Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1287 (30.8.1922)
- Date
- 1922-08-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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€eUe'8 Men, Mittwoch re Pub l ikanisch c n A r m e e werden körnte, die,gegen; England kämpfte. . T-as -ivap sein vlgeritliches-- Feld; seine Polst tisch e.'Begabung ivär trotz bet Weisheit, ' die er zeigte, indenr er Griffith zum Friedeusschlnß mit, London . folgte, im Grunde noch unerprobt. Nach dem Bruch zwischen Colli ns und d.e Valera, als der Burgerlpieg - dieses Sommers ausbrach, sah man deii«.auch -Collins, den „General", alsbald wieder an "ber Spitze der Kampfer. Dsts militärische Werk war nah'e'zü ' ge ban, die Rebellen ' auseinandergesprengt, als Collius stieb.Die Art, wie'er umkam, beweist jedoch am besten, daß die Säuberung des Landes durchaus nicht restlos ist. In den nächsten Wochen wäre Coltms vor die große und entscheidende Politische Frage gestellt göwesem vor die Umformung der Regierung und das VerfässnngsProblem sowie ' besonder Z ‘ vördie, Verhan dl un gen m ist IX l st er, für die durch die energische Bekämpfung der Rebellen-eine vielleicht, nicht ganz ungünstige Atmosphäre geschaffen war. Was wird nun werden? Von den fünf irischen Unterzeichnern des. Frief densvertrages mit Londonstsst.nur noch einer, I. G.'D'ug- §an in der Regierung;-zwei schieden durch Konflikt aus, ' die zwei anderen, wichtigsten, .sind tot. Gleichwohl zweifelt . uran in London wohl nicht daran, daß die bisherigen Führer soweit ersetzt werden können, daß die Grundrichtung Irlands nicht veräMrt wird. Aberes ist -doch eim schwere Depression fühlbar, m England und noch mehr in .Irland;, es sind Brücken eingefallen. Oesterreich. W«s Recht der MinsrirKteN. Sitznng der Interparlamentarischen Union. " - Die Interparlamentarische Konferenz begann gestern. vormittags die Beratung über die Rechte der na t'io-' nalen Minderheiten. Die Vornritiagssitzüng wurde durch das Referat des Berichterstatters Adels-' ward (Schweden) ausgefüllt. Mittags wurde die Sitzung unterbrochen, da die Mitglieder der Konferenz zu einem' Empfang beim Bundespräsidenten Harnisch geladen, waren. ' ' - 1 Das Referat des Barons A d e l s w ä r d geht' von - den vierzehn Punkten des Präsidenten Wilson aus, die auch den Schutzs der nationalen Minderheiten zum Ziel hatten. DstsesAriuzip verschwand jedoch vollständig zugunsten der dem Völkerbundstatut einverleibten Bestimmungen, die keine' einheitliche Lösung bringen konnten. Bei der Feststellung der neuen Grenzen würbe nicht' überall eine glückliche, Bestmnnnng getroffen und die Neue Landkarte enthält s. ame . Reche von. geographischen, und wirtschaftlichen Fehlern. Cs ist nmrme-br der Gedanke aufyetaucht, zur Wahrungdes Friedens und seiner Festigung emc Vertretung der Minderheiten zu errichten, die in dar Lage wäre, Ratschläge zu erteilen, beziehungswerst vermittelnd zu wirken. Es, ist daran, gedacht, die Interparlamentarische ' Union mit dieser .Aufgabe zu betrauen. (Lebhafter, allge-- meiner Beifall.) Er stellt folgende'Anträge: A. -Nach Kenntnisnahme des Berichtes des- Herrn Barons Adelswärd über dre -R-echte der nationalen Miw derheiten beschließt die 20. Jnterparlanientärische Konferenz, das weitere Studium der• Frage einem ständigen Ausschuß für Nationa litäts- und Kolonial-, fragen zu überweisen. Der Ausschuß soll damit beauftragt... werden, der nächsten Konferenz einen Entwurf eines inter-' nationalen Reglements, das Ge Rechte d e.r., n astionalen und religiösen Minderheiten in allen S t a a t e n sichert, vorzulegen. B. Die 2g. Jntevparlalmentgrische Konferenz drückt, , mit Rücksicht auf die Gefahren, die einen dauernden Frieden durch sie gegenwärtige Situation bedrohen, Gefahren vwrrsacht durch die Stremgkeiten und Kämpfe zwischen den herrschenden Nationalitäten und' Minoritäten in mehreren '- Ländern,- den Wunsch aus, daß der Völkerbund > 1., eine dem Rate des Völkerbundes -angegliederte . Spezialkommission oinsetze, zum Zweck von Studien und Berichterstattung an den Rat über die Fragen der nationalen Minderheiten, 2. alle , Aufmerksamkeit, die die Lage erheischt, anwende, um die Aufgabe zu vollbringen, mit welcher die Ver- . sammlung und der Rat betraut sind, betreffs Ueberwach ung der Anwendung der ln Kraft bestehenden" Verträge zum Schutz des Rechtes der Minderheiten. In der Nachnrrttagssitzung ergänzte der Referent seinen. ' Antrag dahin, es, seien ‘in die Studienkommission drei Best- - steter des Exekutivkomitees zu entsenden, welche als Vertreter der Minderheiten zu gelten hätten. Der magvarilche Abgeordnete Dr. Lukacs führte leb-' hafte Klage über das Unrecht, das der mkgharischen Nation ' durch den Friedensvertrag zugefügt worden sei. Er leistete sich auch eine niedliche Geschichtskorrektur, indem er aussührte: „Ungarn ist nur gezwungen in den Krieg gezogen' .Md ihm darf keine Schuld an dem Blutvergießen bergcmessen werden. Für Ungarn-war der-.Krieg ein Defensivkrieg. Nunmehr ist das Land zerrissen und auf der hypokratischen Basis des Selbstbestimnrungsrechtes der Völker ist die neue Landkarte hergestellt worden. W a s st n Ungarn g eschah, bedeutet wohl einen,Hohn ans das Selbstbest i m w u n a s re ch t und die Frage der Minoritäten wurde auf diese Werse künstlich verschärft. Trotzdem hat sich. Ungarn dem Vertrage von Tvianon unterworfen und^- denkt nicht daran, sich seinen Pflichten zu entzicheu." ' Diese Ausführungen und der weitere Inhalt der Rede wurden von der Versammlung als Scherze aufgefaßt. Die"-'- Karolhische Denkschrift,- aus besten Inhalt wir gestern ein Kapitel zitierten, ist trotz aller. Bemühungen des , Herrn Tr. Mata ja in den-Besitz aller Konferenzteilnehmer ,. gelangt und hat bereits die Wirkung gehübt, daß zahlreiche . Slbzeordnete erklärten, den Besuch Budapests unter solchen Verhältnissen zu unterlassen. Graf Appönyi zeigte sich deshalb sehr aufgeregt. Nach Lukacs sprach der deutschböhmi'sche. Abgeordnete Dr. Medinaer, der eine längere Rede über die Beschwerden der deutschen Minoritäten in' -der Tschecho-Slowaker vielt. Di« tschechische Majorität betrachte sich als Herr des Staates,' aber auch als Herr. des Privateigentumsder - Miiwritäten. Gr schließt: Wir sind zu diesem Kongreß in dem Vertrauen gekommen, daß er die U n h a l t b a r k e i t d e r Zu st ä n de erkenne und sein ganzes Gewicht -gegen'das -einsetze, was.«■> als verwerflich erkannt hat. Verwerflich ist ein verfassungsmäßig festgelegter Mißbrauch der' nationalen Mehrlxc-iten. ES ' handelt sich durum, ein ltntierä.nßerlstch es Rech t -der M i n derh"ei te.n a-ufzurichkcn. Ohne'' cjn cr i chtPJ Q% binttN'stKck.ä-ßstg es.. V k ji' ViMderhoitst'» Menev Moeg^nzesttuns. 30.-Wust -iBÄi -1887 *■> ♦ i - 1 'Hör'ÄRßeNarrsschAtz eUrderrrfeU. — Kerrr -Eintritt der EozialdemskrsLen i» .das ' KadlÄett Geipel. BeWWe kteiaeA EnttzUte. ~ äntcraHiietic Trappe« «ach Oesterreich? ... Wein VerlqnßM,:.der,.-ÄpzZtzÄ!xmokvatjen. ''MsPi^Hend,,. -tv'u-d sich der- NationaLratz . im „Laufe der . nächsten,' Woche, voraussichtlich' am komcherchen D ic n's tag,.-wiederversammeln. Vyn der in dem, sozialdemokratischen Manifest . .ättgehpierlen. Kooperation, .ff^ML-pLÄanrentarischLN KpHen setzt-nur so weniger die.-R^e, als-hie ^özialdemokvaken einer genaueren PräKernng. der BedingMn, nMr livel- '-chm sie.in.dieM-cgivung einzutreten bereit ivÄven, biL.nun a,u.s. ..d.e nr W e,g c f e h e n und nur erklären .laM,: haß .-, von.>s-hreN, rHintntt-, in ' das gögen- ^väisiige 'Kabinett, uie--hie - Hetze >,lvav^HoL. allem erscheint es. nollpLndig/. .-dctß'M. die .anscheirienv. .se-wo-hl' d'-'-. .austro-italienische Lösung hes-österreichischen Problenrswie auch eine Kombirtation. ans.,der...Seite der kleinen Mirntr, ablehnt, erklärt, weW Richtlinien, m -der österreichischen' Außenpolitik-sie bei:- her Ausschuß für A e ü ß e-res, der D o intersta g -nach nrittags zrrsammentrltt, hierüber Klarheit, bringen. Er Wird die Berichte des Kanzlers und des Fmanzministers über ihre Auslandsreisen und., deren Resultate entgegennehmen. - - ■ ... ■' Den Beratungen des .Hairptausschusses nnd dbs Aus- - .'wärtigen' Ausschußes "gehen Besprechungen der Äkehrheits- ' ^rteieir voran. Der Borstaüd der Christ'lichsozialen versammelt sich heute nachnnttags und die Großdeutschen haben für Donnerstag um halb-9 Uhr vormittags eine 5klubsitzung embernfen. ..Donnerstagvormittag^ ., findet eine- Sitzung. des. Hampta us s ch us-s.es statt..■=. ... .; die Verordnung betreffend die Erhöhung der. ht der. -Exekutionsnovelle vom Jahre 1922 bestimmten. Wertaus-. maße,.serner die Verordnung, betreffend die Festsetzung des: Wertes der Steuereinheit zur Berechnung-her.Einkommeustmer und Aendr.rung. der -S t-eu e ra.b z u g stabelbe..n ab 1. September 1922. - . Da es der Wunsch-der Mächte ist, wird. Oesterreich auf. der bevorsteherrden Tagung des Völkerbundes- (österreichische Vertreter Minister '-des Aeußern Dr. - Grünberger .Und. Boischäfter a. D. Graf Meusdorfs) alle Kräfte daran setzen, den Völkerbund v on - der unbedingten 'Notwendigkeit einer errdlichen raschen Aktion im Interesse des österreichi- .schen Problen-ls zu" überzeugen, sollte die Tagung des 'Völkerbundes wider/Erwarten für Oesterve'ich kein' Resultat - zeitigen, so würde DöMMch, worüber der Kanzler' gestern den"/^Gesandten-Miftellüng gernächt'-hat, .sddaün in -Sock-' d e t eil 1 i on'Ln" eftKveten?-" /Der Nwstäüddaß diese Absichten offiziell der ganzen Welt mitgeteilt wurden, scheint darauf - hinzudeuten, daß-M. diesen eventuellen Verha nd- -lnngen auch bereits"eine Stellungnahme der. zwar nicht direkt, indirekt um so rnehr -interessierten Mächte, E n g- X a n d und Fra nk r e i ch, stattgefun>den hat.! Auch gegenwärtig ,finden sowohl in Prag und iR"'o",.m^ Verhandlungen,' allerdings vövstehmlich -wivtsHaft- 'li'cher Natur, statt. In Rom-Weilt Äe-ktlonschef Dr, Schüller, zirm Zwecke "ha ndelsvertraglicher-'Verhandlungen. Da a-b er Sektionschef Dr. Schüller in Ronr auch die EMrevue Schauzer-S-eipel vorbereitet hat, geht man Wohl in der Ännahme nicht fehl, daß auch die gegenwärtigen Verhandlutl- -gen. eines gewissen politischen Anstriches nicht entbehren. ' Wie wjr gestern gemeldet -haben,, werden sich demnächst , auch" Vertreter der "österreichischen Jndüstrie- und Handels-' Welt nach. Rom begeben. Solche Vertreter "haben sich,, wie wir ebenfalls gestern, berichteten,, bereits nach Prag begeben, tvp demnächst auch eine Ahordmmg des österrelchischen .Handelsministernuns eintrifft. , Die K.onferenz'e» Wien, 29. August. Der Bundeskanzler setzte heute die 'Besprechungeu über die politische und wirtschaftliche- Lage : fort. - Es erschienen bei" rhin der -rumänische Gesandte C a n t a e u z e n e, Abgeordneter Dr. S chm r f f vott -dtt Größdeütfchett Volkspartei", der Präsident des Hauptverbander "'Industrie Urban, Vizepräsident der Anglvbank - Was Burge«la«d. Dr. - Ros e n her g, die Landeshauptmänner H au s e t itreb Dr. Rk ntelen sowie eine Abordnung des Reichs»,' lxulernbiindeS unter Führung des Landeshauptmannstellvertreters Zwetzbacher. An dieser Besprechung nahmen"' Minister für Land- und Forstwirtschaft' Buch i n g e r" und - 'Finanzministör Segur teil. ZoS- und'WsrrAMisrr ZWifche« Oester-" - reich, ismfo Die Verhandlungen Schüllers in Rom. I ' - Rom, 29. Äugust. (Tel. d.-„Wr. Morgenzoitung'l.)- Die. Verhandlungen des österreichischen. Delegierten.Sek,' tionschef S ch ri l l e r mit dem italienischen Finanzminister.. Paratore umfassen alle technischen. Fragen, die die Z o l lu « d M ü uz u n i o n z w i s ch e n Italien -und O e st e r r e i ch betreffen, ohne daß. jedoch mit, der -Fassung endgültiger Beschlüsse zu rechnen ist. Die in österreichischen Kreisen herrschende Ansicht, daß Italien auf eigene Faust mit Oesterreich Abmachungen treffen werde,, falls der V L lkerb un d zu keinem Resultat kommen sollte, ist cllzu optimistisch, denn Italien bcabstchiigt nur im engsten Einvernehmen mit seinen Verbündeten eine Regelung der wirischastliL)en Fragen mit der österreichischen Republik vorznnehmen. Rom, 29. August. Wie die Blätterberichten, -hatte Sek^ stionschef Dr. Schüller heute ein-c Einzclberatung mit Contariri und Babanzio. Deriißüenifdje Min^crr^i. . .. Rom, 29. August.' Die Sitzung des Mirnsterrates ist. um 8'Uhr nachrnittags eröffnet-worden. Ministerpräsident Factawar-vormittags eingetröffen, Minister des Aeußern. Sch a n z e rist abwesend. Schatzminister P a r a t o r e berichtete' über. die. bisherigen Besprechungen, Kriegsminister Soleri über die militärische Lage. Die' MarLrnbadrr Beschösse. Paris, 29. Atigust. (Tel. d. „Wr. Modenzeitung".) Wie das „Peti t Journal" erfährt, wurden die Modalitätenfür die'inr Prinzip beschlossene 11 n t-e t st ütz u « g O estev» rei chs durch die kleine Entente in Marienbad.festgelegt.' Besetzung Oesterreichs? Berlin, 29. August. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Der römische Korrespoudentdes >,Berliner Tageblatt" meldet seinem Blatte, cs sei die te i lwe ife B efetzü'n'g- Oesterdeichs durch alliierte Truppen tvahrschemlich: gojvorden. (Wie wir an zuständiger Pylitischer Stelle er-, fahren, sind alle derartigen Schreckensmeld;cngen r,atür(ich " völlig a n S. d e r L u s t gegriffen.) "Rugarrr Ä»d Äss ■ Budapest, 29. August. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Die politischen Reffeir des österreichischen- Bundeskanzlers -haben in den hiesigen reaktionären politischen Kreisen Unruhe und Geschäftigkeit zur Folge. Plötzlich hat das westungarische Problem und die Burgenlandfrage an Aktualität gewonnen. Diejenigen Kreise, die als geistige Urheber oder aktive Führer der verschiedenen 2lufstände im Burgen-' larrde bekannt sind, erblicken in den Vorkehrungen der kleinen Entente und in dem Verhalten Oesterreichs eine Bestä-'. tignug für die Nichtigkeit ihrer Politik. e glauben, daß jetzt die Zeit gekonlmen sei, in Weftungarn wieder ein e Aktion zu Unternehmen. Die Regierung wird von dieser, Seite gedrängt, in einer Gepeimsitzung der Nationalversammlung zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Mit be-. isonderem Nachdruck werden Gerüchte von angeblichen militärischen Vorbereitungen der kleinen. E u t e n t e zur Besetzung des Burgenlaudes kolportiert und es wird hier bereits ganz offen davon gesprochen, daß die" Studen-ten nrnd befchäftigungslvsen Beamte n wieder für eine weftungarische Aktion angetvorben^ tverden. ... klagen, ohne das Recht.des Völkerbundes, die. Beschwerden an Ort'und.Stelle zu untersuchen" und seine Eütscherdnngen den beklagton 3ieflicnnt0c.it uitd Mhrheitert aufzupvingeth- ' vhüe Vorkehrungen gegerr die Willkür natioitaler Mehrhetten-- bleibe der-Friede der Weli' auss ZUßerstü gesahrdeü Wir bitten ,den Kongreß,-solche Vorkchrüng?.n mN gebietendem Ernst zu verlangen. \ i \ .; 'Lorv'?k"e w ton (Esttzländ) bezeichnet' es als S ch m'ä-ch, , daß Nationen, ohne daß sie'' befragt" wurden', anderen :Na-. tionen ausgeliefert werden.,Die-.Bestimmungen der Fviedens» ,- -Verträge bleiben tote-Buchstaben. Redstex. soi-bereit, hie. Resolution" A d e l.s w ä t b .:.zu unterstützest, sie gehe, aber nicht,. weit-genüg. Sie spricht'- sich ' dafür stus,' die Frage Än "den B ö tk e r-b und weirerzugeben.'-. Was "tut der - Ob e r st'e- R a-t, wenn, er nicht weiß) was er,tun soll? Dann-verweist.er die Angelegenheit an den Völkerbund. Der.Völkerbund,.wirdgewiß sein Bestes turi,..aber es.H.Sache,der R,egie.rünge n, für die'Minoritäten zu sorgen. Der Redner fordert die Mitglieder der Intcrparlamcntaeischen- Umvn stuf,"bet'ihren" Regierungen dahrn zu' wirken, daßdcr-'S-ch ützde r Min or i t.ä.t cn auch wirklich ernstlich-durchgeführt wird.. Die Frage. hat. eine' solche, Wichtiakeitz dan,. Pie Hinausschiebung ihrer Lösung'eiiw neue Gechhvr M -eiistn -.Krieg - herüovrnft.: (Ä - Hafter. Beifall.) .. -r:!;r f-r-, -! .Wer Präsident? -es-bMarischrtt;.Ss.bxattj^-N«del'to.Et-Lü- - n asof f führt 5l!age. übet,.die Annexion bulgarischer" Botts-, lelle-"durch Hiigosl'awstn^ RüiiiSuleu" Und Gr.lechönländ.-7'Ju. MlgarM lM -heute bbr-M-t-lttirst- Flü'HtN'jlq-e aus bi-esm Gebieten, für deren Erhaltung Bulgarien schwere .Opfer briu-a-eU "müsse. - -Möller (Rumänien): Das Mmoritätenproblenr ist eines, der heikelsten und folgenschwersten. Es ist lächerlich gegenüber der Allgewalt völkischen Empfindens mit dem Schwerte zu rasseln. Die Muderyeilsfräge wirderst dann-ans einen Rnhepnnkt kommen, wenn an Stelle , der Vergewaltigung D u l ou ng. getreten sein wird. " - Der Südtiroler Dr. Walter, Mitglied der ital.i.cnischen Kammer, sprach" .die, Hoffnung aus baldige Autonomie für dos deutsche Südlirol aus. Dr. Ernst P lener (Oesterreich) meinte, man sei heute von der Lösung des Miuoritätenproblems weiter entfernt als je. Das Problem müsse individrlell für jede Nation, iä fast distriktsnläßig gelöst werden. - -?lbg^ Wilpelnl -He ile .(Deutschland)..erklärt .namens der' ^-deutschen Delegation, ,,daß wir uns v e r p f l i ch t e n, dafür -zu sorgen, daß in unserem Lande irgendeine Bedrückung v v'U " M i n d e r h e' t c n nicht Vorkommen kann und nicht Vorkommen wirc. (Lebhafter Beifall.) Gestützt auf diese -Erklärung,-bitten wir insbesondere diejenigen Staaten, die hier nicht erschissteft. sinh, sich oäs gründlich zu'Herzen zu nehmen :und stSsich vor allern. -K überlegen,- was es -bedeutet, vor den?Ailße >t -der ganzen Menschheit als m o r a l i sch g e r i ch t c t -dazustchen. (Lebhasto Zustitumung.) j .- Ahg. Dc. Alexander G i.e ß w e in .(Ungavn) bezeichnet. es. als. Anfgabe."."der .Gegenwart, die nationale' Gesinnung .mit siMxsivtiMlöm' FMen'istch 'Mckm in Kmklaug-zu-Mngen.-