Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1306 (29.9.1922)
- Date
- 1922-09-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wen, Freitüz Fezchtt. Tatsache sei, daß die Warenpreise VK Weltpavrtat Langst überschritten haben, jedoch die Löhne und Gehälter sich tief unter der Weltparität, bewegen. Die Ätbeikr und' Angestellten verwahren sich schon heute, daß die Saukmng Oesterreichs ausschließlich auf Kosten der Arbeiter und Angestellten vor sich gehe,- -werm MH, qMrevftötS nicht zu leugnen sei, daß die Mfperrckch^MHik'Kakttenstuitz eine wirtschc-stliche Katastrophe für Industrie und Handel sei und. was aus Genf komme, den Beginn -inet für HP baren Operation an Oesterreich' bedeute. Die fontf* männischcn Angestellten, sagt Redwr, fordern eine zeitgernäße Rcvisim bezw. Ergänzruig der Kollektivverträge. Gemeinderat Beermann nahru gegen den Versuch, den Iudex aLzubaueii, Stellung. In bezug aus den bevorstehenden Lohnkampf der karrfmärmischen Angestellten betonte Redner, daß iin Handelsgewerbe e«r schwerer Lohnkamps bevorstehe. Wahrend die Unternehmer sich zuerst bereit erklärten, die Mindestlohne um 100 Prozent zu erhöhen und dazu den vollen JrSex zu geben, eälärten die Mitglieder des sozialpolitischem Ausschusses im Gremium der Wiener Kaufmannschaft bei den letzten Verhandlungen, sie konnten nur .eine 75prozenttge Erhöhung der Mindest«! ilöhm bewilligen. Von den vier augefoä»erten Anschaffungs* beitragen haben die Unternehmer natt' zwei Anschaffungs- Überträgen zugestnrnni. DK Gehilfenvertreter haben diesen Vorschlag zuriickgewie,'». DK Angestellten seien zum äußersten Kamps entschlossen. Hierauf wurde eine entbrechende Resolution einstimmig beschlossen. Rnschaffungsbritrag der laufmSnnischcn Angestellte« ' (Handlungsgehilfen). Das Verhandlungskomitee des Gremiums der Wiener «kausmannschaft hat den fälligen Anschaffungsbeitrag folgendermaßen festgesetzt: Nach der Freisprechung wählend' der ersten sechs Monate der Praxis 219.213 K., für das zweite Halbjahr der Praxis 241,126 K., nach einjähriger Praxis 263.049 K., nach zweijähriger Praxis 295.933 K., nach dreijähriger Praxis 328.808 K>, nach vkrjähriger PraW^>361.701 "K., nach einer längeren als fünfjährigen Pvaxis 394.575 Ks. für Angestellte (Anfänger) nach Absolvierung eimr zweijährigen Handelslehranstalt für die erstin. drei Monate ihrer praktischen Betätigung 197.290 K. . ' , * Auf den Anschaffungsbettrag haben Angestellte kernen Anspruch, deren Gesanltmonatsemkommett pro Sepkmber den Betrag Von 1,748.284 K. übersteigt. Die anderem für dk Anszcchlung des Anschafftmgsbeitvages auf Gvrrnd des allgemeinen Kollcftivvertrage?. vom 15. D^ember 1922 in Bet«»cht kommenden Bestimmumgekk, insbesondere für Angestellte mit einer kürzeren als sechsmonatigen Dienstzeit ftn Betriebe, bleiben unverändert aufrecht. Wrener Mnusteußektu««-. Ä« unsere geehrte« Abonnenten! Am 1. Oktober > beginnt ein neues Abonnement auf die »Wiener Ärorgrnzeilung". Dip. ersuchen^die. Vezugsgebühren rechtzeilieinzuzahlen, dackit die Zustellung der Plätter, keine ' Ilntrchrechung erleide. . v Uezügsgebühre« ad 1. vktader 182^: «»onuement sür T0ten (zum Abholeü lm M, (imii: oSet in ÄHchleibffttlen) monalttÄ . ... , . . . . . . . ... 30,000.— , Dar Abonnement »olle gefSlligft rechtzeitig in der nächstliegenden VerlchleWelle erneuert und die Bezugrgebtthr gleichfalls dortselbst erlegt werden. 29. September '1922. . ■ ri.v.. —.ft i«.. ■ Ai** ’U* i.' U Nr. 1306 Oesterreich monattich . . .. . ... . A. 89.990.- Lschecho-ElowaNei monattich . . . ttchech. «. 29.- Dolen «wnaNich ... . . . ... pol«. Aiar» 2.299.— Jugoflsiwien monattich. . . .Dinar 80,f“ Deuischlanö monattich . . . . ... . . Mark 899- Rumänien «ontzttich ..... «»»««». Lei 89.- Lolland monattich . > ... » ... ... hott.,fl. 1.90 (Hatten monatlich . . . . . . Lire 10.- SchDÄz Kisstattich . . . . fchmeiz^FrauSttt Frankreich monatlich . . . .1 . . Franc» 8.- Lelgien monatlich , . . . . . Kelg. Francs »- SnslauS monattich .. . . . Gchitti«, 8.- Amerika monatlich.... . »,, » » * »Dollar - ' 1.- Ein Artikel des Kronprinzen Lder die Z«derrfrsge. In dem bereits erwähnten Buch des Dr. S z e p über den Kronprinzen Rudolf fiMt sich auch ein von ihm geschriebener Artikel zur Judenfrage aus dem. Jahre 1883, her offenbar unter dem Eindrücke der Vorgänge in Ungarn aus Anlaß der tmgeblichrn Rituaünortkffäre von Tisza» ETzlur entstanden ist. Dies ist schon deshalb notwendig hinzuzufügen, weil der Aussatz sonst leicht glauben mache« könnte, daß die Ausführungen RMW Regime in Ungarn gelten. Es werÄn dresewett ZDäW geschildert, wk sie sich-in Äöst- Mkst)zw^^AHM DH- ' stückelt haben, da die SeÄe des unKlHchtu VoMck'M DeKunÄrWlWn , Jahlstevt«: . Oesteckeichttche« Poflsparkastenkonla 188.898. rschecho-ilowakische» PostsparKafsenKoNto (Pp»g) 89.891. -- > «Polnische» PostlparKafsenKonto (Warschaus 199.227 Deulfches. Pvttschsckkonto (Berlin 7) 1985722. «vm8«ien (Lzeruomitz): AtttzeMiKe Seposttendank Szernamitz» ' Schweiz r Schweizer DolkrbanK in Gl. «Salle». Sniostawien r Postfparkastenkontß (Zagreb) <9.989. Statten r Soziela 8i Eredito Lommereiale Triefie» Dia 9»«rzi«8 S9. Die DerwaNang »er ,Wiener Morgenzeitnng" Wie«, Taboeftratzr 1—3 Telephon «.988» 48.819. süsser 7^ Und Mch das trifft heute stoch zu—folgendes: ,Ich halte die RassenseiMchaften sür-einen großen Rücktritt und bezeichtknd genug ist es, daß alle fortschrittsfeindlichen Elemente Europas am 'meisten -diesen Prinzipien huldigen und sie ausbeukn." In dem Auffatz heißt es weiter: - „i . .^Neueste ungarische Dorfgeschichten, nicht von Jokri oder einem anderen berühmten Schriftsteller; sondern unmittelbar der Wahrheit entnonunen. Sk sind sehr interessant diese Dorfgeschichten. DK Fiedel greint, der Zigeuner spielt vor dem Wirtshaus zum Tanz auf. Es ist ein sehr .schöner Sonntag. Jetzt wich nych.getanzt,abends wird gealles Wn, E M Msche MP pDis , Gesetze: gelten nicht mehr, dk BeMechen wevmehr bestraft. Mn Herr MS dem Schlosse ist ge-; Änd er hastsden , Bauern verkündigt. Der Herr ■«BR selben Mittel vergiftet wurde, wie zur ,,,T ,....w„ ,,.... w Prozesses von Tisza-Eszsar. EinleiKnd bemÄt.,vm. .^-vmnehm^sostr, denn er hat eine^wachserne MM Gott.. Welt, AKnsch, ergibt im Zusammenhang mit den Mi. Stationen der Bahn uvsever allzeit erneuerten Well: Schöpfung. Öff-nbarung, Erlösung, einGebilde, ffir das. Rvsenziveig in der Zeichnung des Mögen DowÄ» ein Symbol findet, er leuchtet als Stern der Erlösung. Was Rosenzweigs Werk unserer GLmvattoN der,. ÜngläMgrn.-Und Glaubensschwachen so ungemein fmchtbringend macht; ist dk Tatsache, , daß es ursprüngliches Nachdenken erzwingt, daß hier in bewußter Sichevuirg gegen die philosophisch mögliche Kritik ein theologffches Gebäude errichtet wisK, Las in Einzelheiten Wohl nach wie vor dem einen oder anderen Einwand auSgejetzt ist, in seinen Grundfesten aber mit den Mitteln unseres heutigen. Derckens nicht zu erschüttern sem dürfte. Es ist das Buch, nach dem tpir alle verlangen. Dir uns wilder geschenkten religiösen Wahrheitrn werdet! weder im Ton-r des Dogmatikers, der unS vor dk Entscheidung „Glauken oder Mchtglaubm" stellt, vorgetragen, noch , in der Verdünnung des ReformPastorS oder Reformrabbmers, der. so vkl streicht und so vkl als. „Symbol" betrachtet will, bis VE Gebäude des GlanbeirS einige wenrge phi'.ojophische und echische Platt-. Herten geblWm sind. Rvsengweig Knutint. Glaubensdmgen keine Konzession, aber e^fcrdrr» von unserer Generation» dk jahvelang durch dk echü?» Lei Zweifels gegangen ist, erae weist Beschränkung auf sechs Begriffet .Gott, Welt,. Mensch, Schöpfung, Offenbarung, Erlösung. Ihre Wahrheit ist derart evident, daß man üt^lanpt nicht mMe hkr von „G l a u b e n" im alten Sinne sprechen 1an>u, eS hcmdÄt sich um ein arbsolUKS Wiffett im Inmn, das sich mit der Wahrheit unseres Wissens vom Außen, unserer nur relativ basierten „Mssenschaft" im alten Simk, nichtsmrffen kann. Jetzt darf der Mensch „ruhig d« Aichm öffne« und um sich schauen in die Well der Dinge; eS ßibt kein DiNg,- das ihn von Gott scheiden d könnte; denn in der Wetz tz« Dinge erblickt er in der lütverrückbaben Tatsächlichkeit eines geschichtlichen Ereignisses den gegenständlichen Grund sejnes Glaubens. Die Seele fomnmt offenen .Augen und Me zu getragen. Der Mt ausgedehnten Vollmachten ausgestattet. .Wozu braucht man Gesetze?" „ÄÜch b^r Jude Hi VoWW' vvstwM HMßnj^ W hat den Laden voll MvWKstNvsveMstDGÄ, wenn man ihm etwas .abnehmen will. Im Wirtshaus ist alles voll Lust^^ und FMlWeit, im Hallst des Juden'aböt herrscht eine gedrückte DtstütnüH.. Dmüse Gerüchte/stütz' M NM«' Hufe, M ,ntöW"GütÄ^ahNöN'lässeü." / ' v . „Man hat'S auch dem. Juden erzählt, daß^ellt Mann mit der, Wachsmaske gekvWnen ist, um dk Bauern zur Plünderung aufzühetzen. Gleichzeitig denkt der > Jude an seinen KrÄt ustd an die Wechsel, dk fällig werden. Der .) Kaufmann ' fühlt, daß seine geschäftliche Existenz bedroht ist." .;• . „Es ist Macht geworden, und der Rann: mit der MaSke erscheint von neuem. Ein Wink und die Zigeuner stellen sich an die Spitze des Zuges, denn Musik hrauchtawu auch, btzt der Iudenhetze. Nun beginnt eine scheußliche Orgie der Anarchk, der Plünderung und des MordeSt Mäst wüttt,. wk man nur wüten kann, wenn Barbarei und Gesetz-» lvsigkett mit Rassenhaß und ReligionShaß in Verbindung tteten." - ' ■ ■ „Es würtze ein sehr breites Kapitel etttstehvn, wenn man alle Konsequenzendieser Dorfgeschichten . erörtern- .wollte.. Ordnung und Sicherheit sind notwendige Bvdinguu- ' gen des gesellschaftlichen und staatlichen Lebens, und West» aus irgendeinem Gebiet bedeutende und dauernde Störungen der Ordnung und der Sicherheit eitttreten, so muß dör ganze OrgantsnmS darunter leiden " .„Wir lasten hkr die Fragen von persönlichen Sym. pathien und Antipathien ganz aus dem Spiele, bilden uns , Mch nicht ein, herrschende Anschaüungen beeinflussen 'zu können; aber wenn man steht, wie selbst Juden, die un- - bedingt nützliche Faktoren des geschäftlichen Lebens sind, die zur Hebung iki gesellschaftlichen Wohlfahrt redlich das , Ihrige beitragen, unter, dem ReligümS- und RaMHß. - und den unausrottbaren Vorurteilen leiben ntÜsten; wenn ' man vernimmt, wie es den guten ToN und Anstand nicht verletzt, rmaufhörlich in 'der Judenfmge herumzuwühlen, dann muß man sagen, daß Ungarn seine Vepäntwortlichkeit nicht allein trägt, daß viele Mtoren außerhalb ffttgarns diese Vrrantwvrtlichkett mit ihm teilen. „Doch die Dinge in Ungarn wären nicht so weit gehimmen, wenn alle dazu berufenen Faktoren von jeher ihre - Pflicht getan hattem Mer man hat von einflußreicher Seite. den Rassenhaß upterstützt und gefördert und hat so das Verderben heraufbeschworen. Die Bewegung wich nicht bei den Juden stehen bleiben. DK Männer mst den Wachsmasken wechen sich, überzeugen, daß sie zum Schaden ihres - Landes und zu ihrem Verderben gearbeitet, haben.. Sind die Juden geplündert, dann werden die Schloster W-'HMen zum Opfer fällen. Das Feuerist tolerant; eS verzehrt die Hälkfer der Magnakn mit derselben GKr, wk die Häuser der Jude«. Dann wich die Wachsmaske einer Zlbilffation - ' zerfließen, dk nicht den Mut und den Willen hatte, Zustande abzuwehren, wie sie jetzt in Ungarn zur Schande des Jahrhunderts möglich geidochen sind." Diese Work bekunden dk chle Gesinmüg des Krön» Prinzen, her auch sich selbst gegenüber gerecht und streng war. In einem seiner Briefe schreibt er: „Mitglieder von. Dynastien müssen heutzutage vkl arbeikn, um ihre Existenzberechtigung zu beweisen." Und ersetzt hinzu: „Man soll -erfahren» was wir aÄetten, damtt mvu ms nicht Mch für unnütze Schmarotzer halte!" Goldene Worte fürwahr, dk üns Mfs neue darWer belehren, daß der letzte Rudolf von HabOurg «kr Meves Schicksal vechkute, als KM warv. '- träumen sich in der Welt umtünt immer bleibt sie nun in > Gottes Hähe. Das „Du bist mein", daS ihr gesagt ist, zieht einen schützeiiden Kreis um ihre Schritte. Sk weiß nun, daß sie nur hk Rechk auszustvecken braucht, um zu fühlest, daß Gottes Rechte ihrer entgegen kommt. SK kann nun sprechen: „Mein Gott, mein Gott. Sie kann nun betest". (S. 234.) Der Zrrgaug ist beendet. Mer zulauge waren wir abtrünnig." Und so schämt sich VK Seele, der Gott sün LKbesgebot zurust, ihm ihre Liebe zu bekennen; denn sie kann ihre Liebe nur-bekennen, indem sie ihre-Schwachheit mitbekennt und dem „Du sollst lkben" Gottes antwortet: ,Lsch habe gesündigt. (228). DK Offenbavung. in ihrer ursprünglichsten Form, das Kreatuchewußtsetn vereinigt in sich Misten «m dK.'Schöpfung und Wissen um ihre Erlösung. Aus das bekennend« „Ich bin dettr" der Äsle antwortet Gott nicht eb^rso einfach sein „Du bist mein", sondern er greift zurück ins Pergangene und weist sich aus als der Urheber urch Cröffmr dieses ganzen ZwKgespväches zwffchen ihm und der Seele: „Ich Hbe dich bei deinem Mmen gerufen. Du bist mein." t— - : t:.. . . .'..V.v;;- . .V._. ' Ewige Worte der Krittk, die deshalb angefirgt werden müssen,' damtt nicht der Anschein restloser Zustimmung auch für alle Dtnzelhetten erzeugt werde. Kosmische Geschehnisse v a r der Schöpfung.sind unserem- Ahnen «ich Denken unfaßbar. Beginnt doch selbst dk Bibel mit „Im Anfang s ch uf.. J* Wenn Rösenzweig in seinem Merle- (zmn Bestpkl SeiK 147> Aussagen über VaS Vorher zu machen verfucht„so liegt Meines Erachtens eine Grenzüberschreitung vesirmgiösen DenkestS vor. Auch dk Ueberschätzung der BefähitzMg der menschlichen Vernunft, der nach einer.allÄ^k distgr ischkrkn Stelle (478) AttyS'erfaßbar wäre, skH im MdMpttlch mit der erkörmtniStyeoretisch geschultM Grenzzkhung im ersten Teik der Arbeit. Bor Allem aber kann die Aüseinandersetzung mit frem EMtentmn — soweit GlMhensdinae berührt sind. — nicht immer geteilt werden. Franz Rosenzweig sagt: „Bor Gott sind so dk Leiden, Jude und Christ, Arbeiter am gleichen Werk. Gr kann keinen entbehren. Zwischen beide hat er in aller Zeit Feindschaft gesetzt und doch Hai er sie anfs engste wechselseitig aneinandergebunden." (680). Hier muß eine Unbedingte Gegensätzlichkeit zu dieser Anschauung vermerkt werden. Nicht aus Apologetik, aus Augst vor dem UeLelwollen der ChrisKn, sondern deshalb, well endlich nckch fimstwidzwanzig Iahten theovettscher und präkttscher Be-, mühungen mit, deM Jrchenproblem, dk Zionisten und auch der Großteil der sogenannkn positiven Juden znm sicheren Bewußtsein gekommen sind, daß dk Wurzel des Gegensatzes zwischen Juden und' Nichtjuden nicht in einer bedstnern-owerten, aber durch „Aufklävrrng" bchchbLvsn„Bovemgeinonunenheit" der Nichffuden zu suchen ist (wie jüdische Assimilanten .die Sache darzuskllen belieben). Aber ebensowenig darf man ettie immanente „Feindschaft" verkünden. (Wie es die Arttstemiten twd seltsamerweise auch der positiv-jüdischc, den ganzen Reichtum des. jüdischen, Seins erlebende Franz Rosenzweig tut), Es handelt sich eben nichbum ein ^Feind'- sein", sondern nur um ein „Anderssein", um eine der notwendigen Manmgsaltigkeiten dieser Wett, die.-zu rühmen oder zu vertuschen wir Juden keine'Ursache haben. Wjr, dk uns. für Zion bereiten, wolle« dieses Puch lesen. Oft lesen. Denn nicht in .einem Male erschließtsich uns sei« tiefer, wundervoller, erlösender Sinn, Seine strah-, lenden, fteudigen Proklamationen des" überlkferten jüdischen Wissens von den drei Elementenmnseves Daseinsvon Gott, Wett und Mensch. So wie eS mir evgangen7 wird es' ' heiDKlem .sein, ich Weiß -es, wir alle waren Bttünnigabet! WaS sagt unser Lchver Fmnz Rösenzweig: . ,-Diese Stille '.der Seele in ihrer aus der Nacht des Trotzes auferst2ndenen 'Treue ist das große Geheimnis des 'GllmbenS." lEre z I t} r o c I: dort reifen wir. zur Bewährung dieser Worte.