Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1259 (2.8.1922)
- Date
- 1922-08-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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•V > vv~<- - r i ' s1 - V V *’ " "' ' " "-''ft' ''" ' " WWU EH H WDWWW SOIcnee Motuenjcttmta. ” 2. «u««ft 1922 ®ti(e s ^. "“■ ' :- ,. .. .... ■■„»..■ .,;....—äh«7—-—.—.- <. Das Meeting 1« Hotel Continental. %. ijf59 , * . . Wien, MittwoL s: - i ft 7"' f... T”‘“ litt; .0todt cjitc . Melle besitzt, welche Recht und Gesetz schützen üwd Dne Eist Haltung erFwingen ftmn* Im Völkcrvecht dagchen Mt eine solche autoriürhive Instanz.- Hier setzt die Idee des Völkerrechtes ein, welcher eine über den Völkern stehende Exekutive gewährleisten 'will. Doch ist , qnch der4 Völkerbund nichts anderesals eine Vertragsge- . meittschast, das Moment der bloß freiwilligen Unterwerfung steht cllsö im Vordergrund. Mit solchen grundsätzlichen und in der Natur der Sache begründeten Grenzen der völkerrechtlichen Exekutiven muß gerechnet werden.'Innerhalb ihrer ocher sorgt das. Palästina-Mandat durch verschiedene' wichtige Bestimmungen fiir eine richtige Durchführung^ - . Es sind zwm Stelltzn vorgesehen, welche die Ueberwachung Md Rechtssprechung in Sachen des Mandats zu besorgen haben:/die eine, gewissermaßen administrative Oberinstallz ist der Rat des Völkerbundes selbst, welchem der. Marlhatar^lDihrlich '«msführfich'- Äevicht zu erstatten hat. Der Völkerbund ist daher zwar nicht in der Lage, unmittelbar in die Durchführung des Mandats einzugreifen, dawürde ja auch dem Wesen eines Mandats widersprechen, wohl aber kann er durch seine.Stellungnahme zu dem Bericht des Mandatars dessen Vorgehen wesentlich beeinflußen. Auch/Abänderungen des Mandats selbst in «ipgend einer Hinsicht durch den BölkeribmHrat sind möglich und vorgesehen. Die andere Oberinstanz, welche man mit einigem Recht' chs juristische bezeichnen könnte, ist der ständige watümecke Gerichtshof, welcher über alle. Me-inungsverschied-enheiten. zu entscheiden haben wird, die über die Ausleglmg oder Anwendung der MMdatsbeftimmung zwischen, den Mitgliedern des Völkerbundes entstehen sollten. In. gewissem Sinne ist . daher der internationale Gerichtshof hem Völkerbünde übergeordnet, da er über Differenzen, welche im Schoße deS Rates entstehen und nicht von ihm selbst boigelegt werden können, endgültig zu entscheiden hat. In die KÄnpetenz des internationalen Gerichtshofes können rmtupgemäß so ziemüch alle denkbaren Konflikte bei der Durchführung des Mandats fallen. Wichtig ist, daß ' der . Gerichtshof nur von MitKiedern des Völkerbundes angerustn werden kann. Die' Einwohner von Palästina kännen an «ihn also nur durch Vermittlung einer MW-vMnacht «PpÄievem Dieser Umstand ist nicht zu übersähen, da er möglicherweise der Angriffspunkt von Krtätzeywerden konnte. Eise«dLh«LatastrvpheinFrankre;ch. MH,. I^Ärigust. (HaVaS.) Zwei mit Lourdes-Pilqcrn Hecht besetzte'Eisenbahnzüge stießen in der Station Bill o. 'eo«t.a^ftMiyW^"Mva bier^ig Personen wurden gc- Mt M MMaHV fünfzig verletzt. Das anläßlich der Ratifizierung des Palästina- Mandats Montag abends abgehaltene Meeting der Wiener Zionisten gestaltete sich - ,zu einer imposanten Kundgebung für den Wiederaufbau Palästinas. Oberdarrrat Robert Stricker eröffnete die Versammlung» die dicht gedrängt den großen Saal des Hotel Continental'bis aus das letzte Plätzchen füllte. Sodarm ergriff Prof. Artur F r e u d das Wort imi> führte aus: Wenn man von Marksteinen in der Geschichte spricht, so glaube'ich, diesen Begriff auch auf jenes Ere-igms anivenden zu könuM, dessen feierliche Würdigung uns heute zusaurmenbringt. Wir sirtd davon überzeugt und durchdmngen, daß die Tatsache der endgültigen Ratifizievung des englischen Pälästnm-Mandates durch den Völkerbund eine jener Tatsachen ist, die geeig-uet sind, tief einzuschneiden in das geschichtliche Geschehen des jüdischen Volkes ünd eine künftige Enttvickllmg zu beeinflussen. Die RatifiKrerung des Palästina-Mandats durch der: Völkerbund bietet sich uns als ein Ereignis dar, welches nicht als eine bloße Fomnalität gewürdigt sein will. Es ist vielmehr der vorläufige SchlüßpuM einer langdanernden und systematischen Entwicklung: es ist die Krönung einer mühe- und entstlMNgsvolLen Arbeit von Jahrzehnten, an der die verschiedensten Schichten unseres Volkes und die verschiodenstm Männer teilnahnren, deren wir bei Viesern Anlässe dankbar gedenken. Es ist auch darum tveit mehr als eine bloße Formalität, weil ein drei Jahre langer Kampf ausgefochten werden mußte, bis diese Ratifizierung erfolgen konnte. Das jüdische Volk ist es gewohnt und jede Seite unserer uralten Geschichte zeugt davon, daß uns nichts mühelos als reife Frucht in den Schoß fällt. Alles, waI wir zu gewinnen, alles, tvas wir zu ervingen vermochten, stellt das Resultat einer intensiven und konsequenten Arbeit dar. Wir sind gewohnt, Geduld zu üben. Wohl sind wir . keine Meister in dieser schweren und hohen Kunst; denn wir sind ein Volk von nervösen und daher von ungsduldigen Menschen geworden. Doch Geduld zu'habn, ist rmser Schicksal. Als die Konferenz von San Remo die Aufnähnre der Balsour-Deklavrtion in den Friedens- Vertrag mit der Türkei beschlossen hatte, wurden überall im jüdischen Volke Jubelfeierm veranstaltet und man rneinte, alle Schwierigkeiten seien Überwunden.?lber die Entwicklmrg der letzten Zeit hat uns bewiesen, daß unsere Früchte nur schwer und langsam reifen. Der Redner bespricht dann die vielen Widerstände,, die iich gegen die Durchsetzung unfern alten historischen Rechtes richteten und fiihrt fort: Es ist. notwendig, die Größe besten, loas toir errungen haben, .einzuschätzen, und zu würdigen. .Penn einmal die Geschichte dieser Epoche geschrieben werden wird, dann wird man auch die Tat Balfours nicht vergessen dürfen. (Lebhaften Beifall.) Englands Politik war darauf gerichtet, das jüdische und arabische Bott, wie auch dm Vatikan m gleicher Weise zu befriedigen: die Araber sollen die Ueberzmgung gewinnen, daß die jüdischen Rechte mit ihren Rechten nicht in Widerspruch stehen. Mr wollen eine .Heimat, wir wollen festen Boden unter den Füßen haben, nicht weil wir sie. besitzen, sondern ivei! wir innerlich, geistig, seelisch und materiell mit ihr verwachsen sind. Wir wollen die Heimat in der ganzen Größe und rmsagbaren Bedeutung des Inhaltes und Begriffes dieses Wortes. Eine Heimat ist etwas, was :nan einem Volke nicht schenken kann. Eine Heimat muß errungen werden, durch,-Anstrengungen, mit Schweiß und Blut. Keine Macht der Welt ist imstattde, uns das jüdische Palästina zu geben. Wir selbst müssen uns daraus einstellen, ivirklich zu hpfern. Wir, die wir in den Jarhren des Weltkrieges aus allen Kriegsschauplätzen unsere Haut zu Markte getragen haben, müssen nun für unsere eigene Sache Opfer bringen. J^etzt müssen wir zeigen, ivesten ivir fähig sind. Die Aufgabe, ist groß und unendlich schwer. Rückschläge und finstere Tage werden uns nicht fehlen, linsere Sache wird es sein, sie zu überivinden. De:m nur ans imsere eigene Anstrengungen kommt es an. Der Monrent ist entscheidend und die Größe des Augenblicks hängt nicht von der^ papierenen Form ab, sondern 'davon, was wir aus ihr zu machrir verstehen.. An uns liegt es, die Entwicklung zu beschleunigen und Möglichkeiten zu schaffen. Äutononre Genreinschaften können nur organisch entstehen. Zelle an Zelle, Atom au Atom. Aber es kommt auf das T c nt p o der Entwicklung an; wir müssendes beschleunigen. Keine Begeisterung wollen wir entfachen, sondern wir sagen jedem: Du bist gerufen, du mußt kommen, du^ mußt arbeiten und die anderen herbeischaffen, denn auf dich kommt es an! Wer von uns nicht fähig oder bemsen ist, sein eigenes Leben für die. Sache hinzugeben, der muß die Möglichkeiten schaffen, daß es anm DBtere Sehalifeoster zu besichtigen! Sie ktsfei an dMizOtva engl. Stoffe, Regennintel, Leiboad Bettwäsche bei II., TabörstraSe Telephon 47-1-7S En gros En eset&l k ~ «elsebriefe Wlen-PalSstwa. von Wolfgang AeM.' -' 9» droaft«mik«oM und Phllippopel. KartswvbdipPÄ' hat ome besondere Rolle in der Jrrdenivarcheruny, diie von Rußland nach Palästina gcht. Memer jMeirmng n^ wiid die Bedeutung Konstantinopels als DurchizugSstadt -mm« größer werden und die Wiens sehr bald lubvrtrsffsn.! ' MS letzt' wurden Vv-n dem Palastinmmst etwa 7000 Emigranten und Chaluzims nach Palästina geschickt, d. h. fast alle Emigranten, die nicht über Wien nach Palästina sichvon, wurden von Äonstansinopel ans befördert. Erst in allerletzter Zeit wurde das PalÜstina-Acht KvnstantwopeLs etwas enibastet; es ist gelungen, einen direkten Schiffsverkehr Gallatz—Jaffa sm-- zurichten .und her erste dwMe Dampfer dieser Lime, mit etwa 2V0 Passagieren an Bord, pastierte Mitte Mai Stambnl. Die Fahrt von KvnstantimioM nach Jaffa ist rnwsvAeichlich billiger als von Triest. Für Emigranten (die die Hälfte des Fahrpreises vierter Klasse zahlen) kostet die Reise von Stamibnl aus 2F . Pfund Sterling; von Triest, soviel ich tvsiß, sttva 6 Pfund. Ja, sogar die Reise von der Krim über Bvtnm noch . Konstaütmopel und Jaffa kommt noch immer billiger ails die Route Triest—Palästina. Die Auswanderung aus RuUaud ist nach wie vor sehr erschwert. Der einzige Weg, der aus SüdvuUaud herauSführt,, ist der über BattM, wo unsere Ferunde dm Enttgantm zu den nötigen Papie-e« und nach KonstcmtinopÄ vecheHeu. Wenn auch die Reise von Batmn <nrs nicht so teuer ist — von B-cttum nach Stambul etwa 1 engl. Pfund —, so ist sie doch nur für »reuige Glückliche zu bezahlm. Ein Pfund kostet'- heute etwa -vom Millionen Sowjetrubel! . . . Und doch kommen die Jndm Rußlands van allm Eckm und Enden — über Rumänien oder über Georgien —, icm nach Erez Israel zu gchm. Sie erzählen Entsetzliches von der HUlNgersnot in Rußland/ Was ich in den Ortungen gelesen und nicht ge-Krubt habe, ^bestätigen ' sie. Es gibt FcmEieu, die seit zwei Jahren kein Brot gegessen haben. Die Tataren in. der Krim fallen auf der Straße vor .'Hunger um und sterben, ohne daß man. sich nach ihE Umsicht, weil der Anblick schon alltäglich geworden ist . . ., sv erzählM die Juden. Ein junges Mädchen aus AM« sagte: „Als wir in Konstantinopel anbanlen, glarckten wir, auf .einer anderen Welt zu sein, wir gbntlbtm,. vfin den Toten aufepsttniden zu sein. Hier gibt eS Dinge, zu effm, deren Ramm ich schon^vergeston' hatte." ,/löavum lasten die BÄschewiden die Juden nicht auswandern, wenn der Hunger so groß ist? Sie nrüßten doch frich fein, weniger Menschm emähren ffit müssen?" »LLavum die Auswanderung verboten ist, fragen Sie? Ware.sie-frei, bliebe kein Mensch mehr in Rußland!", war die Antwort. ' » Philippypel. Hätte Bulgarierl die türkische Valuta oder.hätten die trir- Lischen Juden eine bulgarische Orgamisaiton. dann... Leider kann man mit „hätte" keirre Pokttk und kein Geld nvachen und so muß ich mich begnügen, bsdcvuernd zu sagen: Nur die elende 'ÄÄgarische Valuta und die fortwährorrden Wirtschaftskrisen dieses mrglücklichen Landes sind daran schrrkd, daß dir Leistungen der brrlgantschen Zionisten nicht weit michr in .der jüdischen OosfenÄichkert bekannt siud. Ihre Organstation ist nrnftergüstig, selbst für europäische Begriffe, und der kurze Ausflug, den -ich von Stanrbul aus über Varna nach Philippopel, dem Sitz der bulgarischen Äandeskonmnstion des Jüdischen Nattonalsonds, machte, versetzte mich in eine mrdeve Welt. >. Bulgarien hat etwa 40.000 Judm, Msschbießlich Sephard'nn, die fast nur bulgarisch und spanivlisch sprechen, während das Französische viel weniger verbreitet ist, als etwa in. Kvnstantirwpvl, mid Deutsch beinahe überhaupt nicht gchprochm wird. Das Hebräische aber hat in den 'letzten Jahren m Bul- Mrien einen ganz güvaltigen Aufschwnrrg genorrmwn. . Fast die gesamte, jüdische Schuljugend Bulgariens besucht die jüdischen Schulen rmd ich habe siebeu- und achtjährige Kinder aus der Straße getroffen, die — wenn auch nicht gerade tadellos — so doch ganz fließend hebräisch sprechen konnten — etwas, was ich nur rwch ist Rhodus gefunden habe. Diese einheitliche .Erziehung der Jugend verenchoittichte auch die ganze Judenschaft. In Bulgarien ist nicht erst, der Einflrrß von antizionistischen oder akllisemitischeu Lehrern.zu überwinden — die Kinder werden in der Schule zu Zionisten erzogen; die Schuld.verlassend,, ..-trete«' sie in den „MchNaibi", dom jüdischen Turnverein ein, der fast überall seine Ztoeigorganisatilmm hat, und ein paar Jahre spater sind sie Mitglieder ihrer zionistischen OrtsgMppe. Das ist 'der Werdegang jedes bulgarischen Juden. ' Von günstigem Einfluß auf die Cntwickttmg des Zionismus in Bulgarien tvar es auch,, daß die 40.000 Jude» des Königreiches in.etwa.30 OrtM verstVen.t.,lehen, die, vielleicht mit Ausnahme Sofias, das ich nicht mehr'besuchen konnte, alte, große Nester sstrd. „Große" — Philippopel zum Bvispiel hat etwa 80.000 Einwohner, vielleicht sogar noch mehr» «wd st't trotzdem «in Nest, in devr man vor Langeweile verkomme» kann. Infolgedessen hat der Zionismus hier mit seinem gefährlichsten Feind nicht ru kämpfen —mit dem einzigen Feind, den er in den Großstädten vielleicht nie überwinden wird: mit der Vergnügungssucht. Die Inden leben fast nur irntereinander und, da alle Zionisten sind, sind selbst die Vcrgnügungeir national und Sitzungen, Ber-smnnllungeu, Konferenzen si^'.d nicht, wie etwa anderwärts ein „schweres Opfer" für die vielgeplagten Mitglieder^ denen eine nicht benützte The-ater-- karte das Herz bedrückt, sondern eine Fmnde. Die bEgar-ischen Juden sind dankbar, wenn sie über Palästina' hören und sprechen dürfen'—; und da sich alle gegenseitig. kennen und kontrollieren können, so sprechen sie nicht nur, sondern arbeiten auch. Ausgezeichnet ist vor allem die öffentliche Kontrolle der Sammlungen. In Bulgarien existiert eine zionistische Bank, die „Banque populaire juive", die alle Emzavttmge:: für Keren Kajemeth (jüdischer Nationalfonds), Keren Hajessod und Elnigranwnfonds direkt von dm emzolnm Lokallo-mmissionen enrpfängt. Die fleberweisungen dieser Lokolkommissioncn werden .von den j ü d i s chen Ge me -i n d e u der b e trefft nden» Städte, deren Ausschüsse sämtlich zionistisch sind,'kontrolliert und die monatlichen Rechnungsabschlüsse der Kommissionen mit dem Gemcindestcmpel versehen. Tie Landeskommission des. jüdischen. Nationalfonds (Präsident: Advokat Romano) ihrerseits kontrolliert die Ban? und verössent^icht monatlich die Answerse aller drei Fonds;, die Geldgebs' nng des Keren Hajessod und des Emigrantenfonds, ist in Bulgarien der Kontrolle der Landeskommission des N. F. unterstellt worden, da dieser Fonds von ^Meister Popularität und Ber- . .trauen in der jüdischen Oesfentlichkeit genießt. Die Organisation des Keren Hajessod ist ebenfalls ausgezeichnet. Der größte Teil tyr organisierten. Zivilisten ist berÄts für den Keren Hajessod ersaßt worden und gibt ehrlich unv opferfreudig den Masser, den Zehent, nicht nur einen Bruchteil des Zehent wie anderswo. Und dieses wirkliche Opfer, doppelt anerkennenswert bei der schlechten finanziellen Lage des bulgarischen Bürgertums, hat nicht nur der Arbeit für die anderen zionistischen Fonds nicht geschadet, sondern ihr im Gegenteil einen neuen Schwung verliehen. Etwa 18 Kuitusgememden Bnlgariens/ sowie die drei B'ne-Brich-Logendes. Landes snbverttionier-en den Jüdische» . ddationiÄfondß. Köopem'tivgenosseuschaften KöteiKgen ihn gk ihrer Dividende, ^nrd während meiner. -.Amwefchlheit tvurde von 'der L-andeskonnrrission dcs^ Jüdischen Nattvna-lfvnds ein Pr-ojeikt Mr Gründung einer Kolonie „Bulgavia"-. entf dran Boden des StatwM-l'fonds iu Palästina angonormnm. Es geht vorwärts! Es gcht eMich-vortvävls! Alexandrr t 1 e,'Jmri 1922.