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Wiener Morgenzeitung · 1922-08-03 · Heft 1260 (3.8.1922) · page 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1260 (3.8.1922)
Date
1922-08-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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ty* *& y^?°/^ *,i ,^'9-t v" i^i-4. "3 -kr. 1260 Wim. Donnerstag Mener Mortzenzeitung. und Schafe MN 40V K^, Wischschwöine üm 650 K., Speck. Filz Md FE minderer Sorten, lim1000 bis 1600 K. pw Kilogramm niedriger notiert. In den extremen Sorten ist Kalbfleisch um 300 K. pro Kilogramm gestiegen. Auch auf dem Naschmarkt war der Verkauf sehr schwach. Die.Kaufkraft, des Publikums ist vollständig erschöpft. Uebrigcns war der Markt sehr schwach beschickt und der Verkehr ging schleppend. Die Preise waren gegenüber dem Vortag unverändert.-Es waren ansgebotcn 80O Eier steirischer Provenienz zu 440 bis 460 K., 2000 Stück ungarische Eier zu 440 bis 470 K., ferner Butter/ 200 Kilogramm dänische zu 37.00^ K., steirische zu 20.000 bis 21.000 K. Srsichtlicknnachukch des Gewichtes für Schwarzbrot. Der Landerhauptinann fkir Niederöfterreich bat mittels Verordnung neben der berrsts beste'?enden Verpslicltung zur Ersichtlichmachung derVerkausspreise für Schwarzbrot auch eine solche des Gewichtes des zum Verkaufe gelangenden Broles angeordnet. Das Brotgewicht ist nicht, nur in den Schaufenl'ern. irndcr.i euch in den Ge'chäslsräumen und an den Verkaufcs ä„den an einer deutlich si-'lbarm E,telle und in gut lesbaren Cchlist^ichen ersichtlich zu> machen. Bühne und Kunst. •- Ä»« de« Theater«. . In derV.olksoper singen in der heutigen „T r o n-t « ad o u r"-Aufführung, die unter, musikalischer Leitung, von Kapellmeister. Egizio Massini steht/ die Lepnore Fräulein Schwarz, die Azucona Fräulein Salinger, den Manrico Herr Rittersheim und den Luna Herr Hagen., — Morgen Wird „Rigolet 1 o", Samstag statt „Die Jüdin" „T o s k a" gespielt.« - Frankfurter Theater. Unser Frankfurter Korrespondent schreibt uns: Im Frankfurter Opernhaus wurde knapp vor den Theaterferien Smetanas „V e r k a Ufte Braut" neu einstudiert. Der musikalischen Leitung glückte' es, in köstlicher Frische. die schmiegsamen slawischen Rhythmen wiederzngeben, die Regie des Direktors Dr. Lert amtierte dabei vortrefflich; Ein Goethe-Fund. Im Turm der Bibliothek zu Weimar fand der Botaniker Dr. Julius Schuster, Bibliothekar an der Berliner Staatsbibliothek, elf bisher offenbar unbekannte botanische Zeichnungen des Weimarer. Zeichners Stark, die teils nach eigehändigen Skizzen Goethes/ teils nach den in seinen Sammlungen befindlichen Objekten angefertigt sind. Sie sollten als Material für die zweite Ausgabe der „Metamorphose der Pflanzen" (1831) dienen, waren von Goethe an Maria Panlownagegeben und vom'ihr dev Bibliothek in Weimar überwiesen. We.Zeichnungen, werden- .'.zitM ersten Male'/kn genauer.Reproduktion nebst den bisher..bekannten in einer Neuausgabe -der „Metamorphose der' Pflanzen" von-Doktor ■ Ein neuer „Jeremia".- Der; diesjährige Kleist-Preisträger'Paul Gurk bot eine Tragödie, „Ieremia", vollendet, die in Köln zur Urauffühpimg.gelangt. Bekanntlich hat. auch Stephan Zweig den Pröpsten Jerenrias zum Helden einer Bühnendichtung gemacht. Ein Schgüsptel Aafhenaus. Es wird seht bekannt, daß Walter Rothenaus schriflslklterWe Betätigung bereits im Jahre 1887 mit der Niederickrilt eines zwetäktigen Schauspiels „B! an che T r o e ar d^' bego men hat. Der Verfasser tust das Stück in mehreren Abdrucken der Leitung des Frankfurter Schauipielllouses eina-reicht. Der dazugehörige Brief iit kamt e'nem Exemplar des Büches in der Frankfurter Stadtbtbliothek vorhanden. Ralhei au bemerkt in dem-Brief, worin 'er um Prüfung des Slückes hinsichtlich fe ner Aufführbarkeit ersticht, daß ir sich um seine erste im Druck erschienene Arbeit handle und.'daß er deshalb um V.'rfchwtegenheit bezüglich feiner Derfasierfchafl bitlen müsse 8s scheint, daß dieses Iugendwerk das Schicksal vieler Monuskrtpteins"ndungen an Bühnen erlitten hat, daß e? nämlich' nar nicht gelesen wurde. Nahum Sokolow: „Die gesamte. Geschichte des Ziönis m u s" in 2 Bänden, illustriert, mit einer Vorrede von A. I. Balsour (englischen Minister des Aenßern), ist soeben erschienen Und ist eine , erschöpfende Darstellung der Geschichte' des Zionismus und semer .Gedankenwelt, der zionistischen Organisation und hrer Institutionen von den frühesten Anfängen bis auf den heutigen T ag ans der Feder des Führers des jüdischen Volkes. Erhältlich bei R. Löwit, Szelinski und in allen anderen Buchhandlungen. Sensationelle Enthiillnngen über den Zusammenbruch des Ostens bringt dos soeben im Int. Verlag ,,Renaissance" (E^dtracht).! erschienene. mdnumeütale Werk vom ehemaligen russischen Minister des Aenßern Prof. P. N. Miliukow: Geschichte der zweiten russischen Revolution. Erhältlich m allen Buchhandlungen. Bier zionistische Stirndärdwerke. 1. "Nahum Sokblow: „Di? gesamte Geschichte des Zionismus" in 2 Bänden, illustriert. 2. Nahum Sokolow: „Der Zionismus der Gegenwart" illustriert.-3. Nahum Sokolow: „Der neue Jude".4. Jakob Poljeskln (Jaffa): „Träumer und Kampfer". (Ein palästinensisches BolWuch). Erschienen rm Internationalen Verlag „Renaissance" (Erdtracht), Wien, ^l. Vez., Johannesgasse 14, Tel. 288, ud in sämtlichen Buchhandlungen erhältlich. Gerichtssaal. Der Telegraphenbeamte als Börsenspekulant Die verführerischen Juli-Süd.. Die Delegraphenbeamten S ch ö n d o r s.und I r r e r, der BörseMsponent. Karl Müllner und der Kaufmann Friedrich Otto Pilz hatten.sich gestern vor einem Schöffengericht unter. Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates - Kraft gegen die Anklage,' Ämtsgelder zu Börsenspekulationen benützt zu haben/ zu verteidigen. Mitteilungen aus dem Publikim. Kultusu. l ustiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekannteste SpeztslflrrflA 135 DIinniB ftninfTEIN ' zivil. und Uhiformschhelder , RUUUir UULUMtinwien.il. Taborstr. 54 Tel. .45*6-29 Gegrflndetl866 — Groj«e Auswahl feinsterStbffe f M •sbeatellungen tie Telogvaphendirektion exfuhr.eines schönen Tages, die Mte Neuigkeit, daß sich unlvr' ihren Bsamt'en 'feit'ein b, August 1922 Seih 7 Paar Moyaien. ein gewisser 'S ch ö.n dorfer .befinde, von dessen Existenz sie, keine Ahnung gehabt chatte! Sie wollte also erst einmal die Bertranenswürdigkeil des nen Entdeckten prüfen Wd. ordnete eine plötzliche. steberprüfnng der Kässe an. Dabei ergab sich ein Feh lb>e ttr a g vo n 13,5, Mi II i onen Kronen. Die Erhebungen ergaben die Mitschuld des zweiten Kassiers Irrer.. Ms man ihm die Brieftasche abnahM, fand män'dorin einen Scheck des BankhaNses Dago und Fabri ans sechs Millionen Kronen. Irrer folgte noch einen Betrag von 8,650.000 Kronen aus,, den Schöndörfer kurz vor der llytersuchung aus. dem Gange weggeworfen hatte. Die. gerichtlichen, Erhebungen ergaben folgendes: Irrer war vowsrüher her mit. dem 20jährigen Disponenten des genannten Bankhauses Müllner bekannt und hatte wiederholt durch ihn gewinnbringende Börsengeschäfte gemacht. Er wußte ferner, daß sich Schöndorfer schon früher an Amtsgeldern Vergriffen habe. Beide machten nun gemeinsame Sache. Schöndorfer gab Irrer aus der Amtskasse sechs Millionen Kronen, die Müllner zum Ankauf von . Juli-Süd verwendete. Diese Papiere konnten von der Telegraphendirektion beim Bankhaus noch sichergestellt werden. DerSchaden des Staates ist also bis aus 3,5 Millionen Kronur. .gedeckt. - Diesen Betrag . hat Schöndorfer ' zur Bestreitung seiner kostspieligen Lebensführung verwendet. Pilz hat von ihm ein Darlehen von K. 200.000 erhalten, von dem er wußte, daß es von den veruntveuten Geldern stamme. Schöndorfer ist im wesentlichen geständig. Er beruft sich auf seine wirtschaftliche Not Und er erklärt, et. habe gehofft, durch einen Börsengewinn aus seiner Geldnot hevausznkommon, ohne, den Staat zu schädigen. Irrer ist der Sohn eines reichen Gastwirtes' und behauptet, durch einen dreijährigen Dienst an der Front ein schweres Nervenleiden sich zngezogen zu haben. Schöndorfer habe ihn um Vermittlung beim/Ankanf der Wertpapiere gebeteü. .; ' Müllner sagte, er habe nur den Irrer gekannt, von dem er wußte, daß er der. Sohn eines reichen Gastwirtes sei. Irrer habe ihm erzählt, ern alter Mann, der einige Millionen erspart habe, wolle sie zu einem Börsengeschäft für wenige Wochen verwenden. Der Verteidiger des Müllner meinte, wenn der Staat die Aktien sticht sofort wieder verkauft hätte/ hätte der Staat überhaupt keinen Schaden' erlitten.' ‘ . Vor Schfttß des 'Beweisverfahrens zog der Staatsanwalt Dr. St ü rm die Anklage 'geKn^ '^ zurück, worauf dessen Freisprechung erfolgte. Sektionsvat Dr. Jfr e i s e l bestätigte als Zeuge die Verantwortung Jrrers/ daß er noch vor Ersftütung der polizeilichen Anzeige seine Äriest-asche freiwillig,, zur Revision angeboten und einen Bärbetrag von K. 3,650.000, den Schöndorfer nach Aufdeckung der Unterschlagung weggeworfen und Irrer aufgelesen, dem Sektionsrat nnaufgefordert eingchändigt habe. Auf Grund bi€fcr Aussage wurde Irrer von der - An-' klage freigesprochen, da tätige Reue vorliegt. Der Angeklagte Schöndorfer wurde schnldig erkannt und unter Anwendung des außerordentlichen Milderungsrechtes zu fünfzehn M o n a't e n schweren, nrit hartem Lager verschärften Kerkers, sowie zum Ersatz von K. 2,645.232 an die Telegraphendirektion verurteilt. In die Strafzeit wird die seit 22. Mai dauernde Untersuchungshaft eingerechnet. Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien . In Zürich notierte die österreichische Kronr . . . - die vsterr.. gestempelte Krone.- die tschechische Krone .... di« Mark. .... Agram ...... Sofia .. Budapest.. . . . . Warschau - ... . -- — .01Vr Centimes. --- —.Ol Centimes. ..01 (—.01 »V -.017, (-017. 13.— (13.— 0.68 t 0.82 1.62V» ( 1.62 3.30 ( 3.50 0.24 ( 0.26 0.08V; c 0-08-/, am l. August) am 1. August) am 1. August! am 1. August) am 1. August) am 1. Auguit) am 1. August) am 1. August) Neuerliche Steigerung -er KeVisenpreise. Dollar 50.825. Tschechische Krone 1247.50. Im Zusammenhänge mit der Kat-astrophe der Reich sm a r k, die gestern in Z ü r i ch von 0.82 ans 0.68 sank, vermochten die öst-ereichischen Zahlungsmittel nicht einmal sich auf dein letztgemeldeten Tiefstand von 0.0175 für -die gestempelte Krone und von 0.0125 für die Auszahlung Wien zu behaupten und' sanken gestern üus 0.0150, bezw. ailf 0.01. 8luch die ungarische Krone hat in Zürich keine Widersiandskr-crft gezeigt und ist bereits bei 0.24 angelangt. Dagegen behauptete sich ^die-tschechische Krone auf dem Stande von 13. In Berlin erreichte der Dollar im Börsenverkehr den Hoch st kur 8 von 810, die offizielle Notievunig lautet 789.20 (gegen'648.35 am 1. August). In Prag trat eine neuerliche Ermäßigung der fremden Zahlungsmittel eiü. Auszahlung Wien siel dort von 0.887 aus 0.6512, während die gestempelte Krone mwerändert 0.08 belassen wurde. Im gestrige« Clearing der Devisenzentrale find ganz-g ewaltige Kurssteigerungen Vovgekiommen. Der Dollar stieg auf 50.825, das Pfund überschritt den Stand von 200.000 um 26.250, die tschechische Krone stieg auf 1247.50, polnische Ma-vk aus 7.70 und sogar die Reichsmark besserte sich von 65 aus 65.76, nur die ungarische. Krone ermäßigte sich von 23.24 aus 22.64. VervkkenlUckunL cler vevlSenrenIrssO vom 2. August 1922. ' Devisen (Schecks und Auszins. v Zahlungen) , Kurs ▼. 31 1. Juli Zins* fuß Geld' Ware Geld War« 4 19705— 19735— 16485— 16515.— 6 154.85 155.15 129.85 130.15 6 619.40 620.60 519.40 520.60 6 65.85 66.15 6.4.85 6Y.15 4‘/f •3927— 3933— 3277.- 32Ö3.— 6 22.46 22.54 22.96 23.04 6 Amsterdam f. 1 holl» Quldeii A^rtm 1 jtijr. Kronen ... Belgrad 1 Dinar ... . . Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs .. Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei . . y . Christianla 1 norwfeg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Krohor London 1 Pfund Sterling . Madrid 1 Pesetas '. . . , . Mailand 1 Lire . . . . . . ttev Vork I Dollar , ...» Paris 1 Pranes .; . . . « Prag l tscheclid-slow. Kronen . Sofia I Lewa . . . . . . Stockholm 1 schwedlscheKronor Warschau 1 polnische Mark. . Zürich 1 schvelzerische Frähcs1;. 3V» 9693.— 9707.— Noten 7244.- 7256.- 9152.— 9168.— 5V, 8619.- 8631.- 5 10942.- 10958.- .3. 226700.- 226900.- 189000.-189200.— 5V- 7820.- 7910.- 6540.- 6560.- 6 ' 2298.50 2301.50 4 51.050 51.000 5 4137— 4t 43.— 5 1249— 1251 — 6 V, 319.50 320.50 41/. 13240— 13260— 7 7.77 7.83 ,1938.50 1941.50 42.525 .42.575 3447— 3453— 1019— 1021 — 259.50 260.50 11140— 11160— 6.97 7.03 8093.- 8107— Wenn der Richter za spät kommt. Der Schnhwarenhändler,Kalman Sasier hatte seiner Untermieterin, der Schneiderin'Mgina' Katz, das möblierte Zimmer wegen -dringenden EiMbedarfes' gekündigt, well er für sich, seine Frau, und zwei Kinder nur ein einziges Zimmer zur Verfügung -habi,. in welchem er zugleich den Gewerbebetrieb ausüben müsse. Durch diese Uebersüllung leide die ganze. Fa-. milie, insbesondere die Heranwachsenden Ki-nder. Das GeziÄSgericht 'Leopoldstadt nahm einen Lokalaugenschein in der Woh- N'Mg vor und erklärte sodann die Kündigung für wirksam, weil der Lokalangenschein ergeben habe, daß die fünf Köpfe starke Familie des Klägers in einem Zimmer mit zwei, Betten und einem Kindech-ett. zusammengepfercht leben und schlafen müsse, die Möglichkvlt, auch nur eine weitere Liegestatt anfftellen zu.können/ weshalb zweifellos UMrbelag vorliege, zumal die Küche milbewöhnbar ist. Boi der über die. Berufung -der Gek>lagten gestern vor einem Ferialsenate des ' 'Zivillandesgerichtes durchgeführten Bechandlun'g wurde qls Bernstmgsgrund geltend gemacht, daß der Richter zmn Lokalaugenschein um eine Stunde zu spät gekommen sei, weshalb die Beklagte, in der Meinung, der< Lokalaugenschein finde nicht statt, sich entfernt habe. Hierdurch sei ihr di« Möglichkeit genommen worden, ihre Eiiiwendungen vorzubringen. Der BerusnngSsenät (Vorsitzender Hofrat Doktor Lichtblau) wies die Berufung ab, weil daSZuspät« komnren des Richters keinen Gvinrd für die AushMmg i>es Urteils bilde. v Gebü^e« der SachverftLndigen uvd Dolmetsche tm Strafoerfayten^ Durch eine -morgen zur Vvrvsfentlichung gelangende Verordnung des BnndesinmisterinMs für Justiz tritt eine zeitweilige Erhöhung der Gebühren der gerichtsärztlichen Und son> stigm Sachverständigen und > im Stvasver-sahrenin ^merikan. Noten v. 5 Dollar aufw. , kleinere . .. Belgische Noten 100 Francs .' . Bulgarische Noten zu 1000 Leva... » n n 100 , « , „ kleinere. , , Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu' 1000 Mark. . . » ■!»■... » . , kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. , „ kleinere . . . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100.Gulden Italienische Noten v. 100 Lire aufw. , » kleinere . . . lugosl. Noten ungest. zu 1000Dinar - ,100 . „ » ,.. kleinere / . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. ft , kleinere .... Rumänische Noten zu 1000n.800Lei .. kleinere. Russ. Noten (Roman.) zu 500Rudel » o ■ » i» 100 ff - „ it ' , fi kleinere. '. Schwedische Noten' 100 Kronor . Schweizerische Noten 1Q0 Francs Spanische Noten 100 Pesetas * . Tschccho-slow. Not. V. 1000 aufw. .Ungar. Roten (neueEm.) zu 1000 Kr. . , itu 10.000 Kr. . . . , kleinere ..... 50.825 59.925 42.300 42.400 3905!- 3915— 3270- 328»!- 309— 311—, 255 - 257— 253 - 255.- 299— 301.— 10715— 10735— 9030 - 9050— 65.75 66.25 65- 65.50 226250—: 226550!- 188650 - 18895o!— 226150— 226450— 4115— 4125— 3435 - 3445— 19625— 19675— 16375 - 16425— 2278— 2282— 1928 - 1932— 1918- 1922— 6i6— 618— 519 - 521 — 611— 613— 515- 517— 8440.’— 8460— 7190 — 7210— 7.70 7.78 696 7.04 ° 7.66 7.74 6 96 7.04 334.50 345.50 274 50 275.50 339.50 340.50 274 50 275.50 12960— 12990— 10985 — 11015— 9640— '9660— 8040 - 8060— 7700— 7750— 6415- 6465— 1247.50 1250.5» 1018 50 1021*50 1246.50 1249.50 1013 50 1016.50 22.64 22.75 23 24 23.36 22 74 22.86 22.34 22.46 — —— Eine DeVLse«ze«Lrale in Budapest. Budapest, 2. Aiigust. (U. T. K. B.) Die ungarische Regierung Hai mit Rücksicht auf die jüngsten Vorgänge an der Budapefter Börse - auf Vorschlag des Finanzministers beschlossen, unter lder Leitung des Noteninstitn.tes.eine Devisenzentrale zu errichten und den Devisen- und ValutenverkeHr emzuschräuken. Die bezügliche Verordnung wird in den nächsten Tagen erscheinen. Der Valuten- und Devisenverkehr an der Börse wird bereits von ,morgen an bis aus weiteres verboten. Wiener Börfe^ Die Äbschwachu'N'g der Krone in Zürich löste gestern eine ziel- und regellose.Flucht. der Kronenbesitzer zu den Effekten aus, für die jeder Preis bewilligt wurde. Bevorzugt wurden natürlich' tveiter tschechische und sonstige v a l u t a r i s ch e, Papiere,, die nicht nur von der Spekulation, sondern auch von den,Wirtschaftskreisen gesucht werden, die im Hinblick auf die, ungenügende Befriedigung des Devisenbedarfes durch die Devisenzentrale solche Werte zu erwerben trachten, die. auch an ausländischen Börsen gehandelt.-, werden und daher dort in fremde Zahlungsmittel umgewandelt werden können. Besonders geeignet sind hierfür tschechische Effekten, und daraus erklärt sich, daß sie. mit jedem Tage neue Rekordsteigerüngen zu verzeichnen haben. So ist es gekommen, daß ein tschechisches Bankpapier, die Zivnostenska.Aktie, den Kurs von M.00Y.erreichte upd . um kawn 10.000 Krotten hinter der l'S-taatS-b-ahm*Wtie- -Mückblieb. Skoda-Aktien ''■S. ''Ä 720163

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