Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-08-03 · Heft 1260 (3.8.1922) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1260 (3.8.1922)
Date
1922-08-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980340--11897-2998385
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ornc o mm, i/Ow.cri'^ wiener vrorgerizerrurrg. L. August 1922 Är. 12.60 die'Kinder der Hansaulage sind zwei eigene Kinderspielräume vorgesehen, deren Arkaden in den Hof münden. Einen ähnlichen Beginn einer Gemeinschaftsanlagc, die den HmlZfra-uen das Leben erleichtern soll, stellt auch die im Souterrain befindliche Zentralwafchküche dar, wo mittelst maschineller Einrichtungen acht P a r t e i e n g l e i chzeitig waschen können. Mir die Kosten dieses Riesenbaues, der ausschließlich Kleinwohnungen enthält, ist eine Milliarde Kronen ausgeworfen worden. Diesen Bau hat die Gemeinde zur Fertigst-elluing übernommen. Auf der Schmelz im der Gablenzgasse brnd'e Gemeinde nüi enrern Kostenaufwand von 700 Millionen 90 Wohnungen,' deren begonnenen Bau sie übernommen hat. Von der Gemeinde selbst begonnen mtib nach ihren eigenen Plänen er- . richtet, sind die Wohnhmlsbauten in der Wehlistraße im 2. Bezirk, Drorygasse im 3. Bezirk, Enenkelstraße m 16. Bezirk und Baldrichgasie im 17. Bezirk. Alles in allem stellt die - Gemeinde bis Ende des Jahres 560 Wohnungen fertig. Die Bautätigkeit der Wiener Gemeinde ist nicht zu unterschätzen. Abgesehen davon, daß sie geeignet ist, den Weg zu weisen, wie aus dem Wohnungselend herauszukommen ist, bietet sie auch den Fingerzeig, wie in Zukunft praktisch gebaut werden soll. Die Hetze eirres österreichischen Hakenkreuz lerblattes. Der in Graz erscheinende „Michel", eines der schmierigsten und lviderlichsten Hetzblätter der deutschnationalen hohenzollerischen Hakenkrmzmafsia i>n. Oesterreich, veröffentlicht in seiner Ausgabe vom 30. Juli eine Meldung, wonach in P o l n a bei Jglau ein von Juden verübter Ritual-, m o rd entdeckt worden sei. Um gegen die Juden aufreizend zu wirken, ist eben einem echten „teutschen" Mann kein Mittel zu schlecht. Der Verleumder muß selbstverständlich ganz genau wissen, daß der Mordsall bei Polna längst aufgeklärt ist und daß sich die tschecho-slowakische Behörde beeilt hat, den törichten Gerüchten, welche von tschechischen Geistesbrüder der Grazer Haksnkrenzler in die Welt gesetzt wurden, mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. Aber die Bande nimmt nun einmal von solchen Erklärungen der tschechischen „Hochverräter" keine Notiz! Wir aber erlauben uns die höfliche Anfrage, ob in Oesterreich die Hakenkreuzler ungestört ihr niedriges Handwerk treiben dürfen. Gibt es keinen Staatsanlvalt, der solchem Mißbrauch der Preßfreiheit entgegenträte, der sich als krasseste Aufreizung dcrrbietet? Sogar die ungarischen — Vrrlkarre „erwachen" schon. Den: eben beginenden Monat wird ein nettes Horoskop gestellt. Daß die Menschheit der Gegenwart aus einem Vulkan tanzt, haben wir in der letzten Zeit oft genug gehört. Wir haben - aber nicht -gewußt, daß dieser gefährliche Zustand nicht nur.bildlich, sondern auch im wörtlichen Sinne besteht. Nun werden wir auch »darüber aufgeklärt: „Daily Mail" meldet , aus New-Aork: „Der hervorragende Geologe und Spezialist für vulkanische Forschungen Dr. Milton Nobles in Philadelphia teilt in einer Abhandlung mit, daß vor Ablauf.eines Monates Südeuropa und ganz Asien durch Erdbeben zerstört und ihre Bewohner vernichtet sein werden. Das ungeheu-ere Ereignis wird mit dem Ausbruch von 7 0 Vulkanen beginnen, die sich in der Nähr von Budapest befinden." Die erschreckte Menschheit wird diese Nachricht je nach, ihrer Partefftellnng entweder dahin deuten, daß die jetzigen Zu«. stände aus dem Globus, speziell auf dem ungarischen Globus, sogar schon den Bakonyerwald zum Speien reizen, oder dahin, daß die flammenden Aufrufe und das Me Beispiel der Hejjas-Ganden auch die Vulkane von Gansasien um Budapest herum zum „Erwachen" bringen und die christ'lichnatio- Me Kultur mit ihren von jeher hochgesteckten Z teile n in den siebzig, Vernichtung aussendenden Bergen ganz ungeahnte' Gipfelpunkte erreichen werde. Ungeahnte, weil sich selbst die hrmolstürmeude Phantasie der betyarischen Patrioten von der Existenz ungarischer Vulkane nichts träumen ließ und die Eruptionen der unzweifelhaft bestehenden magyar.schen Lavaglut sich : bisher ans feurige — Csardas tanze beschränkten. Nach der Aufklärung durch den amerikanischen Propheten wird aber vermutlich auch die entjudete magyarische Wissenschaft der Sache nach-' gehen und zunächst wahrscheinlich d'e Buoasurster H.'chgebirgslandschcrft. erforschen wollen. Und da wird sich Herausstellen, daß die dortigen Berge schon längst von den Juden ins Ausland verschachert wurden und das Ueberbleibscl, die flache, ungarische Pußta, das Resultat der kommunistischen AllcS-gleich-Machcrei ist. Und deshalb wird die angekündigte Katastrophe vielleicht statt auf alle Bewohner Ganzasiens bloß aus dis schuldige Juda niedergehen... crhalter) besucht hat und wann der Bittsteller in seiner Wohnung anzutrefseu ist. '■ ' ' 2. Alle jene Personen, welche seitens der A. R. A. Mittklständshilfe zur Abholung eines.LLbensnrittelP'aketes aüsgefordert würden; mch' es' noch nicht' beleben haben, wollen' ihre Pakete ehestens beheben. ' ' Verbände, welche von der A. R. A.'MtttÄstandÄhi'lfe zur Ausfüllung, erhaltene. PaketevidenMütter noch nicht zurnckgesandt haben, werden ersucht, diese Paketeviden zblätter ehest ans zurückzusenden, da andernfalls Wer diese Pakets anderweitig verfügt wird. Die Lebeurmittelzufchüffe int Monat August. Die Lebensmittelzuschüsse vom 1. bis 31. August betragen, wie wir erfahren, für Angestellte und Arbeiter ohne Kollektivvertrag: Für Schwerarbeiter pro Woche 1673 K., vom 1. August bis 31. August 7109 K., für sonstige Arbeitnehmer und die Gattin (Lebensgefährtin, Wirtschaftsführerin) pro Woche 1165 K., vom 1. August bis 31. August 5116 K. Für Angestellte und Arbeiter mit Kollektivvcrtrag: Für Schwerarbeiter pro Woche 703 K-, vom 1. August bis 31. August 3113 K. Für sonstige Arbeitnehmer Und die Gattin (Lebensgefährtin, Wirtschaftsführerin) pro Woche 475 K., vom 1. August bis 31. August 2104 K. Ohne Rücksicht darauf, ob die Arbeiter und Angestellten in: oder außerhalb des Kollektivvertrages stehen, betragen die. Kinderzuschüsse für jedes Kind pro Woche 1166 K., vom 1. August bis 31. August 5116 K. Die Affirre der Militza Vukobranksv ies, Bleiweltz im Zwieback. Die polizeiliche Untersuchung in der Angelegenheit der Bleivergiftungen in der Familie des VerlagsbuchhäMers Ernst Stülp naget nähert sich ihrem Ende. Man ist bestrebt, alle Umstände. erstlos aufznllären und nachzuweisen, wie B l e ik a r d o n a t in den Z u ck e r und in die S e m melbröse l konunen konnten, mit denen in der. Familie Speisen zubereitot wurden. Bisher hat die sorgfältig geführte Untersuchung aus keine andere Quelle hiugewiescn, als auf die -unter dem Verdachte der Täterschaft stehende Comptoiristin Militza V u k o b r a n k o v i c s. . Außer der Fdm'.ilie Srütpnagel hat auch ai-n Freunder. von den vergifteten Speisen genossen, der Vtagistratsbeamte Wilhelm Knn l. Er har eilt Smck Zwieback zu sich genomme-n,' das, aus den besten Stoffen bereitet, ihm von der Familie Stülpnagel verehrt worden war. Nach dem Genuß war er Von heftigen Uebelkeiteu befallen worden. Er hat sich ein Stück dieses verdächtigen Zwiebacks ausgehoben. Dieses zeigte eine abnorme, ins Graue spielende Farbe. Das Stück Zwieback wurde von Hofrat Dr. Schacherl chemisch untersucht, und der Befund lautete, daß auch der Zwieback namhafte Mengen Bleiweiß enthält. Es lvar zweifellos dom Zucker beigemeugt. Damit ist der «Beweis. Erbrächt, daß . die Ursache dieser Vergiftung dieselbe ist, wie bei den- Vergiftnngssällen in der Familie Stülpnagel, für . die man die Comptoiristin Vukvbrankovics verantwortlich macht. Der Mord im Hotelzimmer. Eine mysteriöse Tragödie. In einem Bvigittena-uer Hotel stiegen Dienstag ein junger 'Mann, ein Mädchen mit einem etwa zwei bis drei Mormte alten Kinde ab. Sie ließen sich in denr in der Wallensteinstraße 6 gelogenen Hotel ein Zimmer geben. Der Mann meldete sich als Franz Neubauer, am' 27. Jänner 1903 zu Wien geboren, Bezirksbeamt'er, die Frauensperson' als Sophie Müller, am 6. August' 1901 zu Pfarrkirchen geboren, Private. Gestern früh hat der junge Mann das Hotell verlassen. Die Frau wurde leblos im Zimmer vorgefunden.- Auf dem Tische lag ein Zettel mit Vorwürfen des Mannes gegen die Frau. r . Schon nach dein ersten ärztlichen Augenschein, den Pros. Meixner anstellte, ergab sich die-Wahrscheinlichkeit,' daß ein M^rd vorliege.'Nach den Anzeichen ist der Tod durch Ersticken eingetreten. An der linken Halsseite ist eine Märke, die auf Drosseln hinweist. Am Kinn und am' Schlüsselböm der -Leiche zeigen sich Krahwünden. Nach den polneilichen Erhebungen ist der ' Mann wirklich der PrivatbÄnnte Franz Neubauer. Er hat in Meidling, Ruckergasse 62, gewohnt- und wurde dort gestern nachmittags v e r h a f t e t. Er ist geständig. Das Mädchen ist eine Haus.gehilsm. Neubauer ist zu ihr in Beziehungen gestanden und dürfte sie in der Erregung über eine festgestellte Untreue erwürgt haben. 'Die Müller hat am 17. Juni d. I. im Rudolssspital ein Kind zur Welt gebracht. Ihre Lsiche. wurde zur gerichtlichen Oeffnüng in die Totenkammer des Allgemeinen' Krankenhauses gebracht. Graham Bell gestorben. Sydney (Neuschottland), 2. August. (Neuter.) Der Erfinder des Telephons Graham Bell ist gestorben. ” . , I American Relief Administration ' (MittelstandshUse). Wir werden um Veröffentlichung folgender Notiz ersucht: 1. Me jene notleidenden-geistigen Arbeiter' und deren Nachkommen, welche bisher «noch mit keiner Begünstigung der A. R. A. MittMaWshilse bedacht wurden,, wollen ' darum schriftlich einreichen' an die Adresse 1. Bez., Elisabechstratze 9. AnmeldMätter hierfür können auch beim Hauswart, 1.- Bez., Elisabethstvaße 9, in Empfang genommen werden. Die Äninoldeblätter wollen durch die Angaben ergänzt werden, tvelche Schule der Bittsteller (oder dessen seinerzeitiger Familien- ' Internationale Riugkamps- Konbnrrenz. Varietee „Böse Buben", 2. Bezirk, Pmterstraße Nr. 60.. Unter großer Beteiligung des Publikums fanden gestem' im obgenannten Etablissement die Eröffnungskämpfestatt. Als erstes Paar kämpften Navratil gegen Alfred Winter. Esterer.siegte in 10 Minuten. Altmeister Hainz gegen Alois. Totpwschok: unentschieden Da die, Niederlage Totouscheks nicht einwandfrei war siußerhalb der Matte) würde sie^ nicht anerkannt, was zu Protestkundaebungen der Zuschauer führte. Auch sollte Altmeister Ha:nz infolge seiner Nervosität statt auf die Matte sich in eine Nervenheilanstal begeben. Schlußkanlps Le Motte (Frankreich) Sieger gegen, Proksch (Meister^von Deutschböhmen).in der.Zeit■ vow 18 Minuten. durch Eindrücken der Brücke..- Die -öffontttche.MÄtm-ng.^ des .Eurovameistvrs - Solar und des Wiener Ringers 'Hinner und 'Markus churde zur Kenntnis genommen und die Kämpfextreten sofort in ,die Konkurreirz ein. Heute kämpfen: Solar—Hainz; Navratil— Totouschek; Hmner—Winter. . . , _ ’. * DeikrM Danzigs s«m Dsrner UrhebereechiHn Uehereiniiomnren. Dis heute rrlchemende Nummer des Bündesaefetzblaites o esösfei'il'cht eine Kundmachung des ' Bundesmini^ ilerium für Fnstiz Lber den Beitritt der freien StadtDaiiziq zum' Aevidterten Berner Uebereinkommen zum Schutze von Werben der Liieralur und Kunst. * Europareise des Leiters der Joint-Propaganda. Der Leiter der jütlgst geschlossenen erfolgreichen 18 Millionen Dollar-Aktion des amerikanisch-jüdischen Joint Distribution Coinitee, David Brown, ist aus seiner Europaveife in London eingetrofsen. Mr. Browns Reiseziel ist die Untersuchung'der jüdischen Lage in Osteuropa im allgemeinen, im besonderen aber wird er sich mit der Gründung von Kreditanstalten und kooperativen Anleihe ge se lisch asten für Händler und Arbeiter in Polen, Litauen, Rumänien und Palästina befassen. Während seiner Anwesenheit in London besuchte Mr. Brown eine Versammlung. der Föderation ukrainischer Juden. In seiner Ansprache rühmte er die Großzügigkeit der amerikanischen Juden und tadelte die englischen Juden, deren Beteiligung an der Hilfsaktion zugunsten der notleidenden Juden Europas nur unwesentlich sei. Vor seiner Abreise aus Amerika wurde Brown von dem Palestine Development Council (Brandeisgruppe) beantragt, die Aussichten einer Kühl- und Eisbereitungsinduftrie in Jerusalem zu prüfen. Herr Brown wird zu diesem Zwecke demnächst' nach Jerusalem reisen. (I. C. B.) * Vom Keren Kaiemeth. Die Zentrale des Jüdische,, Na'ionalfonds (II., Taborstratze 69) macht neuerdings darauf aufmerksam, daß sie eine neue Palästina-Karte mit nach neues!n, Grundlagen eingezeichneteck jüdischen Nat,onälfon-sbesitz in deutsch und bedräisch zum Preise von 200 K. herausaeqebi'n hat. Ferner teilt das Kauptbureau mit. daß es zum Zadre 5633 einen eigenen Kalender in jüdischer Sprache mit europäische^ Kalendarium und sehr reichhaltigem Palästinamaterial l)crausfl*l>L Zeder Monat wird ein Blatt enthalten. Preis zirka 3 deulfche Mark. Vormerkungen und Voreinzahlungen ebenfalls bei der Zentrale. * Die Konstituierung der Wiener Freiwilligen Reitungögesellschaft. Das Aktionskomitee der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft hat in seiner Sitzung am 1. d. die Stal! tuten des Vereins auf Grund eines vom Nationalrat Forstner verfaßten Statutenentwurses beschlossen, dem ein Subkomitee, dem neben dem Verfasser noch Vizebürgermeister Hoß, Rechtsanwalt Dr. Geyerhahn, Chefarzt Dr. Lamberg und Sekretär Robert angchörten, vovberaten hatten. Die menen, Statuten geben der ganzen Bevölkerung Wiens die MöMchkeit, an der Verwaltung und Kontrolle der Rettungsgesellschaft durch .Delegierte in die Generalversaminlnng und durch in den Berwaltnngsausschuß gewählte Vertreter mitzuwickken. Neben den gewählten Mitgliedern sollen dem Verwckltupgsausschuß auch drei Vertreter der Gemeinde Men, >des städtischen Gesundheitsamtes, der Polizeidirektion, der Wiener Aerztekmnmer, der Handels- und Gewerbekammer und der Kammer für Arbeiter und Angestellte angehören. Die Statuten werden ohne Verzug bei der Verwaltungsbehörde erngeveicht' werden. Innerhalb dreier Monate nach ihrem Inkrafttreten soll' die Generalversammlung emberusen und der Derwaltungsausschuß gebildet werden. , * »««erliche Preiserhöhnng i« -rn «affeehüvsern. Seit gestern haben die Preise aller Getränke in den Kaffeehäusern infolge der steleii Steigerung der »oh- und Drennmaierialien eine neuerliche Erhöhung erfahren. Sn den Mittelstandskaffeehaulern erhielten die Geiränke folgende Preise: Milchkasser S60 bis 600 K., Schale Mokka 460 bis 500 K.. kleiner schwarzer Kaffee 372 bis 400 K.» ein Glas Lee. ohne Beigabe 360 bis 400 K.. Tee ml! Beigabe 560 bis 60o K.. Schokolade 700 bis 800 K.. Sodawasser 250 bis «00 K., Soda mit Kimbeer oder Zilron 560 bi» 600 K.. Gis (Gefrorener) kleine Porlion 500 K.. grvke Portion IVOS K.. ein Gläschen Dum 300 K.. ein Gläschen. Slibowitz 800 bis 1000 K. Da noch den Mitteilungen der Kaffeesteder brüte ein Paket neue Tarrockkarten .nur' 48.000 S. kosten, so mutzten demgemäß die Karlengelder beim Spiel erhöht «erden. E» werden pro Spieler bei Verwendung von alten Tarockkarten 400 K. und bet neuen Tarockkarien 900 K. eingehoben werden. * Eine Samstagnachmittagsruhe im SpedMonsgewerbe. Das Ministerium für soziale Verwaltung hat entschieden, daß die Bestimmungen des Arbeitsendes an SamStaäen um 2'Uhr nachnnttags auf das Speditionsyewerbe keüne Ainwen« dug finden, daher in diesem Gewerbe der ArbeitsMuß' wie an allen übrigen Werktagen um 8 Uhr erfolgt, - » GAerverKehrseinschränbung i« Oesterreich. Wegen Plahschwierigkeiten in der Station Mallem wird die Annahme von Baumaterialien in Wagenladungen in. den Stoitionen der Bunde^bahndirektton Wien-Nordost und der Betriebsdirektton der Südbabn nach dieser Station bis einschiietzlich 10. Aügust eingesiellt. Rollendes kann auslaufen. Speerausnahmsoersügungen eriellt die Bundesbahndirektion Linz. * Telephonverkehr. Bet den Pastämtrrn Langschlag und Grotz-Gerungs wurde der Fernsprechdienst aufgenommey. Die Gebühr für die Einheit des gewöhnlichen Gespräches zwischen Wien und Grotz-Gerungs bettagt 640 Ä.. zwischen Wien und Langschlag 900 K. * Wetterbericht. Nach drritäqiger Unterbrechung ist in den Nordalpen unter Gewittern und Regengüssen wieder kühles Westweller eingebrochen. Zn Wien fiel gestern nachmittags die um ,5 Grad. Dieiem Wettersturz ist die Ausbildung einer.Des südlich und östlich der Alpen vorausgegangen. Koher Druck liegt andauernd westlich vor Europa. Voraussage: Veränderlich, zeitweise regnerisch, kühl, lebhafte westliche Winde. Vereine, Vorträge «n» Versammlungen. Zionistische Sektion Land st ratze. - Jüdische Lisch gesell schaft Landstraße. Keule, 8 Uhr abends, im Lass Gartenbau,' Parkring. F e st v e r i a m m l u n g anläßlich der Dali f i z i e r ü n g des P a l ä st t na-Mandate s. Gäste wMommen.: Ernährung. Die LebensmittelmSrkte. Rindfleisch»«»?«, schwach« In der Großmarkt-Halle hat sich im Kleinverkanf'das Rindfleisch um 300 K. verbilligt, während sich die übrigen Preise unverändert zeigten. Der Maickt verkehrte in sehr bescheidenen Grenzen. Es zeigt sich, daß auch Mr gestrigen Preise noch über die Leistnrrgsfähigkeit des breiten Publikums hinausgehen und dieses sich dein Fleischgenuß entzicht. Da die Händler gut eingedeckt sind, ist zu erwarten, daß die Baisse weiter anhält. Im Engros-Handel waren Kälber um 200 K:, Ne« eröffnet; TmchliaftiS üfiia HaiperBl, WieH,II.,SGllllieIZS.6 Neu eröffnet! QtfijSLtzr«k 1 aiXL©y.erk.f. .voQ.!D)a.m©nötQ£f©2a z-a TailHeren. Sröffnxiüerftpxeiaen J.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.