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Wiener Morgenzeitung · 1922-09-03 · Heft 1291 (3.9.1922) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1291 (3.9.1922)
Date
1922-09-03
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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ö 1*91 Meh Gcki«1ag QßUnet MMOntzzettüiiA 3. September IVSL Seite 9 Der Vtznevcvlrat hat überdies dia GefchäftSIeiinng emM^ W, U besonders berücksiMigungswü-vdigen Fallen den Zeich- Pms.voK. KrstGaAleiheu die Forjgewährung heS -ürfprüng. tsch HMMLHiWgt^-Wch^ iifer >btc pcmii WmeW MiM WjW tziEtts MH oder Börsen-KommiesKonsgesehBft und W©sBise!s£*abe M&3£E> L Cq. Wien,!•* Höh6iitwfcn0ä$s«,11 W*»- *'•4027 KfaattnruM^fmtfmnr.ar.'ucim Erklärungen Dr. Spitzmüllers. Im HiMick auf diese Zinsspßerhöhung waren gestern die ßressevertrvter zu einer' Besprechung eingeladen, in der der . Äöüchrchnr der OestervLichisch-ungariischen Bank, < Dr. Spitz- «Lller, die Gründe auseinandersetzte, die für die. Zinsfußrchöhung im gegenwärtigen Zeitpu-nkte maßgebend waren. Dr. Spitzmüller fHvte aus: Di« Bankleitnng war immer der Meinung, und er, der Äouverneur, habe diese Anschauung wiedecholt vertreten, daß )ie Handhabung einer energischen Zinsfmßoolitik unmitelbar mit dem Beginn stärkerer kommerzieller Ansprüche.— es war dies etwa im Spätsommer des Jahres. 1921 — hätte ersetzen sollen. Leider, war es nicht möglich, eine solche Zinsfußpolitik, wellche zweifellos M Gesundung der Goldoevhaltmsse nicht unerheblich betgetragen und auch auf die Desisenkurse günstig gewirkt hätte, gegen die öffentliche Meinung, die fast einstinMjg MWenge^etzt orientiert Wat,' dürchzusetzctt; überdies stand auch die staatliche Finanzpolitik in der Periode des LtzbenSmiMzuschußLbbcmes einer solchen Zinsfußpolitik hindernd im Wege. Die fetzige Zinsfußerhöhung bedürfe aber rngesichts >der alle Erwartungen übersteigenden kommerziellen Jnanj^ylchnahme der. Bank kaum.einer besonderen Begründung. Die Spannung zwischen deni Leihzmse im privaten Verkehr und dem, der aü den Schaltern der Notenbank zu zahlen ist, hat überdies ganz unnatürliche Dimensionen angenommen. Dort wo.Wechsel divelt, arhne Intervention einer Privatbank, beim Noteninstitut untergebracht werden: kömren, wird der fetzige Zinsfuß von 7 Prozent auch in einsichtigen Geschäftsireifen schon geradezu .als grotesk empfunden. Die Notenbank varf nie Wohltätigkeitsanstalt werden.' Gerade wenn s ke von oen. natürlichen geschäftlichen Erwägungen abgehen würde, mußte sie itrflationistische Wirkungen erzeugen. Wenn speziell setzt zu,, der Maßnahme ein« ZinssußerhMng geschritten wurdet so war namentlich auch die Zinsfußpolitik der Deutschen R e i ch 8 ba n k nvaßgebend. Es ist durchaus myglichvielleicht sogar wahrscheinlich, daß dj e Reichs bank über de n zuletzt beschlossenen 7 prozerrtigen Zinsfuß bald hinausgeht; ist aber schon ein gleiches Niveau des offiziellen Zinsfußes in Oesterreich und Deutschland nicht angebracht, so müßte es geradezu bedenkliche geldpolitische Wirkungen, auch hinsichtlich der Gestaltung der Dmismkurse, «Jeugen, wenn, wir im.Zinsfuß hinter dem Reichsöanknivoau Zurückbleiben würden. - ' Der Gouverneur erörtert sodann die von der Ban k bei der Vereinnahme von Wechseln seit vorigem Herbst eingeschlagene Politik und verweist darauf, daß die AbibauzuschußPolitÄ nichjHe°.-O?LMwjHefWwnMche Mrkung hatte, föttet viÄmrhr beit entgegengesetzten Erfolg hervorgerstfen habe.- Die Ursache ist darin zu «Micken, ^weil nicht gleichzeitig eine Einschränkung derstaast liche« Ausgaben «insehte. Der Gouverneur erklärt, 'er . müsse unerbittlich dabeibcharrm, daß. eine Sanierung des Budgets von der Einnahmenseite her gäriMch illusorisch sei, solange Visse Gnnahmen nicht nach den strengen Grundsätzen ver.Spars«Mtt verwert werden./ Etwa seit Mai lagen Anhaltspunkte vor, daß das im Ge« folge der LebensmittelzuschußabbäuEon unter dem Zwangs der Berhältnfffe betätigte Entgegenkomnreü der Bank im Eskompt inffWonistische Wirkungen zeitige, und das ftezielk E s-, komptevalüta zur Anhäufung"'von Devisen« . und Effsitenürständen verwendet werde. .Die Ganiklcktung habe diesem 'Umstande sofort ihre AufmerksamM geschenkt und die in Frage sichenden Mißbräuche zu hemmen gesucht. NaWlich konnte auch hier mir allmählich vorMmgen, schließlich mußte aber^zu einer rigoroseren Mechfchensuc gegriffen wechen. Wie bekannt, entspricht es dm Intentionen des GenevalvateS -und der Bankleitung, daß durch eine solche strenge EskomPtpolitik die Abstoßung mobiler Miven, vor allent angehLustee Devisen'bestände und von Effektm gefördert werde. LeMM Wfprüche werden rvach wie vor .befriedigt.-werden, Mer die Bonität eines Wechsels könne nicht allein maßgebend sein, es handle sich in jchnn Falle darum, 'ob ein wirkliches, nicht mvf ändere Mise zu befviMgendes Kveditbedü'tfniS vorliege. . - Der Gouverneur richtet einen dringender > Appell cm die Banken und die JndustM, «K«r auch cm die PMizistik, die Tendenzen de, Ba«kleiturrg .zu .unterstützen, Dies umso mehr, als Äe äMinslätioiiistische EskomptpolM der Bank, wie bereits' aneGannt wird, günstige Wirkungen mff die Dwife-nkurfe hätte. Mn« Entspannung auf dom Debisdnnvarkte fei aber notwändig. Ein weiteres Funktioniere« der Wivtfchaft bei der jetzigen Hochspannung d« DeviseMvse und Preise allordi'NgS' gehe 'dii Preisrn-twickbung zmn' Teil weit Wer das durch dÄ Devisenkurse gevechtfevtigte Niveau hinaus und erfordere die ernstest^ Bäächtimgseitens der lompsbenten Faktoren — wäre mit den yrötzten Gefahvm Vevbnndeit und könnte auch die Wirksamkeit der neuen Notenbank gef ä h r de-m Aiußewrdenllich erschwert werde das Funktiouiewn deS Nodeninstituts, wie der Gouverneur be-veitS angedeutet habe, durch die gänzliche U n a r i est t i or t heit des Publikuprs über die Art der zulässigen Jnanikpruchnahme der Notenbank. Es treten Ansprüche an die Bank heran, die der Natur eines Zeitelinstituts auf das schreiendste widersprechen. 'Jnaitspruchnahme der Notenbank für Investitionen und für Beschaffung von Betriebskopilal bilden die "Regel. Die Idee, speziell für Investitionen das Kapitaldurch Notendruck aufzubringen, gehe über das, was einer^. Notenbank erträglicherweise noch zugemutet Zierden kann, denn doch weit hytaus. Nebevdies. beftcht. die .große Gefahr, daß diene u e N o t e n b a n k d u r ch solche Engägem -e n t 8 h n g ebührlich belastet werde, deren s o« fortige' L tgu idi erung zunr Sü).aden der betreffenden w irischa ft enden Subjekte die neue B ank v erlan gen muß te. Der Gouverneur erklärt es daher für dringendst geboten, daß die Oesfentlichkeit auch i-n dieser Beziehung entsprechend Mtfgeklärt werde. Deviseubewirtschaftirng u^d ValorisierNNg der FOantzsanieche. Det Slnndpunst.der Handclskammern Oesterreichs. - Zm Beisein des Herrn tzatlvc.-lZm,rrtsters Erpil Kraft fand gestern Witter dem Borstt« des P:ö ftbenteVt der Wiener Handelskammer Dr. Ouidenus ein von allen Länderkam'.uern Oesterreichs beschickter Kamm erlag statt. Die unmitwtö'ire "Veranlassung hierzu bot der vom Bundeskanzler Dr. Seipel ausgesprochene Wunsch, angesichts der bestehendem weitiragenden. EiBtschließungen über das Schicksal Oesterreichs ' »tt einer Sonderbesprechung die Meinung der berufenen Vertreicr. der heimischert Volkswirtschaft über die geplanten Regrerungsmaßnahmen zn hören. ' - .Nach Begrüßung der Versamiulung durch den Präsidenten Dr. Quidenüs erstattete Bizep^isident Vinzl einen ausführlichen .Bericht' über die Wirkungen der Zwangsbewivtschaftung der Devisen und verwies darauf, daß, wie bei jeder Zwangsbewirtschaftung, auch hier in kürzester Zeit das jwangsbewirtschaftete Material verschwunden sei. Einschränkung des Kreits, Warenknappheit, Hamsterung von Valuten und ein ungcheürer Ansturm auf die Devisenzentrale waren , das nächste Ergebnis. Da schon ftr der allernächsten Zeit erliste Schwierigksiten in der Versorgung der Bevölkerung mit unentbehrlichen BedarfsgLgeiiständen aus dem Ausland emtret-m müfs-en, wenn di« Drvisenverordnungen anfvechterhalten werden, schlug der Berichterstatter dem' Kammertag folgende Resolution vor: Die Kammern für Handel, Gewerbe und Industrie «38 vre gesetzlichen Vertreter der Gesamtheit von Handel, Gewevbe und Industrie stellen die dringliche Forderung auf, daß die derzeit Lestchende DeviselMroiPnung. ehestens cmfgchoben wird und Vorkchrungen für die Einführung des Terminhandels mit DeAsen getroffen werLttr. Sollte sich die Rvgiemng zu diesem einzig richtigen Schritt sofort nicht mtschiliießen können, so wäre als Uebergav-g zum frersn Verkehr die Deivifenverordnung dahin abzuändem, daß den JndustvieNm, Kmrfleuten und GewerbivtrsiAvnden die Möglichkeit gegeben Wird, sich Zchluirgsmittel zur Befriedigung ihres legitimen Bedarfes im freien Handel zu beschaffen. Diese. Lockerung der Devismttovschriften ist unbedingt notwendig, wetm -schweres Unheil von der österreichisch«, BolkSWrrtschast abgewendet werden soll." In der sich hieran anschließenden Debatte, an der unter anderen mehrere Kämmervwte au§ der Provinz tÄlgsnommen haben, refevkerte Kammervat Generaldirektor Broch Wer die zur DiSknsfwn stehende Valorisierung dev innere« Anleihe und bezsichmte die Durchführung ddeser Mcktz- MhM ass tmmöglich, weil dadurch die Hauptstütze unsevev Warenwirtschaft mit dem Ausland, nämlich die Kreditfähdgkelt, Untergraben und der letzte Rest des BevtraumS zerstört wird. Die Durchfühmug der ZwangsanNhe im heutigen ZÄt- Punkt trifft die österreichische Produktion und die damit verbundenen Geldinstitute im ungünstigsten Zeitpunkt. Da alle Reserven, mit denen man . vor Monaten gerechnet hat, verbraucht jtttb, bleibt für die Aufbvingung der Mite! kM anderer We^ als der Weg einer neuen Berschulidung übvtg^ Es werden ^wieder Wechsel'den BankschMern zuström«l,- tziL aber nicht imhr diirch Vorräte und Außenstände des legitstnan Geschäftes, svrtderst durch die ZwangSanl-eihe ihre bilanzmäßvze Bedeckung ftndm werden. Mhvend die legitirmen Schulden durch den Kreislauf der Produktion immer wieder automätisch zrir Abdeckung gelangen, wird dies« Schuldenpost eine dauernde Erscheintmg bleiben. Me «das Ausland über solche Zwangsanleihen denkt, darüber gibt der letzte Monatsbericht des Schweizerischen Baukveveink, der Zwangsanlaihen auf das schwerste Vevurtailt, Aufschluß. Der Plan einer Valorisierung, also der Grhhhung bete Leistungen für die innere Anleihe, fast« daher im gegenwärtigen Zeitpunkt einfach nicht' für möglich gchaltm wepden. Der Berichterstatter führt WÄter aus, daß' auch die Abgabe von Mien an den Staat auf den GmisfionSkredit der österreichischen Aktiengesellschaften antzerördentl-ich ungünstig Wirken würde. Es muß anerkannt werden, daß die österreichisch« RegieMivg den ernstesten Willen hat, die Staatswir'ffchast der Gesundung zuzufühven, e8 sei jedoch ein Fehles dies durch eine reine Fiskalpolitik zu versuchen. Pur eine i großzügige, weit 'ausgreifende ProduktionSfördemng könne'hker -Rettung bringen. Die Herren Vizepräsidenten Gessele rück Hiuleischweiger zeigten an Beispielen, die praktische lichkeit der Durchfiihrung des ValorisierungsplamS. ' Nach lebhafter Wechselrede, in der.sich insbesondere die Herren Vizepräsidenten Hinterschweiger und Geffele dafür MSsprachm, der Regierung die Ansichten der WirtschaftSkreise in der schärfsten Form zur Kenntnis zu bringen, wurde schließlich folgende Entschließung einstimmig angenommen: ' „Dte Kammerrt sitr Handel, Gewerbe und Industrie als gesetzliche Vertreter der Gesamtheit von Handel, Gewerbe und Zndustvie machen die Regierung im Hmb-Iick auf die katastrophale Verschlechterung der allgemeinen Produktions- und Kreditverhältnisse, auf die Unmöglichkeit der Ausbrittgung der Mittel für die ittnere Anleihe im Ausmaß, wie sie bereits im . Gesetz vorgesehen ist, itachdrücklichst tnrfmerksam. Es müßte daher jeder Versuch einer Hinaufsetzuttg der aufzubrmgenden Beträge die unheilnollsten Rückwirkungen auslösm mrd zu einer Beschleunigung des Zusammenbruches unseres gesamten Wirtschaftslebens führen/ Der Börseverein gegen die Devisenzentrale. Unter dem Vorsitz des Präsidenten,, Börserat Ludwig G r ü n w a l d, ' fand gestern eine Versammlung des Wiener Börsevereins statt, in ivelcher einstimmig nachstehende Resolution gefaßt wurde, die den Mtgliedern im Zirkuilartvege zuging. Der Vorstand des Wiener Börsevereins protestiert auf das lebhafteste gegen' die eigenmächtige Verfügung .der DevisettZentrale, die ohne Befragen deS Geschäftsausschusses, ohne Fühlungnahme mit den Organisationen der Börse und ohne Rücksicht.auf die neuen, das.Devisengeschäft überatrs erschwerenden Bestimmungen den monatlichen Regielbeitrag auf die exorbitante Höhe von e i n er M i l l i o n Kronen für das Mitglied und 200.009 Kronen für den Dsvifenomkäufer festgesetzt hat. ' Der Börseverem hält eine devarbrge lineare Belastung ohne Bedachtnahme auf die. individuellen Verhältnisse, und ohne Rücksicht auf dm Geschäfts untfang der betrossmen Firmen für eine schwerwiegende bmeaukvatische Verirrung, dies um so ncchr, als die geforderten Beträge nicht etwa dem Staate oder der Allgemencheit zugute kanten, sondern zur Ausvechterhaltung des übermächtig großen Beamtenapparates der DevismMtrale dienen. In einem Augenblick,, wo das Bankgewerbe vor einer ernster Krise steht, wo das zentrale Pewirtschaftungssysteni bei den ausländischen Zahlungsmitteln Platz ge-güiffm hat, wo die Gesetzgebung die Verdmrstmöglichkeitm aller...Vevmittlerkategorikn Mf das äußerste beschränkt, muß man es geradezu als eine arge Ueberhebung bezeichnen, wmn die DevisenMtrale sich als ein Staat im Staate giriert und in dieser angemaßten Funktion eine neue Kopfsteuer einhebt. Mit besonderer Entrüstung -protestiert der Verbands- Vorstand gegen den in der Geschichte beispiellos dastehenden Eingriff der Devisenzentrale in die privaten Dermögensvechte. Es ist einfach -in einem Rechtsstaat undenkbar, daß über ein bestehmdeS Konto ein anderer verfAgm darf als der Kontoinhaber, bezichungSweise die von diesem bevollmächtigten Personen. Daß, sich die Devismzentvale anmaßt, Abhebungen von den Girokonti beim Wiener Giro- und Kassenverein vorzunehmen, ohne dm. Kontobesitzer zu befrage«, ist eine E x ekut ion auf Grund einer nicht büstehmden, ja sogar mevgisch bestrittenen Forderung. Girre derartige Konfiskationsallüre können sich die BörsemnitgAeder von der Devisenzentrale nicht gefallm lasten. - \ Der Vorstand des Wiener BörsÄiereins erklärt, daß sich sein« Mitglieder dem Tagesbefehl der Devisenzentrale nicht itnterochnm und legt glsichzeitig .dmselbm nahe, gegm die eigenmächtige Disposition Wer ihr Girokonto beim Giro- und Kastenverein «ntschiiedmst Ginspmch zu erheben. Die Börse hat sich.ihren sozialen Berpflicht-mMn niemals Ssttzogm, sie hat erst kürzlich anläßlich der Gründung der Notenbank ein viel höheres Maß Opferwilligkmt geoffenbart ÄS Äle übrigm BevölkevuwgSschichten. Sie hat immer freiwillig Bausteine zum Wiederaufbau hwangeschafft, und gegen sie ist daher jede Gewaltanwendung doppelt unang^ bracht. Die »e«e Rotenba«k. Das ««ßMdifche Mßtrauey, ,f/ Die gtzstpige „Reichspost" bringt einen anscheineird iw spireevten AEel .Wer die >durch die Forderungen dsr Anglo- und Länderbank erfolgt« Verzögerung der WteMnrcmgelegeti. heit und weist darauf^ hin, daß angchlich die NuMyahrung >des Goldschatzes der Bank im Ausland verlangt -werde Das Matt bemerkt dazu u.- „Solange Mitteleuropa nicht eine festere Konsaiidiertttta aufweist Äs gegenwärtig^ solange plötzlich Msbvecherche Ereigmsse, die kaum vorher jemand berechnen kann, die begchrlichen Pläne -von Nachbarn wecke« rönnen, Pläne, die längst notorisch sind, komrnt in Betracht, daß die iUntevbvingUW des österreichischen Bankschatzes iw zuverlässiger und stngntastbarer Treuhand unter Umständen mich ein wichtiges österrsichifcheS Jnwreste fein könne. Die Eventualität, daß iin Falle irgend srner mittvleuropäischm Verwirrung, bei her geographischen und mWtärffchen Lage Oesterreichs das wirtschastilichs Gleichgewicht drS Staates durch einen überraschenden Zugriff von außen sofort «rs den Angeln gehoben werden könnte, bildet eine der veMmdbarsten Stellen Oesterreichs Md «men Anreiz für soilche Wervaschendr Zionisten l Zionisten I mnss ztrni Arbeitet alle» an Ihrer irerbveituns! werde® witrt'lyirt’iiiimrMtMilw«

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