Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1256 (30.7.1922)
- Date
- 1922-07-30
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Bestünnnmg rm Statut der Oesterveichtschen Natiönalbank, wonach die Bank berechtigt rst, Darlehen auch gegen BerPfändun g von Wertpapieren zu gewähren, ist in der Oeffentlichkett unter - Hinweis' darauf bemängelt worden, daß dies rm Zufamnrenhang mit einer künftigen Ausgabe von Staatsschuld- Verschreibungen zu einer neuerlichen Inflation führen könnte. Demgegenüber wird der Politischen Korrespondenz von unterrichteter Seite mitgeteilt, daß diese Befürchtung durch tveiteve Bestimmungen des Statuts vollkommen entkräftet wird.'Zunächst kommt hier Artikel 64 in Betracht, wonach nur solche Effekten bei der Bank Lelehnbar sind, die der Generalrat als hierzu befähigt erklärt; ebenso hat der Genevalrat zu. bestimmen, bis zu welchem. Gesamtbeträge Effekten überhaupt belehnt werden dürfen. Nach Artikel 65 des Statuts kann ferner die Bank ohne Angabe von Gvü»tden an sie gestellte Ansuchen um Gewährung von Lombarddarlehen ablchnen. Schließlich haftet nach Artikel 69-der Dackehensschuldner der Bank persönlich mit seinem ganzen Vermögen; überdies ist die Ban? berechtigt, auch ohne Pfaudveräußerungihre Forderung unmittelbar gegenden Schuldner geltend zu machen. Uebrigens kmnmt.es nicht nur bei der erörterten, sondern auch bei anderen Bestimmungendes Statuts vor allem auf die . Charakterfestigkeit und das.Zielbewußtsein des Generalrats, der GemvaMvektion und des. Präsidenten der Bank an. Alle diese. Organ« werden durch geeignete Handhabung des Statuts jederzeit in der Lage sein, die Bank entsprechend den ihr gesetzten . Zwecken zu verwalten. AM« »nd Ge«»tzschet» - Bon Dr. Heinrich Schrelver.' ' Wien, am26.'Juli. - BeMMM mWMplche blühten, sondern. dort ein kümmerliches Dasein führten, find mit jähem Ruck an die Oberfläche hervocheschosien, um ihren Platz an der Sonne zu fordern. Wer sprach und fragte vor etlichen Jahren nach Genußscheinen, wer kümmerte sich um sie? Man nahm sie notgedrungen bei der Verlosung einer Aktie mit in den Kauf. Sie Awaren Abfall vom Stamme einer Aktie, und Höchsteris geschah es, daß sich die Theorie (Vergleiche meine Studie über „Genußscheine" in „Aktienrechtliche Zeitfragen", Wien 1916) bemühte, ihnen auf den Grund zu sehen und ihrem Wesen nachzuforschen. Sonst war es still um sie. Jetzt ist es anders. Jetzt herrscht eine lärmende Bewegung vor allem um die Genußscheine der Staatseisenbahngesellschaft und der Donaudampf- .schiffahrtsgesellschaft, für die sich mit der Konjunktur für die einschlägigen Amen ein starker Begehr eingestellt und ein lebhafter Markt mit beträchtlichen Kurssteigerungen hevausgebildet hat. Hier allerdings walten besondere Ursachen mit prickelnden Anreizen vor, unter deren Wirkung diese Genußscheine zu Phantasiepapieren empyrgewirbelt wurden. Die Ursache ruht bei der Staatsbahn ’ in der finanziellen Neuordnung dieser Gesellschaft, die wieder durch den Umsturz in den baluiarischeu Verhältnissen herausgefordert wird. Sie sind es, welche den fremden Währungen, auf rvelche die besagten Genußscheine lauten' (Franken und Silbergulden) einen überirdischen Glanz verleihen, hinter dein sich die jetzige österreichische Krone matt verkriechen inuß, es sei denn, daß sie isoliert und ausgeschaltet wird. Bei der Dampfschiffahrtsgesellschaft wieder bericht die Ursache darauf, daß sich ihr Genußschein wie ein Sperrschiff vor die Kapitalsvermehrung legt und sie am Zufluß verhindert, so das; die- Beseitigung dieser Hemmung erkauft werden muß. Davop ^e^ren diese Genußscheine, davon setzen sie Fett an und können sich üppig entwickeln. Der Genüßschein führt nämlich im Allgemeinen eine mehr oder weniger parasitere, jedenfalls aber zumeist eine katilinarische Existenz. Er hat. nichts zu verlieren und viel , zu gewinnen. In seiner Häuptanforderung ist er befriedigt; er ist größtenteils salvierft .weil er mit der Verlosung das Nominale zurückempfangen hat. Damit ist der Genußschein nur mehr auf jene restlichen Rechte gewiesen, die einer eingelösten Aktie in der ' Dividende, der Stimme. und im Bermögensantejle geblieben . sind, viüit Bedachtnahme darauf, daß eben "der Nominalbetrag der Aktie .durch Me RückMiuO entfestigt ist. Die Stimme ist wesentfich schwacher'sordmietl, die Dividende auf eine Superdividende zurückgeschraubt und bei vorzeitiger Liqmdatiön muß. sich det GeuuMein ans jenes-Ueberbleibsel bescheiden, das nach Befriedigung des nnverlosten KaPitalsstandes verbleibt. Allein gerade weil der Genußschern im Hintertreffen das Schicksal der Aktie teilt,' vermag er, es auch mitzubestinmren. und wenn'ihr Los sich .wandelt, .wird auch der 19S»en>Komm)s£lon8ses{hSft und Wechselstube HA<3ID & Co. Wlen^ I., Hohcnstaufengas»e 11 4O27 Genüßschein mitgerissen, hinauf oder Himmler, wie es sich eben trifft. ' Wie verhält es sich nun damit in unseren beiden Fällen? Bei der Staatseisenbahngesellschaft soll die Kapitals- - basis durchaüs geändert weÄen. Nicht ein Stein wird auf dem andern bleiben. Dir Aktie wird umgestempelt, dann wird sie aufgestempelt^ dann werden junge auSgegeben, dann wird die Verlosung eingestellt und damit überhaupt der Ausgabe neuer Genußscheine ein Ende''bereitet. Den alten, bereits im Verkehr stehenden Genußschemen wird die Gelegenheit gegeben, sich gegen entsprechende Aufzahlung in Aktien Zu verwandeln. Herz, was begehrst du noch Mehr? Es wirbelt einem im Kopfe vor lauter Muerungen, deren Tragweite sich kaum erfassen und abschätzen laßt, und die Folge ist unwiderstehlich die, daß -der Genußschein der Aktie nachhinkt, daß ihm die Börse die Sporen gibt und et' mit der Aktie um die Wette im Kurse vorwärts galoppiert. Nur der Genüßschein, der sich störrisch zeigt und nicht mittun will, riskiert zurückzubleiben im Dünste jenes Zweifel* haften Genusses, der ihm bisher beschieden war. ' Bei der Damfschiffahrtsgesellschaft wieder gilt es, dem Genußschein sein Anrecht auf die zehnprozentige ' Quote der die sechspvozentigen Aktienzinsen überschreitenden Superdividende zu entlohnen, damit er gefügig fei, daß das Kapital vermehrt werden kann, ohne daß sein Gewinnanteil darauf drückt. Auch hier soll der Genüßschein-durch den Tausch gegen die Aktie abgeftmden, auch hier die Ilmformung von Genußschein in Aktie durchgernacht und so der Genüßschein aus dem Weg geräumt werden, auch hier Gründe genug, um für die Genüßschein« eine ansehnliche, de« Kursentwicklung der Aktie nachstvebende Chance zu erblicken. , v Was ergibt sich aus alledem? Der Genußschein geniert; die Gesellschaften trachten, seiner ledig zu werden, soweit an ihm die Schalen der alten Währungen oder von Anrechten kleben, die entweder überholt oder unerschwinglich geworden sind. Die Entwicklung zeigt, zugleich, daß der Genüßschein, der ans dem Ci der Aktie gekrochen ist, kein längeres Eigenleben führen kann, sondern, sobald er die Anlehnung an die Aktie verliert, schwankt und fällt. Ihm bleibt, wie unsere beiden Vorbilder zeigen, die Wahl, sich von' der Aktie, mit ins Schlepptau nahmen urck zu ihrem Typus sich bekehren zu lasten ober unter der Masse jünger Aktien zu verschwinden und wieder als Besen in. die Ecke, gestellt zü tetafe Üntev solcheüMrnstäuden kann die ^Wahl nicht schwer fallen. Und das ist. die Erklärung, warum es mit emejn Male unter den Genußschemen, zu Wasser und zü Lande, Lei der Dampffchiffcchrts- .und bei der Staatseisenhahn-Gesellschaft, so lebendig und munter geworden ist.. Steirische WüfferLräftüad GleLtrizitSts-AktiengeseLschaft in Graz. Die Steirische Wasserkraftnüd ElektviAitäts-Aktiengesellschaft in Gmz, welche bisher Nominale 790. Millionen Kronen fünsprazentige Priorltäts-Ob'ligcltipnen» lit A. und lit. Bferner Nominale 900 Millionen Kronen fiinfprozentvge Privritäts-Aktion lit. A unü> Nominale 900 Millionen Kronen Starmn-1 Aktien lit. A änsgegeben hat, schreitet behufs Beschafsimg weiterer Mittel für die^ Fortsetzung -der im Gange befindlichen Banarbeiteg zu einer neuerlichen Kap i t a l serh öhn n g durch Ausgabe von Nominale 600 Millionen' fünfprozentige Privriläts-ObligationLn, Nonrinale 500 Millionen Kronen fünfiprozentige Prioritäts-Mtmr und Nominal« 1 Milliarde Kronen Stamm-Aktien. Von diesen neu auszugebe-nden Wtien a Nominale K. 200 mit ^ividendenberechtigung ab 1. Jänner 1922 wird den Inhabern der gegenwärtig in Unckauf befindlichen Aktien ein'Bczugsrecht derart eiugeräulnt, daß der Besitz von je drei alten Sta-mm-Aktieu lit. A zum Bezüge von jezwei neuen Stanmi-Aktien lit. A zmn Kurse von K. 290 pro SÄck. und der Besitz von ei »rer alten Prioritäts- Aktie lit A zum Bezug« von je e i n e r n e n e n Prioritäts- Aktie lit. A zürn Kurs von K. 230 pro Stück berechtigt. Autzerdem gelangen Priöritäts-Aktmr zum Kurse von 260 K. und Stanvmaktierr zum K»irse von 340 K. pro Stück zur .öffentlichvn S»rbfkriptivn. Die Ausgabe der. Prioritäts-Obligationen ist einem späteren Zeitpunkte Vorbehalten. Die B-mtarbeiten am Großkraftwerk an -der Teigitfch, mit welchen zu Ansinsg dieses Jahres begormen wurde, machen erfrÄll-icheriveise gute Fortschritte. Eine Anzahl von Objekten ist bereiits fertiMestellt u»»d es kann darauf Hingelwiesen werden, daß der Wert der durchgeführten Bauten und Arbeiten, weiters die bereits im Jahre 1921 zu. günstigen Fixpreisen äbgaschlos- -jenen Käufe des Turbogenerators sowie der Kessel samt. Eoorromifor und der sonstigen Maschinen zur Erweiterung 4>eS Elektrizitätswerkes der Stadt Graz, heute ein Mehrfaches der tatsächlichen AnsgaV.en.repräsentiert. Der bisherige Erfolg -der Geldbeschaffung des Unternehmens, dessen erste Emissiorre-n fäst durchw-agsüberzeichnet wurden, ist sicherlich sowohl dem gesunden wirtschaftlicheu Plane, als der günstigen, Me Interessen der Geldgeber schützenden finanziellen Gestion zu danke»». Wäh« x'citb den Stamm-Aktien eine besondere Begünstigung , dadurch gewä-hrt wenden soll, daß vorerst auf Grundlage erhöhter Tarife «iwe beschleunigte Abschreibung von 76 Prozent der.AnlaMkosten zu ersoitgeu hat und »»ach Durchführung dieser. Abschreihmrgon die Tprrferstelümg eure. m-iichestMs'* .4« ch S>tzx 0zenti ge Perzinfung des veellm Wertes der Anlagerr (in stabiler Währung errechnet) anzustreben hat, wodurch für Zinserr und Kapital ein Schutz gegen Geldentwertung geboten ist, zeich»»H»r sich -die PsioritütsMien in hoiouderer Wch« 'Äo. tzuls lSLS_6tiit 9 dadurch aus, daß sie infolge der Ausgabe von Genuß scheinen, welche späterhin in Stamm-Äktiön'-ufamnrerrzü legen sind, die bedeuteirden Vorteile -der Prioritäts-Aktien mi dorren der Stamm-Aktien in sich vereinigen. \ Die Alrsübüng des B e z u g s r e ch t e 8 erfolgt bei sou stigein Verlust gegen Vorweisung der effektiven Stücke in der Zeit v o m 1. bis 26. A u g u st, die Subskription finde»' in der Zeit vom 17 A u gü st b i s 9. Sepl ent her b. I. Ä den nachfolgend angcführton Bankinstituten- und deren inlänj difchen Filialen u»rd Wechselstuben statt: Steiermärkische Esj . eompte-Ba.nk, Steiermärkische Sparkasse, Gemeinlde-Sparkasss Graz, Sparkasse des Bezirkes Umgebung Gväz, Stewor Bank» A.-G., Verband der^ landwirtschaftlichen Genossenschaften i>« Steiermark, reg. Gen. m. b. H., Anglo-Äustriau Bank Limited Niederlassung'Wien, Wiener Bank-Vor-ein, M. L. Biedermann und Co., Bank-Aktiengesellschaft, Allgemeine österveichrschi Boden-Credit-Anstall, Zentralbank -der deutschen Sparkassen! Oesterveichische Sredit-Anstalt für Handel u»rd GeweNbe, Allgei meine Depostten-Bvnik, Niederösterreichrsche Escompte-Gch<tlls schaft, Zentvalouropärsche Länderbank, Ni-ede-vlassung - Wir»r, Wiener Lombard- und EscompK-Bank, Merourbauk, Allge, meine Berkehrs-Baük. Oesterreichische Bäulose. Mt Bimdesgesetz vom 28. IM 1922, B.-G.-Bl« Nr. 386, wurde dsnr Bmrdes-Wvhn- .und SiedlungSfondtz die Aufnahme eines neuen LotterreanlehenS in Nominalbetrage von 1.200,000.006 Kroney bewilligt. Die Anleihe ist eingeteilt in eine Million Lose zu 1200 K..N0minale, deren Verlosung inner-, halb 39,5 Jahren erfolgt. In «den ersten zehn Jcchren wer-, den jährlich zwei Haupttreffer von je Ist Million e n Krone n,. m den iveiteven Deka'den jähr-, lich zwei»»ral Haupttreffer von mehreren Millionen Kroneirj ansgelost. Die Anleihe bietet auch in den zahlreichen Nc-. bentrefiern, welche von 5,000.000 K. bis 2500 K. abgestrrft sind, sehr große Gewmstchancen, deren Höhe sogar die bei den Banlosen Em. 1921 festgesetzt gewesenen nanchafte»r Gewinnbeträge bei weitem übertrifft. Jedes Los mutz mst emenr den Zeich-nungspreis ansehnlich übersteigenden Ge-, wüm gezogen werden. Die gesetzlichen' .Privilegien, mit: denen die neuen. Baulose apsgeftattet sind:. Fmanzielle Garantie des Bundes, gmndbüchevliche Sich'erstellmrg, Befreiung^ der Zeichnung von Steue-vn, Gebühren nnd Legi-, timationszwang, volle Ein ko m men st euerf reihert der Gewinne, Pirpillarsicherheit, Belehubarkeit Lei der Oesterveichifch-ungarischen Bank, Notierung an/der Wiener Börse, snrd außerordentlich..wLitgeihend. Gleich wie iw Vorjahr hat sich auch diesmal eilt Konsortium, dem das Postsparkassenamt, die Generaldirektion ' der Staatslotterien, das Hans S. M. Rothschild, sämtliche großen Wiener Banken, das Bankhaus Schelhammer und Schattera, sowie die bedeutendsten österreichischen Provinz-- rnstikute angehören, und dessen Einführung der Allgem. österr. Boden-Credit-Anstalt. in Gememschast mit der OestSrr. Crodit-Anstalt für Handel und Gewerbe und dem Wiener Bank-Veröin znstcht, bereit erklärt, die Emission dieses Losanleherrs zu übernehmen. Die Lose werden in der Zeit vom 31. Juli bis zum 30. September 1922 zum Preise von 1380 K. für jedes Los zur Zeichnung aufgelegt. Besitzer von Baulosen Ernission 1921 genießen bei der Zeich»r»mg, sofern« sie irr «dem Zeiträume vom 31. Juli bis zum 31., August 1922 erfolgt, f ü r j edes von ihnen präsentierte ganze Baulos eine Bonifrkation von 80 K. pro neues Los. Zeichnnwgen werden von allen Banken und Bankfirmen und in jeder Wechselstube sowie vom Postsparkasserramt und der Generaldirektron der Staatslotterien entgegengenommen. Die Beliebtheit, deren sich die Baülose Gm. 1921 in den weitesten Kreisen des Publikums erfreuen, gestattet die zuversichtliche Erwartung, daß auch die jetzt zur Zeichnung aufgelegten Lose dem lebhaftesten allseitigen Jrrteresse begegnen werden, zumal es sich darum handelt, eilt Werk von größter sozialer Bedeutung, die Finanzierung des Kleinwohmtugsbaues fortzusetzen, dessen ungehinderte 'WeiterführUng im emiMnten Interesse aller Brvndesländer unaller Schichten der Bevölkerung gelegen ist. Budapester Wirtschastsdericht. Bwdapest, Mitte Juli 1922. Die versioffenen zwei Wochen werden dem »mgavifchett Puhlrkuim lange Zeit in Erinnerung bleiben; sie verliefen zufolge der Fluktuation der Züricher Kronenn 0 t r e r u n g und der hierdurch hervorgerufenen Urrgewißhsit abwechselnd unter Aufregimg, Zweifel urrd Hoffnung. Es lag nämlich ein innerer Grund vor, der de», starken .Kurssturz motiviert hätte, \mb man wußte denselben »mr mit dem katastrophalen Fall der Mark in Zusmw »neikha-ng z»l bringen. Die Abschwächmtg der ungavischen Krone 'begann am 3. Juli, nachdem sie zwei Tage vorher noch —.51 stand, hierauf ging's abwärts' bis -—.8750 a»»r vergangenen Dienstag. An diesem Tage versannnelten sich bei Fmänz»mnister K a l lai di« hervormgendsten Persönlichkeiten der ungarrscherr Finanz- und Handelswe.lt, wie die Baukdivektoren Paupera, Schober, Baron Ullmann, Madarassy-Beck, Fleißig und andere zu einer Besprechung, i»r deren Verlauf man eiichellig der Neberzeugung Ausdruck gab, daß die derzeitige innere Lage des Laubes keinesfalls dW schlimmen Stand der urMvifcheu Valuta hevboiführen fstrmte, sondern daß dieser ausschließlich .cineFolge der unerfüllbaren Errtentebedingungen an Deutjchlarch sei. Cs wurde beantragt, daß behufs Verhüt»»ng eines tveiteven Rückganges der Lumbard der ausl ändisch e u We r t e es»rg e st ellb-werde, hingegen riet man der Regierung entschieden ab, Zwangsnraßvegeln, wie Einschränkung des Valutenverkehrs, zu treffen. Finanzurinist-Lr Kallai btztouLe in iemer Anttvortvede. dak er von / 1