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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-29 · Heft 1286 (29.8.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1286 (29.8.1922)
Date
1922-08-29
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Mr. 1286 Bien, DieMag Kü'zerstreueit und. der Welt klar zu- »nach.':», daß zwischen <tlltzn Mitglieder n des Völkerbundes einschließlich Frank- Wchs Einstrmnngkeit bestehe. Unsere Aufgabe ist es, die Sympathie zu wahren und zu entwickeln,' die in der einstimmigen Anahme des Mandats ihren Ausdruck fand. Die politische Situation nach Betätigung des Mandats M >die dc'nk b a r günstigste. Es ist klare Pflicht, klare Aufgabe unserer Organisation, die materielle Antwort des sschischen Volkes zu erlangen. (Lebhafter Beifall.) ' - Hn der Debatte sprechen die Herren Jean Fischer (Belgien), - Red. G o l dbl o o in (England), Dr. G o t t- Neb'(Polen), Dr. Nu pp in und Dr. Korn grün. Sodann wird wegen des Säbbathemtrttts die Debatte bis Sonntag vormittags vertagt. Drs i?che Dsbatte . Nach der Rede Sokolows wurde die Debatte eröffnet. Jean Fischer (Belgien): Ich betrachte die Ratifizierung des Mandats zwar, als eknen ungeheuren-Schritt vortvärts, nicht allein für den Zionismus, sondern für die j ü d i s ch e Sache übe r- Hanpt. Unsere Kritik am Mandat richtet sich hauptsächlich dagegen, daß man auf die Ersetzung des Wortes „right" (Recht) durch „counection" („Verknüpfung") Angegangen ist, Mß tnan .von „e i n e m" nationalen Heim sprach, statt von -.d e in nationalen Heinr. Wir erhielten nichts als' c i n e vage p r i n z i P i e'l-l e A n e r k e nnung. Meiner Meinung nach nxrr die Leitung nicht berechtigt, dM Stajernent zu unterzeichnen und. sie war auch. nicht gezwungcrr dazu.. Drei Punkte sind für uns unannehmbar: die Zurückweisung der Forderung, Palästina solle so j üd is ch >wgrdeit, w ie England englisch ist, die Erklärung, .daß wir keinen Einfluß auf hie Vc rw allt u ngin Palästina haben, und die Int mi gratis ns best immun gen. Wir haben auch Verpflichtungen gegenüber den Generationen,, die nach nns kommen, und dürfen uns 'nicht von dem Bestreben leiten lassen, momentanen politischen-Schwierigkeiten «ans dem Wege zu Hetzen. Rev. Goldbloom (England): Im Namen der englischen Zionisten erkläre ich, daß wir alle und vielleicht alle Juden Englands mit den Politischen Erfolgen zufrieden sind und das größte V e r t r a n e n Zu Werzmann und Sok o l owhalben. Der zionistische Gkdcntke hat sich in allen Schichten der jüdischen Bevölkerung Englands durchgesetzt und es ist sogar gelungen, den ' Board os dehuttes und die Anglo Jewish Association für die M klärbeitam Keren Hajessod zu gewinnen. Dr. Gottlieb (Polen): Tie jüdische Bevölkernng Polens hat mit besonderer -Wärme nD HMichstit die Erfolge Sokolows in Amerika Diskussion Mr hie Politik muß daher möglichst schWMchlosstn «nd stMch-^daz'u- Kbergegarlgm werden, die ' Frage.« der praktischen Arbeit zu behandel«. " . . Dr. Ruppin: Ans drei Pfeilern beruht der Zionismus: Auf der Sy m pathie.der großen Welt, auf der F ren nd schaft mit den Arabern und der Verständigmrg mit ihnen und schließlich auf der Opferwilligkeit und dem nation a l e n W i l l c n d e r I u d e n. Die Sympathie der Welt hat ihren Ausdruck gefunden im M'a n d a t. Ueber die Frage der Opserlpilligkeit der Juden werden wir in den nächsten'Tagen ausführlich zu sprechen hoben. Ich möchte jetzt von dem zlveiten Pfeiler, von der Frage der Annäheruug zwischen Juden und Arabern sprechen. Wir haben bisher zu dieser Frage nicht die richtige Einstellung gehabt. Wir hieben die Wichtigkeit und Bedeutung der Wiäwrannnheru-ug der beiden Volker noch nicht in ihrer. Tiefe erfaßt. Dr. Weizinürmn hat betont, daß wir nicht gegen, sondern m i t d e n A r a b e r n anl Aüflxi-n. Palästinas arbeiten wollen. Ich möchte über Dr. TLeizma-nu hinansgeheic und sagen, wir können und dürfen .Palästina nicht gegen die Araber anfba-nen. Wir können es nicht ans den Machtverhältnissen heraus, denn wir sind die -Schwächeren und werden-die Schwächeren bleiben. Wir können in Palästina nur dann arbeiten, wenn wir in den Arabern die Neberzeugung wecken, daß unsere Arbeit ihnen nicht im geringsten schadet, Paß wir, indem wir nach Palästina kommen, sie nicht verdrängen, daß jeder jüdische Arbeiter, der hinkommt, nicht'nur einen Mund zum Essen hat, sondern auch zwei Hände mitbringt, und ntit dem nötigen Kapital versehen ist, nur dort zu arbeiten'und Güter zu schaffen. Aber wir wollen auch nicht, selbst wenn wir es könnten, gegen die Araber arbeiten. Das zionistische Programm ist sestgelegt. Es hat znm Ziele die u a t i o n a l e Hei tu st ä 11 c s it r d a s j ü d is ch Ö?o l k in Palästina. Aber nach meinem Gefühl ist auch diese Heimstätte in einem höheren Sinne nicht das letzte, tvas wir wollen, sondern wir wollen durch diese nationale Heimstätte' n n s e r e - W e s e n h e i t als Nation n n d R a s s e konservieren, weil wir glauben, daß wir dank unserer einzigartige»» Geschichte »mH tmserer Rasseneigenart einen Typus verkörpern, der infolge feiner intellektuell en H o ch z ü ch t u n g geeignet ist, in.der allge- ,’imtnen Aienschhoitskultur eine eigene ttnö wichtige Note ertönen zu lassest,' bereit Fehlen die Welttnltur armer machen würde. Die Mekschheitskullnr ist ja. nichts Einheitliches, sie geht? lveiter 'durch das Modinm der Nationalitäten. Mir scheust, daß. hierin die tiefste Berechtigung, unserer mtionalen Heimstätt^ liegt. Bor dem höchsten Forum, vorder gSteitfeg' Mvrgettzeltu«-. M enschh ei t, '.vtrden wir, wetm wir uns in Palästina ungestört entfalten können, ■ bclveisen, daß es uns möglich ist, bedeutende Kultur werte zu schaffen. Demi das ist der Vorzug Palästinas, daß wir dort nicht rmr unseren natürlichen Standort, die Geburtsstätte unserer Rasse wiederfitkden, sondern daß auch die uns unigebeuben Araber uns stanttnvevlvandt sind, -obwohl sie durch ihre äußere Geschichte von uns getrennt wurden.^ Ich sehe im palästinensischen. Araber von heute der Rasse nach im wtzseütlichen den Juden von vor. 2000'Jahren. Instinktiv habe ich für den. prachwollen Typus des arabisch e n F e l l a ch e»», Ivenn er. i»n Pfluge geht, stets die tiefste Zuneigung gefühlt.. Wahr ist, daß die Araber seit Jahrhunderten unter der türkis chen Herrschaft keine Kulturwert-e hrrvorgebracht herben. Sie sind hinter den europäischen Völkern zurückgeblieben. Durch technische ' Verbesserungen kann man ihrtett helfen, viel Monschrnkrast, die jetzt vergeudet wird, zu sparen. Palästina ist heute menschenleer, es kann noch Massen Men s.ch e n aufnehmen. Ein Land kann aber heute nicht leer bleiben. Die Araber werden sich darnit abfinden tnüssen, daß neue Brenschen hereinkommen, denn sie sind eberrso wie wir ans die Sympathien der llmtvelt, her ganzen-Menschheit angewiesen. Wenn sie jetztzdem jüdischen Ahasver, der von allen Enden der Erde in Hn HeiKtzAand >zurücikehvett will, den Zutritt und die F r e i h eit der E n t w i ck l u n g versagen wollen, werden sie-für ihre eigene Freiheit die Sympathie der Metrschheit verscherzen. Ich denke trotz allem, daß wir mit den -Arabern zu einer Berständigtlng gelangen werden, -toeitit wir ihnen «rit aufrichtigem Herzen die Brnderh^tnü hinstrecken. Wir wollen uns nicht «bschreckett lasiert -dadurch, daß heute in vielen arabische»! Kreisen Abneigung gegen uns' besteht. Wir müssen ihnen unseren guten Willen zur Zusammenarbeit beweisen, und zwar durch unsere Taten in Palästina. . Es ist reine leichte Ausgabe, die uns Levorsteht. Es ist ein geschichtlicher Prozeß, her Jahrzhnte erfordern wird, aber wir ntnssen ohne Verzug den Weg beschreiten' der zur Annäherung der beider» Völker führt. Ich will hier nicht im einzelnen die Büttel anführen, wie das zu erreichen ist. Es kamt'natürlich nur mit voller Aufrichtigkeit, durch-g emernsame fuf.turcIIe Arbeit, durch Atrfzeigtlng unserer gettteinsamen' Jnteresietr bei der Wiedeverlvecknng der Kultur des vorderen Orients, durch Herenwahme der Araber in unsere wirtschaftlichen llnteruehmungen geschehen. Darüber wird int einzelneu noch zu sprechen sein. Was nrich hier beschäftigt, ist lchiglich das Prinzip, daß wir zur ganzen arabischen Frage psychologisch e ine ander t E inst ellnng gewimten Und verstehen Mrissen, daß ohne die Verstäudigitng mit den Arabern der Zionksnnls i seine höchste ÄNfgabe nicht erreichen'karm. Ich freue mich, daß auch auf arabischer Seite, .obwohl viele Krcik-' '-e-'' ich gesinnt sind, doch Stimmen Wbar werden, die die Bedeutung einer Zusa m me n a r'beiü.'.v o n Iu d e n u n d 2l r a b e r n für die Evivecktmg des Orients verstehen. Redner verliest ein Zität aus einem Briese, der vor tttrzeni von einem Araber an einen Jtlden geschrieben wurde und in dem es heißt: Die Erweckung des Orients durch ein.« Entente zwischen den Mitgliedern seiner B ö l k e r f a m i l i e n wird die Aufgabe sein, der ich mein ganzes Lebett iveihe. Die Zwistigkeiten'zwischen Juden und Ara'bern umssen attfhören nn>d Platz lassen. für eine ettge und herzliche Ztksamntenarbett zwischen beiden Völkern, ztrm größten Ntttzen der Wiedererweckung des Orients. Dies wird berdett Völkern gestatten, ihren alten Ehretrplatz in der Gemeinschaft der Nationen wieder einAune'hmen. (Lebhafter Beifall.) Dr. Korngrün (Warschau): , Die aktuellste Frage ist die Lslijah. Die heute geltenden Eiltwanderungsvorschriften lasien einenemrenswerte Al-ijah trnnröglich erscheinet»'. Auch die k l e i n st e I m m i g r at i o n ist unter -den herrschende»r Vorschriften n irb e n kb a r. Sie stehen in lehiam Zusammenhang mit der ökono-- mischen Struktur des jüdischen Volkes.' Es gibt in diesen Bestin!»»»!rüget», keinen' Platz für die pröduftiven' Eletttente 'unseres Volkes. Ferner wird es -der Zionistischen Organisatio»r unmög-lich getnacht, die K o n t r o l l e a u s zuüben. Die jetzige Praxis gibt uns keine Handhabe, das Mestschen>;naterial enffprechen-d anszutvählen. Die-'Vorschriften über die Jnmiigratio»»^ sind unvereinibar »mt der Idee -des jüdischen nationalen Heints. Die Politische Debatte wird geschlossen, die ttächste Sitz-nutz für Sonntag 10 Uhr vormittags festgesetzt. Schluß -der Sitzuttg- 6 Uhr 10 Minuten abends. Oesterreich. Oi«Ta<«»g derI«t«rParl«««i,t»r»schr» Utzia,. ' Zur 20. Konferenz dör Jnterparlautentarffchen Union, bereit Beratungen gestern im Parlament begönnen haben, sind ettva 300 Abgeordmte. ans 21 Parlamenten E»tropas, Asiens rtnd Älmerikas erschierten. Die Parlamente, der Staaten der kleinen Entente sind auf der Tagung nicht vertreten, es sei denn, daß umn den Abgeotzdneten'D'r. M edinger als Vertreter der'Tschecho-Slowakei''gelten läßt, der gelegentlich -der Erörtertr-ngi der -MnorMenfrage attch die Wünsche .-der Deutschen in. der Tschecho-Slotvakei Vorbringen will. Am zahlreichsten . sind,'die -Herren aus H o rlh y -U n g ar n erschienen Md haben gleich apch'die Kongttßbesucher $»t einem Ausfiutz nach Mlgyarien ein- . V ' teilc > geladen.^ Allerdings^dürften die Jntcrniertonlatze^ gelegeyt-?. lich dieser Exkursion kaum besichtigt werdet!. Für die Debatte über die Minvritätenfrage bereiten sie eine langattnige! Zusatzresoültion vor.-ausgerechnet -die Vertreter Ungarns,! das gegen-seine jüdische Minorität -das, Kastriermesser nud. den Nunterus -csa»tsr»s an den Hochschulen.praktiziert. . 'Raweüs-'der -.Retzievuttg: begrüßte der.Kanzler Doktor. Seipel-.den Kongreß. -Er sagte unter-anderenr: Ich habe' die vorige Woche dazu 'benützt, .mu dnrch eine p o l it-ii s.'ch e Reise zu:dest..snhxenden-Staatswä-mle-rn einiger Nachbarstaaten beit Versuch zu unternchluen, den Ring zu dürcybrechen, der mtH 'üingibt. . - ' - . Ich weiß, haß'es nicht die Aufgabe -der- Interparlamentarischen- Union ist, sichmit Fragen der Ä»!genblickspo!itik zu beschäftige»!,- aber die Hoffnung lasiert Sie mir, daß wir- Oesterreicher von Ihrer Gegemvart das eine geNünueu, d.ii; Sic wieder ydn neuem die Sympathien für dieses alte K».»lt»;r!a»!d und.für diese alte Kulturstadt Wien weckeir »>-.rd daß Sie ihren ganzen- Einfluß -in Ihrer! eigenen Parla- , n»'.»»teu und vielleicht eine Anzahl vorr ihnen bei den B et’Q iungc n des Völkerbundes im In ter esse o *t Er ho l tu ii g des Knltnr'landes Oesterre »ch auf w t n de v, »verLen. Der größte Teil der Sitzung »vor der. Debatte üb.r ein - R''st.rat-bss-' höllüMschep' ExVÜnrsters Dr. Treub üow. „w -i r t.s ch a f t-l ich e -und j r u a n z i e l l e Fra g e n '.»üdi. g e r e 'ch t-e R e g'.e l rr-n-.g! d. e r. H a n d el s fx c i h et)" gc'<".i>u»et. &v MMesich anientlich. gegen das Wiederaus? stannncu dcs »i a i i o na! i st i s ch e n Geistes aus wirtschaftlichem Gebiete, gegen den Protektionismus, und 'brzeichrlotc cs. e-S->-r.t wendig, -d»e Zölle auf allew'h Gegen-stä »de, - wie .Lebensmittel, Bekloidungsartikel us»v, a b z n s ch.a s s c r». Reichstagtzpräst-dsut L oe de »»»achte darairf aufrnerksa»n, daß sich die Vorschläge des Berichterstatters auf Beseitigung der Elnführverbate in dm Augen der valntaschwacheu Länder ganz anders als in denen der valntastarken.Länder präsetttiereir. Die erstcren'' sind gezwi»:»- gen,-Emftchrverbote zu erlassen, um Brot-«'nzrrschaffen, das die Bevölkerung braircht. - . Der belgische Senator B i n ck regte die Stabilisier«ng der Wechselkurse nnd die Einführung eines internationaleu Zahlungsmittels an. ' - Mnister g. D. Dr. P l e »r e r (Oesterreich) appellierte - arl die italienische»! Delegierten, ihren Einfluß für die Ratifiziertrng der Abmachungen von P o r t o r o s e aiffzubieten. ' . .. - Sir -Foster (Kanada): Wir müssen Oesterreich in seinen heroischeirÄn-strengutlgert helfen, indem wir cs wirklich unterstützen, nicht aber, inderu wir eine nutzlose Propaganda(becheiüeu.-/- - - Mr. .Buchto n (Vereinigte Staaten).verteidigte wie sein Vorredner die. Sch utz z o l-l P sl'il lk. Am e r i kc» s, das Europa^ gerne '..-helfen, wolle, --»vc»!« .dort .Harin-onie herrsche. Abg. E z e r»»i u bat, itivni möge Oesterreich auf dem; Wege, ans deni es sich sell'st hcrmrsarbeiten wolle, nicht hindern. . .'' Senator Lä f o ntai n e (Belgien) verlangt, daß die- Lasten -des Krieges .auf die ganze Welt nach der Leistungsfähigkeit.dir einzelnen Länder aüsgeteilt werden. Motel (Frankreich), bezeichnete den Frieden' von Versäi l l e s als 's ch w e r e n I r r. t tt tn. Das Problenr Deutschland sei ein finanzielles und könnte nur durch eine i n t e r n ä t i ö n a k e A n l e i h e gelöst tverden. Es wur^r . hieraus ^schlosse»»,, ein Redaktivilskomitee mit der Abändertlng der vorgeschlagencr» Resolirtion zu betrauen. . r. M«GDe«kscheLfL-esLttHsxthy-UNgarK. , Der Numerus clausus. Wie wir l^reits in unserem Sonntagblatte -l>crichtetet1, hüben anläßlich der Tagung der Jnterparlatnrutartscheir haben anläßlich-.''.der' Tagung der interparlamentarischen Union in Wien Michael Karolyi, ehemaliger Präsident der ungarischen Republik, ' Pfarrer Johann Hock, ehemaliger Präsident des trngarischen -Natiönälrales.' Oskar I a s 'ji, Belä -81« d e r und Paul Linder,öhemal-i ge. Minister der ungarischen Republik, eine Denkschrift gegen den Sch i i n pa r l ame n ta r i s m tt s u|i ddieMil »- t ä rd i k t a t n r H o r t H y - U n g a r n s - verfaßt -und durch eine Grrtppe der ungarische»! dernokratischen und republikanischen Emigräinten ddm Präsidimn der Tagung überreichen lasien. Ms nun gestern zu BegmN -der.EröffltnngssltziNtg vou tmgarischLr Seite der Versuch gemacht wurde, diese' Denkschrift^ die in deutscher, französischer nud englischer Sprache verfaßt ist, zur Berteilnng gelangen zu lassen, wandte sich.der Vorsitzende Dr. Ma ta ja in scharfen Worten gegen diesen Vorgang. Er nntersagte in gar zu ängstlicher Weist die Verteilung und drohte sogar, jene verhaften zu lasien, welche die Verteilung der Denkschrift »ncht sofort einstellen würden. Wir finden es geradez»! lächerlich, in so-eklatanter Weise für das Horthy-Sysicm einzntreten in einer Zeit, wo die Biirgenländler, die eben Oesterreich attgeglisdert wurden, zur Genihst das Schreckensregiment aüsgekostet haben. ' - Ans der -bedeuffanien De»ttschrift möge hier eines der mstresicnttesten MPitel,. von den» gesetzlich sanktionierten Getto May finden:' ' . . . - „Nichts beweist bester die Ofstnheit und Schatntosigteit der.Reaktion 77 st beginnt.das Kapitelals der Gesetztst die Billigkeit, Quailtit und reiche Aaswahl in feinsten engltsohen Stoffen, Regrenm&ateln, Damennnd Herren- -EPMBj v&sohe, in Striok- und Wirkwaren, im WarenhtuB BII11ICI II., TatorsiraBe 41 TllaÜHoa 47tt-70 ..Ms-.MB'Bt» Kl> Dicht,« ttHHl wmm

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