Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1307 (30.9.1922)
- Date
- 1922-09-30
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Veite 4 Men, Samstag l^&htbc! Matt khnnte ihm zürnen diesen Lessing —der .die großen Träume von Freiheit und Güte, die die Völker ringsherum seit tcmfeub und abertausend Jahren träumen, grausam zerstört lind bte farbigen Phcmtafiebilder von Sintk und Ziel unseres Trachtens und Treibensvon der Möglichkeit eimr vermtnftgemäßen Entwicklung vernichtet — man könnte ihm zürnen, wenn er nicht im eisernen Panzer der schärfsten und obsektivsten Logik käme und nicht jeden Widerspruch mit einem schier unglaublichen Aufwand von Gegenargumenten.und von Ueberzeugnngskunst von vornherein zunichte machte. Die Geschichtswissenschaft ist — nach Th. LessingS Lehre — eine willkürliche, den Forderungen der Vernunft angepaßte Auslegung von jedes ursächlichen Zusammenhanges, ja. jedes innere): Sinnes baren Ereignissen. Sie ist eine Logifizierung, eine nachträgliche Sinngebung an sich gänzlich sinnloser Vorgänge: eine prächtige Notlüge, die sich das gemartert« Hirn der Menschheit zurechtgezimmert hat, um ihr eigenes unbegreifliches Vorleben mit dem Gelvebe erdichteter Phantasmagorten zu verschleiern. Nicht anders wie um die Logik und den Wahrheitsgehalt steht es um die Ethik der Geschichte. Der Erfolg wird nachhinein gerechtfertigt und der Äeg bedeudet zugleich Sitte und Moral, wiedie Niederlage einer Unmoral gleichkommt. Klio, die Göttin der Geschichte, ist immer bei den stärkeren Bataillonen . . . Ruhm ist leerer Wahn. Der unbenannte Erfinder der Zahnbürste oder der Seife leistete für „Fortschritt" mehr als alle die verherrlichten Siege CäsarS und Bonapartes, und ein stumnrer Held, dessen Namen kein Heldenbuch behielt, nahm stolzere Möglichkeiten der Natur mit ins Grab, als jene boten, deren Ruhm hoher stieg als ihre Leistung. Die Geschichte weist,ebennur auf Erfolge und Nkachttatsachen hin, an welche bloß nachträgliche Werte und ivertbildende Vorgänge geknüpft werde)). Es sind säst zwei Jahve her, daß die erste Anlage von LessingS Buch euchren. Die „Logiken der Geschichte sind bis auf den heutigen Tag die Antwört schuldig geblieben. Dr. Desidevins Papp. Der zweite i«tervatisn«le Soziologische Ko«gretz i« Wien. In den Tagen vom 1. bis 8. Oktober d. I. wird in Wien der gineifc internationale Sozialogeirkongveß tagen. Der. Kongreß wird von 35 Staaten durch hervorragende Gelehrte und Staatsmänner beschickt sem. Er wird im kleinen Festfaal der Wiener Universität tagen. Die feierliche Eröffnung findet am Montag dm- 2. Oktober um 1V Uhr vormittags im Festsaal des Rathauses statt. Das Sekretariat des Kongresses befindet sich in der Universität. - U. a. werden folgende Themen behandelt werden: „Die Ursachen der Revolutionen und ihre soziale Verhütung" (Professor Tönnie.s, L. von Wiese und Professor Sovokin ^Petrograds), „Das Relativitäts-Prinzip in den soziologischen Wissenschaften", „Soziologie und Statistik", „Die rechtlich: Eingliederung der fre-mdnationalen Minderheiten", „Internationales intellektuelles Zusammenarbeiten", Heilmittel der Wechselkrisen"-, „Der ökonomische und finanzielle Wiederaufbau Oesterreichs" (Bevicht^erstattet vom Internationalen, soziologischen Institut, m Turin), ^Heilmittel der Arbeitslosigkeit", „Berufsberatung", „Die weiblichen Berufe". ' > brätsch, deutsch mit den Emigranten. Als er noch mit den) griechischen Steward der 3. Klasse griechisch zu sprechen beßann, wurde mir der Mann unheimlich und ich trachtete, aus seiner Nähe zu kommen. Landschaflseindrücke von Haifa und der Bucht von Akko: Vollmondnacht im Juni. Blaues, lichtübergossencs Meer. Weiße Häuser der Stadt. Elektrische Lichter funkeln wie Sterne, die auf die Erde gefallen sin-d. Ein ungeheures dunkles Massiv: der Karmel. Am Ufer der Kischonmündung ein Palmenwold. Wunderbar zarte Silhouetten einzelner Palmen ragen aus dem großen Schatten empot. Weitere Landschaftsbeschreibungen lesen Sie am besten in „Palästina", Reisehandbuch von Jesaias Preß (Benjamin Harz-Verlag) nach. Ich empfehle Ihnen das Buch warm, auch wenn Sie nicht nach Palästina fahren. Ich persönlich bin nämlich kein Freund von Landschaftsschilderuftgen, die langer als drei Zeilen sind.' Die kleinste Photographie sagt mir mehr als die längste Schilderung. Also stellen Sie sich Haifa so schön vor als Sie wollen — eS klettert am Karmel etwa 100 Meter hoch hinaus, wenn Sie daS intevesfiert — und im übrigen seien Sie überzeugt, «daß Haifa am 7. Juni 1922 so uninteressant und eintönig hätte sein können . wie ein Barackenlager auf der Simmermger Haide -— in meiner damaligen Stimmung hätte ich mich mit jedem duelliert, der sich geweigert hätte, zu bestätigen, daß Haifa die schönste Stadt der Welt sei. War eS doch die erste Stadt Erez Israel-, die mich begrüßte nach langer, langer Fahrt. * Ans Land ging ich trotzdem noch nicht. Drei Gründe waren dafür maßgebend... drittens verlangten die arabischen Bootsleute zu viel. * _ Merker Movgerrzettrmg, Letzte Nachrichten. DerB»rmarsch der Türken etngesteSt. London, 29. September. Das Reuterfche Bureau meldet aus KonstuntinoPÄ: Kenia! Pascha erklärte in seiner Ätzllvort auf das Telegramm General HarringtonS vom Mittwoch, daß seine Truppen nicht 'werter vorrücken würden. Ev wünsche keine ZwischenfM und weche, die. erfte Gelegenheit lvahnichmen, um mit General Harrmgton zufamMttzutreffen. > Der Kampf «m den Index. Der - Konflikt in der Metallindustrie Leigelegt. Gestern ist es gelungen, die seit längerer 'Zeit Icmfetibcu Verhandlungen Mit einer Einigung' zu beenden. Fm die Wiener, eisen- und metallverarbeitenden Industrien wird die gleitende Deuemngszulage von 4800 v.H. auf 4800 Jj, erhöht. Die starren Zulagen für alle Arveitergattungen werden verdoppelt. Diese Vereinbarung gilt vom Auszahlungstllge 23., bezw. 22. September, bis einschließlich 28., bezw. 27. Oktober Die Vertreter der Industriellen stimmten dieser Vereinbarung mst'dem Borbchalte zu, daß sie dieses Uebeveinkommen' zwar au8 wirtschaftlichen Gründen nicht rechtfertigen können, ihm jedoch infolge der Vermittlung der Präsidenten deL Nationalraies zur Erhaltung desozialen Friedens beitreten, die formelle Genehmigung, der für Dienstag den 3. Oktober eüiberufenen Vollversammlung. des Wiener Jndustriellenverbande'S Vorbehalten.' Die Vertreter der Arbeiterschaft erklärten, diese Vereinbarung her heute nachmittags stattfmdenden Betriebsrätekon- 'erenz zur Annahme zu empfehlen und dafür Sorge tragen zu wollen, daß bis zur Bekanntgabe .'der Beschlüsse der Unter-. nehmervollversammlung die Ruhe in den Betrieben gewahrt werde. Eröffnung der Kaffeehäuser. D^r Streik, der Kaffeehausangestellten ist nach neuntägiger Dauer beendet worden. Die Verhandlungen zwischen dem Lohnkomitee der Kaffeehausangestellten und den Unternehmern führten zu einem Kompromiß. Die Regulierung der Löhne soll demnach auf der Basis einer 125prozentigen Erhöhung der gegenwärtigen Löhne erfolgen, wobei der letzte Index von 91 Prozent' in diese Erhöhung eingerechnet ist. In verschiedenen anderen Branchen finden Verhandlungen statt/ so in der chemische)) Industrie, mit den BuchhaMungsgchilfen, den Hotel- und denkausmämüschen Angestellte)). Der Streik der Speditionsarbeiter dauert fort, auch in einigen Schuhmacherkategorien wird gestreikt. Mit den Bankbeamten ist zur Stunde eine Einigung nicht erzielt. Lohnbewegung, der Trafikangestellten. Dle BerhaMungen bezüglich der bekannten -Forderungen' der Trafikangestellten, die mehrere Sitz)mgen der paritätischen Tarifkommission der Trafikinhaber und Angestellten in Anspruch .nahmen, wurden ergebnislos Abgebrochen, da die Trafikinhaber 'auf dem Standpunkt stehen, an Lohnzahlungen nicht mehr leisten zu können und die Forderungen der Trafikapgestellten ab- . lehnen. Montag den 2. Oktober, abends, findet in Tischlers'. : Gasthaus, 1. Bez.- Schauflergasse 6, --eine neuerliche Vollver- ' sammlung -er Trafikangestellten statt, in der'es infolge der Ablehnung delr Forderungen der Trafikangestellten -zu sehr wichtigen Beschlüssen kommen durfte. Die Trafikangestellten werden zu dieser Bersammkrng vollzählig erscheinen. Die Forderpngtir der Hausherren. Der Zeniralvevband der Hausbesitzervereine von W-ien hat.an die Regierung in einer Denkschrift die Forderung gerichtet, ihm die notwendigen Mittel zur Erhaltung der Häuser eMich zuzuerkennen. Die Hauptforderung ist die Zahlung von zehn Prozent de8 Friedenszinses von 1914 in Wien als Jnstandhaltungsbeitrag in vollwertigem G -- l d e, das heißt Umrechnung auf Goldparität. Ohne Erfüllung dieser Forderung erklären die Hausbesitzer die. Häuser nicht mehr erhalten zu können, sondern dem Verfalle preisgeben zu müssen. Diese Forderung wurde bi- 1. Oktober befristet. Sollte bis zu diesem Zeitpunkte keine die Hausbesitzer befriedigende Erledigung erfolgen, so will die gesamte Hausbesitzerschaft Oesterreichs mit 1. Oktober, in die passive Resistenz treten, die bis zur vollständigen Erledigung der aufgestellte)) Forderungen im Nationalrate andauern soll. Neuerliche Erhöhung der TabnSpreise. Wir die Korrespondenz Herzog meldet, tritt, mit 1. Oktober eine neuerliche Erhöhung der Preise für alle Rauchwaren ein, welche die Zigarren in etwageringerem prozentuellen Verhältnis, die Zigarettenpreife in etwas höherem Prozentverhältms Verrisst. Durchschnittlich beträgt die Preiserhöhung 25 Prozent. .Vom 1. Okjvber an wird eine Tvcrbuko 1800 K., eine Virginia 1600 K, eine Portoviko 600 St., eine Zigarillos 500 K., eine Ha-unzigarette 460 K., eine AnnbiS 4M K., eine Aegyptische mit Golddruck 380 K-, eine MemphiS 380 K., eine Jussuf 280 St,, Domen 250 St., Sport 280 St., eine ungarische Zigarette 180 K türkischer superfeiner Rauchtabak 10.000 St,, feinster türkischer 8000 St,, Mazedonisch^ 5000 St., Herzegowiner 4000 K. kosten. Die Echöhung wird mtt der Auswirkung des Index begründet, ‘ ■ Kam ich nicht ans Land, kam daß Land zu mir an Bord. Ein paar Chaluzim, die nach Jaffa oder Al^andrien fuhren, stiegen unsere Falltreppe empör. Bald saßen sie bei mir am Deck und erzählten von dem Leben, dem Wir nun entgltzenjnliren^ den) Leben in Erez Israel. (Forti, folgt.) Derhaft««g -er Mitlisrtzrndiebi«. Kmwt drei Tage hat die Suche mch der MttkavdendMn, die Lei Direktor 8 ipPmannauf der Hohen Warte Juwelen und Pelzwerk uw nahezu eine Milliarde stahl, gsdaatert. Gestern in den ersten NaKmitagsstunden wurde 30. September 1822 Nr. 1307 ' die Milliardendiebin in Wölkersdorf verhaftet. Durch mehr als zwei Jahve hat sie mit seltenem Raffinement als HauSgchilfin Diebstähle mit Mllionenschäden auSgefühvt und^es immer verstanden, unbemerkt z.)l verschwinden und sorgsam jede Spur zu verwischen. Jetzt hat sie eMich daS Verhängnis ereilt. Nicht weniger als 180 Anzoigen lvaren bei der Polizei eingelaufe)), leiteten aber sämtlich auf falsche Spuren. Auf die richtige Spur kam man erst nach der Verlautbarung des Umstandes, daß die Gesuchte früher einmal mit einem Vilmos H e im st ein eng liiert gewesen sei. Diese polizeiliche' Mitteilung hatte zur Folge, daß gestern aus Wölkersdorf die Anzeige vinlief, sin gewisser Weinstein hause dort mit einer- Frau, auf die die Beschvoibung dev Milliardendiebin passe. Ms die sofort hingeisandten Kriminalbamten eindrangen, fanden sie bloß die Milliarden« diebin, die bisher das Inkognito „Anna Mäher" trug. Sie ließ sich ruhig fcstnehmen. Die Diebin ist sine Bähn>wächterStochter und beißt M i t r i n g e r. Abends traf die Nachricht hie« ein, daß Weinstein in GibeSbrunn verhaftet wurde. Man fand bei ihm und der MitviNger eineir großen Teil der Juwelen; doch soll ein großer Dril schwr in Wien in Kaffeehäusern verkauft worden sein. * DaS Neueste -ist... DaS Neueste ist nämlich, daS eiu* gebaute Safe. Man tut am besten, das Wort ähnlich wie „Seif'" auszilsproche)), damit einem die näheren Beziehungen zu der Sache geglaubt werden. Wer wicklich englisch kann, hat ja in der Regel für 'eine Safe nur gerrrrge Verwendlrngsmöglichkeiten, wogegen bessere Fanrilien'eS jetzt unbedingt be-« sitzen müssen. EL gehört „dazu". Wenn die Phantasie unserer Väter sich nicht höher verftiog als bis zur eisernen Geldkasse, die friedlich an der Wand stand, so ist bei der jetzigen Entwicklung der Kultur die Eimnauemng.unerläßlich. Ob für die vornehme Familie auch gleich der Einbrecher dazu bestellt wird, kaun nicht mit Sicherheit festgestellt werden, hat aber eine gewisse Wahrscheinlichkert für sich. Denn auch der Einbruch gehört eigentlich 1922 zum bon ton. Er bietet prächtige Ge-- legeriheit, die Mitwelt davon in Kenntnis zu setzen, daß man in dieser Familie nicht nur ein erlauchtes Safe besitzt, sondern daß sich sogar etwas darin befand, nämlich Schmuck mn ein-e Milliarde — bescheiden, wie es sich Im Hause . eines „Mittolständlers" ziemt, der seiften Jammer einmal um die gestohlene Milliarde, einmal um die Verelendung, je nach Gelege)cheit und Bedarf — in alle vier Wellvichtungen heult Dem: wenn es auch ehrenvoll ist, ist es doch nicht immer angenehm, unr.eme Milliarde bestohlen zu werden, und das schönst». Safe kann einen vielleicht nicht immer darüber trösten, daß eS leer ist. In dem stillen Winkel vor) Wien, in dem sich der Verfall abspielte, war eine wahre Panik auSgebrochsn. Jede Fannlie, die etwas auf ReputattoN hält und sich das leisten kann, forderte vom'Schicksal ihr eingebautes Safe. Die anderen 'dachten darüber nach, wie sie die Evgreiferprämie verdienen könnten. Tiefen Erwartungen hatnun die ftndige Polizei ein vorzeitiges CM bereitet. A/M. l * Die Ausländerehen der amerikanischen Frauen vor dem Gesetze. - Der amerikanische Senat hat das vom Unterhaus vor einigen Wochen votierte Gesetz betreffend die Staatszugehövigkeit der an Ausländer verheirateten amerikanischen Frauen und der weMchen Immigranten -in Alnerika angenommen. Nach dem neuen Gesetz b e h ä l t die am er i. kanische Frau ihr Bürgerrecht, auch wenn sie die Ehe mit einem Ausländer eingcht. Andererseits aber erweftben .die,Frauen, die einen 'naturalisierten Ausländer geheiratet haben, durch ihre Ehe nicht das amerikanische Bürgerrecht. Der Entwurf muß noch vom -Präsidenten Harding bestätigt werden, bevor er Gesetzeskraft erlangt. (I. C. B.) * Vom Keren Kajemeth l'Jsrael. Herr Moses T a r t ac lower erlegte den Betrag von 60.000 K. als Anzahlung zur Stiftung eines Haines auf den Namen de« unlängst verstorbenen Dr. Heinrich Hirschorn. Seine Freund« und Bekannten tvevden hiermit ersucht, durch ihre Beitragsleistung die Sckaffung des Haines zu ermöglichen. Für diesen Hain spendete Lh. T. 116.000 K. * Lierörztliche Kochschnle kn Wien. Mit dem gestrigen La«e haben an der Tierärztlichen Lochschule in Wien d'e 3n- Iriptionen für dar Winterstmester begonnen, welche bi- 14. Oktober währen. * Vortrag. Heute, 11 bis 12 Uhr vormittags, wird Herr Lektor Dv. S. Rubin im Bet-Hamidvasch-Lokale, 2. B>ez., ^vdma»)dstraße 23, einen -halachischen Bortrag hMen. Thema: * Alfred Picraver als Goalkeeper und die übrigen Großem der Oper und des Burgtheaters in einem Fußballensemble, ist das Sport- und GesellschaftSeveignis des nächsten Sarnstags. An diesem Tag iritt eim AuSwchlmannschaft „Oper-Burg" einem Toüm der Sportjournalisten auf dem großen Simmeringer Sportplatz entgegen. Als Schiedsrichter wird der bekannte Wiener Sporrmann Heinrich Retschury' fungieren. Der Vorverkauf für diese interessante Veranstaltung wurde heute an folgenden Stellen eröffnet: Kleiderhaus Neumann, 1. Bez., Kärntnerstraße 19, Sporthaus Pohl, 1. Bez., Kärntnerstvaße 26, Theaterkartenbureau Krämers Nachflg., 4. Bez., Wiedner Hauptstraße 18, und ß. Bez , Alftrstvaße 19, sowie hei den Portiers der Oper und des Burgtheaters. Stehplätze 1500 K. (an der Ktasse 2000 K.), Sitze von 6000 K. aufwärts. , * Die zweite Wagenklasse im Wiener Nahverkehr an Sonn- «nb Feiertage«. Vom 1. Oktober ist auch an Sonn- und Feiertagen die.Bem'chuna der zweiten Waaenklasse in >den Mgen M Wiener Nahverkehrs nur mit Fahrkarten zweiter Klasse gestattet. * Neufestsetzung von Telegrammgeblihren. Vom 1, Oktober 1922 an erfolgt die.Ümrechmng .der Wortgebühren für .Delogramme nach dem nicht an Oesterreich angrenzeM« Auslände nach dem Behältnisse von einem Franken gleich vierzehntausend Kronen, Wetters iyivd ebenfalls mit Gültigkeij vom 1. Oktober im Telegrammverkehr nach Deutschland/ Jugoslawien und Ungarn die GMHr für iddes Worj