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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-15 · Heft 1293 (15.9.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1293 (15.9.1922)
Date
1922-09-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wien/Freitag 15. September 1T22 Seite b KW formell berechtigt zu sein, sah sich das Schulkuratorium auf diesbezüglich eingÄrachte Beschwerden veranlaßt, eine neue Verordnung zu erlassen. Sie besagt, daß die Bezirksschulräte nur in dem Falle, als die Lestchenden hebräischen PrwcHuüse mit dem öffentlichen Unterricht zeitlich -kollückren oder dm PadaMischen Grundsätzen zuwiderlauftn sollten, ihre diesbezügliche Meinung zur Kenntnis der politischen Behörde zu bringen hätten. Darüber hinaus gehe dep ZWWöche ökem eMttves Berfügungsrecht zu. Tagesbericht. flfe? Ursache des Streik», l Vue Aufklärung an die Leser. Das Stillschweigen, zu dem die österreichische Tagespresse durch zehn Tage verurteilt war, hat im Publikum zu allerlei willkürlichen Mutmaßungm über die Ursachen des ZeitungS- und Buchdmckerstteiiks geführt. Es wurde die Meinung erweckt — und sie W mch MMen gefunden —, daß der Ausbruch des Streiks durch die Harte der ZeitungsuntermhnAniM heworgevusen Wmde, daß sie dem SetzerpePnal die MoWchkeit einer Nchteren, den heutigen Berhältnisssn angepaßten Lrbensführwwg nicht bieten wollen. Die.NeveinigUntz der österreichischen Tageszeitungen sieht sich deshalb zur Klarstellung der Bechaltuiffe Und zur eigenen dm Tatbestand festzulegm und den Bevlalus dev BechanMugen zu schildern. Es hat sich, im Grunde yenomAmr gar nicht um einen Streik der lZettuintzssetzer und einen Lohnkcrmpf mit ihren Unternehmern gchandelt, die DiffevenM haben ursprünglich nur Awischmr dm Besitzem der komrmrziellen Druckereien und ihren Personalen obgüwaltet. Die Setzer dev Zeitungen halben sich lediglich aus Solidaritätsgefühl der Streikbewegung abgeschlossen und dadurch die TageWlätter außer TAitzksit gesetzt. Während der Vorverhandlungen haben die Zeitungsunternehmungen wiederholt und mchdrücklichst betont, daß sie sich nicht Äs sin KampfMstande befindlich amsÄhen und die Rolle,' die sie während der zuweilen schürfen Ausemandersetzüttgen spielten, war die eines hilfsbereiten.Vermittlers. : Der versöhnliche Abschluß, der heute abends für a l l e gvüphischm Bärieibe gemeinsam erfolgte, stellt den Friederrsstand wieder her. Das Erscheinen der „Arbeiterzeitung" an zwei vochergegangeuen Tagen — während der Streikbewegung —' war nur «ms die Freigabe dieses Betriebes durch die Gewerkschaft zurückzufichren. Wien, 14. Schtember 1922. Bereinigung der österreichischen TageAzeitWgen. 9ve A»dex — 91 Pr»,««t. ■v Die poMNsche Kvm»ission hat gestern den Sndex der Teuerung berechnet »nd die Aeußerung abgegeben, daß die Kosten »er Lebenshalwng vom IS. August bis 14. September 1922 um 91 Prarrnt gestiegen find. * > Wie »vir erfahren, besteht st»M-dMUrKM-nös treisen die Absicht, gegen die Auszahlung des vollen Index Stellung zu nehmen. Der Banste«, e r st a n d soll sich bereit» in diesem «istwe entschieden haben. Der Ball der Witz BimverbM. Die sirdemeine Aristokratie. - Aus London wird uns berichtet: In hiesigen aristokratischen Kreisen blldet ein Vorfall das Tagesgespräch, der einen interessanten EiMick in die Irrgänge der Salon-, PolM gewährt und zeigt, welcher Mittel sich der internationale Antisemitismus bedient. Die Affäre selbst ist ziemlich verworren und stellt sich aus Grund der verschiedenen Zeitungsberichte wie folgt dar: Mrs. Reginald Vanderbilt machte vor kurzem eine ihrer häufigen Vergnügungsreisen " von New-Jork nach London, wo sie ein herÄicheS Palais 'besitzt. Sie eröffnet« ihren Londoner Sejour mit einem ihrer berühmten Bälle, welche stets eine Änsation der Londoner höchsten Kreise bedeuten. Die Einladungen wurden ausgesandt, und in aristokratischen Kreisen fyit es peinliches Aufsehen erregt, daß MrS. Vanderbilt hierbei den Fürsten Battenberg, Lovd Reading, Lord Rothschild, Sir Alfred Mond.Montesiore und mchrere andere hochstehende Mische Persönlichkeiten bei der Einladung übergangen hat. Ursprünglich dachte man an ein zufälliges Versehen, doch Fvau Vanderbilt klärte die Fragesteller unumwunden auf, daß sie die Absicht habe, einen Ball zu geben, auf welchem sich die Gesellschaft wohlfühlen soll. Da sie selbst sich in Gesellschaft von ZMn — und mögen sie auch der königlichen Famllie nvch so Nahestehen — nicht wohl fühle, nchme sie an, daß die von ihr Eingelademn dieselben Gefühle hegen. Aus diesem .Grunde habe sie die jüdische Aristokratie Nicht zu Gaste gebeten, und in Konsequenz ihres Rassenantisemitismus verzichtete sie nicht nur auf die Anwesenheit der Wischen Lords und chrer DEN. sondern auch auf das GvMuen jener christlichen Lords, die infolge ihver Eheschließungen ihrer Meinung nach WichsallS dem Judentum zugchählt werden müssen. Unter dm Gästen befanden sich auch der in Lon¬ Ausländer Exporteure kaufen am vorteilhaftesten erstklassiger Qualität und Ausführung bei Repann, Gnmmlmänteifab ri k, Wien III,, Beatrixgassa 26 Tel. 585 III., Heumarkt 7 don weilende König von Spanien und der englische Kronprinz. Mrs. Vanderbilt setzte alle ihre hohen Verbmdungen in Bewegungum diese beiden zum Erscheinen an ihrem FesMend zu veranlassen. Der Etikette. entsprechen^ wurde der Einladung an diese beiden Fürsten, auch die' Liste der übrigen Emgelademn' beigeschlossen und >das OLersthosmersteramt stellte nun fest, daß diese Liste ziemlich mangelhaft sei, so fehle auf ihr der Name des Fürsten Edward Battenberg und seiner Gemahlin, Lady E d W ina, einer Enkelin des jüngst verstorbenen Cassel. Es wurde um Aufklärung gebeten, die man . auch pünktlich erhielt. Und hier setzt nun die Tragikomödie Mrs. Banderbilt ein: Das Obevsthofmeistevamt verständigte die Gastgeberin, daß Seine Majestät der 'König von Spanien und Se. kgl. Hoheit der Kronprinz von Englaub die Einladung gnädigst annehmen, chr Erscheinen zusagen, jedoch nur unter der Bedingung, daß auch die beiden Fräulein Duncan eine Einladung erhalten. DiHe merkwürdige Laune der beiden Hoheiten bracht« Mrs. Vanderbilt zu begreiflicher Verzweiflung. Sie wollte -der Londoner höchsten Gesälschaft einen/ ganz exklusiven Glanzabend verschaffen, und Ne. beiden Dunum-Mädel sind Wohl gefeierte Tänzerinnen, gehören aber sicherlich nicht der Aristokratie an. Es blieb Mrs. Banderbilt jedoch nichts anderes übrig,, als der Laune ihrer hohen Gäste Nachzugeben, und die beiden Dunean-Mädel erhielten eine in schr - gemessenem Tone gehaltene Einladung. Nun kam der zweite Schlag. Die Dunvan-Danren lehnten dankend ab, da sie an jenem Abend anderwertig vertraglich verpflichtet > seien. Mrs. Vanderbilt tobte. Diese TaWwerber wagten es, die hohe Ehre einer solchen Einladung so einfach abzulchnen. ttm nun Hren Ball -nicht zu gefährden, erniedrigte sich Mrs. Vanderbilt dazu, die beiden Tänzerinnen persönlich arGuftrchen, und sie anznflchen, ihr die Ehre zu erweisen. Einen glänzenderen Abend hat Lüe Londoner „Gesellschaft" schon seit langem nicht gesehen, als der Ball der Mrs. BandevM. Drejudenreine Aristokratie Iftchlke sich offenbar sehr Wohl mW die Spannung stieg aufs höchste, 0 um Mittevpacht zwei AutoutMe vor dem VaEevbrlt-Palais vorfuhren mw aus dem einen die beiden Duncain Md aus dem arideren dev König don Spanien und der Kronprinz von England ausstiegen. Die Hausfrau Wb der Kapelle bas Zeichen für die Kömgshhmne, die Anwesenden bildeten Spalier, Mrs. Vanderbilt eilte aufgeregt zur Treppe um die Honnews zu machen. Wie Vom Blitz getroffen war jedoch die hochmütige Mlliardarin, als ein Adjutant des Königs von Spanien ihr meldete: gnädigste, Se. Majestät der Kmrg wünscht sich in einen SÄon zurückzuzichen". Vergeblich wartete die Aristokratengesellschaft auf den Elm, einen König -in ihrer Mtte zu sehen. Die Hoheitm Men sich zurückgezogen; und abermals erschien der Adjutant mit' ^der Meldung, der König wünsche die Fräulein Duncan zu empfangen. So wurde auch dieser ProMMMpuM zumchie gemacht. Im Salon der Zurückgezogenen ging es lustig zu. Der Morgen graute schon, als die Gäste des Privatscüons ihre Krafüvagen Vorfahren ließen. Der König ließ die Hausfrau zu sich -bitten, sprach seirr Bedauem aus, daß er sich zurücksezogen hatte, dankte für die Ernladuirg und meinte schließlich: „Die 'beiden Duncan tanzen vorttefflich. Ich dachte iumerfort an Salom e. Glauben Sie nicht auch, Mrs. VandeMt, daß die Tanzkunst dieser beiden Hervorragenden Künstlerinnen ein jüdisches Erbstück ist?" Die Autos rasten davon. In dem zweiten saßen die Dmrcan-Mä'del. MrS. Vanderbilt siel in Ohnmacht. , In gedrückter Stimmung gingen die übrigen Gaste auseinander. Und seither amüsiert man sich nicht rmr in der ,Gesellschaft^ von London, sondern auch in den anderen GefÄschastSkreisen Wer die Niederlage Mrs. BanderbN, die einen judenvernen Aristokratenball geben wollte und dennoch'mitzwei „jüdischen" Tänzerinmn Mieb nchmen nmßte. __ Mein Hund. Von Thomas Man«. trrt Verlag S. Fischer (Berlin) sind in änden die Novellen gesammelt evschtmeu, die Thomas Mann im Laufe der Jahre veröffervt- Licht hat. Cs sind damnter allerlei Geschichten, aher auch Essayistisches und Bedachtsames, eines, der erfveulichsten und MenswüMgsten Kapitel, die 1918 verfaßten Beöbachtüugen über. seinen Hund Bauschan, die voll sind von liebevollster und beobachtimtzSscharfer Erfassung der Diers^le. Wir geben davon als feine Pwve den Anfang hier wieder: Wenn die schöne Iahveszeät ihrem Namen Ehre macht und das Tirili dev Bügel mich zeitig wecken konnte, well ich den vorigen Tag zur rechten Stunde beendigte, gehe ich gern schon vor der ersten Mahlzeit und ohne Hut auf ein« halbe Stunde ins . Freie, in die Allee vorm Hcmse oder auch in die weiteren Anlagen, um von der jungen Morgenluft einige Züge zu tun und, bevor die Arbeit mich hinnirmnt, an den Freuden der reinen Frühe ein wenig teilzuhaben. Aus den Sülsen, welche zur Haustür führen, lasse ich dann einen Pfiff von zwei Tönen hören, Gvuudton und tiefere Quart, so, wie die Melodie des zweiten Satzes Von Schuberts unvollendeter Symphonie beginnt — ein Signal, das etwa als die Vertonung eines zweisMigen Rufnamens gelten kann. Schon im nächsten Augenblick, während ich gegen die Gartenpforte .weitergche, wird in der Ferm, kaum hörbar zuerst, doch rasch sich nähernd und verdeutlichend, ein feines Klingeln laut, wie es entstehen mag, wenn eine Polizeimarle gegen -den MetallLeschwg eines Halsbandes schlägt; und wenn ich nnch umwende, sehe ich Bauschail in vollem Laufe um die rückwärtige Hausecke biegen und gerade auf mich zustürzen, als Plaue er, .mich über derl Haufen zu rennen. Vor Anstrengung schürzt er die Unterlippe ein wenig, so daß zwei, drei semer unteren Vorderzähne entblößt jtnib und prächtig weiß in dex frühen Sonne blitzen. Er kommt aus f-Liner Hütte, die dort 'hinten unter dem Boden der auf ^Pfeilern ruhenden Veranda steht und worin er, bis mein ziweWbiger Pfiff -ihn aufs äußerste belebte, nach wechselvoll verbrachter Nacht in kurzem Movgenschbummer gelegen haben mag. Die Hütte ist mit Vorhängen aus derbem Stoff versehen -und mit Stroh ausgelegt, woher «s kommt, daß ein oder der andere Halm in Banschans obendrein vom Liegen etwas stvuppigorn Fell haftet oder sogar zwischen seinen Zehen steckt: ein Anblick, der mich jedesmal an den alten Grafen von Moor erinnert, wie ich ihn emst, in einer AuMhvuug von höchst akkurater EnMdungskraft,. dem.Hungerturme entsteigen sah, einen Strohhalm zwischen zwei Trikotzehm seiner armen Füße. Unwillkürlich stelle ich mich seitlich gegen den HevanMvmenden in Abiwchrpositm, denn seine Schernabsicht, wir zwischen die Füße zu stoßen und Mich zu Falle zu bringen, hat unfehlbare Täuschungskrast. Im letzten Augenblick aber und dicht vor dem Anprall weiß er zu bremsen und einzuschwenken, was soiwohl'"sür seine körperliche als seine geistige Selbstbcherrschung zeugt; und -nun begrmrt er, ohne Laut zu gelben — denn er macht einen sparsamen Gebrauch von seiner sonoren uck» ausdvncksfähiWn Stimme —, einen wirren BegrüßungstauF um mich herum zu vollführen, bestchend Ms Trampeln, MaWosem Wedeln, das sich nicht Mf das hierzu bestirnmte AusdmckswerkzMg des Schwanzes beschränkt, sondern den ganzen Hinterleib bis zu den Rippen in' Mitleidenschaft zicht, ferner einem ringelnden SichzuscmrmenKiehen seines Körpers sowie schnelleren, schlcur^rrtden Lustspvingen nebst Drehungen um die eigene Achse - — AuffühMNgen, die er. aber merkwürdigerweise meinen Blicken zu entziehen trachtet, indem er ihren Schauplatz, wie ich mich auch wende, immer auf die entgegengesetzte Seite verilegt. In dem Augenblick jadoÄ, wo ich mich niederbeug^ nnd die Hand ausstvecke, ist. er Plötzlich .mit emvenr Sprunge neben .mir und stcht, die Schulter Men mein Schienbein gepreßt, wie, eine Bildsäule: schräg an mich gelehnt steht er, die starken Pfoten gegen den Boden gestemmt, das Gesicht geigen .das meine erhoben, so daß er . mir verkehrt und von unten herauf in die Augen blickt, und seine Neglosigkeit, währerch ich.ihm unter 'halblauten - und guten Worten das Schulterblatt klopfe, atmet dieselbe Konzentration und Leidenschaft wie der. vorherMangene Taumel. Es ist ein kurzhaar'-ger deutscher Hühnerhund wenn man die BezeichnMg nicht allzu streng Md strikt nehmen, sondern sie mit einem Körnchen Salz verstehen will; denn ein Hühnerhund wie er im Buche steht und nach der peinlichsten Observanz ist Bauschan wohl eigentlich nicht. Für einen solchen ist er erstens vielleicht ein wenig zu Aern — er ist, dies will beipnt sein, entschieden etwas unter der Größe erms 'Vorstehhundes; mtd dann sind auch seine Vorderbeine nicht ganz gerade, eher etwas wach außen gebogen — ^was ebenfalls jenem IdealbMe r^mer Züchtung mt ungenau entsprechen mag. Die kleine Neigung zur „Wamme", dcS hckßt: zu ,jener faltigen Hauifackbrldung am Halse, die einen so wüÄigen Ausdruck verleihen kann, kleidet ihn MsgezeichnÄ; doch würde auch sie wohl von unerbittlichen Znchtmeistern als fehlerhaft beanstandet werden, denn beim HGwerhund, höre ich, soll die Halshaut glatt die Kchle umspannen. Banschans Färbung ist schr schön. Sein FÄl ist rostbraun inf Grund und. schwarz getigert. Wer auch viel Weiß mischt sich darein, bas an der Brust, den Pfoten, dem Bauche etttschiÄen vorherrscht, wahrend die ganze gcdWngene Nase in Schwarz getarrcht erscheint. Auf seinem breiten SchiDeldach . sowie an den Ohrlappen bildet das Schwarz mit dem Rostbraun ein schönes, samtenes Muster, uttd. zum Erfreulichsten an seiner Erscheinung ist der Wirbel, Büschel oder Zipfel zu rechnen, zu dem das weiße Haar an schver Brust sich zusammendreht und der gleich dem Stachel. alter Brnsiharnische wagrecht Vorvrgt. Uebpigens mag auch die etwas willküriKche Farbenpracht seines Felles denjenigen für ,/unzulässig" gelten, dem die Gesetze der Art vor den PevsönlichkeMoerten gehen, denn der klafsische Hühmrhunb hat möglicherweise einfarbig oder mit abwei- 'chend gefärbten Platten geschickt, Ober nicht getigert zu fein. Am eindvingllichsten aber mahnt von einer starr schematisierenden GiMöchung Muschans eine gewisse hängende Behaavungsart Mer WMvinkel und der U-nterseite seines Maules ab, die matt Mt Hm. einen Schiein von Recht »tief uhter deri Hirschenfaaus Herrenu. 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