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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-30 · Heft 1226 (30.6.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1226 (30.6.1922)
Date
1922-06-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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re-' Os - , SXV» l'Z ÜXy jostttiy "ifrtttrciu revrenev Msrgenzertrmg. 80. Lmtt 1922 Seite 5 Keller des Gebäudes flüchten. Die Truppen des Freistaates haben ihr Feuer eingeschränkt, um das Gebäude möglichst zu schonen. Die.Verluste der Freistäattruppen sind sehr gering. In den übrigen Teilen der Stadt erfuhr das Geschästsleben keine Unterbrechung. Alle in Dublin ankommenden Reisenden werden untersucht. Nach einer weiteren Meldung aus Dublin an die Zeitungen wurden in das Gerichtsgebäude Breschen gelegt und die Besatzung aus mehreren Abteilungen des Gebäudes verjagt. An ihre Stellen traten die Freistaatsoldaten. London, 28. Juni. (Reuter.) Die Regierung des irischen Freistaates hat die Nachrichtenzensur ein- : geführt. Dublin, 29. Juni. > (Reuter.) Die Beschießung des Four Courts dauerte um 8 Uhr morgens fort. Reguläre Truppen drangen in das von den Aufständischen besetzte Fort Drogheda ein. Dublin, 29. Juni. Die Beschießung von Four Courts dauert an. Die Aufständischen, die mit Munition und Lebensmitteln gut! versorgt sind, breiten ihre Operationen aus. Sie beschlagnahmten Hotels, Geschästsläden und Privatgebäude, die sie als vorgeschobene Posten einrichteten und befestigten, um die Operationen gegen Four Courts zu stören. Die regulären Truppen befestigen ebenfalls Gebäude an strategischen Punkten. Mehrere Zivilpersonen wurden getptet und verwundet. In Süd-Irland sind die Eisenbahnen an mehreren Punkten unterbrochen. Eine Brücke wurde in die Lust gesprengt. Die Zurückgabe des konfiszierte« Eigentums der. Ausländer in Amerika. t Washington, 28. Juni. (Funkspruch.) Das Mitglird des Kongresses Winslow hat einen vom Präsident^ Harding gebilligten Antrag eingebracht, wonach eine Summe von 10 Millionen Dollar und der im Verläufe des Kriegs beschlagnahmte Sachbesitz den .Eigentümern zurückgogoben wer)'n sollen. Tagesbericht. '' W*'" ' -—' Zur Attnalmordhetze in Posen. .... . Mit Beschämung und tiefer Empörung hat man aus 8ern telegraphischen Bericht der „Wiener Morgenzeitung" ersehen, daß die antisemitische Presse in Polen mit dem ,Mrrjer PoznanSky" an der Spitze eifrig bemüht D, aus einem vor kurzem bei Wongrow-ice verübten Mord eine Ritualmordhetze gegen die Juden zu arrangieren. ES ist schmachvoll, daß auch heute noch antisemitische Blätter eS wagen, dieses grauenvolle Lügenmärchen autzutischen, ohne fürchten zu müssen, selbst von Judenhafsern verlacht zu werden. Und unglaublich ist es, daß die staatlichen Behörden diese zu Mord und Totschlag aufreizende Propaganda ruhig dulden. Die Juden in Posen, hie sich durch das unter der so wertvollen Patronats unternommene Hetzarrangement mit nur zu viel Grund beängstigt fühlen, haben sich an den Kavdinalprimas Dalbor jMit der Bitte gewendet, er möge die Geistlichen bestimmen, gegen diese Ehre und Leben der Juden gefährdende und die christliche Religion schändende Agitation vonder Kanzel aus Stellung zu nehmen. Der Posener Rabbiner Dr. Gottschalk hat in einem offenen Brief an den Staatsanwalt die Frage gestellt, ob die Gesetze keine Geltung Kaden, wenn es der antisemitischen Presse deliedt, wieder Einmal daS Ritualmordmärchen auszuschroten. Man kann gespannt datauf sein, zu erfahren, wie Fürstpvimas und Staatsanwalt sich gegenüber diesen Kundgebungen seitens der Juden verhalten werden. , In Polen haben in früheren Zeiten die Judenhasser mit der Verwertung des Ritualmordglaubens ein leichtes Spiel gehabt. Manches Blatt der jüdischen Geschichte verzeichnet die Tatsache, daß dieser Glaube Blut gefordert hat, aber nicht christliches, sondern jüdisches Blut. Einen entsetzlichen Beitrag zur. Geschichte der. Ritualmordbeschuldigungen in Polen verdanken wir dem berühmten Philosophen Salamon Maimon, der in seiner Autobiographie (erschienen 1792.) ein eigenes Kapitel dieser Frage widmet, die ihm auch persönlich naheging, dä sein eigener Großvater nur durch einen glücklichen.Zufall einem, martervollen Tod infolge einer Ritualmordanklage entging. Der gelehrte Fürstprimas kennt zweifellos den Philosophen Salamon Maimon, über den kürzlich erst ein deutscher Universitätsprofessor einen dickleibigen Band veröffentlichte, in welchem er auf die außerordentliche Bedeutung dieses Denkers, der schon Kant imponiert hatte, hinwies. Aber auch dem Posener Staatsanwalt wäre das Kapitel in der auch sonst ungemein interessanten Autobiographie Maimons zur Lekttire angelegentlichst zu empfehlen. Zwar haben die Staatsanwälte unserer Zeit auch genügend reichlich Gelegenheit gehabt, einen Blick hinter die Kulissen der Ritualmordprozesie zu werfen, und sie konnten, wenn sie eben wollten, klar erkennen, daß „Ritualnwrde" sich immer dort ereigneten, wo man Blut brauchte, um den Haß gegen die Juden zu schüren. Aber der Posener Staatsanwalt wird aus dem Berichte des Philosophen erfahren, daß Ulan vielleicht nirgends in der Welt mit solcher Ungeniertheit Ritualrnordaffären konstruierte, wie — einst in Polen. Die schlichte Erzählung Maimons wirkt erschütternder, als man an der ganzen Darstellung merkt, daß der Philosoph absichtlich kühl und ruhig die Tatsachen in ihrer Nacktheit sprechen lassen will, und daß er geflissentlich jeden Aufschrei der Empörung mw des Mitgefühls unterdrückt, obwohl das unschuldigeOpfer einer sanattschenNiedertracht sein eigener Großvater war, ein Greis, der dreimal gefoltert wurde, um von ihm das Geständnis zu erpressen, daß er ein Christenkind getötet, um P.lut zu he/r KÜexbroten SüLgbeu.. r Wir lassen Maimons Bericht unverändert, auch mit Beibehaltung seiner Orthographie, im nachstehenden folgen, und wollen mrr zum besseren Verständnis des folgenden voranschicken, daß der Großvater unseres Philosophen, Hermann Josef, Pächter einiger Dörfer in der Nachbarschaft der Stadt Mirz (im Gebiete des Fürsten Radziwill) war und einen Wohnort in dem Dorfe Sukowiborg hatte. Maimon erzählt: „. . . Mein Großvater wurde in seinem Wohnort für einen reichen Mann gehalten, (der er auch wirklich sehn konnte, wenn er nur die Gelegenheit sich zu Nutze zu machen verstanden hätte) und von allen, auch von seiner eigenen Familie darüber beneidet und gehaßt, von seinen: Gutsherren verlassen, von dessen Intendanten auf alle mögliche Art beeinträchtigt, und sowohl von seinen eigenen Hausleuten als von Fremden betrogen und bestohlen; kurz er war der ärmste reiche Mann vpn der Welt. Hiezu kamen noch größere Unglücksfälle, die ich hier nicht ganz mit Stillschweigen übergehen kann. Der Pope (Russische Geistliche) in diesem Dorfe war ein dümmer, unwissender Einfaltspinsel, der kaum schreiben und lesen gelernt hatte. Dieser saß beständig im Wirtshause, soff mit seinen Pfarrkindern, den Bauern, Branntwein, und ließ immer seine Zeche aufschreiben, ohne je au Bezahlung der Rechnung zu denken. Mein Großvater war dieß endlich müde, und beschloß, ihm nichts mehr auf Borg zu geben. Dieß nahm jener, wie natürlich, sehr übel, und war daher auf Rache bedacht. Er fand endlich ein Mittel dazu, wofür die Menschheit frehlich zurückschaudert, wovon aber die katholischen Christenin Polen zu damaliger Zeit sehr häufig Gebrauch zu machen pflegten, nehmlich meinen Großvater eines Christenmordes wegen anzuklagen, und ihm ein Halsgericht zuzuziehen. Dies; geschah auf folgende Weise. Ein Bibersänger, der sich in dieser Gegend wegen des Biberfanges am Riemen, beständig aufhielt, pflegte zuweilen meinem Großvater heinllich (denn der Biberfang ist da ein Regal, und alle müssen nach Hofe geliefert werden) Biber zu verhandeln. Dieser kam einst um Mitternacht, klopfte an, und ließ meinen Großvater Herausrusen. Er zeigte ihm einen Sack, der ziemlich schwer zu heben war, und sagte mit geheimnißvoller Miene: Hier habe ich dir einen tüchtigen Kerl gebracht. Mein Großvater wollte Feuer anmachen, den Biber besehen, und darüber mit dem Bauer akkordieren; dieser aber sagte, es sey nicht nöthig, er könne den Biber immer zu sich nehmen, sie würden schon darüber einig werden. Mein Großvater, der nichts schlimmes argwöhnte, nahm den Sack, so wie er tvar, zu sich, legte ihn behseite und begab sich wieder zur Ruhe. Kaum war er aber wieder eingeschlafen, so wurde er zum zwehtenmale mit großem Gelärm herausgeklopft. Es tvar der gedachte GeWche mit einigen Dorfbauern, die sogleich ansingen im Hause überall Untersuchungen anzustellen. Sie fanden den Sack, und mein Großvater zitterte schon für den Ausgang, weil er nicht anders glaubte, als daß er, des heimlichen Biberhandels wegen, am Hofe verrathen worden sch, und es nun nicht leugnen könnte. Wie groß war sein Enffetzen, als man den Sack aufmachte und anstatt des Bibers einen tobten Leichnam darin fand. , Man band meinem Großvater gleich die Hände auf dem Rücken, schlug die Füße in Klötze, warf ihn auf einen Wagen und brachte ihn nach der Stadt Mrrz, wo man ihn dem Kriminalrichter übergab. Er wurde in.Ketten geschmiedet und in ein finsteres Gefängniß gebracht. Behm Verhör bestand mein Großvater auf seine Unschuld, erzählte die Begebenheiten genau, wie sie vorgefallen, und forderte, wie billig, daß man auch den Biberfänger verhören sollte. Dieser aber war nirgends zu finden, und schon über alle Berge. Man ließ überall ihn suchen. Der blutgierige Kriminalrichter aber, dem unterdessen die Zeit zu lang wurde, ließ meinen Bater dreymal nacheinander auf die Tortur bringen. Er blieb aber immer dabey, dass er in Ansehung ds tobten Körpers unschuldig sey. Endlich fand man den Biberheld; er wurde inquiriert und da er die ganze Sache geradezu leugnete, machte man mit ihm auch die Tortur probe, wobey er sogleich alles gestand. Er sagte aus, dass er vor einiger Zeit diesen tobten Körper im Wasser gefunden, und nach der Pfarre zum Begraben bringen wollen. Der Pfarrer aber habe zu ihn: gesagt: Mit dem Begraben hat es noch Zeit. Du weißt, dass die Juden verstockt, und daher in alle Ewigkeit verdammt sind. Sie haben unseren Herrn Jesurn Christum gekreuzigt, und. noch bis jetzt suchen sie christlich Blut, wenn sie es nur habhaft w e r d e n k ö n n e n, z u i hr e m O st e r f e st, welches zum Zeichen dieses Triumphes eingesetzt ist. Sie brauchen es zu ihrem Ofterkuchen. Du wirst also ein verdienstliches Werk thun, wenn du diesen tobten Körper dem verdammten Juden von Pächter in's Haus praktiziren kannst. Du mußt dich frehlich aus dem Staube machen, allein dein Gewerbe kannst du überall treiben. Auf dieß Geständnis wurde der Kerl ausgepeitscht und mein Großvater in Frehheit gesetzt; der Pope aber blieb Pope. Zum ewigen Denkmal dieser Errettung meines Großvaters vom Tode verfertigte mein Vater in hebräischer Sprache eine Art Epopee, mit lyrischen Gesängen untermengt, worin die ganze Begebenheit erzählt, und die Güte Gottes besungen wurde. Man machte auch zum Gesetz, dass dieser Errettungstag alle Jahre in der Familie geseyert, und dabey dieses Gedicht, (so wie das Buch Escher am HamannSfest) vorgelesen werden sollte." * Salamon Maimon knüpft keinerlei Betrachtungen an den FM der; er ganz trocken berichtete. Kr ftagt trijök M1 aus dem unglücklichen Greis geworden wäre, wenn der Biberfänger so erfolgreich das Weite gesucht hätte, daß mau seiner nicht-habhaft hätte werden können. ' . Er fragt nicht, was aus de:n armen Juden geschehen wäre, wenn er unter den Qualen der Folter, nur um ein Ende derselben herbeiznführen, alles gestanden hätte, was man von ihm. wollte. . . Die Kritik des Philosophen kommt aber doch, wenn auch nur in bedeutsamer Kürze, in dem einen Satze zum Ausdrucke: „Der Pope aber blieb Pope." In diesem Satze ist eigentlich alles gesagt, was zu sagen ist, er enthält die schärffte Anklage gegen die Macher der Ritualmordanklagen sowie gegen deren Schützer und Patrone. Der Satz bietet aber zugleich die erschöpfendste Erklärung dafür, daß, obwohl in unzähligen Fällen die Verlogenheit der Ritualmordbeschuldigung zutage trat, doch immer wieder solche Anklagen erhoben werden konnten. „Der Pope aber blieb Pope!" G. Emann. * Warschau, 28. Juni. (Polnische Tel.-Agentur.) Im Zusammenhang mit dem Ritualmordmärchen in Wengrowiee bei Posen, worüber nur bereits meldeten, hat die Staatsanwaltschaft eine Erklärung abgegeben, daß der rituelle Charakter dieses Mordes ausgeschlossen sei. Die Erklärung wurde von der jüdischen Öffentlichkeit mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Ans de« Frankfurter oftjüdische« Volksheim. Das vor einigen Jahren gegründete Frank« ftlrter jüdische Volksheim hat in vorbildlicher Weise vielen Tausenden jüdischer Flüchtlinge und Durchwanderer Heim, Essen und geistige Anregung geboten. Eine der freiwilligen Helferinnen berichtet im nachfolgenden über Arbeit und Leben im jüdischen Volksheim. Es sind meist junge Leute zwischen 18 und 23 Jahren, die im Verlaufe des Abends sich im Volksheim einfinden, nrit jüdischer, lebhafter Gebärde sich begrüßen und sich gleich in eifrig diskutierende Gruppen sondern. Dem Berufe nach sind alle Arbeiter oder Hand- Werker, von den berüchtigten „Kaufleuten", und Schnorrern ist kaum einer dabei. Ebensosehr wie die warme Suppe, war es das Bedürfnis, sich auszusprechen und Rat zu holen, das die jungen Flüchtlinge ins Volksheim trieb, mancher kam hier besser zurecht als vor den Schranken der strengen Unterstützungskasse, die schon von vornherein einschüchternd wirkten und mißtrauisch machten. Nach Frankfurt gerade hat es viel.e deshalb gelockt, weil es die Stadt des „reichen Rothschild war", von der die ostjüdische Phantasie die merkwürdigsten Bilder entworfen haben mußte. Es galt für manche als Paradies und sie wurden oft hart enttäuscht. Viele wollen weiter nach Amerika oder nach Palästina, und abends im Volksheim wird dann immer die vielsprachige Korrespondenz erledigt, englisch oder deutsch-jüdisch mit hebräischen Buchstaben. Das Briefschreiben ist eine Hauptbeschäftigung, viele benützen die Gelegenheit, bei hellem Licht im warmen Zimmer zu lernen. Deutsch, Englisch, Stenographie: es ist erstaunlich, wie weit es manche in kurzer Zeit bringen. Auch Kurse in diesen Fächern werden abgehalten. Oft w'»rd gesungen, schöne und lustige Volkslieder, wißbegierige Blau-Weiße halten reiche Ernte tu nen-m Texten. Auch Schachspielen ist beliebt; dagegen wird nie Karten gespielt, es kannte kaum einer den unter Deutschen in dieser Lage „unvermeidlichen Skat". Für die Werbungsversuche der verschiedenen jüdischen Parteien hatten die Volksheimler im Anfang wenig Interesse. Es waren ja auch meist ganz junge Leute, die sich zu Hause kaum noch mit Politik beschäftigt haben. Zu Proletariern wurden die meisten erst nach ihrer Flucht aus Polen. Aber nach und nach wurden auch soziale Interessen rege. Merkwürdig war das Mißtrauen vieler gegen die „Taitschen", die Westjuden. Es war kein Haß und kein Neid; Geringschätzung eher, aber eine Kluft, die nur durch vollkommene Hingabe des einen zum Dienste um den anderen zu beseitigen war. Es mußte von büdeuSeiten erst gelernt werden, das Helfen und Hilfe nehmen ganz selbstverständlich auszusassen Einer der schönsten Züge bei allen diesen jungen Männern ist ihre ganz reine und unbefangene Einstellung Mädchen gegenüber. Es kamen doch manche aus dem tiefsten Elend,, wo die häßlichsten Bilder ihnen entgegengetreten sein müssen. Ich habe immer bewundert, wie selbstverständlich diesen jungen Menschen der Ton vertrauter, aber immer achtungsvoller Kameradschaftlichkit tvar, es kam in keinem Wort und keinem Blick Unehrerbietiges zum Ausdrucke. Erfreulich war auch immer zu beobachten, wieviel Lebensmut und Lebensfreude allen zu eigen war. Erst wenn man sie zum Erzählen ihrer Flucht und ihrer Leiden brachte, war es den meisten bewußt, wie bedauernswert* und wie „interessant" sie sind. Viel spater, oft nach langem vergeblichen Bemühen, sich Existenzen zu schaffen, kamen manche darauf, aus ihren traurigen Erlebnissen Kapital zu schlagen. Im Grunde sind es gerade und aufrechte Menschen: Hoffnungen des jüdischen Volkes. Es waren oft stimmungsvolle Stunden im Volksheim, reich an Eindrücken, die viel zum Verständnis verwandter und doch so fremder Menschen beigetragen haben. Und wenn diese guten Eindrücke auf Heiden Seiten zur Einigung beigetragen Haben, hat das Volksheim außer .dem charftativen auch ejnen wertvollen jüdischen ^veck erMtzs' ' 'MM KMadt-

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