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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-30 · Heft 1256 (30.7.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1256 (30.7.1922)
Date
1922-07-30
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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€?«itt 10 Sie*,, Sopytag Üetf$£ Bsrkshvungen albstlM wolle» ferner sei er der IlebeMUgung, der niedere Kronenstcndkönne als vorüberf-Ae:-') gelten, zumal'W die ungarische . Hairdelsbilanz scholl 'für das erste Quartal dieses'-Jahrs aktiv gestaltet habe und übyWns ,mch Beendigung der Ernte^ nainhafte Produkteniinerrgen zmn Export kommen, tvas der Kronennotiernng angesichts der. hohen Weizenprerse voraussichtlich Mfhelfen werde. Bor Schluß der Enquete erklärte der Minister noch,?er wolle, um einem gHvattsamen Niederreißen<der Valuta Ginhalt zu tiul, in dey W i n k e l b ö x s e n.>vim Säuberung vornehmen. Poch'am selben Tage hielt denn auch!anf dem Platze dorther' Börse die Polizei eine Razzia ab, bei welcher Gelegenheit diele mrheßtgte.Wme'nte ftellig ^geanacht wurden und die Behörden gegen sie nach erfolgter Äusweislersttrng -das .Verfahren eirrleiteten. Am darauffolgenden Tage erfuhr die Krone eine tveitere Abschwächung auf —.3650, schon am Donnerstag aber begann sie, zu steigen und heute schloß sie,—.4250; dies wird einesteils der mMerrveile eingetretenen Besserung der deutschen $&= luto^ anderrtteils dem energischen Einschreiten gegen die Winkelspeknlauten zugeschrioMn. Die T c u e r u n g wütet ungehindert weiter. Die anhaltende Hausie ans der Warenbörse hatte natürlich eine weitere Erhöhung der Mehl- Preise zur Folge, was wiederum die Verteuerung von Brot berheiführte. Zucker ist, da der längst und sehnlichst erlvartete . Importzucker zufolge der ungeheuer hohen ausländischen Valsiten. unbedingt mehr kosten wird als inländischer, wieder Mach verschwunden und wird, gewiß erst dann znm BoMein kommen, bis die Bewilligung einer weiteren Erhöhung der Preise für ungarischen Zucker erzwungen sein wird. Pier ist nur ungefähr 100 Prozent gestiegen, die Wvtznüngs- und Geschäftslokale, Mietzinse, - die Fahrtgebichveu der elektrischen Bahnen wurden erhöht. All dies bietet, den Kaufleuten Anlaß, eine allgemeine Erhöhung sämtlicher Bedarfsartikel, wie Kleidungsstücke, Wäsche, Schuhe u. dgl., eintreten zu lassen; sie nwtidie^n dies auch damit, daß die tschechische Valuta bedeutend in die Höhe gmg. > . Insgesamt wird das S teigen d e r I n d e xz i f fe r mit 98,25 Prozent angenommen. Krone und Mark. In Zürich ist gestern die Reichsmark auf den Tiefstand von 0.8s>50 gesunken und ' hat in ihrem/Stur; fast alle Devisen, mitg.rissen, wobei die .ö st e rx i ch i schr Krone von 0,0L auf 6,0175» Auszahlung Wien von 0,-0175 auf 0,0150 gefallen' ist. Nur Auszahlung Prag und'Agram waren von der Bewegung ausgenoinmen und hättewsogar Kurssteigerung zu verzeichnen. In Berlin kam cs infolge des Rückganges des Züricher Markkurses zu einer stürmischen De Visen hausse und der T-ollar stieg der: auf.den noch nicht dagewesenen; Höchststand"von 604,85. Ausländisches Jntcresie für die tschecho-slowakischen Stäatchvalderl Prag, 29. Juli. Wie „Ceske Slovo" . meldet, sei beabsichtigt, die Staatswqlder .in der Slowakei und in Karpajhenrußland, die zweieinhalb Millionen Hektar umfassen und . deren Wert auf 4o M i l l i a r d e n t s ch e ch i s ch t Stxoncn geschätzt wird, osnem Finanzkonsortium zu übertragen. (Was. ist mit unseren Wäldern?) Die Wiener Herbstmesse 1922. Die' Anmeldungen, von Ausstellern zur Wiener - Herbstmesse ■ sind abgeschlossen. 9,'nrr für die „Baubedarfs- und . Bauentwurfs- und t Modell-Meise" wurde. der Anmeldetermm noch um einige. Lage verlängert Der, Termin für den Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen von Klemwohnungcn läuft am 15. August ab. Die „Papiermesss" wird in den nouc-.ugerichreten Nämnm > im Messepalast, die „Bureaubedarfs- Rlessc" in/ der Srisiskaserite äbgshalten.werden. Bureaumöbol .werden in der Ttiftskaserne und in der Rotunde ausgestellt. Die von der Messe von langer Hand für die Herbstvevanstaltung vorbereüe.e .und durchgrsührit' Propaganda laßt, was schon aus dem täglichen PostoingaNtz zu erkennen ist, einen besonders ft /. r ko n F rem d r n besucherwarten. Die beiden Plakate der Herbstmesse 1022, dir in diesen Tagen, im In-- und Ausland-' angeschlagen werden/ stammen von Maler B i r o. Beim Wolmungsnachweisburean der Wiener Messe sind'bereits, zahlreiche Anmeldungen von/Einkäufern' aqs der Tschecho-Slowakei. aus Deutschland»'Italien und Bulgarien eingelängt. Da Anmeldungen von Wohnräumen für iNsssebesucher nur bis 15. August l. I. entgegen genommen werden, wird empfohlen, die Mitteilung von für Fremde verfügbaren Zimmern baldmöglichst an das Wvhnnugsnächweisbure>au der Wieer Messe A. G., 7. Be;., Mnstrunsttzaße 1., gelangen zu lassen. Die Schuhmacher für ei« Lederausfuhrverbot. Eine Abordrnmg der Wiener Schuhmacher bestehend ans den Borstehern Pykornv und Pruckner,- ferner Bezirkskat Killer, Wallisch und Paseg sprach heute beim Handeilsmmister llrast vor, um ihm im Sinne eines Bersammlnngsbeschlnsses die Forderung: nach gesetzlicher Emsührung der Bezcichunng des Leders mit genauem Ausmaße und Sortiment ab ,Fabrik, Erhöhung der.' Stroffätze bei unbefugter GswerbeauKÜöung und Sperre der Led e rausfuhr zu unter« ' b.'cneu. Der Minister ließ sich eingehend informieren und gab d.u Auswag, bis nach den Parlamenisserien einen Gesetzentwurf wegen Regelung des > Lodermaßes.auszuarbeiten, : welchen rr teftt Nationalrat unterbreiten werde. Auch'bezüglich der andenst Wünsche versprach der Mnister weitestgehende Berücksichtigung. ' ' Zunahme krs Notenumlaufes in Deutschland. Der Ausweis der Dsuischcn Reichs bank vom ߣ. d. zeigt oü« Z ii« n a^b me d c Bo n k n ö t e n u m l a n f e § um 1589,6 auf 17 7 M il 1 iardcn M ark. Zuzüglich der in' Umlauf besindlichen 11^ Milliarden Darlehenskassenscheine ergibt sich ein Gc-samtnotenumlans vcnr 188,2 Milliarden Banknoten. > Borllbergehende Einstellung des Paketverkehrs «brr Hllwlfurg und Ltettm. Äaci) Mirroilung dsr deutschen PostvcrwaltünZ.könnrn dis ans' weiteres Pakete üöcö Hamburg und .Ktettin'wegen SkreG. der. Schiffsmaschinisten ni^t we-iter^^ be- Wietter Morgenzettung. / fördert tvevdcn. Tie österreichischen Postämter werde» daher aus Vir Dauer der Bertchrsunterbrechungen nach so-lgenden . Länder über Deutschland (Seeweg) zu leitende P-crketsendungen nicht annehmen können: Aegyten, Argentinien, Brasilien, Brilisch-Indien, Kanarische Inseln, Lettland, Liberia, Madeira, Malta, Mexiko» NicderläMsch-'Jndien, Paragnay, Spanien nnb Bolear^r, Uruguay. Nach allen diesen Ländern bleibt -der Pakelvorkchr auf anderen Leitnngswegeit aufrecht. Nähere Ausküufte erteilen die Postämter. Der Handel Oesterreichs mit Brtisch-Jndicn. Die. diestvöchige Nummer des Handelsmuseums enthält eine bemerkenswerte Zusamnienstellung unter ziffernmäßiger Angabe der für B r r t i sch - I n d i e n in Betracht kommenden Exportartikel. Ferner bringt die Nummer eine ausführliche Darstellung über die deutschen Klemhandelskanunern. Freigabe der Kohlen- und Koksaussuhr in Polen. Nach Mitte illüng-des Handelsmuseums ist die Ausfuhr von Stein-, Bvasm-, Tors- und Holzkohle» sowie von Koks, Torf- und Briketts aus Polekt seit 15. d. au keine Betvittigung mehr gebunden. ' Der Saatenstand in Ungarn. B u d a p e st, 29. Juli. Der haut« vom Ackerbauministerium veröffentlichte Saatenstandsbericht führt in der Einleitung aus, daß die Witterung der letzten ztoei Wochen nicht begünstigt hat. Andererseits haben aber die Niederschläge die Herbstsaaten gefördert. Die heurige Weizenernte wird ans 12.11, Roggen 8.09, Gerste 4.32. Hafer 8.31 Millionen Meterzentner geschäht. Der Mais dürfte eine' gut mittlere Ernte ergeben. Dasselbe gilt für Kartoffeln, Zucker- und Butlerrüben. Hülsenftüchte stehen ziemlich gut. Hans und Flachs -dürsten ebenfalls eine mittlere. Ernte haben. Die Weinfechsung wiÄ voraussichtlich eine gut mittlere sein. BvrkL fSr l««dWirtschafkktL^'e (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die Meldung, daß der Ausfuhrzoll in Jugoslawen für Getreide auf 60 Dinar und für Mehl auf 20 Dinar festgesetzt wurde, beeinträchtigte den gestrigen Verkehr insoserue, als speziell in diesen Provenienzen die Abschlüsse sich schwierig gestalten. Ingo-Weizen, welcher zu Beginn des Verkehres mit 17.50 jugosl. K. ab Grenze bewertet wurde, verteuerte sich im Verlaufe auf 19.50 sngosl. K., wozu bemerkt wurde, daß in Jugoslawien selbst sich iit den letzten Tagen t eine ' kolossale Werzenhausse bemerkbar gemacht habe, weil die jugoslatv'rschen Müylen, welche bisher Zurückhaltung beobachtet hatten, wegen der zu gewärtigenden Minderernte nun Einkäufe in alter' Ware so viel wie möglich zu tätigen suchen urnb Preise von 1680 stlgosl. K. pro 100 Kilogramm bezahlen. Auch RoMN 30" ghlf- 1922 Nr. 125f ivurde dort zu dem hohen Preise von 14.60'sugösl. K. nmge« scyt. Inländischer Weizen.wertete heute hier 1900 K. bis I960 K., Roggen . 1460 'K. bis 1476 K., Gerste, rumänische, wurde zu Futterzwecken zu 1700 K. und Braugerste zu 1900 K. ausgoboten. Mais war sowohl in rumänischen'wie bulgarischen Probeirieuzeu in Masse und notierte 1630 K., rumänischer Kleinmais wurde, zu 7.75 Lei ausgebeten nnd fand auch toegen des dringenden Bedarfes Käufer. Öberösterreichischer Hafer erzielte' 1750 K.. bis 1800 K. ab Station, Transithafen 2.20 isch. K. bis 230 tsch. K. ' Für rumänischen Transithaser wurden 8.50 Lei gefordert, reiltwrt sich aber zu diesem Preise nicht, da hauptsächlich die Schwei; in Betracht kommt. Mehl war put gefragt. Anrerikanische Offerte, welche sich in Patent ans 7.10 Dollar waggonfrei Hainbnvq stellen., fanden Beachtung. Ungarisches Mehl einfach griffig wertete 125 nng. K. bis 127 nng. K., doppelgriffiges 130 trug. K. bis 138 nng. K., Noggengleichmehl 73 mrg. K. bis 74 nng. K., Einser 78 nng. K.. österreichisches Backmehl 3000 K. bis 3200 K., oberösterveichisches Heu tvar zu 700 K. bis 800 K. ab Verladestation erhältlich, gepreßtes Stroh dotiert 340 K.. Hülsensrüchte tendieren fest und bedingen'weiße Bohnen 1700 K. bitz 1800 K.. bunte 1100 K. bis 1200 K., Erbsen 2600 K., Grieß wurde zu 85 nng. K. bis 36 ung. K. nmgvfetzt. Jugoslawische Kartoffeln. welche zu 8 jugosl. K. ausgeboten wurden, blieben rtnveachtet. Die Devisenlrupsc. Zürich, 29. rul!- (Demscnkiirje. — Mrigeltt'.t tonftef Schlei zerischen .^redrlaifflalttt Berlin 0.86'/» s0.97'/.X Kollond A»Z.40 (2k)4.2ö). ^krw-Vvr^ 525.- (526.-). London '23.36 (23.4!). Parw 4315 (43.65). Mallanö 24 05 (£4.15', Brüs'el 41.— (41.40), Lopenbanen 113.— (113.—), Stochd^m 136.75 N -6.7''). CforWöno 89.25 (89.75), Madr d 81 75 (81.75), Buenos Ane- Uil.50 (191.F.0\ rag 12J5 (11.95). Budarcjl 0.3H (0.34), 'hgram 1.65 (1.60), Sofia 3.25(3.32), Warschau 0.03'/^ (0.08'^). Wien Geld —.Ol1/* (—01°/.). Wien Ware —.— Oesterr. gefi. Kronen Geld —.01'/« (—-02). Oesterr. gest. Kronen Ware Berli«, 29. Juli. (Devisenkurse.) Wien alles —.— Wien obgei'empelt 1.407,(1.43). Prag 1423.20,(1 £43.40), Budapest 31 46 (33,20). Berlin, 29. Juli. (Kurse der Deviienzeujrale.) Noten: Dollar 604.85 (543.75), Psund 2705.25 (2445 — Olalienllche 2762.— (2517.25), Polnilcke'' 9.80 (9.05), Tschechollewakiscke 1413.50 Ü2r2.75 ), Alis tslerrcich'iche —(—.—), Oesterr. gestempelle 1.55 (1.50). Amslerdam, 29. Füll. (.Drollcutzurie.) > London 11/48 (11.49), Berlin 0.42 (0.47), 'Ban, 21.15 (21.37'/,), Schn-etz 49.10 (49.10). Wien 0.(08 (0.0075). Kopenhopsn 55.50(55.55), Stochholm 67.20 (67.3 ). Ehnstiama 44.05 (43.75.), New-York 2b8.£5 (258.50), Brüssel 20.02 (20.27'/,). Madrid 40.- (40.02), Ital.en 11.80 (1187«/.), Brrdarest 0.16 (—.-). iaetü Fußball. Was der Tag -ri«gt! Das große .Kind. Sie haberr ihn verflucht und verhöhnt, sie wissen chnr die Tür und sammelten bereits den Unrat, den sie ihn: nachwersen wollten. Sie lancieren über ihn „Enten" in die Zsituargen, um ihn zu Vevanlasien, daß er sein Bündel schnüre. Uitb als er Anstalten traf, der ungastlich gaworldenen Stätte den Rücken zu kehren, da erschienen sie alle, dve ihn noch kürzlich besudelten, unter Pauken- und Trompetenschall, nrrd versicherten ihm,/welcher großen Wertschätzung ersich bei ihnen erfreut. Die Demonstration, gestattete sich zu einer' stürmischen Kundgebung für ihn und er, das große Kind, daEe gerührt nnd . . . blieb. Schaffer wind heute ivrelder für Wacker (Minchen) gegen den 1. F. C. Freiburg spielen. Der Cutti von Fürth. Kurz vor Saisonschluß spielte der F. C. Düren in Furch gegen -den M. T. B. Zu Beginn "des Kampfes vermochte sich keiner der Spieler anszüZeichnen. Erst nach und nach lenkte der kleine L-i-nks- ' astßen der (Aaste die allgemeine Ausmerkscunkeit auf sich. Ter Miniaturfußballer vaste die Seitenlinie entlang, mit spielender Leichtigkeit düpierte er die Gegner, Ballfiihrung nrrd' Torschuß waren wundervoll, die Flanken zeigten eine staunenswerte Präzffion, jede Bewegung verriet Klugheit, ' Ueberlegung, Jnttial-ive und nnh-einlliche Energie. „Wer ist der Mei'ue, wie heißt er?" Diese Fmgen erschollen von allen Seiten. Irgendwo erklang ein Name; mit Windeseile -wurde er )veitergeg.eben, bis er zunr Schluß in mächtigem Choral von allen Anwesenden gegen den Hnnmel .geschrion wurde: „Der internatimrale österreichische Flügelstürmer! Crttti von den Amateuren!" Die „Bonzen" des größten Fürther Vereines steckten die Ko^,e zusaanmen. Sie flüsterten einander leise Worte zu, wobei ihre Blicke neiderfüllt den kleinen Mann verfolgten. Und als das Spiel zu Eude war, drängte sich die Menge um den Star. Doch siche da! Der hervormgende Flügelstüvmer ^war mit C 'ti Iveder identisch noch verwandt, sondern er trug den.bürgerlichen Ramcn Knaub. Sonderlich böse schienen aber die Herrn der Spielvereinigung Fürth über die Verwechslung nicht zu sein, denn sie verpflichteten den über Nacht populär Gewordenen für die kommende Saison. Betrübt fuhr der F. C. Düren nach Hause, bo' er seinen jungen Star verloren hatte. Mit diesem Ktttzb teilte der M. T. V. hie Empörung, da er als der Gastge'ber das Anrecht auf das Wunderkind zu haben glaubte. . . Äergehen und Ausschreitungen.K/ Unsere Veröffentlich nng über W Verschlungen des Vorstandsmitgliedes des N. Oe. F. Und V.?l. S.» des Herrn Taschler, anläßlich des Gastspieles von Hazair. in Liesing, haben in der Oessentlichkeit mlliebsames AuMen erregt, - M Leipnnl! 'd§A V.' A. S. hat sich mit der Angelegenheit sofort befaßt. Drei Mitglieder dieser Körperschaft erschienen bei .Hazair, um sich zu informieren. Sie versprachen auch dom jüdischen Verein, nach Klarlegung des Sachverhaltes die Iveitestgehsnde Genugtuung.' Die Vertreter von Hazair teilten dabei den Herren des V. A. S. mit, daß der Jüdische Spörtverband das kompetente Formn ist, mit den: die Untevha>Mungelr zu pflegen sind. Die prompte Stellungnahme des B. A.'S. erfüllt uns mit Genugtuung. Wir kömren nicht mnhrn, festznstelleu, daß wir von den Arbeiterspobtlevn nichts anderes erwartet haben. Durch die rasche Bereinigung 'der Angelegenlwit ehren sie sich selbst! Wir fordern! Zahlreiche jüdische Vereine tragen Iväbnrrrd der Somrnerpause Wettspiele in der Provinz aors. Dadurch gelangen sie in Gegenden, in denen jüdffche Klubs noch nie angetreten sind und wo ein Großteil der Bevölkerüng den Juden nicht günstig gesinnt ist. Den Klubs obliegt demgernäß die Ausgabe, vielen Mißgünstigen die Lauterkeit unserer Bestrebungen durch ettttvandfreies Auftreten zu beweisen. Wir fordern.deshalb von allen jüdischen Vereinen, die in der Fremde spielen, absolute Disziplin, tadelloses Verhalten und sportliche Denkungsart. Selbst wenn ihnen Unrecht geschieht, haben die jüdischen Vereine die Würde zu bewahren. Gin Polemisieren nüt den Gegnern, ein Auftreten gegen das Pnblibm! oder gegen den Schiedsrichter ist ans alle Fälle unstatthaft. Es ist ^wünschenswert, daß die jüdischen' Vereine diese AnNn'ismrgen rückhaltlos, befolgen. Fritz B a a r. Ein Match zweier Wiener Mannschaften in Aachen. Aachen, (Bericht der „Wiener Morgonzeittmg"). Am 25. Juli fand ein Wohltat igle i^spnl zwischen den beiden Wicuei Vereinen in Aachen statt. Ursprünglich sollte W. A. F. gegen V. F. B. 08 (Aachen) spielen, infolge Spielverbots des Westdeutschen Verbandes für internalionale Spiele mit Dauer bis 1. August sprang Vienna nach 26stiindiger Bahnfahrt ein. Vienna technisch besser, W. A. F. dnrchschlagskrästiger. Beiderseits selten schönes, faires Spiel. Bluur, Chvenka, Weber, Hemlein hervorragend. Bei W. A. I. Gold und Fischera. Resrlltat 4:4, Halbzeit 3:2 für W. A. F. IVarietee Böse Buben .11,, Praters!rassc 60 Ab 1. August grosse internationale Ringkampfhonkuvvenz 0 ■■ 1. 1* r c i s | . SB JWCjro*a<o*m» t.i '■ benannt hüben : * ^VElTJAEiSTE« MANS TilE iTJ.’SR Uu. viti Jiistf Tripoli. '’ailais, (. Vopc'hubcr, tran/. KovatN, Iwan , Seiiieinka, Marlin Mainz, lar. Farody, TaseC Navralil, Faul Czibilsky atu. •. w. u. a. w. . 540 iUrlcaviM'yetiutui.bcrcita

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