Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1263 (6.8.1922)
- Date
- 1922-08-06
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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/ i ' ‘* . ' \ ■ ' ' ‘” ■ ' '' ' f '' k , ’ Beite fr Wen, Dorn, iag SonrAerfrischrrl-HtzWeU. ,' | Aus Innsbruck wird berichtet: Die Tir o l er Gastwirte beabsichtigen, vorläufig keinen Pensions- Vertrag mehr einzugehen, sondern die Speise- und Zimmer-! Verrechnung nur mehr „f r e i b l e i b e n d" vorzunehmen. ' Sind also, die Tiroler Gastwirte Prsistreiber? Aber keine Spur! Der PveistreiLer ist und bleibt auf jeden Fall — darrr Jud. Beweis der folgende Bericht, den wir in dem. Wiener päpstlichen Organ finden: . . t . . , Der „Allg. Tir. Anz." berichtet aus dtzm° Zillertal: ' „Wie das ganze Zillertal, war bisher auch Fügen von Juden überschwemmt. Von einer aufdringlichen, .die Ruhe! des seßhaften Bürgers wie des erhylungsuchenden Fremden Lei Tag und bei Nacht störenden, be^ . guten Sitte in Kstidnngund' Benehmen hohnsprechenden, alle erdenklichen Warenvorräte aufkaufenden und die Preise ^iebermäßig hinausschraubenden ostgalizischen Bande, gegen die sich schließlich der Unmut des ganzen Ortes kehrte. Aber je größer dieser Unmut wurde, desto zahlreicher ward die Mischpoche, desto anmaßender benahm sie sich', bis am letzten Sonntag an allen Ecken'und Enden Fügeris Plakate angeschlagen waren, die in nicht miß-' zuverstehender Art Maßregeln ankün-igten, wenn Fügen nicht sofört judenrein würde. Das nützte, denn in Hellen Schareü suchten die israelitischen Preistreiber dasr Weite. Drögen, schließt der Bericht, die Geschäftsleute der Sommerfrischen Tirols überzeugt sein, daß .mit dem jüdischen Kehraus nicht nur das Interesse des Landes und; jeder einzelnen Gemeinde, sondern auch ihr eigenes Interesse gefördert wird, da die vertriebenen Thristen gewiß gern wiederkommen, wenn ihnen das Verbleiben moralisch t und wirtschaftlich ermöglicht wird durch bas 'Verschwinden einer Gesellschaft, die für Tirol die größte Gefahr bedeutet." Wie man sieht, sind also die Tiroler Wirte nicht bloß . für das Freihleiben der Preise, sondern auch , für das! Freibleiben — der Wohnungen, für die sie die Preist ein- < gesteckthaben. Em imponierendes Beispiel p r akti scheu Christentums... ' geschleift^ worden wsMMkaWWMWste^e'irLe LawW zum Stehen, und'die Mr Won, der Gefahr deö AbWzeS Bedrohten konnten sich retten. Ms sie sich wach wrn West folgenden Geführten nmsahen, bemerkten sie in der Tstst auf dem, etwa 20 Meter hohem Rücken eiM' ÄjshloW', zu dessen Fuße. sich ein. AbgMtzd öffnete, eine . Gruppe dir Träger. Zwei durch. Seile vcrbuydenL.GMPen waren bereits in den Abgttrnd binabgcrissen worden Maß stieg sofort hinunter, um den Verunglückten Bsistand zu 'feistem Astf dem. Grunde lagen sieben Träger, vom* SckMe Mschüttet. Obwohl keine Hoffnung bestand, sie noch lebend hevaufzubringen, begann man sofort mit^ der Rettungsarbeit-, rmd es gelang auch, stchs Leichen zu bergen. Die siebentekönnt« nicht g-efunÄn werden, „So endet." schließt General Bruce seinen Bericht, „der erste Versuch .der Eroberung des höchsten Berggipfels der Welt. Es besteht zwar kein Grund, daran zu Zweifeln, daß ein.neuer Vorstoß ein besseres Ergebnis zeitigen wird. Aber der Mount Everest hat im Kampf gegen die Menschen zwei mächtige Verbündete: in erster Linie die ungemein kurze Zeit, wahrend der man auf gutes Wtter rechnen darf, und zmn andern-dw furchtbaren Weststürme, die auch, bei günstige« Wittterung auf der nördlichen Seite des Berges wehen, und die. es mit sich bringen, daß dst Gletscher im Handumdrehen ein anderes Gesicht zeigen. Da, wo man noch vor wenigen Tagen, auf dem harten Eis zum „Lager Drei" gelangt war, stürzten jetzt wildbrausende Ströme donnernd zu Tal.. Wir konnten noch vom Glück sagen, daßwir zu rechst« Zeit-das Luger verlassen hatten." , - tlttft.lMt- AL. Drei Nachdichtungen von N achu m Gl atz er. MGaS. Das dst Nacht bes neunten Ab. In den Flammen der brennenden HeiligUnnS -wurden dunkle Engel des 'Weinens geboren. Ihr Antlitz war tost das Antlitz der toten Kinder in den Straßen Jerusalems. ' ' 6.. August 1923 9fr.426.fr des Weges nach dem Wohlsein -ihrer Kinder im Jordarv lande zu befragen, ^, .. So erfuhr sie auch von dem tiefen» Unglück der Inden und ihres Heiligtums. > Gleich verhüllte sw ihr liebevolles Antlitz und klagte: „Du, mein lieber Gott, warum hast du meine Kinder verstoßen?". , '. Und Gott antwortete: „Meine Geliebte, Zion hat mich verlassen, hat sich eine andere Gottheit gesucht!" . . . Wach wurden alle nmtterlichen Gefühle in Rahel urst» sie sprach: „Herr, du weißt-es, daß Jakob mich glühend liebte und sieben Jahr«, lang Knecht sein'müßte, mm mich zu erwerben. Und als die Jahre um waren und ich sein Weih werden sollte — da nahm er eure andere, meine Schwester. Das tat mir sehr wehe, der Schmerz wollte mich zu Eifer und Rache treiben. Doch mein Erbarmen war größer und ich zürnte Jakob Nicht. Ja, ich lehrte weine Schwester, Jakobs Liebe zu gewinnen/ \ So tat ich, ein schwaches Mädchen. Und du, großer, starker Gott, auch du liebtest Jakob doch was latest du, als er nicht dich, sondern eine andere Gottheit wählte? Dü schwurst den-Götzen Rache und schlugst Jakob!. Wo war dein Erbarmen?! > So weint Rahel um ihre Kinder..... Der gerichtet« Gott beugte sein Haupt und küßte RahekS Stirn, ■ ' „Um deinetwillen werden einst dst Kinder ins Land kommen, und dann foR sie d ei ne Liebe empfangen. Am deinem- Grabe werden sie vorbeizstben." Seit damals - wartet Mutter Rahel und ih^ ' Sehnsucht ist groß. Und um- Mitternacht, wenn dst Juden auf schwarzen Schemeln sitzen Und von Rahels Liebe zu Jakob und von. der Juden Heimkehr zu Rachel sprechen, da steht die gute Mutter aus ihrem Grqhe auf, um Ausschau zu halten, ob sieschon kommen. . Und.einst werden sie kommen... - Eriuverk«ge« an Herzt. Der Lvohmvngrb«»« in ZSte». Ei» Vertrag der Gemeinde mit der PensisnSünstalt für Angestellte. Aus dem Rathcms erfahren tzir: Es ist heute nicht mehr zweifelhaft, daß der private Wchnn.ngsba'U, der auf der Rentabilität des Zinshauses beruht, für absehbar« Zeit vollkommen ausgeschaltet bleiben muß; daran vermag auch, eine hundertfache Erhöhung der Mietzinse wchtS zu andrn, da die Erhöhung der Baukosten das Vstltausendfache erreicht. Der Wohnungsbau Üstrbt vstlmohr «in Gebiet öffentlicher Fürsorge oder gemeinnütziger Betätigung, vor allem aber ein Gebiet, auf dsm diese beiden Fgstoven z ufammen wirken. Ein Vertrag zwischen der G e m e i n d e W i n m\b der Allgemeinen Pensiotzsv.erf i cherungsa n st a l t fü «Angestellte, der vor dem Abschluß stcht, wird dst Zusammenarbeit um eine ganz neue und ersolgverheißende Methode bereichern. , . Nach diesem Vertmge übernimmt die Pechionsanstalt für Angestellte ein e Milliatb e städtisch e r W o h n- Lauanleihe mit der Sperrverpsiichbung bis September 1924. Für das erhaltene Geld erbaut dst Gemeinde vch den ihr gehörigen ehemals Czartoryskrschen Gmnden. in Währing nach den Plätzen der Anstalt eine Wohnhausanlage. Das Projekt wird schon h der allernächsten Zeit dem Stadtrat zur Genehmigung vorgelegt weichen, so daß bereits in den nächsten Wochen mit dem Hauen begonnen wird. ‘ Lrrstschtffverkehr Ds«zig-Lewderg. Lemberg, 8. August. (Tel. d. ,,Wr. Mavgenzeituug" ) Gestern landest hier das erste Luftschiff, das den Passagierutzd Posiverkehr zwischen Danzi-g—Warschau—»Lemberg und dem Naphthazentrum Borysla.w vermitteln wird. Der Uug ging anstandslos vonstatten und dauerte von Danzig bis Warschm: 3 Stunden 23 Minuten und von Warschau nach Lemberg 2 Stunden 30 Minuten. Die Ätzkunst des ersstn Luftschiffes -stvwarteten Bertrestr der Zivil- - uttb ' Militärbehörden und zahlreiche Neugierige. Im Falle genügender-Frequenz wird'der Verkehr dreimal wöchentlich staitftnden. Die Linst wird dm Namen „Aero-Lloyd" sichren. - . Sie letzte Szene der Mount Everest«?ra«ödle. . ' ' U«k>er den mißglückten Betsuch, dm höchsten Gchsel der Erde zu bezwingen, liegen jetzt nähere Einzelheiten vornüber dst «'der Führer der ^Expedition, General Brnee, in den „Times" berichtet. Dst Grupps, dst dst letzst Anstrengung unternahm, hatst bei zweifelhaftem Wetter am 3. Juni das als' OpevationSbasiS dstmnde Lager verlassen. Am 6. Juni hellte sich zwar das Wetter etwas auf, dafür fttzte aber ein heftiger Schneesturm ein, und in der Nacht vom 6. zum 7. Juni sank da- Thermometer bis auf LS Grad unter Mll. In der Frühe des 8. verlstßen Malorh, Somervrll und Evawfoch das Lager und begannen in das Eis Stufen zu bauen. Hinter ihnen schritten in Gruppen von je vier Mann die durch Seile verbundenen Träger mit den Sauerstoffapavastn, die aber nur für den äußersten Notfall gebrauchtwerden sollten. Um halb zwei Uhr nachmittags hörte man Plötzlich ein veMchtiges Krachen, - und gleich daväus Mst. W eine Schneelawme in Bewegung. Dst tztzeiHngl^^ einer, der Trägxr, dst dasselbe Seil verband'; « wurden Mit-' gerissen; nachdem sie aber eine Strecke yon etwa 50 Metern Dst Engel des. Weinens umstanden den Thron des -Men Gottes. Uch der Thron war ein Thron aus Freude, und Gott war ech Gott des ewigen Jubels. Und er schaust auf und sah dst traurigen Gesichter — und sein Jubel verstumrtzte. Gott jchnneg. Es rangen um ihn Jubel und Schmerz, Lachen unh Weiyen. Solches Ringen ist das göttliche Schweigen. Auch Menschen schweigen manchmal,fo.v Und lichte Scharen Mger Engel eilten herbei, um einen Reigen zu tanzen, um Mt Melodien zu singen — wie Kinder Herbestilen, um ^rnen mißmutigen Vater zu erfreuen. > Das Schweden deheiligen Alten tat ihnen weh. Mit ihren wehen Herzst, wollten sie.Lust erzeugen und Freude schenken. - " - - - - Da-ergriff den Heiligen ein Beben und er mußte' weinen. / -- . , - Dst Welten erzitterten beim Seufzen des Meisters ~- der Schmerz hatte gesiegt. Die Tränen Gottes sielen eins die Erde und in diesen Tränen'wurde Mffsts geboren. - Und . das ist die BerufUntz, dst sr trägt, Tränen zu trocknen, Tränen zu überwinden. ‘ 7 Seine Geburt sind göttliche Tränen. Sein Weg ist heilige Freude. Sein Ziel ist, her Mlt Glück zu bringen. . Das ist dst Nacht des neunten Ab:' DaS Heiligtum wurde zerstört, und MesiiaS wurde geboren. Die Hoffnung. * Jeremm lag auf dem kahlen Gipfel des Berges, wohin er sich immer zurückzuzsthen Pflegte, um sich zu besinnen.; Dst Nacht iwne klar und die Sterne leuchteten Heller als je zuvor, als Wien sie sich am Lichte und am Brennen des großen Brandes vollgesogen, Und Gott fandst seine Stimme.in die schmerzvolle Einsvmkeit deS Jevemia: „Ich bin der Vater eimS einzigen Sohnes.' Ich baute für ihn ein Brautgemach, doch er starb und W feine Braut nicht gesehen." Da sprach Jevemiä:. „Er starb nicht, nein, du Haft ' ihn getötet. O gib mir Kraft, ihm wstder Leben zu geben!" Nutz Jeremia stieg vom Berge herunter, ging an den Jordan und rief: „Wach' auf,Moscheh, du treuer Hirte, wach* aus, du mutzt nochmals dein Volk erretten!" Die Wellen des Jordans trugen dieses Rufen zu MofchehS Grabe, dessen Ort kein Mensch kennt. .. Der treue Hirte machte sich auf und ging Mit Jeremia an die Ströme Babels. Dort saßen dst Jude« ttud weinten, Zioygedenkend. Ms sie Moschsh erblickten, sprächen sie untereinander: „Seht, Moscheh kommt aus seinem Grabe, um UNS zu befreien." Und Hst Hoffnung zog ein in die Tore ihrer traurigen Herzen. < Und Jeremia sprach zu Moscheh: „Komm', lass' uns umkehren, detzn ,ein Volk, baS H o f f n u n g hat, ist nicht tot. Wir wollen den trauernden Vater trösten. 'Sie besttegen den kahlen Gipfel des 'Berges, wohin Jeremia sich zurückzuzsthen pflegte, um sich zu besinnen, und riefen: „Du heiliger Vater, dein Sohn leb»" Und die Engel de- Dienstes sangen im Thor: „Dein Sohn lebt! ..." Mutter Rahrl. Mttter Rahels Gvab liegt auf der LandstrGe frach : - Efrvth. Dört^ruht sie WN-ihrem Leben aus;, dach nst iftchstK Sorge um ihre Kinder erloschen, nie vergißt sie, Wanderer Po» Prvf.' Dr. M. Berstwsez.? ° M. Dst Besuche . bsi Herzl gehören zn'derr schönsten Tvinnernngen, den Mckljchsten Stunden meines Lodens. ES waren Stunden von erhebender Wirkung; ich empfing Eindrücke, diemir all dst vergangenen Jahre hindurch Unvergeßlich geblieben sin-v. Sie gaben mir, Gelegenheit, reinen, ehrlichen Glichen an ein gerechtes Jdoal, zuversichtliche Hoffmmg auf.den Sieg einer guten Sache, feste, opferfreudige Ueberzeugü-ng kennen zu 'lernen. Wie er sich'fstnte, wenn-chm vonmatzgebender Seite zugostimmt, und wst eS^ ihn schmerzte, wenn von einer anderen widersprochen wurde, besonders wenn dieser Widerspruch nicht aus reiner Quelle geflossen zu sein schstn.. Ich erinneremit Och heute sv'hr lvbhaft, mit welcher Freude und Genügtuung er mir eines Morgens eirt' von N o «d a u eingelangteS TchveGen vorlas, in vtzlchenr dieser vom „Judenstaat" sagte, er lchre eine Idee, für dte -jSder sich opfern müsse; wie er nachdrücklich betonte, daß so der Verfasser der „Kenventionellen Lügen"die ich ja kennen müsse — schreibe, und ob ich weiß, welchen Gewinn das für die gerechte Sache des Judentums öeddut«! Ich erinnere mit ferner eines anderen Morgens, cm dem er mir tief ^betrübt die „Rau«'Freie Presse" vorhielt, in derm MogenAatt die Nachricht vom Lode des Baron Hirsch enchaibten war, wie er,.von Schmerz geführt und tief bewegt, den mir unvergeßlichen Ausruf tat, den ich dann in seinen Aufzeichnungsn. wieder gesirnden habe: „Armes, unglückliches, jüdisches Volk! Du hast heute den e-inzigen großen Mann verloven, der modem und großzügig genug dachte, um uns «Mich zu verstehen und dst Führung deiner Sach? zu Übemehmeu!" Solche Stunden erlebst ich gar viost, in jeder von ihnen ' lernte ich dst Regungen seiner großen Seele, dst Reicheit seines DensttzS und Wollens kennen. So lautete ja ein Satz, den ich mcht nur öft-er -btt diesen Besuchen, sondern wiederholt im Kreise unserer GesinuungsMossM an Dstnsbagabenden aus. se-imm Murw-e hörte; „Melnr Herren! DerZionismuS ist «ine reine Bewegung!" Wo er dstst Mpheit vermißte, empfand er Schmerz, Zorn, Entrüstung, dst stm Jnneches answühlten, an deren Ueberwindung er sich erst allurähltch. gewöhnte, in dom Maße, als sein fester Maube an den endlichen Sieg zunahm. Vs war ja noch immer im Jahre 1fl86, sozlckagen vor der Schöpfung der ,M>lt", jenes Organs, in dem er «ff dst vielen Mißdeutungen und Ärtstellungon, auf offene und versteckte Verdächtigungen antworten, konnte. Seim „N. F. P." schien, wie auf Grund.eines Mbeveinkommons, über den Zionismus sich weder fter,Mich noch feindlich äußern zu wollen. Was ihm später im eigerven, hem sich offen als ,^Judenblatt" in ganz neuem Sinne gebenden Organ möglich war: mit protestierenden Rabbinern abzuvechnen, Muschel zu entblößen und vffeMch nach Gebühr dnrchzupeitschen,- daö' mußte er früher in Aussprachen mit dSNstniM'tun, dst sich als feine Freunde und Mitarbeiter «vwsts-en. ES ist daher kein Wunder, Mnn wir, dst um ihn waren, vstleS ans seinem Munds vernahmen, dawir später gemeinsam mit einem größeren Lese. ' pnMum in schöner literarischer Form .uK in' chslster Prägung < zu lesen bekamen. Ein solcher Besuch ist nur unvergeßlich gMIelben, bei dem . ich Herzl in einer Grognng sah, dst mich aufs tiefste er- 9 schütterst. Gegen Ende Oktlcher 1896. Ich brachte, dst .,H a z eftrah" mit, in der ein heftiger Angriff auf seine beginnende Täiigteit zu Mn war. Ein LeitartM Mdarst ln grellen. Farben, wie ein unschuldiges'Kind an der SchwellS eines gefüllten .Speichers mit Zündhölzern fpstlt und, ohne zu ahnen, das'Gebäude Mzsindet. Der mit reichem Segew gefüllte Speicher geht fn -FstistMM auf, dep Landmann^ gerät'durch. däfr MschuMge ^SMOimfrahnung^losest KitzdeS in» Verderben;- wird, trotz der sogensre-lchen, mit Mühe und Freude eingcheimsten Ernte, zum