Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1303 (26.9.1922)
- Date
- 1922-09-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Veite 8 Wien, DlLMäg Wiener Morgenzcitung. ' 26. September 1SSS Nr. 130S. . R»ßland Verlangt die Wnhrnng seiner Interessen. London, 2Lr. September. (Wolfs.) In einer Unterredung mit dem Moskauer Sonderbsrichter-statter der^ -^aüh- ME" wies der stollvertreieude Kommissär bSjä.C Aenßern Karacha n darauf Hirt, dgß. in oinegt Iny-^den- Archiven befindlichen, während D Hieges :atbgeWöffenen- Ge heimvertrag die Mächte Rußland voll Ist an», big e Souveränitä i Mer KouslänÜrtopel urch die^ Meerengen versprochen hätten. RuAand verlmvge keine derartige Souveränität, wolle Doch seine Interessen anerkannt sehen Es wurde kerne Lösung dieser Frage ohne seine Teilnahme dulden. Kei»e blutigen Aürühen i« Sofia. Prag, 26. September. (Tschecho-flatpakisches . Preß-. Btttcou.) Zu den in der letzten Zeit von Paris aus wiederholt verbreiteten Alarmnachrichten über die Lage zu Sofia!b«nerkt die ,>Prager Presse"/ daß sich diese Nachrichten Äsdurchaus unzutreffend ertviksen haben. Auch die heute vprkiegende Nachricht über eine angebliche Aufstandsbewegung sei daher mit äußerster Reserve aufzunehanerr. Eure heute vormittags an die' bulgarisch? H.esaMschast in Prag gerichtete Anfrage sei dahin beantwortet worden, daß die Gesandtschaft - keinerlei . berrnruhigende . Nachrichten aus Sofia erhalten Hube, und daher auch die Rrchtigkeit der antzessrhrten Meldung bezweifelt werden müsse. Polen. Die R»tio«»l>emokrate« gegje« die A«t»no«ir vo« vstg-lizien. - Varschav, M. September.. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Die nationaldemotratrsche Presse tritt gegen das Äutonomieprojekt für Oftgaligren auf. Die Nationäldemokvaten haben hier in den letzten Tagen Demonstra- ÄanSversamlungen gegen das von der Regierung veröffentilrchtq Pvchekt verauWltet. — In -er Berfassungskommission legte Abg. Glombinski währet der Debatte Aber das Regierungsprojekt betreffend die Autonomie von Östgalitzien ein eigenes Projekt über die Woiwodschafis- «rtonomie vor. Das Projekt Glombinski enthalt 26 Artikel. Während die ersten »13 Artikel die allgemeinen Richtlinien 'einer Wovwol^chafisselbstverwaltung im ganzen Staate behandÄn, find die übrigen 23 Artikel speziell der Selbstvesvaltnng der Worwodschasten Lemberg. Stanislan und Tarnopol gewidmet. Im Gegensatz znm Rogiern ngsprojekt behandelt das Projekt Glombinski nicht die Durchführung^ . der Agrarreform, ebensowenig die Frage der Amnestie und die der separaten Departements int Kultus- und Unterrichtsministerium. Ferner bestimmt dieses Projekt He Änzahl der Abgeordneten in den WorwodschaftMorPersHlftön in Lemberg auf 100, in Tarnopol uttd Stämslau auf 60, zchoch mit der Klausel, daß in allen .diesen Körperschaften die Anzahl der polnischen Abgeordneten 50 Prozent zu betragen habe, somit stellt das' Projekt, vonvornherein die Anzahl der Abgeordneten und das Verhältnis der pclnischeu zu den Abgeordneten der rratioiwlen Mmderheiterr fest. Das Projekt wurde an eine Subkonrmiffron, die aus. fünf Vertretern' der stärksten zehn Klubs besteht» wc-itergeleitet . und wird voraussichtlich ßloicl)Zeiilg mit dem Regrerungs» pi»jekc behandelt werden. Der Antrag^de'r Sozialdemokraten, das RLgierungspwjekt abzuleh'nen und di« Reglern ng zu beauftragen, ein neues.. Projekt auf territorialer Grundlag' auszuarbeiten, wurde abgelehnt. Es ist vorauszusehen, daß eine große M a j o r i t a t der Sejmparteien fü r das Regierungspwjekt eintreten wird, insbesondere trat-der Erzbischof Teodorowiez für das. Regierungs- Projekt ein und verlangte die sofortige Erledigung der Autonoiniefvage mit Rücksicht auf die öffentliche Meinung Ml Auslände und die Staatsraiso y- Um jedoch Ostgalizien nicht als eine separate staatsrechtlich von Polen abzusonderiche Provinz zu bichmtdeln, beantragt er, daß zugleich mit der Frage her Autimomre für Ostgalizien auch, dße Frage de: Woiwodschaftsautonomie lm .ganzen Reiche gel' - werde. Die Frage der Woiwodschaftsautonomie wird in. den nächsten zwei Tagen in der Verfassüngskomchission und m der Snbkommisiion zur Erledigung gelangen und soll bereits anfangs dieser. Woche im Plenum znr B hanklmrz gelangen! Zum Referenten wurde Abgeordnete-: Dr. H a l b a n bestellt. Im Plerrum dürften mit Ausnahme der Sozialdemokraten, den „Mswolenij^ und des Mischen-'samttiche.Partei»'filr das Regierm^gsprojekt mit gewisser MMDationen im Sinne des Projekts Glombinski erntveten. Dir W«hle« i« P«l»isch-Schles!en. Warschau 28. September. (Tschecho-stowakisches . Preßkurfa-m'» Gestern fanden in Polnisch-Schlesien die Landtags- Wahlen statt. Cs ereignete sich, kein Zwischenfall. Nach den bisher eingekangien Meldungen liegt folgendes Ergebnis vor: ÄönigShütte: Deutsche Volkspartei 7867, Deutsche Katholische BolkSpartei Oft3, Deutsche Sozialisten 5925, Nationaler Block polnischer Parteien 1815, Polnisch-nationale Arbeiterpartei 2690. Poln'sch-sozioliftische Partei 1120, Kommunisten 1169, Polnische voktspanei 36 Strmtnen. M SiemienöRiöz erhielten tfc Deutschen Sozialisten 3588, die Deutsche Volkspartei 3168, die Deutsche kajholffche Volkspartei 1W9,. der Nationale Block polnisch--r Parrt.>en 3148, dre Polnisch-sozlalistische Partei 10l)7. die KoMMntnsten 228, die Nationale Arbeiterpartei 518 und die Polnisch- PolkSvariei 181 Stivnnen. IN Holnisch-Teschen.fanden vi- Vahtt» bei verhälmismäßig schwacher..Beteiligung ststt. Sämtliche Deutschen gingen xir Wahl. Nach den: biWri- -eq Zgh!vngf4rf.cbnissen echjelleu,'.der. Nationale.Block, pol» »Mp MnMe MMetaj M. tzlh Aol» nishe-L:-zl^'isünpc-t)eiK^dhe PoMM-NMsterpartei 34, die , Drusch? Volksr-aM lHllji§ch-WiD Sozialisten' 57- , Bcuthen, 2-5. Septentber. (Wolfs.) Wahlergebnisse ans .-'Po."ückch'OStrschlrfl?n: Kreis 3: Rynnr-Partei 8466, Pol- --.Uis.^e-.-^ozsdliÜen.LvG, D-utschv^ Sozialsten 87.60, Kommu-.,.-. l'istin: ZD^WoMrter M MpMDolMrtDllM,?: Deutsche Parch'L 14.§8-'-KörfpntyAl'iÄ' APS Stimmet. Sitzes erhMn. JinHer-Pärtei 1, 'Deutsche SoziMsten'A, McholischdH B'olMartv^MDeü'tsche Pßrjei h/fKovfP^-BloAÄ.'.? In der Siadt Wttowitz: Rymer^rtei': 647, ' Polnische Sozialisten 585, Deutsch-. Sozialisten 1768, Konununisten 386, WiWs.Par.ei 5, KJtholisäie Volkspartei 2288, Deutsche Partei .Söl-I^KorssntyrElock.M^. - ..,,... .1: . Hie Zude« Oberschlefieur nnd die La«dtag«w»hlen. WarsHau, 23. September., (I. C. B.) Wie hierher genchldet wich, hat die Judmschaft Dberschlestevs beschlossen, Man deü komnftchew HMckzM autonümen Landtag in Polnisch-Dberschstsien beteiligen und eine Hgene Kan-' didatenlifte. aufzustellen. - AÄ2W2rsU«g russischer Juden aus Wilua. Wilna, M. - September. (I.- C. B.) Der Polizvichef ' von Wilna erlies; eine Brrordlmng, daß alle rusfis chjüdtschen Flüchtltuge binnen 24 Stunden Mlna verlasien müssen, da sie sonst zwangsweise äbgeschoben werden würden. Unter den Flüchtlingen und Rückwanderern hat diese Maßnahme eine ungeheüre Panik hervorgentftn. ' EfirühahuMaterLaL a» Uytzlan^ Warschau, 24. September, (Tschecho-stow. Preß-Bur.) Auf Grund des Fl.icdrnsvcrtrages von Riga-werden S o wj et ruß I fl n d 1500 E isen b ah nw a g e u und 11.2 L o ko m o t j v e n z u r ü ck». r st a t t e t werden. . Zurücksetzung der jüdischen Otudeuteu an der Lemberger UniverfitM. (Bon unserem Lemberger Korrespondenten) . Die Zurücksetzungen, denen die jüdische Studentenschaft an den hiesigeir .Hochschulen seit hem. Jahre 1918 ausgesetzt war, haben sich yu heurigen Jahre; msoserne bedetüelch verschärft, als ein neuer, unberechenbarer Faktor, auf öen Plan getreten ist. / . Hatte man .es bis.nnn. bloß mit einer Instanz zu tun, dem akademischen Senat, bezw. mit dessen Vollzugsorgan, so i)at sich gegenwärtig die akademische Lesehalle, eine der antisomitischen Hochburgen der Rozwoj-Bewegung, das Recht ängemaßt, 'Her die Aufn.ahme oder Nichjaufnahme potz HiWrn imMt^ JnswrMz^ Entscheiden. .Es üstOne Art! Bewrecht, -bie"Uese^ÄadsMM'^)rgaHiMon' ÜeniMeftorat äufzuzwingen verstanden hat und das sie in der ihr Eigenen rüHchtslosewMff^ansüM-bütstes.'Zn diesem Zwecke werden die jüdischen Hörer'üNd Wreristuen gezwungen,- bei der Einschreibung besondere zu diesem Zwecke aufgelegte Formulare auszufüllen, deren Rubriken die Handhabe zu allerlLi^SchikanierungeN bieten, Als eine Deputation der jüdischen Stndentenschaft beim.Rektorat gegen diese bisher an keiner arckererr Ilniversität vorgekommene Ungeheuerlichkeit Beschwerde erhob, stellte der Rektor dieselbe in Abrede und wies die Jugend an die Dekanate. Der Dekan der philosophischen Fakultät wollte anfangs von der ganzen Sache ebensalls nichts wissen und versprach, die nötigen' Anordnungen zu treffen. Da jedoch das Sekretariat der philosophischen Fakultät, weiterhin auf der AusMung der Fornrulare bestand, begab sich, die Deputation neuerdings zum Dekan, der ihr jedoch nach einem kurzen Wortwechsel geradezu die Tür. wies. -7- Unter der jüdischen Studentensl^st herrscht^dje größte Erregung. Für morgen wurde eine Pro- Lestversammlung der jüdischen Studentenschaft in den Saal' des jüdischen AöademiftrheirneHi emherusen,; Angar«. Wie stch die »ttgarische Negierung der BölLerLulrömitgliedschaft würdig zeigt. ' Wir erhalten die folgende Zuschrift: „Als ich gestern zur ungarischen Paßstelle ging, um hie Bewilligung zirr. Durchreise nach, Bulgarien zu verlangen. sagte man mir nach Aweistundijgein Anstellsn, daß vom 20. d. an ein. Befehl des Mnistermms in Budapest vorlitge,.wo;.ach polnischen Staatsbürgern mosarscher Konsession weder die Einreise noch auch die Durchreise gestattet werden därst. Ich biste, vielleicht die' OeffLnt'lichreit auszuklärest, ln tvelcher Weise die ungarische Regierung prompt nach der Aufnahme in den Völkerönnd ihre mternationalen Verpstichtuusien aussaß. - - Hochachtelck». - Ingenieur S. R." Ungarn steht an der Schwele eines ^«rieo^'7- ' Da- Hotel >,Britannia" in Budapest steht noch allen, Juden in -traurltster Exsnnerinig. In den Koller> iutn^n diests HotUs,' welches dem P r o n ä h-Detachement znn'i Haüptquartleie diente, wurden viele Juden gä folt^ L r, b:e r a u b t! n n d' Ni a n ch e' e r m 0 r d e p: Als im Ndvembev 1920 „Britänniä't-Leute zwei jüdischr SchÄskfetzer aus ihrem Heimweze n?ch der -Rachkachelt" nztßhpn-- dsfieNiuM ein pfttchttrsuer. Wachmann, Josef Polt r a. den Wden MikLeu Urbether.n m HM NM iMdy 'bÄl Schutzmann von den ,,Britannia"-Lettten -meüchlingK arschossen. Der Mord an dem Pvltzisten hcht dwNüts die gesamte ungarische - OeMn^tttchfeik 'HM' gültigfeit getzEnübepben Worden an JudtzN" aufge'rÜttiAt„ und diese forderte 'die ^strengste Mhne.- 'Der etgentlichL Täte;r,oder rMtigeh 'drtjMge, der von best „Britännia"-^ ^'LeuM^Us WMGr. Tütäv-'preisgegeben wurde,' der! JUstallstttonsMeftev-- M a.S e a r 0'S, wurde standrechtlich r zllpiTode V^VW^N'-Und h ingerichi e t., Gegen '"seine» >.1nßWMM a«SA«rfpMt-en. Mtschüw'igen. hat die Gerichts^ Verhandlung - Äst M ^2:' d. in Budapest stattgefunden. Die Angeklagten, durchwegs. Offiziere verschiedener OffiziersdetachrmentS, leugneten jede Mitschuld. Interessanten wur ihr Geständnis, daß die Mitglieder, der Detachemeltts 'nicht unterihren wirklichen Namen, sondern unter Pseudonymen geführt wurden, daß diese Detachements, die» Met Jahre.hindurch den.Schrecken der .ungarischen Bevölkerung bildeten und auch heute noch, wenn auch in anderer Form, tßtig fickd, einen GcheiwbUnd bilden, dessen Mitglieder, solange sie sich den Mordpflitz'ten unterwar,eu, gegen jede behördliche Verfolgung geschützt waren. Nach Beendigung de- Beweisverfahrens und nachdem der Staatsanwalt und.die Verteidiger ihre. Plaidöhers -gehalten hatten, ergriff der Hauptangeklagte Kolo man Zsap k a das Wort zu folgender Verteidigungsrede, die besondere Aufmerksamkeit verdient. „Wir alle" sagte er,;,bie wir im Weltkrieg taufenden Gefahren gegsnüberstanden, find auch jetzt bereit, auf dem Schlachtfeld jedes Gefahr zu trotzeni wir haben in gutem Glauben int Soldaten würdiger Weise gehandelt. Wir sind junge Men-?, schen, richten Sie uns nicht zugrunde, wir fühlen es schon heute, wieviel Schaden uns daraus' erwuchsdaß wir „Britannia"-Leute waren; -von überall, wo wir Stellung! erhielten, wurden wir sofort entlassen, als man erfuhr, daß wir zur „Britannia"-Truppe gehörten. Das ist schon deshalb ungerecht.und unrichtig» weil . Ungarn jetzt an der Schwelle eines neuen Krieges steht und das Vaterland in dem neuen Freiheitskrieg verläßlicher Soldaten bedarf. Schon, aus diesem Grunde bitten wir um unsere Freisprechung." Der Gerichtshof entsprach dieser Bitte und die „Britannta"-Offiziere. wurdon f r gesprochen. ’ Rrrrnümerr, Die Jshreskorrferenz des jüdiZchLN. RLtisnalverba«des in Transsylvanien. Vom 11. bis zmn 13. September fand Ät Arad die Jahreskonferenz des Jüdischen NatronalverbaUdes in Transsylvanien statt, die vom Präsidenten des Verbandes Dr. Theodor Fischer in hebräischer, rwmnischer Und deutscher Sprache eröffnet wurde. Nach zahlreichen Begrü-. ßungen erstattete Dr.- Westdvr G a b 01 ‘ (Dmms»?aWt): das Referat über die Weltlage des jüdischen Volkes. Der? Arbeitsbericht er sttrtMIHKUeraffekretär MenjdÄ F e r eü c z, der unter anderem auch die ermutigenden Erfolge der Siebelrbüvger Achusa hervorhob. Für den Keren Hajessod wurde bisher in vier Städtern, Timifoava, Bvafod, Cluj itud Ora-i dea Mave, gearbeitet. Der zionistische Gedanke' dringe innrrer, mehr in die Kultusgevreinde ein. Die Gründung der jüdischen Volsparlei sei unbedingt notwendig. Am zweiten Tage der Beratungen referierte der Präses der Timisoarer Neologengemeinde Dr. Adolf V e r t e s über den Gesetzentwurf betreffend dre Kultusgemeinden. Dr. Theodor Fischer konnte seststellen/daß zwischen seinem der Regierung vorgelegten Proiekt und dem Elaborat Dr. Dertes' feine prinzipiellen Unterschiede bestünden. Am dritten Konferenztage wurde der Beschluß der politischen Kommission der M i n 0 r i t L t s r e ch t e angenommenworin neben der Anerkennung der Bürgerrechte und «der Gleichberechtigung die gundsetzliche Sicherung der echuischen Minderheiten in der neuen Verfassung und die Errichsimg von nationalen Katastern, ebenso die Einführung des Proportionellen Wahlrechtes, Anerkennung der a u to n 0 m e n Organe'der nationalen Minderheiten und di« Errichtung eines nationalen Ministeriums, in . welchem jede Minderheit durch em Staatssekretariat vertreten sein soll, gefordert wird. Die Kulltuskommffsiorc schlug die Errichtung eintö h e b r L if ch e n L e h r st.u h l e s an d-r Clnjer Universität vor sowie einer rumänischhebräischen Lchr^ und Prosessorenpraparandie, deren Professoren im Cinoeriuhnwn.mit dem Jüdischen Natiouälberband zu ernennen sind. PÄSMa. Arabische Str««ien für.Bünde:- . gekofienschaft «rit de« Aüberr.' Jerusalem, 28. September. (I. E. B.) Das Mitgliod der Zionistischen Exekutive in Palästina Dr. Ed e r hat von dem früheren Generalsekretär des Ministeriuurs in Aegypten Achmed Zek.ki Pascha, der in der arabischen Welt eine einflußreiche Stellung einninnnt, einen Brief erhalten, der unter anderem die folgende Stelle enthält: „Der Sieg des Zionismus bedeutet ftir mich das Anfangsstadium in der Veplvirklich'uüg neuer'Jdcqle, für die ich mehrere Iahte gekämpft habe, und denen ich auch die resttichen Jahre nreims Lebens midyien werde' Die Renaissance des OrstMsdurck'-' 'W Kn-t'rn i« cord ioU zwis che w den Bö tke rn, die -ohne Untcrschiod. von Rasse und Glauben die große 0 r i e n t a l i s ch e F a mü l i e bilden." Eine, andere.arabische: Persönlichkeit-^b.x a h.i m M u.s a A h d i n aus R « m I e h. der 80 Dörfern des Kreises Namlvh vörstehtz häc an den Führer des nationalen tmchlrnauilcheu Klubs m. Jerüsc.lem (die pro.zionrstrsche arabische KGWW.W ii'M Ä der