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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-11 · Heft 1268 (11.8.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1268 (11.8.1922)
Date
1922-08-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 8 _M-», Frenaq Oesterreich. Kr. Schüller Sker die finanzielle Lage Oesterreichs. Paris, 'ly. August. „Eclair" veröffentlicht Erklärungen^ Sektionschefs Dr. Schüller über die finanztzlbc Lage: ■ Österreichs. , i Sektwnschef Dr. Schüller betostte zunächst- Satz dieMe-' pärationskommrssion, die sich seit lästger -Zvit-Hnit dev FiKnz- 'age Oesterreichs böschäftigt hatte, durch.eiustimmigett Beschluß ru-erkannt habe, daß Oesterreich, zu seinem Wiederaufbau nner Summe von 250 Millionen Dollar bedürfe: Diese Summe 'm Wege staatlicher Kredite rmszubringcn, habe sich dann allerdings als unmöglich erwiesen und die.zugosagte HilsZostion,.:. weshalb Verzögert. Dr. Schüller besprach auch die B-erhcmd- Üngen mit den Bankiers Wer die Gelvahruug einer^privaten Anleihe. Die Bankiers seien zur- Gewährung eines Kredits von f.5 Millionen Pfund bereit. Sie brauchenaber einerseits die Sicherstellung durch die •. freigegebenen Staatseiirnahmeu, andererseits dve Garantie der Anleihe durch die -Alliierten. In- .i 'llge des Beschlusses der Reparationskommission sei Oesterreich :u dev Lage, der ersten Bedingung Genüge zu. leisten, und - es andle sich nun darum, daß auch die alliierten Staaten ihren - ' lntoil zum Rettüngswerke beitragen und die verlangte Ga- . andre übernahmen. Das Blatt fügt hinzu, es glaube fest daran, daß . dieser lppell bei den Miierten Gehör finden werde. Dieösterreichische lrage stehe auf der Tagesordnung -der Londoner Konferenz. Ä -sei zu wünschen, daß die Großmächte, die junge Republik :ie sie selbst geschaffen haben, wirksam unterstützen, denn.der Zusammenbruch Oesterreichs, müßte die schwersten Rückwirkungen auf die Situation ganz Europas zur Folge haben. Ä»»-e»«i«ister Dr. Grünberger über die »ene Notenbank. Budapest, 10. August. „Nholez Oml Ujsag" veröffentrcht Aeußerungen des österreichischen Bundesministers Dr. G rün berge r bänglich der -Errichtung der österreichischen Notenbank. Der wichtigste Teil des Finanz- Programms der Regierung, so heißt es in diesen Aeußerungen, ist die Errichtung dev Notenbank, - von der wir eine durchgreifende Besserung des ganzen Staatslebens erwarten. Die teilweise Aufhebung der Pfandrechte eröffnet Oesterreich die Möglichkeit einer A u s l a n d s a n l e i h e. Das Auskuch wird keine charitative Tätigkeit ausüben, wenn.es'sich an der Gründung der Notenbank beteiligt, da wir alle Garantien zu geben imstande sind. Es ist ganz unbegründet, ' zu glauben, daß die Politik des Gleichgewichtes in Oesterreich noch immer nicht hergestellt sei. Das Ausland kann.sein Kapital ruhig in Oesterreich investieren, was wir auch hoffen.. Das Ausland darf nicht vergessen, daß .bie Konsolidierung Oesterreichs eine Not-. worwigkeit für ganz Euxopa isfl, Mntznahme« r«sn«steL.Ser Ärbeitslofew, Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung.;— Eine außerordentliche Notstandsaushilfe für die Ausgesteuerten. Arirtlich wird Verlautbart: Anläßlich der Verabschiedung der 5. Novelle zur Arbertsloseiwersicherung^ faßte der Nationalrat auch folgende Entschließung: „Die Bundesregierung wird aufgefordert, eine Notstandshilfe für jene Arbeitslosen zu gewähren, die mangels der Voraussetzungen des § 2 keinen Anspruch auf Unterstützung haben, insbesondere Ausgesteuerten." Ungefähr zur gleichen Zeit erhob der Nationalrat die 15.. Novelle zum Krankendersicherungsgesetz zum Beschluß. Diese Novelle sieht vör> daß eine neue 14. Lohn-, 'klaffe in der Krankenversicherung und damit auch in der ArbLitslosenversicherung durch Verordnung des Bundesministers für soziale Verwaltung in Kraft zu setzen ist," sobald der durch die paritätische Kommission festgesetzte Index eine Teuerung von mindestens 33,33 Prozent gegenüber dem 15. IM anzeigt. Diese Vorkehrungen der Gesetzgebung erwiesen sich in. der letzten Zeit in steigendem Maße als notwendig und begrün'det, da die bekannte Entwicklung in. den Balutenrmd Devisenpreisen eine bei »ranchen Lebensmitteln und Bedarfsartikeln sprunghafte Preissteigerung zur Folge hatte :<nd sich die Arbeitslosigkeit insbesondere in Wien in den letzten Wochen nicht wesentlich gebessert hat. Gestern beschloß der Ministerrat, für die Durchführung der im Nationalrat verlangen außevovdenttichen Notstandshilse die notigen Mittel bereit zü stellen. In erster Linie werden hierfür-,-die sogenannten Ausgesteuerten m Betracht kommen, das heißt jene Arbeitslosen, die die Arberkslosemmterstützung bereits durch diegtziHe gesetzlich zulässige Höchstdauer bezogen haben, trotz; dieser langen Dauer der Arbeitslosigkeit ohne ihr Verschulden keine Arbeit finden konnten und jetzt der Not hilflos preisgegeben sind. Mit der Durchführung dieser Notstandsaktion werden die i n d u st r i e l l e n Ve z i r k s k o m Mission e n betraut seindie zu überprüfen haben, daß . diese Notstandshilfe nur berücksichiigungswürdigen Ausgesteuerten zukommt. Konferenz der sozialdenrokratischen Partei - . Die vorgestrige Wiener Konsertzttz der sozialdemokratischen Partei befaßte sich mit der würtschastlichen Lage. Dr. Deutsch: schilderte, eingehend die fortschreitende Verschlechterung unserer Verhältnisse. Er sagte, die Parteiführer mühten leider als Br emse r erscheinen. um die Arbeiterschaft vonAktionen Mubalten. DtovAenzettung. die ihr LoSstur 'tzerfchkechteLn -WÄrdeit^Dueinem Wirbel könnte n u r e in'ä Tch ft chtzl h g R ep.üh li?' entstehen. Der Vertretet ^KonfümKnösschschaften, Nausnitz, verwies auf die immer schwieriger werdenden : aLerWjnisse in der. Ernährung der Massen, insbeson- -chere oeinl Zucker. DMrrch^. daß die Devisenzenlrale' Är "rbtc Ii|cbmiujp|nl.ft| bcff|fj||p o nM lie 3^e=! ' gierung werde eneWscher/borgMn wüW, Mn^MseieM ' eben Noch genug BauHn & .Lande. ErWhrt^W^Hwübeit'' Klage, daß die 0wtKemde.Mi.en/ für die KohMb^He nur 50 Prozent der' notwendigen Valuten erhalte. Müller, äußerte die' Befürchtung,/daß in''etwa-i4--.TaiMLWN.M:b-- SWrMb ei.t§'ld7MM 15D00'MM000'18MW ierherknehr^MM wiir5edaHlr^CrhöhungÄwr Ääterial- -preiw anf das Siebenu^> Achtfache-zueinür 'Einstellung - aller gemeinnützigen Bautätigkeit^ sichren ''müsse." Die Kenfcn.ul gettHnng^schlicßfich l Übung' der' ^rrr Straßellbähnf^Up^ifc. 7, '£ ' Siue Sögtm^^fojicUjtifdicr^füb^tc«. Salzburg, 10. August. Seit 0d. tagt hier eine Kon- ' feregz - s oz.üa l ist i s ch e r/Mt-u d e n t e n,... zu,. Pep Leilnehmer"üus Deutschland,'Hrankrsich, EnKäüd,' Bltlgarien-. der Tschecho-Slowakei ürrd'Oesterreich erngetroffen sind.. Vorläufig 'wurden hauptsächlich Berichte über.--den.Stand der sozialistischen Studentenbeivegung in einzelnen Ländern erstattet. - s Nach Moskau wurde ein Telegramm abgeschickt, inwelchenr gegen - die Todesurteile -Prozeß gegen die ruffischen Sozialrevolutionäre ProtestierL wird. : 7;■ ' ' ' . * - Tschecho - SloWakei. Raschi» — Eisenbahuminister? Prag, lOl' August. Dem „Prager Tagblatfl^ zusvlge' soll Dr. Raschm im. nächsten Kabinett nicht das Finanzminssterium, sondern das,. Portefeuille , des Eisenbahnminffters übernehmen,. . . , - Pol«isch«tschxchischex Ko«flikt. Wiirschm. 1v. Autzlist.. Molni T«I.Äg.) Da W. zur friedlichen Erledigung, dex I a w o rä n a - Frag e. ^vereinbarte Frist abgelaufen P, hdt der Minister Narutowics den Gesandten der polnischen Republik in Prag Pilz beauftragt, der ffchecho.7floNw.Wchen^Re>girMng' wegen Nichterfüllung des NachtragMzüM ^'tschecho-flowakisch-polnischen Ueberemkommen dom 6.-Juli 1921 eine Protestnote ..zu überreichen. Außem^inister NaMtychies,hat zugleich den Gesandten äufgefoÄert,, zur BerrKetstattung über.seine Tätigkeit nach Wäruhaü zu kommen. ‘ chrag, 10.;. August. ,>dovenska PoliHa" meldet, die; - Unterbrechung 8er polnischen -'Kommission Gr'"'Teschen,'IiPs und Ärva sei wegen des StandPuWes^ öE^Pvlen in / kirchliHen Fragen hervorgerüfen wotden. / mmtnfttdku . f Prag, 10. August. TM Blattern zufolge hat-die-Arbeiterschaft einiger Or.oßruühlen iry Kaschauer Bezirke'dje Arbeit^eingestellt,'da die. Uniernehnier eine 25vrözenAge Lohn-Herabsetzung -durchsühren. wollten. , - Ungarn. Da« wefi««gm!tsche Abeateuer. Budapest, 10. August.'" (Tel.-Komp.) Hberstleütnänt. Pro Näh greift 'in Met EMürmitz^^^ denAbgeör^ ' Julius G ö m b ö s an, dem er v'ovwirft, daß' er die jüWste' wsstungarische JnsurMion' durch kleinliche Zntritzen zum Scheitern gebracht'Me?Äömbos übe, so sagt Pröngh, Monopol zur Baterlandsretürng aus und habe sich aus persönlichem Macht.WM.dre Erreichung)der Würde' einds Banns der LeithagegehdeuMm ZM/gesteÄt. Äa er sÄeü Plan nicht verwrrMHK' Mlüte/'hoihe 'er nun die Msurgenten -ei der Regierung'nngeschwärzt. ' ' ''' - ' Ineimr nicht' minder heftig gehaltenen Erklärung entgMt^Gömbös, 'i:r könne "es ' Nicht dulden-' daß f '8<tS:»$n* tevesftlres' Landes durch die Abenteuerlüst oder die Machtgier einzelner gefährdet/ Werde.' UMsziplinrerte 'und unverantwortliche TreibereLpr5ftckßten ein Ende nehmen,. und er-.werde alle -davauf^hmzieleWeU - Äkttonen >där Regierung -stets "ans düs energischeste -unterstützen. ' - . Budapest, 8. August, Uel. der „Wr. .MovgeWitiintz".) Szögedin, die zweite Häuptstadt bou Ungarn, ist.in Gefahr! So lautet der neueste Schlacht'Mf'der pairiotlschen weißgardistischen 'Sftchentenschaft.' Hovth^lWarns. Me. Gefahr besftht nicht etwa darin,..daß diese Stadt Mcher, Me vor. etwa.. ejnM.halben Jahrhundert, durchein«Heberschiv^nmuyg . dertzii^tet.werden könnte. Eine solche Gefqhr'-.würde den studentischen Anhängern HejM nicht viel Av^MrdN>MrsaAm...Myz, Mchstr Särgen erfüllendie im 'WiÄMvirMtz 'der . ungarischen, tzoch- . schüler „Duvul^ veLeinisten .HochschWr. .J^ einem rührseligen SchvöWn an den Sz^gedtner . Hochschulbevband „Attila" wird dieser auf die große Gesicht pustNeMam gemacht-, die dctriü be-' steht/daß j ii d is che H o ch's chPl e r . mit Umgehung'des Gesetzes für den Numerus clch^sü^ an der SzegMner UnfbersM Äufnchme finden könnten. 'Es handelt, sich.yämlich haMch, daß jüdische Hochschüler aus'den ehemals'unganschen. Gebieten, aus deren Herzen seihst.Hejjas, Sipos und andere Ueberpalrldten den Patriotismus Nicht.zu verdrängen veMoMy,. n. August 1^22 Nr, 1268 um Aufnahüre in i die Szegediner Universität angesuchtähaben- 'Da das Gesetz über .den Numevus clausus sich auf Ausländer nicht erstreckt, Hätten.-Mse ^jüdischen Hörer „aus den besetzten Gebieteil" die Möglichkeit, .den Numerus clausus zu „umgehen. Die Sz-cgediner vM'.AMlck-PeBänd -WÄhm daher dringendst anfgejovdeiit,^dÄrLchev zü wachen, daß dieser „jüdische tzSchMM-nnmöglich gemacht werde, - und die. Professoren KseMt Wt den,'ämß^rsten Mitteln zu zwingen, ^dieMilWit desMesetzes ''.vom Numerus clausus zu respek- Mhy ■■ Polen. ,Sür-e^.WahlharL^eL der WinoriLNe>... ' Lodz, 7.- August? (Tel. ^d. „Wr. Morgenzeiiung".) Der Präsident des Blindes der-Deutschen in Polen Dr. v. B e- -r-«»ns' veröffentlichte., in der.hiesigen.„Freien.PrMe" einen Artikel über die Wahlordnung und die. Aussichten der-kom- ' menden Wahlen.!Hntvr'anderM<.fagte' eie-.Hlch:».„Die neue Wahlordnung, welche zugunsten der großen polnischen Parteien künstlich zurecht gezimmert ist, .kann auch sehr gut zugunsten der Bürger mchtpolmscher- Abstammungausfallen, wenn. a l le n ut i o n a l e n Min d,e r h e i t e n eine einzige Wahlliste herausgeben, um nachher-Planmäßig unter sich die erzielten Mandate auszuteilen. Der Erfolg kann dann für jede Minderheit fünf- oder gur sech sm a.l.so gwß ausfallen, als es jetzt best Anschein hat, - . Die. «figqliztsche Frqge. Warschau, 8. August. )(Tel.^ d. „Wr. Morgenze'rümg".) In hiesigen politischen Kreisen rechnet man mit Bestimmtheit auf eine Einberüsung einer Konferenz der Vorsitzenden aller Sejmparteien durch den Sejmmarschall Trompczynski, um Beratungen über die Politische^Frage und Qstgatrzien überhausft zu:pflegen-. Im Zusammenhang damit sind auch Gewichte verbreitet, daß der'Staatsches die neuen Wahlen ' bis nach Erli bigung der ostgalizischen Frage auffchielben will, Minister des Lleußern Narrrtowics, der bereits in dieser Frage mit der Entente konferierte, Mrd höchstwahrscheinlich ins Ausland reisen. , Die jüdische RatiortalitSt. . - Warschau, 8. August. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Obwohl die. Regientng während ' der VoWzählung die Bezeichnung „jüdisch" in der Rubrik für Nationalüät.Lullest, sind die Juden als Volk bisher durch die polnische Regierung offiziell nicht anerkannt worden. In der letzten Sejmsitzung lag ein diesbezüglicher Dringlichkeitsantvag der jüdischen Abgeordneten vor, urw es verlautet in jüdischen Kreisen, daß diesmal der Antrag auf; keine großen Schwierigkeiten stoßen wird, , da der Sejm' die russischen, deutschen und österreichischen Ausnahnrsgesetze ablehnen ^Wrd.- - V .... -.v- . ' Die Bara« Htrsch-Sch«len. f Warschau, 8. August. (Tel. d. „Wr. MorgenzeitUW'-.) Der Ministerpräsident empfing die. Herren . Dr, Bio d-e r und S e i d l e r,welche, ihm die. Angelegerchsit der Verlegung der Baron-Hirsch-Schulen von Wien nach Warschau vortrugen. .. . 7 ^cr Agrarstreik. Warschau, 8. August. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitrrng".) Der schon seit längerer Zeit in Posen andauernde Ägtarstrett wird mit jedem Tage drohender. Die Agravarbeiter vertreiben die ftÄwilligen Feldavbeiter,. wobei sich auch ' blutige Vorfälle ereignen. In manchen Ortschaften mmßte sogar MMar zu. Hilfe kommen. Die Streikenden drohen, ine Häuser der Bauern emzuäschem. Rumänien. Massesmorv an jüdischen AmuestierLen. ' Einer' Meldung - des Budapester „Magharsag" au s Rumänien zufolge befanden sich im I i l-a v a - W a l d e 40 jüdische Politische Delinquenten in Festungshaft,-' die auf.Grund der königlichen Amnestie nunmehr. befreit werden .sollten. In der Tat würden diese 40.'Inden aus dem I i l a v a - W a l d e nach K i.s ch e n e w, eskortiert, um ihnen dort ihte ANnestierüng zu verkünden. Schön unterwegs wurde ihnen die Amnestierung. vovtz^t8iü.scht-.rmr.',Ae zu einem Fluchtversuch zu verleiten. Unter dem Vorwände der versuchten Desertion wurden nun alle 40 .Unglücklichen , einzeln erschossen. Dieser in Kischenew erst später . bekannt gewordene Massenmord der rumänischen. „Siguranza" an 40 der Amnestie teilhaftig gewordenen Juden , rief unter der jüdischen Bsvölkevung die größte-Enipörung : Hervor, was den König ' zur' Entsendung des . Mini-step- Prasidenten Bratianu nach Beßarabien .zwecks persönlicher Durchführung einer genauen Untersuchung ver- . Unlaßt hat, da söUst. die von Rumänien attgestrebte aus- ' ländische Anleihe' 'Unter -Teilnahme -'Rothschilds'.' vereitelt . werden könnte. Me rumänischen Behörden lassen vorläufig i keure Meldung über dieseZl Verbrechen ins Auslgnd durch. Die jüdische Auto«omie — sanktioniert. Paris- 8. August, (I/ E. B.) Das Komitee der jüdischen Delegationenin Paris erhielt von Dr/ S o l ow e it stch ih Mnister -für jüdische AngelegeUheiien Litartens, hie telegraphische Mitteilung, daß der H t a u i sch c S ö j-m 'jn 'K oW üo in dritter Lesung die Einfnhnü'-g der jüdischen^ Autonomie in Litauen -janktioniert hat-

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