Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1277 (20.8.1922)
- Date
- 1922-08-20
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
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5rt,V* VC i t ciu trmvri] '^i^rr^MtoßtzeftMtüng. Brotsei klar,' öeS Kvi-egeS vermietete Lokal wegen dvingenden Elgenbvdarsts gekÜnidigt, weil seit der Erzengüng des Weißgebäckes der volle' FriedsnSbetriob in den Wiener Bäckereien wieder aufgenochinen fei. und er keinen' Raum für-tzie Einlagerung von 80 Säcken Mehl Hab«. Der Sachverständige, GenossenschaftSborjücher,.der'.BcÄeMeistzr. EileS, bestätigte,. dckß der Klüger<«inenMauck Hr die Einlagerung des Mehles benötige^ weil diebihWige ViWgernng in demWaschvaum der Bäcker« gchilfep üu^)WNisch. und' UMnlässig sei. Das Bezirksgericht LeopoWadt fand daher -den Eigenbedarf des BäckerS für gegeben und' h ielt d i e K ünd igung an fr echt. ' Bsi der gestern über die Berufung des Gekündigten vor einem Fevialsenat des ZwillandesgevichteS unter Vorsitz des Vizepräsidenten Dr. Lettner stattgchabten Verhändlurttz bestritt der Bemfungsvertreter Dr. Jakob R ap «Port die Notwendigkeit -.. und Zulässigkeit der. Mylagerung'. Mer so riesigen-,- für.viele Wochen auSveicheMn. Menge von Mehl. Diese 'MchlMMpielüng erfolge teilt KU dem ' Zwecke, n-nt bol den w ö ch«n t'lich stet gen den Mehl- und preisen.Riesengewinne zu erzielen. Es daß das Mchl, dös der Kläger vor sechs Wochen aNMste, bei den so vüschsteigenden Preisen. nach' Ablauf ‘ dieser sechs Wochen ein Mehrfachedes Anschaffungspreises' wert. fti. ..Die (Sin« nahmen des Klägers feien auch danach. Er habe durch dieses Aufstapsln -.von Mehl innerhalb eines-Jahres einen Reingewinn von vi-elen Millionen erzielt, bewohne als alleinstehender Mensch mit'einem Kinde eine aus-drei Zimmern,und zwei MNNtd M Wohnung und halte sich drei Hausgehilfinnen. Mst.Enrecht habe daher die eHEHnstanz den AntW^aH' WMPH^HHoKmG^OMr^Eei drs WDs avgeßeiMsH^ UirMch erwLderÄ,'' die EinlaigerM^Gv^ ÄWl^rfolgv' nicht' ztt pveiStseibeviMnvtzn Klein-, erforderlich fei. Uiobrigens habe die Einlagerung von Mchl in der be? .schränkten Haltbarkeit ihrle Grenzen. Nachdem Gutachten-ideS Sachverständigen sei für den vollen Betrieb der Bäckerei eine Mchlkaimner »mumgängllch notwendig und dazu benötige er rmb^mgt daanstoßend^, nur während der Kriegszeit entbchrlich gvwesone Lokal. Der Beruf-MgssMat - gab der Berufung F ol g-e und verwies die Sache, zur nochmaligen Verhandlung an die erste Instanz, damit erhoben werde, in welchem Umfange die Notwendigkeit .für den Kläger > bestcht,', sich derart riesige Mchl-, Vorräte für den Geschäftsbetrieb anZuschafftn, wobei doch gewisse Grenzen in den Wehenden Bovschrifwn gefunden werden müssen. Endlich sei: eß rrotwtzndig, das. Einkommen des Klägers.»vH seinem Geschäfte "Mustellen und zu erheben, ob nicht auch ein Dell seiM umfangreichen Wohnung dchr GeschäftÄbetvieb nutzbar gemacht werden kann. + ZU. AUgUsi-ltzZZ Geiti i v Börsen-Kcmjr.lsslonsgeschÄtt und WdcyelftuM »TA61D & Co. Wtan,l.,HQhenstauf engesse 11 m w zichmchen durch die österreichische Industrie kennen zü kernen. Verbindungen anduvegen und unter Mitwirkung des dvvtigep sehr' rührigen österreichischen GenerailkonsulateS die bereits angebahnten Beziehungen ausznlbäuen. Volkswirt. Gestempelte Krone --- v CettLinres. VkszohlyM Lyren ----- /^ÖQ%- Centimes. Sn Zürich notierte -.00'/,' (—.OO1/, am 18. August) —.00"< (-.00',. am 18. August) 16.40 f (14.85 am 18. August) 0.41 i 0.46',, am 18 August) ttgram . . . . . . . 1.50/ (1.521/,, am 18. August) Svfia . . . 2.80 ( S.r-* . am 18. Aijsii t) Wrdapeft . . . . . . 0.34 . ( 0.83',am 18. August) Vorschau. . . . . ... 0.07 ( 0 07 am 18. August) Sie österreichische Krone'. . die Lsterr. gestempelte Krone die tschechische Kcone. . . die Mark. . . Vvk Dr. Heinrich Schreker.' -.Zell am See, -den. 16." August.. Cs ist umsonst, sich - darüber den Kopf zu zerbrechen; das klnheil. daS aus > der Zerstörung. des Geldwertes sprang, war nicht anfznhalten; eS ist so schnell geritten, daß «s von keiner Saniemng emgeholt werden konnte, und es hat alle Vorsätze übersprungen, jeder Kur gespottet, und scheinbar hat das Unglück sefnen : Lauf/beendet.' CS hüt ihn-beendet, nicht üM auf- Nchöveü)'stMrn/Mll es mit dem Zusammenbruch der.Krone lvusgelanfen ist? Mt dem .Gelde. isf das Schicksal auf diese Werse fertig gÄorden;' daran ist, wenn nicht alle Anzeichen trügen, nicht, mehr viel zu bessern. Und selbst die R at enb a nk, di«, sich «in solches Ziel als Hofspvitze gestellt hat, will sich: damltbescheiden, den Brand nicht etwa zu löschen, sondern Hn bloß zu il'o kalis t c t eit, um zu verhüten, daß de« Geldwert nicht «twa rwch schlechter werbe, ' als er es schon ist: ' ..Ueber: daS'.heittige Geld noch'eist weiter«--WÄt'^ü der» -liieren, Ware mithin, «ine müßige Berschwendüng. Darüber find die^ Attenr-mehr odsr weniger'/ gefchlössen,! und -es - frommt nichts sie von Mem Wszurollen und wfedei; mit der..alten Litanei.zu.Winnen. -Dieses Schicksal^ist /hesiegest. P'eNn es- , noch) einen Zweifel' gwt, ob Oesterreich, auf sich: allein göstellt^ lebensfähig r^t, sa^ytögen solche Zw eifel Ms anderer Richtung zerstreut wedden' ' B'vn der"''GelhMi-t.p ist e's sich er: Die jetzige - Krone .ist.nicht lebensfähig. Ihr. kräh? kein Hahn mehr nach; sie ist fast ausg-ewischt und aüsgelöscht aus der Reihe der lebe^itzeM/D^djeichen. Ein neues muß geboren wer d' e n^ Wamm wir dies sngen^ ÄinwieÜeicht in unserer-schmerzhnfkm Wund« zu wnh'lM-'-ündn'ns 'an 'der MMzersteischnng zu letztzn? 'lNein, von solchen p er der f cH:r' GMHlen wissen wir uns-UMr-MW'MÄ-1 Mt- M-:NmMte-DM äus' lolchev'-BirtrSchMg Mf'bäs^HbS d«L «,/M^äüst-der Flucht-'vor der Kröne -so vielherheißettd aüfgegangsn ist. -Wer sich'Nl die-Mmck--dbr Mw tvärf,--/WoM der schnöden' Geld« entwertung entfliehen T-Zmtl) züin großen - Teil war diese. Flucht geglückt; allein nicht ganz. Der. eilige Fuß beginnt auf Irrwege, zu geraten, sich in eine Sackgasse zu, verlieren,,, und schon' macht ^8 den 'Eindtsrck, als' ob -das' Schicksal, der Krone sich an dii» Aktie-kleben nüd sie nicht mehr loslässön wollt«. Die Geldlnflatlon, die eiste- Aktieninflation nach sich gezogen - hat, droht, nachdem sie das Geld in Hr Wellengrab hinäbgezevrt hät,-such desi Wert der Aktie in die Untiefe zu reißen. Wie sste'ht es iüit' d'er Aktie? Die Antwort auf diese Frage ist leicht, wenn' mait glaubt,' daß sie das Schicksal des Geldes -teilt, obschon sie sich Mühe gab, ihm zu enteilen, um dem Verhängnis, welches daL Geld erreichte,' zu en-trinneni Indessen ist die'Aktie doch nur v o'r a u sgelaufen, da v ö n gelaufen ist sie nicht; und daS wertlose Geld kommt ihr nach,, heftet sich an Me Fersen, und eS ist 'nicht abzuschütte-ln.. Denn der' Wdrt^er' Aktie prägt sich unfehlbar, inr- Gelds aus. G eld und'Wäre sind die-beiden Merkmale, sozusagen die ^Eckpfeiler ihres Verkehrs. Das Geld ist wertlos.' Darf der' gleiche Rückschluß auf den Wert der Äktienware, chie dafür zu haben ist, geschlossen werden? Ja und Nein! 'Ja, sw^ib die mathemastsche Gleichung , dieser Posten restlos- .aufgeht/ und nein, West/Ms Erfordernis zur Aufbringung von Bold/istäg es auch Och so schlecht sein, dazu zwingt, wenn ..maneS benötigt, fubstaDi^rte Werte abzustoßen und zu versilbern. Mit Aktien kann 'man keine Rohstoffe kaufen, keim Löhne zahlen; dazu braucht' man Geld, und deshalb ist die Aktienschöpfung und Aktienvermehrung, nicht einfach mit der .GeWntwertung in einen kausalen Zusammenhang, zn bvm-gen. - Auch die- Perlenschnur und der Pelz/ die veräußert werden, repräsentieren Werte und müssen gegen, kaufschwaches Geld eingetauscht werden, wenn es gilt, 'sich liquid, das heißt über Wasser zu haltet und über Geld zu verfügen, das man braucht, um zu leben, zn erwerben, kurz, um andere Tausch¬ und Sachgüter lebenswichtiger Natur dafür einwechseln zu können. Man mag-dies unwirtlich nennen,-aber es ist unvermeidlich; und die wahre Unwirtlichkeit liegt darin, daß die Lebensbedingungen uns-zwingen, wertvolle Güter gegen wertlose Hlnzugebtzn, um Zahlungsmittel dafür einzgwÄhseln, daß wir gezwungen sind, ' selbst Dnbstayzen herzugeben, um flüssige Mittel z-n beschaffen, 'um die Anforderungen der Lebenshaltung, des Erwerbes, stcrz,. um den Kampf des Daseins zu bestehen. . - '. ■ ■ - Sträubt man sich ab«r,- zwischen Geld und Aktie einenunmittelbaren Zusammenhang zu knüpsen, stcht es doch fest, daß auch die Aktie, wenn, auch-nicht demselben Entwertungs- Prozeß, so doch dein nämlichen Bewertungsprozeß, unterliegt. Nun liegtzn^ die Verhältnisse-.- so: Die. Äktiss. kreuzt und durchquert alle Wege, des Verkehrsi>sie verstopft sie geradezu, und solange -man für, di^ überschüssige Zettelmass« keinen anderen Ablauf kennt, als sie immer .wieder in Aktien. zu stecken, . ist der Weg zur Rettung versperrt. Wenu wir gesunden - sollen,., .dann mutz sich der, gesunde Sinn auch von dem Mientaumel abwenden, und das erste Zeichen, der Genesung wird die Flucht, aus piesenr Tagmel seid. Solange aber alles zur Aktie drängt,;m diesen Wirbel sich , stürzt und uyr die Aktie schwärmt/unv schwirrt wie die Mücken um das offene.Licht, dann wird und Muß der Zeitpunkt kommen, wo die Flügel dem Lichte' zu nahe kommen und sich versengeic-oder kfanz verbreuNe^.- Die Wertschätzung, der .Aktie oder vielmehr, die, Uebers ch.ä tz u n g. 'ihres Besitzes weist als Barometer auf.schlechtes flnanziMs. Wetter,, und diese 'leberschätzung waltet so lange vor, als -die hastigen Kapitalsvermehrnngen der Aktiengesellschaften nicht.so sehr dazu l,erhalten, ibce Anlagen zu vervollkommnen und auszndehncn, als. vielmehr herangezogen' werden müssen, um di?' auschwellendcn Betriebsausgaben .zu bestreiten. ' / - -So wie die Geldinslation dadurch entstanden ist/ daß das gute Geld verpufft und der Ausfall durch künstliche. Zusätze gedeckt werden mußte, so ist die Aktieninflation dadurch.heraufbeschworen, daß die gute Aktie sich Vertvässert und^ der Ans-- ’■ fall',Vurch>. küM-ichr '..-TeDckberfchaft aufgefüllt wird. Die Mtitz trägt unter solchen Umständen den Keim in sich/ den Leidensweg. zurückzulegen, den das Geld - gegangen ist, .und . das Joch auf', sich zu laden, welches das Geld gebeugt und nieder«. gernnW hat. Dem daniederliegendm Gelde will man durch die Errichtung der neuen Rationalbank ein« Stütz« bieten, nach der es fassen kann, damit es nicht weiter stürze. '.Es'ist daher wohl.Zeit und geraten, an eine Jnstiiu't.ion zu denken,' di^Härufen und befähigt wstr«,- Von Wert der dsktie zn sichern, damit er nicht-fortdauernd', n'wt erwa'schen und am Eitde fort'gespült werde. Die' Hochkirrse tm schlechten Golde sind kein Schnhwall dagegen, sie sind höchstens' ein dicker -Schlamm, -den die Heldentwertung ablagert ' und durch den di« Aktie haltlos watet. '' . Die ®£oif«Korimu»tfi. Keine Erstreckung der Frist für die freie Ausfuhr, Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Mett teili mit: Diein Angelegenhsit der Debisenordnung Lufgrsteltte Bermanenzkommisswn macht darauf ansnrerksami daß-eine-Erstr-eckung der mit 80. d. äblLnfen-den Fvift, bis zu welcher Warensendungen ohne Erklärung der Devisen^ zentral« von den Bahn- und Postämtern anzunehmen waren»' als unwahrscheinlich angeschen werden muß.'Es-lie^ daher die unverzügliche Beschaffung und Ausfüllung der nuUmehr für den Bahn- und Posttransport mmrläßlichen Drucksorten in dringendem Interesse des Exportes. Diese Druck- ' sorten. sind bei der -Devisenzentrale erhältlich, welche diese Drucksort-en ' ausnahmsweise auch Sonntag den 20. d. cchgibt. Weiter werden jette Firmen, die -VeMndlichkeitenin a-Mändischer Währung aus der Zeit vor Erlassung der Devisen-ordnnntz, das ist vor dem, 22. Juni d. I., zu erfüllen Wen und deren Ansprüche bisher von 'Men der 'Devifen- Mtrale auch nicht teilweise befriedigt werden, konnten, eingeladen, die für ihre Ansprüche maßgebMden Untevlagen ihrer Fachorganisation chesten'8 in Vorlage zu Lrittigen, welche dc^cn in erforderlicher Welst' ihre Vorkehrungen treffen werden. Insbesondere wird die Fachorganisation derartige Anspüche -zn überpvüseit und , zutreffenden Falles durch die Permanens kommission an -die Devis«nzenkrale weiter z-u leiten haben. ' Die genannte Kommission hat bereits der Devifett* zentrale Vorschlag« für die Einsetzung eines Komitees, - dem die Zensnri-erung der Ansuchen mn Zuweisung vott' -Devise» mih Balnten übertragen werden soll, gemacht. '-. - Reis« -des Haudelrmisistrr» ««ch für. Handel und. Gewerbe, Industrie.und Bautitt'Mnil, K r a.f t. wich sich in Morimäßigem.Interest« äst' der^iM 'Mtzstbttßen, Stil' einer Meste und Ausftelsuirg, b«r^ aüMtetest Uöb^eewoche in Hambürg >bLtMtzgen, / Mn'pgHst» sich die Möglichkeiten zur. Anknüpfung anßechuroPäMetz'M- Zms«geanleihe ««& N«tenba«d. Der furchtbar« Kurssturz der Krone, der in dieser Woche eingetreten ist, hätte ohn-e Zweifel seinen Hauptgrund darin, haß das neutrale Ausland durch die vom englischen Kapital der Verwirklichung des Notenbankprojektes unerwartet bereiteten Schwierigkeiten,. die «in« Intervention Dr. Ro-senbergs bei seinen englischen Freundennotwendig machten, kopfscheu gemacht wnräe. Bor zwei Wochen war Einmal gl-eichfalls -ein Kurs für die, Krone genannt, worden,' .per sich unter. 0,001 hielt,. aberdie. gerade Zn - diesem. Zeitpunkt einsetzende Notenbankpropaganda paralysierte den, ungünstigen Eindruck,, den die-steigend« Tendenz , der Wiener Devisenkurse im Ausland hervorriesen, so daß sich di« Krone trotzdem fast zwei Wochen lang auf dem Stande. von 0,001 bis,0,0125 behaupten konnte^..Nun ist'Dr, Rose.yberg aus. London, hekingekehrt, doch isb über das Ergebnis seiner Reise vorläufig nichts verlarübartworden. Jedenfalls war es ein schwerer Fehler gewesen, den Widerstand 'des englischsranzösischrn Kapitalsgegen die Fassung des' Notenbanfftaiuts-so zu. beleuchten, als ob dadurch das Noten« bankProM. aufs äußerste.gefährdet wäre, Man hätte mit der " Subskription sofort beginnen und inzwischen das Ergeb« nis-der Mission.Dr. Rosenbergs in Mrhe abwark-m'sollen. Geschickter scheint die Regierung bei der Frnktifizierung der Z w a n q 8 a n l e i h evorgegangen zu - sein; es heißt, daß. es ihr gelungen sei, von den Banken Zeinen Vorschuß von hundert Milliarden zn erlangen — die Zeichnnngen auf die Zwangsanlei-He sotten bekanntlich erst am 16. September beginnen -7 und -damit wird vorläufig die Inanspruchnahme - der Noteicpresse 'stir staatliche Zwecke nicht n ot wendig sein. Eine geschickte finanzielle Taktik, die etwas von Propaganda . im Ausland versteht, würde, statt die Notenbank als aufs äußerste bedroht hmznstellen, mit diesem Beweis des Vertrauens des heimischen Finanzkapitals zum Staate operiert und daraus Kapital gefchl-agen halben, um dadurch jenes ÄuSlandsvertranen zu gewinnen,- daS sich in FrankekU - zeichnnngen der ausländischen Fittanzkreise für die Notenb^ Mh'er oder später hätte umsetzen.müssen. Drei Börsetage wöchentlich. In der gestern unter deck' Vorsitz des Präsidenten Bernhard Popper-Artberg abgehaltenerr Vollsitzung der Wiener Börsekammer würde beschlossen, daß'die Börfeversmmnln'ngen der Effektenseküon, wie bisher auch weiterhin vorläufig nur am Montag, Mittw o ch und Freitagstattzufinden habett. Ferner wurde eine Reihe laufender 5kotimmgsangelegenherten erledigt. Die Eimeichttngen bei der.Deviseuzentrale.. Die Devisenzentrale gibt bekannt, daß die Einreichungen um Zuteilung ausländischer Z-ahluugsmvtiel bis aus weiteres Montag für das Mttwoch'-Clearing, Mcttsv.och für -das Freitag-Clearing und Freitag' sür das Montag-Clearing bis 1 Uhr mittags beim ' SchÄter 6 der Devifenzetttvale vornehmen sind.' Das Devöseneleäring findetauch,in dieser' Woch^ Mpntag^ Mittwoch Und Freitag um 1 Uhr . mittags statt. Der Zeusürierung der am Montag eingtteichien Ansuchen werden bereits die von der Jndustrie, dLm Händel und 'dem Gewerbe gewählten Vertreter der PermMenzkommission beiwohnen. ' ' DaS jugoslawische Getreideausfuhrvethot, Belgrad 19.' Angusti' In' der ' nächsten Nümmer des Amtsblattes wird auf Grund des einstimmigen Beschlusses des Mim-fte'rrates das B e r b o t d er A u S^'u h r ä ll e x G e t re ideart e n ver- Mtbart? werden.' Zugleich werden die Ausfuhr z ö l l e f u r S chw eine- -und Gä nfefett auf' 2600 Dinar 'pro'?hnndch^.Mogrämmhm^^ Filiale Wien,Wippüngerstr. 24-26 T^laphonc:. 12-3-58,18-2-96,17-4*08,13*300, 12-3-67 ‘ * TAlttnrarnfn^drsisse: Xömmcrzdiskont sseö W«ehK«Utubeni tlnUlienbrunngass# 2, gsssi^bsr Dlattabid, TeleöhöD 4^4-48,49-3-86; l.,K8fntnerrInfl 15,7,l«Wr 88-56.11-8^3