Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1303 (26.9.1922)
- Date
- 1922-09-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Wken/MEäg ■ Jffiaor y ■■ YKch Bereimgung steht) einen offecku Pries gerichtet, in MMpv er den Klub ausfovdert, im Nanren der Mensch- Wt" Len UmtrivVen der nationalistischen Agitatoren emHenKut'reten. ILraihim Musa Mdin erklärt, dass die 80'Dörfer int Ramlehdrstvikt mit den übrigen BWrn Palästinas in Ruhe und Frieden leben wollen. La«VKa»f. Es .HWWchM daß die -'Cooperative^Co'lönisation -Society (Achusah) „Samuel Pinneles" aus Galatz gegen 350.000 Quadratmeter Boden unweit von Petach Tikwah -Wecks Errichtung einer Gattenstadt gekauft hat. (Ziko.)' Weire«. 26. September'1388 Seite K Rundschau. 3tttevtt«ttottft{et MouarchistenKougrrtz i« MSuchen. : Die Plan* der Monarchisten. München, 25. September. Die Pavlamentskorrespondeitz meldet: In den Tagen vom 15. bis 18. d. fand in München ein-internationaler Monarchistenkongveß statt, der von ungefähr 60 Delegierten fast aller europäischen Länder beschickt war. Insbesondere waren die vchublikanischen Länder Deutschland (Bayern, Preußen. rchv.), Rußland, Frankreich, Oesterreich, die Tschecho-Slowakei, Iugoflawien. Ungarn Polen und Portugal vertreten. Nur aus der Schwch waren keine Vertreter erschienen . Auf Grund der Ergebnisse der Beratungen würden zur Spezialbehandlung der verschiedenen Materien eine Anzahl von Kommissionen gewählt, darunter eine monarchistische, internationale Permanentskommiflion, beziehungsweise eine ^ständige Kommission für nronarchistische Angelegenheiten, zu deren Vorsitzenden einer der Vertreter Oesterreichs, ' der Präsident ■ der Oesterreichischen Staats- Mrts;, .Kunp H o h n i g g, gewtihli wurde. In einer Reihe von Beschlüssen wurden unter anderem die gegenseitige Unterstützung der Monarchisten , der verschiedenen Staaten und die Ächenmg.des Ashlrechtes in den einzelnen Ländern - in dem Ausmaße, wie cs den Angehörigen anderer politischer Richtungen gcivährt wird, in die Wege geleitet. Die Delegierten des Monarchistenkongresses 'sprachen sich, entsprechend den Grundsätzen der Segitimrtät, fast ausnahmslos für die. Wiedereiirsetzuug der alten Herrschergeschlechter rrus^.in Deutschland für die HohenMern, Wittelsbacher, Wettiner usw., in Rußland für die Romanows und die Vertretet der Sukzesiionsstaaten der alten österreichischen Monarchie, auch Polens, für die Habsburger. Der internationale Monarchistenkongreß, dessen jetzige erste . Münchner Tagung über Initiative der russischen Monarchisten stattfand, wird von nun an regelmäßige Tagungen zm gegebenen Zeit abhalten. . .... Hie Einigung der deutsche« Snzialdemokrntte. Nürnberg, 23. Depterrcher. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter ausländischer sozialistischer. Parteien hat Sonntag Lex"gemeinsame Parteitag ein einheitliches Aktionsprogramm einstimmig angenommen, das bis zur Feststellung des endgültigen Parteiprogramms Geltung haben soll, welches durch eine Progvammkommission auZAarbeitet und dem nächsten Parteitag vorgelegt werden soll. ' Auf der Tagung führte Hermann Müller aus: Die für die demokratische Jdee känrpfende geeinigte sozialistische Partei ist nun da. Jetzt soll eine neue fruchtbringende Zeit für die deutsche Sozialdemokratie anbrechen. In der neuen Partei wird volle Meinungsfreiheit herrschen. Unser Kanchf um die Republik ist getragen von dem Willen zur Einigung. Die Mord buben, die da glauben, die Republik in einzelnen Republikanern töten zu können haben sich gewaltig getäuscht. Das deutsche Kaisertum gehört zu den Toten des Weltkriegs. (Lebhafte Zustimmung.) Parteivorsitzender Cri spien dankte für die Grüße der sozialistischen Parteien des Auslandes und erklärte: Wir werden mit Ihnen in treuer Kameradschaft Zusammenarbeiten. sEs folgten hierauf Ansprachen der ausländischen Delegieren. Präsident der Trade Unions, Unterhausmitglied A m m o n, erinnerte daran, daß die englische ArLeiterpartei schon während des Krieges gegen den Krieg gearbeitet habe und daß sie nach dem Kriege den Kampf gegen den Vertrag von Versailles geführt habe. Die englischen Gewerkschaften verlangen Zurückziehung der Trrchpen'aus dein besetzten Gebiete und eine Erleichterung der Kosten, die Deutschland tragen müsse, vor allem der Lasten, die. entgegen den Bestimmungen des Vertrages von Versailles' Deutschland nachträglich auferlegt worden seien. 'V Co m pere- Morel erklärte hierauf namens der /ranzösischen sozialistischen Parteien, daß' der Krieg gewiß schwer gewesen sei, daß aber die Uneinigkeit der Arbeiterschaft eine nöch größere Schwierigkeit dargestellt habe. In Frankreich herrschten infolge der Uneinigkeit der französischen Arbeiter Militarismus und Kapitalismus. Die deutschen Sozialisten hätten jetzt den Streit beendet und damit nicht nur sich, sondern der Welt einen Dienst erwiesen. In seiner Schlußrede sagte W e l s: Deutschland, England und. Frankreich seien aber auf einander angewiesen und, obwohl die Sozialdemokraten gegen den Völkerbund von heute manches einzuwenden haben, fordern sie vollen Anteil Deutschlands am Völkerbund. Die Tagung schloß mit einer großen Begeistermchskündgebüng. Erhöhung der »ichtstSudtge« Bölkrrkundratsmitglieder. Genf. 26. September/ (Schtvotzevische Depeschenagentur.) In der heutigen Pleirarsitzung des Völkerbundes berichtete La Peine (Kanada) für die erste Kommission Über die .Erhöhung der nichtständigen Mitgliederdes Völkerbundrates -von. vier auf sechs. Er führte aus, in der Kommission sei die Mehrheit für diese Erhöhung gewesen. Nach kurzer Debatte schritt der Präsident zur Abstimmung. Die. Resolution wurde rntt 3o Stinnnen gegen eine Stimme (Holland) angenommen. Die Flüchtlinge Klemasiens. v .-^Lord B.a'lf.ö u.t Mfe. hierauf'My daß ntön in England das Schicksal der. Flüchtlinge Kleinasiens mit großer Teilnahme verfolge. Wenn die alliierten Regierungen mithelsen, sei Großbritannien bereit, 60.000 Pfund Sterling fsir das Hrlfswerk äuszuwerfen. Redner lobte die Aktivität der persischen Delegation'Und sprach Dr. Nansen das vollste Vertrauen ans. Auch Bundesmt A d o r sprach als Präsident./des. intcrnatlougleu Roten Kreuzes Äer das HilfswÄ /für^ KleinäsiÄi. ' Hanotäux/ (Frankreich), erklärte. dH man in Frankreich dem Nansen-Komitee 'große Sympathie öntgegeMMge und Haß Frankreich lseime, Teilnahme an diesem Werke bereits angekündigt habe. Doktor Nausen schilderte'sodann die AustrenMngen, die seine - Organisation mach um der Not dec Bevölkerung zu steuern; die Aktion Berdel MMr UmsoUgreicher.' DeriA b't'r a n.s-' Port der Bevölkerung aus Smy r n a habe b eg o nnen. Auch für die Ernahrung und B.ekleidung dieser hilflosen Menschen müsse gesorgt werden. Nansen richtete einen Appell an Ne Regierungen, dem Beispiele Englands zu folgen, denn das Hilfswerk verschlinge viel Geld. •' .v'-'.:; .. Frau C n o m b e T e n n a n t (Großbritannien) erstattete .ihren Bericht über den Frauen- und Mädchenhandel. Der Berich» gelangt zu dem Schluffe, daß der Frauen- und Mädchenhandel nur untevdvückt wevden könne, wenn die Behörden utö Vereine der Frage ihre ganze Aufmerksamkeit schenken und wachsam sind. Eine enge. internationale ZusauuneUarbeit müsse organisiert werden.' Der. Bericht und die Resolution über die E i n s ch r ä nkung der Prostitution wrrrde angenommen. . Tagesbericht. Wiener rio«istisHe».Lokalkomttee. Mittwoch den 27. d. um 7 Ahr abeüdS findet im Sitzungssaals des Landeskomitees eine dringeiLe Sitzung des Landeskomitees statt. Tagesordnung: I. Organisationsfragen. 2. Winterarbeit. 3. Parteitag. Die Lohttverharr-lungen irr der Metallindustrie. Bis spat nachts fanden gestern zwischen den Vertretern der MetallindnstrK und den Dttlallarbeitern^ Verhandlungen wegen der Auszahlung des stlprozentigen Index statt. Die Unternehmer erkläreii sich außerstande, mehr als 50 Prozent zu zahlen. DK Verhandlungen haben eure Entspannung der Lage gebracht, , so daß mit dem Ausbruch eines Streiks wohl nicht zu rechnen ist. Die Berhandlungen werden heute fortgesetzt werden. * Jüdische Kindersreunde. Mittwoch den 27. d. um 4 .Uhr nachnlittags findet im neuen Heimstättenlokal, 2. Bezirk- Prater, Kleine Zufahrtsstraße 160, Eafe Sennerin, eine Elternversammlung der Heimstätte' Prater statt: In den Heimstätten der jüdischen Kindersreunde werden Kinder i Knaben rrnd Mädchen) im Alter von 6 bis 14 Jahren (Hebräischer'Kindergatten, 2. Bez., Obere Donaustraße 91, von 3'bis 6 Jahren) ausgenommen. Anmeldungen werden in Len Heimstätten: 2. Bez., Obere Donau-stvaße 91; 2. Bez., Prater, „zur Smnerin", Kleine Zufahrtsstraße 160; 6. Bez., Ametlingstraße 19; 9. Bez Grünetorgasse 7; 10. Bez., Hasengasse 7; 16. Bez., Dknlitzergasse' 111, täglich mit Ausnahme von Samstag in der Zeit von 3 bis 5 Uhr nachmittags (Prater von 5 bis 7 Uhr abttchs) eirtgegengenommen. . * Palästina-Lichtbilder. Zionistische Sektion für die östlichen Bezirke Wivlls: Heute, präzise 8 Uhr abvleds,^ im neuen Klubheim, Wien,- 8. Bez., Bennoplatz 1, Palästina- Lichtbildervortrag von Herrn Dr. Ch. T a r t a k o w e r. Anschließend künstlerische Vorträge. Gäste willkommen. Regiebeitrag. Kaltes Büffet. * Die Bestattung des Regiernngsrates Alois Komitzer. Das Begräbnis des in.G.munden verstorbenen, nach Wien überführten Professor? d. R.' RegktÜngsrates Alois K o r n i tz e r findet morgen Mittwoch um dreiviertel 10 Uhr im Zentvalfriedhof (1. Tor) statt. Samstag den 30. d. um 11 Uhr wird im Turnsaal de? Realgymnasiums, Wien, 2. Bez., Kleine Sperlgasse 2e, in dem der Verstorbene durch viele Jahre rühmlich wirkte, ein? Trauerfeier ve^anstoltet, zu der alle Freunde und. eh'emalrge Schüler' des Bevewiyton, eipgeladen wecken. .. * Drohender Strejk der Hotelangestellten. Die Zentral-! organisatio« .der Hotels,'-'.Gast- .«B "ÄaffeehauSangeftMen hat den Gremium der 5?oiMrs 'iu-Wien analoge Lohnforderung! gen. wie den GLnossenschüsten .der Gastwirte und' Kaffeesieder i überreicht. Bekanntlich sinh' diese./Lohnforderürtgen.' .ststens'E j Gastwirte bewilligt Wochen, während sie. - nn Kaffeesieder-' gewerbe zu sinenr Streik der Gehilfenschaft, beziehungsweise! zur Aussperrung geführt haben. .Das Gremium'der Hoteliers hat die' Vertretung der Angestellten 'benachrichtigt,^daß' die/ gestellten Forderungen keine geeignete'Basis zur'AnknnMnss von Lohnverhändlungen seien und unter Ablehnung ' der. Verantwortung ans eine für. den 5. Oktober einberufene Vollversammlung der Hoteliers verwiesen, in der'die 'Ängestelltcu-- vertretung ihre. Forderungen vorlegen soll. Wie die Organisationsleitung -mitteilt. ist dieselbe angesichts der ungünstigen Lage der Gehilsenschaft nicht gewillt, zuznwärten,. .bis der kommende Index die gestellten Lohnfordernngm-zum zweiten Male überholt und hat für Donnerstag den 28. . d., 12 Uhr nachts,'die Hotelgchilftn zu einer Massenversammlung-in die , Bolkshalle des Neue:^ Rathauses geladen. In derselben soll, wie verlautet, an die Unternchmer ein kurzfristiges Memorandum gestellt. werden, bei-dessen Nichterfüllung mit dem sofortigen Streik einzusetzen wäre. - * Ei»Mhr«ns in Sie Skaaks- und Archkswiffen» schalle«. Die ElaaiL' und Recktswissenschasien haben in der Gegenwart ein« derartige Bedeutung für das gesamte Sssentliche Leben und für - jeden emzelnen erlangt, daß eine systematische Linfübrunfl in diese Wissensgebiet ein dringendes Bedürfnis geirorden ist. Der Verein Vo^sderm wird desbnlb mit llntersttthung der Kammer für Arbeiter und Angestellte m Wien.'vom; Winterbatbjohr 1922/23 anzefanaen an iciner Ottskrmger und Leopo'dstädter Volkshochschule/ Wien, XVI., Koflerpark 7 und U., Zirkusgafse 48. je eine'auf zw« Jahre (vier Semester) berechneke Folge »vn staats- und rechts wissen schalllich en > Kursen.. abhü'ten - lassen.' Dar Programm ist zestlich - so .zusqmmongefiellt. daß jeder Lörer an allen Kursen teilnehmen und M binnen zwei. Fahren einen Ileberblick Uber das gesamte Stoffgebiel erwerben dann. Nichtsdestoweniger bildet jeder Kurs ein äbgeschiosfenes Ganzes. Obwohl der ganze Kurszyklus vornehmlich, -für Anfänger gedacht ist, werden doch gerade diesemgen. die durch! eigene Lektüre oder gelegenllichen Besuch von Vorlrägen und Kursen bereits gewisse Dorkennwisse besitzen, durch die chwr geborene Gelegenheit zum systematischen Studium/ eine ' ganz -besondere Förderung rrsahren. . ' * AvsSbung -es Strafrichtseamtrs irr Prehssche n durch-as Lezlrksseerchi WLHrtns. Mit einer ,heute' im Bundesgetetzblait zur Verlautbarung gllangenden Verordnung wird das Etrasrichteramt in Preßsachen, soweit es sich um Uebrrtretungen Handelt, für den Sprengel des Landesgerichtss für Strafsachen Wien II und für das Burgenland dem Bezirksgerichte Währing in Wien übertragen. * Aeufeflfetzuus einiger TelsgraphengebÜhrsrr. Durch eine heute rm Bundesgefehblait zur Verlautbarung gelangende Mrordnung des Bundesministeriums für Verkehrswesen wird auf Grund der "vom Kauptausschusfe des -Nätionä'rates. am 32. Full 1922 erteillen Ermächtigung , mit Mliigkeit Avm .1. Oktober 1922 1. Fm Fn! andrverkehre die Ge.bühr^für jedes Wort emed gewöhnlichen Telearammes mit 400. K.. . eines Press et e l e g r a m m e s mit 200 K. und dir Min'destgedühr für jedes Telegramm mit-4000 K. festgesetzt: 2. Die Gebühr für dm Zurückziehung eines Telegrammes, .dessen Desvröerung noch— nicht beivnnen hat. mit 24t)0 Kl 3. Sie Gebühr sür. chie Gntragung einer gekürzten Telegrammadresse oder einer besonderen Zustellenweisuna für Wien' mit S40.000 K. und für die anderen Orte mit 120.000 K. jährlich; 4. Sie Gebühr für die Ausferiigüng einer Abschrift eines Telegrammes mit 2400 K. für jed-s angefangene Kundert der Wortzahl: 5. Die Gebühr lür die Ausfertigung eines Telegrammaufgabescheines mir 600 K: 6. Die Abonnementsgebühr für WiUerung'sprognosentelegramme für dos Telegramm mit rmer Wuppe (Prognose) mit 12.vo0 K. für einen Monat und für das Telegramm mit Zwei Gruppen (Yrognvj« und Luftverteilung) mit 18.000 K. für einen Monat festgesetzt. * Abänderunz ei«iger AeMmm«nsew -er Ferrr- Wr<ch»ebShre«orS«««g. Mit' einer heute im Bundssgrsetzblatte zur Verlautbarung gelangende Verordnung bes Bunde?- Ministeriums für Derkehrswefe wird auf Grund der Ermächtigung des.Sauptausschustes des Natiosalrater vom 22. Juli iss2 gema.$ § 4 des Gesetzes vom 15. April 1920, St.-G.-Bl. Ar. 180, mit Wirksamkeit vom 1. Oktober 1922, die in der Verordnung des Bundesministeriumr für Verkehrrweien vom L). August i922, D.'G.»Dl. Nr. 623, enthaltenen Gebührensätze aus das Vierfache, erhöht. — Wie die Korrespondenz Äerzog meldet, tritt gleichzeitig mit der am 1. Okiober in Kraft tretenden SOO^en Erhöhung der Teilnehmergebühren im Selephonverdehr auch eine 300°/otse Erhöhung d?r Tprechgebühren im Ausiandsverkehr und .lu.'oA/Uf i.. ff.kXhiiMA (fal.hhnn>i,htfh,Dn oin öW /oMJt •»•Mi«..«--'* eine SOOVoioe Erhöhung aller Telephvngebuhren em. * Die Erhöhung der Eisenbahntarife. Es wurde berells genwldet. daß anfangs Oktober sowohl die EiseMhngüter als auch die Personentarife um 2oO Prozent erhöht werden. Diese Erhöhung bedeutet eine Hinauffchvcnchung der Tarife aus das 8400fachr der Fviedenszeit für den Personenverkehr. Die Gütertarife sind der Goldparität angepatzt. Die größten Erhöhungen. wurden aus die Nahenfernungen gelegt. Außer den schon im Aufbau des Tarifes vorgefehenen Erleichterungen wevden auch noch weitere Begünstigungen durch. Einfühmmg ermäßigter Rückfahrkarten gewährt wenden. Solche Rückfahrkarten werden insbefondere im Verkehr der exponieten Vorarlberger Stationen mit Wien, ferner in bestimmten Stations- Verbindungen auf mittlere' Entfermmgen. und schließlich' zur Erleichterung eines Ansflugsverkehrs an - Sonn- und FeiertaM 'auch auf die ganz nahen Entfernungen zur Ausgabe gelangen. Auch wevden die Kilometerhefte schon auf Gef.amtentfernuugen von tausend Kilometer aufgelegt werden. Die Frachtsätze für.Rcif cgcpäck werden um 200 Prozent, -jene ür-Expreßgut in einem solchen Ausmaß erhöht werden,-daß ie die Taxen -für das gewöhnliche Eilgut um 15 .Prozent überteigen. Der neue Perfonantarif wird mit 8. Oktober, zur E-inührung gelangen. A » Verbilligung der Gas- und StroMeise für diese Woche. AuS dev Berechnung, die gestern im G^mdevatsausfchuß für ibi; städtischen llnternshmungen genehmigt wurde, geht hervor, daß zum ersten Male seit langer Zeit die Gestthungskosten^ des in der Vorwoche erzeugten und verbrauchten Gases, bezw. Stroms um einen wenn-buch nur geringen Betrag gefun-' k e n sind. Der errechnete- Wochenpreis beträgt heim.^Gas I960 K., gsgenübrr 2000 K. in der vorvergaugenen Woche,^bemr Lichtstvom 467 K., gegenüber 469 K., Und 'beim Kraftstrom 317 K.. gegenüber 319 K. Die Ergebnisse des mehrwöchigen VerrechnungSduxchsÄniÜes für diese Woche'sind: -beim Gas 1930 K. für den ,Kubikmeter (gegenüber 1890 K.-in. der Vor- Woche); beim Lichtstrom: bei sechSwöchentlicher Ablesung-352-K. 'Ist die Sliaohek StoÜsv^ RsssLMSvrolL, D«üÄr- ^Ävrxsn^ m iahe, , ln girtofr» ■anA ^'Wirkwären lm Warotthims^ I!.. TaborstraOe 48 . Telephon 47-1 -72 cS^£S&4«HBlääK