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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-27 · Heft 1284 (27.8.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1284 (27.8.1922)
Date
1922-08-27
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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MWWWWWMWWWWWWWWWWWtWMWMWjMWDWWWWWWW^^Mch^WW bene s. emr.^ Maxim Gsrki Hber die Msskaaer jüdische B8h«e. In der „Weltbühue" . veröffentüicht Maxim Gorki den nachstehenden Aufsatz über das Mosfiutct indische Theater. Was der russische Dichter von der inbrünstigen Hingabe, dem künstlerischen Verantwortungsgefühl und der großen Begabung dieser jüdischen Schauspieler sagt, gilt auch von den Mitgliedern der Wiener Freien indischen Volksbühne, d ren bisherige Wirksamkeit bekanntlich von allen Kunstkreiftn mit großem Interesse verfolgt wurde. „Ein glänzender Beweis der allbesiegervden Macht des Talents ch das Theater Habima. Das äst ein kleines Theaterchen, das in einem der durcheinanderlaufenden Nebengößchen Moskaus verborgen ist. Der Theatersaal faßt nicht mehr als 200 Zuschauer. Die Wände sind mit grauer Sackleinewand beschlagen, und dieser grobe Stoff verleiht )em Theater das Kolorit eines imposanten Ernstes, einer eanhen Einfachheit. Das kleine Rnternchmen hat ebne rnorme Arbeit, eine ungeheure Anspannung der geistigen Kräfte erfordert. Es ist von einigen jungen Juden unter der'Leitung des talentvollen Schauspielers Zemach und des fast genialen Regisseurs Mtfchvdelow, der infolge Ueberarbeitung tödlich erkrankt ist — er wurtde zu den Proben ruf einer Tragbahre ins Theater gebracht —, ins Leben gerufen worden. (Soeben erfahre ich, daß Mtschodelow bereits gestorben ist.) Diess bewundernswerte Unternehmen ist in Hunger und Kälte geschaffen worden, in uuunter- ’ brochenem Kampf um das »Recht, in der Sprache der Thora, der Sprache des genialen Pialik, zu'reden. Alle Schauspieler der Habima sind Jünglinge und Mädchen, die ihren Lebensunterhalt durch schwere Arbeit bestreiten müssen. Aber nachdem sie tagsüber in verschiedenen Institutionen, in Sinn und Geist abstmnpfendein Getümmel geschuftet haben, versammeln sich diese Leute, von religiöser Liebe zu ihrer klangvollen alten Sprache, zu ihrer tragischen Kunst erfüllt, zu ihren Proben und studieren mit der Hartnäckigkeit und der Setbstvergesseichert von Adepten, die an die wunderbare Ällacht des schon gesprochenen Wortes glauben, bis spät in die Nacht hinein ihre Rollen. Ich habe in diesem Theater dreimal den Einakter von Pinski „Ahasvern s" oder „Nabi" gesehen und war auf der Probe des Stückes von Anskis „Hajdibuk" anwesend. Die Rolle des Helden m dem Stück von Pinski wurde von dem ausgezeichneten Schauspieler Zemach gespielt, der das erschütternde Bild eines Propheten aus der Zeit der Zerstörung Jerusalems durch Titus zeichnete. Er spielte mit übermenschlicher Stärke und Ueberzengungskrast. Ohne Kenntnis der Sprache, deren .Kraft und Klangfarbe allein ich in mir aufmchyr, spürte ich doch alte Qualen des Propheten, dessen Worte nicht bis z-irm Herzen des leidenschaftlich geliebten Volkes drangen, versMd ich doch die endlose Berzweisbung dieses tiefempfindertden Herzens. Es war aber nicht allein dos Spiel Zemachs und des außerordentlich talenwollen Schauspielers Wardt, es war auch nicht die Stärke des Stückes selbst, die die Seele aufwühkten.;Nein, der Oesamtein'druck wurde bestimmt durch die.Harmonie der Aufführung, durch die musikalische Geschlossenheit des Spieles aller Mittvirkenden und eines jeden von ihnen. Der graue Stoff des Vorhanges teAte sich und es erschien, als ob die Mauer verschwand, die die Gegenwart trennt von der fernen Vergangenheit: vor uns erstand her grellbunte Marktplatz an der Mauer eines kleinen judäischen Städtchens, durch die Pforte sah mau die sonndurchglärhte Fläche, an: Horizont ragte einsam eme staubbedeckte schiefe Palme empor. Und von diesem Augenblick chu wurde euer Herz unrklammert von der Mmacht der Schönheit, wurdet ihr hineinversenkt in das. Leben der judäischen Stadt, wurdet ihr versetzt irr die 2000 Jahre zurückliegende Vergangenheit, die Leben gaivann am furchtbaren' Tage des Unterganges Jerusalems. „Was sind dir, dem Russen, dem Atheisten, Zion und' Jerusalem, was bedeutet dir die Zerstörung des Tempels?" fragt die Vernunft. Aber das Herz bebt voll Trauer beim Anblick der Qualen des Propheten/der das Unglück des Volkes voransicht und die geschäftige Nichtigkeit desselben Volkes empfindet, das die schicksalsschweren Mahnungen seines Propheten, die Qualen seiner verwüsteten Seele verlacht. Man empfindet das Fremde deshalb so tief als Eigenes, weil die jungen, talentvollen Laute auf der Bühne von größerer Wahrhaftigkeit erfüllt sind als in der wölfischen Wirklichkeit, wo der Mensch, um sich und sein Liebstes zu verteidigen, so oft zur Lüge und Heuchelei gezwungen ist. Ich spreche' von dem jüdischen Menschen, der von eigenen und fremden Hunden wie eine Ratte gehetzt wird, von jenem Menschen, der von Natur aus das eine oder das andere.Talent besitzt,von dem Wunsche 'beseelt ist, für das Wohl seines Volks zu arbeiten, und der es versteht, mit unbesiegbarer, nnbegwinglicher Leidenschaft selbst jenes Land izu lieben, wo < man ihn martert — das Land der Pogrome. Diese von Schönheit und Harmonie beseeilte.Aufführung erinnerte mich an die besten Jahre des berühmten.Moskauer Künstlertheaters, aus jener Periode, wo seine ausgezeichneten-Darsteller jung, waren und erfüllt von Glauben an die Heiligkeit ihres Werkes. Aber die Schauspieler der Habima.>hab^n,wie mir scheint, einen großen Vorsprung vor dem Künstlertheäker aus. seiner besten Zeit: sie besitzen nicht weniger Talent, aber mehr Leidenschaft und Ekstase. Das Theater ist für, sie ein.Gottesdienst, das merkt man sofort. Alles, die Wörbe,' die Bewegungen, die Mimst, ist von,..tiefer Harmonie erfüllt, und aus allem leuchtet jene weife WahrhafWert Hervor, die Diener MorgenzeMmg. 27. August 1822 Rr. 1284. r.Dorotlißergassel? Spiegelgasse Nr. 16 für'dl« nächst m 14 Tag« Bfiflinn dcr Versteigerungen, wo nichts 9 HIIsm anderes vermerkt, nachmittags tun «'■■I' Täglloh, ausgenommen Sa 2. IX' GehraiiMgsgsnständo im Ludvvlps'orff Seal; täglloh. auspe- «enommen Mo?8. VIII. ,i. Sa 2 IX. Gebrauch gegenstände im Kolowratu. Rössler-'ai) täglloh. ausgenommen Mo u. Sa Pestlosen im Franz-Saal; täglich Antiquitäten, Teppiche, tiomtiida, Wäsche. Kuiistgc werbe. Ml ». Sa auch Brillanten, Perlait, Gold und Silben ab '/.S Uhr abends im Vergnügungspark ehern. »Venedig fn Wien“ im Prater. Di 29. VIII. u. 5. IX.: Silber u. Chinasilber, Mi 30. VIU. u. 6. X. Juwelen. Brillanten, Perlen, Präzisionsuhren im Franz-Saal. Di 29 VIII. n. 5. IX.. Fr 1. U a 9. IX.: Möbel. Kassen, Luster, Oeien, Hauehaltungscegenstände ustv. im Glasliof. Mi 30. VIII, u. 6. IX.: Photo- Anparate, Ferngläser. Mil<rosk"f>e. , Schreibmaschinen, Reisszeitge im- Ludwigstorff Saal. Mi' 30. VIII. u. 6. IX.: Antiquitäten, Gemälde, Miniaturen. Kunstgewerbe, Toppiche, im Hoch- Saal. Mi 6. IX. -. Briefmarken im Verst. Saal, VI., Mariahilferstr. 73. Mi 6., Do 7., Sa 9. IX.: Bücher aus allen Wissenschaften im Eminger-Saal. Do 31. VIII. m. 7. IX.: Schöne« Mobiliar, Klaviero, Perserteppiohe. GomSUe, Kunstgewerbo, Keramik im Frnnz-losef-^aal. Do 7. IX.: Musikinstrumente, Fr 1. IX.: Jagdwaffcn, Oeweihc. Sportausrüstungen, Reilu. Sattelzeuge, Pe'20 und 1445 Stück Schwmmp'Jrtrl auf Grund des Art. 343 H. 0. y. imLudwigstorff- SaaL Di S.. Ml 6., Do. 7. IX.: Auktion in den Räumen der Firma I. Fischer, V, Strohbachgasse 0. Zweiganstalt Baden, Karlsplatu 6: Di 29. VUI. u. S. IX/, Frl.u Sn 9. IX; Möbel, Gemälde. Teppiche, Kleider, Wäsche, Kunsteewerbc.’ So 3. IX. *1.10 Uhr vormittags Brillanten, Perlenu. sonstiger •ichmhck, Silber, Chinasilber, ferner Mi 30., Do 31. VHi., Mi 6.. Do 7. IX. 81. bezw. 82. Auktion hei Daniel, Baden, Erzh. Rainer- Ring 3- Die tägliche Schaus tel lung ab 1 Uhr währt in der Regel mehrere vorhergehende Nachmittage bis V.6 Uhr nachmittags« mindestens jedoch am Auktionstage bis zur Auktion. 22 nur4 von der Kunst, von dem Talent geboren wird. Eine ungeheure Summe von Arbeit ist in diesem kleinen Theater angehäuft; einer neuer, großartiger Beweis ist gegeben für die künstlerische Zaubertraft und das Talent des jüdischen Volkes. Haibima ist ein Theater, auf das die Juden stolz sein können. Dieses junge, schöne Kind verspricht, sich zu einem Makkabäer zu entwickeln." Seligkeit nicht mehr zufrieden. Das ewige Einerlei und das harmonische im Kimmel sagen ihnen nicht mehr ru. sie wünschen wieder die Erde mit ihrem Kaß und ihrem Kampf.. Sie entstehen dem himmlischen Regime und kehren zu der Erde zurück. Die Uraufführung fand am Abend 'bei Fackeldel e u ch t u n g stait und machte starken Eindruck.. , Freie MLifche Volksbühne. Das Sekretariat ieilt uns mit: Welcher Wertschätzung die rein künstlerischen Bestrebungen unseres Theaters sich erfreuen, erhellt am bellen daraus, daß dal Präsidium des ukrainischen Nationalr a t e s der We,'lnkr«Inischen Volksrepublik, derzeit In Wien, unserer Verwaltung. die bemüht ist. die nächste Saison finanziell sick-erstellen, den Betrag von 16 M i,l l i o n e n Ä r o n e n als unverzinsliches, lang befrifieles Darlehen gemährt hat. Für b?n gleichen .Zweck hat uns Kerr Dr. Wilhelm Neumann zwei Millionen Kronen und Herr Arnold Friedm a n n eine Million zur Verfügung gestellt. Wir hoffen, dass auch andere Kunstfreunde unserem Fnküiut, das lediglich ki'in' lerische Zwecke verfolgt, in dieser Zeit hilfreich beiftehen werden. Liechtensteinfche Galerie in Wien. Fm Kinb'icke aus die steiig wachsenden Veiriebskoslen der Fürst Lirchiensteinschen Galerie in Wien, IX,, Fürffengaffe 1, hat sich die Zeniralkanzlei. damil der für humanitäre Zwecke bestimmte Reinerlrag der Galeri-- nicht geschmälert werde? genötigt gesehen, dü Einlrittsprcils in die Galerie vom 1. September an bis zur drfinüiven Sperrung der Galerie zu SnSe Oktober l. F. fol' gendermaßen fest;usetzen: Montag von 6 Uhr vormittags bis ' 1 Uhr nachmittags 3C0 & pro Person, Donnerstag von 8 Uhr vormittags bis i Uhr nachmittags 1000 K. pro Person; für Besuche außerhalb der gewöhnlichen Besuchstage und Besuchsstunden, die unter den bestehenden Bestinimungen bewilligt werden, sind pro Person 3000 K. zu entrichten. Der Galerisbesuch am Sonntag in der Zeit von 10 Uhr vormittags bis I Uhr nachmittags bleib! nach wie vor u n e n t g e l t l i ch. Ansuchen von Bildungsanstaitrn und dergleichen um Ermöglichung^ des uiientgelllichen Besuches der Galerie wollen an die 'Fürst LIechlenstemsche Zentralkanzlei in Wien, I., Minoritenplah 4, gerichtet werden. Csstma Wagrree schwer erkrankt. Nach Baireuthet- Meldungen ist G o s i m a W a g n o r so schwer erkrankt, daß .ihr A b l e b e n zu befürchten ist. Wie «ese §hestersarsorr. Die neue Dheatersaison findet das Buvgtheater unter der Leitung des neitett Direktors Paulseu. Ferner ist die Vereinbarung bemerkenswert, die zwischen dem Deutschen Volkslheater-und dem Raimund-Theatcr getroffen wurde und welche den Austausch der Kunstkräfte dieser - Bühnen ermöglicht. Das Stadttheater wird wieder als Operetten buh ne eröffnet, geht alsoals Sprechbuhne in der künftigen Saison verloren. Hingegen wird bereits am 8. September im Akademietheater gespieli werden, das vorläufig als Kammerspiethaus des >Buogtheaters dienen wird. Direktor Paulsen will dort den Spielplan zunächst mit jenen Stücken bestreiten, die am Schönbrunner Schloßiheater zur Aufführung gelangten. — Als eine der ersten Premieren des Bnvgtheatcrs soll Richard Beer- H o f.f m a n n s „G r a f v o n C h a r ola t s" in Szene gehen. Späterhin soll Bernhard Shaws „Der Arzt am Scheidewege" und Fritz v. Unru hs „Louis Ferdinand, Prinz von Preußen" zur Auffichrung gelangen. Ludwig F u ld a s „D e s E s e l s S ch a t t e n" gelangt ebenfalls am Bürgtheaker zur Wiener Erstaufführung, der Termin ist jedoch noch nicht festgesetzt. Im Deutschen Volkstheater wurde bereits gestern die erste Premiere hevausgebracht. Das Raimund-Theater beginnt seine Spielzeit am 7 September mtt „Othello" in der Inszenierung Karl Heinz Martins unter Mitwirkung Fritz Kortners. Am 13. September gelangt an d-ieser Bühne ein Wiener Autor, Hans Saßmann, mit dem Volksstück „Der Rebell" zu Wort. Ein interessantes neues Unternchmen, das großem Interesse begegnen dürfte, ist die Wiener M i 1 t e l st a n d soper, die ihre Spielzeit anfangs Oktober eröffnen wird. Sie' beginnt mit einer Serien-Aufführung des „Fidelio" im -- Soph: ensaale. Es ist bedauerlich, daß diesem wichtigen Unternehmen, das tatsächlich einem brennenden Bedürfnis des -kunstliebenden Mittelstandes entgegenkommt, keine richtige Bühne zur Verfügung steht. Gerichtssaal. Wen ArbeitsksKeßeK Vergiftet. Ein Ferialfenat des Ohersten Gerichtshofes hatte das Urteil des Wiener Schwurgerichtes zu überprüfen, mit welä)em der 39jährige Hilfsarbeiter der Fauna S. Nochmüller A.-G.' Josef Bitamwas wegen des an seinem Arbeitskollegeit Joses S m a l e c - verübten Meuchelmordes zu -zwanzig Jahren schweren Kerk-ers verurteilt wurde. Wie ermnerilich, hatte Bitämwas aus Angst iiber die Folgen'einer gegen ihn von . Smcilec erstatteten Diebstahlsanzoige, um seine Ze-ugenschast unmöglich zumachen', ein Stück Zyankali in seine mit Wein gefüllte Bierflasche gegeben, aus der bald darauf Smalec den Todestvnnk tat. Sein bei der, Polizei ab-. gelegtes Geständnis zog Bitamwas bei der Schwurgerichts^ verljand'ung mit der Behauptnyg zurück, er habe das Geständnis nur wegen seiner Aushungerung ans der Polizei abgelegt. Der Oberste Gerichtshof lBorsitzender Senatspräsident Doktor Spath) hat die Nichtigkeitsbeschivevde des Verurteilten veriworfen.. Volkswirt. fee« Thsaler«. 9m Deutschen Volkstheäter wird die Komödie „Erziehung durch Kolibri" vo» Kans 9 Rchfifch heule und Dienstag den >29. d. wiederholt. Mittwochden 30. d. ffndet als Dorfeier von Gerbart Kauptmäuns 60. Aeburlstage dessen neu einftudiertes. Schauspiel „Gabriel 6 ck i Hin g s' F l u üi t" statt. Am 4. September beginnt Dleränder 'M o i f \ i sein Gastspiel, dem er als in Wien noch nicht gespielte neue Rollen den Marquis Pösa in. Schillers „Don Carlos" und die Titelrolle in Shakespeares „A i ch ard II." einreihsn wird. An Novilälen werden Rolf Lackners ,C h r i st a, d i e T a n t e", ferner Richard Keßlers heiteres Ehelpiel „W e u n t ch n u r w ü ß t'...' und Kenry Batailles hinierlaffenes Drama „T e n d r e s s e" mit Frau Mizzi Günther tn der weiblichen Kaupti olle vorbereitet. An den Oktvberspielpla» wird Shakespeares .,F u J t.« sCäfa r", von Direktor Bernau inszeniert, ringereiht. werden. Gestempelte Krone Auszahlung Wien 9n Zürich notierte die österreichische Krone . . . die -öfterr. gestempelte Krone. die ischechische Krone .... — —..00Centimes. — —.00^2 Centimes. —.O0'/r (—.eo-'.'z am 25. August) —.00'/« (-.00'/, am 25. August) 18.70 (18.60 vom 25. August) die Mark. .. 0.29 ■ l 0.25 cm 25. August! Agram.. 1.45 ( 1.45 ent 25. August) Sofia . 3.— ( 3.— am 25. Augnül Budapest.. . 0.29 ( 0.32 am 25. August) Aarschau..... ... 5b 0 ö ( 0*06V, am 25. August) Sine Uraufführung bei Faclielbereuchtung. 9m K -13.2 r Bergtheater in Thals erlebte die Aev'otutioüskvmödie i m m e l und Erde" von Er^ch 9ohGN D ö r r die 1lraufsühru«g. Es Handel! sich um eine Btvolution tm Kimme!. Die selig Verblichenen sind mit ihrer m igggtii.btt icr Hutht). ru vv T*i:r*xa£i'{Trx% . Die ZsÄMiorr mit Italien. Von einem Wittschastspolitiker.. Bier Jahre lang wurde Oesterreich durch die Phan» iasmagorie ausländischer Kredite im Banne gehalten, bis sie an der harten Wirklichkeit der Londoner. Konferenz m ein Nichts zerstob. Unterdessen tvar die Not im Innern so sehr gestiegen, hatte sich angesichts der täglichen Pretssteigernngen auf den Märkten so viel Groll unter der Oberfläche angeisammelt, daß eine Explosion jeden Augenblick zu befürchten tvar. Wollte man es nicht darauf ankonun^N lassen und war es bei dem Egoismus der Klassen und Parteien nicht möglich, in „letzter Stunde", nur ein Wort Dr. Seipels zu gebrauchen, im Inland jene Mittel für den Staat aufzubrrngen, deren Aufbringung man so gerne auf die sogenannte Kredithilfe des Auslandes abgewälzt hätte, so mußten allerdings neue Methoden improvisiert,werden, um einen unaufhaltsamen Zusaimnenbrnch zu vermeiden. Diest Methoden bestanden nun darin, daß die Republik Oesterreich, die feit ihrer Gründung keinen politischen Ehrla' Softveizer, Etamine-, /.Ja tscJiocriische Ohiffone Kleiderstoff© / Woll-Gabardini sowie sämtliche Wäsche, Leinen 'und Stoffe sein' p r e i s vv e r I V

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