Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1254 (28.7.1922)
- Date
- 1922-07-28
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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9ta 1254 Wien,'Freltlig Dichtung wäre ohne Zweifel die Ausgestcütuug der - Akademie fite Musst und darstellende 5lunst in.Wien zu einer Hochschule; ste-würde uns jetzig ww'Ds sonstige,ntakeriellc, Srlssguellen genommeniwwrW, ‘ Vorteitz^nstgisst^Md-. 'önnte auch -für- - die. Zukunft ihre .ftgenKteWn- MkMgen.- »icht verfehlen: ' die-MkadMüe-^M.MussthochMM wäre inerftits inf o lsgW es''w 'DU Auslästderst.'na$6!4>Uf 'eizutragen, das geistige undstuMft-lrriißch e^- tz ci n b nt i t d c nt Au slan de stm n t o^c r-zw g e st a U 'en, worauf wirja^augewies-e-n-'s-ind-^üst8 andrerseits würden die ProsHvrm und HchM,M MüW hochschule den alten Ruf>-dieses Kuustlnstttüts bewahrest und in der weiten Welt verbreitest. Darauf muß nüHmt so größerem Nachdrucke hinMmesen werdest,' als tzeräde dieser Listige Besitz einen' unserer wertvollsten.' Aktivsrosten dar«. stellt." In dem Arrtrag wird weiters darauf, hingewiesen, daß die Belastung der Akademie-im Status der Mittelschulen' eine A b w and er u stg der wertvo l l st en Le h rkräfte zur Folge hat. WitLner VdodmettuiW. "r 28, 8uN.:1SS2 Seite' $ A»s de« rheuiter«. In der V o l k s o per gastiert deute in der. Auffiihnmq von Puccwis «Bohöme" Kerr Anton Ludwig vorn Ralionoltdeatrr in München als Pudoif. Die Mimi singt Friiulein Kuber, die Musette Frau Maschas. Dirigent Kerr Leo Kraus. Im Wien e t Stadt t h st r t.e r beginnen heute die Abschtedsvorstellunaen der Direkt on Josef Jarno. Zur Darstellung gelangt .Totentanz', Schauspiel in 4. Akten von August Slrindbera. Die Besetzung ist solaende:.. Kapitän Edgar. Joses Jarno, Alice seine Frau Laura Zeller. Kurt Heinrich Fuchs. — Morgen und Sonntag wird „Defpeniiersoncste" von August Strindberg gegeben. Im Th rate r an d er Wien wird am Sonntag um 3 Uhr nachm itags Lehars Operette „Frasquila" bei ermäßigten Pttlsey gegeben., . . ' . Heinrich Weystenhost, einer der bedeutendsten - polnischen Maler/ist vorgestern in-Warschau gestorben. Franz Glawatsch, der täglich trn -R a> i m » n d t h e a t e r in der Operettenposse „Die-Liebe geht; um", von Robert Stola, die Hauptrolle spielt, wurde verpflichtet, tu diesem Stück in der kommenden Winterspielzoitin Berlin, Hamburg wnd München zu gastieren. / . P die gechrtell ’ ki Wiener Gerichtssaal. Der falsche Konsul - Wegen Verschiedener Betrügereien stand gestern der ln Turin geborene 24 jährige angebliche italienische Offizier Antonio Vecchio vor den Schöffen. Vecchio wohnte im Juni unter dem falschen Namen Leone Armando unentgeltlich bei Dem Fuhrwerksbesitzer Aügölo Fostati. Er entlieh von dessen Sohn einen auf 500.000 K. bewerteten photographischen Apparat und verkaufte ihn um 250 Lire. Als er mit dem Geld zu Ende war, rief er den alten Fostati telephonisch an, stellte sich als i tali enischer Konsul vor und erbat ein - Darlehen von 450.000 K. Fosfati ließ sich täuschen uüd versprachdas Darlehen dem Herrn Konsul selbst zu bringen. Tags darauf kam nun Vecchio zu'Fostati, wies einen fingierten Brief des Konsuls vor, in welchem Fostati ersucht wurde, Las erbetene Darlehen dem Ueberbringer Äruvastdo auszufolgen. Die Sache kam dem Landsmann aber nicht geheuer vor. Vecchio merkte das und flüchtete nun. Erst drei Wochen später konnte er verhaftet werden. Vor Gericht belstnnte sich der junge Schwindler den ihm. verhörenden Vorsitzenden Hofrat Dr. Glog au nur des versuchten Betruges schuldig. Er behauptete, sich in Florenz als Offizier einer Pflichtverletzung schuldig gemacht zu haben und wegen eines Duells geflüchtet zu sein. Vecchio, dem Dr. Franz Körner zur Seite stand, wurde gemäß der von Staatsantvalt Dr. Schima vertretenen Anklage schuldig erkannt und zu fünf Monaten schweren Kerkers verurteilt. Der Streik — eiü Vertragsbruch. Der Hausbesitzer Michael Ha.upt.ner hatte den Hausbesorgereheleuten Josef und Jda Salzer Wohnung und Posten gekündigt, weil sie zur Zeit des Hausbesorgerstreiks die Arbeit niedergelegt Und die Reinigung der Stiegen und Gänge verweigert halten. Die Gekündigten erhoben beim Bezirksgericht Josefstadt die Einwendung, daß es ihnen Unmöglich gewesen fei, sich vom Streik auszuschlreßen, ferner liege wirtschaftliche Unmöglichkeit der Leistung vor, weil das Vrinigungsgeld nicht ausreiche, um Besen und Staubtücher zu verschaffen. Das Bezirksgericht erklärte die Kündigung für wirksa m, weil beharrliche Pflichtverletzung 'vorliege und zu einer einseitigen Auflösung des eVrtragsverhältnistes jede rechtliche .Handhabe fehle. Bei der gestern über die Berufung der Gekündigten vor einem Feriaksenate des- Zivillandesgerichtes unter dem Vorsitze des Hofmtes Dr. H el m er stattgehabten Verhandlung machte der Berufungsvertreter Dt. E n v ch geltend, die Geklagten haben nicht nur iw ihrem eigenen, sondern auch ün Interesse der Hausparteien die Arbeit niedergelegt, denn wenn sie den Streik gebrochen hätten/ wären sicherlich allen Hansparteielt die Türen und Fenster eingeschlagen worden. Alle Hausbesorger haben.sich dem Streik angeschlosten und die Geklagten konnten sich nicht ausschließen. Die wirtschaftliche Unmöglichkeit dev Leistung sei in der Teuerung der Reinigungsmittel 'begründet. Ein Besen und ein Fitzen kosten Mehr, üls das vierteljährliche Neimgungsgeld der Geklagten ausmache. Der Klagevertreter Dr. V ond e rh e id bestritt, daß alle Hausbesorgerorganisationen sich dem Streik any Die iiiMtafc KW.Helt^yMji-fr xsMlttlßy-" enorme Hrteüerung aller zur HersjeAchg,dstr Tgg^r.eikiingest Notwendigen Rrhmaterlaljen., iMTilcre ^iet ^g. .^3apfcr- Pwise so^MejMetzMchejgMg ^^eW^Hßhne und dft 8 n d L'x 'z ss s e r n zwingen! die Wiene» LagesWungen. die Abonnements- und VersNseif-pretse abermals zu erhöhen, um d.tn '^ortbeftM noch:M:errnÄalichen. „, Die gefeitigte Verkinigung hofft, daß die geehrten Leser der Wiener Tage-zsttustgen- 'die zwingenden (^Und > Unabweisbaren Gründe für die Erhöhung der Ähopnemenfs- und Derschlethpreise ^vstrdiM^HekdWWh tzldk'"derEryWÜUÄusdrttch, 'daß die gfshrten Abonnenten und ' Wr Fthrer. g e w ö h n t e n L ä°g elertrotz!7her geänderten! VerhSltnrste ihre Anhänglichkeit bewahren werden. - ‘ r ■; j Hochachtungsvoll Dit Demzufolge belragen unsere Kreise ob ' - 1. August 1922: Abonnement für Mien <ß«m Ahhvlen im ExpedU oder in den Der.tchleidsleNen) monalljch . . . ... . .... . . . . . 5?, SM'— Das Abonnement wolle Mästigst rechtzeitig in der, nächi!-^ liegenden Verichleißslelle erneuert chndchie Bezngs^ebuhr gleichfalls dcrtlelbst erlegt weiden. ' ' ^' Oeslexreich monattich ..... . . . . , SJMÜ’- Tfchecho-Slvwakei mvnailich . . Ischech. Ä. M— Polen momrilich. ... . . . polit. Älarh Ougoslawien monatlich Drulschland nwnäMch ÄuMlinien monatlich Lirolland monatlich. . Iialien monätttch Schweiz mvnattich Frankreich monatlich Belgien mvnatliür England monatlich. . Amerika MvttÄwch . Dsnar . . .... Math . - . . Lei . .... holl, N. . . .Lire schweiz. Franken . . .. . Francs . belg. Francs .... Schittlng; . . . . Dollar 800*~ 28— 8w- 40»- “ 1*30 6*- s- 6- 6»- 3— -»50 ZaMellm: OeslerreichiirL-es PostkNarkasteukoNlö lSZ.YN. Lschecho-flowakifches Vöstiparkafsenkonko (Prag) SS.3S1. . '.'WNÄesOorrfpa-Naksen^nfoWarscha») '100.227 Deutsches Postscheckonlv (Äeortn Vi 7) 108.722, Rumänien (ELernowitz)r Allgemeine Dekosilenbank Ezernowitzt Schweiz r Schweizer VolksbänK in St. Gatte». Jugoslawien: Postsparkassenkonto (Zagreb) 40.YS5. Italien r Sozieta dt Credilo Lommereialb Triefte, Dia Mazzini 30. Die Verwaltung -er ^WMee Mürgenzeitung" Mren, ll.i ^aborstratze 1—3. Telephon 44i038. 43.319. erv»n^ f. 1 Ifpll» öuldet m U jux-. Kronen raa 1 Dinar . . . . Geld 6 459.4Ö 5 . 66.10 4'/. 2717.- (i ' 23.96 Kur* v. 26. Jnli Ware Geld War4 115.15 460.60 66.40 - 12385.— 12915— i 111.85 112.15 > 447.40 443.60 1 -65.35, . 65.65 - 2612— 2618. - i 23.93 21.0t •5694!-; 570^- 7192— , 7208— -14770Ö.— 147900— - 5065— 5085— 6 1578.50 1581.50 1514.50 1517.!VerWeiiHhj,un§ ^er Devisenzentraie ''S * ' ■*- Jnli 1922. •g]cs jjftlmusl lj [Mutigen) - * *U Artisferdai Bcf'ra ßierfin 1 deutsche, Rclclismark Krüssel I belgische Francs Budapest 1' ungarische Kronen (» ’ 23.96 24.04 iBulcarest 1 Lei ..... . . 6 Christiania 1 horweg. Kronen . 5'f. 5844.- 'Kopenhagen, 1> dänische Krouor 5 ‘ 7342.- Lpndorj 1 Pfund Sterling . . , 3 153400. {Madrid 1 P6setas -«o 'Mailand l Lire'". . . . . . . New York 1 Dollar. . . . . . Paris 1 Francs . ., . . . . . Prsg l tschecho-slow. Krönen . Sofia 1 Lewa , . . . . . . . Stockholm! schwedlscheKronor . Warschau 1 polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs . . , Noten Amerika«. Noten v. 5 Öollar aufw, » ' . kleinere; . . , Belgische Noten 100 Francs; . Bulgarische Nöten zu 1000 Levi'. » » i*. i00 » . . „ kleinere. » . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark, . r ' . > . 100 . . . . - kleinere. . . . Eng!..Nöten von 5-LivresL aufw. . , „ kleinere . \ . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v.'lÖD Lire auiw. » n kleihere- . . . lugosi, Noten ungest. zu 1000 Dinar . * 100 . ■» » * , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner ,. Polnische Noten v. 500 Mark ätifw. » ' „ kleinere. .... Rumänische Noten zu iÖ00u. 500Lei » „ kleinere . . . Riis$. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . * „ ':;„100 . ■ » kleinere . . Schwedische Nöten 100 Kfonor . Schweizerische Noten 10Ö Francs Spanische Nöten 100 Pesetas . . Tschecho-ptovr. Not. v. 1000 aufw. , , . kleinere . . Ungar. Noten (neueLm.) zu 1000 Kr. , , zu 10.000 Kr. . . . , » kleinere .... . . ..; 4 34475— 34525. - 33145— - 33195— 5 2357.— 2863— 2772— 2778—, « 799— 801— 794— ‘ 796— 6V, 219.50 220,50 209.50 210.50- 4'/. 8840— 8860— 8715— 8735.- 7. 5.82 5.98 5.62 .5.6?. 3V, 6543— 6557— 6293— ,6307— 34250— 34350— 32920— 33020—.' 2715— 2725!- 2610— .2620— 213— 215— 204— 206—' 7260— 7280— 7110— 713Ö!- 66.15 66.65 65.40 65.90 152350.- 153150.- 147250- 147550.- 23M.- 236o[— 27w[— 2780'- 13175.- 13225.- 12825i— 12875.- 1558.- 1572.- .1498.- 1502.- 4571- 45Ö!- 451.'— 453!— 5740.— 5.90 5650. — 5,63 224.50 225.50 214.50 215.50 8745.- 6510.- 5255.- 798.50 21.24 8775.- 653Ö.— 5305.- 801*50 8615.— ‘ 8615. — 6265.- 6285— .5010— 5060— 793.50 796.50 790.50 793.50 - 21.24 . 24.35 schlosteti; es sei bekannt, daß^ nicht alle drei in Wien bestehenden HausbesorgeröMustationtzn in den Streik tvaten. Der Berusuugssenat gab der Berufung keine Folge und. bestätigte das erstrichterliche Urteil, weil der Streik, ei ».Vertrag sb r u ch sei und die Geklagten, sich daher nicht äuf denselben berufen können. Unmöglichkeit der Leistung sei nicht tmchgewiesen,' denn die Hausparteien konnten zu einer Erhöhung des.Reinigungsgeldes verhalten werden oder eine solche freiwillig leistest, Gylkswirt.' Gesieinpette Kröne Auszahlung Wien Sn Zürich notierte . die österreichische Kronr. . . di« östkrr. gestempelte Krone die tschechische Krone .... die Mark. . . . .... Apram. . . . . . . . . . Sofia « «■. Budapest . .. Warschau . . ..... . . . - - —.02 Cenliwes —.019/4 Ceniimes. -..0p/4 (—.01V«- am 26. Juli) -02 (-M am 26, Julis 12.- (12 25. am 26. 8iiii) l.OlVj f l.dS am 2ß. Julis li65 ( l.-0 am. 26. Juli) 3,40 - (.3.40 am 26. Juli) 0.35 ( 0.35 äm26.'^ü(i) 0.08«/,.(,0-08% am 26. IÜii);;;1■ ^ie. ©eslfetijiretfe..;. - Dstz öfierreichischen ZahlMg-mittes bljeheis auch gestern sin Z ü eich' unverändert. wLhrend sich Reichsmark chon. UL 8 üüf 1.01'/,', die tHechischeMvM von. ILSS «out 12 kbschwächte,. In qjrcigx ijt Jie v 5(1^1^11(11«. ^irone »On ,0.14:.öü 1.0*18*. Zahlung Wien von V.lVVr vufrü.w^ g'efiiegest.x ...>? ,,v ' ' 1 Trvtz ’fcesi rmveränderten StaNdes der Krone in Zürichwmn ' gsfiern im Lseäristg der MedistnzZniral« ^durchwegs h h h jeite^ K u r .s e "in .Geltung. Dollar 34.8S0. (gegey 22,920 Tags ^vörhers^ Pjund 152.850 Uegen 147.250), Schweizer! Franken 6510 (gegen 6265', tschechische Krvrie 798:50 (gegen .798,80),^Beichsmark 66.15 (gegen.65.40), nur. die ..ungarische Krone notierte unverändert 24.24.. Ngchsteheud'dti alkttichen ÄotierUnaen Die Forderungen der Lemverger Bankbeamten. : Aus Lemberg schreibt man uns: Außer den Staats», beamtest/ deren Postulaie bis heute noch ihrer Erledigung härren, - haben nunmehr auch die hiesigen Bankbeamten .einesehr intensive Aktion eingeleitet Und ziemlich - weitgehende Forderungen aufgestellt. -Um der Sache Nachdruck zu verleihen, soll in den nächsten Tagen ein eintägiger -D e m o n st rät i o n sst r e i k aller Angestellten stattfinden. Die Bankdirektören sind bereit, der Beamtenschaft eine dveißlgprozentige Erhöhung, ihrer Bezüge - zu bewilligen, wollen. jödöch die : einheitlichst Organisation aller BankbeaMen', nHI uttirkestnen und -nur -mit. den- Deleg ierten der entzelnen Institute verhandeln. Die Bankbeamten haben sich änch an die FMktionäre ' der . übrigen privatest Institutionen mit dem Ersuchengewendet, siemögen ihre- Forderungen .durch Ansetzung eines zweistufigen Streiks Un-terstiitzen. „Kompaß", aNgeMeine Kredit- und In der. gestern unter dem Vorsitze .des Vize.. Präsidenten Cornel Spitzer abgehaltenen neunten .ovdentiichen Generalversammlung wurde die Bilanz sür das Jahr 1921 einstimmig genehmigt. Nach dein vorgelegtem Bericht hatte die Bank eine bedeuente Zunahme' ihres Geschostsumfanges zn verzeichnen. Die Bilänzsninme beläuft sich auf 6.741,689.686 K. (im Vorjahre 848,299.823 das Debitvrenkonto. ist aus 5.381.634.636 K. (im.Vorjahre.808,077.819 K), das Kreditoren-- konto auf 5.382,390.486'K. (im Vorjahre. 798,839.781 K.) gestiegen. Das Veatttätenkonto, in welchem das im Berichtsjahre sertiggestellte neue AnMtsgobände mit dem dis zum Bilanztage ausgelaufenen Kosten enthalten tz, erscheint mit 13,73-1.000 K, der Wert der Beteiligungen mit 41,784.360 K.. (im Vorjahre %780^468 K>), des sonstigen Effektenbesitzes mit- 28,200.693 K, (im Vorjahre 18,538.206 K.), das WechsÄporteftuille mit 97,937.878 K. ansgewiesen. ,Die GesamteinMhmst an.Provisionen,. Zinsen und sonstigen Erträgnissen betrug 275,946.128 K. (im Vorjahre 82,808.180 K.). Auch, die Zweigniederlassungen der Bank in Budapest und Innsbruck,, ferner ihre ausländischen Affiliationen hatten zufriedenst eilend ge-, arbeitet. Gleiches gilt'von dm zum engeren Konzern der Bank gehörigen.inländischen Unternehmungen, der Fides Treuhand-- Bank, der „Gamma" Industrie- und Baubedarfs-Ges.,. dm. Vaterländischen Bangesellschaft A. G. mit ihren Tochtermiter-- nehmungen „Holbag" Holz- und Battstosf-Jndnstrie-Gesellschaft, Ruprechtshofener Holz-Industrie Ges., JUtstrig" Künst-- stein- und Zemmtwarenfabrik, Allgememe Alpine Ban A.-G. und Allgemeine Alpine Holz-Industrie A, G., ferner der Oesterreichischen' Erdölgesellschaft, der Vereinigten. Gärtnereien Strebersdors, der Woll- Und Banmwollwaren A.-G. (vormals Carl' Pollak und Co.), der Dnmbachwerke Ä. G. .Unter Berücksichtiguttg des.vorjährigen Gowinnverträ-grs ergibt sich ein R ei n g ewi n n von 110,161.029 K. (iin Vorjahre 4,132.680 St.), wovon für die'Dotierung der Reserven, einschließlich .des für die besondere EvwevbstEr rückzustellenden Betrages 76j833.574 K. verwendet» ferner eine 35prozentige Dividende ansgeschüttet,^ 7,600.000 . tantiemenfrei der Pensionskasse, zugeführt, mtd der nach Bestreitung der statutenmäßigen Tantieme von 8,808.429 K. verbleibende Rest von 3,469.024 K. auf /treue Rechnung vorgetragen wird. Die ausscheiidenden Mitglieder des Berwaltungsrates. Dr. Gustav. .Aren 8, Ludwig Sch ö ff e r, Äkäx W int e r n'itz und Mr. Ä. P i e r e o,. sowie der gesnNtte Revisionsausschuß wurden wieder gewählt. In anschließender Sitzung des Berwaltungsrates wurde Herr Rudolf Kraßl-^Traißenegg neuerlich zum Präsidenten. gelÄhlt, ebenso me' bisherigen Mitglieder des Ptäsidjums und , bös Exekutivkomitees in ihren Funktioneu bestätig^