Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1294 (16.9.1922)
- Date
- 1922-09-16
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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' r’-^jetwr at ' .»wen, onurs?my xmvuez VrtWgenzenrrng.;• Resolution 2 in der geänderten Fassung: zionistische ZahreZkonferenz spricht den Wunsch aus, daß das Hauptbureau de! Keren Hajessod nach Palästina verlegt wird und beaufftragt das Direktorium des Keren Hajessod.. die Frage der Nebersiedlung des Keren Hajessod nach Erez^ Israel zu prüfen und dem MionSkountee über die ErgebMe M berichten." V Angenommen. : 4 . f' ■ Resolution 3.: '• ' H «Die IahreSkönferenz Äaufstpagt die Exekutive und dE' Finanz- und Wrrtschaftsrat 'für. eine systematische Zusammen«* arbcit aller finanziellen Institute und Fonds Sorge zu tragen, um die entsprechenden, organisatorischen Mahnahmen zu treffen. Angenommen mit' allen gegen eine Stimme "(De Liemest" ' Zum Keren Hajessod wurde noch nachstehender Antrag an», genommen: Die Iahreskonferenz fordert das Direktorium Keren Hajessod auf, einen einheitlichen Modus für die Besteuerung für den Keren Hajessod^in jedxnr Falle altszuarbchten und der nächsten Sitzung des ÄkstönSwmsteeS zurMstäsiMgWor^ zuleecn. ' -/ .>;; ./ ■ \ \ ’/ Resolutionen betreffs des Jüdischen Nationalfonds. 1. Der Zionistische Zentralrat entbietet dem Keren Kaje- -- i«e'V Lejisroel zu seinem 20jährigen Jubiläum die herzlichsten- Glückwünsche. 2. Ter Keren Kajemeth Lejisroel blickt auf eine ruhmvolle Vergangenheit zurück. Der von ihm als.uikveräußerliches - Eigentum des jüdischen Volkes erworbene Boden -bildet die Grundlage unserer nationalen Heimstätte. Die große historische: Rolle des Keren Kajemeth Lejisroel im Aufbauwerke ist durch die Beschlüsse der Londoner Jahreskonserenz sestgelegt, die ihn zum Träger der jüdischen Bodenpolitik in Stadt und Land bestimmt hat. 3. Der Zentralrat erklärt,^haß von der restlosen Crfüliung der Aufgaben des Keren -Kajemeth Lejisroel das Gedeihen unseres Siedlungswesens in Erez Israel abhängt. Um seine Nolle durchzuführen, bedarf der Keren Kajemeth. Lejisroel, -bedeutender Mittel, die ihm nur durch, die Unterstützung des ge- . samten jüdischen Voltes zuteil werden können? Irr erster Linie sind aber alle Zionisten verpflichtet, an der finanziellen Stärkung des Keren Kajemeth Lejisroel mitzuarbeiten. Unabhängig .von sonstigen Aktionen für den Aufbau Erez Israel mutz, die Arbeit für Geulath Haare; - unermüdlich fortgesetzt werden» 4. Ter Zentralrat .stellt mit Bedauern fest, daßin den-bis 1920 von Jahr zu Jahr stetig -wachsenden Einnahmen, des . Keren Kajemeth Lejisroel in letzter Zeit ein empfindlicher Rückgang eingetreten ist. ' Der Zentralrat'richtet daher c« das ganze jüdische. Volk den dringende» Apell den Keren Kajemeth Lejisroel vor Rückschlägen zu bewahren und fordert die Zionisten der garyen Welt auf, sich mit allen ihren Kräften .iy den Dienst der Geulath ^aorez zu stellen. Reorgnnisatiö«. - Sodann gelangt folgender Antrag -des Herrn-Jean Fischer zur Verhandlung: - ' „Die Jahreskonferenz - möge eine Studi e .nkommisfion auS dreiPersonen ernennen, die nicht derLei- : tung angehören, die die Frage derReorganifation aller unserer Institutionen studieren . und dem nächsten. Kongreß Vorschläge machen soll." ' Der Antrag wurde angenommen und mit der Durch- : führnng desselben das Aktionskomitee betraut. . . ' Oesterreich. 5lote«bynk »nd Fi«a«zpraN. M« Erklärung des Finanzministers. ' Die Regierung muß nunmehr den seit Gesetzweedung ' kßrer Finanzplanes emgetvetenen Aendenmgen ihrer finanzpolitijchcn Voraussetzungen Rechnung tvagen nick sowohl die ' Stcueraesctze noch vor der Errichtung der Notenbank ick Geltung setzen, als auch von der indexmäßigen Entlohnung der BnndsZangestMen - loszukommentrachten. Sie hat zu diesem Zweck gestern im Nationalvat einen Gesetzentwurf emgobracht, der d:e Berbr auchssteuernovel-le,' das Ausfuhrak'gab'.mgesetz, die Süßstoff- und Mmeralwassersteuer äus dem Junktim m'it' dem Wirksamkeitsbeginn l der A c> t i o n a l b a n k h r r a u s n i m m t und die Steuern sofort wirksam macht. Die Beamter:' sollen zwär noch für die lauicnde Periode ihre Bezüge nach dem Indexgesetz erhaltM, in Vorbereitung befindlicher Entwurf billigt den Bundes-, eugcstell^n bei 'steigendem'Index rmr die 'halbe- ANswirkug zu, während bei fallender Indexziffer die Bezüge um die volle geldliche Verringerung der Kosten der Lebenshaltung vermin- - der: wirken sollen. ' - Der Nationalrat hat gestern zunächst die zweite Lesung ' d-Z. G.'si \H betreffend die Ermächtigung air die Bundes-' rcaicrung aus Anlaß der Liquidation der Oestervsichischr.ugarrschen Bank beendet. Adg. Allina verlangte, daß die aus der Liquidation der Notenbank auf Oesterreich - entfallenden , 35 Millionen Goldkronen, zur Regulierung des.Devisenmarktes, verwendet ■_ wecd-'n sollen. ' ' Fin mzininister Segur' erläuterte hierauf die Aenderungen des RoienbankstatutS, k'.e über Betreiben der Anglobank und det Ländevbauk dem - Haujr zur Genehmigung vorgelegt werden mußten. Diese Aend:rungen sollen zunächst die Stellurrg der Nationalbank gegenüber der Regierung noch unabhängiger feststellen, als ur-! s;'luup.r-!ch festgelegt worden war. Gin besonderer Wunsch-richictc sich ci’t ein? noch stärkere Sicherung dagegen, daß. die' IlWlwndurch Geschäfte-mit dem Staate fortgesetzt ^werde: i Nackt dkm neuen Statut ist zu solchen GeschäftsabschUsen -mst xrrn Staate ein einstimmiger. Beschluß: jdtzs Äeckepalrätes -er-.- jorrerlich. Dieselbe Tendenz liegt der neuen B^timmung, M gründe, da'«»., dre Neuzulassung von Effekten 'zum Lombard' eines e! »hevigen.., ,Pe^luM'^wS'^^?«DHlteS bedarf. Der Minister verteidigt^ dannM WstimnrM, h-ß. die Bank stets -so viel Gold, Valäten^od^r WMs^r dk^MÄanV -halten muß, als dem Llttionkapital entspricht. Es scheine in London und , iit %a r i S die Befürchtung zu bestehen, daß das Kapital der k-'NLtzschf,. Noteyhank^suZ, AMneptiMmg^s DeviseymarkseS. . kuHd MgeiMpct HMnMuM''Mh soiyit' > b eM.u s; t e De v ptit P W t fcf b?r neuest Nö^enbMk. nickH-, ' miMch fein (tijÜL-bet DeviMfeM im AtzÄtmd.MaWe GuH haM, und)Ml sei '-also 'M^tsMrdtEl neuMwM mein vorgeschrieben wird/ daß ein Töi! der^.Märmrjtel Me Bank im Ausland'gehalten werden soll. Zu der Ansicht,. .daß. d^e Notenbank nur,kurze Zeit im- , ' iin' '/Artikel 81' ihre Ausgabe - auf dem Hebret?der ESkouiptepolitjk. zu ' erfüllen, bemerkte^dcr Fimstiznückffter: Die Gold- und Debisen- .mengen die der neuen Bank gleich von allem Anfang an zur Verfüg,'rio ftcbcn wexdeni würpen.beispielsweise bei einem Z^irs vo?r Franken J J i; tif hostrißHM 'bdMM |f8 fünf Billionen gestatten. Es sei klar, daß die wirkliche Etablierung einer ' leiftnngöföhi-gcu Notenbank die /w o h l t ä t i g st e n v o l k s-! wirrßch.a-ftlichcn,Wi-rku.ngen hgben müsse, allerdings, werde dre Regierung e i n e möglichst zuru ck hak ick »de Äüsga-kenPolitik'beoda-chtest müssen. Was' das- Jndexgesetz betreffe, dürfe mast'die Regierung nicht für die unflcrtioiristischen Wirkungen - verantwortlich -machen, da doS Ausland, das Selbschilfepvogramm verzögert, Habe.' .Der . Mi-! mster begründete, danu noch das eben .oingebrachte-Gesetz über ' -die Los lösung, de^r-Verbrauchssteuern auS der Bindung mit dem. Notenbanjkgesetz und verteidigte seinen Finauzplan,' der immerhin eine -der Grundlagen dafür gebildet ihahe,-. daß 'yian -m-it.dem^/Wusland »nt Aussicht auf Erfolg - Krcditvcrhmdlttngen - e-inleiten konnte. Die Regierung -stehe heute noch auf dem Standpunkt, daß, sie sich, auf.dem richtigen ' Wege, befinde. Mit der Beschlagnahme der'B alutLM und aller Werte könneman. wohl -einen .momentanen Erfolg erzielen, aber man werde dann in. kurzer Zeit -vor einem ausgebrannten Haust stehen/vpr einer Ruine des Staate? und der,.Volkswirtschaft. , , . .Nächste Sitzung? Mittwoch,-den 80. d. ... '' Die RsveMerrrng des Indexqrjc^es. Die kataftvophalen Auswirkungen deS Jndexgssetzes auf die staatsfinailMKs-r SNmtiock in deck letzteck Monaten 'haben bei der. Regienri^ zu der- Evtvätzung geführt, ob-nicht eine Novellierung des Jndexgesetzes unerläßlich sei.'-Jck'-den leMn Lagenist den- Organi.sL'ti«.n<n der B^und esangestellten ein Borentwur^ dex Re- 'gierun^' zugega ugey, ^^ejne. Dnherum>g, drsses. Gesetzes DM, GfigmstPch'- hcchWKoWßgt, daß für den laüfeirhen ' MoMt tzep Krchex,Mr^le tz.t Ln rna l in!wr b « I p e n \ Ä; WMM sdll..'. Äöm ausbezahlL y.-JMx je her g,a n ß e, -Bett:ag hei tzer HepD>MW, der in 'Abzug'gebracht tvewen.''Dw 'ReglerüM verhehlt stch' nW, N'"ßen MM wärtrgM BMalckDen -'Äl^ große SchwieriMrten . stoßen muß. Sie ertpärtet ^edych bor - der Einsicht -der Parteien und Organisationen^^ Mß hier zu einam Epgchms. zu..kommen, daß beiden Teilen, Lein Staate sowohl' wie den Angestellten, annehmbar' erscheint. Die Verhandlungen mit den Organffationen der Bundesangestellten werden' in den nächsten' Tagen'hierüber cmfgenommen-wevden.- - - ' - >' A»gar». Die Mv'bzli Äer „ÄAverarrLwsrL-icheN".: Aus Budapest wird uns berichtet: Die imheimluh gewordene Häufung der Ausschreitungen der Erwachenden Ungarn istden Straßen Budapests veranlaßten den Oherstaidthauptmann zu der beruhigenden Erklärung, ^daß die Polizei nunmehr jede weitere öffentliche Ruhestörung mit oller Energie-verhüten werde. Me um. diese Beruhigung zu'verhöhnen, veranstalteten L>ie Erwachenden eiMn Tag. nach. Erscheinen ' «dieses amtlichen BeschützungSkommu niques in der JosMtadt neuerlich eine förmliche Hetzjagd auf jüdische Passanten. In der belebtesten Straße ^dieses Bezirkes erschienen setz-; üen Sünntqg mehrere mit 'imd Peitschestbewaffnete junge . Leute.und griffen die -ihnen als Juden ’ erschein-enden Passanten tätlich an. Wie gewöhnlich, befanheu ' sich unter don^Augegriffenm auch Nichtjüden, die aber gleich-' falls blil tig. geschlogen wurden. Weder die . Gäste deS 'KcHee- ° 'Hauses/ vor.'.wekMr' dik/Hai^tschlKgeststi stattfanid, noH auch'an-. ^dere Passanten kamen den. um Hilfe rufenden Personen zu Hilsts Auch Polizei war nicht zu sehen.' Ms.schließlich teile-' phonisch Polizei hevbeigerufen wurde, fand diese bloß b l ut-, ü b e r st r ö m t e D e r l e tz t e, aber, keinen der .Angreifer vor.' Ei»r m«zyarische Faszlste«»emeg«»g? Der,,Poster, Lloyd" «meDet: Ist' parlamentarischen Kreisen - spricht sich seit einiger Zeit ein imrkjv.ürdjgeS Gerücht tzwwn,: das aber, so, absottde.rlich. es . auch , klingen mag, Mrchau? nicht' aus UMauben stößt. Darnach'soll sich odr Mgeorhsteke s^r i .e d-! rich,' der sich erst jüngst wieder in -der Rolle eiM antifemi-' . tischen. Agitators gesteh seit einiger Zeit um die 'Orgamsierung einer magyarischen^Fasjistenbewegung bemühst!,, und , zwar im'.engen Kontaktmit italliLmschen FaSMen. .AngEch. . soll/ vor kurzem die Antvesestiheit ziveLer 'MieiMchie-r/FaLsssten \ / lest Mast MM wissen, .daß. seither auch KvÄi .AnhsHer' ^.d^.viägyarischm.Hewegunß in'tztvlif« Mckilt haben) «um,dort i ,dje Mrmsche Ännähevung zwischen beöden Morste enger, str' kWfen. Äbg. -Friedrich soll auch iu'-der NatMa^Mmtztstg -- - - >s'K ' 16. September 1822 ' - aktiven Beistand für.seine - Idee., gewonnen hq>Len,.'ünld zwar bei pronouziertcu Anhängern des Vereins der Erwach e n d e tt Ungarn. Als solchß< Adepten -werden Abg. H i r und- H e g ediis, ferner Heff j.aA,äjnd"ber'vormalige Abg. Konrad Weiß genannt. LetztßÄr' soll die Werbearbeit unter den 'Eisenbahnern ü^ryminnen Men. Dem lllernehmen nach wollen die magyar^^n 'lDaSzistn'sschoif"biNÄi' wenigen Tagen mit.einem TWn iMst vor-die Osffentlichkeit treten. Die Kampfmittel"der ni^^arüHeu FÄszist-en, obensü wie ihre Kampfziele, sollen mit , dMiiiHMütalWischtzst Bewigang genau übereinstimmen. ... (Die Gründung einer neuen Terrorgruppe wäre zumindest überflüssig.Oder will Friedrich -den Terror-der-Erwachenden übertriliupsen") - Polen. Die WahlberVegu.-ii- Warschau, U.; September. (Tel. der -,,Wr, Morge». zeitung".) Die Wählbewegunc; hat bereits fieberhaft eingesetzt. Sämtliche h^irteien hab.^r bereits ihre .Kandidatenlisten aufgsstellt. Die radika'le Bauernpartei Mzlowenh hat den ehemaligen Innenminister Tu gu t zum Listenführer auf der-Reichsliste bestimmt. Der gegenwärtige Albgeorduete W o s n i tz k y fft Listenführer im Senat. Die W i t o s-G Luppe hat bereits die Wahlagitation mit der Devise eingeleitet, den gegenwärtigen Staatschef Pilsudski abermals zum Staatschef zu wählest. Deck' Hauptpunkt ihres Wählprollramms bildet die vollkommene Durchführung der A g r ar r e f o r M. Der bürgerliche Klub tritt selbständig in den Wahlkampf. Die polnische sozialdemokvatrsche Partei hat ebenfalls ihre Kanditatenliste veröffentlicht. In Warschau kandidieren die Sozialdemokraten an erster Stelle die Abgeordneten Bar l i tz k h und I a w o-' rows k y, die Nationatdemokraten den General H a l l e r. .Die Skulski-Grüppe den gewesenen Ministerpräsidenten P o n i k o w s k i, die demokratische Union den gegenwärtigen Justizminlfter M a k o w s k i. . . Der prabosiawe Bischof in Grodno, W l a d i m i r, veröffentlicht an die pravoslawe Geistlichkeit ein Rundschreiben, in der sie ausgefordert wird, für den Block der nationalen Minderheiten einzutreten und deren Wahl zu empfehlen. Diese Nachricht hat auf die hiesigen offiziellen Kreise und Parteiführer einen unangenehmen Eindruck gemacht. Der Block der «aLionateN MindLrL ‘hetten. Marschau, 14. September. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Die deutschen sozialistischen'Parteien m Pommeru und . Posen sind dem Block der natidnalen Minderheiten 'Leigetreten., Von den deutschen Organisationen gehöreir bisnun nur die Sozialbemokra ten i n - Oberschlesien dem Wlyck.nicht.an. D-s .deutsche Wahlkomitee hat bereits seine Mrndidaten namhaft gernacht und -die Weisung ertdilt, in jenen Ortschaften, wo die Deutschen eine zu kleine Zahl bilden, die Listen, des jüdffchnationalen Wahlblocks zu unterstützen.;' ' In den letzten Tagen fanden längere Beratungen des -Blocks für die nationalen Minderheiten in der polnischen -Republik' statt. In diesen wurden bereits emdgüliig alle prinzipiellen' Fragen erledigt. Ebenso wurde auch die endgültige Verteilung der M'ianda^ getroffen Von den jüdischen Parteien gehören sämtliche, die Volkisten angenommen, dem Block an. Die Volkisten beabsichtigen einen eigenen Block zu schaffen. Me bisherigen diesbezüglichen 'Versuche sind jedoch gescheitert. ' Der Oberste Rot und Paris, 14. Sestteinber. Tel. dev „Wr. Morgenztg/I Ihr Korrespondent erfährt aus zuverlässiger Qpellc, daß der Oberste Rat die ihm vorgelegten.Projekte-'Polens zur Lösung der ostgalizischen Frage, -nicht in Verhandln ug .gezogen, sondern dem Botschaft er rat Leanstragt habe, in .der allernächsten Zeit ein .selbst and ig e s Projekt über die Lösung der ostgälizischen Frage auszuarberten und dem Obersten Rate .dorzulegen. Auf die - hiesigen maßgebenden Kreise hat die Wahlausschreibung ist Ostgalizien. einen unaWenehmeck Eindruck gemacht. Es sind, bereits Schritte erngöteitet worden, um Polen dem freundschaftlichen Rat zu erteilen, im Ostgalizien als einem . ' territorial noch ungelösten Gchrete. keine Wahlen auszu- .schreiben, da iwvdriyensaüs/die Signatarmächte des Frichensvertvages von Saint-Ge-vmain und Sevres gezwungen wären, die in Ostgaligien durchgeführten Wahlen nicht an zue rkensten.. . Hier fft den letzten Tagen eine Note des polnischen Außenministers eingelaufe'n,, in welcher er die Entente «rächte um die Bewilligung zur Durchführung der .'Wahlen in.OstgalizM selbst unter der Kontrolle dec Westmachte ersucht. Oie »stg«Nzische Frage »«d die IMe.-.' - Warschau, 15. September.. (Del.- der „Wr. Morgen-, zbg.")' In. Angelegenheit des von der Regievung dem Sejm ,zur Beratung vovgelogten Autonom:eproj kt.es für .Ostgalizien, in dem die Schaffu-ng eines polnischen nnd eines ukraimschen Mtasters vorgeschlagell wivd, erschien das PraMnm der zionfftffchen Organffation für Ostgalizien beim Mmffterpräsidenten und überreichte ihn: einen scharfen Protest gegen däg Auionömispröjekt, in dem die j ü d i sch e n Rechte nrit keiner SW 'Kvwähntsind. Die jüdischen' Wrtretev beMnHjen, die. Emfühvm^ des dritten,. -j'üdischen, - Katast^s.),Wr - Mmffte^präsident" .M^ressierte sich lW^asf sur'diöse Fratze.uinldWHMch, sich ' mit der Fräse Mer m LeMM ' . ' ' /! " f