Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1288 (31.8.1922)
- Date
- 1922-08-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980368--12169-2998685- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
6eite 9 Wien, Donnerstag 2§i**ej* -v^r^cn serai«#* 6.1, «NgUft IVM Nr. 1 Kurz enlschiofjc:- i:\fo? ich Herrn Belting mit dem mich Zevoits eine oberflächliche persönliche Bcharmtschaft verband/ ans. „Selbstverständlich," erwiderte er auf meine Frage, „ist für U-nterkunstkberLits gesorgt. Die Aguda netasirn hat mir in Clefzttva -beiMreü-rea Gebäude und Grund überlassen. Acht kleine Häuser werden von den Kindern bewohnt werdendem größeres Haus mit Hosrcnnn wird die Schule bilden. Das ist mein neues Kiriat Sefer. Die Lehrer bringe ich mit. Jedes Kind wird, seinem Alter und seinen Fähigkeiten entsprechend, in >der Schule lemen und in der unterrichtsfreien Zeit auf bem- Felde uttb im Garten mithelfen. Auf diese Weise müssen wir uns einen Grundstock tüchtiger landwirtschaftlicher Kolonisten schaffen. Die Erwachsenen, die nicht dazu erzogen worden sind -und meist schon aus einem Beruf kommen, erweisen sich zumeist in der Landwirtschaft als unzulänglich. Die Schule ist eingerichtet, nur in den Wohnhäuschen fehlt es' noch an einigen Betten und anderen Gegenständen, ab^r darüber darf eine so große Aktion nicht straucheln. thrt> für weiteren Zuzug von Pogromwaisen werde ich ein eigenes Gebäude errichten, könen. Niein altes „Kiriat Sefer" befindet "sich Nämlich auf Nationalfonds boden, dort, wo sich der Herzl--Wald Emmer mächtiger ausbreiten will. Der Nationalfonds wird mir nun, einem alten Vertrag gemäß, »m meine Schule abtragen lassen zu können, Geld zur Gründung einer neuen geben.". „Sind Sie aber," fragte ich dazwischen, „in der Lage, auf Jahre, hinaus für die materiellen Bedürfnisse einer so großen Kirtderschar zu-sorgen?" ' „Für mchrere Alonate wohl. Aber auf Jahre hinaus? Soll man dem-Aufbauwillen des jüdischen Volkes so mißtrauen? » Wenn übrigens die Amerikaner und andere, die versprochen, haben, sich der Sache anzurrehmen, sobald sie die Kinder in Palästina sehen, ihr Versprechen halten werden, bin ich auch dieser Sorge enthoben." , - „Aber warum unterstellen Sie sich keinem Komitee? Die organisierte Zusammenarbeit möglichst vieler Menschen würde doch, zur Sicherung des Erfolges Ihres Werkes wesentlich beitragen." . Da wurde der kleine, alte Mann, der bisher sehr ruhig gesprochen hatte, --plötzlich lebhaft. „Di:sc Frage habe ich eigentlich als die erste zu hören erwartet. Es entspricht dom demokratischen Zug unserer Zeit, daß ruan einer größeren Aktion, die.von einem einzelnen ausgeht, mißtrauisch gegenübersteht. Man hält diesen einzelnen für einen -.'Sondergeher, einen Autokraten. Wiederholt wurde' mir.'die Bildung eines Komitees angeboten, die verschiedensten Namen wurden genannt, aber wie bei fast allen vcreinsniäßigen Gebilden, wäre doch die. ganze Arbeit auf den Schultern des einzelnen lasten geblieben. Und dieser einzelne wäre wahrschemlichst Wieder ich. Ein Komitee, das gesagt hätte: „Wir'wollen dir bei deiner Arbeit helfen. Bör. allem wollen , wir dir die materielle Sorge abnehmeu," habe ich bisher vergebens erwartet. Die.pädagogische Loilluig mutz aber in. den Händen eines einzigen Menschen ruhen. Ein Komitee, bestehend aus Poäle Zionisten, Misrachisten und allgemeinen Zionisten, würde die Erziehung der Pogrömwaisen zum Politikum machen. Und wird' eine reine Kulturarbeit zu>m Polirikum gemacht, dann ist sie auch schon zugrunde gerichtet. Wennich «auch allein arbeite, ich fühle mich der-Oefscmlichleit gegenüber, die doch meine Sache unterstützt, jederzeit verantwortlich und'stelle mich gerne unter, ihre Kontrolle." » Unser ß-e-spräch l'irkte sich dann auf verschiedene Einzelheiten, und immer mehr festigte sich ineiire Ileberzeugung, wir dürfen diesem ideal und energisch wollenden Manne ruhig das Schicksal der armen Pogroniwaisen anvertmuen. S. A. ' . q: Denket an die Sammlung ,Zelkind-K indes, solange die armen Kleinen in Wien weilen und unsere Gäste^sind.'; gi««isttsche» La»de»k»«Uer für Oesterreich. Schakelelüis«. Alle aurständigen S. ch e k t l ttni u n Verzug l i ch t « 6 e kr « t a r i a b t * L a n d e s k o m t 1 e e s abzulieserv. Endtermin 4. September. Die 6 chekrlkampa gnt für das Fahr 1928 - eginnt bere: tsi m O k t» b e r - i efer L ahre» DieSektion « n werd en au f g e ford e rt' gl e i ch zeitig die aus steh e« d «Pa tlt i st e u e f ab zuführ er. ' ' Ei« OKtifces Vorbild de» Versailler Vertrages. Rabbi Akibas Wort, -aß schon alles einmal dagewefen. sei, kann auch auf den Frred-msvertvag von Versailles seine Anwendung findey. Die-harten Bedingungen von Versailles , scheinen nämlich Punkt für Punkt, nach dem Modell jenes Vertrages diktier zu sein, welchen daS siegreiche R o m im Jahre.261 vor Christi den Karthagern auferlegte, als' diese sich von der unevschütterten Ueberlegenheit RomS zur . See und von der römischem Lan-nracht auf eigenem Territorium bedroht sahen und selbst'das militärische Genie eines Hann i b <a l nicht mehr ausreichte, um den'drohenden Fall abzuwehren, so daß Karchago um Frühen bitten mußte. In erster Reihe, sind es die ge^tigey EntschädigungSsummen, die Deutschland in Versailles «msevlegt wurden, welche einen Vergleich un? jenem Frieden des Altertums zulassen, ebenso aber auch die ZahbungsmodalMen.- Rom forderte zehntausend SÜbertvlente," zahlbar in füftfz^ Jahresraten. Cs war dies die höchste Summe, welche - in einem: Vertrag des Altertums ausgesprochen wurde.. Ne . Austeilung der Zahlung auf fünfzig Jahre erfolgte aber nicht nur darum, weil das durch den langen Krieg erschöpfte Karthago zu Leistungen in anderer Form unvermöaend Sftttteilnstijcn aus »cm Publikum. Rosa Halber Isidor Kohn empfehlen sich als Verlobte Lemberg-Buczacz; im August 1922 97W \\Bes t.-e s' B 'i t t d e t W e l i / { W! ßrSStes lsgsr ln Mckz-, Stoliiroiis nnd MAeltii J Qesiaders giistlge üigrdol! für Palästina Keisenili ] »»»»»»*« «»Mir«»«»«,» »»ckNW»»» Kulte“ u. Jüsttztaiareu. Barette liefert it\ schönster /»uLUttirunx >tie dekc»nul«rte SporfsUirm« ÜSI iLktl Zivil- und Unifomvschrieider mUiMEiil Wien, II;Taböratr. 54. Tel. 45-6*29 Gegründet 18G6 — Grosse Auswahl feinster Slölfe f. M-ssbeatelluJigen tu alleinstehender älterer Dame wird jüdisches Fräüieih'oder Frau wölohe för die Dama kocht urfd-roit ihr Soczierffinge untornirmr.i, ^egen §r»t« Bozahlung ganz Ins Haus eges isclfit I PersSnliche Vorstellurjg bei Kataehor, XII. feözlrk, Schönbrunner Schloßstrafle 26-^-27. * ' ' 990 > i »Jif.rr*.unzrr*,f-ry»^v- »ttwrä rewcaurJrri.? .ijvar, sondern auch weil Rom die gebrochene Rivalin möglichst lange im Zustande der Tributpflichtigkeit zu sehen wünschte. Wohl, machten die Karthager zehn Jahre später den Borschlctz, die Summe auf einmal zu bezahlen, aber die Römer erklärten,, inie. ihr. Historiker LLvius, gerichtet, sie würden kein Geld, vor dem Termin annehmen. Die harten BedinchmKn^OeujeB 'MsstesMcheit^^ thagos Macht zu vernichten, iudenr es zu einemsHörigenstaat herabgsdrückt, zu einer unsicheren Zukunft verurteilt-und an der Führung einer eigenen Politik verhindert werden sollte, Rom fürchtete die Hilfe des Orients, welche^ eines Tages die-Karthager zu einem Revancheversuch ermutigen könnte. Als aber nach Mazedoniens Falle diese Angst ge-. "wichen war, sa-nd sich ein Vorwand, man erklärte den Vertrag für gebrochen und das berüchtigte Verdikt „delenda - Chartägo" wurde gefällt, womit einer blühenden orientali-' schen Kultur der-Todesstoß versetzt ward. LeM fjciiir-.zx l-qnb Ti-rsl. r\ Me sie einem Verletzten die Hilfe verweigern. .'.'Der Wiener Fabrikant Fritz Dumler teilt-unsmit: Am So»mt<V--en 2g. d.'ist .der in meiner Fabrik in Innsbruckbeschäftigte Arbeiter Erich I en n y, 19 Jahxe alt, oberhalb der Stöck-leralm beim Edelweißsuchen abgestürzt. Der - Verunglückte, wurde schwer verletzt in die-chirurgische Klinik nach Innsbruck geschafft, wo er am Mittwoch-den 23. -. gestorben ist.. Es) waren fast ausschließlich Touristen, die sichdes Schwer- - verwundeten annahmen undihn bis. Nsustifd .schafften- und - nach Innsbruck, begleiteten. Ein von der Unglücksstell« zur nahen Franz-Sennhütte um Hilfe geschickter Tourist, echielt von dort von einem Führer die Antwort: „Wer wird. dpe. Hilfe zahlen?" Auch in Neustist war die Bevö.lkerung so wenig entgegenkommend, daß auch bei einem Anh.ot sofortiger Bezahlung nicht einmal ein . Wagen bis Fulpmes cmfzutveiben. war, so daß der S.ch.w e r v e r w u n d et e die Nacht über in Neustift belassen werden mußte. Die Beistellnng das Wagens wurde fast durchwegs, mit der B egründüng verweigert, daß * Vre Pferde übermüdet' seien. - Diese Verzögerungen bei ' der Erlangungsprtalsärztlicher Behandlung sind hauptsächlich der -Grund, weshalb^ es für den Arbeiter Jenny keine ärztliche Hilst: mehr gÄb.'-DÄdurch % bei den Wunden der Bvand hinAirgetrete». sestzusllllen, . was;- s.'ichehn, hönste, einer, .stillen 6er Inneren Gtadt titzi ein Mann, der''vfr'Risiii? arbeilung des-443.. absolut Änsthlbürest..HaM'^HistM^ - Oesterreichs beschLitigt ist. ,Hir warten. aWvpll» hatz diest§ und 1178 andere, unbedingt verläßliche LeiWllel das'^LM der iDelt erblicken. Sich» wir so wett, so werden wir warten, hatzl sich' irgend.jemand findet, der den wMttz^-^'.SaÄ^^pl«m oer« sieben lernt — und wenn es sem Verfasser wäre' Schch'ärwer' worlÄr auf -die Notenbchrtz, §dMstM?qpf'H,>z.MMHidtt,,'Serr Regierunqsrat, daß er wteder, wie estst inl ME Svo Monatsgehaltbezieht uüd damit'sein «uslantzMtMdü? .Mt.Mit--dem 'stattlichen Nullenschwanz 'hinter d'er.^ staatilichev: -xZifstrosetn^af Buben deine neue Kose Kausen zu Können. destgler'Md wgM, auf besagte Soie, der -Kater Murr Üvek.'Martet oust'dm- AH-,' grund. der Stadt, Valuten, Kredits Snder^ -4> nschiutz., Ilnabh ^ngig». keitsi Schreibtisch uNd Feber verschlingt; venu d«s ist die etnZM Möglichkeit den Satz zu Ende zu bringen.^Und darapf wMl; sehnlich . . 1;; a‘- ,-4 tvOM'-.Mmrf/. * Ssaniolische J»btlS««s?eier des erften ZioAfren-- -ongkesfes. Die sephardijch-zwnisttsche Dereinig'nig S Si a.l e p t veranstaltet »m Saale der Union Ejpaniola (Äolel, aüMtMatz' deS^ÄjäMM MOWM des ersten ZionijtenKvngrefi r. Die-'FeKrHndet heute ü« l/?8 Uhr abends stall. Dar Programm umfaßt die,Festcede des A, P a r d o, musikalische Darbietungen ünd^ die'MitätidN'.naNonÄer' Poesien in spanio'ts'ster'Sprache.'Hnlritt'frei. ' r * * seftot^eiu V' ffine...DepßMsiWSr H'i o. .d' Janeiro meld»t, daß "an Bord eures .Schiffes. G.r a f d'E gestorben fei. Gaston »Prinz von O r l e,a n -s, Graf d'Eu,> wgx.s als Gatte der einzigen Tochter Pev.r.v...d!^A.Ach,.eLt.e,n,-. steKletzten Kaisers von,,Brasilien,^ bis zur .erzwungMM^MhW^. kung des., Kaisers im.Jahre;1889 dem brüsisianiMn^ Thron nahegestarrden; - da die Kcpnprinzessich fsin^e. miiin,r"r in , Hn letzten Jahren vor.--der M-evvlut»ion-.'wW>srrhtz!t'..Mr,,^ren--/^-.'> krankten Vater die Regentschaft-^sühpt-hatte, war.ihm Ge-, legenheit geboten, sich in die.Politike^ztMischen,, chqS,.im- Lande aöer großes Mißfallen erregte, , so. daß er Mm - ,Airs.-s bruch der Revolution fluchtartig Brasiliett verlassen müßte/ während das entthronte Kaiserpaar in aller Würde sich im Hafen von Rio de Janeire nach Lissabon einschiffte. Der älteste Sohn. des Grafen, her als. 0*. storben M Prinz Peter von'- Otttänsi^ M r tzfM Mheistn österreichischen Aristokratin/ der Gräfin Adelheid Dvbrzensk.h, vermahlt... _ .v.,-.- * Paüistina-SeMerer in Rußland.. Wie „Gazeta Wcrr»- szawska" meldet, verbreitet 'sich in' letzter Zeit th / SÄvjLt-» rußland eine Gelte der''„MeManistÄ"-,s worunter Wohl 'Me-' Neuauflage--der-SaMtidnvr- Kl vevsteysnl.ÄsM' tvM»^. Dke^' Sekte HE .dst.GmMW^.-Eschep^<Wus^-Mt gÄvissen - chrMichrn. Zutafen angenommen. -Letztens syll ,eine., gräßer^ Gruppe'' von' 1'80Ö''chsißrussÄchen'.ünv''Machen^SeMtzLvn m ÄüswalNdeWng nach Palastinä beschlosibrrchaWi.' 'Me* ^wWeMDe- Route 'durchs Polen. tstdM<.vh!MtzeD^ - die^'volnische Behörde, die^.DtrrchrLisehewill'iHUng.-. Eine.. ^zwMe-. Gruppe äußerte '.dve Absicht, IM russische - Pauem/ i^e '', den . jüdischen.Glauben angenommen hcstten,/Mch'^Pclläs1inä ’\‘0, entsenden. Zuchicstm Zweck wollte sie' diese au oas'-ZentrA' koinitee der Pogle Zion' nach Warschau drmg'ieren.' Doch -würde / dieses Ersuchen von den polnischen Behötcher; abschlägig' he?-- schieiden. - ... .. .. ........: .... . . - -.- Da» Renette ist ... Das Neueste ist nämlich» tzeß «ir «arten. Wir wissen zwzr nicht genau, worauf, aber dafür tun wir er Mit Lnnigkelt und acht wienerischem Schick. War ynr. Übrigens an Klarheit bA dieser Warte-Tvur «-geht, ersetzeü wir durch Einnckligkeit: 'Jeder wartet nämlich auf etwas anderer. Der eine darauf,^ daß der Bundeskanzler auf seiner Retse einen Erfolg, eintzeimst. . oder daß uns eine flndige Zeiiung wenigsten» außer de« Fahrplan auch nach! har Menü vom Speisewagen nilteilt, damit die Seheimwerei «in End« findet. Der «»dere hofft.- »*nn. auch hinter Schloß und Riegel, daß' die Preise fallen werden... der : Dritte i eryorlet den partiellen , oder all« gemeineu. ^Weltuntergang, mit' besonderer. Berücksichtigung von; Mitteleuropa. Leder Mimmt vom anderen mit unerschütterlicher Släüsijgteit ay, däß^er doch «üblich einMt .eMa» Dn5zünd, sich hie uyerl^glichiD'M^dei^niD Wto-«SksaW^ Wen werde.- Ganz Wien ist Lu«idiunf-en von devÄlebeszeuc>ung, daß .was g'schelm" m-u!'.. Fiedciha.t cubeitep die Sprechwerkzeuge, Schreibmalckinen und in Li .mvauien auch die Ged'rne. um * Srrichtnng einer PofidirekllO» Mr -ie ÄefNtchen Alpenlitndsr in Salzbnrg. Die .8 » n s b r u ck e r Nachrichten" melden: Aus Kreisender'.Pviidirektion Innsbruck wird mitzeteilt, daß man in Wien die Absicht habe, die Postdirekiionen I n n.s d r-u ck und.L i.n z ansjukassen^und Haiür eine Postdiresttion für. die westliche» ÄlpenjäMr. in Salzbnraufzullellen.' Als Unterkunft für die neue Postbirtotiön ßalzhürg^ soll Sas Börromäum und als Notquärtier M dir AngeMien' die Rainer-Kaserne in Aussicht genommen sein.' ' ' - Fahsbegknsrignugstperre bei de» BnndesSahne«. Wesen des in der nächsten Zeit zu gewärtigenden starken Rückreiseverkehres aus den Sommerfrischen, der durch die vom 10. bis 18. Seplember in Wien statlsisideM Interngiionale Messe eine bedeutende Steigerung erfahre« wird, wütde bei iömtlichensi- und Schnellzügen der Direkitonsbezirke Wien«West, Linz, ' Innsbruck und Villach, i n d e r-R.t ch t,u«ig N a WW t e n für die Zeit v»n Sonntag den 27. d, b.is einschließlich. FrM« den 18. September und i n d e r R 1 ch t u n gi.wvtm'MO^NNüt -dte, Zeitvon D.ensiag ,den 12. Seplember bis 'einschließlich Spnntag den 24. September sowie, für die U-Züge Ler Nardhahnstrecke Wsen-2»iNdenburg in der Richt un.g nachW-iitzM-M" die Zeit von Ireiiaa den 8. vepiember bis «infchließtich''Fr«itüg den 18. September und i» d.e r Rlt ch'j.u n/gl v o. n'M i e.ni für die Zelt. von Dienstag den &. September bis esyschlietzlich Sonntag den 24. September die ä ll g e-ch ei d'e'B enü hu.ng mi t-Fr eik arten ein-tz «st « Ufl v * «Ädeftlährpmelse «ms de» Etsenbah»e» i« Ä1sieu«r Ve«or»de»«ß»»tik. Laut «iner im bahnm. Schiff- und Lufifabrt Derordnungsblait fitklEifen- «rlchie.nenen Kunompchuna -werden. mit Wirksamkeit vom i. September ISÄ , die M,n-estsal,rpretie d«r österreichischen Dündetzvahne«. 'VaMtzlrWischek' Stationen im Gebiete der Bündestzaüptstädt WWW-die'eist«' fache Fahrt in der Ul; SSagerÄliiffe: auf 400:in vi«r - lf. Wogenklasse auf 80V K. und in der Wagenklasse auf 1S00 K.. erhöht. Die. neuen.-. Müdestpreise i.-#r.-«i«'e,»5fton<ib* streckenkarte betragen in der III. Klaffe 13.00Ö..Ä,, in der JI. Klaffe 26.000 K. und in der I. Klasse ßSfooO ilv för «ine1 ermäßig!e Streckenkarte für 'Angestellte und A'rbei!er 1780!Kü sfir ewen Diertelmvnaf.,- füreine armdßigte..RÜckfahrharte 'für. Anaeft^llte und. Arbeiter, 2O K. fü^eine.SWermvya'lsküriä iSvo K. Da Lie ‘ Sifenbahnfohrpreife 'für^FohrteftMifchen Heu ick Gebiete Wien-- -eigenen Stationen aus - Verkehrrrückstchten den ' jeweiligen Straßenbohnfahrpretsen.angepatzt werden- Nüssen, ist mit Rücksicht qiif die bevorMzyde Erhöhung det Straßenbabnfährpretse in .Kurzer. Zeit eine «euerliche Lrhöhung dieser Sisenbabnfahrprjkise zu erwartet. . * ^Aot«nrdeUttsn". Sn den lehjen Wochen hat ein^ Frau ' uiiter der' Marke einer .Heimarbeiterin" zahlreiche GeschSflsltote betrogen. Mit einem - gefälschtes Meldezettel i ftSrib' sie sich unter falschen Namen <in den> Geschäften Mi «und .übernahm - Wolle.-um daraus zu Laufe IMpers.:.Jachen, Sweaters und dergleichen auszufertigen. Sie ka«/aber »je wieder. D'^r. Schaden. ging in . dir dtAe»' s Lündetttausentze. Nach wöchrnlansteÄ oei:- gekllchen - Suchen' gelainK es kun vorgestern'-' de«' KriminäldeeimM-o' hauptei, aus Not gehandelt zu haben. S cherheitsbureau, IX.. Rvßa'.ierlänüe Nr. 7/id. Simmer N,. 8S (KvnmWr Dr. Kreis) «e'delL könneit si.iy. ''m