Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1289 (1.9.1922)
- Date
- 1922-09-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ur. 1289 Wien, Freitag Mnist" als Echo auf die in dev „Prawda" van. Radek Arche „Morgenzeitnng" vqm 29. August Nr. l2t^T), geschildevte neue Kriegsgefahr für Europa in dem gleichen Smne schreibt. Die Haltung Rumäniens umd Po-» sen s beweise ihre Borbeveiitungen für einen neuen Krieg, die ukvamischen Sowjeträte.sÜr ÄrLcht nüd Krieg hätten Kreits einen Mobilifievungsbefehl erlassen. Tschecho-Slowakei. »er Dertr«» »U A»,Dfl«»te« »«ter« Prag, 31. August. (Dsch. P.-B:) Mnffterprasident Dr. Benesch hat sich Mittwoch abends nach Marienbad begeben, wo er mit ^nr Mnnsterprüskdertten P a sie die Atzten Punkte des tschecho-flowaUch-jugoslawischen Manzpevtvages vereinbarte. Der Vertrag wurde heute um zehn llhr vormittags unterzeichnet. Ministerpräsident Dr. Benesch ist abends nach Prag zurückgeveist. Brün», 31. August. Wie „Lvdove Novinh" meldet, stmdÄI es sich bei dom ffchecho^lowakisch-jUMsiawist^n Vertrag hauptsächlich um die Wage der Dauer des Vertrages, die bei den bisherigen Verhandlungen offen gelasien vorden war. Nach sicheren Jrrfovyiationtzn herrscht an den «aßgebenden Stellen die Stimnmstg für einen kurzfristigen Vertrag vor, und zwar um der endgültigen Gestaltung der Temen Entente nicht vorzngveifen, die bisher in der Entvicklung begriffen ist und sich noch vergrößern kann. Auch bke ganze internationale Situation und ihre immerwährende Veränderlichkeit ist eines der Momente, die es empehlea, eher an den Abschluß eines kurzals eines langästigen Vertrages zu denken. gewicht deSffBndgcts, b)' fürpenf Fall, daß' in.der Reparationskomyrission vertretene Negierungen ihre Zustimmung gegeben chabx«, die etwaihe Heräbsstzüng der auswärtigen Schulder,lasten " Deutschlandsü in dem Maße, wie ’ eine '• solche Herabsetzung; als für die: Wiederherstellung seines' Kredits notwendig erachtet werden wird; c)'Währungsreform; d)- Aufnahme äußerer und innerer Unlechen unter Perücksichtiguug der Konsolidierungder f^nWlen Lage. * - 8. Um für die Vorbereitung der Durchführung der in dem vovevwähuten 8 1 angeküMgten Maßnahmen die notwendige Zeit zu schaffen,.- wird die Reparat ionskommission als Begleichung r der Barzahlungen, die mn 18. August - und - am 18. September IW fällig sind, falls-nicht in der Zwischenzeit.andere Vereinbarungen getroffen“ worden sind, als Begleichung der darauf folgenden Barzahlungen die, zwischen dem 15. Oktober und dem 15/Dezember 1882 füllig werden, deutsche 'Schätzbons mit'sechöMmatiger Laufzeftf zahlbar' in' GoG, anmihmen, die Mit'Garantie«.der deutschen iRegierung auKtzestattet undfür die belgische Regierung bestimmt sind, und im. Falle keine derartige Verrintzarung zustande kommt, garantiert ' werden durch Deponierung von GM bei - ebm «Wvarligen 4M, zu deren Wahl Belgien sch« ZWpmvüng gibt.! »er bßtzelsche Gesenkte Gr»f Zech - «ther«fe». München, 31. August. Die Blätter bestätigen, daß der bisherige Gesandte der ReichsregieMng in München -Graf Z e ch, dessen Abberufung die bayrische. Regierung wegen feiner. Verbindungen mit dem wegen Hochverrates verurteilten Freiherrn v. Leoprecht'mg verlangt hat, tatsächlich von seinem gegenwärtigen Urlaub nicht mehr zurückkehren, sondern einen neuen Posten, wahrscheinlich im Ausland, erhalten werde. . Die Rek»»str»ktis« de» K«di«ett»r Prag, 31. August. Nach Meldungen offizieller Blätter sei es wahrscheinlich, daß Dr. Benesch auch nach seiner Rückkehr aus Genf noch! anger an der Spitze der Reg i erung bleiben werde. Die maßgebenden Faktoren sollen rur eine teilweise Rekonstruktion der Regierung beabsichsrger;. Man'glaubt allgemein, daß diese Regierung keine ^oße Uebergangsrcgierung sein werde. Palästina. Der «raLtsche Kongreß in Rat!«». Jerusalem, 28. August. (I. C. B.) Der arabische Kongreß ist in Nablus eröffnet worden. In den rrabischen Dörfern sind schon wrck>er A g i t a t o r e n am Werke, und es sind auch einige Zusammenstöße vorgeckommen. Die Lage wird allgemein als besorgniserregend angesehen. Mit Erlaubnis der Behörden -wurde daher in Lel - Awiw eine spezielle Schutzpolizei organisiert. Auch andere Schutzmaßnahnien sind für den Fall von Unruhen vorgesehen. Der Waad Leumi ist diesbezüglich beim Zivilstkretär Windham DeedeK und beim High Commis s i o n e r vorstellig geworden. Die arabische Delegation war anf dem Kongreß in Nablus Gegenstand großer Ovationen. Es bestätigt sich, daß der Kongreß den Boykottder Wahlen in den legislativen Rat Palästinas beschlossen hat. Ferner beschloß der Kongreß, die paläst inen fische Bürgerschaft und Nationalität abzulehnen. Eine besondere Kommission soll in die Vereinigten Staaten entsendet werden, um unter den dortigen Arabern größere Fonds für die Einleitung einer ausgedehnten Kampagne und für die Propagierung eines unabhängigen Arabien zu sammeln. Auch in Mekka hat ein gleichartiger Kongreß stattgcfunden, in welchem beschlossen wurde, die Juden und die 'Ausländer überhaupt, einschließlich der Franzosen und Engländer, zu boykottieren sowie für die Unabhängigkeit aller arabisch er L änder inkln sive Palästinas zu kämpfen. Rundschau. Las Moratortu« für Dr»1schlc»d ah« gelehnt. Paris, 31. August. (Havas.) Die Reparationskommission <at den Vorschlag BradbnryS auf Gewährung eines bedingnng^men Moratoriums an Deutschlands, verworfen. England stimmt dafür, Frankreich und Belgien dagegen. Italien enthielt sich der Abstimmung. Die Rcp'NNwnskommission hat einstimmig einen Antrag angenommen, werin es heißt, sie habe ein Moratorium nicht gewähr-m zu sollen geglaubt und sie habe es nicht für zweckmäßig gehalten, sich über die deutschen Vorschläge betreffend 'Dtc Sicherung > er ftrejtgcn Durchführung der Kohlen- und Hol.zliestrungi'n derzeit ausznsprechen. Die Koinmission behält sich das Recht ver, auf Abmachungen gemäß den deutschen Vorschlägen zurückgreifen, toeuit die Lieferungen nicht befriedigenr fein sollt-'n. Die Kommission beschließt, indem sie über das Moratnri"l»§gesuch entscheidet, in der Erwägung, daß das deutsche Reich allen inneren und auswärtigen Kredit verloren hat und daß dii Mark beständig im Werte, gesunken ist. .1. Die Reparationskommission verschiebt den Beschluß über das Ges.ich, wie es von Deutschland gestellt worden ist, bis sie den Pl'.n einer radikalen Reform der Finanzen Deutschlands sertiggcstelll hat, der folgendes Vorsicht: a) Gleich- Tagesbericht. Streik i« de« SBiexer Drtzckrrrie«. Seit heute früh ist in den Wiener. Druckereien ein Streik, ansgebrochen, von dem derzeit die Zeitungen nicht berührt werden, doch liegt die Gefahr nahe, daß, falls es zn keines baldigen Einigung kommt, die Streikbewegung auch auf die. Zeitungsibe triebe ausgedehnt wird. Aus den Kreisen der graphischen'Arbeiterschaft wird uns folgende Darstellung zur Veröffentlichung übermittelt: Eine offizielle Darstellung der Kartelleitung. Schon zu Beginn des Krieges, und noch mehr während feiner Dauer und ebenso nach seinem Abschluß hatte die graphische Arbeiterschaft unter der Ungunst der wirtschaftlichen Zustände und ihrer Auswirkung auf die Verhältnisse ün Gewerbe schwer z<t leiden,Diese Ungunft der Verhältnisse zeitige auch jetzt noch ihre AuSwiEngen in der Weise, daß. die Entlohnung der graphischen Arbeiterschaft stets mehr und mehr hinter den Ersordnissen des Lebens zuvückbleM. Trotz oller Bemühungen war eS nicht möglich-auch nur annähernd die Lohne auf die Höhe zu bringen, die der Arbeiterschaft der graphischen Gewerbe ein halbwegs Menschenwürdiges Dasein ermöglichen würden. Mehr und mehr machte sich das Elend in.den Familien der graphischen Arbeiterschaft breit. Die entsetzlichen Steigerungen aller Lebensmittel und Bedarfsartikel, in den letzten zwei Wochen nötigten in. der Vorigen Woche die. Leitung ins graphischen Kartells, neuerlich mit der Forderung nach. einer Erhöhung der Bezüge der Arbeiter, von letzter Augustwoche an, au den Haupiverband der graphischen Unternehmer heranzutreten. Wie berechtigt diese Forderung ist, soll mir den derzeit geltenden Löhnen der graphischen Arbeiter belegt werden. Es erhallen au M i n i nt« I l öh u: Vollarbc-iter in Wien (Buchdrucker- und Steindruckcrgehilfcn über 23 .'Jahre, also vorwiegend Familienväter) ,i'65.tz27 K., die. Gehilfen in denZe'.tungsdruckereun .(zümrist, Ncichtärbeiter)' 196.219 K., die verheirateten rnänulichen Hilssavbeiter. in den Büchdrnckereien 111.610 K., die Hilssaxbeiterinnen 88.459 K. und die Hilfsarbeiter in ZeitürtgSdrilcke.reien. 164.309 K., Dem ist beizufügen.'daß'sich'die Löhne der Hilfsarbeiter in mehrfache Kategorieü abstüfen, das heißt, daß.sich eine erkleckliche Anzahl dieser Arbeiter und Arbeiterinnen noch mU wesentlich geringeren Löhnen bescheiden muß. Angesichts sp'cher Löhne kann kein rechtlich denkender Mensch es den graphischen ArMtern verargen, daß sie erhöhte Bezüge fordern. Es ist einfach die Existenzfrage, die nun-für.die graphische Arbeiterschaft ins- Rollen kommt. Anders scheinen allerdings die Unternehmer im graphischen Gewerbe zu denken. Sie haben das. Verlangen der Arbeiter, ihnen -angesichts:'drr p'ngchdUven Preissteigeru-ngeü' noch für die letzte Aug u st wo che eine Erhöhung der Löhne zu tiewähren, k n r z lv e a abg e l e h n t, welche Ablehnung naturgemäß den 'fchärfstk-n Widerstand der Arbeiter herausfördert. ja dw' Ä n f r o i! u n g b e r. K a m p f f r a g e i m G c werbe bede n t>'t. i Mi-t''pitst.r..dnrch..'üaS.iablchnende. Bcrhalten dcr Untrrnehrner des graphischen Gewerbes geschiffcnen Situation bat sich gestern eiste Aollv>.rw-nmstung der Betriebsräte und Vertrnnensnlänner der graphischen Betriebe beschäftigt. Nach e'kstem.die.'Lage,.von allen Seiten beleuchtenden Referat des Kartesivorsivenden wurde beschlossen,, heute Freitag in den Strerr zu treten., Das erapbische Getrcrbe steht vor schweren Erschütternngen. die Arbeitlrichait vor einem Kantpfe um Sein oder Nichtsein. Hervergerufen ist diese Situation durch die 1. September-1-82 Seite 3 . U nn achgiebig! e i i de r N n t er ne h m e r, die sich weigern,' ihren''-Ärbcitern im-st Arbeiterinnen das zrt geben, was, , n'nb ebin g t e ' 'L eÜönsn o twen d.igke ii ist. Die .Kartelleitilng hat Vovgesorgt, daß der' Kampf n o ch, g e st e i.g e r-.t werden kann. Die bei den Zeitungen arbeitenden Kollegen haben die übrige graphische Arbeiterschaft'durch'die. Leitung. ihrer Zweigorganisation vollkommener Solidarität versichert; sie sind bereit, wenn es notwendig ist., auch ihrerseits gemeinsame Sache mit ihren in den Tagdruckereien beschäftigten Arbeitsgenossen zu machen. Auch noch weitere 'Kampfmittel stehen der. Kartelleitung zur Verfügung, die jeweils nach der Notwendigkeit eingesetzt werden sollerl. Die graphischen Arbeiter glauben,, der Be-vötkerung, besonders aber der übrigen Arbeiterschaft ihre traurige Lage va'rgelegt zu haben und zweifeln nicht >daran, daß sie für ihren Kampf um ihre und ihrer Familien Existenz Verstand nis und Synrpathie finden wird. ES war nicht klug, daß ich die Blicke von den Bergeü löste, als ich vom Bochnhas. der Stadt, zustrebte. Eine bunte noble Menge mhm sie gefangen, die gar nicht müßig war. Wie Bienen, die sich von Blüte zu Blüte schwingen, eilten sie von .Auslage zu Auslage. Mt Bieneneifer und Bienengesumme. Franzosen und Holländer, Engländer und Tschechen und unendliche Scharen von Italienern auf der Weide. Nicht so fviÄlich und gelassen wie ‘bag Vieh auf den Tiroler Almen. In greller, ungenierter Hast gingen sie der anregenden Beschäftigung nach, den angenehmen Basar an dex, österveichischen Grenze abzulaufen. Gebirgspanorama — Smaragdgrün der Mpenwiesen — stahlblauer See — Hochwald — Bergeinsamkeit — Talfrieden —. Majestät des Firmaments, in «das die gmuen, toten Felsriesen vagen. . . diesen Marktbesuchern ist eS Hekuba. Das Gehirn kennt nur mehr eine Tätigkeit: Umrechuen. Hier der entzückende Seidenjmnper und der gedieg'erie Lodenmantel, dort Schnitzereien, Bilder, Frauenschmuck .— alles wird schleunigst „umgewertet" und in Hast erstanden. ' Niedlich, wie sie das Entzücken über die Billigkeit im Vergleich zu'ihrem heimatlichen Preisen berauscht, wie sie lächerliche Dinge, die' man nicht mitschleppen kann, in Mengen zusammenraffen. Wieder und wieder wird Obst. Käse. Konfekt erstanden, weil ein fast unberechenbarer Teil einer Lira auf die Gewichtseinheit kommt. Possierlich die Kleinmütigen, die gaffen und, rechnen, rechnen und gaffen und doch nicht kaufen und doch nicht loskommen und die Urlaubsreife vor den Innsbrucker Auslagen verbringen. Ob ich anders wäre, wenn ich mit Edelvaluta käme? — Diese Erwägung erhöht nur das Schamgefühl. Uud die G^enugiuüng, daß fast gar keine Juden unter diesen Aus- . ländern sind, die in das schönste Bergland reisten und an den Vcrkaufspnlten kleben, bleiben, kann das bedenklich ^wachsende Unbehagen in der Magengegend nicht lindern. Da muß schon ein Gläschen Enzian nachhelfen. Wem fällt das jämmerliche Aussehen der Servier-' Mädchen im strahlenden Cafe München auf, die der Chef mit duftigen Hanbä^n herausstaffiert hat? Muß inan int , Lande, das von Alpenmilch nberfließt, so entsetzlich, blutarm sein und so abgerackert? „Man muß es", meinte eine Innsbrucker Freundin. „Die Bauern, die um das entrissene Sndtirol trauern, entziehen den Innsbrucker Kindern die Milch und reichen sie, in Schlagsahne verwandelt, den italienischen Gästen Sommerfrischen." Mittaasglul Maria Thereflenstraße. Der Hexensabbat 'bricht Plötzlich ab. Die Geschäfte werden gesperrt, die Gäste eilen in'die. Wirtshäuser, neugierig, ob ein Braten zu ■ Innsbruck kostspieliger ist als ettva ein Schächtelchen Windlichter in Mailand. In fünf Minuten ist die Straße tot. Dräuend neigen sich die Berariesen über die peinlich schweigeichen Straßenzüge. Aber das „goldene Dachel", aufblinkeud int Sonnenschein, antworü t hinauf zu den alten, verzopften Mahnern mit unbekümmertem Grinsen, ein Sinnbild zügellose* Selbstsucht. '_. O. A. Das Ende des KremdeNVerkehrs r?. , Ober.8sterrei6i. ' Ein- Appell der Linzer Landesregievirng. .> Aus Linz wird, offiziell berichtet: Im Hinblick auf b:c K n a P P h eit der verfügbaren Geldmittel, d-" im Verein mit der Schwierigkeit der Kreditbeschaffung und der Bereitstellung ausländischer Zahlungsmittel die VcrsorglUlg der e i n h ei m i s ch e n B e v ö l k c r u n g mit lkbenswichtigen- 8iahrnngsmitteln Var schwierige Probleme stellt, a p p e l l,i e r t die oberosterreichische Landesregierung, um Bvrsälte zu vermeiden, deren p ö'z ich v\ Eru'ienmng tretenden elementaren A n s w i r km n g e n zu Miß- Helligkeiten Anlaß geben könnten, im Wege der Presse an die Einsicht der dermastn in Obcrösterreich weilenden F r c ni d e n und legt ihnen, die t u n 11 ch ft v a s ch c A b« kürz U n g ihres Aufenthaltes ans Rücksicht auf die Wirtschasts- und Ernährnngslage der bodenstäwdigeil Bevö.'kernrrg nahe. Jene Fremden, die ans nnabweislichen Gründen zur Verlängerung ihres Aufenthaltes gezwunaen sind, werden dringendst ersucht, jeden ausfällig e n, ä r g e r. n i s e r r e g e n d e u A it f wand i m eigenen Interesse zu vermeiden, _ , Unerreicht ißt die Bllligk0t, Q'Qalitat tind reiohe Auswahl feinsten ongHsoiieu Stoffen, RefTQnJnftntßln. Danien- und Kcrronwftsohe, in Striok- und Im Warenhaus II., Taborstraße 49 Tetoebon 47-1-78 fin |r« En tfctail ra BP—I