Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1300 (22.9.1922)
- Date
- 1922-09-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Geite r Nie», Freitag Wiener MorOenreit««s. . >'V«W*>i(S‘' 22. September 1S22 Rr. 1800 Türken in der gesamten mehanrmedanrschen Welt -^ besonders in Indien, Aegypten foUw auch m Persien, As-' tzhanxstan und Arabien — gezeitigt. England muß aber damit rechnen, daß die Begeisterung sür das Kalifat und Den Pauxslamitismus sich in einer Lritenfeindlichen Pos-l liLik äußert und kann weiterS.,,mcht" ruhiL'DlsMst, Zyie «Sum die Früchte feiner MöW ''tt ’ 'MMt^egWrr^^eine)' buntscheckige Koalition aller jener .HaHchen'.''iMd' ->eu«-;.' pä-isch-baltonischen Faktoren gebracht WiEdie tro^Hrer-. grnndverschrsdentzn Zielc einig sind» Mn Status Pro iü/ Asien und Europa — daS Ergebnis der Friedensv'erträge' zu vernichten. Ein sehr großer Teil der englischen Bevölkerung ist allerdixxgS sriedensbcdüxftig und speziell die britische Arbeiterschaft nnnxxxt gegenvmen>ueuen Kvieg: exrergisch Stellung, auch dadurch sshr ° beeinflußt, daß' bei' einer ^Aktiorr gegen die Türkei England weder auf die Unterstützung Frankreichs noch Jtalmv» rechnen kann. f Immerhin ist die Meldung englischer Blätter betreffs der ministerielle» Bersügungey wetzen ' des TraxxspHtß eines Teiles ägyptischer Trxchpen nach AonstcMtmopÄ sehr bemerkenswert. Die Stellung 5 FrÄikreichs xdrid -Jtaliexxs ist geniigerrd durch die Tatsache illustriert, daß beide reicht nur nichts gegen den-Einmarsch der Truppen Kemals 4n Thr<xzien einwenden, sondern sogar ihre > e igenen Mannschaften von Kleinasien uxxd Konstantmopel zurückzveheu. Frankreich — >das in Asien vielfach als Konkurrent EngiaiitbS austrrtt -^erblickt fix der Türkei eiühn Verbündeten gegen England, aber es will zugleich auch eine Erneuerung des deutsch-türkischen Bündnisses verhindern, cbcnfo wie Die bestehende türkisch-russische Allianz sprengen. Die diesbezüglichen Beratungen zwischen Angora und Moskau über gemeinschaftliche militärische Aktionen sind für die Be- Ziehungen Zwischen der Türkei und Rußland immerhin ebenso bemerkenswert -wie ein Telegramm Kemal Paschas <m den rxxffischen Bolkskommisiär Tschitscheriu, in' welchem erste rer erklärt, an dem Vertrage zwischen Moskau und Angora vom 1921 sesizuhalten. Durch diesen Vertrug ist es Rußland ermöglicht, wieder in Aktion zu treten, da auf Grund desselben Kemal nur gemeinsam .mit Moskau Orientverhandluugen mit den Ententemächten ansnehmen darf. Tschitscherin beabsichtigt tatsächlich, zwecks einer Vermittlung zwischen der Türkei und den Ententmächteu an >er Orieutkonfercnz tcilzunehmerr tntib den Standpunkt Rußlands in der Orientsragc darznlegen.' Dringt dieser nicht durch, dann fürchtet man in Polen und Rumänien — die sich einander immer mehr nähern —. daß die russischen Truppen Ln Polen und Rumänien einsallen Wrmten, uxn mit den Türken und Bxrlgaren vereint arxs Koustanti- Nvpcl loszumarschieren. Daher nehmen Polen und Rumänien du Falle einer allgeme«xen balkanischexr Verwicklung eine mehr zuwartende Stellung ein, zxvm UntcrschiÄie von der großen und. kleinen Entente. Bon der zweiten ist eigentlich nur Jugoslawien an. dem griechisch-türkischen. Kor^kikt interessievt, und zwar soweit als es sich mtt Jugoslawiens Besitzstand handelt. Man toitt sich nicht übermäßig für Griechenland exponieren, das ja kein slawischer Staat ist und im Weltkrieg neytval LÜeS. Uebevdies rechnet man in Belgrad im Falle eines großen balkanischen Krieges mit der Möglichkeit, innerer Unrxchen in Kroatien und Montenegro sowie eines Zusammenstoßes mit Bulgarien, wo ebenso wie in Albanien große Sympathien sür ein Zusammenwirken mit der Türkei vorhanden sind und man auch im geheimen ein« albanesisch-italienische Kooperation gegen die Serben erwartet. Da weiters auch die Tschecho-Äowakei nicht gegen Rußland Stellung nehmen will, so folgt aus der russischtürkischen Kooperation die Möglichkeit einer-neuen Mächte-- gruppierung in Europa. Oesterreich. Der DölkerbrmdkreStt gesichert. Genf, 21. September. (Priv.) Der Von dem Völkerdundrat ausgearbeitete Plan eines Kredites für Oesterreich ist sertiggestellt und für den Kredit werden England, Frankreich, Italien, die Tschechow-Slowakei, Belgien und die Schweiz dem internationalen Bankenkonsortium gegenüber die Garantie übernehmen. 9ie großdeutsch»« unk christlichs»»ialeu Purtetfllhrer -ei« Bundeskanzler. Vor der Abreise des Bundeskanzlers nach Genf fand eine mehrstündige Beratung großdeutscher und chrrstlichsozialer Parteiführer statt, in der Bundeskanzler Dr. Serpel neuerdings die politische und finanzielle Lage deS Staates mit besonderer Rücksicht auf di« bevorstehenden Cütscheidungen beim Volkcrbundrale darlegte. An diesen Bericht schloß sich eine angeregte WechselreLe, die d-ie vollste Ueberemstim^nung der anwesenden Parteiführer mit den s Richtlinien zeigte, die der Bundeskanzler für das Verhalten . der österreichischen Delegierten in Genf ausgestellt hatte. Vorher hielt die Lhristlichsoziäle Bereinigung unter Vorsitz des Obmann-StellMrtreters MikläS eme dreistündige Klubsitzung ab, in der gleichfalls an «der Hand eines ausftchrlichen Berichtes des Bundeskanzlers die ge-' genwärttge inner« und mxßenPoMsche Lage erörtert wuxLe. Auch diese Beratung zeigte die dolle Gwmütigkeit der versammelten Abgeordneten und. Bundesräte in ihrer Aus-' sassüng der besprochenen Probleme. ' Zxün Schlüsse wurde eine Reihe von VerwaNxxngsbeschwerden der Regierung, zur Kenntnis gebracht. Dundeskanzlex LripkXllbrp den Abbau des IstvexurtuM». In einer vor einigen Tagen abgdhaltexxen Vertrau- - «nSHäxmerversamml'uxxg der Gewerkschaft christlicher Axx- . . gestellten in öffentlichsn Diensten ^führte BundeskaHler . Seip eHustler äMre-m.MS: , ''' 'k n [f . y J Weun uns M Sanieruyg gelingt/ weMn /H:lleicht/ ÄMen koxrjMn.M deileirwir' eine W'jxetsHÄ fjtHk ri stz - . duMxxachew.wcrWl, Xvie^lvi^sic seit den Zeiten.^s -Zu- - sam'menvvxxches xlichh geWt höben.- Kommh/eS Mxckkich zü'' einer 'merklichen Staitzevlxxxg des 'KronenkurseS, syMird sich vielleicht einige Zer/t hindurch die Zahl der Ärberts- ^s-^xMige^ L-ß .wich,^^ Hrchte^H^pie TMrmxg^Mcht iildstnsWen Maßr Nachlässen, w die Krone stäxgft xnan " wjrd) nhtwöndsg .zu - ^.y hu-, und $ e h a l i S r e d u s ti o- „ n c n.schreiten xxiülsexx -usw. Mer es..ist doch bester, Mit. ernstlichen- Willen alle Mittel, die zur Rettung führen können. zur'cMrxifcn xmd' dahei Hxe sos^ Krise durch- ' zwiiächru,' alS; xvir dersjukdxx imnsir kiesig uud ''Wrst' etzds lich ganz zugrurxde. / ä ßF 8 ll / - Die gegenwärtige ^Regierung mxd insbesondere .meine .PMoxx^wM voq ezxxem ,Teile-dei: Oeft'exstlichksstMgeniW /sögrnaxxntexx Hlxdecaejctzes sehr axigegrifsen. Marx wirft uns v.»r, wir hätten gerade durch dieses Gesetz das UnMck befchlerrnigti Ich bekexrixe mich noch hexrie dazu, daß ich für den Inder wor, l .nb ich gestehe auch ganz offexx/ daß «8 meiner Mcixixüxg näch -jetzt,'Wenk nicht in'der ZwischenzÄk noch eine bedeutexxde Wer.dükg in unserer ganzen WxrtichaftSläge eintr'llt, zu einer Einfchräxxkxxng des Ind e x p r i n r i'p s konxxnexx wird müstexx. In einem-Puixkte hrxbe ich xnich ux der Tat verr'echrret: ich habe damals, als btx^;' Indexgesetz gnxxacht' wurdet rücht gWaxcht,.. daß die Teuerux'.g so großwx r'den wÄd.?ES.'sPrechen auch heute üoch Gründe-dafür. daß es verxlürxftig gewesen ist, den Jxxdex sür die.StaatsarxMellteu einzusübren. Alles, Xvas die Regierung irr den letzten sechz-hn Wochen uxxternomMen hat, HLtt-r.ue kqxuu tun stunxeu, tvenn wir in dieser schweren Zeit nicht den Iudex g'.häbt hättexr. Eines, ist.Xrxlhr. gswiste Kategorien der Angxslcllren hoben große Mexxgexx Papier?- g-lldes in die Hand bekemnxen. die es n x ch t g e.b ra u ch t haben..' Aber das liegt nicht an dom Jnpex,. sondern, an uusrrcm' gaxxzexr -.P.» i'o?dxxntzKsystem.^M-d - verschieoenen Mnrichtungen. hi; längst vor dem Jndexgesetz da, waren; das liegt darin, daß vixt -n w^mg ftir/die Berücksichtiguxxg der Vorbildung, nyd des Fanüli-extstalldes getan wuxche..'Jetzt bin ich Yafür,^aß xna-r z: ewer. Einschränkung des Jxäex- PrinzipS übergeht rrnd ich.appelliere an die öffentlichen AxxgestMen, bü^destexx Akbaxx mUzxxwirken, weil wir'xricht 'vlfnd. in der Welt. h.'rnxngchen dürfen und nun sehen nxxxßten, daß , der Jxxdex tatsächlich schädliche Wirkungen hat. Die Politik der Geldknappheit,, die..tvir geing^cht ha^n/ - ist endlich rvirksam,p.cwc.xd<rx., Sm 'etlvä. einer Woche.Mcken die teilte mit ihrcn Paluten nnd Dwisen. dpch ^heparls, was eftkDxMtt '-Lr' Palxitenkxrrse '.üvd erne kleine Wareupvexssexikuxxg bewirkt. Wenn abLL nxxn durch,die Indexzghlungen fortgesetzt wieder große, KroxicnxnexWU in die VolkSwivtschaft htrlemgrpxlmpt würdert, könnteS leicht Wirker anders werden Das aber liegt gewiß auch nicht rin Interesse der öffentlichen Angestellten. Deshalb wage ich, an alle öfsentlichen Axxgestelltcn zu appellieren, daß sie bei einer Eixxschräxxkung der Wirkung der Jxxdex Mitarbeiten. - Tschecho-Slowakei. Die Kckbiuettskris« vertagt. Prag, 21. September. (Priv.) Ministerpräsident Doktor Benesch, der heute aixs Gens hierher zurückgekchrt ist, konferierte Kn Lause des Tages mit den Führern der koalierten Parteien bezüglich der bevorstehenden Rekonstruktion des Kabinetts. Als kommender, Kabinettschef, gilt. xxnbestritten der Führer der tschechischen Agrarier Svehla. > Dir neue Regierung wird jedoch erst anfangs Oktober ernannt. werden, da eine Aenderuug der Regierung während der Bölkerbundtagxnxg vorn Präsidenten Masarhk als inopportun betrachtet wird. ' . Prag, Li. September. (Priv.) Wie Ihr Korrespondent erfährt,, wurde die Msicht^ eine Demistion der Regierung ■ jetzt durchzusührexx, fallen gelassen und ms später vertagt. Ministerpräsident Dr. Benesch reist morgen nach Gens zurück/ ■'; Polen. SX«u«ahIau iu dtr Warschauer sSbische Gemeiube. Warschau, 2V. September. (I.- E. B.) BestmMch sind die.MMrder. der jüdischexx GememdeverwaltxMg in' War-. schau noch vor dem Kriege auf Grund eines nichtdemokvatischen Wahlsystems gewählt.. Wochen. Di? polnische Regierung hat nun Neuwahlen m die Warschauer. jMsche Gemeindevcrwailtung mxgeochnet, zu welchen sämtliche in Warschau seit mindestens einem Jahr wohnenden Juden, Steuerzahler uxrd Nichtsteuerzahler, das Wahlrecht haben.- Die Frage des FmuervwahlvechtS M den jüdi- . fchexr. GemexxrdÄxrahlen ist noch nicht erxtschitzden; die An- Hänger Her Agudas- Jisroel traten seht energisch gegen die Gewährung, des WahlrechtetS an die Frauen auf. - . /8«tzerstr«XK i» Warschau^. -Warschaxt, 20. September. (Tschecho'-slowak^' Pchß- VureM.) Infolge des'^etzevstöeWsixxid heuw -ie^ Zeikxtntzett nich^t erschienen. Die Mtzer beschlossen, M gemeWmes ' JnsorxmtioNrblatt erscheinen zu Wen.' '? - - Abermalize Vertag««g des Fed«d- Prvzesies. Lemberg, 2lvSeptexnbe§. (Tel.-Komp.) Der für den 18. d anberaumt gewesexxe Prozeß gegen den ukrainischen Studen. texx Stephan Fe da k, der bekarxntlich im Septxxxbex 192r eir AMNtaWegeychK.Polnischen Woiwoden Grabowsktz verübt hätte,! ist 'nunmehr zxxm dritten Male auf unhy» stiwnxte Zeit verschoben worden, WuMnien. .v Ein rumänischer Minister Lber dik Iudenfrage. Bxxkarest, 19. September. (I. E. B.) Vor einiger Zeit 'fand ln der Stadt Pritesti die feierliche Grundsteinlegung der israelitisch-runxä-nischen Schule statt, zu der sämtliche hohen Funktionäre der städtischen und staatlichen Behör-delx erschienen Xvaren. Im Ncmxen der Regie« ruug hielt Unterrlchtsminister Aughelescu die Er« öffnUxigsrsdc.' Er gab hierbei dem Daxxk der xunxänischexx Nation für die Opserwilligkeit der rumänischen Judenheil 'währexxd des Weltkrieges Ausdruck. Cr beüxndete auch-seine - Persönliche Syxxftxxchie der Jxxdexxheit. gegenüber und fi'chrte aus: ,.Jxxr Saufe des Krieges genoß ich als bevollmächtigter Minister Rumäniens bei der Regserung der Vereinigten Staaten die weitestgchexxde Unterstützmxg der ruxxxänischeix Judercheit Amerikas. Sie öffneten mir die Spaltexr ihres Organs, mn darin die Interessen, xuxser?s Vaterlaxxdw.verteidigen zu können. Ich gab'dazumal über diese Haltung der. Judenhöit merxxer Regierung Bericht. . 9dm sind hie Juden keine u-ntergeordxxete Nation mchr,. das jüdische Voll in Rumänien hat sichrer Gleichberechtigung verdient gemacht. Wir haben gleiche Pflichtim und gleiche Rechte." AvmSnir« und Svwjetrutzlaud. Erklärungen des Außenministers Dnea. Bukarest, 21. September. (P. T.-A.) Der runxänische Mixxister des Aeußern D u ca erklärte einen: Vertreter der Polnischen Telegmphenagentur gegenüber unter anderexn: Rumänien hat kemerlei aggressive Absichten gegen Sotvjetrußliand. Mr habe» das bereits in Genua erklärt und, sind bereit, diese Erklärung jederzeit zu wiederholen.. Wir sind bereit, mit Rußland eixxen V e r t r a g äbzuschlies^n, lvorin sich beide Dsxle verpflichten, einander nicht anzugreisen, uxrd zu jcher Zeit mit Moskau Verhandlxxngex: über verschiedene Fragen, bsispielsweise über Kriegsschulden, einzuleiten. Per? haridlungen jeder Art sind jedoch an die Voraussetzung geknüpft, daß Sowjetrußland die b e ss a r.ab rs ch e, F ra g e, als d esrnitrv g£tigel St betrachtet, Weiter erklärterer Miniftev, es^sei der ^Wünsch 'der ruxnänischen Regierung, die Stellung der M i nd e x^he i t e n-m der liberalsten Weise zu sichern. Betreffend die polnixsch-rumänischeix Beziehungen sagte er, daß sie s e h r h er z l i ch seien. Palästina. völlige Ruhr iu Palästina. London, 19.. September. (I. E. B.) Das britische Kokonialministeriunx hat im Hinblick aus die Mi-tteÄuxxg gcwiffer Zeitungen über eine angebliche Aufstandsgesahr in Palästina eine offizielle Erklärung erlassen, in Xvelcher festgestellt wird, daß alle diese Mitteilungen ganz, und gar.unbegründet sind und daß m Palästina v o I I k o m m e u e Ruhe herrscht. Die Polizei setzt die Untersuchung in der Angelegenheit der drei letzthin vorgekommenen Mordfälle, Lei denen zwei Juden und ein arabischer Junge den Tod sandexx, fort. Das Kolonialministerirrm vexmxutet, daß eS die Mordfälle warexx, die den Zeituxxgen Anlaß zu den Perichten gaben, daß sich in Palästina erxxste Misch-avabssche Zusammenstöße ereignet 'hätten. Wm-scham Drr Miuorttäteuschutz. Genf, 20. September. (Tek.-Koxnp.) In der hexxttgeft Sxtzurrg des BölkerbundratS erstattete namens der Komission Bundesrat Motto (Schweiz) einen Bericht über die Frage des MinderhertsschutzeS. Er erläuterte ddxx vorliegenden Bericht der sechsten Komnüssion und. fügte hinzu, daß die Mnderheitsfrage eine veraxxtwortungsvolle xxxxd bedeutsame sei, deren Lösung den Bölkerbundrat vor eine schwere Aufgabe stelle, die so verwickelt und. schwierig sei, daß sie erst allmählich in ihren Eixxzelheiten fchgestellt werden könnte. Mr'^'Rehnev''^diückw' die bestixnmte Hoffnung aus, daß der Völkerbund'der wirklich^ Hüter der Rechte der Minderheitexk in allen. Ländern Werden köxxnc. Die Vergangenheit zeigt, drxß Unterdrückung.VöÄ-ÄAxschen' imxner zxx Kriegen Und Gerechtigkeit zur Verständigung uxxd Eintracht geführt haben. . Der zweite Punkt der Resolutton behandelt die Frage der Anrufung des internatidnälen. GerichtSh'oses. Dä es .immer schwer sei, daß ein'Staat die Porte: einer Minderheit eims anderen MitgKedSstaqftS 'ergreife, fotfef'.in ber Anrufung des Gerichtshofes die Gewähr für eine gerechte ünd unpolitische Entscheidung gegeben. Der Redner er- Sklärte zum Schluffe,' er'hofft,' daß 'die 'Zeit der U n t e rdrückung von Rasse rxnd Sprache, vorüber sej und daß rxxan jetzt erkenxxen werde) häß alle Nasse x: und Sprachen zur Wen f.töle tt s \ ul t u r e tw a r b e i z u tragt» vermögen. W»»M)ev Beifall).' ’