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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-23 · Heft 1249 (23.7.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1249 (23.7.1922)
Date
1922-07-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wette 4 " , Dtt», Opvntag Mtw Werden fbfe, sondern tzaSdaW zndttnen hat, eine llnterbrechrng des KaprtalifiernvgSprozeW nicht erntreien sn läffen. Bon einer Kapitakifiernng bei einer Minderung des Einkommens bei estruchd! erbendem oder nicht genügend" üngefchrarcktem Konsum kann jedoch nicht die Rede sein, i>er Att^Metckrauch nmtzte durch Kapitrla nfzehr nng gedeckt werden — wie weit diese im Lause dieses FichreS forkgefchriMn ist, das drückt sich nr der Abnahme be$ Realwertes des Notenumlaufes aus. Die NMendemmchrrmg schafft keinen Ersatz für den Mangel an Gütern die Zunahme der Quantität kann nicht gleichen Schritt mit der Geldenttvertrmz halten, und wenn auch in diesem Zeitraum diese Regel einmal durchbrochen zu sein scheiß so setzte dafür in den folgenden zwei Wochen eine um so gewaltigere Geldentwertung ein, die wiederum auf JteffcBt der Aufzehrung des Kapitals Vor sich ging. Noch trostloser erscheinen die Folg n der In flaträn, wenn man erwägt, daß vor dem Kriege auf das heutige Gebiet der Republik Oesterreich ein Notenumlauf von 400 Millionen Goldkronen, das ist unter ZugrundeleMDg der alten Parität (105 Franken gleich 10Q Kronen) 420 MMianen Schweizer FaruLen entfielen. Der Realwert des Nötemvmlaufes hat demnach infolge des. Krieges und der verMMÄerten Produktion der NachssrttMeit um 277 MMonen Schweizer Franken abgenommen. Dieses Manko mußte irgendwie gedeckt werden — es wurde fleißig darauf losgtdruckt, aber nur so viel erreicht, daß die 877 Mil« lvanen verschwunden find; sie find glatt konfumiert worden. ohM der Volkswirtschaft pwduktiven Nutzen gebracht zu haben. Werm im Hinblick mrf den geringeren Notenumlauf in Schweizer Franbrn gefolgert wird, daß wir noch immer tnel $« wenig Noten haben, und daher einer Anspannung aller Kräfte im Dienste der Noterchrodnktron das Wort geredet wird, so wird dabei übersehest, daß Banknoten an sich kiMvev rscÜeu Wert Mm, fordern nur so' weit, als ihnen vake Güter gegenLbersteheu. Eine geminderte Pro^Won, wie sie das Mutige Oesterreich gegenüber der BorkrtegszeiL auftuwessen hat, «Nd die wcht einmal anSvercht, um den voller? Konsum zu. befrttdrgen.fo daß auf die ReLeuPresse, die die Goldreserve« zerreibt, nicht mehr Noten, smidern mehr Güter. Mehr Noten produzieren würde nichts anderes bedeuten, ccks den Mehrkonsum auf Msten der Goldreserven zu fördern. ' Die Vermehrung der Quantität eröffnet aber noch ganz «ndeve/geraden trostlose Perspektiven für die VoMotttschcft. Da der Realwert deS NoLenmnlauseS mit der GÄderckwertung abnimmt, so würde er in eurem gewissen Zeitpunkt auf Null firckm. Dieser Zeitpuackt mag' noch so ferne sein — er würde sich erst einstellen, wenn die Wotenpreffe. die die Golkttserven zerreibt, nicht mehr' zur BerMmrg stünde — ftdenstülS besÄP die Gestchr. Sie würde noch viÄ früher greifbare Gestalt annehmen, sobM das Vertrauen zur Kronegefumken fein würde Md tttt- NttMd'vrehr rm Anstcmfche dafür wal-e Werte, Wavenmrd Lebensmittel hingeben würde. Dc»m ivave auch der Real« wert des NottrvmrkLmfts gleich Null. Wir hatten dieser Ge-' fahr am 12. Juni und am 18. Juli in- Augx Mickt, als angesichts der einporgewirbetten Babrtenpreife die Geschäftsleute die Warenpreise in fremder Währung oder nach dem Tageskurse der fremden ZahlmrgSmrtttl zu berechnen begannen. Diese Versuche waren ein drvherÄes Wcchrzvichen von Dingen, die gekommen waren, wm» sich nicht im letzten DirgeMick eine EMchtermttz unsererMrMch durch d« Aufhebung des Geueralpfaudq' rechter eingestellt hätte. Armeniern bekam, wert auseinander: sie bewegter: sich zwischen 20.000 und 120.000! Nimmt man nun noch die jüdischen Flüchtlinge aus Rußland dazu, bedenkt rnan, daß schon vor dem Kriege das Völlorgemssch Konstantinopels geradezu sprichwörtlich war, so kann man sich eine schwache Vorstellung davon machen, wie eS heute in den Straßen PevaÄ aussicht. Wenn man vom Kai aus die engen,, schattigen Straßen zmn Europäervrertel hinaussteigt, so gerat man tu sin cm§ allen Nationen des Lötens Md Ostens zu« . sammengesetztes Menschengewühl. Zigeuner, Perser, türkische Bootsknechte und avabische Derwische; allerchcnw Gelichter der Haftrckneipen, und Matrosen der im Hafen ankernden Schisse. Neben eleganten Enienteofstzieven wankt ein schwer beladener armenischer Hamal eircher, der. gaog unwahrscheinlich schwere Lasten auf einem kleinen Ledersessel am Stücken trügt. Mit gellendem Geschrei treibt ein Eseltreiber fein Lasttier durch eine Gruppe zaMend« Griechen; während ein Paar Schnitte von der Hemptstvaße entfernt eine KameWrrawane einhertrottet, flaniert in de« Grande Rüe de Peva ein derrtabler Korso — etwa wie auf der Ringstraße, Kärntnerstratze nach 8 Uhr abends. Bildhübsche, todschicke DemdnondaineS — größtenteils Russirmen und, leider, äußerst viel Jüdinnen — und rafft« nttrt elegante Herren und Herrchen, „GenK", würde man in>Wien sagen, mit FeS, Monokel, umgekrenchÄten Glacehandschuhen und eigentlich recht geschmackvoll angezogen. - In Uesküb konnte ich mich noch über einen solchen Gent mit c hypermoderneNSchuhen, weißenHofen und .hellen Sakko amüsieren, der die Benützung sÄneö koketten Busentaschttrtuches verschmähend, sich zierlich mit Zeigen und Mittelfinger schneuzte. Hier in Konstantinopel gibt es daS nicht mehr. Man ist hier „Gesellschaft" oder Mn ist eS nichts Und die „Gesellschaft" ist vielleicht noch viel eleganter als in Wien und noch viel anspruchsvoller. Die europäische Mode ist aber nur et« vekn äußerlicher Anstrich, der die vollständige KulturloWeit der großen MM der BevMntM veMG. M M rM tu». Mxner Mo«senzeitrrM. ÄDerretch. Die Freigabe der Pfänder. Der Beschluß der Reparationskommissio». Wie. wir bereits mittellen konnten, ist gestern nachmittags dem Ministerium stes.Aeußern eine^ Depesche des österreichischen Gesandten in Paris zugekommen, die den Wortlaut des Beschlusses der RepavationSkommiffton' enthält. Der Beschluß lautet in genauer Uehersetzung: - ' Unter der Bed inguug, daß die Fassung des Gesetzes betreffend die Ervichtimg der neuen Emissionsbank ihr entspricht, ist die NepamtWnskommrs^vM'böreit, für zwanzig Jahre die Befreiung der Ertragnisse der F'o r st e, S a li n e n, Z ö l'l e. u n d.S t a a t S d om an e U, wie sie von der öfteweichischen Regierung bezeichnet sind, zu gewähren, danüt diese Ertragnisse als Garantie für die erwähnte Bank dienen können. Ueberdies eMatt sich die Kommission im Pvimip bereit, die Freigabe deoselben Einkünfte auS den Zöllen sowie der Ertvagnisse des Tabakmonopols zuzugestehen, damit diese EiMnste als Sicherstellung einer auswärtigen Anleihe dienen. Die ReParaiionSkormUiffionbehält sich vor, diese FreiWe und depen Dauer in dem Zeitpunkte endgültig zu genehmigen, w dem die österreichische Regierung ihr ein konkveteL Anleihe- Projekt vorlrgi. Die Kommrssron sst schließlich bereit, zuzustimmen, daß dieselben Einkünfte gleichfalls zur Sicherstellung derjenigen Darlehen derwerchet Wachen, welche v o n G x o ß« britannien, der Tschecho-Slowakei, Frankreich und Italien gewährt oder zugestanden wurden. . ' ' j Die Reparationskommission /behält sich das Recht zmn E i «b lick in dieBerwe n d n n g oberwähnterEinkünfte vor. Zu dieser Meldung echalt die Amtliche Nachvichkenstelle von Mßgebender Seite die folgende Mittellung: Der vorstehende Beschluß der Rechmtwnskonrmiffion sssigt, daß sich die Kommission die BorschlLge ihrer österreichischen Sektion VÄlsläichig zu eigen gewacht hat. Dsefe Vorschläge waren , auf Grund von A nt r 8 g en der ö st er t ei ch i f chen Regierung ausgeycheitet worden. Jn d-iesen Anträgen war genau zwv» schen der Freigabe der Pfänder für die Gmissions- Lank und der Pfänder für hie Zwecke emer ausländischen Anleihe unterschieden worden. Dies hatte im Schoße der Sektion zu chwr Erörterung des für die Gmiflilmsbank voÄereitetrn Gesetzentwurfes geführt unid eS war dsv RePamttonAkomwftfto>n die ftimrzeitige Vorlage des definM MgenRWieuen.Metzes^^ Mr -ie- Notenbank zugesagt worden, Daraus-, drß. sich die Kommiflion bisher nur m dem Besch des Eutwu-rfes der Vorlage, die bekanntlich erst in zwoiter Lesung an-genommen ist, befand, eMärt es sich, d-ß die ReParatloMomnüssion ihre Beschlußfafftmg dop der KeMtnis des definitiven Gesetzestextes ahhäügig gAMcht hat. Da - hie Annahme .des G e s e tz eS über die Notenbank durch den Nationalrat in dritter. Lesung unmitte.-lbar bevor steht und das Gesetz durch die fich^ WmMbäv daran anschließende PehMung M BUndeSM b«finitiv in Kraft.Witt, wich die /VowmSjchung, unter der die RePaMiMkommisslon die Freigabe lbeschlosien hat, erfüllt sein. (Es liegt Äso nur " Mr MmtzriLorisch^^^j^ her Rotenbawk vor. Die Rch.l deck eigentlichen tüMchen und griechischen Proletariat sprechen, das ich — der Landessprachen nicht mächtig nicht.kerrnen lernen konnte. Ich Miß nur, daß eS kaum Schulen hat und. daß.ftine Vergnügungen allerMmitivster Natur, sirck^ Wer eine einheitliche Kultur ist selbst, sn den sogencirnnten Jntellkgenzkreisen nicht zu finden. Der schickt seine Kinder in ein französisches Kloster und jener m eine Laienschule; der eine Junge besucht -die Schule der Alliance Fsvaektte und der zweite Sohn (isst derselben Familie) ein italienische- Institut; die Mädchey echalten überhaupt keine höhere Ausbildung und wärten mchn oder weniger ungedulldig auf den Mann. Bücherlesende Menschen gibt eS wenig, Mcher raufende fast gar nicht. Die Masse- Mst bestenfalls BroMxen vdÄ billige ftanzhfische Roman«,' die Nach' der DWre fortgewotfen werden. Das Bezeichnendste aber ist: kein KonstMinopler, nicht die^Iuden und nicht die NÄWndett, kennt seine Vaterstadt, die Mrchenftadt mit ihren hevrlichm Moscheen rmd feenhaften Schlössern, mft ihren wunderbaren Museen und den uralten Ruinen. Ich — der Fremde, mußte den Ein« hejmischen die Stadt ,^eigm" — mußte ihnen orMlen, ddß in ihM Museen die wÄibevühmle Slloah-Knschrttft auS dmr. Jerusalem HiskraS aufbewahvt sei, die ältche hebrässche Inschrift, der Welt .... und fühlte mich auch da wieder j qtz/Win MbeK Wien erinmrh wo es auch genug Mensche« gehen soll, die die Museen nur von außen und dm Stephansturm nur von unten geschen haben. So sagte nche wenigstens? eim junge Konstantinöpler Dame, > die ich auf die Spitze des. GMta-TuvMS schleppte, um ihr, ISO Meter über^enl Meer, die ,/Mutter der Welt" zu zeigen, sich und ihve Landsleute gegen, mdkne Kritik verteidigend. - VS war schön, da ohest auf dem Turm von, Galata; viel schöner als Mf dern Stephansturm. Und das ist auch ganz natürlich: Korsstantinopel ist doch nur halb ,fo; weit von Halastinä, als Wien ... M'er.sina, 7. Juni IM. - /Mn.äiU " S3. S»B im . ■ ,! $Ohq SleHiftMLßeS'Mßch,^^^f fr -J Paris, 22, j^ufe Der „Mol hi" HÄtheWör^ dätz Äe^finanq zielle Lage Oesterreichs,, die noch zu Beginn dieser Woche derzweifelt schien, im kritischesten Augenblick eine entschiedene Wen düng zum Besseren genommen zu haben scheine. Dü etwas, günstigere Wertung der österrsichischen. Krone an verschiedsnen WelihandelSplätzen, die seit zwei Tagen zu mr. zeichnen sei, gebe Anlaß zu wotteren Hosfnimgen. Diese Besse, rmg der Krone habe zwar rein ziffernmäßig augenblicklich keinen großen Einfluß auf die Lage Oesterreichs, doch komme ihr große Bedeutung zu, wenn.man sie mit dem Be. schlusse der.Reparationskommission zusammenhalte. >ir Steuereinheit — 300V Kronen. - ' In der gestrigen Sitzimg des HauPtausschusieS deS Na. tiona'lvateS gelangte die Verordnung betreffend Festsetzung d«S Wertes der Steuereinheit und Aendevung der Stem.erabzugStabelleN ab 1. August 1922 zur Annahme. Der Wert der! SSeueveicheit zur Berechnung der Ginkommensteuer für btt Zeit ob 1. Augnst 1922 wurde, mit 8000 K. festgesetzt. Der Dteuevabzug van Dien st. (Loh n-)bezügen hat vom 1. August 1988 an RS aufweiteres' unter Anwenttdng der foi. gmdm SteuervbMstMe^^ stattzuftndien: Bei einem T ag lo h n von 4384 K. AS 16.438 K. 1 Pro. zerrt, von 13.439 K. bis 88.366 K. 2 Prozent, von 88.367 K. und darüber 3 Prozent; bei einem Wochenbezug von 8o.77S K. bis 115.887 K. 1 Prozent, von 11L.388 K. AS L69.233 K.2 Prozent, von 269.234 A. und darüber 3 Pvozent; bei einem Doppelwochenbezug von 61.644 K. bis 230.774 K. 1 Prozent, von 830.776 K. bis 688.466 K. 2 Prozent; von 638.467 K. und darüber 8 PwMt; bei einem Monats, bezug von 133.846 AS 600.011 K. 1 Prozent, von 600.012 K. AS 1,166.677 K. 2 Prozent, von 1,166.678 K. und darüber 3 Prozent. Die Erhöhung -er Post- «nd Telephorv «ebühre«. Der H au p tau S sch utz hat gestern seine Methode der MbwälKUng aller. Vvrantwovdung für dtt Davifechöhungon fort, gesetzt. Er HM der Regierung dtt Ermächtigung ertM, dtt Post-, DÄagmPhsn* und DelchhongMhvan bis zur Erreichung der Selbstkosten zu erhöhen. Dtt RegttMng, dtt bereits dtt Erlaub, ni» zur Erhöhung der Ersimbchntavife und' der DabakfaLrikate besitzt, überwälzt wieder chrersieits dtt Vevamtwoodlmg ans dtt VuvmukvLttt, dtt auf diese Wesse ihre Macht befestigt: Auf Antrag de- Mg. Seitz wurden dtt Sozialver sicherungs. institnte unh dtt Aerzte von der Delephonverteuerung wklweise WsgemmmM. f*» »eotschrodikaler Psrt»t;Khr?r ,DaS Rineralwasstr.Monopol. Der Finattz-uSschnß d«S Rattoncckratts fetztt gestern dtt Debatte. Wr :dtt',Miniralwässtrstt^ fort. Der!5Regttrnnü2^ Vertreter Pr. Schauberger bostätigte, daß der geivtzsene deutschvölkssche Abgeordnete Hummer als GMeraldivekwr doppelten Etthalt, und zwar derzeit 200.000 K. monatlich (Herr Hummer ist ein reicher Mglnn) beziehe. - Mgeordneter Allina erklärte: Wie kommen dtt Beamten des Fmanzministeriums dazu, ihren wohlerworbenen und gUten. Ru f auf das Spiel zu setzen? Was uruß sich dtt Oesfentstchkeit denken, wenn sie hört, daß Herr Hummer 1p0 Millionen bekomrnt und daß der Staat das Risiko ^für alle schwer -enden Prozesse zu iraßen hat. Allen diesen Schwierigkeiten wKye man MS Wr Mge gelängen, ivenn man nicht einen Mlösungsvertvrg > geschlossen/,- Wern dtt Mche durch das ^chiedHevichi hätte entscheiden lassen. In wenigen Tagen hat Herr Hst mm e r das Mönopol für sich s eh r y n.tz b ringe n d v e r sch a che rt und mit, den Firmen seiner Branche, die vom Wettbewerb Msges^ossen waren, Verträge geschlossen, m denen ihnen die. Erzeugung übertragen wurde. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, daß das Finanzministerium in dem Augenblicke, in dem ein Prozeß im Gange war, sich im dem Auflösungsvertrags verpflichtet hat, daS sich etwa ergebende Obligo auf sich zu nehmen. Dtt Ministtyialwasievsteuer wurde, hierauf angenommen mit einem Stemrfatz von 20 Prozent deS Wertes ab ErzvngMgSftätte. Jngoflavte». . Schwere Beschuldigung gegen, brr Unterrichtswinister. Graz, 22. Juli.- ^Dtt „Tagespost" meldet aus Belgrad'. Der Jnrmünitätsauöschuß der Sküpschtinä beschloß die Auslieferung desgewesenen MinLsterpräsiden-« t e n St o j a n P r o 1 i e auf dtt Klage des UuttrrichtSmiiüsters Pribteevic, dem Protte im „Radikal" vorgeworfen hatte, daß er mit dem Attentat auf den verstorbenen Minister Draskovie in Verbindung gestanden habe. Ungar«. Ivan Hejja» Verhaftet. " Budapest, 32. IMi. (Dell, der „Wr. Mörgenzeitung".) Me dtt MochenNättev bevichten, ist der .ehemalige Oberleutnant Jvau HejjaS wegen unbefugter,Werbetätigkeit gestern , Nachmittags von der PolfteU verhaftet und in das Geföng.- » nis der StaatsanwMschaft eingeliefert wordm. HejjaS soll in stltnom Verhör ein g e st and t n haben, daß er. junge Leute für dtt Zwecke Aktion in Westnngarn angewovben habe. HejjaS- Märte, daß Me - Leute dtt ungarische Grenze nie überschrttten -und an dem Mischenfall von HaM-. dovf Mcht Mlgenommen hätten. i Die Wätter nttlden weiter, daß dtt Behörden demnächst . dtt AÄfhebwrg dsr . Jmnmnttät, des Abg. H t r verlangen - werben, da er wettere Ausklärnrwk>n 'über die Bewegung er- .. ttittn könnte

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