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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-29 · Heft 1306 (29.9.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1306 (29.9.1922)
Date
1922-09-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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sßkr. 1BÖÖ W'Wtta- 29. GWrMr i»rs Seite «kitg»ki»dtr-H»rt. KviWttMr M sie alle, die hMdertuud-wan-ig, die in hm „Gart««" benannten Hof'?zwischen höhen Zinskasernen herumtollen, in den Ammern des alten Hauses au- und ein nennen' Wd so. stMich allen Unfug verüben, den eine KindersW nur austzeüken kann. Auch die Dvölzehn- und Pietzeynjähvigey sind KviogSkistder, ^aüch in ihr' junges. Leben ist der Krieg mit rohem Griff gefahren, auch in ihren Augen steht die Unkindliche Angst vor dem morgen, vor Elend,.Not und Hunger, uns dar Wissen Um vieles, MS ihrem Mer noch unbekannt und ' unbewußt fein füllte. Der Kvisg hat sie gezeichnet, Sie sind äMrS als ihre AlwrSgefährten, diese Judeuiindrp mit den « Mssen, schmalen und ttvfevusten Gssichtevn, die jeden Fremden mit den Blichen fragen: nicht wahr, du bist ein Feind? Der Krieg hat sie dieses Mißtrauen gelehrt, stammt doch ein Dell der kleinen Schützlingövon FrauAniita Eohett-MÜller aus dem Ästen, aus Gegenden, die den Krieg nicht nur au8 dem MovgeNblatt Und der „Extraausgabe", aus dem MatSbrot und den hohen Preisen Sennen gelernt haben. . Da sind Kinder von -PogromfliichMngen darunter, Kviegerwaisen, Kinder, deren Eltexn verhungert oder wie man wohlklingender „am TyPhuS gestorben" sind, von Kriegskrüppeln und von geistigen Arbeitern, die,-unters Rad der Zeit" gekommen sind. 28 KriegSwa-ifen sind darunter — fragt man aber den «Leiter der Anstatt, wie viele von den HovMndem als soziale Kriegsopfer zu betrachten sind, dann sagt er achselzuckend: zumindest 96 Prozent. Der Krisg hat diese Kleinen des väterlichen Schutzes de« rauht, er hat sie Heimat, das sichere warme Nest, dtzn Mrgensonnenscheitt, den Frohsinn ihrer jungen Jahve gekostet. Aber er hat ihnen noch mehl' genommen,, das köstlichstss, unersetzlichst« Gut: die Gesundheit. Denn alle diese Kinder sind krank oder doch kränklich,, sind blaß, schwach,' im Wachstum/zurückgeblieben, ünbsvernährt ünd gehören eigentlich insgesamt in die Kategorie:' tuherkillös gefährdet. In der ganzen Schar sicht man nur sehr wenige rotwangige," frische Gesichter und daS richtige frohe Kinberlachen ist im Hort. bei aller Lebhaftigkeit der kleinen Gäste nur selten zu hären. , . Die kleine Regine macht zwar auf den ersten Blick einen ganz vergnügten Andruck, wie sie da auf der Treppe beim Brunnen hockt und drei, anscheinend jüngeren, sicherlich aber „ungebildeteren" FMvndiNnen ihre' fuukeünagelneue Weisheit von den weißen, schwarzes, roten und gelben Menschenwsten vorträgt. Sie weiß zwar mit den Gelben nicht viel anzufangen und. schwindelt sich immer darüber weg» aber das tut ihrer Würde keinen Abbruch. Fragt man jedoch nach dem Schicksal her. Kleinen, so ivi-rd man dessen inne, daß auch in diHem Kinderschicksal der Krieg mit rauher Hand alle Blüten geknickt Und eiMätbert hat. Der Vater, ein.Handwerker auß Ostgälisten, verschwunden, irgendwo zerdrückt und zertreten vöm Joggemaut des Matevländes". Die Mütter, sine kränkliche Frau mit sieben jKindern, in die Fremde gesagt. Bier vvn den Kindern sind lungenkrank —. sie Arbeiten - trotzdem.. Auch Regines Ge- , fährt innen sind vom.Schicksal nicht saust behandelt worden. sDft-zarte»- blasse Blondine mit den ustnatWich großen Blauaugen ist ein Wiener Kind. Der Vater war Besitzer eines kleinen, aber gutgehenden Geschäftes, AIS er einrückte, mutzte der Laden geschlossen werden und hei der Heimkehr fand er von seinem einstigen Wohlstand nichts alS. ein paar. klägliche EvinnerungSzeichem Sonst über nur Schulden und Bevsatzzettel. Der Mann lernte mit seinen 45 Jahren ein leichtes Handwerk Md bringt jetzt'seine Familie mit Heimarbeit durch. Mer die Zwölfjährige fährt heute noch des Nachts aus dem Schlafe aus, weil, sie ,M Mittter wegen der neuen Offensive'weinen hört". Ein kraushaariger Junge, der, in tiefes Sinnen, verlörest, seine klaffenden Schuhe betrachtet, ist das Kind eines Privatlehrers, i»er einen verzweifelten Kampf ums Brot führt und trotz seiner hohen Bildung die Seinen kaum vor dem Hunger schützen kann. Das Nesthäckchen und der erklärte Liebling' des Hortes aber ist die kleine Berta. Ihre Eltern sind dem Krieg irgendwie, das Kind weiß nicht auf welche Art, zum Opfer gefallen,' die Großmutter, ditz e8 nach Wien brachte, ist gestorben. Eine fremde Frau nahm hie Kleine zu sich und zog sie, getreulich mit ihren vier Eigenen Kindern auf. Mer das Glück wollte ,dom Bertchen Nicht wohl. Der Pflegevater; ergab sich dem Trunks, und 'da er erklärt hatte, 'den „Ju-denbanbert" erschlagen zu wollen, mußte daS Kind jeden Tag bis 11, bis iS, auch bis 1 Uhr auf dem kästen Gang Versteckt bleiben, hiS der Unhold fluchend und scheltend seine Lagerstätte, aufAsucht hatte. . Eine wüste Prügelszeue machte der unhaltbaren Situation, ein Ende. Unter vielen Tränen entschloß sich die Ziehmutter, eine kreuzbrave Frau, von ihrem Töchterchen Abschied zu nchmen und jetzt wartet die Kleine auf Ausnahme: in ein Maisenheim. Inzwischen cher schläft sie als Einzige von den Kindern^ im Hort/ hat drei Dutzend Gönnerinnen und Freundinnen und wird von sämtlichen älteren Mädchen nach allen Regeln der Kunst verzogen. „Wird aber >das urkd. alles, was an Heiterkeit und. LiM noch kommen Mag, die Mebnisse^ ihrer Kttchheit wie-dor auslöschen können?" Ir » , Man fragt es sich bei allen diesen Kriegskindern, und wenn man ihnen beim Essen zusieht, möchte man die'Frage fast verneinen. ES ist erschütternd, wie, sie esien. Nicht gier wie gesunde, sorKose Kinder,,die beim Spiel müde und hungrig geworden ssitd, sondern ernst, langsam, andächtig. Sieesten mit dein Bewußtsein de» Wertes? dessen, was ihnen geboten wird, sie essen und -rechnen dabei, wie viel Kronen ste verzchren. . . Sie müßten GrigenS hohe Beträge ertechen» um -die Wahrheit,zu, treffen. Denn däS Esten, daS diesen Kränklichen und Unterernährten-hier geboten wird, ist vortrefflich. ES wird nach besten. Kräften,, wich mit Herzlichkeit und Liebe für die Kiüher gesorgt. stieMMd stört die - Soziale, tzilfSgemeinschast bei dem PvginNen. Da gibt eS unter all den jüdischen MUtem der Stadt keines die daran dächte, den kranken Kindern einmal im Monat eine' Näscherei, eine« Apftl, i\t Gchächerimg halt Moder lfißl M HM 1922, , Insgesamt wauderten in dieser Zeit 7 g16 P e r so.« e n eist, darunter ^Md 8886 FMiliMnge-' hörM Bon.dieftn EkNidaMvern wandten'sich 81«^ sM Mditz i; üdischen EmwanderungSSehÄrden, Während Ich '2998 überhaupt - ncht an die ^Zionistische Drganisätidn wandte«. Diese letzterem lammen aus den mittleren Schichten (Kauflvute und Leute mit rgendeiuer Fachausbildung), sie^ brachten Maschinen und Arbeitsgeräte Mit und verlangen HWtenS - Kvchite M Wtt Hchästlicher Grundlage. .Trotz der heschrankten Mittel vermochte ich eine große Zähl derselben mit Hilfe dieser ziontstischsn Kredite einzuleben, so daß eS unter diesdn Familienvätern 'fast keine ArbettSlMeit gibt. i Einwanderer-Kooperativen.. I tzn Haifa 'organisierten sich; in der; fe$fon Zeit sysche Koopevätiven, hie zehn ustd oft Hundert von FaM^-lien üm< fassen. Die nsue Art dieser, Kooperativen erhellt' aus fol^ndem' Beispiele: . , , Di-e Bevschader Kooperative umfaßt 479 Seelen: Kaufleute, Handwerker, Lehrer, Beamt« und Arbeiter. Den größten Teil'dieser Kooperative hat die Zionistische Organisation eiroe Zeitlang in den EiNwandererlagern erhalten, bis sie Arbeit gefunden hatton." Ge^eniwärtig ' arbeitet ein jeder von ihnen in seinem Fache m verschiedenen Orten. Den Reinertrag führen aller einer gemeinsamen Kasse' ab, der dann unter d^e Mt» gli^ider der Kooperative verteilt wirb, darunter'auch unter die-» jenigvn, die üM betEnben Tage keine AchM'MiM habeM Krankheit« unter den Linwandettr«. . Unter den Mnwändnem befanden sich zirka 10 Prozent chronisch Kranke. Bor zirka vier Mo^afM wstche^em Komitee geschaffen, bestchenv aus Pertvetem W GlumMemD-, der ArbeitSalbiellung d^r. Zionistischen Organisation, der Arbeiterkvankenkaste,und '.er Hüdassa. Dwse Komnifftön hat viel Gutes seit ihrem Bcha'ide getan. Me hat die, Lungenkrandsn gehörig unteMbrächtuns ln Safed ein Erholungsheim einger tchtet. Der Wirkungskreis dieser Kommission ist jckdöch beschränkt, da sie über.nicht rychr alß. 100. Pfund mostMich.vevfHen darf.,. CS ist interestant festzMM, daß von der Zahl Vön Der 7009 Einwanderers am 1. Juli 61 o ß>1 V S in den Nuwanderevbavacken der Zionistischen Organisation weilten. Daraus folgt, daß, wiewohl die öffentlichen' RegievungSapbeitm aüfgöhört hckbest un,d Hinderte von Eiuw altern ohne Arbeit geblieben sind und di« WintevnwMte die erwartete Bauperiode nicht gebracht habeü, es doch einigen tausend Menschen gelungen N' ihren UnterhÄt M finden, und sich mehr oder weniger Dp law«»»- —y»jwiiiiwi' jeist Zuckerplätzchen zukommen zu lasten , da gibt .eS keine, die sich des.Glends der UDWVigest erinnerte/die KlMr^, Spielzeug, Bücher MM würde. Hicht: um - eich Wöhstat zst Weste«, sondern urü eine soW zn erMst. / . ' Die krankest Kinder erwarte« kvine TeNnahm«, Misten sehrwohl, wie hart, wir geworden sind, wie ttilstahms-' log und gleichgültig.' Sie Mistöü, statzM- Mm., nur von öinigrn Wnigen gemacht wird Wd' daß die. große Menge daneben -steht.und auf ihr Unbeteiligtseln pocht. :Das alles misten diese Frühreifen, Misten es nicht mit dem BchstanM aber Mit deM .HDen< denn eS sind KLkMistdet! M« «merita«1sche» B«rstch«r«»g«- «xsellschafte« L«he« ihre - Paris, 28. Npternber. (Wolff.) Nüch Mm MeUmng 'des „New-Pörk Ketald" wirchmz.jM dev größten'Merikanstchen BersicherttngsgeseÜs.chasttn, Mew>Bür 1 Life, EquitaLle und MUtual, sich aus dem Geschäft am europäischen Festland völlig zuMckziehen und ihre Polizzen im. Äert von eintr MMarde Dollar Neu örganisterten europäischen Gesellschaften übertragen. In England würden sie Weiterarbeiten. Die SelbWlfe der Juden 1« -ee Nach einem Berichte auS Lha rk-o w ist das' jüdische' gesMchaftlichr..-HMn der Ukraine,. das Mstge, dä- UiedeMg,' in der letzten Zeit wieder im Mfblnhen^. begriffen. So hat sich in Charkow eine Gpuppß Personen, des jüdischest ösferMichen Lebens zu Mem^Kolttstee für H u n g c rhil f e konstituwtt. Dieses Komitee^ wandte sich an'die Mnche''OeltMftkoNstMrsiM ütt die MdWnjüdischen OMttisativnen im lt§Ä mit eisteM demillierten Arbeitsplan,. per. unter anderem die Schafsung>' neuer Speisehauser, die Wederervichtung' des 'von der: Medizini-/- schm sanitären Gesellschaft,-O z ö" geschaffenen Systems hon AMbstlatorien und die Berteilung pM Milch üiw 'Pedizin für jüdische Säuglinge, sowie manche andere Aktionm. umfaßt. Gemäß ' der ME ^MAchWMM Mßliastds^pWtt dn^ »Kpmitee' die' Giniiichtung. eiDr^Ssia^ und Darlehenskasse Äuch^in TosiowLEWn h«t sich otm jMch° GchWO-fÜt -S» aÄndet, die Ä - b e i t 8 k po p < t st livett oiMnsftrt Md örztlich-Medizirtische AmbstlatMn MgMchW Hat. Dft ftt'' Odessa;K|sp!S!WiÄJpsÄ:g':lft.lfc;' pMre jüdische OMmsatipnen mn Mvwvanvum geschickt, ÄrsMlchem^ auf^'^Roüv«chW- DaS BerhältnlS der netten Ansiedler auf den N. F.-Bödett im Mrk JtsrM zu den arabischen AMwohnttn. ' . Im Lauft der Lahres gab es zwstchrn den jüdischen . Siedlern und den Umwohnern keme Zusammenstöße. Die Arader kommen Mach Ein Chatuth und in die anderen TiMuntzen, um ihr« PrMttt« zu' verkaufen und v in jüdisch n\ Atbeit»rn ihre' Erzeugnisse ' zu erstehen. Die Araber lassen sich durch den Li.'.ll-UnaSar st behandeln w wui"en gute sktzUndschaftlichr Beziehungen zu den Nachbarn yecgsj'.eltt. GS finden auch gegensettige Besuche statt. Die LebenSmitttlpreift Im Verhältnis zum Jahre 1980 sind im ersten HalbMP 1928^die Preise -durchschnittlich um 51, Prozent gefallene Gegekstitige BiehvetsichttttUgSgesellschast „HächNttäUt". Seit drei Fahren besteht ^in Üztter-Galiläa diese Gesellschaft, die erst im April d. I. legalisiert wurde. Ihr Zweck ist, das Arbeit-- Und Mlchvwl der jüdischen Kolonisten und KwuzahmiWeder gegen Tod, Dienbstahl ud Raub M versichern; ferner best Molkereien Darlehen zu gewähren uüd . schließlich Veterinäre Hilfe Mitgliedern UN Nichtmitgliedern zu lestten. Die Zesttvar« bchttdet sich in Jawueel. Anfangs IM Umsatzbe die Gesellschaft 880 Mitglieder, die in 40 SMungen woMen. In Än esien zwei Jchren ihres BestaydeS hat die Gesellschaft den Mitgliederni80 Prozent der Spesen ersetzt. Di« Mittel der Gesellschaft werden sich nur dann vergrößern, wenn diese-Organisation alle jüdischen Siedlungen des Landes umfassen wiM ‘ . ‘ ' ■ *-r Die Ansievlung«derentlassene« Legionäre. Bekanntlich haben sich'di« im Lande bösi-MtcheN gewesene« jjjdstchen. Legionär« des eirglischen HeereMbrbaMS' orgMistert. um sich' im Lande'als-Landwirt« anzusiedeln. Sie hMu voN der Regierung zu diesen: Zweck« Boden verlangt» und zwar tm Süden, -bei Arad. Auf diosent Boden wurden drei Bohrungen vorgenommen (darunter eine in der Tiefe voll Meter), um festzustellen, ob genügend Wasser für ein« Siedlung vor» ' Händen sei.' Dies« Versuche waren-erfolglos. Ue-ber Vorschlag des Dr. Eder wandten sich di« Legionäre an einen v^eukudeu englischen Geologen, der zuletzt ins Land gekommen-war, damit auch er sein Gutachten.abgebe. Auch. er gelangte zu..demselben Resnltüte. in be^ug auf die Bohrungen. Hingegen Machte er positiv« Borschlägs betreffs, .der Sicherstellung des nötttzd« Wassers-für die 'Siedlung. Die Vorschläge erfövdern eine Umstellung des ganzen SiMungspwgrammes. Deswegen haben sich die Legionär«' .an Pie Regierungmit bm\ Antrag gewandt, bis erlangte Bodenkonzessiv-n auf zwoi bis drei Jahr« zu . per» längsön, damit in der Zwstchengeit die nötigen GtzWmAÄ sttr" disft Pläne anfgsbracht weM, können. gesamten Hrlfsarbett in der Ukraine eine gesellschaftli<ch PvägüE W''öebsn' 'Äd '.ste - dörart ümzubam««, daß dis. MenMt NVEUkraine allmMch MFormderOe! ' hi^se NerWw Lmu.:-- . .! I«teri»attonale Ämat«»rboxkLApfe. Dek-ßluiSMchßMps Mischen B. s. L. Lharkoiteubukg und" dem Fönsyauser 6. L wuroe erst zu so später Stunde dkendet. baß Wir aus technstchen Gründen sür htzttt« nur bis blvM' Resultäie brinW «önne«.' - ÄMi» (Berimj 80 Kilogramm schwer befirzt Bart« (Mn) 50 Kilogramm nach PündtrN. , Kiemdorf (Berlin) SS Ailograckm besiegt Äottawa (Allen) b2»/j Kilogramm Nach Punkten.- ' Sediatschek (Me«) b? Kilogramm besiegt Stahldrrg (Berl'N) bS'/^ Kilogramm nach Punkten. Drbanctc (Men) 78 Kilogramm besiegt Kupsch (»erlitt) 74 Kilogramm nach Punktem Book (Berlin) 57% Kiloerümm siegt in der ersten Rund» gegen Giark SS Kilogramm durch Niederschlag. ' , Lzerny (Wien) 68 Kilogramm besiegt-«wald (BerÜu) 65'/». KNögraMm nach Puokten. SohmaNnlBerttn» 78'/» Kilogramm siegt ln der brilten Runde gegen Suruzka 71 Kilogramm durch knock out. ■) Wir prwen auf die Sänspfe noch zurückkommen. ,. * Jüdische PjDere i« der raubstummenerzichmtg. In «inem AvtM der iw ReW-Vork erscheinenden Zeitschrift „T h e ^.Jewish Woman" beschäftigt sich,die Präsident^ der SÄtion für Taubstümmenerziehung VeS BerbandeS jüdstcher Frauen' in DnevikG Mrs. Sipney M. Stern aus Philadelphia, mit dem hervorragenden Anteil, den die Juden an dep Entstehung und Entwicklung des DaubstUmmenünteprichteZ hachst/ M VerfaDriü führt im "wesentlichen aus: Während es wähl ein. spanischer Mensch ivar,.der zuerst die Idee hatte, daß dem Tauben sprechen und schreiben gelehrt werden könne, so ist doch hie Umsetzrng dieser 'Jdve in di« Tat, zu allererst einem ftastzösischen ' Juden vchme^s' Jakob Per e i r a, der ^eichsaÜs^aus Spanien stammte, zu danken. Er wandt« seine Methode Machst'beim Unterricht einer eigenen taubstummen Schwester. '>-'<»n-ere«-ASglingr^ mit lolch gutem Erfolg -a«, - daß er an den . französischen Hof.berufen wüche^ WS Hmder Untervicht Md die Erstehung eines hoch- " TWsttunWtt. ätzvettraut ward. . Auch hier hatk Prereira einen solchen .Erfolg aufzuwersen, daß er sich entschloß, den Unterricht.und dje^ Erziehung, von Laubstummen zu seinem LebenSwerk.zu mache«.- Dievom Abbe de l'Gppe in der Mitte;be& 18.; JährhundertS , geschaffene neue Lehrmechode für den jTkMtstmmenunftÄichL, ist .gleichfalls auf der' Methode Pa« rolraS aufgÄautt Jm^allgemeinen kann festgestellt werden, daß Juden in aM« Ländern Unter den ersten waren,- die den TMWmmenunterplcht >dujcch Gvündung vo« eigenen, UnterriytSasiMte« .förderten; und; in diesen Anftalte« stets die IliliuFrtiii t*Jnitliüi rein Weil» 140 cm breit

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