Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1267 (10.8.1922)
- Date
- 1922-08-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Rr. 1867 Men, -L?oniier27afi' nehmen sollen. Dies könne 'der Klägerin nicht zugemutet werden.. Daß sie -von? ihren Häusern nicht leb e n könne, stehe Mchsalls föst. Wenn dennoch die.Berufung abgewiesen wurde, so geschah dies deshalb, weil die Klägerin nicht a-n'gegoben habe, welches Geschäft sie in dem Lokale betreiben walle. Im Gerichtssaal erkannt Zu interessanten. Zwischenfällen kames gestern während einer Verhandlung gegen zE vielbestraste Einbrecher, die sich neuerlich vor einem Schöfsensenat unter dem Vorsitz des §Dbe-rlandesgerichtsvateS Dr. Glogan wegen Diebstahls zu verantworten hatten. Einerder beiden Gauner war nämlich dein Gerichte von der- Polizei unter. f a l s'ch e m Namen eingeliefert worden, und nur ein Zufall führte knapp vor der Urteilsfällung 'Mr Lüftung seines Inkognitos. v, Augeklagt tvaren" der Agent Franz Polgar und -dev Zuckerbäcker' Julius- P e r o t t i (richtig Tibor Pesthen), zwei ungarische Kommunisten, die unter der Räteregierung in der Roten Armse gedient halten . und dann nach - Oesterreich geflüchtet waren. Hier verübten sie Einbrüche, und zwar im Magazin der KinderhÄfsaktion und in einem Kanfmannsladen in Judenburg. Ihre Mitangeklagtett waren einige stadtbekannte Hchler, die Marköre Artur Grünberg er ''itttb Albert Schneider sowie die Kauflente Jakob Weiß, und Alexander Gold stein. Der Angeklagte Polger war vollkommen geständig, sein Komplize hingegen leugnete hartnäckig und behauptete, den Diebstählen gänzliich ferne zu stehen. Auch Grüniberger, beteuerte seine Makellosigkeit, das ihm vor-- gchaltene polizeiliche Geständnis sei ihm erpreßt worden. Diese Beschuldigung vevanlaßte den Vorsitzenden, den Regierungsral im Sicherheitsburvau Dr. Matte,.»der die Verhörs-- protvkolle ausgenommen hatte, vorzuladen. Dr. Matte bezeichnete vor Gericht die Behauptungen GrünbergerS als gänzlich erfunden. Bei dieser Gelegenheit sah er den neben Grünberger auf der Anklagebank fitzenden angeblichen Perotti und erkannte in ihm sofort den Verbrecher Pesthen. Seine Identität sei tm Erkennungsamt durch Fingerabdrücke festgestellt worden, . ' ' > Pestyen erklärte alles das für falsch. Um die Sache zu klären, schied der Gerichtshofdas Verfahren gegen Pesthen aus und ließ den Mann in die Zelle zurückführen. Nach einiger Zeit erschien ein Gefängnisbeamter im Verhandln ngssaale und überreichte dom Vorsitzenden die schriftliche Bitte Pestyens run - neuerliche Einvernahme. Der Häftling wurde vovgeführt und bekannte nun, daß er der gesuchte Pesthen sei und alle ihm angslasteten Straftaten wirklich vollbracht habe. Der Senat verurteilte dann Pesthen zu zwei Jahre n, Polger zu. achtzehn Monaten, Grünberger zu sechs Monaten schweren Kerkers, Weiß zu 160.000 K-, Goldstein zu 160.000 K. und Schneider zu 25.000 K. Geldstrafe. Gegen Polgar mtb Pesthen wurde die Landesverweisung ausgesprochen. Pesthen bat, ihn nach verbüßter Haft.nicht an die ungarische Grenze zu bringen. , , , Der Prozeß La«La«.' .. Budapest, 9. August. (Tel. d. -Mr:. Morgenzeitung".). In, -er gestrigen Verhandlung des Landau-Prozesses - wudde der ehemalige Hauptmann Berczh einvernomruen, der. seinerzeit im Aufträge des Honvedministers S r e t e r zugunsten der beiden Landaus intervenierte. Der Angeklagte S i p o s hatte sich in seiner Aussage daraus berufen, , daß Hauptmann Berczh ihm praktische Winke gegeben hätte, wie man die Vechafteten mißhandeln könnte, ohne daß die Mißhandlungen nachzuweisen wären. Berczh habe ihm geraten, statt 'der Stöcke Schläuche, die mit Sand gefüllt sind, zu verwenden. Die Anwendung solcher Mittel, die gegen den Räuber Rozsa Sandor und seine Bande gebraucht ttmvden, sichre zu Schlagansällett und Gehirnlähmungen und niemand wisse dann, woran die Jnkulpaten gestorben seien. Hauptmann Berczh nahm in ' seiner Zeugenaussage gegen die Behauptungen des Angeklagten Sipos auf das entschiMnfte Stellung. Cr sagte, daß er während her kurzen Zeit, die er mit Sipos zusammen war, sofort den Eindruck gewonnen-habe, daß Sipos ein Sa-äist sei und an Moral sniaMY leide. Sipos hätte niederträchtig geloge n, als er ihm die erwähnten Ratschläge andichtete.' Sipos gehöre gar nicht auf di« Anklagebank, sondern in d i e -I rre n a n st al t. Im übrigen, erklärte er, könne er - nicht alles über die Affäre aussagen, da ihn bezüglich vieler Dinge das Amtsgeheimnis verpflichte, obwohl diese Fragen zur Aufklärung des Falles «beitragen^ würden. Während er -mit Sipos sprach, erzählte dieser in wonniger Ekstase verschiedene FolternngSmethoden,, und welche Wonne diese Folterungen ihm verursachen. Sipos ivar damals ein Skelett und jetzt sehe er glanzend aus, sagte der Zeuge, sicherlich wirke die Gesängnislust sehr vorteilhaft auf rhu. Hierauf erhebt-sich Sipos; er ruft dem Zeugen all e jene Anschuldigungen zu, die er bereits in-seiner ersten Aussage erhoben hatte und daß man in der Abteilung des HauPtmames Berczh den M a st d a r m aller Beschuldigten j Mit Paprikasaft ein* schmierte. Den beiden Landaus sei dasselbe widerfahren.' Der Zeuge erklärte in größter Erregung, daß er mit , Svpos keinen Augenblick allem war, sondern immer in Begleitung eines Obetleutnants, der bekunden -werde,' daß Sipos auf -das niederträchtigste lüge. Sipos erklärte schließlich, er werde noch zur Bekräftigung seiner Aussagen die Einvernahme / des ge w es enen Honved m r ni st er s veranlassen. Zeuge Berczh Märte weiter, daß Sipos gesagt habe, er wisse sehr wohl, wie nian mit den beiden wenn* vzr i i itc i I «lijj tub eilt' PÄituA. 10. August 192$ ,Seite 5 OURAiSiVV:*» Wally Spielberg Dr. M. Spielberg ged. Bohin Zahnarzt Vermählte 6596 Statt eines Telegrammes Zur Verlobung ... des Herrn Dr. Max Kleiner gratulieren^ wir -herzlich«! und spenden aus diesem Anlasse K ,10.000 für Jüd.Nationalfonds Werner umTÖräut 6594 Kultusu.Justiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekannteste Specialfirm* 135 RUDOLF G0LBSTE1H Gegründet 1866 — Grosse Auswahl feinster Stoffe f M^ssbestel! ungen Landaus Verfahren müsse, er habe ihnen jedoch eine n langsamen Tod zugedacht. Der Zeuge erklärte, er habe bei der ganzen Affäre die Impression gehabt, daß es sich um eine gewaltsame Erpressung handelte. VsikSWirt. Gestempelte Krone ----- Ausxahlung WiE - In Mich'notierte die österreichische Krön» .... —.01 die vsterr. gestempelte Krone. —.Oi1'/* die tschechische Krone . . . . 13.65 die Mark. ..0.65 Agram . . . . . . . . , . IMlk Sofia i v,. . . . 8.k5 Budapest . . . ... . . . 0.36 Warschau..... ... 0.08 .Ol1/* Centimes. -.01 Centimes. (-.01 (-.01 »A (12.90 l 0.70 (1.60 (3.30 ( 0.30 ( 0D8'/, am 8. August) am '8. August) am 8. August) am 8. August) amAAugust) am 3. AUgust) am 8, August) am 8. August) nicht gleichmäßig. Ärbönches stiegen um 650.000 ft, Türkenlvs! und Egydyer um je 80.(00 ft. während Gösser 70.000 ft. Graz-Köjlacher 39.000 K. und Veilscher Magnesit 150.000 « einbüßten. N e u s i e L l e r-A k t i e n stiegen um 45.000 ft M 1 Million und sind neben Veitscher Magnesit das zweite öster^ reichische Millionrnpapier geworden. . Seslerreichische Renten tagen'sehr fest, ungarischeKronenum 1000 Punkte schwächer. Auf dem Exotenmarkte notierten, Caro Sellinek 5000 bis 6000. Cos 1700 bis 2500, Iriag 38 ovo bis 45.000, Mrasnica 20.000 bis 24.000, Rhombus 2000 bis 370V, Rumpel S100. Steirische Kohlen 11.000 bis 13.V00, Steirstche Magnesit 72.000 bis. 78.000. Vaterländische Bau 8500 bis 10.000- Die Devisenkurse. Steigerung des Le« und -er Ungarische« Krone. Die österreichischen Zahlungsmittel notierten gestern tit Zürich unverändert: Auszahlung Wien 001, die gestempelte Krone O.OiV«. Die Mark schwächte sich von 0.70 aus 0.65 ab. die tschechische Krone notierte 12.95 (um 5 Ceniimes höher). Die ungarische Krone hat sich weiter gebessert und erreichte den Stand von 0.36. In Bert i n zogen die fremden Zahlungsmittel trotz der an der dortigen Börse verbreiteten Gerüchte über «in. Nachgebm Frankreichs weiter an. der ln letzter Zeit stark gestiegene Leu ging jedoch von 809 auf 800 zurück. In Wien notierlen Pfund. Schweizer Franken und Lire unverändett, der Dollar ermäßigte sich um 50 K. aus' 51,550. tschechische Kronen um 4 ft auf 1250.50, schwächer waren auch Reichsmark und polnische Mark, wogegen Leu und uitzartsch^eKr 0 n e weitet erheblich gestiegen sind. Nachstehend die offiziellen Notierungen: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 9. August 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam t. 1 holl. Gulden , Agram 1 jug. Kronen .... Belgrad 1 Dinar .. Berlin 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . » Budapest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei ....... Chrlstianla 1 norweg. Kronen. . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid l Pesetas ...... Mailand 1 Lire ....... Utw York I Dollar. . . . . . Paris 1 Francs , . . . . » » Prag 1 tschecho-slovy. Kronen . So9a 1 Lewa . . .. Stockholm 1 scbwedischeKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Zinsfuß Geld Kurs V. 7. Wart Geld Aagust Ware 4 20065.- 20095.- 20045.— 20075. - 6 156.35 156.65 153.10 153.40 6 . 625.40 626.60 612.40 613.60 6 65.60 65.60 66.85 67.15 ' 4'l, 3977.- 39&3.- 4002.- 40C8. -. 6 1 32.96 33.94 25.71 25.19 6 5'A 88342— ' 8846.- 8844.- 8856.- 5 11167.— 11183,- 11242.- 11258. - 3 230900.-231100.-230900.-231100.— 3'/, 7965.- 7985.- 7990,- 8010.- 6 2373.50 2376.50 2378.50 2381.50 , 4 51.775 51.825 51.325 51.875 5 4227.— 4233.- 4227.- 4233.- , 5 1234.— 1256.- 1259.- 1261.- 6*A 319.50 320.50 314.50 315.50 4'/, 13490.— 13510.- 13510.- 33530.-' 7 7.77 7.83 7.Ö7 8*03 3V, 9343.- 9857.- 9843.- 9857.- . Wieker Börse. Aach schwachem Beginn fest. — SlaatsbaHn eine Wilttoa. > Dti gestrige Börse «röfsnrle in schwacher Kaliung: mit. Ausnahme von P o l d i h ü 14 e und S k o-d a a k l i e n «rjuhrrn olle Kulistepapiere erhebliche Adschwächungen. Nach Erledigung der VerkäufSvrders machte sich jedoch eine freundliche Stimmung geltend, wobei insbesondere A i v i n e w e r t e und S t ä a l s b a h.n w'e r t e zu steigenden Kuijen umge^etzi wurden. Slaalsvnhnaklien prositicrlen von den in der grstrigen GeyeralverianiMlung vom PläsiSenIen S i e g h a r 1 gemachten Andeulu-gen 'über den Stand der Derhandkungen über die Annuitätetifrage und -stiegen sprunghaft aus 675.000, gegen Schluß a-il fe in e M i l Li o n. ajicjcc ^ur5 iU jeöDcö oHijuU n i ch tme r.k a n n t worden, es,war bei einer Million viel Ware otijf Markt g'eköminen, ble zu ^S-ooÖÄtbndfi leUt ausgenommen wurde. N-n garis ch e D e r t e lagen sehr fest und proßiierten von der Preisbesserung der ungarischen Kräne, österreichische Bankwerte waren dagegen schwächer. Von tschechischen ' Kullssewerten besserten sich Skodaakiien um 69.000 K.» Pold!» Hütte um 35.000 K., während Zivnostwska-Aktien 53.0d0 K. verloren. . Im S'ch ranken war die Tendenz nicht gleichmäßig.: Kurssteigerungen und Abschwüchungen hielten sich ungefähr die Wage, was insbesondere für 1 s ch e ch i s ch e W e r t e gilt. Es gewannen U.-a. Kafchau-Üderberger 22.000 K.» BrLxer Kohle. 225.S00 ft. Rothkostelkher 70.000 ft. Schbller Zucker 300.000 ft E a r b o r u n d u m » A k t i e n machten ihre starke Elnbuße vo« Montag, vvilsiändis wett, die Nachfräge nach diesem Papier, war so gvotz, daß eine Kürzung, der Zuweisung erfolgen mußte. N v rdda h n a k ti e n stiegen> um 1*1 Millionen aus 10*5 Millionen. Dagegen bützten ein r Buschtihrader A 290.000 ft., Nobel Dynamtt und Nesselsdorser je 130.000 K.» Blaghoffer 100.000 K. und Ketnrichsthaier 99.(00 K. Petroleumwette' verkehrten ungltichmäßig: , Galizia gaben um 850.000 K., Apollo um 72000 ft nach, «Ährendi Fanlo um 120.000 A und KarpaW.' "üm./2S0.o^o' tu* sind. Auch die Bewegung der Übrigen Esiektenkategorten war, ^«erlksn. kiaten r. 5 Dollar aufw. , „ kleinere ... Belgisch« Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten 211 1000 Leva . * - ,*00 „ » » „ , kleinere. . . DSnlSche Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten ru 1000 Mark. . , ■ » 100 ». *' .. , ' „ kleinere.... Engl. Noten von 6 Llvrest. atttw. _ ., klemfcre . . ... Französische NoteS 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. n „ kleinere .... . lugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar : •; . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. Kleinere« Rüßiäntsche SoteS zu KWO u. 500Lei _ „ kleinere . . . Russ. Noten (Ronian.) zu 500 Rubel * » » .n?00 , ■ ■n 0 „ kleinere . » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische' Noten 100 Francs . Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-ilow. Not. v.,1000 aufw. „ „ kleinere . ., Ungar. Noten (neue Etn.1 zu 1000 Kr. Y . zu 10.000 Kr. * . . „ . kleinere. 51.550 51.650 3945*.- 3955!- 309.— 311.- 299.- 301.- 1Ö990'.— IIOIO!- 65.65 66.15 ' — 51.600 51.450 3970.- 304.— 294.50 66.95 51.700 51.KO 3980.- ■ 306.- . 295.50 HOlÖI-5 67.43 67.25 230350;- 230650.— 230350.- 230652.- 230250.— 230550.— 230250.- 230550.- 4195.- 19955.- 2348.— 2338.- 622.- 618.- 4205.— 20605.- 2352.- 2342.7- 624.- 620.- 4205— 4215.- 19955.- 20005.- 2348.^- 2352.- 2338.- 2342.- 609.- 611.- 606.- 608.—.: 8740.- 8760.- 8740.- 8760.— 7.70 7.78 7.90 7.98 7.66 7.74 7.90 7.98 539.50 540.50 469.50 470.50 519.50 520.50 459-50 460.50 13285.— 13315.- 13335.- 13365.—: 9790.- 9810.- 9790.- 98IQ.-: 7878.- 7925.- 7855.- 7905.-' 1259.50 1253*50 1254.50 1257.se 1248.50 1251.90 1252.50 1255.50 33.19 33.31 25.89 26.01 32.84 32.96 25*69 25-81 Sraatsetsenbah«-GeseSschaft. Im Juduftriehaust hat gssteru unter dem Vorsitze deS Präsidenten des Veve-imgten Verwaltungsrates Dr. Rudolf S-ieghart eine außerordentliche GEewlvers-ammlung der Aktionäre der, Priv. österr.-migar. Staatseisen-bahn-Gösellschaft stattgesünden. Erklärungen Dr. Siegharts, .^Mor-EingcheN' m -die Tagesordnung. hielt der. Vorsitzende Dr. Si-eghart eine Anprache, in der er über die günstige Geschäftslage der Banater Unternehmungen der Gesellschaft und der Wiener Lokomotivfabrik berichtete und sodann, zur Frage der Ungar is ch e n Annuität en und der Bork r i e g s- Verpflichtung e n gegenüber den französischen Aktionären übergehend, erklärte, daß im September ernstliche Versuche zur endlichen Ordnung der Annuitäten frage werden, unternommen werden, worauf dann wohl auch, die Wieidevausmlahme der Zahlungen erfolgen werde. Nähere Mitteilungen über die wahrscheinliche Lösung her.ungarischen Annüitätensrage können allerdings heute noch nicht -gemacht werden^' da die Verhandlungen im Zuge srnd und die Verhandlungstoilnehmer währmd dieser Zeit selbstverständlich zur Verschwiegenheit verpflichtet sind. Doch gibt Redner der Ansicht Ausdruck, daß nach dem bisherigen Gange der Verhandlungen eine immerhin annehmbare Lösung, erhofft Werden kann. /Der Redner erörtert sodann das Abkommen mit den französischen Aktionären betreffend die Beza!hlung.der während der Kvicgszeit beschlossenen Dividende, die -gsinäß deck Fviedensvertmg valorisiert werden mußte, und verweist darauf, daß dieser, Ausgleich die Gesellschaft zur Ausgabe neuer Aktien nötige, was wieder die Klarstellung einer Reihe anderer Punkte dovauSsetze. Dazu gehört die Frage, auf tief unter den Hi-»chenhaus . ’4 d'-C, lut Tagespreisen M »•AM»-. 1 t