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Wiener Morgenzeitung · 1922-10-01 · Heft 1308 (1.10.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1308 (1.10.1922)
Date
1922-10-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Merrer Morserz-elttm-._ 1. Oktober 1922 Nr. 1808 Balfours Bericht über die Sanierung Oesterreichs. Venf, 80. September. Die Schlußsitzung dev Völkerbundversammlung wurde um 8' Uhr eröffnet." Die Galerien such dicht gefüllt. Alle Delegierten haben sich eingefnnden. Nach einigen Worten der Einleitung, die Präsident Edwards spricht, besteigt Lord Balfour als Berichterstatter in der österreichischen Frage die Rednertribüne. Er gibt seinem Bedauern über die Unmöglichkeit Ausdruck, ein vollständiges Expose der ganzen Frage und ihrer Äsuirg zu geben. Er könne nur in großen Zügen daS Erreichte skizzieren, wobei er das größte Gewicht auf die Feststellung lege, daß die Beratungen vom Geiste gegenseitigen Entgegenkommens geleitet waren. Redner verweist auf die Schwierigkeiten, die sich der Sanierung Oesterreichs entgegenstellten. Zunächst habe die Notwendigkeit, fiir die Aufhebung der Pfandrechte die Zustimmung von siebzehn Staaten zu erlangen, verzögernd gewirkt. Inzwischen hübe sich die Lage Oesterreichs noch verschlimmert. Der Zustand, in dem wir den Staat antrafen, den wir retten sollten, war ein übemus besorgniserregender. Das Defizit des Haushaltes war riesengroß und wuchs noch von Tag zu Tag. Die Zah l seiner Beamten ist viel zu groß. So gelangten wir zunächst zur Erkenntnis, daß Oesterreichs nur genesen könne, wenn ihm von außen her finanziel le Hilfe gebracht wird, daß aber andererseits die Finanzhilfe in dem Umfang, wie sie erforderlich ist, unmöglich durchgeführt werden könnte, solange sich Oesterreich in dem gegenwärtigen Zustand befindet, das heißt, solange es unmittelbar vom Bankrott bedroht ist. Wir sahen un3. also in folgenden Widerspruch verstrickt: Um eine Anleihe für Oesterreich zu erreichen, mußten wir zunächst die nötigen Reformen in Oesterreich durchsetzen. Wir konnten aber. diese Reformen nur durchsetzen, wenn wir über das nötige Geld für Oesterreich verfügten. Wir mußten also diese beiden Grundsätze miteinander verbinden, sie in gegenseitigen Zusammenhang bringen. Redner beleuchtet zunächst die Frage der Anleihe und stellt fest, daß Oesterreich über die nötigen Sicherheiten verfügh um eine Anleihe rechtfertigen» die ihm die 520 Millionen Goldkronen bring:, deren es zu seinem Mederaufbau bedarf. Daß es sich düse Anleihe auf privatem Wege wegen seiner desolaten Lage nicht verschaffen konnte. Es hat uns also geschienen, daß wir Oesterreich am leichtesten die Anleihe verschaffen können, wenn die' Staaten, die im österreichischen Komitee vertreten sind, die Anleihe gamntieren und so für sie eine feste Grundlage schaffen. Wir haben uns also darauf geeinigt, 80 Prozent der gesamten Anleihe zu garantieren, und zwar in der Weift, daß jeder der vier im österr.rchischen Komitee vertretenen Staaren je 20 Prozent garantiere. Dann bleiben noch unge.ahr 20 Prozent übrig. Wir haben aber sogleich die Zustimmung mehrerer Staaten erhalten, daß sie. einen Teil dieser 20 Prozent auf sich nehrnen. Wir wollen hoffen, daß uns die Hilfe aller Regierungen, die im Völkerbund vertreten sind, sicher ist und aller Regierungen überhaupt, die an dem Schicksal Oesterreichs Anteil nehmen. Sie alle sollten einen Teil dieser 20 Prozent österreichischer Anleihe garantteren und so ihre Sympathie für Oesterreich tatkräftig bekunden. Wir haben also schon 80 Prozent der Garantien gesichert und wir rechnen darauf, daß die.fehlenden 50 Prozent halb von den anderen Staaten garantiert s in worden. Run müffci wrr uns aber mit dem andere^ Teil besann. der zu tun übrig bleibt. Ich meine die Reformen. Niemand, der sich mit der österreichischen Frage besaßt hat und die Verhältnisse in Oesterreich kennt, kann leugnen, daß eine Kontrolle notwendig ist. In diesen letzten Jahren fit# große Summen ausgegeben worden, um einen. Wiederaufbau Oesterreichs zu ermöglichet Die Negierung hat sie aber dazu verwenden muss.;», um über die Notwen>.?,kcitkn der Stunde hinauszuhelftn und von »ln-mr Sage juit anderen ihr Auslangen zu finden, ohne daß die Wirtschaftslage Oesterreichs tatsächlich gebessert werden wäre. Ganz im Gegenteil, sie hat sich um vieles verschlimmert. Man mußte also anders Vorgehen. Wir haben aber gedacht, daß, wenn es schon notwendig und unausweichlich ist, daß ein von außen kommender Enflutz ausgeübt werde, dieser Einfluß in vollem Zusammenwirken, in voller Harmonie mit der österreichischen Verwaltung und mit der österreichischen Negierung ausgeübt werde ulld daß er unter dem hohen Schutz des Völkerbundes stehe. In den sehr deutlichen Erklärungen, die in daS Protokoll ausgenommen sind, daS wir vorbereitet haben, übernimmt Oesterreich eine Reihe von Verpflichtungen uns gegenüber. Der wichtigste Punkt dieses Protokolls ist aber, daß e? selbst unter der Aegyde des Völkerbundes verfaßt wurde. Es ist ein Werk des Völkerbtlndes und steht unter dem Schutz des Völkerbundes. So kann jedernrann beruhigt sein, daß nichts in dom Protokoll enthalten ist, was hie politische oder wirtschaftliche Unverletzlichkeit, was die Souveränität Oesterreichs verletzen könnte, denn Ziel und Pflicht des Völkerbundes ist es, die Unverletzlichkeit aller Staaten, die er umfaßt, zu schützen. Die österreichischen Finanzen werden also kontrolliert werden. Dies ist unerläßlich. Es werden die Maßnahmen zu prüfen sein, die geeignet sind, das Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben wiederherzustellen, und die Mittel, die durch die Anleihe gewonnen werden, sollen dem österreichischen Staat nur allmählich in gewissen Abschnitten zusließen, wenn die Kontrolle sich davon überzeugt hat, daß die unerläßlichen Reformen wirklich ins Werk gesetzt worden sind. Die Kontrolle wird also in voller Harmonie mit der österreichischen Regierung arbeiten. Unsere Sachverständigen nehmen an, daß ein Zeitraum von zwei Jahren genügen wird, um die Wirtschaft Oesterreichs auf feste Grundlagen zu stellen. Oesterreich kann also daraus rechnen, daß innerhalb zweier Jahre feine Finanzen wieder geordnet sein werden, und seine Wirtschaft auf eine dauernde Grundlage gestellt sein wird. Mit erhobenenr Haupt, unabhängig und fror wird Oesterreich dann einer glücklichen Zukunft entgegensehen, wird Oesterreich inmitten der anderen Mitglieder des Völkerbundes seinen Platz einnehmcn als ein Staat, dessen Souveränität keine Einbuße erlitten hat. Redner schließmit einer Anerkennung des Wittens und der Persönlichkeit des Kanzlers Seipel und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß dedr Plan in wenigen Tagen-zu einer glücklichen Lösung gelangt sein werde. Wenn d.i§ Unglück geschehen sollte, daß durch irgendein unseliges Ereignis unser Plan zürn Scheitern gebracht würde, dann stünden wir vor einer furchtbaren Katastrophe, dann bitte nicht nur der Völkerbund einen Mißerfolg zu verzeichnen, sondern die ganze Welk wäre von schwerstem. Schaden bedroht. Die glücklichen Ergebnisse unserer Arbeit aber r.-erden nicht an dcrr Grenzen Oesterreichs f>alt machen, sondern ganz Europa zugute kommen, und nicht mir Europa, sondern dedr ganzen Welt. Es wird bewiesen sein, daß es gelungen ist, trnter den Auspizien des Bötterbundes bolle wirtschaftliche und finanzielle Nnadhäugigleit und neuen Wohlstand eine-tu Staate zu liefern, der der großen und edlen Gomeinschast angehört, die Völkerbund heißt. (Langanbattendn Beifalls Nach Balfour ergreift der österreichische- Delegierte M e n s d o r f f, von lautem Beifall begrüßt, das Wort zu einer Danksagung an den Völkerbund und an Belgien, das sich an der Bürgschaft für die restlichen 20 Prozent beteiligen wolle. Der Redirer schließt mit der Erklärung, daß, sobald die Vereinbarung abgeschlosiön sein wird, Oesterreich auch.nicht einen Tag verlieren wird, mit die Maßnahmen ins Werk zu setzen, zu denen es sich verpflichtet hat, und dvß es mit Tüchtigkeit und Energie, ohne sich von Kritik entmutigen zu lassen und ohne jeden Verzug den 'Teil des Planes, der ihm obliegt, der Erfiillnng Zufuhren wird. Langanhaltender, lebhafter Beifall. Seite 2 Wie«, Sonntag 8>samme«dr»ch der griechische» Armee. P-riS, 30. September. (Tel.-Komp.) Havas meldet aus Konstantinopel, das städig neue griechische Truppenverstärknngen in Thrazien eintreffen. Die Truppen seien aber schlecht MS. gerüstet und ohne Disziplin, zwei Eisenbahnz-üge, die mit Derstärkungstruppen doll besetzt waren, konnten hie Fahrt bis cm die Front beenden, da die Soldaten die Rückkehr ins Hinterland erzwangen. Abreise König Konstantins. Athen, 30. September. (T.-K.) König Konstantin und die königliche Familie sind heilte von Athen abgoreist und zwar nach Palermo, wo sie sich tvahrscheinlich endgültig niederkaffen worden. Denizelos in London. London, 30. September. (Tel.-Komp.) Benizelos ist Heute hier angekommen und erklätte Pressevertretern, daß sein Londoner Airsethalt rein p rivaton Charakter trage. Ar gedenke, sich übrigens mehrere Wochen in der englischen HäUPtsage aufzuhalten. Die griechische Ratt«nalvrrs»»«lu»g ausgelöst. Athen, 30. September. (Tel.-Komp.) Der Führer des Revolutionskomitees Gonatas hat die Nationalversammlung als aufgelöst erklärt und die Neuwahlen siir den Monat November anberanmt. Eine neue Konferenz in Paris? London, 30. September. (Tel.-Komp.) „Westminster Gazette" erfahrt von ihren Pariser Korrespondenten, daß in den nächsten Tagen wahrscheinlich eine neue Konferenz der Alliierten in Paris einberusen Iverden wird. Tie Anregung hierzu sei von der französischen Regierung ausgegallgen, die große Besorgnis über die Möglikcheit eines griechischen Widerstandes in Thrazien hege. Nationales oder soziales Jahrhundert? ka. Mau hat dem jetzigen Jahrhnndett verschiedene Epitheta beigelegt, man könnte es unter Anderem auch das Jahrhnndett d-r 'mvermiltttten Gegensätze, das Jahrhnndett der ungelösten Prcöleme nennen. Die alten Beziehungen der Nationen und Nassen, der Konfeffionen und Klaffen zueinander sind erschüttert, die Fundamente der kapitalistischen Wittschaftsordnung lind ins Wanken geraten, die alte Weltanschauung ist bankrott, der Weg aber zu -einem neuen Wirtschaftssystem ist noch nicht geebnet, die Grundrisse einer neuen Weltanschauung noch -nicht grklätt, es ist die Abendäm-mernng einer sterbenden Weltepoche mit ihrer großen Gärung und noch nicht gefundenen Klärung. Betreffs der verschiedenen Zeit- und Streitfragen werden stets neue Thesen und Antithesen aufgestellt, ohne daß zur Synthese geschritten wird. An dieser Synthese muß gemeinsam gearbettet werden. Auf der einen Seite schallt uns der Ruf entgegen: „Hie Nationalismus," auf der anderen: „Hie Sozialismus". „DaS zwanzigste Jahrhundert ist das Jahrhnndett der nationalen Idee" rust man auf der einen Seite. „Slein, das zwanzigste Jahrhundert ist das soziale Jahrhundert," hörte man bereits am Beginne dieses Jahrhunderts verkünden. Welche von beiden Gruppen hat recht oder haben vielleicht beide recht oder etwa beide in ihrer Exklusivität unrecht? Als am Beginne des Jahrhunderts Deutschland und, Italien national geeinigt waren und al8 auch die Balkanstaaten zu ihrer Selbständigkeit und nationalen Einigung' gelangt waren, im alten Oesterreich die einen auf dem Wege des allgemeinen Wahlrechtes und des nationalen Föderalismus, die anderen durch den Zerfall des Staates die Lösung des österreichischen Prrblems in die nächste Nähe gerückt sahen, da verkündeten viele Kreise: „Die Uhr des Nationalismus ist abgelausen, das soziale Jahrhundett beginnt." Das Hauptkonttngent zu dieser Gruppe stellten, wie bereits mit allem Nachdruck vom .Standpunkt der unpatte rischen Historiker konstattert werden kann, die assimilatorischen Juden. Ihr Internationalismus war anders als der Jnteratronalismus der anderen, genau so wie ihr Nationalismus nicht dem Nationalismus der anderen glich. Ihr Internationalismus begnügt« sich mit der Verständigung der Nationen, er hätte am liebsten die Idee des kosmopolitischen Weltbürgertums sosott realisiert, genau so, wie umgekehrt die andersnationalen Gruppen angeschloff'enen jüdischen Affimilanten in den vordersten Reihen jener standen, welche dem Idol aller Nationalisten, dem Natioalstaate, nachjagten. Die einen, wie die anderen erlebten eine Enttäuschung durch den, Weltkrieg, der durch sein Entstehen wie durch seine Beendigung alle Programme und Theorien über den Haufen warf. Wohl ist es wahr, daß ökonomische Gründe, der Wettkampf Englands und Deutschlands um den Weltmarkt, sowie Weilers dynastische Grünbe eine bedeutsame Rolle bei der Entstehung des Weltkrieges spielten, aber nie darf vergessen werden, daß das Hauptmotiv die internationale Seuche des nationalen Chauvinismus, der letzte Anlaß nur das Drama von Sarajevo war. Nicht der Weltkrieg, sondern die innere Zersetzung hat zur Auslösung des alten Donaustaates geführt, das österreichische Problem aber ist ungelöst geblieben. Genau wie vor acht Jahren sich das zisleithanische Oesterreich und Ungarn gegenüberstanden und innerhalb der beiden Reichshälften sich die einzelnen Nationalitäten befehdeten, genau so ist innerhalb der einzelnen Sukzessionsstaaten selbst die Nationalitätenfrage ungelöst. Die Chauvinisten ajler Rassen und Klassen, die früher das Selbstbestimmungsrecht' der Völker so laut im Munde geMrt haben, wetteifern miteinander allüberall, das iwfii Mt «in au treten. D-rr tschechoslowakische „Nationalstaat hat seine slowakische, deutsche, polnische, ukrainische, jüdische und magyarische Frage, Oesterreich und speziell Wien ein tschechisches und ein jüdisches Problem, Polen seine ungelöste jüdische und ukrainische Frage, an der Adria tobt ungeschwächt der jugoslawisch-italienische Gegensatz, im jugoslawischen Staate selbst lehnt sich die slowenische und kroatische Bevölkerung gegen den serbischen Imperialismus auf, kurzum, der sogenannte „Nationalstaat hat ebensowenig im Tonaubecken als am Balkan die Lösung des nationalen Problems gebracht. Dagegen hat die nationale Kleinstaaterei die Lage aller Minoritäten verschlechtert, Individuen, die glaubten, ein Heini zu besitzen, zu Fremdlingen gemacht, den Verkehr allüberall unterbunden und an die Stelle eines großen Weltwirlschastsgebietes, dieser obersten Voraussetzung jeder großzügigen gesellschaftlichen Reform, bezw. Umgestaltung, Wirtschaftliche Zwerggebiete geschaffen, die ein Hohn sind auf jede internationale Bewegung und speziell auch ans einen ncternationalen Sozialismus. Die Nationalitätenfrage ist also bisher nicht gelöst worden, sie bleibt uns erhalten und wird nach den alten Methoden nicht gelöst werden. Weder von den einen, die sich mit Blut und Eisen lösen, wollen, noch von den anderen, die sich einbilden, sie bagatellisieren zu können. Das nationale Problem uuck und wird aber gelöst Werder», weil die nationale Verständigung schorr unter dem Gesichtspunkte der wirtschaftlichen Er« neilernng ein absolutes Postulat ist. Die wirtschaftliche Erneuerung aber hat ebenso eine .Klärung in sozialer Hinsicht zur Voraussetzung wie die nationale; nicht nur betreffs der Sprachen- und Verfassungsfrage, sondern auck in psychologischer und ethischer Hinsicht. Die nationale Frageist ebensowenig eine ausschueßliche Sprachenfrage, als die soziale eine nur ökonomische. Der Weg zur nationalen Kultur führt genau so wenig als der PK'g zum Sozialismus über die alrhergebrachle Machtpolüik, sondern nur über Kmtnr- und Wirtschaftspolilik. Allerdings, wo die Bkgrstse schien, da stellt zur rechten Zeit das Schlagworl sich ein. Wenn man sich heute über Sozialismus, seine Aufgaben und di: Probleme, die das soziale Jahrhundert gelöst hat oder rioch lösen soll, klar werdeil will, so muß man vor allem ein ganzes Gestrüppe von Schlagwotten ausderWelt schassen. Bor allem stehen sich die-Thesen: Individualismus und KommunismuL gegenüber. Hüben Erhaltung der individuellen Freiheit, der freien Konkurrenz und Unantastbarkeit des Eigentlnus, worauf man als Antwort bekommt: Hinweg mit diesen Eiterbeulen der kapitalistischen Ordnung, vorwärts zum omnipotenten, die ganz-.: Produktion muh Konsumtion regelnde» allmächtigem Staate, sei es, daß dies auf dem Wege der parlamentarischen Majorität oder aber auf dem der proletarischen Diktatur erreichbar ist. Dabei aber leben di» Anhänger deS

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