Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1289 (1.9.1922)
- Date
- 1922-09-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980369--12178-2998695- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
frvgeiic.4, Wien, Freitag EDEWkk- 1. September 1-25 9tr? 1*89^ .-'"Das Brot wird wieder te«rer. Ab Montag ein Laib Brot 646» St., eine Semmel 430 K, Für di« Woche ab 4. September wurden von den Broterjeugcnt folgende Brot- und Gvbäckspveife erstellt: Für einen Normallarb im Gewichte' von 1260 Gramm 6460 K. <180 K. Rabatt). Für das Exivabro-t pro Kilogramm 5660 K. (180 K. Rabatt). Für einen weißen Wecken im Gewichte von 32 Diagramm 3180 K. (120 K. Rabatt). Für ein Stück Kleingebäck 430 K. <26 K. Rabatt). ‘ Die Steigerung d-eS BrotpreiftS findet ihre Begründung in den verteuerten Sachregien, so in den erhöhten Preisen für Licht« und 'Kraftstrom, Gas, Kohle, Fuhrwerk, Mehl usw. Der Pveisevstellung liegt ein durchschnittlicher Brotmchlpreis von K. 5317.66 (gegen K. 4826 in der voworigen Woche) für das Brot und ein Backmehlpreis von St. 8684 für das Weißgebäck zugrunde. Es handelt sich hier um die Durchschnittspreise der «bgelaufenen Woche, so daß die in jüngster Zeit eingetretene Abschwächun-g einiger DÄrisenkurse noch nicht zur Auswirkung gelangen konnte. Sollte aber die im letzten CleariNAverkchr beobachtete Abschwächung der Devisenkurse fortschreiten, so wäre in der allernächsten Zeit wenn nicht mit einer Herabsetzung, so zumindest mit einer Stabilisierung des Brot Preises zu rechnen. 1 :-.'Ud)e Erhöhung der TabaKfabrikate. Bis zur Weltparität. - iv'ie die Parlamentarische Korrespondenz meldet, wird mit Sonntag den 8. d. eine neuerliche Preissteigerung der Tabaksabrrkat« emtreten. Diese Preissteigerungen werden so lange fortgesetzt werden, bis ein der Weltparität entsprechender, übrigens bereits festgesetzter Preis erreicht ist. Die Wierrer Gemeinde in Geldnöte«. Gekürzte Bezugsauszahlung an die städtischen Bediensteten. Aus dem Rathaus wird gemeldet: Die Gemeinde Wien sicht sich genötigt, die am 1. September fälligen Gehälter und Löhne sämtlicher Kategorien von städtischem Angestellten nur mit vier Fünftel zur Auszahlung zu bringen. Das restliche Fünftel wird für die im Wochenlohn Stehenden am 4. September, für die im Monatsbezug Stehenden am 5. ergänzt werden. Die Ursache dieser vorübergehenden Maßnahn'.e ist neben der allgemeinen Finanznot, in welche die Gemeinde durch die sprunghafte Teuerung des letzten Monats geraten ist, vor allem das augenblicklich sehr beträchtliche Defizit der Straßenbahn, die schon seit längerer Zeit unausgesetzt Aushilfen erfordert hat. Während natürlich für diese 14.500 Bediensteten der Index doll in Kraft getreten ist, wird der dadurch notwendig gewordene Tauscndkronentarif erst am 3. d. in Kraft treten und die erforderlichen Mehreiuna-hnren bringen. Um nun nicht eine einzelne Gruppe der städtischen Arbeiter und Angestellten durch eine übermäßige Kürzung in besondere 'Schwierigkeiten;u stürzen, hat die Gemeinde sich zu einer gleichmäßigen Herabsetzung um ein Fünftel der fälligen Bezüge für alle Bediensteten entschlossen. Verhütung eines Bemkisrs wegen Wnchers. Ans Grund einer Anzeige einer Wiener Mafchinenfirma ist der Bankier Harry Bachman it, im Jahre 1877 zu Zürich geboren, tdjir zuständig, 1. Bez., Weih'burggasse 10 wohnhaft unter dem Verdacht des Wuchers verhaftet wordm. Tic Angelegenheit erregt in industriellen und Finanzkreisen größtes Aufsehen, allein durch die Art und Weist, wie Bachniann, der Typus eines rücksichtslosen Faiseurs, ein aufrechtes Unternehmen, das leistungsfähig und wohlbegründct ist, durch seine Machenschaften an den Rand des Ubgrundes hätte bringen können, als cs sich in der Zeit der herrschenden Geldknappheit an den Bankier Bachmann wegen verhältnismäßig kleiner Darlehen gewendet hat. Wir erfahren über den sensationellen Fall folgende Einzelheiten: Ein: Wiener Maschinenvertriebsgefellschaft erstattete gegen das Bankhaus die Strafanzeige im Sicherheitsbureau, daß es die Firma bei der Ausfolgung eitles Darlehens von fünf Millionen Kronen in empfindlicher Weise betrügKisch geschädigt hat. Das Darlehen war vor Monaten auf sechs Wochen genommen, da damals große Geldknappheit herrschte. Bachmann hatte sich die Rückzahlung des Darlehens in Schweizer Franken oder in Kronenwährung aüsbednngen. Bei der zeitgerccht erfolgenden Rückzahlung bedang er sich für die sechs Wochen und mit der verschleierten Behauptung eines garantierten Gewinnanteiles an Zinsen nicht weniger als z w e i Millionen K tonen aus. Diese Verzinsung war nach Wahl des Bankhauses entweder in Schweizer Franken oder österreichischen Kronen zu leisten. Der Betrag für das im Jänner 1023 abgeschlossene Geschäft war am 6. März fällig. Da zu der Zeit der Frankertturs niedriger stantd als zur' Zeit der Darlcheusgewährmtg, -wurde die Rückzahlung in Kronen ausbedungen. Diesmal wurde kein Einwand erhoben, obwohl damals schon die Bedingungen recht drückend waren. Die Firma mußte aber noch weiter an Geldknappheit lesden und wendete sich'auch in Hinkunft wiederholt au Bachnranrt, beziehungsweise. an sein Bankhaus, um weitere Darlehen zn erlangen. Diesen Wechsel hatte er weitergegeben, und zwar ohne diesen Stempelbetrag entsprechend zn/ j- A« »wfere geehrte« Abonnenten! . Heute beginnt ein neues Ltdnnemnt. Wir ersuche», die neuen vezugrsebührea rechtzeitig sinzujahlen, damit ln der Zusendun» der Blatter deine Unterbrechung ürtrele. »ezngspreise ab 1. September r Wie» (zum Abholen t« der Trafik oder durch die Post) ... . . . . . . monatlich 16.000 A. Oesterreich (durch die Post) . . . . . monatlich 16.000 K. Dir Bezugspreise für dar Ausland sind am Kopie -der Blattes ersichtlich. Nachzahlungen bei Preirerhvhüng Vorbehaltes Die Derwattung der „Wiener Morgtnzeilnft-"» Wien, 2. Bez.. Taborstratze 1—3. erhöhen, ihn auf den ganzen beanspruchten Betrag von 78 Millronen Kronen ausgestellt, so daß eine Sienrpelstraft von 1,600.000 K. für die Firma erwuchs..Diese Summ für Stempelstvafe schlug er gleich zur Darlehenssumme zu, berechnete Zinsen und Gewinnanteil.. Als sich dann ik- Verhandlungen wegen Umwandlung der Maschinenfabrik in eine Aktiengesellschaft zerschlugen und durch die wahnwitzigen Forderungen, die-Bachmann geltend machte^ ersehen wurde, wie rücksichtslos er die Geldknappheit ausgenützt hat, erstattete die Finna die Strafanzeige im Sicherheitsbureau. Auf Grund der Anzeige wurde Bachmann verhaft »t. Intern atisimles GchwiMM-Ar Uirrz. Lerrenbsroerds. Srflsr Tag. I u n i o r e n -B r u st s ch u> i m nr e n, i 00 Me k e t: 1. «r-otlak (W. tt. C.) 1:33.4; 2. Pruscht,m (Mer) 1 :34,5; 3. Deich (Kakoch) 1: 38,7. M e i st e r s ch a s t. 4 0 0 M et e r: 1 Böbiger Graz) 6:00,7; 2; Goldemund (W. B. T.) 6: 8S»S: 3. Lahr (Sparta) 7:17,8. T a u ch e n. 5 0 M e.t e r: 1, Patuzzi (l.. W. A. S. C.) 0:4»; 2. Kirschler (Kakoah) 0:46: 3. Geisler (W. A. E.) 0: 48. Schwimmen, 60 Meter: 1. Tomasek (Spar!«) und Stoudinger (1. W. A. S. L) wies Rennen 0:80,8; 2. Müller (1. W. A. 6. C.) 0:30,3. Lagenstaffel 4X10 0 Meter: 1. W. B C. 5:35,5; 2. W. A. E. 5:45,2; 3. I. W. A. 6. T. 5:5,1 >7. Damenbewerbe. Rückenschwimme n.- 200 Meter: 1. Buchbinder /Danubia) 3:39,6; %. Seilen hanrmer (Tanubtr) 3:43,3; 3. Böhm (Danubia) 4 :17. ' - Erst - Rückenschwimmen: .Zeimaver (Wun) 1: 55,6. 6 d) m i m nt e », 100 Meter: 1. Kern (JE0. A. T.) i; 88.3; 2. Kornvf ^Wien) 1: 44.7 : v Pvstak (W. D. E ) i.: 51.2.; Grmunterungsftaffel. 4X33'/, Meler: 1. Denudia A i: 57,5: 2. Danubia B 2: 07; S Wien 2 i 09. Ausgler ch s i ch w i m m e n, 86*/, Meier: 1. Konrhoy (l. W. A.S.,S. 1 : 14.7; L-Zimmermann (1. W.A.SiE.) 1 :16,8; 3. Kern (W. A. L.) 1 :!7.8. Wasserbatt. W. «. E.—Slavia (Prag) 5 :1 (1:0). Sparta (Prag)-. W. «. C. 5 : 3 (2 :1).. .. Seine Adresse lautet: Siegmund Roth, 2. Bezirk, Enaerth. straßs 231, Tür 0. * Die „Tägliche Rundschau" in Schwierigkeiten. Au» Berlin wird berichtet: Die „Tägliche Rundschau", ein deutfchj nattonaleS Matt, das zwischen den' Deutschnationalen und d«i Konservativen hm- und herschwankte, ist in Zahlungsschwieris keilen., geraten und hat seinen Angestellten gekündigt. Do- Blatt hat sich um Hilfe an StinneS gewendet. * Rückkehr der Pestalozzi-Kinder. Die Rückkehr dei Ferienkolonienkinder des Vereins Pestalozzi aus Eisenerz cv folgt heute um halb 6 Uhr nachmittags nicht im Meidlingrr sondern im Mener Mskbcchnhof. * Wiedereröffnung der Albertina. Dve graphische Samm/ lung Albertina ist heute wieder täglich von 10 bis 2 Uhr, mil Ausnahme der Sonn- und Feiertage, dem Besuche geöffnet * Jüdisches ReligkonSlchrerseminar in Wien. Die Nsw anmeldungen für das Schulfahr 1922—23 finden Sonntag des 17. September von 10 bis 12 Uhr in der Seminarkoar^ 2. Bez., Tempelgasie 3, statt. Vormerkungen nimmt der Seminarleiter Prof. Dr. M. Rosenseld, 20. Bez., Bri> gtttenauerlände 46, täglich entgegen. * Vereinigte hebräische Schulen. Einschreibungen für sämtliche Kurse der hebräischen Schulen — sowohl für EttvachsenS und Kinder beiderlei Geschlechtes — finden statt: a) für die Schule, 2. Bez., Große Mohvengasse 16-22, an Sonntagen von 9 bis 12 Uhr vornntags, an Wochentagen von 3 bis 6 Uhr nachmittags; b) für die Schulen im 20. Bezirke im SchuTokal-e, 20. Bez., Othmargasse 46 (Bibelschule), an Sonntagen von 9 bis 12 Uhr vormittags, an Wochentagen von 5 bis 7 Uhr abeichs. Die Einschreibungen wollen raschestms vorgenomnen werden:. * Keren Kajemeth l'Jsrael. Mit Rücksicht auf die gewaltige Entwertung der östervcichifchen Krone sieht sich der Kcrrir .Kastmeth l'Jsrael genötigt, die Preise feiner Spendenmittel m it Gültigkeit vom 1. Septenrber 1922 zu erhöhen. M heute wird demzufolge 1 Baum K. 10.Y00, eine Eintragung in das Goldene Buch K. 1,000,000, 1 Dnnam K. 260-000 kosten; fernen sieht sich der 'Keren Kajemeth ('Israel genötigt, um die Kosten zu sparen, sowie auch im Hinblick auf die Geldentwertung, in seinen Ausweisen nur die Namen derjenigen Spender namentlich anzuführm, die mindestens K. 10.000 spenden; dasselbe gilt auch für Büchsenleerungcn. Der hiesige Kevm Kajemeth llIsrael hat lm Gegensatz zu anderen valntascbwachen Ländern vis nun gezögert, mit einer Erhöhung vorzugchen. Es braucht, nicht besonders hervorgehoben^ zu werden, daß auch diese Erhöhung z>r den tatsächlichen Kosten (z. B. der Pflanzung Von Bänmen) rn ksinenr richtigen Verhältnis steht. . ( * Die Not der klein«« Rentner. .Heute früh wurde dev 68jährige Private Wilhelm K. in seiner Wohnung am Neuban tot anfgefuuden. Er hat sich, wie erhoben wurde, mit DeucbtgaS vergiftet. Ihn haben die herrschenden wirtschaftlichen Verhältnisse, unter denen er als kleiner Rentner besonders zu leiden hatte, in den Tod gerieben. * In einer Nacht verjuxt. Der auf dem serbischen Donaudampfer „Mazedonia" bedienstete Heizer Bela Szentkiraly i, ein Rninänc, wurde -.un 28. August von der Bahngeudarmerie Donauuferbahnhos verhaftet. Er hat nänrlich seinem Arbeitskollegen Viekoslav Simiu ans dem Schrffe „Komorn" 670 tschechische Kronen uüd 400 Dinar gestohlen. Das ganze Geld hat S.^ntkiralyi in Wien in einer Nacht verbraucht. Er wurde der« Laudesg-ericht cingeliefert. * Wetterbericht. In der Zeit von vorgcstereu abends bis gestern vormittags trat m verschiedenen Teilen Oesterreichs Regen, stellenweise mit Gewitter, ein. Die Trübung war aber nirgends von Dauer. Wien hatte oefteru vormiitags ein Gewitter, das houptfchlich über den südlichen Teil der Stadt ni-edevging. Auch in der Tscheckio-Slowakei gab -es Gewitter, doch heiterte es sich überall auf. Voraussage: Vorwiegend heiter, morgens kühl, tagsüber mäßig warm. * Die Höhe der Lebensmittelzuschüss« im September. Die Wirksamkeit des Abbaugesetzes wurde bis 16. Oktober l. I. verlängert. Das Ausmaß der Lebensmittelzuschüsje für die Woche bleibt unverändert. Es gelten daher für die Zeit vcmr 1. bis 30. d. folgende Sätze: Arbeitnehmer ohne Kollektivvertrag: Schwerarbeiter wöchentlich 1673 K-, täglich 279 K. Normalarbeiter sowie die Ehegattinnerr (Lebensgefährtinnen,.Wirtschaftsführer innen) aller Arbeitnehmer wöchentlich 1166 K., täglich 192 K.; Arbeitnehmer (Normalarbeiter), 'die im Monatsbezuge stehen, für den Monat September'495g K. Arbeitnehmer m i t Kollektivv ertrag: Schwerarbeiter wöchentlich 703 K., täglich. 117 K. Normalarbeiter sowie die Ehegattinnen (Lebensgefährtinnen, Wirtschaftssührerinnen), aller Arbeitmhmer wöchentlich 475 K., täglich 79 K. Arbeitnehmer (Nonnalarbeiter), die im Monatsbezuge stehen, für den Monat September 2036 K. Die Kinder aller Arbeitnehmer erhalten in der Woche 1156 K., im Tage 192 K.; für den ganM Monat Septenrber 4950 K. Personen in einem Fürsorgeverhältnis und andere beihilfebedürstigc Personen beziehen wöchentlich 1156 K., täglich 165 K. * Die RüüMehe PbUb^rmouiker. W en sind gestern zwei Tklegramme der Philharmoncker «mattreffen. Der Text des einen Te'egramms lautes : Mckrei-e auf spanzöstHem Dampier .A'sina". Änkunit Genua 22- September. Alles oriund. Das zmeiie Telegramm lautet: Wa^neriiug mtt Pbi harmonckem unter /Weingartner im Theattr „Eolon". Sen!alioneller Erfolg. Wildorunn und Lebmmn stürmisch geleiert. Abreise der Philharmoniker am 1. Eevttmber. ' Zweigstelle Wieden der Urania. Um den, Verlangen der Bevölkerung der westlichen Bezirke cmgegenznkomtncn und die Errichtung oes Mariahilfer Zweighauses vorzubereiteu, eröffne', die Wiener Urania am Sonntag den 3. d-.eine neue Zwei-gs'.elle im Kinosaal, 4. Bezirk, Äiitlersteig 15 (neben Lamdicchigassc), und zwar mit dem Urania-Film „Wild- Afrik.r'" (3 Uhr) und den mnsikali'cheu Wiederholungsvorträgen „Unser Aipenvolt und ferne Lieder" (halb 6 Uhr) und „Aus der Glangzul der heiteren Wiener Musik" (8 Uhr). Diese träge werden jeden Freitag, Samstag, Sonntag und Montag nachmit.rgs und abends stattsindeu. Kartenvorverkauf und Mitglndi-raufnahme an. der Tageskasse der Zweigstelle (Tel. Nr. 52.252) und bei Herzmansky. Die Jcwish Agency und das ftidische Volk. Das zionistische T'.strikiskcmitee in Prag veranstaltet am Sonntag den Schc:nc,:;ahu ^ewin, Mitglied des Aktionskomitees. Ern Handelsvertreter, der vier Sprachen, deutsch, tschechisch, polnisch und russisch, in Wort und Schrits beherrscht, * Vornehme BrsÄrrL-Tischlderlte» und -DorhLns« in prachtvollet Au?fü''rnuo, nad) modernsten Entwürfen tut Tevpickh a u s - M 6 b e I k a u s G. Wien, l.. vauerumarkt l2—14. Anfettigung nach Epe> clm.nrchei, in den eigenen Arkliers raschest. Neue Telephonnuumern 63-5-3^ dir 33. Keine Filia'en tn Wien. Brreive, Borkräse «nd VeesLrrnMlKttger?. Technisches M " s s u m. Margen. 3 U^r nach» miitag5. ftüürringsaortrag .Straßenfairrzeugr" .non N. Boroevre. — Svnnia». 10 Uhr vormittags, in, groke« Kvrlaal Lich'blldervvrlrqg «Oesterreichs Anleil an der Entwicklung des Anlomobtls"^ non Erich Kurzcl-Bunlscheiner. — Bukawinoek ZeytralverbandinWien. Geschäft'slellr der Oesterretchisch - rumänischen Kammer tehemaftoas Mcnineministerim). NI., Marrergasse S. fordert alle jene Bukonnnaer und ihr« flamilienangehöriaen aut. welche nach der Bukowina mit ollen ihren Modilien die Keimreise anzutrelen st4 enlschlvjsen hoben, dies zwecks Zusammenvi-lluna eines lll. 6 0 h l) c, « ß e i m» hehrer s ua-es mit timlichster Besch'eunig'N'a dn der Geschüstsstlls unr>'bei den au jedem Sonntag ad 9 Uhr vormillaas stallfmdendm Verbands-iskulstonen im Cafö Edison, l.. Kai 13. 1. Stock bei der Kkimbedrersedlion ün-umelden. Geb.irts- und f'kimatsdvkum nie sind miiznbrmgcn. Letzter Tag der Anmeldung 6. September 1922. — Lug endvercin Abawath 3 t 0 n. >>.. Kleine Zufahrtsstraße 160. Morgen Samstaa. 7 Uhr abends, findet eme st.eier anlofeli-b öe» 25jährigsn Jubiläums des l. Zionistischen Kongreßes statt. Festredner: Keri Dr. Eha»m Tariakower. Gäie willsto>umen. — Samstag. 7,8 Uhr abends. Gtfttma des tiirl»ollegiiims. — Der Verein V'o l k sheim eröffnet am?. Oktober in Simmerina (Gotlschal''gasse 21) eme 27li''s!wchschu-e. — K i t a ch d n l h. Keule. 6 tt.r udenv» S sl i-' d'5 <i aad. 1l., Taborslraße 52. (3. R. F.) Ezmährung. t!..TeMr2Bo )7 i Die Ledettsmittelmarüc . Rindfleisch billiger. — Seesischetteitrer. Kaum freut man sich auf der einen Seite über eilte klein« Erleichteruug der Marktlage, tritt schon auf der au.deven Seite eine neue Belastung, auf. Bekaunrlich ist das Rindfleisch am Mittivoch um '2^00 K. pro Kilogramm im Preise Zurückgegaügeu und begegucte denn auch darum schon.gestern lcbhasterec Nachfrage, die durch die vprhan-denen Zufuhren — obwohl sich -dos flache Land infolge der Verbilligung znrückhielt — völlig befrn'vigl werden konnte. Dagegen ist gestern dir Sieigcruug des Preises für -Seefische sehr fühlbar geworden. Sie betrug 1500 K. pro Kilogramm. Nordseefische foftctcK 77700 K. pr» Kilogramm und nur-einige kleine Nestbestände von vorgestern wurden noch mit 600V K. pro Kilogramm abgegeben. tie§ unter d en TagespreifteK