wahltuch, einem Schachspieler aus Manchester, ausgestellt worden. Die FitzuKen sind aus dem Metall eroberter britischer Kanonen gegossen, - und die eine Partei stellt Napoleon als König dar, softte Figuren seiner Offiziere und Gardisten; bei der OeMepartei.übernimmt die Figur Frz^drichs des Großen die Stelle des Königs, -während die anderen^Figuren vpn preußischen Gardisten dar« gestellt werden. Außer diesen: interessanten Schachspiel Na- ' ppftons' des Gesten umfaßt die Schachfigurensammlung Wahl« tuchs noch 38 andere geschichtliche oder^ sonst merkwürdige^ SchachsMe. Das älteste ist ein hölzernes indisches Schachsptel, das über 1000 Jahre alt ist, das jüngste ein Spiel aus. dem Weltkriege, das im Schützengraben aus Grgnätell hergestellt wurde. Bon besonderer Schönheit sind ein reichgeschnitzt es altes russisches Spiel aus Elfenbein, ein wundervoll gearbeitetes chinesisches und ein sehr merkwürdiges persisches Spiel. * Me geringe Einwanderung nach Amerika. Wie wir erfährLN,' ^hat ttlr' MüwaNdrvän-g aus Polen und Rußland währöNd der Monat« Juli und August nicht einmal die Hälfte der zulässigen Quote erreicht. Bon den auf'-Ruß-- Fand intfaMMN- 8645:GiNwändernngSSerechtigtell kauten in dieser.Ze:r bloß 32 2 4, Wähyrend vcn dm 84 3 0 aus Polen ift ganzen 44 88 ekngewandert find. }} iq hoelifeinön Stoffresten, für AnzQfi Wlnter-;;i! -ööfo: |WM'W»>WWM ’U - -t £, - E», m 1104 1599