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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-20 · Heft 1298 (20.9.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1298 (20.9.1922)
Date
1922-09-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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1 ' - •/ » M'f, *it; r*. t * >|«"TO’? \r T 1»> 11 < ' v "r V«’ ' * v ‘I 1 ' ‘ f-V >"l |4,v.- ,- I\ V-^ V, V ., "M*, Wen, Mittwoch Merrev Mmrserrzettützs. 20. Sehtember 1925 / Warschau, 19. Se-Pioniber. (Wn.Del fetzentwurf betreffend die' Autonomie fiir;Os!. , wodschaften -Lemtz-rg, Stäinskm uH stand der dreSwöchigen BeuMngen m NeHfaMn, schiftses des Sejm ist, enthält im-Weserrtlichen folgende Bestimmungen: Die Woiwodschaften Lenrberg, Stanislau Und Tarnopol erhalten eine weitgehende Seldstver«waltung, deren höchstes Organ die Worwod-GejmL-stNid und in Deren Bereich vor allen: Kultusnind' SchAanMegenheiten (ausgenommen die Uni-vevsitäien), öffentliche Wohltätigkeit, Sanität, Straßen- und'- Eifen^huwefen?-^lgrarfragen, Forderung vcnr Industrie und Handel fallen. Dem der Republik Polen imteiM«gM..^D>iekrWhWo^^^Ä^M -dirrch dierekte Wahlen gebildet, wobei auf 25.000 Bewohner ein Mandat entfällt. Das aktive und passive WMrechtz top,* auf fünf Jahre zu wählenden Mitglieder der WoichoWasjs- ' Sejms steht allen Bewohnern der.Woiwodschäftar, MF-das' Wahlrecht zum Sejm der NeprMk Polen besitzen/.Die Wähler der polnischen und dev rutheuischen Ration ivHchlen - jedoch gesondert. Die Sejmmitgtieder-- Wden-: KM. g es-., trennte Ka mmern, eine vuthenifche und eine poluische Nci t i o n a l kämm er, die iw nationalen Fragen gesondert Beschlüsse fassen und nur in gemeinsamen Fragen gemeinsam entscheiden. Der Woihvodschast?Sejnl wird dom Präsidenten der Republik. ernbemlsen, vertagtTUnd. aufgelöst. Im Falle der Auslosung Hot die Neuwahl binnen KyirWmMjr ö^WDtn.^DD ESM8MM iejlnHivd^ mMesteWeinW H ZLHrsjMnhMech^Ven ^itgülMevn de-GSchyrs steMdaWiecht dßv AbgtzovdwetenlmMtät ML ^väWld EsSDml^iMWejW WMum Zwecke der 'BovbereiMrgmnd Mrsfüydü-ng sW" Söjnche-" schlüsse sowie zur Ansllbnng der SeGswevwülmMrjwe-lden zwei'Kommissionen ins /Leben.-gevuse-n: Eine -für Kuldrs MdWNjHvMh-uM. eine. HMMHWMWu,. die, in" getrenntenstunden,? ^merp^ einer rülh'erüWn^ -rbesten. .DjL-OWnnffMsWtKtzdxpr werden-zur Hülste, von dm h«kenLratio«Mmm^ . vom Wotwoden ernannt. -Zur Erleichterung der Anlegung yv"V*T tt*+ | * v* * 4 v “r 7 H <3v*Jjk’ J ' , '? und äußere Amtssprache selbst. Die Vortragssprache m den wjr^ äedoch von der.Nationalkaimner 'für die. 'SchuHn Hrep. Hation selbst -bestrmrnt. Bei Besetzung -der UeüMr Und' SMatsPosteu wird den gerechten Bedürfnissen entsprechend Rücksicht genommen. Die Gründu-ng und Orgämsation der'sr üih e n Lsich e ntMi v erst iächesn wird : her Regierung, und. beut ^S-ejm der Republik Polen ubetträgen. Die SelbswevwnNng Ostgaliziens tritt spätestens zw e «i I a h re/nach. Publikation dieses Gesetzes in Kraft. . , ... ...; . .; . . . ... . . , - Bon-der BMMchtMW der. jüdischnationalen. Rechte und Gleichberechtigung ist in dem Projekt so gut' wie keine- Rebe,. ' "7''; ' '; . ' r . . Wll'ui'w—■KWlW liBHIIIIIIM ■IIIHII li III m »rill I Von Dr. Jakob Weiner (Wien). Die abgelaufene Zionistische ^Iahreskorrferen'z lyal eine Reihe von Problemen anfgerollr,. hexen « publizistische Erörrerung zum Zwecke der Klärung \ -ringend nötig ist. Ww eröffnen mit dem vorliegenden Beitrag die Dißknffion. . Drei, oder wenn man will, zwei große Probleme'waren es, mit denen sich die Zionistische Iahreskonserenz 'in der abgelaufenen Woche in Kdrlsbad );x befassen hatte, iuw die sie ia besriedigen-der Weise gelöst hu. In' erster LiM hat' «s sich darum gehandelt, zn jener Beslimmung des vdm-Bvlkerb-und. England, übertragenen Mandats über ^Palästina .Stellung, „zu nehiilkn. in welcher die Zionistische Lrganisarivn zur Iewish -Agency bestimmt wird. Dies war das höchste Thema ans der Tagesordnung der Konferenz und sie hat rbeüso klar.und unzweideutig als würdig die Antwort'.gegeben. Die har als das den Kengres; vertreten-de Organ die Rolle der Iewish Agency für die lg gegenüber den Machten sowie.-^rPalrstmvnnscherr/ waltnng betraut. Diese Beschlüsse -werden - in der -nnchjploma-tischcn Verkehr üblichen Weise dem lker^uD-MÄ''bet''MaAba«-' tarmacht zu notis-steren sein. , -. * Die Schaffung 'der Iewish Agency und'ihre Stellung nach dem Text des Mandates sowie das Mandat, selbst würden eine staats- und völkerrechtliche UnteHlchung notwendig und nützlich crschci'ncn' lassen, zumal rs sich hier um ganz neue iw:bis-,- hörigen Völkerrecht noch nicht dagewesene Begriffe.und Einrichtnngen handelt, .deren Verwechslung mit ähnlichen abaebräuchten Begrifsel: rmd De-rhällnisjen ans.jede Weises besonders > auch durch Festlegung der Theorrö des Wesens der neuen ,Be-, griffe und ihres Unterschiedes.gegenMr den alten, verhindert werdc-r müßte. .. , An dieser Stelle soll nur vom. zweiten und dritten die Rede sein, mit denen sich die Iohresko'nsereUz zu -beschäftigen hatte. Allsüdischer Weltkongreß für den Aufbau Palästinas und kteren Hajessod (Palöstina-Msbansonds). Mau könnte, -übrigens, diese beiden Punkte als einen bezeichnen und' würde dadurch baß Wesen der Sache vielleicht sogar besser treffen, denn es handelt.. sich hier um die Alternative'. Ju'vcyköntzveß oder Keren Hajessod, denn wenn man von einet ganz kleinen Gruppe dev Freunde des Kongxeßgsdankens absichc, als deren Symbol die Lanterl.ä: Schma'rjahu Äswms gelten dar^, was für alle andern- Bersecht-et des Kongreßgedankens dieser Gedanke nichts anderes als eine Flucht vor der harten Notwendigkeit des Keren.Hajessod. nwd vor ihrer eigenen bisherigen llutötjksteit...für denKer^n Hajessod in eine vage Hoffnung, well ihnen. L-ie Energie mangelt, mit dieser Untätigkeit für die Zrikunft zu brechen. Es ist daher ganz überflüssig, ousznführen, daß die. Ideedes Weltkongresses — ganz abgesehen von dem unnötigen. Aufgeben einer kolossalen Machtposition —- unlogisch ist,, weil ein W/ltkongreß für Palästina doch, nichts, anderes ist- M. . ejn. Zionistenkongveß, und dieser nicht »e.vst. M 'geschaffen wehden müh. Es könnte sich also lodiglich.daruvr. shandeln, Anstrengungerc zu machen, bisher fernsteihttÜ«'^K^ise s ganisation und damit auf den Zivnistenkongreß zu hvi^gem' Man kann daher mit Recht behaupten, daß, von der obenyenalmten Gruppe abgesehen, niemand posM-- stkr den JMnkongreg war, sondern daß diesernur ein Hoffnungsschimmer für die Schwachen und Mutlosen war, die das Vertrauen in ihre eigene Kraft verloren haben. Kein Wunder, daß sie nicht sehen, wie-sehr sie die Organisation schädigen und 'daS alte bewährte Programm verwässern -wollen. Der bessere, weil stärkere und mutigere Teil der JähveS- ‘ konferenz l)at sich nicht für den Judenkvngreß entschiede«, sondern ihn abgelchnt, so gut es Sei den gebotenen. Rücksichten eben ging. Run Mi muß eß Sache dieses-Deiltzs .und. aller radikalen Zionisten sein, diese Bewechutg bis zum' Mlten. Kongreß M stärken,, damit ^ckein^ZtpeistL darüber' bleiben kann, daß ans dieser Seite die Majorität, der Kern Und die- Stohtrtrppe^^b.LwsanWirnr.'sindl. .' tr ... : Dazu-, aber ist außer:der.' Propaganda des Wortes, die, sicher nichk vernachlässigt werden darf, die Propaganda der Tat nötig,, .und-.„diese heißt Keren -L,ajessod. Denn man darr eine Idee, die imnrrrhin aus gutem Willbn als Rettungsidee vorgebracht wird, nicht elüfüch Veiseite schietben, ohne mif ande'.'e Weise für den Ersatz dessen zu sorgen,-was/dre Gegenseire sich von.dieftr. Idee erhofft...Haft-D§r Ersatz des problematischen Erfolges 'des, Iuüentongr-esscs -muß der sichere Erfolg/des Kerc::-Hajessod sein... . '': •' ' ' Die' Erß^rusigen des' letzten '"Jahtes wist' dein'' Gebiet' des 'Keren- HäMdd sirfd siche^l'ich nicht- -befriedigend, aber , sie sind-ldöch auch nicht entmüNgewd^' sie .haben, vielmehr ganz _im Gegenteil -denjenjaen. die'an der Arheit sind, gezeigt, haß der Kcrcu Hgjessed nüt ' seiner Maasse'ridee — ordentlich und. ernst propagiert —' stärke Resönnan^ iu'^er breiten Masse' findet. Und ans diese. komntt es''stu.'. Wenn'man nachsieht, wieviele M'eusch-rü'ui?drneinzelinn^MÄderii" fürs den Keren Hajessod .. geäMistt h-ch^y,' wi'rd^man,.finden, daß es jämmerlich' wenig (tji der aktiven sArbeit beteilig?». Tie Keren Hajessod- 3 ^lrHeit^ bärf. sttzn '^fsizsi-Mn '^ndesorgauvsationen nicht wkste^.'sabotiert. werden-,- im Gegenteil, die .Organisationen mfisiest ans jede..inögliche. Weise gezwüngen werden, alle. Kräfte, in den Menst des,'Keren.Häjesiöh zu stellen und tatsächlich ans -der'Grundlage Maässepprinz'ipes (B^stemr-ung) zu arbeiten, . so'schwer es auch 'ist und so klär es ist, daß die Drrrchsetznng nicht sogleich erreicht werden'kann. Es ist schön vor zwei 'Jahren.sgMgt worden"irnd muß immer' wieder' wisdeicholl wirken, daß es'beauem und kleinlich.ist, das Maasserprinzip als n.Nchxftch und unaufrichtig zu bezeichnen, weil es nicht sofort r-eäsisierbar ist/Mchlsstzr ist EHiehjurgsPrinzip nstd es liegt iln Wesen eines solchen, daß es' am 'Anfang noch nicht dnrchgesetztist/'Maasser ist Radikasisisrung «der Bewehung, .Begsistevung der Jugend, isst das'Mittel,-die Spreu vom- Weizeniü der Orgenrijation zu sondern, und gerade dies tut nyt. " -So ist das Problem richtig erkannt worden und das ist-dec^große Erfolg der Jähreökonferenz, daß sie in aller Schärfe und -- lDeuMchksitdie Mternätnve -. ausgeAeigt hat: .Müdigkeit, Schwäche -und Hoffenauf sMndtz. Hilfe oder Selbstvertrauen uyd Bewährung der-eigenen Kraft-. Indischer-Weltkongreß für Palästina oder Keren Hajessod.- Die Kasseler Tagung der ' (Eigcnbericht der „Äiener Morgenzeitung".) . Hassel, 13. SePtAnber. Soeben wurde der achtzehnte Delegiertentag der Zionistischen «Bereinigung für Deutschland geschlossen, . Die Hanptpe.rhandlungen tagten vom 11. bis 13. d. Konferenzen über Jugend-, Gemeinde-, Keren Hajessod-, und. NätionaHondsarbeit gingen .voraus. Eröffnet wurde der Delegiertent-ag jbitrd;, eine ausgezeichnete Rede des .Vorsitzenden . der Zionistischen Bereinigung für Deutschland,' Vr. FeH Kt o s e n b.hü sth.' In, dep. MyntatzLrächtiitzung, .. , 'sMch^ WräuS instruktiv Hebt ^. Schocken über „Die'WBsttm-Aufgaiben des deabtschen Zionismus". Das'drifte Referat hielt. Herr Blumerifeld Dienstag abends: „Inhalt und Möglichkeiten-zionistischer PropagaM". Der V ü r gk r M fei ste r von Kassel, der frühtre -Reichsminister Sch ei de man n;'-war bei der Eröffniungssttzuüg anwesend und führte'unter anderem aus: ,-,Ich tveiß, baß der -Zionismus als Bewegung nur möglich war, weil er getragen ist von den. edelsten Absichten, ein wirklich hochgestecktes Ziel 'zu erreichen. Das ist auch die Estn s chä tzn}\ g, die ih m zn- .1 .ei 1; wftr-pe -durch- -deniniernalivpalen .So- 'zäa. iimu.s, dje in-der- Reso-l-utioy. von Aftlsterdam aus- 'gospxchhen:ist.^ - . --- Vier Problenr-e beschäftigten vor. allen ander?«'den. Delv-- giertentag, in alldn Sitzuilgen kam man sichmer .wieder..auf sh zurück: 1. Die VDbreitMMgHer-Ki-nijtischen AttipnÄv-efte .-tnS ihre Konfegnenzem -S.-'W ÄlHer-Frage. 3. DaS Bevhältm!! zwischen^ Keiechr'^aseAo^ -nrid N-ationalfonds. 4.'Deutsch,. ^fattdS-^.PvflNche, 'HolvttMjon-ck^iDkeiten. Schon in seine, Hröfsnungsrede stellt? Hosen-blirlh fest, daß die Astfgüb^ .HeitM ickchtzioWstische. sKchist Des jüdischen Polkes 'mit den,? . Palästina-Mrk E peÄnüpfe«I'"eigentlich «och irnstclöst sei. i'e^M«LwhDstnst die-stast Entwick'lung ist di< nächste' und dstingendsta A-usg«b e>u«s-erest po. li tischen Leitung, die, wie wir' hoffen, jetzt ihre 'Kräfte . ldiesen innerjüdischen Problemen wird widme« können." Auch der Amerikaner- A.rg,-üer. mit,-eine^.übe.rWs ein«, '-dringlichen Rede' sich-an-der D>i8knssion beteiligte, erklärte, -es so» unmögstckr, nftt Mchtzionist-en irgendwie zidsaimnenMävbeittn, außer - ineiner- -«öu t ra l e n P.a l ä st^n aO r g a n is ä. lion, äber -das dürfe in kemom Fall auf Kosten einer starken zionistisch^' LchgiMättön^gje'schehe».- &a> dieser Frage häst-e bereits früher Ro s'e'N'blüth die glückliche Lösung äüvgcge):«: „Palästina-Kongreß-und' zionistische Orgamsatio'n schlitß.-n einander -nicht 'Lm-l Sie' dürfen ei-Ml^e-r''nicht: ailsschließ.::'" Die zionistische Organisation als solche müsse jedeusall^ in '.hr.'ul ' heutigen Chavakter erhalten bleiben. „Noch immer gilt, daß eine Neuträiisiernng der.'zionistischen Organisation -durch' Est'i-iust-> rung ihres nationalen' Ge-dankemnhalts als taktisches.. Mi-t-tel nicht den gewünschten Erfolg herbeisührenwürde/'- Airch^ der offizielle Redner des- Misrachi, Lazarus Barth, verlangte namens seiner Fraktion vom -Delegiertentag, daß er sich mit ollem Nachdruck für den Kongreßgedanken einsetze. Er sp r a ch * die nicht -unbegründete HVffnung aus, daß ein g ro.tze r- T e ist des deutsche«' JudeninmSM.itgehen- -wer.de. Ein . anderer Redner des Misrachi meinte, daß die Kongreßbewegung Li-e Trennnngsorthodoxie ans -ihrem, Schmollwinkel he r a n sh o l en. werde. Dafür seien Anzeichen in agudistischen Aenßernngen aller Länder zu finden. -' , (Soeben schreibt der Frankfurter „Israeli i", das ofsizielle.Organ der Trennungsorchodoxie, daß ein ans die Fragen des wirtschaftlichen Achbaues Evez Israels beschränkter Kongreß wenig Bedenken begegnen würde. Die Red.) .In der Araber-Frage würde von verschiedene« Rednern die Notwendigkeit betont, eine friedliche Berständigung mit allen Mitteln anznbahmn. > In srmem Palästina-Referat führte Schocke« ans, «daß es die Hauptaufgabe der deutschen Zionisten sei, «ach drei- bis vierjähriger gründlicher Ausbildung in Deutschland'' C h a i «• z i m nachPalästina zu senden. >,Es G'' nicht tzche Gegenstand unserer hsutigen Sorgen, ob -unsere erzogenen Kräfte Mttel haben werden,-nach Palästina zu gehen.' Der Grad 4« Eignung «unserer Chaluzim für die Arbeit in Po!läst>ma mwß ihnen Anrecht^a-uf Beihilfe von den zentralai? , Stellen oder-ans Ländern mit guter Balarta schaffen." Der - Rrdmr «betonte die NotwendiMt einer AuMldtmg' hochqEi^ f-izierter Handwerker.-DennML. die-M-ye BatrW^^ statte werde die Jirdustrie in PaMina bilden. Jadob W o l - ß (Frankfurt a. M.) verwies darauf, daß sowohl Textile m auch Hotelindmstri t in Pal äst in«, ga «-z g «t «tM?. geführt tr e r d e n l ö n n ten. Gr verlangie die 'Schafftr«tz eimr Informationsstelle für .wirlschaftiliche Initiative, welche sowohl der nationale« als auch der fafc' vaten Kolonisation dienen soll. Schocken erklärte ferner E unbedingte Notwendigkeit, daß intensiver denn -je der Be xt: - -« uns<rer Bankaktien, besonders dn des I. C. T.« in allen Ländern durchgeführt werden müsse. Denn bei - dm Juden ist unbedingt M Markt für unsere Bandaktim Vorhang den. Es wurde von einem Redner daraus hingewvesen, daß der I. C. T. endlich -doch eine Reihe Fi.lialen «in den Ländern der Diaspora eröffnen müsse,, gleichzeitig könnte eine Zentrale für den Absatz der Aktien ge-« schaffen «werden. \ Ans den Resolutionen sei hervorgehoben, daß der oohcn'rejc-rmer.i.s.che Charakter des Jüdischen Nationalsondß noch einmal betont wurde. Das Ge-der^n unseres Siedlungswerkes hänge davon «b, daß es dem I. N. F. gelingen werde, Grund und Boden Erez Israels in . den G emeinbesitz dess-jüdischen Volkes zn bringen. Eine weitere. .Resolution besagt: „Der Delegievtentag erblickt in der Jüdischen Arbeiter da n k ein w i ch t i ge 8 I nst r u m e«t der Finanzievung 'und wirtschaftlichen Entwicklung -.des Palästina-Ä-ufbaues.^Er rüst alle Zionisten zur Unterstützimg-der Aktion, zur Verbreitung d?r Aktion der Arbeitevbank ans n jrb beauftragt den Landesvorstand; diese Aktion aufznnehmen,und.. Mit alle-n Mitteln zu-söÄdern." In tverteren Cntsch'ließung.'n fordert der Delegiertentag den Londesvorstand auf, mit allen Mtteln das Cntstchen 'eigener ' j ü d i s ch e t' S ch u l e n in D -e u t s ch l a n d zu unterstützen. Ferner wurde gegen die Vcr° suche einiger KnltuSgemeinden, die Ostju«den vom Gemeindewahlrecht anSzüschließen, Protest eingelegt. Vom nengLwählten Landesvorstand (Vorsitz: Dr. F c ('i g Rosenblüth) darf erwartet werden, daß'-är in vollem' Bewußtsein der geLftderten pdlitischen und wirtschaftlichett Si-. tuation .des Zionismus, neue Losungen, neue Methoden lino schließlich neue Menschen in den Dienst des Pülästittä^vevles stellen wird!. Amerika «»k die «attvmitzere»» exreffe. Washington, 17. September. (I. C. B.> Wie wir er» fahren, -wurde der amerikamfche Vertreter in Mütowitz angewiesen, 'über die dort statigefundenen Unmchen eine Untersuchung einzuleften, .da Mter^ den . belästigten und Wschädjgten in Ka ttowitz. sich auchein' I u $ e, der amerikanischer Bürger ist, befindet! Wie verlautet, hat auch der anterist:uisch-jüdische Kongreß^die Äuftnerksanftsit der Wajhtntziouer Nirgievnncc aust-dja GveiMilse in-

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