Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1288 (31.8.1922)
- Date
- 1922-08-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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fieiie S Wien, Donnerstag De Lieme (Holland): Die Balfour-Deklaration wurde vom jüdischem: Bolk iv ausgenommen, wie sie gegeben wurde und jahrelang viderspruchslos dahin interpretiert, das; uns ein Land zegeben werde, das kein Einwandernngsland ist, wie rtwa Mexiko, und auch kein Teil der Galuth, sondern ein Land, dem wir unseren Stempel aufdrücken. Ich räume nn, daß die Exekutive in diesem letzten Jahre die schwerste politische Arbeit hatte, schwerer als je vorher. Wir müssen die Hingebung nnd Energie der Execkntnve anerkennen. Doch glaube ich nichts daß unsere Erfolge, in Amerika die größten waren, die wir je hatten, wie dies Herr Sokolow sagte; jedenfalls sah sich die Exekutive trotz der Erfolge genötigt, die neue Interpretation der Balfour- Deklaration mit ihrer bedeutenden Einschränkung der früheren Zusagen zu indossieren. Dr. Weizmann sprach davon, daß uns dieses Jahr ein bedeutend herabgesetztes Budget vorliegen Weed,', das nur für 4000 bis 5000 Einwanderer äusreich. Wenn wir unsere Arbeit erweitern wollen, so brauchen wir aber mcht nur ein größeres Budget, sondern vor cuicut eine A en d erun g unserer Methode n. Mit der bisherigen-, . zentralistischen Methode, mit der Drosselung des Jüdischen Nationalfonds und der Nichteinhaltung des Vertrages mit' dem Nationalfonds können wir keine neuen Kräfte heran- , ziehen. Es gibt gewisse Möglichkeiten realer Fortschritte aus Grundlage des Mandats. So enthält das Mandat- Leitsätze für eine Bodenpolitik, die auf Einschränkung der Spekulation und Vorrechte der Juden beim Bodenkaus hmzielen. Tie Palästinensische Regierung hat im Sinne dieser Leitsätze eine Verordnung erlassen, sie aber nachher, noch vor Bestätigung des Mandats, unter Mitwirkung der Vertreter des Jischuw und ohne Protest der Exekutive wieder aufgehoben. Damit ist eine der wenigen, vielleicht die einzige reale Grundlage, die das Mandat uns gibt, beseitigt Wörde::. Bei aller Anerkennung der geleisteten Arbeit sollten wir feststellen, daß die - Zionistische Organisation die neue Interpretation der englischen Politik in Palästina nicht indossiert, daß sie irnberbrüchlich festhält am Geist und Inhalt der Balfour-Deklaration, wie sie im Kriege von der englischen Regierung gegeben wurde und unwidersprochen jahrelang interpretiert würde. Dr. Jaeobson: Man hat uns gesagt, daß das Mandat, uns nichts gibt. Wir wissen alle ganz genau und besonders, unsere Leitung, haß - darauf mutatis mutandis das Wort Herzls paßt: Zion ist es nicht, aber es kann Zion werden. Was die Immigration anlangt, so können wir alle einmütig «Mären, daß wir mit den Bestimmungen über die Einwanderung, nicht einverstanden sein können. Wir wollen nach Palästina gehen als eine kosouveräne Nation- und wir werden demgemäß in jeder Beziehung,/ i* jedem Punkt die Forderungen der Araber aueäennen, mm nicht in dem einen Punkts wo es sich um ein Ausnahmegesetz g e g e n u n s Juden handelt. Die Jahreskonferenz muß und wird eine Resolution ein- Heingen, um die Abändernng dieser Einwanher u n gs b e st i m m u llg e n zu verlangen und die Exekutive wird dieser Forderung stattgeben müssen. Kaplansky (Poale Zion): Wir begrüßen die Bestätigung des. Mandats, well es die Unsicherheit des Zustandes beendet, nicht aber weil wir Vertrauen Habens zur englischen Regierung und zum Völkerbund. Wir haben Vertrauen zum errglischen Volk und besonders zur englischen Arbeiterschaft, die, der aufstrebende politische Faktor ist. Die Immigration ist keine Angelegenheit der lokalen Bevölkerung und' in einem Jmmigrationsamt muß daher die Jewish Agency vertraten sein, vor allem aber.fordern wir eine Vertretung für die organisierte jüdische Arbeiterschaft Palästinas. (Beifall links.) Ohne die Verfassung in ihrer jetzigen Form gutzuheißen, begrüßen wir den Anfang einer konstitutionellen Entwicklung. Die zionistische Welt muß sich befreien von der. Illusion, daß Palästina im Kampf gegen dieAraber aufgebaut.wird mit Hilfe der englischen Bajonette. Von den Elementen, diezionistische Politik in diesem Sinne-führen, müssen wir uns befreien. Unser Los ist mit dein der Araber unlöslich verbunden. Die neue Epoche verlangt auch eine. Reorganisation unserer Leitung. Redner interpelliert zum Schluß wegen des noch, immer unaufgeklärten Falles der privaten Verhandlungen Zwischen Jabotinsky ünd der Petljura- . Regierung, die im Bewußtsein des jüdischen Volkes durch Pogrome befleckt ist. Motzkin erklärt die Situation, die zur Am u a h m e.d e s S t a t e-- ments geführt hat. Da die Bestätigung, des Mandats auf dem Spiele stand,, so mußte die Exekutive ihre Bedenken zurückstellen. Bei der vorausgegangenen Völkerbundstagung in Genf hat sich gezeigt, welche Gegnerschaft sich gegen uns herausbilhet. Es waren Mächte erwacht, dieviel starkersind als wir, und suchten das Mandat zu verhindern. Dazu kommt, daß nicht einmal das ganze Judentum mit. uns war, nicht einmal der-ganze Zionismus, obwohl wir wenigstens bis zum Mandat eine geeinte Front hätten haben müssen. In einem so wichtigen Zentrum wie Paris haben sehr .bekannte zivil i st i s ch e 'P e r s ö n l i ch k e i te n in einer Werse von der zionistischen Leitung gesprochen/'die die Leitzing 'in den Augen der Welt'herabsetzen mußte. Yelltn betont ' die Notwendigkeit bes >, ZujammtzNürbei^Uit.;bejr; Wremer 'MAPsEreWW arabischen Brübery. Das Verhältnis Muß,, sich ändern, vor . allein >auch ‘ d ür ch- g e sie l l.s ch.a f-U i ch e A n« Näherung. ' . - -?Vierfe Sitzung, Sonntag den S7. Mörz um ''3 Ahr.IS Minute« tzäKMMaZS« > . SchWtet (Rümsiniett): 1 ... \pk wichtigste Mstza^Dr'Kvnf^enz/M^'Mitsichem .GebiM' wäre' eh, eiO- Orgaft'gu - schaffen,'Ms für'politische Arbeit verantwortlich ist rmb dessen sämtliche Mitglieder die Verantwortung trägen," die ^bisher Ms ztvei Männerkonzentriert ist.. . Farbstein (Misrachi): Es bestehen Gegensätze Mischen dem englischen' A u-ß en-m i i: i st e uj, u in . und dem K o l o n i a l m in istor-ium. Der Völkerbund wpllte unS, so scheint es, den Schlüssel zttm-Tor von Palästina geben, das englische Ko-- lonialminister'mnl aber hat uns einen Schlüssel gegeben, der das Tor.nicht öfsn-et. EineH -können wir., fordern: daß nämlich. die daß sie das. S t ä t eure nt Ehi?r ch iI-l's nkch-t.a ne rk en nt. Wir trägen ja eipe Verantwortung vor. den kommenden Generationen und stehen hier nicht als einzelne Organisation, sondern als Vertreter des gesamten jüdischen Volkes. Auch an der Verfassung von Palästina haben wir vieles auszusehen. Insbesondere. müssen. lvir uns .aufs schärfste gogey die Handlungsweise der Exekutive in der-Frage.des Eher echtes wenden. Ich habe die Ehre,- im Namen des Misrachi folgende Erklärung abzugeben: „Der.Misrachi drückt der Exekutive Dank ü n b Anerkennung für ihre politische Tätigkeit ausdie zu dem Erfolge der Bestätigung, des . Mandats fümEvez Israel und der . Schaffung. der Jewish Agency geführt hat, welche den: jüdischen Volk die Möglichkeit..zum Wiederaufbau, seines nationalen Heims in Erez Israel geben wird. Mit Rücksicht auf die bedauerliche Erklärung der Zionistischen Orgamfatian betreffend das Statement des britisch-st Kolonialministeriums über die britische Politik in Palästina sowie auf die durchaus falsche sind unjüdische Halbung der Exekutive in der Frage des .Personalstatus in der künftigen Verfassung für Palästina bedauert der Misrachi, an dem Ausdruck des Vertrau-, e n s der Leitung gegenüber n icht tellnehmen zu können." Kleinmann (Litauen, Kowno): Der Gedanke des jüdischen Weltkongresses und der Erweiterung der Jewish / Agency ist. im politischen Bericht durchaus, nicht so ausgesprochen, daß Erfassung und Interessiert werden der. breiten. Massen, hiervon zu ewoarten ist. Wir haben eine E x e k ü t'i v.e, aber k e i n e F u h r ü n g. Was wir brauchen, sind I 6 ee n, sonst haben wir kern 'Volk, sondern stumpfe Steuerzahler. Grünbaum (Polen) stellt die Einbringung einer ResMtron in Aussicht, mder klar arrsgespvochcht -wird,, s - ’© t a p p e auf dM Weg zur/Erlösung betvgchtesi nüb-önti schloffen sind, weiter, zu gehen bis zur vollen Befreiung des -jüdischen Volkes und-des jüdffchen Landes. Mttemminsky (Söt. Zeire Zion): . Tie größte Gefahr für'die zionistische Bewegung besteht darin, daß wir uns' m:t der Situation abzufinden beginnen und mit objektiver Ruhe hier äuseinandersetzen, wie sich die Weltsituation seit 1917 geändert hat. Wir müßten in dieser - Konferenz eine Stimmung der Erregung und .Unruhe spüren über die Lage, in die uns die schlechte Politik ge- . -bracht hat. Vor uns steht die Aufgabe einer Rekonstruktion der zionistischen Leitung. Nach einer Bemerkung Hellms erhalt Dr. Weizmann das Schlußwort. Präsident Dr. Weizmann: -Soweit meine Person im Spiele ist, bin ich mit man- . chem Teile des W eißbuches ebenso irnzitfrieden wie Sie alle. Aber wir haben es akzeptiert und ich für meine Person werde loyal das halten, iväs ich nnt meiner Unterschrift bestätigt habe, bis eine Zeit kommt, eine politische Konjunktur, wo es sich ändern loivd. Es wird mcht ängehen, daß ihre Exekutive eine Unterschrift gibt und daß Sie dies« Unter- ■ schrift desavouieren. Wir haben diese Unterschrift schlveren Herzens gegeben, es' -war ein'schweres Os^er und ich glaube, , wir '-haben Recht daran getan, dieses Opfer zu bringen. Was den-Punkt der Immigration betrifft, so kann ich , nur wiederholen, daß wir genau so unzufrieden sind mit den. Bestimmungen wie Sie. Es 'ist wahr, däß das Mandat-a n d e r,s arrssieht als das, was. das Judenvolk 1917 in die Deklaration hineingelegt hak. Daran ist nichts/zu ändern, aber demgegenüber gibt es nur erneu u n z erstö r bä r e n G l a u b e n daran, daß, wenn man fort arbeitet und fort arbeitet, in Palästina eine Zeit kommen wird, wy nochmals eine Möglichkeit sein wird, dc^n Mandat seinen wirklichen Wert beizulegen. Sie sagten, Herr De Lieme, ivenN' man den ökonomischen 'Aufbaü Palästims rationell leite und eine Münde Wirtschaft aüfba'üe, werden die konkreten 'Positionen geschaffen, auf die isich die Politik stützen kann. Grundsätzlich bin ich damit einverstanden, nicht aber' damit, daß die Positionen nur dann gut sind, wenn sie nach dem Rezept von Herrn De L i e m e gemacht sind. Ihre Freunde haben in'P a r i' s unsere Arbeit auf eine .schwere Weise geschädigt. Sie sollten vor das Tribunal der jüdischen Oeffentlichkeit mrd des ziouistischen'Gewissens gezogen -werden/ Als jene Fernstcheiwen sich so weit än rms genähert hatten,'daß sie fast schön Mitarbeiten wollcen. da kamen die alten Zionistenj die sich auf ein Patent deZ politischen Zionisnms von Herzl äe-rvesen und.sagtenr „Mi . dresen- Luten wollt ihr. arbeiten, die das Geld verschwenden,' die euch iys. Verderben bringen?" Ihr habt, die Arbeit,, die wir mit Mühe, und -Not-aufgebaut -haben, mit Behachp izMöven. WMü.- c\. 4vi«tjrxf> -ik«i.■■ vrr. iüöo. Sabotage wehren; wir aber haben keine Zwangsg-swalt,- - - wir sind schutzlos bis auf diesen Ort. Deswegen-ist die. Sa- ,' botage um so schlimmer. Ich habe zu erklären: - Wenn diese' Jahresk o n f e r e n z d a § S ta te m ent der Regie r.ung, - welches wir akzeptiert haben, nichtannimmt, so wer-den wir,,'wenigstens ich, die. G e s ch ä f t e der s i'o n i st I ch e n B e w e g u n g n i ch t weiter führen. -Zur Ävaberfrage möchte ihnen ich noch eines empfehlLN- . Wir machen den Arabern zu viel Liebes erklärn'ng e n. Wir haben einmal unsere Politik erklärt; Wiederholungen könnten -den Eiikdruck machen, daßwir es nicht ernst meinen. Seit acht Monaten habur wir di-e.Ruttenberg' . KonZess i o U. Vorher Haber: wir uns beschwert, daß hie - Nogicrnng sie uns vroentyaücn hatte. Wenn Rutten'berg oder seine Gesellschaft schon sechs Monate gearbeitethätte, * und er könnte doch Tausende von Arbeitern. beschäftigen, dann wäre die Jmmigrationsfrage gelöst. Die Koiczessivn st-oht aber a u f d e n: P a p i e r. Wir warer: noch nicht im--,, stände, sie zu einer Wirklichkeit zu mache;:. Da liegt :msere Schwäche. S-ejt 25 Jahren will die Zionistische Organi--. sation einen verzauberten Kreis durchbrechen, aber es ist ihr noch nicht gelungen. Unser Wollen ist unvergleichlich größer . als unser Können, und es ist.die Kunst des , Staatsmannes, zwischen.Wollen und Können zu lavieren, um nicht den Eindruck <5-'. erwecken, daß wir rmr ein leere Fassade. Präsentieren. Himer der nichts, steht. Unsere Freunde von Misrachi haben nrich, oder besser uns gerügt für das Mandat, für die Immigration und fijr ein schweres Vergehen,, für ein „Attentat gegen die jüdische Religion". Wenn wir der englischen Regierung den Vorschlag machten, vorläusig noch nicht den: nichtstmdiertei: palästinensischen Rabbinat'Staatsgewalt einzuräumen, so war das kein AtteMat aüf die Religion. Da ich mich in diesen Sachen wirklich nicht für kompetent halte, so habe ich den Präsidenten des englischen Misrachi konsultiert— und ich teile die Rüge des Misrachi mit dem Präsidenten des englischen Misrachi. Als das A. C. diesen Versuch der Exekutive als unrichtig ansah, wurden alle Schritte getan, um die Sache rückgängig zu machen. Herr Grünbaum sprach davon, er wolle eine Resolw tion ein'bringen, die die neue, über das Mandat hinausgehende. Etappe der Geulaih vorzeichne. Die Geulah kann .man Nicht nrit Resolutionen beschleunigen. Mau soll bn sie glauben, so wie man an die Unzerstörbarkeit des-jüdischen Volkes und des jüdischen Willens glaubt; sie aber nicht in poMsche Resolutionen banalisieren. Natürlich ist die Delta-, ratron und das Mandat und unser ganzes Leben, nichts als Etappen auf dem Wege zur Geulah. Im Gegensatz zu -den sogenannten Politischen Zionisten glaube ich an das organische Emporwachsen des jüdische'N.V.olkes trotz aller Hindernisse. Die Deklaration und. das Mandat erleichtern den Weg, und der- Wert -des Mändats ist noch außerhalb der rein zionistischen Erfolge der, daß das sivdische PrM-em ans einer Wmkelangelegenheit. zu einen: Weltprobü m geworden, daß das indische Volk anerkannt ist, und das ist ein ungeheurer Wert, der schon von selbst Ziveige treiben und mue Perspektiven eröffnen wird, die sich unseren-schwachen, mit der Alltagsavbeit beschäftigten Augen noch nicht offenbaren. Heute weitere Etappen dorznzeichmn, ist nicht meine Sache. Ich bin nicht Dichter, nicht Prophet gemtg, nm das tun zu -können. Wenn erst einmal 200.000 Juden in Palästina sein werden, wird manche F o rmel des Mandats sich von selbst wandeln. Wenn nur die Zionisten ihre Pflicht tu n, nicht erst das Gesamtjudentum, wenn nur die Zionisten sich n:cht ganz auf die Klugheit ihrer Leiter verlassen, dam: wird dieses Keine Ziel erreicht und. wenn wir das noch erlebt haben, so wollen wir weiter über das Mandc-, diskutieren, ^cbhaft^r Beffall.) Sokolow: Es ist nicht richtig, daß das Statement von, größerer Bedeutung ist als das Mandat. Es' ist nichts anderes als ein adnnmstratives Zirkulär, eine, zweizeilige, nicht für alle Ewigkeit gegebene Instruktion,' die von Zeit zu Zeit geändert wepden kann. L ö,r d B a f o u r ist Repräsentant Englands im D ö l k e r büu d und. hat auch dort die ri ch t i g e I n t e r p r e ta ti o'n gegeben.. Unsere ganze Debatte war'ungeheuer einseitig. Man barf nicht Geschicht mit Gegenwart verrnengen. Es ist nicht wenig, was wir erreicht haben, sondern weit mehr, als wir erwarten, konnten.. Wir treiben Camouflage mit den: Herevnzerren des Namens Herzl in die Diskussion. Wir haben früher den Charter interpretiert, ebenso vielfältig, wie wir jetzt das Mandat interpretieren und uns für Dinge begeistern, die nicht den hundertsten Teil des Mandats darstellen. Was wir brauchen für den Aufbau Palästinas, ist nur eines: Daß die Stimmung der Jahreskonferenz so wird, daß Sie mit Be g eisterung von hier Weggehen und diese Begeisterung hümustragen in das Volk,-wenn Sie für den Keren Hajessod wirken. wollen. Darum muß hier eine richtige Einschätzung des Mandats Platz greifen sowie-auch unsere Gegner das Mandat in seinem Wert richtig. ernschätzen. So tvie beim Kongreß des - letzten Jahres besteht die Hauptsache jetzt darin, daß wir uns nicht an das Vergangene klammern; sondern vorwärts schreiten, daß wir uns dessen beivußt sind, daß e'm großer nationaler Akt vollzogen wurde. (Beifall.) Es folgen p e r s ö n l i ch e B e m e r k u ngc n. 2l.; Goldbe rg.(Amerika), bringt im. Ramei: der amerikanischen Organisation eine Resolution über das V er trauen svo tu mein. Nach e.ir:-cr Unterbrechung der Sitzung schlägt das .A, C. für. die N e so l u -t.i pnj l o.m miss io n solgech?