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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-17 · Heft 1295 (17.9.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1295 (17.9.1922)
Date
1922-09-17
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gene 4 Wien,'Sonntag Ein ArsjstaRd in Adriauopel. . London, 16. Septensber. (Tel.-KomP.) „Daily Mail" Meldet aus Konstantinopel, daß in Adrianopel ein Aufstand ausgebrochen sei. Die Politischen Behörden wurden abgesetzt. Der VSlkrrbrmd Wer TraNsjstdsnre«. Gens, 16. Sepien wer. (Schweizerische Depeschertagentur.) Der V ö l k e r b n n d r a t hielt heute nachmittags. unter dem Vorsitze da Gamas eine öffentliche •Z i'tz u u g ab. Lord B a l s o u r referierte über Artikel 25 der Mandates über Palästina,.der die Gegend von T r a n s j o r d a n i e n von den Mandaisbestinmmngen a u s n i m in t, . die die Zchaffn-ng , eines jirdifchen Nationalhcirnes znm Zwecke haben. Nach einer, kurzen Diskussion wunde der Artikel definitiv geregelt. Weiter beschloss der Rat, iin Jahre M3 eine interna t i oa l e Z o l l k o n f e r e n z nach Genf einznbernfen und ferner im Einvernehmen mit der holländischen Regierung die Organisation einer internationalen W e ch s e l r e ch t s k o f e r e n z vorzubereiten. PsLMsrrsrechr der MarrdLisgeöirts. kkrni, 13. September, (Schweizerische D.'prschenag.'ntnr.'t Die scchst' Kommission fpollt-ische Frag'.n) nttzrte heute vormittags die Diskussion über die. M i n o e i « c. r c st i rq e f-vt. Ars Antrag Dr. Bene sch' ward: eine Resolution cingLnon-men, die das Sekretariat erstirbt, in der Frage der Mindcibeiten darauf zu achten, ob die Vertreter einer Minderheit ih: P f l i ch t e n gegen n b e r d e n Z i a a t e» tatsächlich efüllen. Nach dem Bericht der Qberkonlmission nahm die sechste Kom'.'.'ission Kenntnis von der Absicht der verr.'.anenteu Mandatskotyrrsissio», eine genaue Prüfung über e:e Fra.ze >-.r langfristig m Arbensverträge auf den Inseln deZ S'.ilicsr Lzcans, die B cde ngssetz ge bung in den Gebieten, die best PLannnierstettt sind, und die Gejetzaebu.lg ttC>cr alkohaiische Getränke;t> veranlassen. Das Petitionsrecht ivird dahin definier', des; all' P t i t i v n c n, die von Bewohnern, der Mr, u t a: 5 fi a r. I e u ausgeherr, der 'permanenten Mandats7o,n:n'.jü.-n durch Per, mrttlung der Mandatare nnteroreiict werdest sollen n.nd dgx die Petitionen, die Bewohner dieser Gebiete ben,.-'se:', aber tun anderer Seite cm gereicht werden, nicht van der pernranerüen sNandü'skommission geprüft werden. bey.".' den MadataAn Gelegenheit gegeberr wird, darüber ihre Mei-r.'ng ab'.uge'wn. Der VsrfitzeAde der deALkchenZrntrrrMparrei Kher öe^ ANti'rMitis:nuy. Aus Berlin wird ruts ^meldet: Der Vorsitz.'r.de'-de.r deutschen Zentrumspart-ei, Rcichscags'abgeyr.dueter M a r'x, hat:''auf die Bitte des Ieniralverein.-v besttsä'cr Staatsbürger jüdischen Glaubens, die Stellung der Zentrümsparter der den!ichvölkisehen un-d antisemitischen Bewegung gegcuüber zu renstze'chn.'sr, ein Schreiben an den. Verein gerichtet, m.drm $$ beim: „Es ist eine vielfach beobachtete Erschürnno, d-rß der Anist senutismus sich fast immer auch als eine Gegnerschaft gegen das C h r i st c n t u nt, speziell gegen die k.idh.Aische Konfession, entwickelt. Daß di: starke B-etommg. des deutschest Bolksnuns in ihrer Anlehnung, an den altdesrtschesi Götwrknlt' Mener MsrgCÄzettüns. immer mehr als eine antichristliche Bewegung hervortritt, kann ernstlich nicht mehr gelcugstct-wenden. Die Katholiken lehnen jedenfalls den Anti s e sn dt i s m ü 8 als solchen' g r u n -d s ä tzl i ch a b. Sie halten sich kraft ihrer religiösen UrK-erzenguirg für verpflichtet, den Las; gegen Mitmenschess, mögen sie auch anderer Neberzeugnsig sein wie sie sebbst, ssüt aller Eutschiedenhegt abzuweisen. Die Untersuchung hegen der tzlvinordnng Rathenans hat nach meiner Meinung nach den bis jetzt durch -die Presse bekanntgewor-dcuen Ergebnissen den Beweis erbracht, daß dieser Mord in eugstom Zusammenhang mit beit -deutschvölkischen. Bestrebungen und der -antisemitischen -Hetze staht., Der Mord beweist m. C. klar, das; eine mit derartigen Mitteln betriebene Volksastslsetzung, wie die antisessiitische Bewegung, schließlich auch überspannte Köpfe zu Mordoedankcn und Mordtaten anregt." " ■ ' - BrrurteilnAg vsn Zsirie ZisK irr 5^reW. Ans Warschau meldet Z. C. B.: ADer Prozeß gegen Angehörige drr ZAre Zion-Partei in Kiew hat mit der Bcrnrterlmtg der Angeklagten^ 'zu j'e zweijähriger- Z w a n g s a t beit geendigt. Wie die kommunistische „Fahne" witt-rilt. wurde der Verlauf' des Prozesses in Kien? mit ungehei'.rrr Spannnng verfolgt. Vor den Türen znm Revolsülonstrilnrnal waren ständig hunderte Menschen versammelt. Wie das kommunistische Blatt weiter berichtet, wurde das Verhör mit best AngeAagten auf einer airsaodehnten. Basis geführt. Die Angeklagten wurden über Tinge befragt, die fernab von dem Gegenstand der Anklage lagen, so z. B. Ader die ehemaligen j ü di s ch e n Legi.pnc n ans Gallipoli, über das Palästinar.t c n d a t, über d'e Angelegenheit Iabotitlskh- P e t l j n r a uho. Die- Angetlagie.it verhielten sich sehr mutig mssd tvußwst ihre Würde zsc wahren, wie die kammtmiftisch Presse ausdrücklich hervovhevt. 17? September 1938 Nr7'l2dS^ NücktrUi des chrsrrstscherr Pcling, 15. September^ (Wolfs.) l! znrückgetreten. # gÄtAjeLLT. Kabinett ist ws Wie Oefirrreich rumiert wirZ. - An die Adresse des Herrn Verkehrsminifterü. - Die schönsteit Vorsätze und Beschlüsse, int. üflcwct* clüsche-t Staatshaushalt Ordnung zu schassen, sind nutzlos. denn die hohe Burecurkratie setzt sich einfach über Gesetze, Bero-rdiumqen und Erklärungen ihrer Minister hinweg, und tut, was ihr beliebt. Einen Schulsall, »in welchem der Uebernrut gewisser Kreise howgeswllter'Beamter trcjfl'ch zu fttibtercir ist, bildet die Angelegenheit des -D a n p t w cr g e u a m l e s d t r Bm rlde *■■- b n h n e u. Tie setz Hilssamt des Vrrkehrsmirtifteristuttz ist i-c zwei große-,; .PrmatMlserrt. anrtzNeyvamgürtel untcrgebracht und. ,bese.tzt Lirla 3 6 gr ö s;§r e W o hn n n g c n, welche ohrrc nenneuswerte bauliche Veränderrmoen sofv' t. an Parteien, abgegeben . Werder; könnten. Bor zirka zwei Monaten teilte der Berkehrsrninistcr^mit, daß sein Amt rrud gleichzeitig auch das Hanptwagenamt in leeren Räumen des ehemaligen Kriegs>niuisterrwus uittergebracht und die sreiwerdendeit Wohnungen , der I _ Bevölkerung zur Verfngnng gestellt werden. Die ErNSI. rung hat große Befriedigung cnrLgelöst. ' Wir sind nun genötigt, festzustkNen, drr ß drese E r k l ä r u n g, welche vom Herrn Verkehrsminister vielleicht in gutem Glauben abgegeben wurde, le eie t A uficn a nsw i sch.c tei ifl. Esist alles beim alten g e b l i e b c n und die allmächtigen Herren vom Verkehrsministerium Dassen ihren Chef einen guten Mann sein und den De n n r ch t d a r a n, seine B c r s p r e ch n n g e n z u erfülle n. Das Haüpt-- tvagenamt bleibt dort, wo cs'ist. und auf die unter der- Wohnungsnot leidende Bevölkerung wird gepfiffen. Ertz lündigungen, w:ftbe wir ^cinaezogen habet:, ergaben folgendes Resultat: Den'Herren vom. Verkehrsministerium passt es einfach nicht, mit einem bloßen ...ibilssamte" unter einem Dache zu amtieren. Sie wollten dabcr das Havptwagenamt in die Geuermanngassc ein Wöhiv-urgsgLbältde) Dirsw .Umzug. ^.da lvichtigc LA.'vraPhenleitüngcn nmgelegt werden müßten, Milliarden gekostet. Bei'einer Verlegung ins ehemalige Krieasministerinm ist das nicht der ^äll. Da " ' nun seitens des Hauptwaac-o^intes Widerstände ergaben,' haben die Atlmächtigen im Verkehrsministerium be- - schlossen, alles brim alten zu lasten. Bei dieser Gelegenheit sei noch bemerkt/daß da» Hanplwagenamt im Mieden einen Wirkungskreis hatte, der von Podwoloczyska bis Bregenz und von Eger bis - Ragnsa reichte. Hente bedient dieses Amt das -Zwergnetz der Bltudesbahnen, z ä b l t d a f ü r ab e r in v ers ch i e d e n e n R es s o r t s m e h r B e a m t e a l s i m $ v t c b e n. In einzelnen Rvssorts sitzen statt zwei jetztsieben Leute. Vielfach leistet es überflüssige Doppelardeit, die ganz gnt im Verkehrsministerium, dessen Beamte^ auch irichts weniger als überanstrengt sind, erledigt werden könnte. Aber den Heren im Ministerium paßt es', besser, über ein Amt mehr herrschen zu können. Wir r i ch t e n a n den H e r r n B e r k e h r s-! m i n i st e r d i e B i t t e u m Aufklärung! ZiSKistischer Landesko«itee str Oesterreich. Der nächste ordentliche Parteitag findet v'sm 39. 31. Okwbor d. I. statt. Die Bezirkssektionen, Sonderver-.! bände und Orisgrirppen wollen die restlichen Beträge für' Paricruenn, Scheckel und Schulverein umgehlyrd an Vm Kasse des Lardcskomiteef. einzahlen. Endtermin 85. Sepq t cm her. Nach diesem Termin einvaufende Beitrage kommen! für die Bestimmung der Delegiertenanzahl nicht mehr M Belr.sclv. stör die Wahlen zum Parteitage' gelten die Betz ftimssmngen der §8 6 und 7 des Statuts der österreichischen Landcsvrgani atiom Tie vorgesehene Zusammenlegung von Ortsgruppen unter 50. Mitgliedern zu einem Wahlkörper^ wird durch das' L. K. dirrchgeführt. s Die Wahlen finden diefesmal unter Austicht von Wahk^i komnnssären statt, die durch das Landeskomitee - bestimmt!' werden.' Die einzelnen Bezirkssektivnen, Ortsgruppen undj Ssüdervercinigungen müssen daher den Ort und Termin^ der Wahl rechtzeitig den; Sekretariat des LacheskomstseS bekanr.tgeben. Die Wahlen finden in der Woche vom 10.! bis 18. Oktober statt und dürfen nur in Anwesenheit deS! WahikoinntisfärS durchgeführt werden. Die genauest gefjihrten und vom Wahlkomnüssär mitunterzeichneten Wahl-' ggPBCgyeffl Zgnaz DerrLsch. OLra-: %cx Geselrichtc der % Trertuvu^c-ort' o"cp)c in Bon Dr. N. M. Gelber. Zu Jonatz Deutsch'Biographie, stn der ersten Hälfte des vorigen Iahrhun'ocr.s wurden imlerhalb der österreichischen, speziell aber der. Wiener Orthodw'io, Versuche unternommen, das jüdische Gemeindelebert zu spalten und die orthodoxen Kreise in separaten Genostersschäften zu organisieren. An der Spitze -dieser, Bewegung oder besser gesagt, ihr Spiritus movens war ein Mann von nicht ganz einwandfreiem Charakter, der der Regiernng gegenüber allzu oft. auch die- Rolle^ eines Angebers spielte. Innerhalb der Wiener Iudenschaft vermochte er kaum eine bedentendere Rolle zu spielen. Wn den meisten verhaßt und mißachtet, verstand es aber doch, sich aus Umwegen bei den Mächtigen einzuschmeicheln und sich als Vertreter der orthodoxen Jndenheit, die nach ihm den Dritteil der Ittdenschast in. der Monarchie ausmachten, auf.zuspielen. Ignaz Deutsch tvar ungarischer Abstammung und ist in Preß bürg geboren, hier besuchte er die Jeschwiwah, tno er jedoch nicht viel gelernt hatte. Er widmete sich dem Kausmannstande,. um dawn, nachdem er den Beruf eines liöoldhändlers und Fischbeinfabrikanten ausgeübt hatte, als Geldwechsler in Wien zu landen. In Wien suchte er aus dem Kreise der in den Vevschiedenen altgläubigen" Betßäusern konzentrierten ungarischen und polnischen Juden eine orthodoxe Partei zu bilden, um. gegen, die um den im Zahre 1325 gegründeten Tempel, sich scharenden „aufgellärren" Juden auftreten zu. können. Dies. brachte ihm insoserne Erfolg, als er kurz vor dem Jahre 1848 von der Gemeirwe zum Vorsteher in der polnischen Synagoge ernannte wurde. Zur Zeit der Reaktion nasch'16E suchte er mir Hilfe der von ihm gebildeten orthodoxen Partei die Regierungskreise von der vstrioistLan Haltung O*sthqdoxie zu überstr?gsn, in.dem er die Aufgeklärten äls Helsershr'lfer der Revolution hinsttztlte. Er legte auch diesbezügliche tmstangreiche Berichte samt einem Kaiserge'bet dem Kaiser vor und überredete auch einige ungarische Rabbiner, ihm als. Erneuerer des traditionellen Judentums Gefolge zu leisten, vxrs sie auch taten. Auf diese Weise trugen, sie zstr Stärkung seiner Partei bei den Regiermtgskreisen bei. Du 3. September 1850 führte er Mts ihrer Mitte eine Deptrtaiion. dem»§hriser vor, um aus die zerrütteten religlöserr Veäiältnisie der orthodoxen Juden hinmweisen.. Seit den fünfziger Jahren führte er' eine rege Aktion um die Einführung eines jüdischen Konkordates, rtnt mit Hilfe der mit großetOMachtbefttgnissen ansgestatteten Rabbiner die Resornrbewegung bekämpfen zu können, nlrd in einer Anzahl von Denkschriften verlangte er von der Regiernftg, daß sic den Juden das. Konkordat anfekiroyierL. Erst in der Aera des Grasen T h tt n gelangte er zu einer einflußreichen Stellung. Wenn es ihm auch gelungert war, im Ja hre 1859 für die Preßburger RaWinerschule das Oeffentlichkeitsrecht und die Militärbefreimtg für deren Schüler zu erwirken, so' war hoch seine ganze Tätigkeit für das österreichische 'Judentum infolge seiner fortwährenden Anzeigen' wie wir aus dem folgenden sehen werden ~~ geradezu schädlich. - raoni iji'Hi.m i' ~ r i ~ —n—r-^r^.71 '''******"‘*M*r"**”^ das da- : n. Deutsch als Kurator der österteschischert Juden in Palästina. Um das Jahr 1851 ersuchte der Weingroßhändler Heinrich Fein*) um die, Erlaubnis,' Sammlnngelt zugunsten der in Palästina lebenden österreichischen Staatsangehörigen mosaischen Glaubens veranstalten zu dürfen. In seinem diesbezüglichen Gesuche vom 20. Juli 1831 be« zieht er sich auf den ihm als „Bevollmächtigten der deutschen Jsvaelitengemeinde in Jerusalem" von den dortigen Aschkenasim erteilten Auftrag, zur Unterstützung der dort- .seVst lebe«de-r Z.gden.Gk!Y ' "*■) ,Ueber ihn als Großhästdlcr' : s. S. Mayer..'. Lle Kuben. Wien 1917"- S. 231 bis 232. V* Bor Erlediguttg dieses Gesuches sah sich »ttalige Außenministerittm bemüßigt, den zu dieser Zeit in Karlsbad weilenden österreichischen Vizekonsul in Ierusalent Pizzamano um ein Gutachten zu bitte«. Sein Schreiben ist nnt so mehr von Bedeutung, als er eine Reihe vort wichtigen Informationen über die damaliges Zltstände der palästinensischen Juden enthält. Nach ihm gab es um diese Zeit namentlich in Jerusalem, Saffed und Liberias 16.000 bis 18.000 ansässige Israeliten; der bei weitem größte. Teil derftlveu steht unter der Botmäßigkeit der türkischen Regienmg, die Zähl derjenigen, die sich des Protektorats eines'der in Palästina residierenden Kcm« sulüttes ersrenen, betragen ungefähr 3000 Seelen, diese lviedernm stammen größtenteils aus Oesterreich «nb Rußland und sind erst im vorgerückt'.'« Alter nach Palästina gekommen, um im Lande ihrer Bäter ihr Lebestzs> beschließen. Ihr Leben ist bloß Andachtsübstssgen gewidmet, uitb da sie größtenteils arm sittd, so erhalten sie sich bloß von den Almosen, die von ihrest eigenen Mokuratorest in ganz Europa gesantmelt werdest." Die meisten Spenden flössen aus Galizien und Rußland, und zwar ans den Kreisen der Cliassidint ein. .Nach Pizzamanos Ansicht 'föiiite mau i>.s{y:r dir Sa.lsmrliütgeit gestatten, n,sn so nrohr als er für das Geld ostetveichische Waren, nach Palästinv schickest ss>ill, „wodurch et zugleich die Ausfuhr ktrstgendes! Münze aus der Allonarchie verhütet und der österreichischet' Industrie, u-eu-c Absatzvoege verschafft".?luf Grund dieses Gutachtens verfügte das Außem sninrsterium, daß die Statthaltereien die Sammlnstgex gestatten. Ter Jnnesmttsristcr Dr. Bach erließ auch.ballt darauf am 25, September eine Verordnung wonach di« Statthaltereien ermächtigt werden, den.geistlichen Vorstehern der israelitischen Gemeistden auf ihr Verlangen dt« Bewillig.-.ssg zur Veranstalrüng von'Sammlungen für thtt GlaübenLgenosftn in Palästina, „aber nür in Ausdehnung wie alle dsrnm'leu in Pü-ltztess^') gestattet' stnd, zu erwilen- *; In Galizien uitb der Bukowina wurde swÄ tm Jahr« 1849 von G oluchoSv s k i über Ersuchen des VotlteherS Le» nraelitiichest Gkmsinde in Naläktina Israel Aü r aö a m o»

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