Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1291 (3.9.1922)
- Date
- 1922-09-03
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 Wien. Sonntag Zi'xfßct Morken^ktr^ng. S. September 1S?2 Xtitm Eingriffs, die sich damit via facti ciues großen.Vorteiles bemächtigen können. Ein Staot, der nicht mit Völler Gewißheit dem in seiner Notenbank investierten Leihkapital Sicherheit bieten.kann, muß damit rechnen, baß von ihm in irgend einer Form Sicherheiten verlangt werden, die auch ihm zustatten kommen. Denn von der Sicherheit des Goldschatzes der Notenbank hängt naturgemäß deren Kredit mtb die Standfestigkeit des Geldkurses ab, den die Zahlungsmittel dieser Bank beanspruchen können. ' Wenn die Mitwirkung großer ausländischer Finanzinstitnte notwendig ist — und deren Absage würde den Kredit der Bank schon in. der Wurzel schädigen — so können Bedingungen fitr die.Annahme nicht das absolute Hindernis bilden, ' die für uns peinlich sind, aber deren sachliche Begründung wir nicht widerlegen können. Trocken gesagt: für Prestigefragen können wir uns nichts kaufen. Oesterreich muß leben und, um leben zu können, nach gegebenen NotwrudigkeitLN handeln." Es scheint also beabsichtigt, die Oeffentl-ichkeit darauf vorz über eiten, daß Oesterreich unter die Kuratel des Auslandes gestellt werden soll/ . Der. Devisenclearing für die. nächste Woche. Die Dcvisenftntrale gibt bekannt, daß in der Woche vom 3. Hs.9. d. der Devisenclearing am-Montag, Mittwoch und Samstag, und zwar in den beiden ersten Tagen um 1 Uhr, am Samstag um halb 12 Uhr mittags stattsinden wird. Die Einreichungen um Zuleitung crusländicher Zahlungsmittel sind demgemäß Montag mr das Mittwachelearing, Mittwoch für das Samstagclearing tznd Samstag für das Montagcbearinci bis 1 Uhr mittags beim 2chalter 6 der Düvisenzentrale vorznnehmen. Einzahlungen auf die Zwangsanleihe. Mit Rücksicht auf jahlreiche Anfragen wird neuerlichaufmerksam gemacht, daß B o r a u s z a h l u n g e n -. auf die Zlvangsanleihe schon fetzt mtgegengenommen werden, und zwar, in Wien ausschließlich bei der Verrechnungsabteilung für' die Vermögensabgabe, t. Bez., Singerstraße 17 (nicht bei den städt. Buchhaltungsabteimngen der magistratischen Bezirksämter),'in N rede röste r- : e i ch bei den Steuerämtern. Maßgebend ist der Wohnsitz des Abgabepflichtigen. Bei der Einzahlung ist nur anzugoben: Name, Adresse und Vermögensgattuug, (Grundbesitz, Haus- Zesitz, Erwevbsnnternehmen. und zwar getrennt nach allgemeiner Lrwerbsteuer, Ges. m. b.'H. und Aktiengesellschaften). Für die iZrtverbsunternehmungen ist bereits am 16 d. die Hälfte der Zwangsauleihe. einzugahlen. Bei vorzeitiger Einzahlung ermäßigt sich die Rate für je volle fünf Tage um'ein halbes Prozent. Einfuhr von Mischungen ätherischer Oele in die Tschechoslowakei. Wie das Hand-eismusemn mitteilt, wurde die Manioulationsgebühr bei der Einfuhr von znberesteten Mischungen ätherischer Oele von bisher 0,5 aus 5 Prozent des.fakturierten Wertes, erhöht,. . . . Einfuhr von photographischen Platten in die Tschechoslowakei. Wie das Handels museum mitteilt, werden Einfuhrbewilligungen für photographische Plätten in der Tschecho- Zlowakei in 'Hinkunft nur dann erteilt, wenn die Bestellung nner gleichen Menge von Platten bei einer tschecho-slowatischen- Fabrik nochgewiesen ist. , ' ' Der ungarische Saatenstand. Ms ^Budapest wird berichtet: Das Ackerbaum inisterium veröffentlicht einen Saatentandsbericht über die zu erwartende Fechsung an Hackfrüchten, wonach mit einem Ergebnis von 9,3 Millionen Meterzentner; Kartoffeln und 5 Millionen Meterzentner Zuckerrübe zu. rechnen ist.. Das Ergebnis gestaltet sich infolge der Regenfälle derjüngsten Zeit günstiger als im Vorjahre. . Bßrse fLr ls«drsrrtieLK^liche VrZ:r:Lrte..' ... (Eigenbericht der „Wiener-Morgenzeitung".) , _ Sie Abichwiichnng rer.Tendenz sind t ihre Ursache in dem Mckgaü^e ^der .ausländ:!chrn Vaiu-en. vornehmlich aber.in der fötal erschöpften Kausirall der Bevölkerung. Wählend Brotsrüchte ihren Preisstand relativ zu behaupten vermöchten. wurden Futterstoffe durchwegs bill-aer abgegeben, waren aber trotzdem oernachiäisigt.. In Gerste besorgte der Handel e mgc Änschäffmrgkn, während^ der Konsum abwartende Halrung zeigte. Das Mehl ueschaft rst nicht mehr io lcbbast, immerhin best'br Be nachdnn in der Provinz größere Kn^ppheii in Meblcn herrschte. ' - Es noüeuen per Kilogramm: Weien bis 49 0 K.; Roggyr 38.00 bis. 3900 K., G-'rste 3800.bis 4100 A. siowakiscke 3600 bis 4000 K./Mais :.BiO bis 3900 K.. Karkonelu weiß o."er gelb 1300 bis 1350, - inländisches Weizenmehl 8500 bis 8700 K., ungarisches griffig 770 bis 175 img. K.. dopvelgrifsig 18o bis löö.ung. K., Rogsknrnehl AuSmühlnng 5000 i iß 530-! Ä., Wi.;cn oder Roggenkl ie 2700 brs. 28.0 K, Heu 16l-0 b:S 2100 K-, Stwh 9/0 bi€ 1050 Die Devisenkurse. Zürich, S.Septeirber. (Devisenkurse. — Cchveizeri scheu Kredikanstcllt.) Mi!;d teilt von der kr Berlin 0.40^/, (0.37), Kokland 2Ö5.~ (205.25). «W-Ysrk 5*6.— (626.-); London 23.49 (23.47), Paris 41.25 (41.-), Mailand. 23.15 (23.05), DrSjlet 3S.— (38.30). KoprnhoM 112.50 (112.50), Stockholm 139.50 (139.50), Eßristisna (88.—), ’ Madrid 81.55 (81.75), Lvenos Aires 190.50 (189.50>, ^raj 17,25 (17.20), Budapest 0.13 (0.25). ^gram 1.40 (!.40)j Essta 3.— (3.—), Warschau 0.06V* (0.06), Wien Seid -.00'/« (—.00'/,), Wien Ware —(—.—). Oesterr. gest. Kronen Se^.-^.cov, (—.00»/i). Veste«', gest. Krone,, Ware Perlt«,.2.-September. (Devikensturse.) . Hien alles —(—.—), Wien sbqrßemp. 1.20h, (1.76), Prag 4414,45 (3870.15), Budapest 59.92 (55.93). ' Berlin, 2. September. Mrse der Devisenzeulrale.) . Äo!en: -Dve«r 1383.65 (1248.75), Pfund 5994.- (5594.25). italienische 5694.25 (5619.25). Polnische 17.12 (16.16), Tschechs. slowakische 4S9B.&0 (4145.75), Alte österreichische —(—.—): Sesterr. gestempelte 1.90 (1.90). - .KstrsterAn«,-8. September. (Vevisendstrse.) LonLon 11.46*/, (11.44'/,). Berlin 0.19V, (O.WL), Paris 20.50 (19.65),• Schweiz 48.85 (48.80), Wien 0.005»/, Brief (0.6035), Kopenhagen 5ö^- (55.16), Stockholm 68.05 (58.10), Lhristiania 42.87. MIO). «ew.Vmk 356.75 (356.75),. BrSssel i,.5v (18.92), Madrid 59.80 (59.83'/,). rtatien 11.30 (11.80), Budapest 0.12*/, , »«Sopest, 2. September. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 810.-/(755.-), Bukarest 16.25 (17.-), Kopenhagen 450.— (418.—), Ehrijtiawa 850.— (327.—), London 9275.- (8700.-), Berlin 1.50 (1.45). Slalten 91:50 (84:-), Paris 162.— (14J.-), Prag 70.— (60.-). 'Stockholm 543.^- (512.-), Mich 395.— <370.-). Wien 0.021 (0.022), Sofia 11.80 (11.-), Agram 5.45 (4.95), New-York 2075.- (1925.-), Wgrschau S-porLprogrsMm für heute: FrrtzSatt. Kaboah—F. A. E. (M? Kakoah-Plak . . '/.5 Ahr Rudvlishügel—Rapid,(M.) . Rudolsshügel-Vlatz V,8 „ W. A. L.—Amateure- (M.) W. A. L.-Plah . >/*5 . Waclier- Sportklub ^M.) Wacker-P atz . . '^5 „ Slmmer'M—H'rtha (M.) Simm«rmger-P'ah '/.5 Kadimab—St. Deller 6p. Fr. (M.) St. D Sp. Fr -Pl. '/*5 „ Kasmonea—Dona-ft. Bewegunz.^M.) Union XXl-Platz . '/»L „ Kazair—Nordmacht (M.) - Gersihofer-Dlah . -S „ 6eckawer—Alpanchahn (M.) AowmduL.PIaß . „ F. A. E.—Wr. Viktoria (M.) Neu'kettenhoi°PIay '/*< .. Ari—Elektra (M.) Stadl. Aniou<°Plah '/,5 Achim-Freiheii (F.) Breitenlee^Plah/:'.*11 „ . LcichlathletiÄ. Rund um Cchönbruun. - Wacker-Pwh.^ . >/r4 Ahr Kv^ey. / ' - ' ' D. f. B.- Ostmark (M.) ' Ostmark-Platz. .10 Uhr Hskoahv-Allround S. C. (F) Aennwegrr-Plah . 10 „ Äa-s«hren. Jnlernaiionales Rennen Kerrasier Äcnnbuhn 4 Uhr Die Semmermg-Bergme'perichaft . . . 11 „ UM seinen Titel gebracht, der auch dem Anstu'rnl des stark übew^ schätzten Franzosen Carpentier ständhielfi Nun wird die, Rassenfrage in Amerika-mü aufgerollt. Wieder taucht'mr rieseriha'ftrtz Neger auf, der Johnson noch weit üöertreffen soll. Lange Zeit' hindurch hat sich Dempsey gewehrt, gegen ihn'anzutreten,'doch yuißte er dem Einfluß, dm insbesondere England ausübte, Rechnung tragen. Der stolze Sieger von New Jersy' erklärte sich bereit, mit Harry Wills in die Seile zü klettern. Der letzte Vorgänger dieses zu erwartenden Kampfes zwischen einem Weisen und einem Schwarzen hat recht unerfreuliche Folgen gezeitlgll, Wer weiß, welchen Ausgang das Treffen Dempsey gtzgcn Wills nchmen wird? Wie lange soll es-noch dauern, bis tm Sport der oberste Grundsatz, „nur'die Leistüng gilt als Wertung", befolgt wird? ' ' ' - Was drr T-ra Ein Zeitbild. Tie Gewisiensbildung wird von der'Gesellschc^., in der man lebt, richtunggebend beeinflußt. In einer Zeit, in der jede^ ehrlich arbeitende, aber infolge der ungewöhnl.wen Verhältnisse darbende Mensch als Idiot, der skcupelllse Konsunkturmacher aber, als- Genie hingestellt wird, muß unsere J.i>:cnd ganz eigenartige Becr'sfe von der Moral bekommen. Die Fußballer, die durchs die^ verderbliche Gunst der lll.essen der Schrankenlosigkeit sehr leicht zugänglich sind, gebensft scharsgezeichnete Typen unserer .derzeitigen Gesell-' jchaitsor^n-'ng ab. Nach Kaschau kamen am vorletzten Samstag 16 Spieler und Rcisebegleib:r emes Budapester Fußballklubs, um am Sonntag' gegen, oen- K A.-.C.- zum 'sportlichen Wettkampf ^nzutvetenr Das Spiel konnte-aber nicht zur Austragung gelangen,, weil fünf Personen der Reisegesellschaft in einem Freudenhaus, wo-sie -dem Prostltuierten Gold mrd an-, derf Wertgegenstände derkausten, Yerh.afret wurden.. Im Anschluß m» diese Amtshandlung' nahm die 'Polizei eines Hausdurchsuchung im Hotel, in dem du Ungarn. wohnten, vor. Dabei lernen eine Menge Zigarren, Zigaretten, ein halbes Kilogram m Gold, Ketteih-Minge^ Uhren, Seidenstrümpfe! und andere werrvollr -Sachen sämtliche Teilnehmer der'ExPedrrioir ^m 'Gerzch; cinaelicsert 'wurden. Fußballer als Schmuggler sind, leider -derzeit. lernte. ‘ ungewohnte Erscheinung. mehr. Warum sollte die GmmeM aber auch ^)or Pen Toren des Spans Halt-machen? Waihrlich,' es sist^^^ssine Lust, sin der. großen Zeit zu -leben! .... - ... . ' Ättd«ldsmnkeit. .RW lhyge ijk - es, her, daß von Berlinäüs'Äe Nachvicht-pephreitot^ wurds^-daßder -^riesenhafte'Negeröoxw -Iaü..Johnson^ der..deisi.-Mißm :Tommy Burns-- .in Sydrtey-dcn - Weltmelster1ltsl.-abgenoinm.cn haste, Jude sei. Ein Jourpalisi war - vom . gLsellfch'aftlichen Boykott der .schwarzelt Rasss-in Amerika auf die Judenfrage zu sprechen gekömmen,. Md-.-da-.5gab -Johnson die. sensationelle Erklärung .ab, daß uhm ein chrppeltes, Aebel anhafte, da er-Neger und Jude sei. Ms. .Martyrium, das Judcy ' und Neger dürchgemacht haben/ Hatz eine gewisse Aehnlichkeit, uwd. die Presse st i armen, die wir kürzlich aus Lenlberg-und aus dem Jnuoiertel abdruckten, kennten, falls^ man an Stelle des Wqrtes „Jude" das Wort, „Neger" [i\y.i kimorllanrs.'ber Herkunft sein. Wenn wsi auch, gern,-f(ststesieu,- daß der freiheitsliebende Amerikaner ein Feind der Unterdrückung-ist, so gibt es doch in jeder/Großstadt -genügend Gesindel, das seine Menschheitswürde - damit dokumentieren will, daß. es Minoritäten die Gleichberechtigung cchspricht. Als Tornmy- Bnrns durch Johnson, in Svdncy geschlagen aus. den Seilen getragen wurde, da, empfanden, es viele amerikanische Staatsbürger als Schmach der Weißen Rasse, daß ein Schwarzer die. höchste Trophäeim Boxsport innehaben soll. Schließlich warmr es -recht die ^hlMtksien tzk-L Volkes, die mitge» rissen wurden und die nach einem; weißen Retter Umschau hielten. Ter alte, zu -einem -unförmigen Koloß gewordene Weltmeister Jessries wurde aus seiner Farm bei Los Angelos Mlfgestöbert. Er, der sich aus Mangel an einem gleichwertigen Gegnev zurückgezogen, hatte, sollte für Tommy Burns Rache nehmen. Als es aber zum-5kampfe kam, war Jessries nicht mehr der ingendliche,-kraftstrotzende Boxer von früher. Lachend zog- John,on die Handschuhe an und lachend schlug-er den Vertreter der Weißen nieder. Im Anschluß an.den Kampf feierte der Urwaldmstinkt wahre Or'gieil. Neger wuvden verfolgt, ge- . lyncht undunter dem Gejohle der entmenschten Menge an den nächsten Bäumen aufgeknüpft. Johnson konnte seines Sieges nicht froh werden und schließlich gab er im Jahre 1905-den Weltmeist-rtitel lächelnd an Jeß Willard ab. Damit fand auch die Rassensthde zwischen Weißen und Schwarzen sit Amerika pin-vorläuiiges Ende. Jeß Willard wurde dann von Dempsey I«»gWan»k6-att«meiftex;chast., Gruppe Osi. 1. Tag: Kricket—Renliweg, Germania—Hakoah, Donau- Bewegung 20, W. A. C.—S. S.. B. Hazair—Jedlersdörf. ' ' 2. Tag: Rennweg—German:a, Hakoah—W. A. - .E., Jed-lersdorf—Srmmering, S.^ S. B. -Bewegung 20, Cricket— Hazair. . ' ' ' ' .8. Tag:" Rennweg—W. A. C., Jedlersdorf—Donau, Simmering—Eticket, Hakoah—S. S. "B., Hazair—Germania. 4. Tag:' Donau—Cricket, Jeslersdorf—Bewegung 2o, Germania—Simmering, Rermweg—Hatoah, W. A. C.—Hazair. o. Tag: Simmering—W. A. C., Germania—Donau, Cricket—Beweg.ng 20, S. S. B.—Rcimweg, Hazair—Hakoah. 6. " Tag: Simurering—Hrkorh, W. A C.—Donau, Bewegung 20-Germania, S. S B —Jedlcrsdorf, Rennweg— Hazair. 7. Tag: Hakoah—Donau? W. A. E.—Bewegung 20, Cricket—Jedlersdorf, Rennweg—Simmering, Hazair—S.S.B.. 8. Tag: Jedlersdorf—Germania. Bewegung. 20-^-Hakoah^ Nennweg-Tonen, Cricket—S.'S. B., Hazair—Simmerings 9. Tag: Germania—(Triefet, Bewegung 2o—Rermweg, -W. A.. E.—Jellersdorf, Simmering- S. S. V., Dönau— Hazair. ' - ' 30. Tag: Hkaoah—Jedlersdorf, W. A. C—Cricket, Simmering- Donau, S. S. V.—Germania. Hazair—Bewegung^. 11. Tag: Bewegung 20—Siatmering, Jedlersdorf— Rennweg, Hakoah—Cricket, W.. A. C.—Germania, Donau— S. S. V. ' i»«iWr lies WJ. C. Bäehsl tisr 8Bptilinbr8tfce Heute* 'Sonntag, den 3. September, ’/j5 Uhr nachm. Amcfeup« ffi. C. V o r 6i erd l e R e s e r v. e n. Schiedsrichterumbesetzungen. Da einige Schiedsrichter ab» sagten, mußte, die Besetzung .der hMigen: Meiisderschastsspiele nochmals vorgenommen chevden. Hakoah-i-Fi A. C^' (Reichsfelid), Ruidolsshügel—Rapid (Bän.eltra), W. A. C.—Amateure Mrüuüaum), Simmerirrg—-Hertha ' (Werner), Wacker—Sportklub (Pveßler). ' ' -' ’ [. " -- ' Aus aller Welt. Graz: G. A. K.—Mmirä (Wien), Wr A. F.—Sturm; . Frankfurt: .Leichtachletik-Länderkamps Schweiz— Dsulschlanid;. .Prag: ' Jeichdathle-tik-Läwderkampf' Oestxrveich^- Tschecho-Slowakei, Schlüßspiel, um den Mp,' Spartg-7-Piktor.ich Zizkov, Moravska Slavia (Brünn)-^). F. C.; CKernowih:' Fußball-Länderkantpf^ Rumänien—Polen; Agram:: Fußball« Städtespiel Agram-^Sarajelvo. -; ■ ■ : Jüdischer Sporjverband. Vryrg«n''M»Oc« umhalb^ .8 .Uhr abenids erste Sitzung, nach Rückkchr dtzs ^rbaichöpräsfdenten Herrn. Sprglcr im Klubhdlm der Hakoah, 1. Bez.,' Widsinger-" straße 11. s .^ / Die Hakoah tritt morgen in folgender Anfskellung an: Holpern; Scheuer, Grünfeld; Molnar, Güttmann, Kdhnp Ne^> seid, .Hä>nsler,: Gansl, Grünwald, Katz. ' Freundschaftsspiele. Der I. S. C.. Achim spielt um 9 Uhr gegen Breilertlee. Der Gegner des jüdischen .Vereines besitzt eine körperlich starke Mannschaft, die trotz der besseren Technik des S. C. Achim den Sieg davontragen >dürfte.-Eine kombinierte HasmonVa-Beamtenmannscha>ft spielt imr halb 11 Uhr auf t>em Falke-Platz. gegen die Senioren der Hausherven > und dürfte kaum.eiuer/.Niederlage entgehen. Die JunAmg'mtfchaftvder Hako'äh trifft 'um halb. 10 Uhr aus eigenem Platze in dert Jungens des F. A. C. auf einen gleichwertigen Gegner.-Haschilton trägt heute ein Spiel in Garnfäm aus. . Sämtliche jüdischen Vereine werden ersucht; ihre Wettspielberichte nwrgan vor halb.8 Uhr früh in die Redaktion, 2. Bez., Taborstraße 1, zu bringen. Hockey. Die Meisterschaft? Heute nimmt die'Saison chve» Anfang. .Es findet eia Meisterschaftsspiel, und zwar jenes zwischen dem B. f. B. und dem S. C. Ostmark statt. Dieses Spiel wird Äs. Nachtragsspiel der Frühiahrsserie ausgetragen und versppicht einen sehr interessanten .Verlauf-zu nehmen. D,cr V. f. M., der bei den deutschen Kampsspielen unsere Fachen so ^erfolgreich vertreten hatte, tritt in- Wien zum ersten Male mitseiner kompletten Mannschaft a-n. Der S. C. Ostmark hotte nach, dep seinerzeiligen Sezession zahlreiche- Spielerverloren^ doch.chat sich-die Mannschaft vollkommsn reorganisiert. Obwohl der B.. Favopil ist, darf der .Brigittenauer Verein uichtunterschätzt werhen. Das Treffen .findet-um.-'lg- Uhu -auf: dem.;Hmark.Matz statt. : ’ Das zweite- Spiel findet um.10 Uhr .auf. bent Rhipi» Wegor-Platz statt, wo der S. C. Hakoah auf-den Wiener. Allround S. C..' trifft. Obwohl die Blälren heuer dem Training noch nicht obllegen konnten un? mit Ersatz antreten müssen, sind ihre Ch'aycLN nicht schlecht Der Allronnd S. C., der in- ^solMwon^SpWrauWstM "geschwächt^HWly konnte' überraschenderweise cifte LüW wzedMHlley^ jfö . daß er. heute imstande ist, de.l stärksten.G'Dsier^'M Rollens Kraflentjalumg..zu zwingen. W»r rcchncn mit einem knapper, -Sieg der. aüsgeglichencrerr Hakoah-Mannschaft. — Die Lehren