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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-10 · Heft 1267 (10.8.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1267 (10.8.1922)
Date
1922-08-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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*\ **, <), > * 1 ' •■/’m; 5'"^ ,■* *.«; *’.i * J ~'-4^ A <• 11 y* ■ •' \ ' p> ' ' f+i v . r 4, ‘ ' 1 ‘ ' '■ ' /• *v - x ‘ ’ - Wien, Don«erSta- /tuStvitt aus der Partei angemeldet hat, ein Schreiben geachtet, worin dyvauf verwiesen wird,daß die Partei bis-t ih^-!etcheEche'Erfhlge im Rahmen ihres'Programms auf-" gstweisen Me und daß die Befürchtungen des Präsidenten iststhegründet seien,-da' die Partei auch fernechrn die Jntpresien dex Wneit Landwirte Und Her kleinen Steuerträger im Auge Behaktep/werde. Zum Schlüsse wird der Hoffnung Ausdruck s gegeben, daß es bald zu einem abermaligen ZpfamnienwirkLiTder Partei mit dem PWdenten Gaal tdMüren ltzerde. .. Der LtreiKim Salgn-Tarianer Dohle«» gebiet. - -' - Budapest, 9, .August. (Tel.-Komp.) Der Streik im Mlgo-Taxjaner Kohlem-ovier dauert fort. Durch die kürz- , lieft erfolgte Vechäftung der Streikführer hat sich die Lage noch verschärft. Die Behörden werden nunmehr zu schärferen Misteln ßrofett und planen die Ausweisung landfremder (ÄEep(e.,nnd die Internierung' der Aufwiegler. 'Sollte auch dies mchts> nützen, so wird.das Unternehmen alle Arböster, die ^katuralquartier erhalten, delogieren. -'/^/^' Palen.- ,7 i Die Wahlor-u«NA. Wilna, 8. August. . (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) einem Interview, das Dr. Wigodski einem Vertreter deS ->Slo wo" gewährte, äußerte er sich über die Frage der Beziehungen.'der Juden zur Wahlordnung wie folgt: Die Juden in Polen sind zwar ein Neuntel der ganzen Bevplkerrrng mnd hatten denrgemäß ein Anrecht auf nrehr als - fünsßig Sitze im Sejm, es ist aber'nach der neuen Wahlordnung difelhaft, o>b die Juden, fünf öder sechs Sitze erreichen werden. iMher ist es nicht verwunderlich, daß sich die Juden.negativ? zur Wahlordnung' verhalten. Der Text .der treuem Wahlordnung ist noch nicht ganz veröffentlicht. Es ist nicht ausgeschlossen, daß unsere Aussichten so eng begrenzt sistd, däß.es fraglich erscheint, ob eine Anteilnahme an den stahlen sihmhaupt lohnend wäre-. Meiner Meinung nach sollen sich die Juden an den Wahlen beteiligen. Ob andere jüdische Gruppen in diesem Punkte mit mir überewftrmmen. werden, ist fraglich. ., Mandatsverzicht der jüdische» Stadt- - rite in Wiina. Wilna, 8.. August. (Tel.'d. „Wr. Morgenzeitung".) Die jüdischem Stadträte, die.als Protest gegen das . Verbot der, jüdischen und hebräischen Sprache in den obligaten Volksschulen, der Juden in der .'letzten Stadtratssitzung den- Sagl -verlassen hatten, ha-hen i h. r e Mandate «iedergelegt. Die Entscheidung über die weitere Vertretung sin Stadjrat . sieghnunmehr bei dm OrgamfatiWem-, welche seinerzeit Hre Vertreter in den Stadtrat gswählt-haben. Dev'Wffifch-vol«ifch^^K^ ' Wa^H-VW'-Äugust.!-(Del. d. «Wr..'Morgenzeiümg") Dem HHcesMlsfchüsse des Landtages liegt ein Antrag auf FeststellustglÄer Wachen der Niederlage der polnischen Armee km Jahve IM vor. BerhattrmK eines SoVjeLfnnktio«8rs. Warschau, .'8. August. (Tel. d. „Wr. Morgenzei-tung".) Großes Aufsehen rief in hiesigen politischen Kreisen die - Verhaftung dB Mtgliedes der Repatriierungskommission der Sowjet in Polen, F i l -i m o n o w, hervor, bei welchem man konkpromittierende Spiotlagedokmnente gefunden hat. Filimonow wird 1 nächster Tage nach Moskau zurückgeschickt werden, tz .... 7'7 ■ ' k Litchinow itt Warscha« . . Warschau, 9, August. (Tel.-Komp.) Auf der Durchreise nach Moskau hatte Litwino.w eine längere Unterredung " mit dem) Polnischen Außenminister Neratowicz über die wichtigstes, .die Pyftüsch-russischen Beziehungen betreffenden Fragen. Sodannwurde Litwinow vom Staatschef. Pilsudski inlängerer Audienz einpfangen. Morseüzettuns. 10. «ußust 19S2 Seite Ä Rundschau. Bayern und die deutsche Berlin, 9. August. (Wolfs.) Der bayrische -"mister- Präsident Graf Levchenfeld ist vormittags hier e rossen. Er stattete dem Reichspräsidenten und dem Reichskanzler Besuche 'ab./ Hveräüf begannen unter Vorsitz des' Reichspräsidenten die; Verhandlungen über die Gesetze zum Schutz der Republik.und die bayrische Verordnung. An diesen Verhandlungen - nahmen außer den bayrischen Ministern auch der -bayrische Gesandte v. Preger teil. Die Urheberrechte in Sowjeirichiand. Riga, 9.. August. (Havas.) DieSowjetregierrmg hat eine Verördnungüber die Urheberrechte erlassen, in der der Regierung düs Recht zugesprochen Wird, jede-i 'Schriftwerk,' dassie .füv.hochlbedeutönd hält, .zmn Staatseigentunr zu crklärxti. Die Verleger erhaltew >bas Recht, den ausländischen Verfassern gegenüber nach, Gütdünken vorzngchen, -da die ftüheren Konventionen nicht mehr aneäannt ichcrdeu. - . . .. - Drr Prozeß gegen die russische» SazialrenalntionLre. Bedingte TodeSükteile. Riga, 9. August. (Havas.) Der Oberste Gerichtshof in Moskau hat gestern das. Urteil im Pcozeh gegen drc Soziaalrtvolchionäre geiallt vnd dl? Hero uri'ft''.)st'n van rhn-'n zuch Tode verurteilt, nämlich-Gotz^ Donski, Gerstein, Gondelman, .Gvabolvskj, Lrhatcheff, Jvänow, Rainer, Elkig, Timofejesf, Morozow, Aganow, Mtowski und HÄene Iwanowa. 'Der allrussische Zentraläusschuß beschloß, das Urteil: zu bestätigen, die Ausführung aber aufzuschieben. Die Hinrichtung wirdbald stättsrnden," wenn die Sozialrevolutionäre die Feindseligkeiten und den SpionagefÄdzug gegen die Kommunisten nicht einstellen. Die nikderlL»dischen Arbeiter gegr : d«« Anschluß an Moskaa. .- . Haag, y. August. (Havas.) Ein Alttrag auf Bei!-.Itt zur Moskauer Internationale ist von dem Niedsr?ändischen Arbeitevbund, 'der auf der äußersten Linken stc"mit -5880 gegen-4404 Stimmen bsi 10.476 Abstimmer.Veit verworfen worden., Freigabe dentsche« und ungarische» ' Beskßes. r Rom, 9. August. Die Regierung hat außer mehreren, deutschen Besitzen und dnn Lützowschen Besitz auch Ungarische historische Institut ohne Kompensation froiMvben. DzigsMeriM Zisniftettr Der Trrmitt fö? die Schekelakyan geht «m IS. Lagast z« E»dr. Siitzet «och die wenigen Tage zur Vvwringung ein«« »Sglichst grotze» Anzahl Schehalim ans. . Zionistisches Lsksl^omite . S8«Mch« Beziekssrhttonen «rr-rn «n;a«?vr^srt» die restttche PartrM«8«r atz;»sShren.' Zio«Mschrs LoAdesksmrts« fn * O - ftsrreich. Wovtag -sn 1<. 8 Ahe abends, sindrt i« Sihnngssanl« des ZiorrWfchen LsndesKomUerz, 2. Dez.» Ladorstratze 2S A» «irr« grureinsams Sihnnz drr Vttglieder -es Parreirales, Üä«-ss . 6»?rsl^ Provinz« kpmttees nnd -er Keren GajesipS-KomMillksK statt. TagrsorS^er^g : 1. Ätan-i'. 2. Keren Äafest»-. Für -a» AwnMNch» Son-eskvmW« für Yssterreich: S>£ BchaM. Ing. Stricker. NeAHrl'rchr bedeute«iie Srhöhrnr/I des Bsotyr-ifes. Wahrscheinlich ein Preis von 3000 K. .. Die B ä ck e r g e h i l f e n haben in. den letzteii Tagen abermals «eite Lohnforderungen gestellt, und zwat in einem , sehr beträchtlichen Ausmaße. Ueberdies ist der Preis des Brotmehles auf über 3000 K. -gestiegen. Infolgedessen stehen wir vor einer, n-nerlichelt Erhöhung des Brotpreises. In Bäckerkreise,' wird erklärt, daß die volle Erfüllung der Fordenrnqen der (Schilfen allein den Brotpreis um nahezu 500 K. pro Laib empövschnellen /müsse. Gestern fand eine Konferenz der Brotfaibrikanten, der Vertreter der Bäckermeister und der Gehilfenschaft. statt, in welcher über die Höhe des neuen Brotpreises beraten lverden sollte. Es dürfte lvahrscheinlich ein Preis von 3000 Kronen pro Laib ~ bisher 2490 K. — vorgeschlagen werden. Die Erhöhung soll, bereits ab nächsterr Montag den 14. d. in Kraft treten. . Der Wiener Bürgermeister hat an das Buiudesministeriu-nr ftir^ Volksernährung / das Ersuchenv gerichtet, die veraltete. Verordnung, die den Gastwirten und. Kaffeesiedern beim Verkauf von Weißgebäck einen 25prozentigen Preisaufschlag bewilligt, ausdrücklich anfzuheben. Diese Verordnung bezog sich auf.das damals eingefuhrte Einheitsweißgebäck, dessen Preis amtlich festgesetzt war. Gegenwärtig handelt es sich jedoch um das Kleingebäck, das die Gast- und .Kaffeehäuser von den Bäckern frei kaufen, nwbei ihnen die Bäcker einen Rabatt von 8 bis 10 K. für das Stück Weißgebäck und von 80 K. für den Brotlaib gewähren. Die Wirte und Kaffeesieder erzielen alsö jetzt beim Gebäckverkauf einen unberechtigten d o p p e l t e n' G e w i n n. Sowohl das; Kriegswucheramt als das städtische Marktamt haben festgestellt, daß dieser ganz unberechtigte Aufschlag auch die Nebevwachnng der Preise erschwert. Es ist zum Staunen, haß eür Miwstssrmm erst eines sÄtchen Appells bedarf, um eine von den Ereignissen längst Überholte Vorschrift anfzichvben, die doch nur mehr die von einem Gesetz gewiß nicht zu schützende Wirkung hat, den Lebensmittelwucher zu fördern! Geplante TariferhShnng «ns den . Staatsdahne«. Budapest, 9, August. (U. T. K. B.) Heute vormittags fand unter dem Vorsitze des Handelsmmisters eine Enquete in der Frage d^r geplanten Tariftrhöhung der StaatsbahNen statt. Es'.ist geplant, die Person'entarife be den Schnellzügen um 120, bei den Personenzügen um 10i Prozent^ zu erhöhen. Ferner ist eine Erhöhung für Expreß Väter um <150 Prozent und für gewöhnliche Güter um 2l... bis 200 Prozent beabsichtigt. Ferner soll-eine Erhöhung der Tarife für die larifbegünstigten Waren -um 20 Prozent der Kohlentarife nw 30^Prozent, der Stückgütertarife un 120 bis 150 Prozent, der Eilgütertarife um 150 Prozent - der Tarife für Ärixuswaren um. 200 Prozent Platz greifen! Ein endgültiger Beschluß wird erst nach Anhörung de, Jnteressentengruppen.gefaßt werden.; i« der Gtvoföipafic. - Unser Bericht über das erfreuliche Interesse, dak S'arah Bernhard noch in ihrem hohen Älter für di« jüdischnationale Bewegung gefaßt hat, hat'in der „Reichst Post" eine wahre -Panik' hervorgerusen /.Dem christlichsozialen Blatte wird es ganz schwindlig zu Mute wenn er an die Möglichkeit denkt, daß das patriarchalische Beispie' der. göttlichen Sarah auch in Oesterreich Nachahmung fiü den, eines Tages auch hierzulande etliche Hüllen fallen und manche ängstlich genährte Illusionen zerstört werden könnten. Drdie anttsemittschen Tagschreiber Metls ihre k ü n st l e r i s ch e n Neigungen niemals an solche Jlür siynen gebunden, sondern zu ihren eigenen iStandesfesten mit Vorliebe jene Schauspieler lieraugezogen haben, bei denen nicht erst die Natur einen rnühevollen Sieg über Angekünsteltes zu feiern braucht, um ihr Judentum.zu dekla-- rieren, bezieht sjch die Angst derklerikalen Schriftleiter Wohl iverügrr auf solcbe Mimen, die auf deni weltbedcute.il--. den Brettern, als. pielmehr auf diejenigen Komödiantell, die in der allerchristlichsten Partei mehr oder weniger bedeutende Rollen spielen. Die große Zahl dieser Elemente läßt die Paüik des führenden Wiener Antisemitenblattes tvahrhaft begreiflich erscheinen, die es bei-der 'Borftellullg einer allgemeinen Dernaskiernng .befallen muß. Würde sich d"ch dribei nicht bloß der erste christlichsoziale ParüDändidat für die. Präsidelttewvürde der Republik Oesterreich als ein alter Jud (..-und eine in der klerikalen Schulbewegung führende Danrewenn schon nicht als alte Jüdin, so immerhin als eine noch viel jürrge^e Christin entpllppeü, sondern a,cch im allgemeinen Politischerr Leben eine für die christlichsozial-deutschnationale Regierung ' katastrophale':Wendung eintreten. Man male sich, nur ans, daß der Dr, Rosenberg seine Schnorreisen nicht mehr für österreichische Kredite, sondern für den Keren Hajessod unternehmen würde, daß die Herren F r a n k e nst,t t u un‘h S ch i f f e r. benen die Ueberreichlrng der österreichischen Note bei der Londoner Konferenz anvertraut wurde, ihre diplomatischen Talente nur mehr in den Dienst der jüdisch-arabischen Verständigung stellen wollten! Z«c oüter Leb^ würden die diversen Poppers und Klebinders statt antisemitischer Jugendorganisationen nur mehr jüdische unterstützen und das „Neue Wiener Tagblatt" statt der Feuilletons von Adam Miller-Guttenbrunn mtö Grete Urbanitzky nur mehr solche des gleichfalls bekehrten Artur Trebitsch über „Geist und- Häkenkvepz" annehmeu. Ja, toenn die/ Masken plötzlich sielen! Die Wähler-Jllüsionen, die dann futsch wären,'könnte man gar' uick^ zäh-eu und es gäbe für die antisemitisch pebvilficu Massen eine so schreckliche Ernüchterung, wie sie nach Heinrich Heines-l köstlicher Schilderung her Hambtrrger Svirßer lei der /uuenwarteteu Kunde erlebte/daß auch sein, geliebter Heiland dem verachteten Stamme seiner krummnasigen Geschästskonkurrenten angehörte... Es kaun sich aber auch der umgekehrte Fall ereignen, daß ein jüdischer Saulus sich plötzlich als ein gut christlicher Paulus entpuppt. .Am Sonntag berichtete die „Reichspost": - Ein gut gekleideter Herr sah .vorigen Freitag im jüdischen Spez-erviwarengeschäst „Zmn Elephanten", Ecke Geblergasse und Rosensteingasse, Zucker znnr Preise von 5800 K. augeschrieben. Er ging rasch nach Hause, unt sich Geld zu holen, und sah, nach nicht ganz, zehn-Minuten Wredergetommen,'den Preis mvf 6200 K. erhöht. Er schlug Lärm und bmneu weniger Minuten gab es vor dem Geschäfte einen Mflauf. Die erregte Menge erging sich in Beschimpfungen gegetr den Geschäftsinhaiber-und verlief sich, als sich dieser nicht zeigte, allmählich. Einige Gruppeir -standen noch beisautmeu, als ein Wachnrann auf feinem Ruirdgang auftauchte. Statt diesem mir^eine Anzeige zu erstatten, verschwanden sie rasch, als sie des Wachorgans ansichttg wurden." Aber schon am Dienstag mußte das - Blatt zugebeü, «daß es der betreffenden Finna bitter unrecht getan hatte. Me das? Hat wie gemeldete Hinaüfnmnerierung nicht stattgeftiudeu?' O doch, aber der betreffende Geschäfts um: in konnte inzwischen sein C h r i st ent u m Nachweisen und da erscheint die Sache denl frommen Blatte natürlich sofort in einem wesentlich anderen Lichte. . Die Szene spielte sich nach dieser neuen- Darstellung so ab: „Ein schwarzgeklMeter Herr sah in dem betreffenden Geschäfte,' dessen Inhaber Herr .Kajetan HoÜiger, ein in ganz Hernals w eg en se rn e r Reell ität y ea ch t eter christl i cher Kaufmann i st, Zucker tatsächlich um 5800/K. angeschrieben. Als er sich nun Geld von daheim geholt hatte,, war der. Preis schon auf 6200 K.' erhöht. Das stimmt. S t a t t a b e r. d e m^G r u n d e d i e s e r Preiserhöhung nachzugehen, . s-chlug der Mann Lärm, leistete der Einladung', des Geschäfts- .77, enel.htotte, KexenniLn1el,v»menu.ttekren^Ssebe Ltrieicunck Wirinftwe» etc. zu redueierten Preisen II., TaborstraBe 48 Telephon 47-1-7» Engros Sn datail

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