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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-29 · Heft 1255 (29.7.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1255 (29.7.1922)
Date
1922-07-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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tzriie 4 W'en. Samstag Di« Eisenbahner von R o m und Tivoli haben gestern infolge eines Zusammenstoßes mit den Faszisten eliren eintägigen Ansstand verkündet. Honte nachmittags um 3 Uhr stellt in Rom zum Zeichen der Solidarität mit den ausständigen Metallarbeitern die gesamte Arbeiterschaft die Arbeit ein und hält eine große Versammlung ab. Die StLbMsierrnrg der We?trvirtschn?t. London, 38. Juli (Tel.-Kontp.) In maßgebenden Kreisen verharrt man auf dem Standpunkte, daß eine Stabilisierung der Wechselkurse ohne Teilnahme Italiens an den'Besprechungen über diese Frage nicht denkbar sei. Auch die hier aus Amerika vorliegenden Meldungen sind wenig zuversichtlich. Amerika erklärt neuerdings seine Entschlossenheit, sich von den europäischen Angelegenheiten so lange fern zu halten, bis Europa nicht selbst seine Angelegeichciten geordnet habe. Dann werde man es an der notwendigen Großzügigkeit nicht sohlen lassen. Paris, 38. Juli. (Tel.-Komp.) Die Lösung der Reparationssrage, die gestern in einem M'm'rsterrat eingehend besprochen wurde, ist nach einer offiziösen Bekanntmachung in Anbetracht der u n g ü n st i g e n französischen Finanzlage so dringend geworden, daß Frankreich ans Mschluß des Meinungsaustausches mit England bis zum 15. August bestehen muß. Es besteht kern Zweifel, daß das französische Prioritätsrecht für die von Deutschland verursachten Schäden erhalten bleiben muß. Wenn England die Prüfung des Problems unter Vorwänden immer wieder hmausschioben wolle, werde Frankreich von sich aus sein Pvogrannu darlegen. In der der Regierung nahestehenden Presse ist man der Ansicht, daß di« Drohung Poincares mit einer Sonderaktion England 'umstimmen werde und baft die Besprechung Poincares mit Lloyd George noch in der ersten Augustwoche beginnen werde. London, 38. Juli. (Wolff.) Der New-Aorker Korrespondent der „Times" meldet: In der heutigen ersten Konferenz der Kommission für die Furrdieruug der Alliiertenschulden erklärte die französische Delegation, sie habe keinen Plan siir die Zbnsenzahlung, beziehungsweise Amortisation der französischen Schulden vorzulegen. Sie wolle den Vertretern des amerikanischen Schatzamtes lediglich die finanzielle Notlage Frankreichs darlegen. Frankreich sei bereit, seine Schulden zu zahlen, sehe aber gegenwärtig keine Möglichkeit, Zahlungen zu leisten. Girr Korrrylott gegen Poiucare. Paris, 28. Juli. Die Agenee Havas meldet: Der französischen Regierung sind durchaus zuverlässige Mitteilungen zugeMigen, wonach in deutschen monarchistischen Kreisen derzeit ein Attentat gegen die Person des Ministerpräsidenten Poineare vorbereitet wurde. Ebert an Lercherrfeld. Berlin, 38. Juli. (Tel. d. „Wr. Movgenzeitung".) Der heute morgens der bayrischen Regierung durch einen besonderen Kurier zugestellte Brief des Reichspräsidenten Ebert hat folgenden Wortlaut: Hochverehrter Herr Mmisterprästdenti Die Stellungnahtne der bayrischen Stawtsvegierung gegenüber dem Gesetz zum Schutze der Republik erfüllt mich mit ernster Sorge und zwingt mich, Ihnen folgendes mitzuteilen: Die von der bayrischen Regierung zu diesem Gesetze erlassene Verordnung steht nach meiner und der Reichsregievung Auffassung und Ueberzeugung im Widerspruch mit der Reichsverfassung. Sie stellt eine schwere Gefährdung der deutschen Reichseinheit dar, die bei ähnlichen Schritten auch anderer Länder den Bestand des Reiches gefährden müßte. Aus meiner Aufgabe als Hüter der Reichsverfassung und des Reichsgedankens erwächst mir daher die Pflicht, gemäß Artikel 48 der Reichsverfasiung auf die Aufhebung der bayrischen Verordnung h'mM wirken. Ich möchte mich zu diesem mir durch die Verfassung gewiesenen Schritt erst dann entschließen, wenn ich die UeÜrzeugung gewinne, daß auch die letzten Mittel zu einer Verständigung Wer eine schnelle Beilegung dieses Konfliktes erschöpft sind. Ich möchte sie daher, schr geehrter Herr Mnisterpräsident, im Interesse unseres Rutschen Volkes und Landes, das uns gleichermaßen am Herzen liegt, ersuchen, nochmals in die Erwägung eiuzutveten, ob es nicht möglich erscheint, Ihnen und mir diesen so unerwünschten Schritt zu ersparen. Ich benütze die Gelegenheit, um gegenüber den kn Bayern aufgetauchten Befürchtungen mit allem Nachdruckzu betonen, daß die Auffassung durchaus irrig ist, in dem Gesetz werde die systematische Beseitigung der bayrischen Hoheitsrechte eingoleitet. Die aus der schwersten Not der Geg e n w a r t geborenen und nur für einen gewissen Zeitraum geltenden Bestimmungen sind eine Lebensnotwendigkeit unseres bedrohten staatlichen Daseins. Sie sollen und können aber in ihrem Vollzug in keiner Weise den staatlichen Charakter der einzelnen Länder beeinträchtigen, der, in 'der Reichsverfasiung fest begründet, gerade die Stärke des Reiches darstellt und dessen Wahrung während der Dauer meiner Amtsführung ich mir zur besonderen Aufgabe genmcht habe. Zur beschleunigten Klärung der innen- und außen-. Politisch gleichermaßen gefährdeten Lage und 'angesichts der mir aus der Reichsverfassung obliegenden Verpflichtungen darf ich mir di« Bitte erlauben, n>ir,i,n'Wtz^M st er Bälde Ihre Antwort züg«Dn zu lüWtt.^M^WU Ausdrucke meiner aufrichtigen Hochschätzung JhrrHeveNev Mener Morstenzektttirs. ^sterpräsident Graf Lerchenfeld ist unmittelbar nach Empfang des Brieses mit dem Ministerrat in j das Stndium des Schreiben 8 eingetreten. Im | Laufe des heutigen Tages dürften die Verhandlungen hier > kaum spruchreif werden, was durch die Tatsache noch eri härtet wird, daß Reichspräsident Ebert den heutigen Tag auf der mitteldeutschen Ausstellung in Magdeburg der- > bringt. Die GeheimÄoLrrMk'nLe der russischen Moskau, 27. Juli. (Nosta, Wien.) Karl Rade! kündigt in einem Artikel die Veröffuülichung von Geheimdokumenten der ,Konstituante" aus dem Geheimarchiv Kerens! is in Paris an, die in den Besitz der. Sowsttregiernng gelangt sind. Bon dem umfangreichen Material konnte bisher nur ein kleiner Teil überprüft werden. Radek führt verschiedene Briefe der Sozialrevolutionäre an,, die 'n ständiger Verbindung mit den französischen und tschecho-slowakischeu Behörden standen, von welchen ihre Organisation m a t e r i e l l e U nt e rstntznngen bezog, desgleichen von dem ehemaligen zaristischen G sandten in Amerika Vach m et j etu xunt> dem reaktionären Verband russischer Industrieller und Bankiers in Paris. TU aMerrkewischerr Einfuhrzölle. Washington,?8. Juli. (Tel.-Ncmp) Ra^ einer erregten Deba!e tat gestern der Senat mit 39 <wn 16 SImmen beschlossen, die un Zolltarif vvrg>cchercn Einfuhrzölle f^r Woue und Wollkleider nicht herabzusehen. Balforrr und Fisher - VZLkerbunL- Le!eg erte. London, 28. Full. iLel.-Kmrp.) Die englische Regierung hqt beschlossen, Lord Ba'four und Fisher als englische Dele iett? für d'e nächste Volk rbrmdo rs-mnnlung, zu ernennen. Die eines drillen Delegierten soll erst spüter etfo.gcn. Tagesbericht. Aus Pariistiua. Einem Briest vom 12 .Juli, den uns bin Fremid unseres Blattes aus Jerusalem sendet, enkre-hmen wir die folgenden Stellen: Die Stvmnmng ist nicht schlecht, nur ist man etwas nervös. Nach der Ratifizierung des Mandats, glaubt man, wird alles besser gehen. Gegenwärtig ist gar kein Gold da. Die Lvhrer waren drei Monate, die Beamten 'der Exekutive, die Arbeiter der Versuchsanstalt usw. zwei Monate nicht gezahlt. Die Budgets aller Institutionen, aber auch der Nogiemng, werden unbarmherzig gekürzt, das der medizinischen Gesellschaft Hadasia ztvm Beispiel um 50 Prozent, dazu kommen noch viele CnGasiimgen, Wer ah?r Arbeit u^d Essen hat, ist sehr optimistisch. --i .... Es wird int ganzen Land -viel gebaut. Tel Awiw und Haifa wachsen beinahe von Woche zu Woche. Ich war.vierzehn Tage nicht in Tel Awiw und als ich es wieder sah, waren neue Straßen entstanden. In Jerusalem ist die Bautätigkeit verhältnismäßig am geringsten, zugleich.sind die Preise hier am höchsten. Immerhin kann man schon mit 20 Piastern loben; wenn es sein muß, sogar mit noch weniger. Ein kleiner Laib Brot kostet 1—1,5 Piaster, eilt Ei: 0,25—0,50 Piaster, eine Riesenmslone 2 Piaster. — Trotzdom sind die Preise der Lebenshaltung noch immer sehr hoch, aber sie gehen immer mehr zurück. In den letzten sechs Monaten soll alles, auch der Boden, um ungefähr 80 Prozent billiger geworden sein. Boden ist jetzt in Unmenge zuul Kauf angoboten worden; der durchschnittliche Preis beträgt gegenwärtig 4 Pfund pro Dunaui. Ganz kolossale Käufe hat übrigens die Jca rund mit CH oder« durchgeführt; der Bodenbesitz von Chcdera, Ker Kur, Sichvon Jaakob ist jetzt geschlossen und reicht überall bis zum Meer. Die PretzSrirger Zionisten beim englischen Konsul. Ans Preßburg schreibt man uns: Aus Anlaß der Ratifikation des Palästina-Mandates erschienen am 36. Juli in Vertretung der zigonistischen und misrachistischen Organisation und des hiesigen Palästmaarntes die Herren Dr. Leo Sipos und Dr. Siegfried Steiner beim englischen Konsul. Dies galt zugleich als offizielle Antritts- und Vorstellungsvisite, da in der Person des britischen Konsuls ein Wechsel eingetreten ist, indem an Stelle des bisherigen Konsuls Cartwright Herr Smalboanes, der bisherige englische Konsul in München, nach Preßburg versetzt wurde. Dr. Siegfried Steiner begrüßte den neuen Konsuls namens beider Landesorganisationen und des Palästina-Amtes mit einer englischen Ansprache, in welcher dem Konsul als dem Vertreter der Mandatvnuacht in der Slowakei der Glückwunsch zur erfolgten Mandatsratistzievung ausgedrückt wuvde, mit dem Wunsche, daß die hierdurch erzielte politische und internationale Konsolidierung Palästinas einen mächtigen Forffchritt zur Verwirklichung der Balfour-Deklarvtion im Interesse der Errichtung des nationalen Heimes für das Mische Volk darstellen möge. Der Redner bat, die Kundgebung der vereinigten zionistischen und misrachrstischen Landesorganisationen der englischen Regierung übermitteln zu wollen. Der Konsul dankte in englischer Spräche und gab seiner Hoffnung, Ausdruck, daß der Verwirklichung der zionistischen Bestrebungen vom internationalen Standpunkt nunmehr keinerlei politisches Hindernis im Wege stehen werde..Cr sei'überzeugt, daß das anoeiiehmc "cchättnis,. welches zwischen seinem Vorgänger KöüsÄ'T a r t w'r itzht und W Juli 192? Nr. .1255 int Preßbnrger Palästina-Amte vertretenen zionistischen und misrachistischen.Landesorgatlisation begründet wurde, in unvermindertem Maße auch während seiner Amtsführung weiterbestehen werde', und dankte für die der englischen Regierung geltende Sympathiekundgebung, welche er nicht verfehlen tvird, dorthin weiterzuleiten. Die Teuerrmg im JE. k Kosten des Etnührungsaufwandes haben sich nach de'' Berechnungen des Bundesamtes für Statistik gegenüber dem Juni um 4t Prozent erhöht. Sie sind gegenüber dem Jänner 1921 a u f d a § 4 8 f a che gestiegen. Seit Jahresbeginn ist eine Steigerung a u | tu «{) r a 1 s dasVlerfache eingetreten. Bei einem Vergleich mit der Vorkriegszeit ergibt sich eine Verteuerung auf das 2545fad>e. Sieht man jedoch vom Wolmnngs-nislvand. bei welchem die Preisentwicklung ja durw die Mielerlchutzvorschnllen gehemmt ist, ab, so ergibt sich als Index für die Veränderung der innerenKausk r a f t d e r K r o n e: 3228. Die ArrswirLuMgerl der ntum ©reifest* verVrdnurrgexr. Sofort nach Ersci-ei-nen der neuen Devisenordnung unfo der Nachttagsverordmmgen leitete das Kviegswüchevamt eine umfassende Aktion ein, welche die Uebevwachnng des Valltten- und Devrsenverkchrs in den Großbanken und dorr Wechselstuben zum Ziele hat. Schon bei den ersten Erhebungen wurde festgestellt, daß sich eine Anzahl von Bankhäusern, inKbesondere aber manche'Wechselstuben ans den Bahnhöfen bettn Ein- und Verkaufe von Valuten und Devisen an die amtlichen Kurse der Dev isertzentrale nicht hielten mifo die Ein- und Verkaufspreise willkürlich festsetzten. So löste eine Bahnhofswechselftube die Tschechenkrone mit 710 österr. Krorren an eurem Tage ein, an denr der Clearirrgbrrs der Devisenzentrale 835.90 österr. Kronerr betrug. Eine andere Wechselstube zahlte stir einen hollärrdischen Gulden, der von der Devisenzentrale mit 14.717.60 österr. Kronen bewertet wurde, nur 13.900 österr. Krorren. Gleichzeitig wurden beim Verkauf dieser Geldsorten für den Neiseverkehr horrende Preise gefovdert. Dabei wurde auch festgestellt, daß einzelne B a n t b e a m t e für die Valuten noch weniger bezahlten, als ihtten vom Fimnenchcf vorgeschrieben war. Auch die vorgeschriebenen Vormerke w'urdett nur bei vereinzelten Firmen gefundert. Das Krregswncheramt drängte nn Entvernehmen mit der Devisenzentral? auf sofortige ALstellimg dieser Mißstände, insbesondere der willkürlichen Bewertung der Valuten seitens der Bmtkbäuser und Wechselstttben, und richtete eine ständige Kontrolle durch beson'ders zu diesem Zwecke geschulte Organe ein, welche gegebenenfalls wahrgervommene Mißgriffe oder Unterlassungen beanständen. Dem energischen und nmrmüdlichen Einschreiten dieser Erhvbungsorgane ist es zu danken, daß m den letzten'Tagen Uebertrettrngen der jüngsten Bestimmungen über 'den Valutetchandel nicht mehr wcchrgenommen wurden, und daß insbesondere die amtlichen CLearingkurse für die Bewerbung der Valuten Anwendicng finden und im Reiseverkehr ausländische Zahlungsmittel auf Grund eines gülttgen Passes bis zum Gegenwerte von 500.000 K. abgegeben werden. Auf Veranlassung des Kriegswucheramtes wurden die netten Bestimtnungen bei vielen Banken schon in den Kassenräumen affichieri. Das Kriegswucheramt wird auch in Zukunst die begönnerte Ueberwachung fortsetzen, ettvaiM 2tnzeigen aus der Bevölkerung genauestens überprüfen und so oft Uebertvetmigen der bestehendett Vorschriften festgestellt werden, die Strasanltshaudltmg einleiten. * Am 19. d. abends wurde von einer Evhebtdugsgrttpptz des Kriegswttcherandbes iu den Abertdstuuden eine Perlustrierunlg der Gäste im Kaffeehause Müller (vormals Wögerer), 1. Bez., Schottemmg, vorgenommen und hierbei 14 Personen dem Kriegswuchemmte zatr Ausweisleistung überstellt. Bei sieben Personen wurden zahlreiche Belege über verschiedene zweifelhafte Geschäfte, ferner Geldbeträge von zusannmen 2,146.000 österr. Kronen, 1000 tschecho-slowakische 5kronen und 741 Lei in Bargeld und Bons gefunden und für Stetterzwecke sichergeftellt. Gegett vier Persouen wtlvde das Abschafsidngsverfahren eingeleitet. Am 25. d. um 6 Uhr abends wurde von emer Erhebuttgsgvilppe des Kriegswncheraintes eine umfasiettde Aktion gegett bedenkliche Besttcher des Kaffees Siller, 1. Bez., Lauvenzerberg, untevttommert, und von den aniweseuden Gästen etwa achtzig Personetr einer eingehettden Perltlflricrttit'ö überzogen. 32 Personen wttrden zur genauen Revision denr Kriogswuchevamt überstellt. Bei 26 Atlgehaltenen wmden nebst zahlreichen Belegeit über verschiedene bedenkliche Geschäfte 11,236.760 österr. Kronen, 925.824 deutsche Mark, 20.010 tschecho-slowakffche Kronen, 208.687 Dinar und 65 Drachnten, das sind zusammen weit mehr als 130 Millionen österreichische Kronen, tells in Bargeld, teils nt Schecks, für Steu-erzivecke beschlagnahmt. In einzelnen Fällen wurde auch gegen die Ueberstesiien das polizeiliche Abschassttngsverfahren «mgeleitet. Dem Kriegswuchemmte gelangte zur Kermtnis dttrch verschiedene Anzeigen, daß im 20. Bez., Kluckygasse, polnische Flüchtlinge in Gvttppen abends miteinander Geschäfte verschiedener Arten abschließen. Am 26. d. wttrde in den späten Abendsturchen eine ErhMmgSgmlppe in die Kluckygasie entsandt, welche eiw Anzahl von Händlern zur Ausweisletsttwg anhielt und zur weiteren Amtshandlmtg dem KvWtvuchevamte überstellte. Aus Grund vorgefitndener bedenklicher Geschäftsaufzeichnungen wurde gegen eine Reihe von Personen die Atnsthandlmrg und «das AbsckMuilgsversähxen eingeleitet.

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