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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-30 · Heft 1287 (30.8.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1287 (30.8.1922)
Date
1922-08-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ft«. 1887 Brett. Mttlwoch r— I I-■" J, -rr- >■ - ~ ■■ “ ir Sitz JU t^tt uhb tot^cn vuföeck KoWwt zu stehen. Als die Reihe an -mir ist, macht gerade der Kondukteur seine Rund-' und verspricht mir, sobald in der zweiten Klasse Platz wird, mir diesen zuzuweisen, ' , Rach Linz hält er Wort. Ich verabschiede mich von meinen freundlichen Fahrtgenossen rmd üdersiedle m. ein Coupe, in dem eS weit weniger gemütlich zügeht. Obwohl es Halbleer ist, merke ich, daß man mich als Störenfried und lästigen Eindringling in den Frieden einer Famüft betrachtet. Diese Familie besteht aus Großmutter, Typus Tabaktrasikantiil, Dlutter, Typus Kaffeehaus-- ' kassi.erin, und Kind, Typus Poldi Huber. Der Junge tollt ungezogen im Coupe umher, springt, von liebevollen Blicken der Mutter und Großmutter angefeuert/ von einer der gepolsterten Bänke auf die andere und schließlich auch auf mich, was seine Beschützerinnen ganz außerordentlich erheitert. Ich schve mich nach der dritten Klasse zurück, aber die Neue kommt zu spät. Es ist nur mehr in der zweiten Platz. bt*> dritte ist schon längst wieder überfüllt. Als unverbesserlicher Optimist ziehe ich daraus dm Schluß, daß die gut erzogenen Leute fort Zuge die Majorität bilden... Zn Mitters i l l im Pinzgau erwarten mich Bekannte. Sie haben int Hotel dicht, beim Bahnhof ein Zimmer für mich reservieren lassen und für die Tage meines Hierseins hie ausgedehntesten Wanderpläne entworfen. Gleich am Ersten. Tage nach Meiner Ankunft geht es vier Stttnden weit zu dem herrlich am Fuß der Felbevtauern gelegenen.Hintersee, am nächsten ebenso weit in entgegengesetzter Richtung zum Paß Turn, der die Salz- | burger Landesgrenze gegen Tirol bildet. Noch winken dv? Krimmler Wasserfälle, das Kaprunertal usw. Als ich aber, müde res, fortgesetzten Schwerfens in die Ferne, mich einmal Mt dem Guten, das in der Nähe liegt, bescheiden und den Markt Mittersill besichttgen will, begegne ich unererwarteten Widerstand, und die. merkwürdigsten Ausreden werden laut, um mich von meinem Borhaben abzubringen. Ich laste mich nicht überzeugen und schreite über den Rubikon, der hier durch die Salzach repräsentiert wird. Gleich am anderen Ende der Brüche Mt mein Blick auf - eine^Versinschrift. Ich vermute, daß es sich um das landesübliche Erinnern an irgendein Unglück handelt, das sich hier einmal ereignet haben mochte, und erwarte die traditionelle „Marterl"-Poesie a la: Hier liegen meine Gebeine, - Ich wollte, es wären deine! Als ich aber die Inschrist gÄesen habe, erkenne ich, daß die Verse von'keiner bösen Laune derNatun, sondern nur von der menschlichen Bosheit inspiriert wurden. Sie lauten in dem schönen Deutsch, das für dentschvölkische Kundgebungen charakteristisch ist: Daß fern dem Markte der Iude Mbl : So wünscht es die ganze Gemeinde. Und daß er sich'S hinter die Ohren schreib» So sagen wir'S hrer dem Feinde. Jetzt begreife ich, warum mich meine Freunde Vom Besuche des Marktes hatten abhalten wollen. Ich wache ihnen Vorwürfe, Ml sie mich von dem hier forndgegebe, nen Gemeindewillen nicht vor meinem Kommen verständigt hätten, ich hätte ihn ganz sicher respektiert und wäre dem Orte meilenweit anSgewichen. Sie erwidern lachend: „Eben deshalb." Ich repliziere geärgert, wie sie es denn mit ihrem eigenen Ehrgefühl als Juden veveinbarlich hielten, hier Aüfenthalt zu nehmenworaus mir der Bescheid wiÄ, ich als Alleinreifertder nrit leichtem GepäE habe gut reden. Wenn aber ein Familienvater mit Kind und Kegel ahnungslos in eine Sommerfrische komme, in der er schon seit Jahren ohne den geängsten Anstand Gastfreundschaft genieße, könne er nicht so einfach wieder Kehrt machen, üm unter Aufwand unsäglicher Spesen und Mühen unstet herumwandern, bis ein gastlicherer Ort gefunden sei. Man, habe sich Ohnehin entschlosien, statt dev geplanten sechs Wochen rmr drei hier zu bleiben und mit mir zugleich heimzureisen/ Meine Frage, ob denn ihr häusliches Mederlassen' hier keinem Widerstand-der Einheimischen^ begegnet sei, erregt schallende HrtteMt. Die Bauern seich zwar sehr'gegen dis Juden, nur wüßten sie nicht, wia einer -aussieht. Sie haben auch kaum jemals allzu reichliche Gelegenheit gehabt, ihre ethnologische Studien' Mich dieser Richtung pt zu bervolttönnnneu. Mittersill ist zwar von der Natur mit einer Fülle fand- - schaftlicher Reize äüSgestattet, dagegen fehlen die Primitivsten Spüren jener Kultur, die der' Jude auch in der Sommerfrische nicht gern entbehrt. Es gibt hier keine,! Bänke, nicht einmal eine Badeanstalt, geschweige denn ein Kafftehächi Und! sv dürfte die Gefahr einer jüdischen; Mässchinvaston für das Nest niemals besonders groß g«, wesen sein und die hiesigen Borkämpft« der Judenreinhett erinnrm mehr an den Fuchs, dem die Tünchen zu satt« sind/ als M eine Löwin, dieihre.Höhle yertechigt. 7 Wenn nämtich die Pinzgauer . Bauern auch keine - Ahnüng^HMch wie-' der Jud aüssieht, sv wissen sie dafür . mü so besser- Wie er zahlt nnd richten sich danach.- In Mittersill' springen einem, wenn man bei Tisch sitzt, die Hühner -aüf de« Schoß; wenn man spazieren -geht/ laufeu einem-die' Kühe itt den Weg.: Aber' Wer. und Milch - kommt man ebensowenig wie die Früchte, deren Blüten üttau an den BÄrWßyHppig HtH^^DMEier, Milch und Früchts vkWMt' ''Mchstatwnen de« kleinen Lokalbahn, KL.M7.j8A/Md, Kchnml, Zwei berühmten SbMMerfrischen; die Mit höchstenNalurschönrsreE Vrop DmzermMs. SU. rtnM Vtes; , - "TÄte'V,' An unsere geehrten Ubounente«! Am I.Se Ptember beginnt ein neues Abonnement. Wir ersuchen, die neuen B e z u g s g tz b ü h r e n rechtzeitig zü überweisen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. Bezugspreise: Abonnementspreise ab 1. September: Wien (zum Abholen in der Trafik oder durch die Post) ....... monatlich K. 16.000.— Oesterreich (durch die Post) . .. monatlich K. 16.000.— Polen ....... ^monatlich poln. Mark 1.400.— Deutschland ... . . monatlich Reichsmark 150.— Bulgarien . monatlich Lewa 50.— Die Bezugspreise für da3 übrige Ausland sind am Kopfe des Blattes ersichtlich. Nachzahlungen bei Preiserhöhung Vorbehalten. - ~ . Berschleitzpreise fiit Vien und Oesterreich: An Wochen- und Sonntagen. ........ K. 600.— An Montagen . .. ... ... , , K. 400.— Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung", Men, 2. Bez^, Taborstraße 1—3. heiten den größten Komforts vereinigen und deshalb von den Juden bevorzugt werden. Von dort weist man sie auch nicht aus — und der ganze Pinzgau'lebt von ihnen. Wenn sich also der Herr Pfarrer von Mittersill von der Judenreinhett seiner Gemeinde reichlichere Lebensmittel für die christlichen Bewohner erhofft habm sollte, dann war er ebenso auf dem Holzweg wie der löbliche'Antifemitenbund, der mit seinem Rezept die Bauern vom Händlergeist kurieren will. Hoffentlich hat der Gründer dieses Bundes, der Wiener — Tierarzt Dr. Jerzabek, bei seinen übrigen Patienten beffere Heilerfolge auszuweisen als Lei den.Alpenbauern. Der bäuerliche Antisemitismus, ist aber nicht bloß in seinen angeblichen Zielen sinnlos, sondern entpuppt sich auch in seinem Ursprung als ein Fremdgewächs, das von außen gewaltsam aufgepftopft worden ist. Wie wenig diese von Haus aus zum Hatz gegen Fremde neigen, zeigen sieschqn .durch, den. freundlichen Gruß,. Yen sie Ms bei jeder Begegnung entbiete«. Beim.. Abschied vollends erhalten die Damert Blumensträuße, und wir alle werden recht eindringlich aufgefordert, im nächsten Jahre. wiederzukommen. Meine Freunde quittieren diese Einladung mtt "resigniertem Lächeln, ich aber denke der Worte GrillpaMS an. das österreichische Vaterland: „Echalte Gott dir deinen Jusendstnn uvdmaHegut, was ande r e v-rdarhsn." 7-7^ Dr. K. Sp. Wiener Gemeinderat. (Sitzung am LS. Anguss.) Der Gemernidevat hat gestern -in einer außerordentlichen Sitzung den Einheitstarif von 1000 Kronen auf den städtischen-Straßenbahnen beschloss««..Hierbei wurden ftlgmide Abänderungen genchi^tff Im Tarifgebiet 1: Fahrschöm für die Sondertarifstvecken K. S3ü. Im Tmifgebitt 3: Auf einer Teilstrecke K, 350, auf zwei DeHtveckeü K. 550, auf drei Dvilstvecken K. 8gV. Desgleichen wurde die von »ms berottS gemeldete FchrpvÄSechöhnug mrf der Kvaftstellwagenlinie PötzleinSdovf—SalrmmnSdörf «nd auf den Linien der städtischen Kraftstelltvagmnnterttchndung' genehmigt- Diebstahl an eineM Chinese». Auf einer Straßenbcchnf-ahrt wurde am 8. d. dem chinesischen Studenten M0 n Tsai aus Kanton, im Hotel Hernalserihof wohnhaft, eine Briaftasche mit vier Pfund Sterling, 60g Goldfranken, 480 Mark und 300.000 österreichische Kronen sowie einem ftanzösischen Schatzschein auf I0O0 Franken gestohlen.- Der Swdent erstattete die Strafanzeige; die Krwrende über den Di-ebstahl erging an alle Kommissariate und Wachstuben. Da aber eine Angabe bezüglich des Aussehens eines Verdächtigen nicht vorlag, war ein Erfolg schwer anzunchmen. Durch euren Zufall ist es aber doch gelungen. Ging da am 26. d. der Krimlnalbsamteninspektor Kramer zufällig durch die Bonygasse!n MeEng. Da tönte der Ä-nrüf an sein Ohr: „Servas Heinrich! Bist a schon draußen?!" Kramer horchte ans und war sofort gefaßt; er wußte, daß ihn einer, aus der „Gilde" .verkannt habe, und antwortete: „Natürlich! Ewig können s' mich auch nicht'drinn halten!" Er meinte gleich dem Mann, der ihn ansprach und ihn offeiHar verkannt hatte, mit dein „draußen" und „drinn" die Strafanstalt. Durch die treffende Antwort seiner Sache gewiß, rückte der Fremde mit dem Geständnis heraus, er müsse sich „eine Hacken" Mfreißen, was so viel heißt, wie „eine Diebstahlsgelegenheit suchen". Während sie noch so sprachen, kam ein dritter Mann hinzu, der die letzten Worte vemommen hatte, und in seiner Gegenwart meinte der erste: greifst in 'n Sack.und glaubst, es is a Runde, dawell is a blechern-e Ratschen . . .!" Er meinte eine unechte Ahr. Da mischte sich ahnungslos der Dritte ins Gespräch und sagte! ruhmredig, er habe einen „Chinesen" abgestievt. Nun horchte' der Inspektor Kramer auf. Noch immer hielten ihn die beiden' für einen Zellengenossen aus der Strafanstalt, der sich nett ausstaffiert hat. Da aber ließ Inspektor Kramer sein Inkognito fallen und nahm den ruhmredigen Mann, der ^sich .des Diebstahls an Mon Tsai gerühmt hatte und nurrmchr ganz verdutzt war, fest. Der Verhaftete wurde ins Sicherhleitsbureau gebracht^ und führte ans dem Wege Selbstgespräche, die für ihn keineswegs ehrenvoll waren, sondem von SMstbeschimPftrngen strotzten. Im Sicherheitsbuveau wurde der Mann einvernommen. Er ist der Hilfsarbeitsr Leopold Högle.r. Man fand bei chnr noch den fvanzösischen Schatzschein aus lOoO Franken. Gei der Einvernahme wurde der Mann etwas kleinlauter. Er bestritt, den Diebstahl an dem Chlinesen ansgeführt zu haben, und schriebe die Schuld fremden Leuten zu, die sich bloß an ihn gewendet hätten, damit er chnen bei der BerwerdrMg.der Beute bchrlflich sek. Diese Verantwortung erscheint recht unwahvscheinlich; denn Hvgler isk^chon achtmal vorbesttast und wich vom ^Kriegsgericht Wels zur Verbüßung einer Kerkerstrafe gosucht. Auch im Verhör vor Kommissär Dr. Leisch konnte sich Högler wogen seiner Unbesonnenheit nicht fassen und tat die chavcckdevistische Aeußerung, er werde, bei der Hauptverhandlung selbst, ousstehen unddafür plädieren, daß er für seine Blödheit noch fünf Jahre m-Hr erhalte. Högler tmrrd-e dem Lmrdesgevicht eingelieftict.^ Wettschwimme« des SS. A. S. Serrr«t«WerSe. 9 u n i 0 r e n rü K e n s ch w i m w « n, 100 M ekerI 1. Scharsach <1. W. A. S. L) 1:28-4: 3. Guttmann (W.A.E.) 1:81; 3. Zenk (1. W. «. 6. C.) 1:33. L a up tsich w i « m , », SO Meter; 1. Layia tW. «. «.)' 30; S. Müller (1. W. «. S. C.) S0'2.' S. Staudinger (1. W. «. C.) 40-s Sek. Lu ntorrnjchwtmmen, 100 Meter: 1. Pabeschik (W. L. C.) 1:22; S. Lorenz (W. A. E.) < rauche«, ö 0 Meter: 1. Guttmann (W. A. C.) 48 Sek. r L Patuff (1. W. % 6. <S.): 3. Lirschkr (Kakoah).' Su«iore»brupfchloimmrn. ISO Meter: 1. Müller (1. D. A. 6. S.) 1: 3S S: 2. Droorak (W. D. C.) 1 r33-8; 8 Pollak (W. S. C.) 1:34. ff! Sunt oren fetten schwimmen; 100 Meter: 1. Tschermack lW. A. S.) i:»1-S r 8. Rrininger (I.W.A. S.C.) 1 r öS. Den Fritz Neuwelt-Preir gewann Sarkas? im Alleingang. Seine Leistuag im 100 Wrter-Schvimme» war i riö-S.- Uebrrsetzung der Werke Charles Gtdes i«s Hebräische. Dr. Hilm an, der Lchver der Nationalökonomie in Ievusalöm, suchte keim bekannten stanzöftschen Nationalökonomen Gide um die Erlaubnis an, sein bevichmtes Werk über die GvuMagen der Nationalökonomie inS Hebräische übersetzen zu dürfen. .Die.Antwort Prof. Gides lautete: ,Jch werde glücklich sein, mvin Buch in eine Sprache übersetzt zu sehen, die ich stets als heilige Sprache zu würdigen gewöhnt war, da ich als Protestant stets die Bibel zu lesen pflege. Wenn ich auch nicht das GM hatte, Palästina besuchen zu können, so empfinde ich doch große Sympathie für die zionistiische Bewegung und werde mich .schr glücklich schätzen, wenn mir in meinen alten Tagm noch vergönnt sein wird,' vom Kathcker >der Jerusalemer llni- VersM aus gehört zu werden," Dn«,NHe«ervtz. SrstrückevsÄwimmen, 06*/, M rt e ff: . Freundlich (W. A. S.) Rückenschwimmen, 60 ffi et t ft 1. Konetznp 1. W. A. S. C.) 43-6: ». Frankl (Wien) 48'8 Sek. Schwimmen. 200 Meter: Fräulein Frankl WiW) zngesprochen.' ff? Nach dem Wettschwimmen fand ein Probespiel für de« stüdtekampf Wien—Budapest statt, in dem das ^-Tea« 6:1 isgtt. Die Tore der Sieger schoßen -.. Drocziner» Äafsay, Dworaü * öojÄhrigeS Jttblläum des Oberrabbiners Grünwald. Aus Oldenburg schreibt man uns: Die altehrwürdige Oedenbuvger ffraeMisch-orthodoKe KultuSgemeinde feierte jüngst im Rahmen ei-nes imposanten Festgottesdienstes das öyjährige IubilÄun ihres verdienstvollen Oberrabbiners Emanuel Grün Wald. Die Gsmeinds wollte diesen Tagan welchem vor Jüdische Iugeildtag««, in I«g»> . Agraw, 26. August. (I. E. B.) Hier fand «ine dvei- 'täglge Kouserenz der jüdischen Jngewd nnS. H. S.- Reiche statt, zu der 100 Delegierte aus allen Tellen Jugo- .slckviens erschienen. Die Tagmtg behandelte mitgroßem Errtst Fragen der jüdischen ErzMmg und. dps hebräffchm iUnierr'tchtes sowie MlästM-AngelegercheLten, Kevey lHajessod und jüdischen Nati'otralsonds. Bon den Delegierten '^chen M, junge Damen nnd Herren om fließendes Kleinem halben Säknlnm der einstige Hörer der Preßburgev Tal-- mudschucle als Leiter der kaum 40 Mitglieder zählenden kleinen Gemeinde nach Oederchurg berufen worden war, nicht vorübergchen lassen, ohne jenen Mann zu ftiern,.der seither uwrnter-/ brachen, vpn dieser heiligen Stätte wirkend, diese M einer der mächtigsten und .angesehensten Ungarns anszugestalten verständen hatte. Innig und herzlichfeierte die ganze Gemeinde mittan. Präses Kamuterrat Isidor F ried ma n n an der Spitze ihren greisen Oberhirten, Der Oberrabbi, von sechs Mit-- begründern der Gemotnde eingcholt, wurde am Eingang - der rttch dekovierten Synagoge von der Repräsentanz mit den heiligen Dhotatollen empfangen und zu seinem Ehrensitz geleitet. Ilff' ' 1? tUrschenbaas Herrena. Damenstoffe tief unter ^en Tagespreisen D 31

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