Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1267 (10.8.1922)
- Date
- 1922-08-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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SfHe 4 Wien. Wunerstag f*H Miytt«k MsraerssteMrng. t! : 10. August 1922 Rr.ÄStz? lchaberS, sich -och die Rechnungen anzuseheri, keine Folge, mdern beschimpfte Herrn Hobrger, -aß dieser sich genöi>gt sah, «inen Wachmann zu holen, was einige Leuteallerängs veranlaßt«, stehen zu bleiben Und den Verlauf der' §gem zu verfolgen. Als der Wachmann endlich, erschien, joar -er Schreier verschwunden... Das ist der wahre Vachverhalt. Herr HMger selbst verfolgte den ungebärdigen Mann ebte Zeitlang, verlor ihn aher aus den' Augen, Äs er den Wachmann holte/ Wenn di« „Reichspost" nächstens wieder über jüdische Geschäftspraktiken Lärm schlagen will, wird sie gut tun, sich vorher, wenn schon nicht um den Grund der Preiserhöhung, so wenigstens um das MaubenKbekenntnis des betreffenden Firmainhabers zu kümmern. Es kann ihr sonst passieren, daß der gewisse „schwarzgekleidete Herr", -er,-dve wegen ihrer Reellität geachteten christlichen Kausieute" am Hmaufnumerieren hindern will, als „Saujud" verprügelt wird und dem Blatte nebst der fälligen Rechnung fiir Spitzeldienste auch 'noch eine für Schmerzensgelder präsentiert.?ahlKeS«er und ExportaKad.emiKer. Betrügereien im Restaurant „Balkan". Der Inhaber des Restaurants ,Balkan" «m FleischmaM Abdula Cvjetie zeigte am 6. d. dem Stadtkommissariat an, daß er in der letzten Zeit größere Abgänge bei der Dageslosung festgestellt habe. Es wurde ermittelt, daß die Abgänge dadurch hervovgerufen'wurden, daß Kellner servierte Speisen nicht verzeichnen ließen und den Erlös einsteckten. Es ist auch vorgekommen, daß sie Bons stahlen und di« mit den Bons aus Speisen einkasfterten Beträge nicht Mieserten. Als Täter wurde der 26jährige Oberkellner Gela Szandy vochaftst. Er hat bei seiner Einvernahm« die Tat eingeftanden und «Märt, die Machenschaften tat Mnvernehmev mit dem bei der Kaff« beschäftigt .gewesenen Oberkellner Mohammed Sesie, der unter sein-om mohammedanischen Zacken Mohamdd Jnssuf, zu Mostar gMr-eN, gemeldet ist, begangen habe. Sesie ist, seit die Anzeige «rstattet wurde, fluchtig. .Szandy und Sesie haben ihren Dienstge-er seit dom Monaten täglich um io.OOo bis 60.000 K. geschädigt. Nach diesem-Geständnis beziffert der. Gastwirt Cvj-etie seinen Schaden auf mindesten- 20 Milionen. Szandy gab weiter au, daß er seit einem. Monat von seinem verbrecherischen Einkommen auch dem Bruder des Anzaigexs, dem 26jährigen Hörer der Hochschule, für Welthandel MüM-Bei Cvjetie, fast täglich 20.000 bis 80.000 K., also rund die Hälfte gegeben habe. Der Student hat in der letzten Zeit auch bei der Kaffe Dienst versehen und hat ihn sogar veranlaßt, Knm Nachteile des eigenen Bruders die Betrügereien zu begchen und chm einen Teil des Erlöses abzugeben. Bela Szandy wurde gestern dem Landesßevicht emgeliefert, MüssK-Bei Cvjetie dem Gericht« aus freiem Fuße angezeigt'. Die Ausforschung des Sesie ist Mgeleitet worden, . Das Restaurant „Balkan" ist ein hauptsächlich von Reisenden aus de» Baltanländern fveguenbieries Gasthaus. Der Besitzer, war, che er sich dem Gaftwirtebe-rufe zuwendete, mohamm-edanischer Militärgeistlicher in der k. u. k. Armee. Der Streik in her K»»fektt»»»t«d«strie. ' Im Laufe des gestrigen Tagehaben neuerlich vierzehn Firmen die Forderungen der Stuckmeister bewilligt und heute wird in diesen Betrieben die Arbeit wieder ausgenommen. Das Streikkomitee beschloß, von heute ab durch ans Stückmeistern gebildete „fliegende Verhandlnngsgruppen" die einzelnen Konfektionsbetriebeaufzusuchen, um deren Inhaber zum Abschluß einer Vereinbarung auf Grund der neuen Fordemngen m bewegen. Die Stückmeister erhoffen sich von dieser .Mion einen Erfcckg, speziell in der Damenbranche, die derzeit eine Hochkonjunktur hat. Die Stückmeister wollen von ihren neuert Forderungen nicht abweichen, aber auch .ein Großteil der Konfektionäre zeigt keine besondere Geneigtheit, aus die neue» Forderungen eingugchen, so daß man in den Kreisen der Konfektionäre ,mit einer längeren Streikdauer rechnet. Tagsüber werden sowohl Konfektionsbetriebe als auch Stückmeistertverkstätten von Streik Patrouillen stark kontrolliert, um jeve Arbeit öder Ablieferung fertiger Waren zu verhindern. Der Demonstrationsumzug der Stückmeifttr findet am Freitag statt, aber nicht vor dem Parlament, sondern Über den Ring und dem Franz Jofefs-Kai. GO er A«fe»f des jüdische« Ratto««lrat» a« dt« aradtfche R«tiö«. - Jerusalem, 7. August. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) <rr jüdische Nationalvat für Palästina (Wand haleumi) erließ, wie bereits tarz berichtet wur>, an r>ie arabische Ratio» r» Palästina und dem größeren Orient eine» Wpell, der die Brubernation zum Frieden und zur Mitarbeit emlädt. „Wir sind, heißt es in dem Aufruf, mit der ernsteste» Absicht hierhergekommen, mit euch gemeinsam für den Aufbau des Lander zu arbeiten, das uns beiden teuer ist, zu arbeiten mit euch, in vollkommenem Einverständnis und ohne Rückhalt, wie zwei einander liebende Brüder, dir voneinander getrennt waren und wieder -zusammengeftchrt wurden. Wir haben Viel gelitten in der Welt, aus welcher wir hierher zurückgekehrt sind, in der wir von den Rationen, pnter denen wir lebten, so mißverstanden wurden, und in der der Geist, von dem unser Verhalten geleitet war, einer falschen Beurteilung auff* gesetzt war. Hier, auf dem Geburtsort« der Semiten, die uns in Sprache und. Wesen.am nächsten stehen, hofften wir, eine gemeinsame GpvacheeuW zu findest, und hie Möglichkeit zu m stchsn und zu schätzen und ai|Tf|t$f| ,Die MM -MjWw •**> Mt MtjW>-^M-deln Lande große MkWtzLlkG MMavan. zunt Wohl« aller Rassen in, Kaläftina z^^vhenän. Nun entstand im Lande eine Gruppe von Männern, deren Ziel die Schaffung von Uneinigkeit, die Herbeiführung innerer Reibungen, Verdächtigungen und unausgesetzter Konflikte ist. Im.. Wege der Press« und von Bersammlungsreden haben diese Leute die Märchen von der Msichi der Juden, das Land zu anyvttieren, von der Aufftapelnng'vön geheimen Wafsenvorräten und ähnliche Dinge mehr-in Umlauf gebrächt. Sie verstiegen sich sogar so weit, Bilder zu verbreiten, auf welchen die OMar-Mvschee unter der jüdischen Fahne dargestellt ist" Der Appell schließt mit einem Aufruf zum Frieden und harnwmschom Zusammenwirken. Das arabische Volk möge Anteil nähmen an dem Streben, Elches'Jndta-!^- Araber-in. .W^ße^rfülleH müsse/ für datz. gememsyme, -.wirf«»,-,-^ie verwüsteten Teile unseres heiligen Landes eigenvrä 'Äutzen und Frommen und zum Wohle der geMsten Menschheit wieder aftfzubauen". ... . .. i ■ —~ —— . Mandatsfeier in BeneW'Ms De-uMg - wird Uns berichtet: Hier fand am verflossenen Sabbat die Feier der Ra-, tifizierung des Palästina-Mandats in der großen Synagoge bWhi.dM MMag§,d« WM/WM MMÄtzW O t t o l e n g h j, der Präsident der..MüHen Gemeinde S Ulla m, und der Obmann der -zionistischen Ortsgruppe, cav. Fano, festliche Ansprachen. In besonders feierlicher..Weise wurde Theodor Herzls sowie des Hauptmanns - Äevi-Bmn- . chini, des jistriischen Helden von Venedig, gedacht,-»welcher von den Arabern rn Palystma getötet'wurde. * Dr. Adolf Bergmann gestorben. In Prag ist der gewesene Pcmdubitzen'WoSattz M^WMD^rgmann im 70. Lebensjahre geflsMt:^ Gr'-Mörkedper AioMstischen Bewegung seit ihrem ersten Beginn an und stcnw stets im Vordergrrlnd der Arbeit für. die. jüdnsche. Idee, der er m Wort und Schrift diente. Er jöa^ Onkel unseres Freundes Doktor Hugo-B ergmamD taMrusMem.- ' -' - »-Ein beredtes Stillschweigen. Das - Warschau«.-orthox doxe-Organ „Der Jud"- mnnnt. von -dem Ableben.. .T^avid Frischmanns keine Notiz. Man'muß. dieses immerhrn^. merkwürdige Verhalten verzeichnen, das beweist, daß der Hast" über das Grab hniaüs fotÄMeR. ''?'? Der bsuksche Nnitosalselerkag. > Heute 'WDattvnolfeiertag des DeuNLen Deiches, detzdolb bleiben alle Ämisräume der deut'chm Bebörden in Wien, also auch die Paßstelle tagsüber reschlGen. Um 10 Uhr vormittags werdm tör die >im Weltkriegs gefallenen deutschen Soldaten iZedächnisgottesdtruste abgeWkeb,'- und?.war für Me jiidiichen Löten im.Lempel 'in der Eeitensteltenaaffe. Um *k\2 Uhr vormittags empfängt der deutsche Gescuwte Dr. P, s.e i.f.fle t. Zn den Räumen. K« Gejaubijch'aft», III., Meilernichaasss 3,' die Mitaliederder deutschen Kolonie. ' .. D Ein Milchverbot i« Innsbruck. Der Stadtmagistrat, von^ Innsbruck, hat die Verabreichung von. fris^r. Milch mid deren' Mrtvendüng zur ZuberNtüW'^voü 'Wträmrn in''Gaststätteii verboten. Der Bchzüg voN Milch seitens, der Inhaber-solcher? Betriebe Mv den eigenen Bedarf ist an hie BewMgung des Ddagistrats tzebunben.,.. - Was dte Bliüer» «ach Wie« drtugem Die Rathauskorrelpondenz meldet: Auf einem der Wiener Märkte ^wollte, e in flw n d m-ä n n. aus MÜnchendorf ein.Loley und eick kevenües' Schweiß ÜM einMPrW bWäüstn, diir dm Mäi dtpreis bedeutend überst.eg^ Die - Schweiye wurden daher brschlagnahmt, wobei sich herausslellke, daß das geschlachtete Tier an R o tl äu f ertlrälldt war, w dsß da» Fleisch vertilgt werden mußten So schauen die Bauern aus, die der Antilemitenbund vor der Verseuchung durch den »jüdischen Händlergeist" schützen will! * Der Budapest—Wiener Zug entgleist. Räch einer Mtteilung her Direktion der uugarffchen Staatsbahnen sind der Zugsbegleiterwagen und der erste Personenwagen des am Montag um 22 Uhr 45 Min. von Budapest nach Wien abgegangenen Eilzuges um dreiviertel 1 Uhr nachts in der Station Nagyfzentjanos aus unbekannten Gründen entgleist. Opfer au Menschenleben sind nicht' zu beklagen. Der Zug konnte mit eineinhalbstündiger Verspäturtg seine Fahrt fovtsetze». Die Untersuchung wurde eingeleitet. * AbÜ»-er»ng öev DurchfÜbrrrngtzvorfchriften über dte Gebühren skr StumenSSubersnZeu. Keule gelangt t« D.-G.iBl. ejus Verorüuusi g des BundesmjUilreriums für Finanzen betreffend Durchsührungsoorichri.'ten über die Gebühren, lür die, Bewilltgürig von Namensänderungen zur Verlautbarung. Demncich werden chie bisher vorgesehenen Gebührensätze auf die zehnfachen Beträge erhöht. - * * Ltt Bari -es Waflerkrasiwerbes im D-bstal. Beim Bau des Mbtzkrasiwerkes hat vor kurzem der erste S t o l le » d u r ch 1 ch l a g ffaltgefunden. Es ist der Durchschlag des 2S0 Meier langen sogenannten Aiseggerjiollrns' nächst dem Wasserschloß in Spyvnih. * Große Spsndsn Lra«z Lehars. Der Komponist Franz. L e d a r hat jüngst m einem Kreilr ausländlfher Derehr« lür Äütogrammr sechs Millionen Kronen eingenommen Diese Summe hat er m so'geNder Weise vsrterlt: eine Million 'Kronen dem S l i s a b e t b h e i m, U.. Levpoidsaoffe, eine Million dem Blindenkeim. H., Äaleriestraße, eine w»Ilion dem B l t »de n hei m, XlX., Lobe W a r t e» eme Million der Ausspeisungsokson Ä n i t t a Müller, eine Million Kronen der Kmrerabteilung des Allgemeinen KrankenhoUle»'und 'eine Million Kronen dem Vungenluberkulosenheim Gletchenberg zu Landen d e r i s r ar l t t i j ch e n K u 1 l u s g ein ein de W t e rr. * Die Grmeiuöe W)err für -is AetluossgekelUchast. Der Flttanrausichutz der.Gemeinde Wien hat beschlössen. der .Wlener Fretwttllgen Retmngsgesellschast für das Jahr 1922 «Me SudvenMn von 26 Millio N e n K r ö n e 1t juzuwed.de« (gegen 2 Millionen Kronen im Vorjahre). Die Subvention ist. an - die Doraußietzung geknüpfthak - öle Einreichung der neuen vom Äktionskömilee beschlossenen S t a t u l e n der Aeilungsgesellichaft nächgrwiestn wirb. Kundgebung von Arbeitslosen. GOern' vor-mittalas zog »eine MG IWPeMNMMtLDMMMrMwWsM Mdas Parlament und entfaHd^,HiMx8t^MiM in das Gebäulde. 'In Vertretung des v^rWöerrew TWbeÄmnilsterS für soziale BerwÄtung. wurde' die 'TMuMon von einem Becünle^ >des Mirch'tertamS für foziäle Berwaltung. «mpfansten,/d« im Verlaufe der zweistündigen Untervcidung verschiedene NtSkünste. gab ‘ und Vk-e Wünsche der Demonstranten zitr Kenntnis nchjn. ^MWWWWWMM tndeversttiung.mltden VerMüensniSnnertk jnisattvn-. geführten VechaMungennckezttgltch; jünMn Streik jüG habest M.Cinjj nicht erfolg, daß aber die Gemeinde den Betrag uvn 360 Millionen Kronm iür die Er«erduug und Errichtung ,me»! Lungen.her lsiStte .der S t r a tz e n b a h v e» widme. . . * »eye GlrabeGaktalarii. Der Umtausch der alte» Böroerkaufsscheme des 250 Kronen.Tarises findet bis einfchltetzlich i2. August btt ollen Voroerkaukspellen, nachher bts 3L August nur ick DtridNonsgebAude» lV., Favoritenstraße S. statt. * Srhöhuvs -«r Gtchgebühre» fit» defosbere Metz, nnd Esomtttel. Gemäß e uer heute zur Verlautbarung gelangenden Verordnung des BundesmInisterMms für Kanhei , und Gewerbe. Industrie und Bauten wird zu den Gebühren für die cichcmUliche Behandlung besonderer Meß- und Wägemitlel m'i^WKstsckMidRWM MM Äl 1Z U s-ch ltz'i vVt; ISO Prozent ringe H o b e n. * Koscher-Selchwore». SchLnseld. Fell»« L So.,!!., Kalilgass« 5, täglich frisch. Ehakuzim Rabatt. Bereise, VortrSze «nd Versa««!««-e«. Der Brr ein Ohe l. Rachel zur unentgeltlich^ Ausspeipmg südlicher Notleidender, Wien. II., Kleine Pfarrgoffe 8, veranstaltet, am 'Sonntag den 13. d. einen Taaerausflug mittelst Schiff nach GreikensteM. Für Musik. Unterhaltung und retckhaltmes Buffet Ist vorgesorgt. Mitglieder. Gönner und Förderer des Vereines werden hiermit höslichst eingeladen. Die Abfahrt erfolgt um 7 Uhr früh. Restliche Karten tm Vereinslokal und im Calö Kornmehl.- H., Leopoldsgaffe 25. Preis für Kin- und Rückfahrt 4000 K. Das Reinerträgnts fließt der Verein zu. ... Ernährung. vte LrbensmittrlmLrkte. «ollSnre^arlofsel« reichlich assgedoltz«. Die Ste^ig erung der Fleischprei fe hält a n. An Zufuhren ist ein per Bahn au» Jugoslawien eingelangter! Waggon mit' fünf Tonnen Schweinefleisch zu verzeichne«. Der, Dertieht war sehr schwach. Kälber und Schaf« haben im! Enaroßhcmdek um 400 K. ongezogen. SchweiNepetfch »nd Fleisch-/ schweMe stiegen UM 1000 K„ Fetischweine um LVOO K.. Pind-' slütch um L600 K. Rindsbrrten und Speck uw 3000 K. 3m! Klemverkauf erhöhte sich geselchtes Schweinefleisch um bvo K./ Rindfleisch und Schweinefleisch um 1000 K>, Rinorbraten und' Speck um 2000 K.. Kalbfleisch um 2200 K. Bauchfilz, der gestern nicht vorrätig war. ist gegenüber deck Wöchenende um' 50V0 K. pro K'iogramm in die Köhe gegangen. Während so der Fieischmorkt ein trostloses Äilb hteje! mit . horrenden Preisen, den--n da« konsumierende Publikum .nicht Nachkommen kann, wirkte e,n reichliche» Angebot von holländischen Karloffeln. die sich. In sehr guler Qualität präsentierten^ einigermaßen beruhigem)^: Diese Äattoffelkj,i?M .IMchWrW' Mengen eingelangt ststd, .haben aus dem in der letzten Wocht vielfaw überspannten Karloffekpreis reguliekekid gewirkt und Kamel mit 1700 S. pro Kilogramm zum Verkauf. Sonst, alles 'üRve' ändert. _^; Gähne «nßÄtmst. A«r dr« Bhentetm. ' In der V d flk s o^p e r beWnt die heuttße AuMruck von ..duvsilsri» rusücLyL*, ^Bajazzo" um '/,8 ühr. Morgel gajlurt Herr Iaroslawjky als Germont in .La TravlatL". '< " Fm Wiener 6 t a d t t h e a t e r gelangt heule ,D e r W e ich » t e u f e l"» Morg«n ^B » U d e rWar t t n' zur Aufführung. Ick ü t m ft b 11 ä f o u 3 findet Samstag die Grsk oufstihruvg der Oberammergauer P a s | ton« f p t e l * ^Der Letdensweg Christi*), bearbeitet yo» ANr. -Got» Hardt. Mufik von Bernhard D a y d a, statt. .. GerichLSsaal. Die Iahre»r«hl bet KL«dig«ngea. . < Gegen den „übertviebone» FormMSstmS" im Kündi» gungsvevfahren richtet sich «im Urteil, das gestern em-Fbrralsenat des ZivrllandeSgerichteA «ntsr Vorsitz deS Dizepräsideu. ten Dr. Haitner gefällt hat. Die Buchensilm-Jlkdustriegesellschaft hatte ihrer Unpermieterin, der Mitteleuropäischen » Film-AktiengeMschaft „Mifva", mit der am 20. April d. I. beim Bezirksgericht Äbervoichten Kündigmg vierteljährig zum Augusttevmin gekündigt, phne dabei die Iahveszchl 1022 an« zugeden.' Das Bezirksgericht wies die Küudigu,wg zurück, weil in der Anführung „AugusttevMin" ohne Beisetzung einer Jahreszahl öt-ne mangelhafte und unzulängliche Bezeichnung des Mietverhckltnisfts gelegen sei. Bei der gestern' über die Berufung der kündigenden Gesellschaft vor dem Zivi5landesgericht stattgehabten Berhandkmg gab der Berufnngssenat der Berufm^ig FtflgemachBezirksgericht die Eckedigung des Kündigungsverfahrens ans, weil hier tatsächlich eta übertrrebener FprmalisMZs voMge. Die Hausbefitzeri» als Aazestellte d« Mieters. Die'Hausbesitzerin Berta Step ane k hatte ihre» Mieter Karl B a u e.r das Geschäftslokal wegen Wgeichedarfes gekündigt, weil sie sich durch Eröffnung eines Geschäftes'eine Existenz gründen müsse, denn trotz Besitzes dreier Häuser sei sie mitten o s. Das Bezirksgericht Hietzing erklärte die. Kündigung für unwirksamweil der.Geklagte sich bereit erWrt habe, L'ie HauSbe-siitzerN ,aks -Werkänfer'iM internem Geschäfte anzustelk.en und durch Annahme dieses Angebotes s>ht ^Eigenbedarf an dem Geschäftsliokale! entfallen wäre. Gegen dieses Urteil bracht« die Hausbesitzerin die Berufung cm das Ziv!llandesgericht ein, in welcher de Zumutmrg, daß sie, die, bisher stets felbständiig gewesen, in ein dienendes Verhältnis zu ihrem Mieter treten solle/,' zurückgewiesen Wierde. Jchein MonWn'stehe die Wahl des Berufes frei.- / Der Berufu-ngssenat (Vorsitzender Hofrat Dr. Klang) MUMv^Bsgründung her« 'M' PftnflwoSve MM ta Mneni GMM 'M';;'3 * ■