Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1293 (15.9.1922)
- Date
- 1922-09-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980373--12216-2998737- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Vrire & . . SSiett, Freitag , ken, deS Anteils der ZLngloban? uitb der Ländcrbank an dem neuen Noieninstitut, von den anderen österreichischen Banken zu bekommen. - Dr. .D i n g h » [ c c (G.H'o^beutfd)) erklärte sein ' Ein- : Verständnis mit. der Politik des. Bnnd'eskanzlers.- Unter' Festhalten an der Anschlußpolitik stellen tvir uns! alkfden Boden der Gegenwart. Wir wissest genau,- daß-sich''dieser unser Herzenswunsch, der Anfchlns; an das Dcsttsche? Reich,- > gegenvärtig.leider nicht erfüllen läßt. o i > '' Abg. Czernln fand die scharfe Kritik der Finanzkontrolle für verfrüht. Es werde noch Zeit genug sein, die Kontrollmaßnahmen genau' im Parlament zu prüfen. , . Abg. Mi k l a s (christlichsoMi) polemisierte gegöp. dhr?- Sozialdemokratcn, die ans ihre 'Vormacht im-Staate der-' sichten müßten, daruit Oesterreich eine wirkliche demokratische Republik werde. . Abg. Tr. Renner (Soz.) bezeichnet«: den vom Bundeskanzler. «ungeschlagenen Weg als -gefährlich für--Land und Volk. Wir sind bereit, das Opfer auf un8 zu.nehmen- und mitzuarbeuen, um unser Landaus diesem Mend herauszuziehew, das darf aber »licht so aufgefaßt werden, als erklärten wir uns bereit,' in die Regierung einztlsteigen. Ter Wagen paßt uns nicht wegen des Kutschers, danp weil . er versaur ist. Wir werden schon trachten, daß wir, einen neuen Wagen bekommen, in den man ehrlicher.undanständigerweise einsteigen kann. . ■ . , Damit war die Erklärungsdebatte beendet. : Im Einlauf der Sitzung befand sich die von der- Anglo- und Länderbank verlangte Aenderung des Statuts, der Nationalbank. . O ' Nächste Sitzung: Heute um 3 Uhr nachmittags. ' V' Die finanzielle Situation. In der. Sitzung des Finanz- und Budgetausschusses vym 8. d. gab Finanzminister Segur ein Bild über die finglHieÜe Situation. Weitere'Ratenzahlungen der sich e ch oslowakischen Anleche sind fällig: am 10. d. 35 Millionen, am 20. d. 30 Mil^ lionen tschech. Kronen, bre zwei letzten Raten sind im Oktober fällig.. Von diesen Raten könne jedoch jeweils nur die Hälfte der österreichischen Regierung zur freien Verfügung gesiellt werden, weil die. andere Hälfte, als K o m p e n s a t i o n für auflauftn«de Zahlungen und Kohlenhsschaffüngen zurüSgehalten wird. Die französische Regierung hat von dem bewilligten Kr?!-- bis 20 Millionen franz. Franken der Oesterr.-ung. Bank über-. roiesM und diese berechtigt, der Regierung Ärononnoien. zur . Verfügung zu .stellen, unter der Bedmgmvg, daß die 20 WiklioneN unberührt blechen, Und daß dieser'Vorschuß samt, dem Vorschuß der Oe-sterr.-uugar. Bank nach der Grüwdungder. neuen Notenbank in diese überführt werde. ' Die italienische Regierung hat von' dem bereits. bewillig-' ten 70 Millionen Äire-Kredii einen Betrag, von 35 Millionen flüssig gemacht. ' Der Nationalrat erledigte. am 6. d. mehrere durch die Geldentwertung notwendig ' gewordene Novellen zum Kranken-, Unfall- und PettsionsversichevungSgesetz. Eine Erhöhung der Teiiermrgszülagen zu den. UnsallsrentLN und zu dsn Zuschüssen, der *Provffionen, Hierauf wnvde der vmn Finanzausschuß fertig.' g^tellte GDtzentwurß der eine kte-ditpoMsche Ermächtlgüng andre P-sglernrym der Höhe, von , AI Milliariden. enthält,.- he?-, schlossen, wovon 1o0 Milliarden auf Pors^üsie E die-GMetsi.', körperschasten, 109 für den Bmch äls -Arrrückzahlun-g. solcher-: Vorschüsse urch 82 Milliarden für -den Wohn- -und Sied*:mgs< fonds entfallen. Die DLlkerbundversamRÜung. Die Bölkerbundversammlung ist stm' 4., September züsammengetreten. Der südafrikanische Dete'-? gierte Professor Murray legte die überragende Bedeutung der ' Minderheitsfrage bar und hoch hervor, daß die gegenwärtige, auf einem engen Zusaiunrenarbeiten mit den einzelnen- Regierungen. - auf- - gebaute Methode der Behandlung: der Mnrderheitssrage,. bie Redner. selbst seinerzeit vorgeschlagen habe, bereits zn n an: haften Erfolgen geführt hybe. Hiebei betonte -er. namentlich das loyale Entgegenkommen - der ts checha-. s l o w a k i sch e Negierung. Diese Methode reiche aber nicht für alle Fragen aus. So erfordere die. Frage der jüdischen Minderheiten vielfach eine besondere Behandlung. Redner erklärte, daß die Minoritätenfrage zu dm zwei oder drei wichtigsten Fragen;: gehöre, die die Bolkerbundversammlung beschäftigen werden,^ und hob deren vorwiegend politischen.Charakter - hervor.. Zum Schlüsse beantragte er die Annahme einer diesbezüglichen Resolution. -' Donnerstag den 7. d. M.. beschäftigte sich die Voll-, Versammlung des Völkerbundes neuerdings mit der ''. [ österreichischen Frage. ' Als erster Redner ergriff der schweizerische Bundesrat M o t t a das Wort, um für Oesterreich die Hilfe des Völkerbundes zu erbitten. Niemals wohl zuvor-habe sich der Welt ein ähnliches Schauspiel geboten, daß der Vertreter eines« Landes an alte anderen Kulturstaaten die Bitte richtete, daß man seinem Lande ans tiefer Not helfest möge und ihm das Vertrauen in die eigene Zukunft wiedergebe. W gibt keinender. im. Völkerbund vertreten ist, der nicht überzeugt wäre/- daß die Grundbedingungen, unter denen die Lösung desösterreichischen Problems allein «möglich erscheint, poli.ti-' sche wiet erritoriale'Aivtrli.chfeit unb; die Unabhängigkeit sind. (Lebhafter BeMÜ.) " . . -- Ebenso trat Fritjof Na ns i n in warmen Worten. für- Oesterreich ein. - . , Auch in der Vollsitzung vom 8. d. M. wurde diepsterreichische Frage von den meisten Rednern bexM, 88 .erstex Märte SM B gljynxM WMsse gg Wiener MorgerWitnyg^ 15.--September 1922 Nr. ILtzF E«glisch-tSrkisHe Zus«mmenstöhe." Athen, . 14:- Septnljsber. (Tel.-Komp.) Nach den-hier vor- ' liegenden Meldungen, wurde ein englisches Detachement.zur' die'Rede.. Mot t a §; dev. dje WjWrksäruktzit' der.Ve'rsamlNlung auf die trostlose Lage Oesterreichs ~ gelenkt hatte, Hesterreich verdiene'!Meh'v al.H. je' die Sym- Pathie und die H il^e/d^r'-W^lst.'Er fühle sich glück- W, daß die S..ch w.e iz fürMrGKN^den...Geift^dex:KilfS-. bereitschaft zum,Altsdpuck gebrachstWe.s., . ‘i<A ‘ •> '. EingehestHr befaßte Ech Mr -rst'a ti e n if chi^ DelegicLte^S e i chlHj aÄit dMöEeichischen Frage. Ws sei! einwrchtigtzr Erfolg, daß Hch'-W"' BWribundtai --Wdein W i e d e r a n s bau O,e,st.er r.e i ch Z. ernstlich besaM der : Rat Wirde 'so einen'' wichtigen" Dienst"' leisterr. Er'MKe die Unabhängigkeit O'e st e r'r'e r'ch s s i ch e r st e l l e n und.durch seine Kon trolle-die Ordnung der. österreichv»- - schen Finanzen ermöglichest-. Ev-werde diechesten Grundlage«' fsir eine Hilfsaktion fchaMn und'dänn an die Mächte herantreten, damit diese- -die^Motigssn-^i^'W'wt.ie n-fü«-»-einm-' Oesterreich zu gewährenden Kredit''^Willigen sollten. Der; .Völkerbund. werde' auch.. an die Nachfolge st aasten herantreten, damit si^-v^chsejwneMMMsse und verschiei.beste Anträge, die!'ItKjssst.,,gLif5oer.Hbsiile«nz von P o r t^or yst e gestellt habe, durchführest, Ms dem Hilfswerk, für \ Oesterreich gleichfalls sehr zustatten kornnlcn werde. Außer- , destr dürften,; nur W i.-e n he b e n i g z« .istachen, noch ä ird e r e Mätz'stahmen zu ergreifen sein atö für das' Übrige f Oesterreich. [ ' :f Die weitere Debatte.!-über die- Mtigkeit des Völker-: : bundrates am % d.. M. gah. den lUrfchwd^nen Sprechern; Gelegenheit, für Oesterreich emzutteten'.' \ . Die poli tst f ch e 'KöiNnttssiöst hat dm 11. d. M.; dje.! Verhandlung über Mi. Astststäge'Mr.' ' i N'''' dieMistopstÄsfryge. v; ■' 1 : begönnen, M u r r a h Mng;dine. R^olution vor, in der eS!; äVgeifet:; ,." H . ’•. , , V Differenzen- Mr tze, Interpretierung-. .oder die Durchführung der Mindestheitsvertryge sollte die Aügelegen- : heit ' ohne Verzug dem .ständigen - .i n.st c r n.a t rostal e n G e r i ch t s.h o,f zur Entscheidung..voxgesegt werden..... Indem.die Kömmifsionda^ p.pst n z i p i c I I e.R e-ch td e r M i n d e r h e ist e n z u m . S -ch ü . tz e . g e g e n j e d e BMru-ck u-n g anerkennt, Beitpht -jptc; b|c beit- Mindercheftest/ ' zufomstnende Pflicht. als..loyclle -BMer Mt.dem Volke, zu Welchem'sie jetzt gehören,: zusammenzüarbeitcn. MllLge RiederLage der Griechep irr Aleiüsfir». - "--'''-7*. ' '.'Wiewit.'LeLeitAlä^'4:^:,.M..'ytÄden konnten/haben ' die Griechen in den Kämpfen nnt.'der. keMlistifchen'.ArmeesUM^nNen.-^in^atDrMale.'Mederlage.'erMen/.' Die^ -KäUtife.fuhl.stm zuenierH.Uligen Äufrollung dev griechischen . Fröttti Die Griechen haben'beveutend'e Verluste an.MM.chen - und Material, Tausende von Toten und Gefangenen' und \ haben nacherbitterten,Mmpfen B.x.u ff..a gepäuM.Auch S H.M-NÄ-H von deAkWchWschÄl Ärmee besetzt' wostdev. Die..griechische-.Armee.befindest -sichauf einem-stibexsstürzten RÜÄNg.-Dev griechische ^MalsisiMs- T rL! u.P i.-S ist in. i- Gefangenschaftgeraten:' We-Hriechischh Regierung-, hat che- ■ - niWoniert.. Durch Vermrstluhg, -dtzst alliich^en . missäste votz.-Achtftantist^^.-WAÄngaH-^ # -.gxieMDÄ:^ . WMfe nftüllft a nds g efwch eingereicht Wochen,' ..Es ' heW daß: die Türken die:vyllstäpdige.Räumrurg Kleinasieus< -1 und' Thraziens einschlMich Mnftäntinopels,: die:-Werken«! nung-der. zugefügten Schädemund die BerPstichtUng zn Wie-- -. d.eMtmachUngett--MkyUgött''4verde^-:? ' - "- - '!-j'-.-Nach-Meldustgen-anS-Athenhast-.K'al-o-g-ero.puloS: die Mission der Kabinettsbildung angenommen.- Die-gplechi-. sche Regierung'hat gleich nach-der-'ersten Niederlage-mitgeteilt,- daß sie sich m die-v'ost l stä n di g e R ä umu ng^ K l e i n a s 'i e n s fÜge. Zwischen den alliiertem Mächten! steht 'ein -ständiger 'Meinungsaustausch,'-um zu einer' raschen' Erlchigung der - Konflikte zu -gelairge»:. Italieir benrüht sich-. ' Frastkreich und England-für die Konferenz von Venedig.zu : . gewinnen, wohiw- GriechenMd - -und die Dürkei-'.siuzuladW. waren, urn die Friedensprämilimmarien zu besprechen,«Rach. : Berichten -der englischen Pressehätte -der -Kabinettsrast'in.- : London -beschlossendie ÄleM'r-eN g-e n n n d K-o nstt am-' ' t i n 0 p> e l müßten Suf jedem -Fall^' gehalten < werden.^ -ES - Werde'- äls -wesentlich angesehen,'- daßdie Operationenin ' Kleinäsien so wie der Wafftiistillstand die S t e blunK d^v' ' TÄchk-ei inE uoo^pa-n icht b-e vüchr en(bürfe-,; ■‘•■v Die englische- Regierung-teilte -dsv französischen- ' daß der Fall Smyrnas eine Konferettz-in der nrsprnnglsch.' : in Aussicht genommenen Form unnütz mache. Gegenwärtig > sei - esnotwendig, eine - ä-l Ig&m ein e Re gel nn g z-w i- \ s ch in En r o pa d oi T ürtestmit einer-A-re-ryd e---. \ r tt'sttz des' B e-r'tr a g es v-p n->-S e v r e s ivorzubpreiten,.;! Die Konferenz könnte nach eirM -früher abzuhaltenden Byr-. i kottferenz in Venedig zusammentretest. Die-englische.Regie-' 1 rung beschäftige in erster Linie die M r e mg e n- -! Frage- Sie.lege Wert davaHM' Äallipoli-'die mfernatio-!nale militärische Besatzung aufrechizuerhalteN. - - \ '- Die Alliierten haben dem Vertreter der A n g-o?st a-: > Regierung - gegenüber offiziell-! der Erwartung Ausdruckge»- j geben-'daß dje Kemälisten die Zoneil -der D är d a ü-el l,e n»!und vpn Konstant ist op'e'frMktiereN werden. - - y ' Aeneral. Sir Fredetie- Ma uni i c e -drahtet den-^DgilY- Ne)O"'aus $m[tdntM£eI,-b^^ Soli»-: dürWt der Alliierten M-fLästzäsis^-Md.-itälienisHe Jrup-, \ Pest auf Befehl - heralliiertest- Generäle' den. . britischen-- \ Drstppen auf der'JsMld-HalbWf'stnd best afiätischM Küste^ j d'erHardanellen aM)üeßen>-Hritische Krisgöschftft seien! in> i Tschanakj. an der.'eng'ste.u StÄl'e der' Dardanellen, -eiuge--. \ tröffest. Kemal Pascha siehe-demnach einer g e rst e i n-'- , same-u' Demo nst^xa krön AMrüber." " '.st -- - nationalistischest' KüttdgWtstgen in Aönstantüwpel nehmen zu und richten sich immer deutlicher gegen die Rc- Sicherung der- Meerengen - in den Dardanellen . gelandet. 'Zwischen-Engländerwurnd Türken soll es bei Konstantinopel >zu einem Zstsammenstvß -gekommen sein. '. Das Pavlamestt -der Angor-aregievung ist einberuftn - worden.: ' -st '• ( Hisch-bulgarische DtLKkelerevst London, 14. September. (Tel.-Kcimp.) Nach Athener Mm«'' düngen . ist' esauf ../-gviech^schem Gebiet zu Zusammenstößen zivischen bulgarischen Komitadschi und griechischen Truppen ge« , kommen. : . . . Bx«ssy Bra«d bestecht. London, -14. September. Das-Reutersche Bureau Meldetaus Konstantinopel:: Die Griechen, haben Brussa- -vor der ' Räumung ' an verschkiedenen Stellen in Brand gesteckt:' Die FeuorshMnstwurde - auf ein -Stadtviertel-beschränkt- - da? voll-' ständig oingeäschert worden ist. ' . ' --. .- - Rühe 1« S«yr«s. ■ London, il September. Das Reutersche Bureaü . meldet. : ans Smyrna: In der Stadt herrscht Ruhe. Die türkischen.Be- - Hörden haben Maßnahmen getroffen, um dile in der Gegend vor Smyrna zerstreuten Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurüe zubringen.' Der^Eisen-bühnverkehr^ 'auf ' der. "§i-M-Svih'rua Nschak-wivd wieder hergestellt. . Ungnr«. - - Horthy-Vsfiziere VyllteN die ru«8irische Ksnigssamitte ermorde». Bukarest, 4. September. (Orient-Radio.) Die Entdeckung einer gegen die königliche Familie gerichteten Verschwörung, die ein Attentat während der Kronungsfeierlichkeiten bezwecktö, hat her großes Aüfse'hen hervorgemfen. Die Urheber des. KilMMvtts ' sind vech-astet worden. Es sind u n g a r i s ch e Os f >i-z üe r e, die der ' Organisation des Obersten G abo r o s-k i aus DÄMM-' angehören. Sie legten ein.volles Geständnis ab und gaben zu, ' daß die bei ihnen gefundenen Explosivstoffe dazu bestimmet ^ge«-' ' wesen seien, die Königsfamilie und die Diplomatentribüne während der Pfevderenn-en in die Luft zu-sprengen. Si» Budspester^^Oeme»ti.. st . . . Budapest,-14. September: (U. T. K. B.) Ditz.'BnWester « Polizei' hat. - seftgestMstdatz - der - m - -dvtt rumäniischen BLittchmc «IS t HaüpwE8führer^des-,ÄNMirchen Attentates auf daSlvMäm^ : sche 'Königspaargenannte Graf Tiquelmomt d«'Bel* ' m o n t mit dem mehrfach vorbestraften, internationalen Hoch- - stapler Michael K m ö-S k o identisch ist,'der sich Vör den un-garii schen Behörden,' die ihn wegen Erpressung, Unterschlagung, -. falscher-- Zeugenäirssage und -BigaMve - versylgen, - nach 'Ru- - - wänien,geflüchtet-hat, . -wo er sich offenbar als Agent Ppibsc - v.ocatenr betätigte. (Dieses Dementi ist naiürlich-mit'gvoßerst Vorsicht zu -genießen!)' - - Bethle» leugnet. Budapest, 13. September. (U. T. K. B.) 'Jn der heute ab» gehaltenen Sitzung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten.. erklärte Ministerpräsident Graf B e thlen auf eine Anfrage bezüglich des von rumänischen Blättern in den letztÄ.. Tagen wiederholt, aufgetischten Märchens über angvMch-'e Budapest« Attenjatspläns, die.Regierung habe von den Talern. . keine.Kenntn.iS. Der Ministerpräsident nahm entschieden , gegen die Verleumdungen. Stellung, in denen sich die wttttmtt* schen Blätter gegen die ungarische /Regierung und die Person des Reichsvsrwosers ergingen. Der Ministerpräsident wies schließlich darauf hin, .daß all dies nichts, anderes" sei als'ein' schon mehr oder'minder gelohntes politisches . Manöver', wo- . durch an gestrebt werbe, Ungarn von der M opäischen ". . Oeffentlichkeü'zu diskroditieren. *■ Ge«ei»s«Me Demarche der kleine« .- *, . . E«te»te. .... Die Regierungen der kleinen Eibtente haben bei, den Groß « .> .Mächten einm KoMtilvschri-tt unternommen, .um gegen die. - Nichtdurchführung des Friedmsvertrages von Trianon. durch : Ungarn und gegen die Duldung von Agitations-Herden gegen die - Sichevhoit der beimchbavten Staaten zu protestieren. Es-wird 'eine gemeinsame Dem ar-che i n -Bmda-pest geplant, ' die' die Auflösung"der -irredön'tistischm Organisationen- und die Durchführung des Fviodensvert-rages verlangon soll.; Ei« Geheimerlab zur N«atreibv«g dev Jude«.; - Budapest, 14. September. (Tel. der „Wr. Morgen»' zeitung" ) „Äz Ujsag", wÄches zn emzelnen Rogieruugs-- l kreisen allbekannte,Bezi?hunUn.Pflegt, bpingt heute die, fyl- Agende sensationelle Fnfovmation: Mit dom Datum vom , '' 8l. August 1922-ging-urit dkp Untevschvrft des Ministers des, ' Jnnem Jivan R a k.o v 8 k'y ein als „äußerst, vertraulich" j hezeichwetes Rurchschverbon an die depr Minfftervunr hnter«'. - stellten Behörden. Ml diesein RundschrHiiben weyden..^e Bcl Hörden aaifgcfP,^b^3ct> > baS, vom Mchve 19lär tvelches. : sich 'auf die'VchanMng von Llusländern Hezilcht, mit. aller . :- Strenge durchMführeN. - Unter Ausländern Mn jiedöch ansM-eßlich Juden zu -erstehen^ welche, soweit sic- Ans«, länder sind, 'nnvexzützlich ausgewöesen. werden söllew-HH.' bei sei wieider auf die Zeit ihrer Eitttva-ildeÄMg,- bezw."ihrtr