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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-26 · Heft 1283 (26.8.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1283 (26.8.1922)
Date
1922-08-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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>»t, Seite 6 . Wien, Samstag Wiener Morgen zektimg. 26. Vatjust 1232 Mr. 128L * Aufnahme einer Milliarde für Wohnbauten. Der Stadtsenat hat gestern beschlossen, die Aufnahme eines Betrages von einer Milliarde Kronen Pohnhauanleihein Teilschnldverschreibungen zu bewilligen. Diese Anleihe ivird zur Errichtung der Wohnhausanlage auf den Czartovisky- Gründen -in -Währing verwendet, deren Bau durch die Gemeinde Wien mit der Pensionsversicherungsanstalt für Privatangeftellte durch eine Vereinbarung, über die wir bereits berichtet Huden, bewerkstelligt wird. * Ein gewesener Kaufmann, der unverschuldet sein Dermögen verloren hach und ins Unglück geraten ist, bittet um Beschäftigung. Adresse: Leopold Freud, 10. Bez., Asyl. * Brüder Klein, Schuhfabrik Mödling. Für das Erholungsheim des Wirtschaftsverbandes der Polizeikonzepttbeamten hat uns die Firma Brüder Klein (Schuhfabrik Beka, Mödling) dreizehn Strftnngsbausteiire zu je K. 10.000, zusammen K. 130.000, übermittelt. Wir haben die Spende ihrer Bcstünmnng zugeführt. Zugunsten der Belkmd-Kinder hat Alls dieselbe Firma den Betrag von K. >100.000 überwiesen. * Spenden. Herr I. K., 9. Bez., hat durch uns dem Keren Hrsessod K. 250.000.— überwiesen. * Sperre des Güterverkehrs nach Jugoslawien. Auf Ersuchen der Südbahnbetriebsdirektion Laibach wird wegen Derkehrsjchwierigleiten die Annahme von Frachtsendungen als Stückgut and Wagenladung nach Zagreb (Agram) Staatsbahnhos Ort und lieber gang und nach Sissak Üebergang vom 24. d. augesangen gänzlich eingestellt. Sendungen, die bis einschließlich 23. d. ausgeliefert wurden,'können noch auslaufen. Frachtstndungdn, die zur Umgehung der Sperre nach einer vorgelegenen Station adressiert sind und dort neu ausgegeben werken sollen, werden zur Neuaufgabe nicht übernommen, sondern den Absendern zur Verfügung gestellt. Die Sperre wird ungefähr vierzehn Tage dauern. * DerrlschvvIkisHes Notgel-. Kürzlich Mirde mitgeieilt, daß in einer Gemeinde Kannovers No.'geldscheine zu 20, öfrwib 75 Pfennig. int- Verkehr seien, die n chi nur mit dem ckakenkre.uz versehen find, sondern auch Verse auswetsen, wie etwa: ' Der freie -Deutsche wird -zum- Knecht. Der Jude rätscht das deutsche Recht And gibt es seinen Erben. Wie die „Schwäbische Tagwach!" mitteilt, wurde mit dielen Notge'dsckemen auch in Wittenberg Propaganda betrieben, worqus der Fund eines ganzen Bündels solcher Scheine in einem , Walde bei Stuttgart schließen lasse: Auf diesem Pap'ergel'/beißt cs: „Dieser Schein kann dis 3j. Dezember. bei mir e.ingelöU werden. Heinrich Rebmann. Buchdruckrrei, Bockenen"" Gegen Rebmann in Bockenen ist bei der Lildesheinier Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren anhüngia gemacht wordm. - »Die BerstSndkgrmgsmittel der Bienen. Der unermüdliche Erforscher der Psychologie der Bienen, der Rostocker Zoologreprofessor Karl v. Frisch, verösfent-lichte in der „Münchener Medizinischen Wochenschrift" eine neue Mitteilung über seine Arbeiten, die jetzt zu ei«r vollständigen Klarheit über die Verständrgungsmittel der Bienen geführt haben. Er hatte zunächst bei den Dienen die eigenartigen „Webertänze" festgestellt, die die Tiere ausführen, wenn sie nach her Rückkehr von einem guten Fnllxrplatz ihre Genossen aus die ergiebige Nahrüngs-" quelle aufmerksam machen. Wird das Futter an dem betrefsew den Platz knapp, so tanzen sie nicht mehr und locken kÄne Neulinge mehr dorthin. Die Tänze verkünden also den Menenstoügenossen «das Vorhandensein einer ergiebigen Nahrungsquelle und .bedeuten eine Aufforderung, sich am Einsmmneln zu beteiligen. Inwieweit der Duft als Wegweh'er benützt wird, darüber hat v. Frisch Versuche angestellt, -in dem er den künstlich geschaffenen Futterpl-atz mit Blüten von solchen PslanKN umkränzte, die die Honigbienen gewöhnlich nicht besu^n. Er konnte seskstellen, daß Neulinge auch an diese Quellen gelangen unddaß ■ tatsächlich der natürliche Blumendust ebenso wie der Dust ätherischer Oele als Berständigungsmittel dienen kann. Das gleiche Ergebnis stellte sich , ein, wenn schwach duftende Blüten um die Futterquelle gelegt wurden. Den Bienen, die beim Sammeln aus so schwach duftenden Blüten gesessen hatten, hastete nach der Heimkehr in den Stock der Blumendust noch . in erkennbarer Weis« an, so dach andere Bienen dadurch zuim Ansuchen Äs Futterplatzes veranlaßt wurden. Wählte man aber Blüten, bist für den menschlichen Geruch völlig duftlos sind, so versagten sie auch als Wegweiser der Bienen. Die Tänzerinnen können dann im Stock zwar'noch die reiche Nahrungsstelle ankündigen, aber nicht mehr die Blütensovte, die die.Spenderin ist. Da Dustiostgkeit bei Blüten, die auf Jnsektenbesuch eingerichtet sind, sehr selten-ist, so. spielt dieses Versagen keine große Rolle. Wurden zwei Futterplätze errichtet, von, denen, der eine reichlich, der andere spärlich mit Nahrung versehen war, so tanzte die spärlich gefütterte Schar aus den Waben nicht.und es gesellten sich zü der reich gefütterten Schar etwa zehnmal so viel Neugierige wie zu der spärlich gefütterten Gruppe. Es muß also noch ein anderes Verstandigungsmittol im Spiel sein, durch das die Knndschasterinnen den anderen Mitteilen, wo sie die beste und reichste Nahrungfinden. Man hatte diese „Sprache" früher in d*n Flugton vermutet, der nach den zahlreichen Prüfungen Frisch' verschieden hoch ist. Aber von einer anlockenden Wirkung des Flugtons war nichts nachzuweisen; das Gehörorgan der Biene muß wohl anders reagieren als unser Ohr. Als das entscheidende „Sprachorgan" erwies sich vislmchr das Dustovgan, eine drüsenveiche Tasche, die ausgestülpt werden kann und dann einen deutlich tvahrnchmenden . charakteristischen Duft 'ausströmt. Indem Frisch einer Gruppe von Bienen die Dusttasche nftt Schellack 'überstrich, so daß sie nicht ausgestülpt werden kannte, wies er nach,' daß die Bienen mit verklebtem Dustorgan sehr viel weniger Neulinge auftden rechten Weg weisen als die mit offenem' Dustorgan. Da auch ein schwacher Blütenduft dem Bicnenkörper in wunderbarer ÄMe anhastet, funktwrmrt Vieser einfache Nachrichtendienst vortrefflich. Doch wird den ausschwärmenden Neulingen das Auffinden des Fütterplatzes noch dadurch erleichtert, daß die sammelnden Tiere die Umgebung des Zieles mit dem Geruch ihres Duftovgans schwängern, indem sie Mitteilungck ms dem PuMum. Statt jecker besonckerea Anzeige! Irene Schön Aforitz Breuer 'Urie>Brod Mattersdorf-Wr,-Neustadt empfehlen sich als Verlobte; Ungf.-Brod * Mattersdorf» Wr.-Neustadt, im August 1$22 9750 Das 1902 gegründete TEXTIL-U, TUßHWAREHHAUS JAKOB SCHAFFET - ‘befindet: slob jer.jjb .; , 3Ü.JSL» aut ja TO tat tot» *8 Für reelle Bedienung wird gesorgt 1 ■ ' ' 837 Metallwarenfabrik X., Ettem*fcic!ägagse S oSeriert . m den kulantesten QecKnjunjren <5CT > Haus- D ndKucUeo^eimte aller -Art, besonders; Spciiclerzcugunj; von elektrischen Koch-, Heiz- und ßiigelapparaten Verlangen Sie Pr o s p e k t l es ausstülpen. Die beiden Verständigungsweisen ergänzen sich ans das beste. * Für Hunde. Im „Berliner Tageblatt" erzählt B. A uburtint Ter Kleinbahnzug war schon geknüppelt voll, als er^in den Bahnhof umlief. Mau konnte durch die Fenster sehen, daß in jedem Coupe zwanzig'Personen standen. Nur ein Abteil war ganz leer, an dom eine Inschrift hing: „Für Reisende mit.Hunden." Ich öffnete die Tür dieses Abteils weit, stieg ein und machte es mir bequem. Einmal drinnen, war die größte Gefahr vorüber, denn die Schaffner und. Stationsvorsteher sahen von außen ja nur meinen Kopf; sie konnten also nicht tvissen, ob ich einen Hund bei mir hatte oder nicht. Ich nahm möglichst weidmännische Züge an, indem ich meinen Hut schief setzte und,das rechte Auge etwas zusammenkniff. Größer, war die Schwierigkeit mit den änderen Reisenden.' Die anderen Reisenden konnten mich über die trennende niedrige Wand, da allein in meinem Coupe , sitzen sehen, und machten ihre, Bemerkungen. Ich.hörte, wie sie untereinander murmelten: „Der hat ja gar keinen Hund. Wie kommt denn der dazu, sich -da hineinzusetzen!" Schließlich faßte sich einer Mut und redete mich über die Wand hinweg an: „Sie haben ja gar keinen Hund. Da konnte sich jeder da hineinsetzen!" Ich erwiderte ungefähr folgendes: „Mein Herr, Sie haben vollkommen recht; es könnte' sich jeder in dieses, leere und sinnlose MM setzen. Daß, ich chlein,den Mut. dazu fand, ist tief beklagenswert, und erklärt die Not DttttschlandS.-Denn mein Herr sagen Sie selbst, welchen.Zweck-hat ein MM für Hunde, wenn keine Katze dvmsitzt?" Ob ich den Herrn mit diesex Rede zu einer etwas freieren Weltanschauung bekehrt habe, das weiß ich nicht, ja, ich bezweifle es. Wahrscheinlich wird er, wie daS so Mich ist, maim Worte ftir einen faulen Ditz gehalten haben. * Ein Millionendiebstahl. Auf der Reise von -Berona nach Wien wurde in der Nacht zum 23. d. der Kaufmann Mr. Isaak Wein mbn n aus New-Aork das Opfer eines bedeutenden Diebstahles, über den er heute im Sicherheitsbureau eine Anzeige erstattete. Ihr zufolge l)atte Adr. Weinmann bei der Paßrevision cm der österveich-isch--italienischen Grenze seine Brieftasche noch gehabt. Er war nach der Revision aus Müdigkeit eingeschlasen und hat nach seiner Ankunft in Innsbruck entdeckt, daß ihm die Brieftasche gestohlen worden ist. Der Diebstahl muß zwischen dem Brenner und Innsbruck cmsgeMrt worden sein. Die Brieftasche hatte einen aus den Namen des Geschädigten und auf eine Summe von 5000 Dollar lautenden Kreditbrief der „American Exchange National Bank os New- Nork"! dann 4000 französische Franlen, 3000 Lire' und 1'20 Dollar bar enthalten. Der Berdach bder Täterschäft fällt ■ auf zwei Männer, die mit Mr. Weinmann im Coupe gesessen sind. Der eine ist etwa 35 Jahre alt, groß und schlank, hat «blondes Haar, bartloses Gesicht und trug braunen AnPig; der Zweite ist auch etwa 85 Jahve alt, mittelgroß, mittelstark hat bartloses eingefallenes Gesicht, schwarzen Rock, lichtHestveifte Hose, grauen weichen Hui, grauen Ueberzieher und Lackschuhe: Mr. Mkömmann erinnert sich, daß der Zweitbeschriebene Mann in JnnsLmck ausgestiegen ist. / ■ * Wetterbericht. In Oesterreich war das Wetter gestern heiter. Aeber -Wien chielt sich '.tagsüber eine stärkere Wolkendecke. Boraussaye: Unsicher/ zeitweise stärker bewölkt, vielleicht auch, geringe'Niederschlage, zeitweise sonnjg. Smttte, Bortrage und Berfam«l«nßen. .B. ukowinaer Zeniralverband. Wien, GeschSftrtzelle in der OeÜerreichisch-rvmönischen Kammer. Ul.. Morxergasse 2 (ehemaliges Marineministerium). 1. Stock. Ar 80. Fern-, svrecher 46.2*48. Alle Verbandsmitglieder werden zu der am Somiias den-27. d. staitfindenLen V e r b a n d 5 d i,k u f. ft®* «ingeladen. R-uaufnadmen finden auch dortstlbll statt. C-erNowitzer Tagesblüjter liegen auf. Von Mitgltedem «ingefübrien Gästen Sinlritt' gestaltet. Sonntag den 27. d.. nachmittags, gmAliche Familienzusamnienlra»ste. Ausflug. Olt und Zeit am vor. mtitaß bei der Diskusston. —'S ü d i s ch « V » lt s d t b W ot b e k Z i o n. teilte V,5 Uhr dringende Ausschußfitzuni. Per etw Gr ez Ssrae l. II., Ztrkurgasse 33. Der Verein eröffnet im Winlmemester fölgende Kurse : Ledrüisch («afSnger-, Mittel, und Dotgeichrittenenkürs», hebräische und stldlsche Literatur. Englisch für «nsänger und Vorgeschrittene. Anmeldungen schriftlich an das Kulturreferat des Vereines. Dtenstog den SS. d. li» 8 Uhr abends Teilnehmerverfammlung der hebräischen Kurse. — . S i o nt st-t s ch e, S Uig-e>n d g r up p e XX., Aarl-Meißl-Stratze -. Keule Vorlesungen des Schriftstel.», § oge! und des Kerrn S^ S ch w a g e r. GelangsoortrSge: S1 '?! Wkgm. l» Mr,. Referent: Dr. Eh. T a 11 * k to e r; Der Nationaifonds. ®rscheinen ist Pflicht. Jeden DieNst.ag abends gemÜllich^Unterdoltung. *.e 1 s,f Kck,e ins ften. Die L«ndschafi«»l des s'üd. lrchen Kle>nasien. Lykien. Pamph.sten und Kil kim. ebenso reich an Nmurschönyeiten wie an uralten Dmkmälern > und von Ssterreichifr-en Archäologeii, »iederhölt durchforscht, wird Unwe'rsitäts. prostnor Dr. Adolf W i l h e l m am vieestag den LS. d. um V,6 Uhr abends im Kleinen Saele der Urania in einem Lichtbildervortrag schildern. - Letzte NachrichtM. Die Ko»fere«z i« Verona. Rom, 25. Äugust. Die' „Tvibüna" meldet 'cmS ÜSiwnttt.' Der heutige Bormittag war den Darlegungen des Bundes, kanzlers Dr. Seip el.gewidmet, die in ihver.nüchserneir Form einen tiefen Ei udruck Hervorriesen. Das Blatt sagt, Italien, müsse die Sache Oesterreichs vor dem Völkerbunde vertreten und einveruehmlich mit -den Alliierten Vorgehen. Ans diesem Grunde seien alle 'Gerüchte über eine Union oder einen Zollverein nicht zutreffend. Erkirraagk« de» italienische» Aatzrn» Ministers. Bervna, 25. Aug-nst., (Stefaüi.) Die „Archa" veröffentlicht eine Unterredung mit dem Außenmimster Schanzer, worin dieser erklärte, die Presse übertreibe vielleicht den praktischen Wert des vom «österreichischen Bundeskanzler bei der italienischen Regierung unternommenen Schrittes. Man habe sogar hon einer Annexion oder Verschmelzung beider Staaten gesprochen. Die erliste Lage Oesterreichs habe sicherlich die Notwendigkeit der Pvüfung derselben nachgewiesen. Die Unterrrodung mit dem österrvichischm Bundeskanzler weM, dazu dienen, alle zu einer Prüfung iwtwendigon Grundlagen z-n liefern. Die italienische Regierung habe den festen Willen, im Einklänge mit -den Verbündet en vorzugehen. . Die Haltung der italienischen Politik Oesterreich gegenüber ergebe sich ans der durch den Friedensvertrag von Saiut- Gernlain gsschasftnnr Lage. Italien könne die Lage. Mitteleuropas nicht außer acht lassen und es müsse sich etwaigen neuen Umgruppierungen oder> Neuorient-ierungeu ebenso wie dem wirbschastlichen Zusammenbruch Oesterreichs widersetzeu. Dir Londoner Konferenz habe die Prüfung des Problems dem Völkevbnndrat überwiesen. Die Haltung Italiens werde von den Entscheidungen des Völlerbundrates abhanden. Inzwischen, so habe Schanzer hrnzugefügt, werde die Untevedung mit Bundeskanzler Dr. Seipel über die ipnere Lage Oesterreichs Jtälieft aufklären. Die Frage der Zollunion werde auch genai« Mprüft werden. Jeder Schritt müsse sorgfältig erwogen werden. Auf jeden Fall habe die Ünteredung eine, sehr große Bedeutung/ Ser polsische AutzeAMimfter AVer die '■ WarschaUk 25. August. (P. T.-A.) Mwister des Aeußern N a r u t v w i c z empfing heute die polnischen Pressevertreter, denen gegenüber er sich über die aktuellen plittscheu Fragen, unter anderem wie folgt äußerte: Die auswärtige Politik Polens bleibt unverändert. Las Einvernehmen der vier Staaten Zentralenropcis, deren Vertreter soeben in -Prag zusammentreffen, bildet einen wichtigen Faktor.in bezug auf, dje..Erhaltung des Gleichgewichtes in Europa. Polen zweifelt nicht, daß die tzlliie.rlen Mächte die Souveränitätsrechte Polens in Osigalrzien voll anerkennen werden, und wenn sie es bisher formell noch nicht getan haben, so geschieht es wahrscheinlich mit Mcksicht auf die Frage , der nationalen Minoritäten Äie polnische Regierung hat bereits die alliiirien Mächte von dem Inhalt des Statuts für Oftgalizien informiert und zweifelt nicht daran, daß die Mächte dieses Statut voll würdigen werden. Ernährung. Die LebensmittelmArkLe.- Rückläufige Tendenz der Fleischpreise im Großhandel. In der Großmarkthalle ist gestern insofern., eine erstem Äche Wendung zu verzeichnen, als im GroßhaM eine leichte Ermäßigung der Preise ointrat. Rindfleische sich;, um 500 bis 1000 K. pro Kilogramm verbilligt. Auch'Fleisch- und Fettschw'eine sind im Großhandel etw as zurückgegangen. Doch ist diese .rückläufige Tendenz im Kleinhandel noch nicht in Erscheinung getveten, so daß sich der Andrang des Publikums wie seit langem schon an den Fischstanden konzentrierte., Uebrigens find die einzelnen Fischgattungen im Preise etwas gestiegen. Seefische verteuerten, sich.um 400 K. pro Kilogramm. Seelachs mh. Kabeljau kosteten 440o, Angler bis 8000 K. pro Kilogramm. An Flußfischen wurden Karpfen 31t^18.000 bis 15.000 K. pro Kilogramm angvboten. Auf dem Nafchmarkt ist die Lage unverändert.' S.ehr gern gekauft würden Herrenpilze zu 52oO bis 6OO0, K. pro Kilogvamm. M waren Fettgänse zu 36.000 bis 48.M K. pro Kilogramm, Fleischgänse von 26.000 bis 40.000 K., Brathühner zu 16.000 bis 16.000 St. pro Kilogramm, Rebhühner zu L600 bis 6000 K. pro Stück zu sehen. Hafen ohne Fell waren mit 26.000 bis 40.000 pro Stück zu habe«. , II., TalKirsiraSe 17 b Hiwcijettbaus tief unter den LLLvsLreL»ea

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