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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-23 · Heft 1301 (23.9.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1301 (23.9.1922)
Date
1922-09-23
Page
Seite 8 (sequence 10)
Language
German
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ppg^^ypjj^iffjwww ynHW^g-^t^V'1 Heue - Wien, Damsiag Wiener Worsenzettmlsr 28. September l^ZL ■»$V *,&X, 'i'4 ji'fr' Bühne und Kunst. Der Wiener Pik»ki-°Abe«d. Vor: dem Saale staut sich die Menge. Man must um den Einlaß kämpfen. Die Plätze sind längst auSver« kauft. Neue Gruppen strSmrn zu und wissen einzndringen. Chaluzim, junge Mädchen, alte Leute, die erstaunliche Muskelkraft erweisen. Oben an der Stirnwand neben dem winzigen Podium (die Veranstalter wußten wohl, dieses Podium müsse möglichst wenig Raum beanspruchen) dr mgt sich Kops an Kopf, rechts und links, bis knapp an die höchst beunruhigten Kerzenflammen de- Bortragstisch.'S die Masse der Jugend. Sie kann sich sehen lassen. Glücklicher Dichter! Merkwürdiges, trotz aller Krankheiten und allen Uebels wunderbares Volk! Ich entsinne mich einer Vorlesung Richard DehmolS, der doch dem deutschen Volke was bedeuten mutz. „Wir wollen einander näher kommen/' sagte er mit einem Lächeln, das beileibe nicht heiter war, und lud die wenigen Gäste mit verbindlicher Handbewegung ein, sich in den ersten vier'Sitzreihen zu versammeln. Hier aber ist einer, der bei den Seinen Resonanz hat. Mag er auch jenseits des großen Teiches schaffen, länger' schon als ein Jahrzehnt vyn den östlichen jüdischen Massen seiner Heimat abgeschlossen, mag auch der größere Teil feiner Werke in Europa noch unbekannt sein: sie kennen die Dramen, Erzählungen, Skizzen seiner ersten Schaffensperiode, sie wollen, sie müssen ihn sehen und hören. Gr verdient dies« Liebe und Begeisterung. Aber Schaffende anderer Pfilker verdienen sie auch und haben sie zeitlebens nicht. Glücklicher Dichter, wunderbares Volk! Während der Eröffnungsrede Dr. Feiwel Sternbergs, die Pinski den Dramatiker, Erzähler und BölkSführer würdigte, war alles noch „sittsam" und die draußen Harrenden, für die kein Platz mehr war, konnten-äbgehalten werden. Als aber der Beifallssturm durch die Türspalten anzeigte, daß Pinski aus dein Podium steht, und vollends nach der Pause, versagten die verstärkten Ordnerketten. Habe ich nicht ähnliches schon einmal mitgemacht? Ja, damals, im zweiten Kriegsjahre, als die Flüchtlinge an Herzls Todestage zum Döblinger Friedhof kamen und mit einer unerhörten, die einen empörenden, die anderen begeisternden Vehemenz (ich zählte zu „den anderen") vorstürmten, einfach nicht zu halten waren, sobald der Zug das Friedhofstor erreicht hatte, und das teuere Grab in dichtester Schar umdrüngten. Es ist gut, bei solchen Anlässen und in diesem Zeit- - abfchnitt der großen Verantwortung, der großen Sorge um den Aufbau'Erez Israels zu erkennen und es jedeln Kleinmütigen zuzurufenr Da ist ein Volk, ein großes, lebensvolles, warmblütiges Volk, -> sucht -es, wo es zu finden ist! Bon dem, was David Pinski vorlas, war bei dieser Bewegung nicht viel zu vernehmen, er rezitierte mit großer Ergriffenheit den ersten Akt seines Drama» „D e t stumme M e s siaS " und eine Erzählung in Dialogform. Ich hörte fast nichts. Aber ich wüßte nicht, was mir diesen Abend austoiegen könnte, so stark war das Erlebnis; der Dichter und sein jüdisches Volk. Otto Abeles. ' Splegölgasse Kr. 18 Versteigerungs- Beginn der Versteigerungen, wo nichts anderes vermerkt, nachmittags um für 14 Tage 3 Uhr ’• Täglich, Gebrauchgegenstände im Luflwitrs'orff-. Roseier- und Kolowrat-Saal; täglloh Pretiosen, nj 26. IX. u. 3, X : $llbar «. Chip» Silber, Mi 27. lX, u. 4.X.1: J#ifcel6n-, Brillanten-,' Perlensctfmuek, Präüsionsuhren im Franz-Saal, . Do 28. 'X. u. 5. X.: Sohänet Mobiliar. Klaviere, Perseru. Iniändertappiche, Qemülde, Kunstgewerbe, Keramik im FranzfoseMMnl. Mo 25. IX. «, r. X., Mi 27. IX. u 4 X- Pr. ,2V. IX. u. 6 X.: Antiquitäten, Oemälrff. Miniaturen. Kunsteawerbe, Teppiche im Hoch-Saal, Ml 17. ix; tt 4, X.j. Phstp- Aaaerare, Fertto l|ser; Mikroskope, ScwreNimtiichhietl: Fr?9. IX. ti. 6 X. lagdwaffen, Oeweilie.Boort* flusrüstunr, Sattelzeug. PeVe Im l-UdwIgstorff-Saal i Di 26 IX: n. з. X . Fr?9. IX. u. 6. X.j Mfihel. Kassen. Luster, Bilder, Ocieu, Haurger&te. im OtasKof. Do 78. bis Sa 30 IX. ii. Do 5. bis Sa 7. X.: ülieber im Etninger- Saal iHitintanatalt': Di 26. IX. и. 3. X . Fr 29. IX. u. 6. X Briefmarken ifn Verst. Saat, Vt MänäHilferstr. 73. Mi 27. bis Sa 30. IX : 332. Kunstauktion: Sammlung von Volkstraohten, Stickereien, Textilien aus Wiener Privatbesitz; Mo 2. bis Mi 4, X.: i 33Kunstauktion: Mustersammlung von Porzellanen! . Majolika-Manufakturen Im K.unstauktions-Saal. Do 28. bis Sa 30. IX. 7j3Ühr: Mobiliar; Perser-, Smyrnau. Inländer-Teppich«, Broncen, Gemälde, Japotilka, Porzellan-. Kutufgewerbe bei J. Fitohtr, V„ 8trbhbaohgss<8 8, Di 26. IX. 10 Uhr vprin. t 46;i Badern- 2 Peribhen-Wagen. viele .alte Beeoblrrungtiorisb. Rictiteh,. Lelfnelle, PrlSschthieneit, »H-| Werkzeug«, Räder, Altleder und Alteisen. Meldl. Trainkaserne, XII. Hohenberggasse V Zweiganstalt Baden, Karlsplatz 6. Do 28. IX.. Di S. X.. Fr. 6. X: Möbel, QemÄlde, Teppiche, Kleider, Wäsche, Kunstgewerbe: C. | fernere Mq 25, ii. DI 26. IX.. .: J Mi 4. X, u. Do X, 3/»3 Uhr nachm,; . öl lt. ML Auktion bei Daniel, Baden, Rainer-Ring 3. wissen wcltte. Beide schoben sich die ^Priorität* an »tt Be»' schimpsungen zu. Der Vertreter des Satten Dt. E cha r fmelier ,ügte rs. daß.nichf auch das.KinastrdrSngen des Mannes aus der Wohnung als Scheidungsgrund anerkannt, wurde, obzwar es beider jetzigen Wohnungsnot nichts Schiimmtres! als die Obdachlosigkeit gebe. Der Vertreter der Gattin Dr. Adoif Müller bezeichnete es als unzulässig. daß der Srstrichkk auch das Kerqbreihen des Bildes des Bruderihres Gotten al» empfindliche Kränkung gegen den Gatten qualifizierte. Der Dtrufungssenat (Vorsitzender Äofrot Dr. Mraczek) wies b e i d e B e r u f u n gen a b und b e st ä M g t e dar erst" richterliche Urtei'. —.Ov'/s Centimes. —.00% Centimes. Sine deutsche Gesamtausgabe von David Pinskis Werken. Wie wir erfahren, werden, sämtliche bisher erschienenen jüdischen Werke David Pinskis demnächst im Ullstein- Verlag in Berlin in einer deutschen Gesamtausgabe erscheinen. Hohe Preise für Beethoven-Manuskripte. Zwei Beethoven-Autographen brachten in der Äutographen-Auktion von Karl Ernst H en r i c i sehr hohe Preise; ein Musikmanuskript „Kleinigkeiten" wurde mit 101.000 Mark bezahlt; ein Brief an den Generaladjutanten Tobias Haslinger wurde für 55.000 Mark verkauft. Map Dreher als Jubilar. Max Dreher feiert dieser Tage seinen 60. Geburtstag. MS Dreißigjähriger hatte er im Deutschen Theater in Berlin — mit dem Lustspiel „Drei" den ersten großen Erfolg, der seinen Namen bekannt machte. Zu seinen meistgespielten Werken zählen: „In Behandlung", ein Lustspiel, dessen Stoff Frauenemanzipation und Liebe verquickt, „Der Probekandidat" und das stark-lustige „Tal des Lebens", das dem Berliner Lessingtheater von der Zensur verboten wurde, und das Brahm dann (1907) in einer geschloffenen Sondervorstellung vor Geladenen zuerst herausbrachte — mit dem Resultat, daß die Freigabe erfolgte. Gleichfalls im Lessingtheater kam das Drama „Die Siebzehnjährigen" zur Uraufführung, da3 wertvollste von.Drehers ernsten Werken.' — In Wien hatte insbesondere „Der Probekandidat" großen Erfolg! Ein Nikfich-Gedenkbuch erscheint dieser Tage (Verlag Bote u. Bock, Berlin), das viel Neues, Unbekanntes über den großen Dirigenten enthalten wird und reich illustriert ist. Die Mitarbeiter sind: Professor Ferdinand Pfohl, Heinrich Chevalley, Alexander Moszkowsky, Albert van.Raqlte (Amsterdam), Freiherr v. Lucius (Im Haag), Luise Wolfs, Dr. Straßnitzkh, ferner Beiträge von Gerhart Hauptmann, Dr. Richard Strauß, Ludwig Fulda, * Wedektntzs „Erdgeist" in Parts. Louis Verneint hält sich gegenwärtig in Berlin auf. Er wird Wm nächsten Oktober an Direktor des Theütre Antoine sein und will dort Wiedekinds „Erdgeist" aufführen. Als -Uebersttzer sind -in Aussicht genommen Dr. Julius Elias und LUM-Pdl. > Die t&güehe Sch au* te) lang ab t Uhr währt in der Regel mehrere vorhergehende, Nachmittage bis */,6 Uhr nachmittags, mindestens jedoch am Anktionstaga bis zur Auktion. 22 Verwertungsabteilung, I. -Rauhensteingaase 8: Verkauf der RücMässpüter der Hauptanstalt für S a c h d e m o b U i s 1 e r u n ff. A»S beit Theater». Wv <denlpielplan des B u r a t h e a l e r s«. Montag „D r r j u n g.e M e ö a r d u s*. Dienstag a s Konzsr!". MittwoL .Kam". Donversiag «Der Schwa n". Freitag „Ä ü l t u s E ä f a r".. SaMStatz (zu er. höhten Preisen, »um ersten Male) «D e r E s e k 5 S ch a 111 n“. Sonntag (nachmittags, außer dem Sabres, und StammfitzabonnenteNt. kein Aartenoerkauj) ^Vtel L.ärm um nichts", abends, zu erhöhten Preisen) .D e r L s e l s Schatten". W o che n fp i e!p lan des A ka de mietb e a« t e r s: Montoa ,D a s S1 a s W a f f t r“. Dienstag „D e r Raub der Sabinerinnen". Mittwoch .Quality S t r e e!“ («Jm stillen GSßchen-). Donnerstag „D e r R a u d b er S a b i n e r i n n e n^. Freitag .Quality Street" (.Am Men Gößcken"). Somatag «Logik d e s L e r z e n s*. Sonntag «D e r S ch w a n^. . W o ch e nip i 11 p I a n der S ta o t r sperr Sonn, tag «Die Meistersinger ydn Nürnberg". Montag (bei aufgehobenein Sahresabonnement) .Margarete^ (Faust). Dienslag (außer dem Jahres- und Stammlibabonnement. »ein Kartenverkauf) .Don Sudn“, Mittwoch (bei rufgeho. ,bevem Jahresabonnement) «T o s k a". Donnerstag (außer dem sahres- und Stammfitzabonnemeni,- Kein Kartenverkauf) .D i e Z a u b e r f I 5 t e". Freitag ,D i e D o h e m e". Samriag i e tote Stadt". 8m Redoutenlaal der Lofbura^ wird morgen. Dienstag und Donnerstag. «Dame Kobold", Montag, Msttpoch und Freitag «Clovigo" geged-n. — D.e nächsten beiden Premieren find das Lustspiel in drei Akten von Ctieime Aey «Schöne Frauen" und Goethes «Siesta". Die Regie der beiden Stücke führt Max Reinhardt. Ferner wird eine Aufführung von Shakespeares «Was Ähr wollt" vorbereitet. 8M A k a d e m t e t tz e a t e r «ird morgen «Quality Steel* («Äm stillen Gäßchen") aufaeiühn. Anfang 7 Ahr. In der V o l k s o p e r eröffnet heute Äerr Karl SÜntber von drr Berliner Staats aper in der Aufführung von« Tosco" fein Gastspiel als Caooradosli. Als Scarpia gastiert Äerr Sigismondo Zaleschi, die Dtejrolle fingt gräulem Rantzau. Musikalische Len jung Lerr WMni. Beginn Uhr. . Lm Deutschen Dolk-tdeat;r wirb morgen, Dien-tog und Donnerstag «And das Licht scheinet in der Finsternis" von Leo Tolstoi (Nikolai; A. M o i j j 0, Montag (volksllimliche Preise ohne Ddrmerkgebühr) „Glaube und Keimat". Mittwoch „Frühlings Erwachen", Freitag „Baccarat" und Samstag „Don Carlos" gegeben. 2m R a i m u n d . T h e a t t r bleibt die ganze Woche Wedekinds „Die Moral der Schönheit" mit Fritz Aoriner auf dem Spielplan. ImKomödienhaus findet heute die Premiere der Sportoperetie «Die Mädels von Daoos^ stau. Regte führt Sierr Kars Staub, die mußkalifch« Leitung bat Direktor Max Äellmann. die Punze find von Ballettmeister Äeuber einfludiert. Gestempelte Kröne Auszahlung Wien Besserung der rschechenkrone Ln Zürich notierte die österreichische Krön? . . die österr. gestempelte Krone die tschechische Krone . . . die Mark........ ^lgram......... Sofia . . ...... . . Budapest ........ Warschau.. -.CO’/i (-.00'/. -.007, (-.00',. 17— -.38 1.82 3.20 0.22 0.07 (16.10 (0.38 ( 1.77 ( 3.10 (0.22 (0.07 am 21. Sept.l am 21. Gept.) am 21. Sept.> am 21. Gept.) am 21-, Sept.) am 21, Sept.) am 21. Sept.) am 21. Gept.)' fuß 4 8 8 7 4',. 6 6 5 125«.- 12575,- 5 15310.- 15640— 3 3302Ü0.-330300— 5 V* 1IJIC— 11349— 5 ' 3131— 3139— 4 74625.- 74775— 5 5674— 5686— 5 2347.- 2353— »V, 442.56 443,56 4‘j. 19705— 19745— 7 10.20 10.30 3 13935— 13965— Knr»T.2o.8 eptonb* - War* ' Veld Vare Seid 28900— 29000— 299C0— 259.75 260.25 240.75 1039.— 1041— 963— «2.85 53.15 31.85 5374— 5386— *364. - 29.45 29.55 29.45 D«vtse»k«rse. Die österreichischen Z a h l u n g s M i t f * r hoben sich fett einiger Zeit in Zürich stabilisiert ufid wiesen dvii auch gestern keine Veränderungen auf. Die R e i ch S m ari notierte unverändert 0.38. woaegen Auszahlung Prag» die vorgestern stärker rückgängig war. 6o Punkte anzog und 17.— notierte. 8m Zusammenhang damit erhöhte sich i« Wien die l s ch e ch i s ch e K r o n e von 22.SS aus 23.85 Westdevi {t n weisen geringe Veränderungen auf. Sta*- flehend die offiziellen Notierungen: V»r$5fenilfchmig der Deviscnzentralt vom 22. September 1922. •eritait (Schecks und Aus- 2ins zahluBfcn) Amaterdam f, 1 holl. Gulden Agram 1 jug. Xronen ... Belgrad 1 Dinar . . . . , Marlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest t ungarische Kronen , Bukarest i Lei ... . . . Christiania l nerweg. Kronen Kopenhagen I dänische Kronor London l Pfund Sterling . . , Madrid I Pesetas ..... Mailand 1 Lire- ...... New York l Dollar ..... Pari» 1 Präses . . . . . . Prag 1 tfchecho-slow. Kronen Soli 1 Lrpn; .. . , Stoekhel* l sekwed'tkcheKronor Wamhan 1 polnische Mark- . Xtrieh 1 sehwelzerische Francs Nottn Amerikcn. Noten v. 5 Dollar aufw. , . kleinere ... Belgische Noten 100 Finne» . . Bnlgarlsehe Noten zu 1000 Leva . » » •. ^00 a . . . kleinere. . . ftluiafhe Noten 100 Kroner . . Beat sehe Noten zu 1000 Mark. . » ■ » 100 ... „ „ , kleinere. . . . Rngl. Noton von 5 Llvrest. aufw. , „ kleinere ..... FranzBaisehe Noten 100 Francs . Noll Indische Noten 100 Dulden . Halieaieabo Noten v. 100 Lire aufw. , , kleinere . . . IngoaL Noten nngeat. au 1000 Dinar . . . , 100 . . . „ kleinere . . Norweglsehe Noten 100 Kroner . Polnische Noten ▼. 500 Mark aufw. » . kleinere.... BumnlseheNoten au IO0öu.500Lel , „ kloinere . . . Nuss. Noten IRoman.) zu 600 Rubel ■ » » » , , . »' kleinere. . Bekwedisehe Noten 100 Kronor . Sihwelzertaehe Noten 100 Pranea Ihanltoho Noten 100 Pesetas . . Tseheeno-elow. Not. t. 1000 anfw. w-; kleiner* . . Ungar. Noten (neue Em.) an 100t Kr. , , *u lOtWt Kr. . . . . . kleinere. 20060— 041.25 965— 52.15 6376— 29.55 12685— lOtls— 154*5— 15515—' 3303OÖ.-33O9CO— 11265—11293— «3125— 3134— 747C0— 74850— ■ 5579— 5691—1 2309.50 2315.59 429.5» 4S0.5O ISSvS.- 19695.4 10.20 10.30 1S955— 14965— 74250— 74150— 5315— 4W— 74550— 74460.- 5345— 412— 74325— 74225— 5305— *91— 74*25. * 74525— 5135— 402— 388— 15445— 53— m- 11301— 34— 37»— 1*320— 52.— 352— 153*0— 53— 329700— 829500— 5515— 28750— r-a7.so 3097.50 1828#— 33070»— 330510— 5645— 28950— 31ILSS 2092.59 1032— 329890— 329600— 5620— 28750;- 3092.3» 3972.5» 953. 330800— 330600— 5650— 2*950— 3107.50 2087.50 937— 1020!- 12370— 9.95 9.90 469— 449— 1024— 12430— 10.25 10.20 471— 451— 945— 12545— 9.98 9.85 449— 429— 949*- 12605— 10.25 10.15 451— 431— 19460—. 13859— 1J1T0— 2335— «30— 29,28 29— 19540— 13910— 11239— 2345— 2340— 29.49 19435— 19515— m s; >4. 29.29 -♦ Gerichtssaal. Den SoH« zum Rächer erzvgen. Der Prioatbeamle Adolf S. brachte gegen seine Gattin Lielene beim Zivillandesgenchte eine Ehescheidungsklage ein, in der er. geltend machte, er fei nach feiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft von feiner Gattin überaus kfihi empfangen und aus feiner Wohnung, die sie auf ihren Namen angemeldet hatte, hmausgedrüngt worden, indem sie sein Zimmer vermlelete, seine Sachen aus demselben hmauswarf und ihn nicht mehr in die Wohnung einließ, so daß er sich durch ein Besitzstörungshlgge den Smlaß erzwinge» mußte. Sie habe ihn eines sträflichen Dechält» nisses mit der Tochter in Gegenwart der beiden anderen Kinder geziehen , und zu dem Sohne Leo gesagt: »Du wirst mich an deinem Vater rächen!" Zu verschiedenen Personen und in einem Briefe habe sie erklärt: „Ich habe meinen Sohn zum Dächer erzogen^ .Lv 'wird mich an meinem Manne rächen und ihn etschietzen." Es Habe , aber gar die wonMm H^Den^^ ÄHnDMLy^ fi Dmer e^e natürliche Reaktion gegen die vorange-ängenen' Befchlmpfüngen ^tzier Frap gewesen.. Pas LivjilMdesgtticht sprach die 'O ch ch d u n.., drr Ehe aus bei d ir r f 9 (t i r e m V e sich u l-d e n, wegen gegenseittger Beschimpfung und empfindlicher Kränkung aus. Sagest diele- Uile'l brachten beide Teile die Berujung an. das Qb/rlüNdesgerlcht ein, weil jeder Teil die Ehe SM« de« alleinisen Verschulden deandern -efchieden Uehrr der WrltMarhtparität. In diesem Sommer unseres MrßvevgnützenS sind ss viele Stürme über die Krone dahmgegangen, daß man, sich bereits berechtigt füblie, für den Herbst das völlige Erlöschen der Kaufkraft dieses Zahlungsmittels zu prophezeien. Es ist anders gekommen, als man sich vorgestellt hatte, und es gehört zu den seltsamsten Erschei-mrngen des Wirtschaft»- > lebens, daß die Äeschäsistätigkeit, die sonst im Herbst einen stärken Aufschwung zu nchntei pflegt, alle Merkmale der Stagnation Mweist und eine Kaufuylust offenbart, -die schon lange in diesem Gröde nicht zu beobachten war. Auch die Krone erlebt ihre Wunder —> sie bestohen darin, .' daß. ioährend die anderen Valuten lanssam abbröckeln, die gebrechlichste unter allen ge-schivächten Wahrungen einen Halt fand und sich auf.dem Stande von 0,0087 zu sta/bi!isieren scheint. .Noch auffallender ist diese Erschvinung, wenn 'man berücksichtigt, daß die Notenpresse inzwischen rastlos lät^g 'war und m^itt drei Wochen eine Staigemny des M?> leiWulaufeS nin fast dreiVieM BWMn Msi 1.7 Bit< lionen. bescherte. ' ''5 ....* f- ,, Bringt MN die anscheinende S t ab i^i t ä i'der Krpne MMWUeHa«EHG'lM StchMWgzjM' HoteWnMfO' M dem Hückgang. de.r ftem^ WhlMWnMel, ft UlM Mau fast von einer Steigerung cher^Krimc ftrechcki^Ä^ft eine relative, fitz: M^erft'dauminL Gewicht, wen); ihr m stärkerer KlMMmz gejqlgt lväre.

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